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Dionaea vom Samen zur Pflanze


Droserafan45

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Hallo Droserafan,

ehrlich gesagt finde ich die Aufzucht von Dionaea nicht ganz so einfach. Die Pflanze über einen gewissen Wachstumspunkt zu bringen wenn sie noch klein und winzig ist war bei mir immer der Knackpunkt auch wenn die Keimquote bei frischem Samen meist hoch ist. 

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Diese hier sind meine eigenen Sämlinge von  März 2020. Sie sind dann jetzt etwas über 1 Jahr alt. Zur Grösseneinordnung , die Pflanzen stehen im 7x7 Topf und die Fallen sind maximal bis zu ca.2 cm groß. 
Meine Mutmaßung ist , das sie bei gleichem Wachstum in etwa einem Jahr blühfähig sein wird. 
Dabei muss ich wohl sagen , das ich die Pflanzen von dem Moment an Füttere , wenn sie die Größe erreicht hat um mit einer Pinzette Fischflockenfutter zuzuführen. Ohne Zusatznahrung wachsen die wirklich langsam und das Düngen brachte mir bislang nur Ärger ein. 
 

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Hier mal ein Bild der Größe der Pflanze im Februar und dem Zufüttern....

Sind aber nur meine persönlichen Erfahrungen, die noch in vielerlei Hinsicht sicher Ausbaufähig sind ?

Lg Christoph 

Edited by Chriss-82
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Nicky Westphal
vor 6 Stunden schrieb Droserafan45:

Hi wollte mal wissen ob jemand weiß wie lange eine Dionaea vom Samen zur adulten Pflanze braucht?

Hallo,

 

das ist wohl abhängig von mehreren Faktoren wie:  

Temperatur: warme Überwinterung? Kalthaus? Freiland?

Licht: normaler Tagesrhythmus? Zusatzbeleuchtung auf 12h? oder länger?

Nahrung: normale natürlicher Fang? Zufüttern?...

 

Abhängig von dem wie stark man dem Wachstum nachhilft kann es vom Samen (ab der Keimung) bis zur blühfähigen Pflanze weniger als 1 Jahr dauern. 2 Jahre würde ich aber als "normal" ansehen. Denn auch ohne "Nachhelfen" gibt es immer Ausreißer.

 

Grüße Nicky

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Gordon Shumway

Interessant, wusste gar nicht, dass man VFF mit Fischfutter zufüttern kann. Habe immer gedacht, dass die den Bewegungsreiz des eingeschlossen Insekts benötigen, damit die Verdauung startet...

 

Oder trickst ihr da irgendwie?

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partisanengärtner

Den Bewegungsreiz kann an mit einem feinen Pinsel etc. ja leicht vermitteln. Die Verdauung wird ja durch die Nahrhaftigkeit der Beute eingeleitet.

Unter ausschließlich Freilandbedingungen gezogene Venusfliegenfallen fangen bei mir im driten Jahr an richtig zu wachsen. Soll heißen mehr als 2-3 cm Rosettendurchmesser.

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Hallo Gordon,

an dieser Frage Rätsel ich auch schon herum. Meine Beobachtung: die kleinen Dionaeas nehmen es (fast)immer an und verdauen. Wenn ich das Futter einer großen  Venusfliegenfalle zuführe funktioniert das nicht immer und das Blatt öffnet sich oft wieder , wie zu erwarten. Wenn es die Größe des Blattes zulässt helfe ich schon mal nach , indem ich die Reizhaare mit einem dünnen Faden(z.B Nilon) nochmal zu berühren versuche. Dabei kann ich natürlich nicht sehen ob ich die Gelenke der Reizhaare treffe.  Funktioniert trotzdem nicht immer , bei meinen Kleinen bleiben die Fallen aber wirklich meist zu obwohl ich nicht nachhelfe. 
Lg Christoph 

Edited by Chriss-82
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Gordon Shumway

Wieder was gelernt, danke für euren Input. Bei Wiki zur VFF steht folgendes dazu:
„Des Weiteren überprüfen nach dem Zuklappen chemische und Bewegungsrezeptoren, ob die gefangene Beute tatsächlich verwertbar ist. Erst wenn diese einen entsprechenden Reiz weitergegeben haben, wird die Falle vollständig verschlossen, anderenfalls öffnet sie sich nach einigen Stunden bis zu einem Tag wieder und die tote Beute fällt zu Boden.“

Sie kann verwertbare Beute also auch „erschmecken“, nicht nur „ertasten“.

Warum es jetzt manchmal funktioniert und manchmal nicht bleibt die Frage.
Hat vielleicht auch mit der Beutegröße in Relation zum Blatt zu tun oder mit dem angebotenen Futter?
Theoretisch müsste dann feuchtes Futter besser angenommen werden als trockenes, oder?
 

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Danke für den sehr aufschlußreichen Thread hier ( gerade für Anfänger ) 

Meine 10monatigen Zöglinge sind noch nicht mal 1cm groß, obwohl sie im Winter drinnen standen und

Zusatzlicht bekommen haben  ?

 

( Gibs da ne Empfehlung einer kleinen Dose für das Fischflockenfutter ! Danke )

PS: hab hier was gefunden:   ... aber muß man bei Fischflockenfutter nicht Aufpassen wegen beinhaltender PROBIOTIKA ?

 

Edited by der_molch
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Hallo "Molch"

ich nehme einfach Zierfischfutter von Tetra , die kleine Dose kostet etwa 6 Euro. 
Für Dionaea zerkleinere ich die größeren Flocken mit der Pinzette bis diese in die Fallen passen, wie auf dem oberen Bild zu erkennen.

Auch meine Drosera Anzuchten bekommen Fischfutter. Zunächst hatte ich auch Flocken gegeben aber für die meisten „kleineren“ Droseras ist das zu groß und die Reste schimmelten schnell.

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Jetzt habe ich in einer kleinen Kunstoffdose das Flockenfutter soweit zerkleinert das ich die Spitze der Pinzette mit den Krümeln besetze und an den Blättern der Droseras abstreife. Die Pflanzen danken mit Wachstum !!

Bei Nepenthes funktioniert das natürlich auch - aber da hab ich es noch nicht regelmäßig gemacht ! 
Hier das Füttern meiner D. Filiformis "red" , Sämlinge von diesem Jahr.

 

Warum die Reaktion eine andere bei größeren Blättern ist weiß ich auch nicht , ich hatte auch schon daran gedacht , das das Verhältnis des Futters bei der Identifizierung evtl. eine Rolle spielt.

Es könnte natürlich auch sein , das in kleineren Blättern die Reizhaare durch das Eigengewicht des Futters zum Dauerreiz führt und es somit zur vollständigen Schließung kommt. 
Allerdings muss ich auch dazu sagen das ich es an größeren eher selten ausprobiert habe , da sie genug Futtern ?

Es könnte auch durch die geringere Anzahl der Tests eine Fehlinterpretation sein - da will ich mich jetzt auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich werde das mal beobachten - auf jeden Fall ein interessantes Thema !

Lg Christoph 

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Edited by Chriss-82
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Danke Criss für deine Ausführungen und Erfahrungen  ;-)

Ich hab mir mal was Geordert, mal Schauen, wie die Dioaneas das Annehmen.

 

Habe bei zwei jüngeren Pflanzen jetzt auch mal je 3 kleine Kügelchen Osmocote in Nähe des Wurzelbereichs plaziert,

mal Schauen was das bringt.

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