Tobias Kulig Posted April 22, 2023 Posted April 22, 2023 (edited) Hallo zusammen, ich war grad im Gewächshaus und habe voller Freude einen Blütenstand von D. arcturi entdeckt. Und das auch nur durch Zufall, weil ich auf den Boden geschaut habe. Diese Schönheit möchte ich Euch nicht vorenthalten! Kann mir jemand sagen, ob ich sie mit sich selbst bestäuben kann? Selbstfertil? Beste Grüße Tobias Edited April 13, 2025 by Tobias Kulig 13
Dose Posted April 22, 2023 Posted April 22, 2023 Hallo Tobias, somit wissen wir zu 100%, dass es keine D.murfetii ist Schaut gut aus. Lg Carsten 1
Tobias Kulig Posted April 22, 2023 Author Posted April 22, 2023 vor 9 Stunden schrieb Dose: somit wissen wir zu 100%, dass es keine D.murfetii ist Schaut gut aus. So ist es! Ich habe vorher mal den Pinsel geschwungen. Mal sehen, obs Früchte trägt…. 1
Siggi_Hartmeyer Posted April 23, 2023 Posted April 23, 2023 (edited) Sehr schön und wie man bei TVtotal sagt: Ich drück Dich die Däume! Unsere D. arcturi überlebten hier fast 15 Jahre, blieben aber immer deutlich kleiner als die in Deiner Schale. Edited April 23, 2023 by Siggi_Hartmeyer 1
Tobias Kulig Posted April 23, 2023 Author Posted April 23, 2023 vor 9 Stunden schrieb Siggi_Hartmeyer: Sehr schön und wie man bei TVtotal sagt: Ich drück Dich die Däume! Unsere D. arcturi überlebten hier fast 15 Jahre, blieben aber immer deutlich kleiner als die in Deiner Schale. Vielen Dank Siggi, seit ich sie in meiner Mischung aus totem Sphagnum, viel Sand und ne Spur Torf kultiviere, sind sie viel kräftiger. Zudem stehen sie immer mindestens halbtopfhoch im Wasser (Sommer und Winter). Dann stehen sie noch im Schatten der Tische und bekommen dadurch nur morgens und abends etwas Sonne. Und das Ganze direkt neben der Eingangstür. Diese Substratmischung kann ich für sehr viele Arten empfehlen! D. schizandra fühlt sich da z.B. sauwohl! Weil sie einfach gleichmäßig feucht, luftig und locker ist! Zudem hält sie die Wurzeln kühler! Ich mache derzeit verschiedene Tests mit verschiedenen Pflanzen…. Gruß Tobias 6
Sonja Schweitzer Posted May 30, 2023 Posted May 30, 2023 Hallo Tobias, häckselst Du das Sphagnum irgendwie, oder schneidest Du die Fasern nur zwei, drei Mal mit der Schere durch? Ich würde dieses Substrat auch gern mal ausprobieren.
Tobias Kulig Posted May 30, 2023 Author Posted May 30, 2023 Hi Sonja, häckseln ist für mich immer die bessere Variante! Wenn ich denn mal einen größeren Häcksler finden würde! Ich mach ja nicht nur zwei Esslöffel, sondern ich rede von mind. 5L pro Charge. Ich schau mal im Gastrobereich. Da muß es doch was geben. Da das Sphagnum getrocknet und gepresst geliefert wird, zerrupfe ich es erstmal grob per Hand in einer Euroschale. Das Grobe verwende ich für große Pflanzen wie Helis und Darlingtonia ect.. Die feineren Anteile, die dabei automatisch anfallen, nehme ich für Drosera und Co. Geht ganz gut. Ist halt mühselig und langwierig. Mit einem großen Häcksler ginge das ratzfatz. Gruß Tobias
Tobias Kulig Posted April 13, 2025 Author Posted April 13, 2025 Hallo zusammen, ich habe mir erlaubt, den Thementitel zu ändern, da nicht immer Blüten bei der fortlaufenden Dokumentation vorhanden sind. Neben meinen D. murfetii, D. uniflora und auch P. antarctica gehört auch Drosera arcturi zu den subantarktischen Arten. Eine für mich ganz interessante, aber keineswegs langweilige Gruppe. Es macht Spaß, diese Arten genau zu beobachten, was temperaturtechnisch machbar ist. Ich habe z.B. festgestellt, daß sie lange nicht so empfindlich auf hohe Sommertemperaturen reagieren, wie man meinen könnte. Zumindest unter meinen Bedingungen. Und der Winter ist auch nicht so heikel, wenn man ein beheiztes GH besitzt. So, zurück zu den D. arcturi. Die gezeigten Pflanzen sehen teilweise noch etwas zerfleddert aus, da ich sie erst vor kurzem in frisches Substrat umsetzte. Ein Umtopfen ist bei dieser Art übrigens völlig problemlos. Es ist jedoch von Vorteil, wenn man es kurz nach dem Austriebsbeginn macht. 1. Als Substrat nehme ich hier gerne immer totes, geschreddertes Sphagnum/Sand 1:1 und etwas Torf. In dieser Mischung werden sie sehr kräftig. 2. Bewässerung: Klatschnass!! Ich fahre hier immer den maximal möglichen Anstau. Auch im Winter! 3. Licht: Ich verwende im GH keinerlei Zusatzbeleuchtung. Das, was von draußen reinkommt, reicht aus. Vorteil: Die Pflanzen nehmen so die natürliche Photoperiode wahr. Im Sommer kommen sie ins Freie in den Hausschatten, wo morgens und abends direkte Sonne draufknallt. 4. Hier verwende ich tatsächlich einen Tontopf. Ob dieser jetzt unbedingt notwendig ist, lasse ich mal dahingestellt. Die Pflanzen machen auch gerne Seitentriebe, welche ich aber erst beim nächsten Umtopfen wegnehme, um die Pflanzen nicht zu stören. Ende April sollten die Pflanzen dann blühen. Ich werde entsprechend updaten, wenn sich was tut... 7
Tobias Kulig Posted Monday at 04:22 PM Author Posted Monday at 04:22 PM Hallo zusammen, auch hier gilt wieder das "same procedure as every year". Die Pflänzchen sind aber schon seit geraumer Zeit ausgetrieben. Mir gefallen sie sehr und gehören daher zu meinen Favoriten meiner temperierten Arten! Sie stehen nach wie vor in halbtopfhohem, ganzjährigen Daueranstau in der Nähe der Tür. Sobald es frostfrei bleibt, kommen sie wieder ins Freie. Ich werde aber demnächst noch die Substratoberfläche ausmisten und das Moos entfernen. Ist ja fast unansehnlich... Grüße Tobias 10
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