Jump to content

Südafrikaner - 2023/204


Christian Dietz

Recommended Posts

Christian Dietz

Hallo,

 

hier könnt ihr gerne Bilder von Euren südafrikanischen winterwachsenden Drosera zeigen. Ich fange einfach mal mit folgenden an:

 

cistiflora_CDDR2226_003.jpg

 

aff_alba_CDDR2120_030.jpg

 

cistiflora_CDDR2118_025.jpg

 

Gruß

Christian

  • Gefällt mir 18
Link to comment
Share on other sites

Hallo,

dann schließ ich mich doch direkt an. Leider nicht in der Qualität wie die von Christian. Aber ich denke, man kann die Pflänzchen erkennen.

 

Bild 1: D. esterhuyseniae. Meine Mutterpflanzen, von denen ich immer die Wurzeln nehme.

Bild 2: D. cistiflora, die ich erst kürzlich exvitro nahm. Sie steht bereits im GH und hat 2 Mückenlarven bekommen.

Bild 3: zeigt die halbe Schale meiner Anzuchten: Vorne und in zweiter Reihe ein paar D. ramentacea und eine kleine D. cistiflora (ganz links), der Rest ist alles D. esterhuyseniae. Die größeren sind alle erst 6 Monate alt. Die sind echt gut gewachsen, da ich sie regelmäßig mit Mückenlarven füttere.

 

46769255uf.jpeg

 

46769260ul.jpeg

 

46769263wq.jpeg

 

  • Gefällt mir 11
Link to comment
Share on other sites

Christian Dietz

Hallo,

 

heute ein Bild einer meiner Drosera variegata, so wie die Pflanze aktuell aussieht. Bis zur Blüte wird es wohl noch ein paar Wochen dauern 🙂

 

variegata_DROS368_076.jpg

 

Gruß

Christian

  • Gefällt mir 11
Link to comment
Share on other sites

  • 2 weeks later...
Christian Dietz

Hallo,

 

hier zwei Bilder meiner aktuellen gößten D. cistiflora.

 

cistiflora_CDDR2226_006.jpg

 

cistiflora_CDDR2226_004.jpg

 

Gruß

Christian

  • Gefällt mir 7
Link to comment
Share on other sites

Hallo Christian,

 

Sehr schöne Pflanzen ich werde bei Gelegenheit mal Bilder nachreichen 😊 Ich hätte eine Frage zu den cistiflora Porterville. Ich habe vor ein paar Jahren Samen von Silverhill ausgesät aber sie haben bei mir noch nicht geblüht hast du bereits Blüten gesehen oder fotografiert und möchtest meine Neugier stillen 😄

 

Gruß Roman

Link to comment
Share on other sites

  • 4 weeks later...
Christian Dietz

Hallo Roman,

 

die Pflanzen von dort blühen pink.

 

Die ersten D. cistiflora haben bei mir nun Blütenansätze 🙂

 

cistiflora_CDDR2118_026.jpg

 

Hier noch ein Bild einer interessanten Form von Stanford:

 

cistiflora_CDDR1715_030.jpg

 

Gruß

Christian

  • Gefällt mir 14
Link to comment
Share on other sites

  • 3 weeks later...

Hier noch ein paar Bilder meiner winterwachsenden Drosera aus Südafrika. Hierbei sieht man schon wie unterschiedlich weit die D.cistiflora sind. Die, die jetzt erst die Substratoberfläche erreichen, habe ich garnicht abgebildet.

Das erste Bild zeigt jedoch die verbreiteste „winterwachsende“ Droseraart nämlich D.trinervia. Die gezeigte Form stammt aus Silvermine.

 

D.trinervia „Silvermine“

 

D.cistiflora Hermanus white

 

D.cistiflora, Caledon

 

D.cistiflora, Ceres, thick stemmed

 

 

 

  • Gefällt mir 13
Link to comment
Share on other sites

Hier D.cistiflora, broad leaf, Stanford,

 

und zwar so wie die Pflanze jetzt aussieht und wie sie vor 11 Monaten aussah(en). 
 

D.cistiflora, Stanford, broad leaf

 

D.cistiflora, Stanford, broad leaf

 

Vielleicht wird es ja dieses Jahr etwas mit einer Blüte. Groß genug sollten sie dieses Jahr sein.

  • Gefällt mir 10
Link to comment
Share on other sites

Sonja Schweitzer

Sehr schöne Pflanzen, Carsten!

Besonders die D.cistiflora "broad leaf" gefällt mir sehr gut, wobei ich mir vorstellen könnte, dass sie in naher Zukunft neu beschrieben wird.

Sie sieht ja schon deutlich anders als, als D.cistiflora.

Link to comment
Share on other sites

Christian Dietz

Hallo,

 

meine perönsliche, ganz vorsichtige, Schätzung geht von 6-12 neuen (bzw. alten, "wiederbelebten") Arten in den kommenden Jahren aus dieser Region aus. Die "broad leaf" dürfte nur eine davon sein 😉

 

Gruß

Christian

Link to comment
Share on other sites

Christian Dietz

Hallo,

 

gestern war es bei mir soweit und die erste Blüte einer meiner D. cistiflora war offen 🙂. Leider wird es von dieser Form auch die einzige Pflanze sein, die dieses Jahr blüht.

 

cistiflora_CDDR2226_008.jpg

 

cistiflora_CDDR2226_015.jpg

 

cistiflora_CDDR2226_026.jpg

 

cistiflora_CDDR2226_013.jpg

 

cistiflora_CDDR2226_021.jpg

 

Gruß

Christian

 

 

  • Gefällt mir 17
Link to comment
Share on other sites

Christian, das sind schöne Pflanzen und Bilder.

Die Petalen sehen bei der Form recht schmal aus. Da sieht man wieder wie variantenreich der Cistiflora-Komplex auch außerhalb der Blütenfarbe ist. 
Aber irgendwie sieht das ganze auch sehr 2023-lastig aus  😉

 

Grüße Carsten

Link to comment
Share on other sites

Louis W.

Geniale Pflanzen Christian! Wie viele Formen des cistiflora Komplexes kultivierst du denn, wenn man fragen darf? 🙂

 

Grüße Louis

Link to comment
Share on other sites

Christian Dietz

Hallo,

 

vor 6 Stunden schrieb Dose:

Aber irgendwie sieht das ganze auch sehr 2023-lastig aus  😉

 

das halte ich für ein Gerücht 🤣🤣😂

 

Hier dann noch etwas von heute D. aff. alba (oder D. sp. Nieuwoudtville).

 

aff_alba_CDDR2120_033.jpg

 

aff_alba_CDDR2120_040.jpg

 

aff_alba_CDDR2120_041.jpg

 

aff_alba_CDDR2120_042.jpg

 

aff_alba_CDDR2120_045.jpg

 

aff_alba_CDDR2120_047.jpg

 

Gruß

Christian

  • Gefällt mir 8
Link to comment
Share on other sites

Ah Christian, da hast du aber schnell nachgebessert 🤓

 

Macht die D.aff. alba auch gelegentlich die halbhohen Blätter der typischen D.alba? Ansonsten hätte ich sie ehr als weissblütige Form a la D. aff.afra gesehen. 
 

Viele Grüße Carsten

 

 

Link to comment
Share on other sites

Tim Beier

Hallo Miteinander, 

Die Blüten der D. aff.alba sehen fast genau so aus wie die von D.alba.

Die Petalen der D.aff.alba scheinen nur etwas franziger, mehr Unterschiede kann ich an den Blüten nicht erkennen. 

 

MfG Tim Beier 

Link to comment
Share on other sites

Christian Dietz

Hallo,

 

nein, diese Pflanzen bilden nicht diese aufrechten Blätter wie D. alba es tut. Das ist sicher auch der größte Unterschied.

 

Ihr dürft sie gerne auch D. sp. Nieuwoudtville nennen, sofern ihr keinen Bezug zu D. alba seht. Ich hoffe, sie bekommt irgendwann mal einen richtigen Namen, dann ist das Thema sicher auch erledigt. Dass diese Pflanzen D. aff. alba genannt werden basiert sicher zum größten Teil aus der Veröffentlichung von Obermeyer. Dort werden diese Pflanzen unter D. alba genannt. Ich zitiere:

 

"What appears to be a form of this species has been collected on several occasions in Kamiesberg and Cedarberg. The flowers are similar to D. alba but the basal leaves differ from the typical form in that they are petiolate or at least tapered below, thus giving the rosette a somewhat straggling appearance. The upper linear leaves are absent. Taking into consideration the vegetative variation in the closely related D. cistiflora, it seemed prudent to regard it for the present as a form of D. alba."

 

(Quelle: A.A. Obermeyer, Droseracea, The Flora of Southern Africa Vol. 13)

 

Tatsächlich ist es so, dass die Blüte in fast allen Merkmalen sehr nahe an D. alba ist und die Rosette auch nicht so weit davon entfernt (zumindest in der ersten Phase, wenn die kürzeren dickeren Blätter gebildet werden). Sicher gibt es auch Ähnlichkeiten mit D. afra/trinervia, aber wen wundert das bei all diesen Arten schon 🙂 🙂

 

Gruß

Christian

Link to comment
Share on other sites

Christian Dietz

Hallo,

 

weiter geht es mit einer Form von Malmesbury.

 

cistiflora_CDDR2119_010.jpg

 

cistiflora_CDDR2119_014.jpg

 

cistiflora_CDDR2119_017.jpg

 

cistiflora_CDDR2119_021.jpg

 

cistiflora_CDDR2119_026.jpg

 

Gruß

Christian

  • Gefällt mir 6
Link to comment
Share on other sites

Tobias Kulig

Dieses kleine Scheißerchen will ich Euch nicht vorenthalten. Das Pflänzchen habe ich letzten Herbst aus Wurzelstecklingen in einer Ferrero-Box gezogen. 

Wer will raten, wie klein es ist?

 

47214658gn.jpeg

  • Gefällt mir 4
Link to comment
Share on other sites

Heute ein Bild von D.ramentacea.

Es waren eigentlich einmal vier. Aber der Winter hatte seinen Tribut gefordert als zu hohe Luftfeuchte herrschte. Ich hatte sie zunächst in einen Torf-/Sandgemisch von 2:1 in einen 11er Topf. 
Als es den beiden verbliebenen auch schlechter ging, habe ich sie in ein viel durchlässigeres Substrat mit gröberen Sand in einen 20cm hohen Topf gesetzt. Dieses sandlastige Substrat mit diesem schwarzen, scharfkantigen „Glassand“ drainiert deutlich besser. 

Am Standort gehört D.ramentacea ehr zu den etwas trockener stehenden Drosera und das war dann auch die Rettung! 

 

D.ramentacea

 

  • Gefällt mir 5
Link to comment
Share on other sites

Tobias Kulig
vor 32 Minuten schrieb Dose:

Heute ein Bild von D.ramentacea.

Es waren eigentlich einmal vier. Aber der Winter hatte seinen Tribut gefordert als zu hohe Luftfeuchte herrschte. Ich hatte sie zunächst in einen Torf-/Sandgemisch von 2:1 in einen 11er Topf. 
Als es den beiden verbliebenen auch schlechter ging, habe ich sie in ein viel durchlässigeres Substrat mit gröberen Sand in einen 20cm hohen Topf gesetzt. Dieses sandlastige Substrat mit diesem schwarzen, scharfkantigen „Glassand“ drainiert deutlich besser. 

Am Standort gehört D.ramentacea ehr zu den etwas trockener stehenden Drosera und das war dann auch die Rettung! 

 

Hallo Carsten,

meine Südafrikaner sind alle in Sand/Torf 2:1 bis 3:1. Naja, eigentlich fast alle! Meine große Mutterpflanze von D. esterhuyseniae und die großen D. ramentacea sind in 22cm hohen Töpfen in 2-4cm Daueranstau. Wegen der guten Durchlässigkeit des Substrates habe ich damit keinerlei Probleme, obwohl bei beiden Arten sogar schon die Wurzeln unten gut rauswachsen. Ich kanns nicht oft genug sagen: Mit gut Sand im Substrat kann man viel Probleme ausmerzen und für gesundes Wachstum sorgen.

 

Aber letztes Jahr hatte ich auch eine große D. ramentacea verloren, die in zu torflastigem Substrat war. Das passiert mir nicht nochmal....

 

Gruß

Tobias

  • Danke 1
Link to comment
Share on other sites

Christian Dietz

Hallo,

 

ich kann nur davor warnen, zu sandige Substrate für D. cistiflora und co zu verwenden. Damit meine ich jetzt nicht D. ramentacea usw., die ich nicht unbedingt zu den winterwachsenden Arten halte. Aber auch bei diesen Arten halte ich extrem viel Sand für nicht unbedingt notwendig. Ich habe D. ramentacea auch schon erfolgreich in reinem Torf zur Blüte gebracht.

 

Angetrieben durch die oft sehr sandigen Substrate am Standort habe ich vor einigen Jahren meine winterwachsenden Arten in sehr sandige Substrate getopft. Der Erfolg war, dass ich den Wasserhaushalt in den Töpfen kaum noch kontroliieren konnte. Sie sind einfach zu schnell und zu unkontrolliert trocken gefallen. Meine Töpfe stehen im Sommer im Gewächshaus unter den Tischen und machen daher alle Temperaturen mit. Das hat an sehr heißen Tagen zur Folge. dass die Töpfe sehr schnell austrocknen. So jedenfalls mein Gefühl, bei mir ging das jedenfalls völlig daneben. Seitdem verwende ich wieder Substrate mit deutlich weniger Sand, etwa 1:1. Optimal ist es meiner Ansicht nach, wenn das Substrat langsam abtrocknet und sich gut wieder anfeuchten lässt. Das kann ich schwer beschreiben, ich mische das immer nach Gefühl zusammen.

 

Gruß

Christian

  • Gefällt mir 1
  • Danke 1
Link to comment
Share on other sites

Hallo Christian,

 

ich gebe dir Recht und glaube, dass du als "gebranntes Kind" da vorischtiger bist und das wohl auch zurecht. Bei den D.cistiflora und anderen winterwachsenden Drosera ist ein zu geringer Torfanteil verbunden mit kleineren Töpfen unter 11cm sicherlich schwieriger zu managen. Mein Ansatz war daher größere und höhere Rosentöpfe zu nehmen, die ich im Sommer eng aneinander stelle. Sie stehen unter den Regalen im Gewächshaus und erhalten keine Sonne. Ich hole sie dann alle paar Wochen nach vorne und gieße die Südafrikaner im Sommer etwas. Die Knollen erhalten je nach Art auch etwas mehr oder weniger Wasser, aber im Schnitt weniger als z.B. die D.cistiflora. Wenn ich mich recht entsinne bist du ja ehr den Weg mit kleineren Töpfen gegangen. Hier verwende ich auch ein weniger sandiges Substrat.

 

Das erneute Befeuchten war, wie hier schon einmal geschrieben, ein wenig schwieriger. Hier musste ich echten Aufwand betreiben, indem ich die Töpfe in 25cm tiefe Wannen getellt und für Tage überflutet habe. Es lag aber auch daran, dass ich einige Knollen im Sommer schon in Töpfe mit trockenen Substart gepflanzt habe - ein Fehler! Weiß man, aber ich hattes es im Sommer nicht bedacht...

In der nächsten Saison werde ich einen Großteil der Töpfe schon gegen Ende September bzw. Anfang Oktober nach draußen stellen, damit der Regen das Substrat zumammen mit den feuchten Nächten leicht anfeuchtet. Dabei stehen die Töpfe dann an einem schattigen/halbschattigen Platz auf den umgedrehten Euroschalen damit sie nicht im Anstau stehen. Später kommen sie dann zurück ins Regal und in den Anstau.

 

@Tim Beier@Christian Dietz@Ronny K. und auch alle anderen. Ihr kultiviert doch erfolgreich D.hilaris. Meine D.hilaris haben die Umstellung auf Exvitro über die letzten zwei Monate einigermaßen gut weggesteckt und nur wenige Pflanzen sind gestorben. Anmerkung dazu: Bei Erhalt hatten sie eigentlich keine Wurzelmasse, mussten aber aus dem Glas, weil durch den Transport das Medium komplett mit den Pflanzen vermischt war.

Sie sehen nun bedingt vital in ihrem 9er Topf aus, stehen unter zusätzlichem Kunstlicht an einem SW-Fenster bei 16°C-20°C. Das Substrat ist ca. 60% Torf und 40%Sand. Sie stehen dabei nicht im Anstau. Es sind Jungpflanzen von 1-2cm Größe.

Meint ihr, dass eine jetzige Umstellung auf die Gewächshauskultur bei teilweise noch einstelligen Temperaturen sinnvoller oder eine Weiterkultur unter den jetzigen Bedingungen zu favorisieren ist? Zusätzlich erwäge ich eine Umstellung auf ein durchlässigeres Substrat.

 

Über eure Einschätzung würde ich mich freuen.

 

Viele Grüße

 

Carsten

 

 

 

 

 

 

 

Link to comment
Share on other sites

Ronny K.

Hallo Carsten, 

meine stehen im Anstau unter Kunstlicht. Das gefällt ihnen gut. Das Substrat ist ganz ähnlich. Mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr fangen sie auch gut zu wachsen an. Da die Temperaturen im Gewächshaus zu dieser Jahreszeit enorm schwanken können, würde ich sie jetzt nicht dorthin stellen. Das wäre sicher sehr viel Stress für die Pflanzen. 

 

Grüße 

Ronny 

  • Danke 1
Link to comment
Share on other sites

Tobias Kulig
vor 8 Stunden schrieb Christian Dietz:

Der Erfolg war, dass ich den Wasserhaushalt in den Töpfen kaum noch kontroliieren konnte. Sie sind einfach zu schnell und zu unkontrolliert trocken gefallen. 

Ich verstehe, was Du meinst. Aber das lag daran, daß Du sie nicht im Anstau hattest. Macht man das nämlich nicht, besteht tatsächlich die Gefahr, daß sie zu schnell austrocknen! Ist der Sandanteil hoch, müssen sie sogar in den Anstau!

Es ist ja eins meiner Ziele, alle Arten "gleich" zu bewässern, ohne ständig die Substratfeuchte kontrollieren zu müssen.

 

Deshalb bin ich da auch anderer Meinung. Alle meine "sehr sandigen" Arten stehen im Anstau (klar, ich lass sie auch mal leer werden!) und sie erfreuen sich bester Gesunheit. Ich muß jedenfalls nicht ständig kontrollieren, wieviel Restfeuchte noch im Substrat ist.

Aber das kann ja jeder selber halten, wie er will! Ich berichte lediglich über meine Erfahrungen.....

 

vor 9 Stunden schrieb Christian Dietz:

Meine Töpfe stehen im Sommer im Gewächshaus unter den Tischen und machen daher alle Temperaturen mit.

Meine Pflanzen können durch den Anstau auch auf den Tischen stehen und bekommen dadurch auch mehr Sonne. Und die hohen Temperaturen interessieren meine Pflanzen auch nicht. Mein Substrat ist immer gleichmäßig feucht und nicht zu nass. Denn der hohe Sandanteil sorgt genau dafür, daß das Substrat durch den Anstau nur feucht und nicht nass ist. Und das sind beste Vorraussetzungen für diese Art von Pflanzen, finde ich.


 

vor 5 Stunden schrieb Dose:

Bei Erhalt hatten sie eigentlich keine Wurzelmasse, mussten aber aus dem Glas, weil durch den Transport das Medium komplett mit den Pflanzen vermischt war.

Carsten, das ist im Prinzip nicht schlimm. Wichtig ist, daß keine Kontamination sichtbar ist. Beim Transport von Invitro-Tubes passiert das häufig. Du kannst das Tube trotzdem unter eine Beleuchtung (nicht zu stark!) stellen und die Pflänzchen größer werden lassen. Oft teilen sie sich sogar noch.

Möchtest Du sie dennoch raushaben, spülst Du das Medium restlos ab (aber wirklich restlos, sonst gibts Schimmel) und topfst die Pflanze. Das Exvitro ist nicht sonderlich schwierig: Du mußt die Pflanze, wenn sie keine Wurzeln hat, für mindestens 4 Wochen unter sehr gespannter Luft halten. Für einen einzigen Topf empfehle ich Dir eine banale Ziplock-Tüte. Stell den Topf (nur feucht) in die Tüte, puste sie auf und verschließe sie komplett. So hast Du ein Mini-Terrarium. Diese Tüte stellst Du unter eine Beleuchtung (nicht zu stark!).

Für eine Woche zulassen, ab dann täglich kurz Luft rein lassen und wieder verschließen. Und das machst Du für die folgenden 2 Wochen. Du erkennst dann, wenn sie weiterwächst. Ab dann verlängerst Du die Lüftungsintervalle und härtest das Pflänzchen somit ab. Wenn Du Fragen hast, kannst Du Dich gerne melden....

 

Gruß

Tobias

  • Danke 1
Link to comment
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue. Weitere Informationen finden Sie in unserer Privacy Policy.