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Plastiktöpfe richtig reinigen


Tjark

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Hallo,

 

ich würde gerne meine benutzten Plastiktöpfe richtig reinigen, um sie wieder sorglos einzusetzen. Ich hatte zum Beispiel letztes Jahr große Probleme mit Botrytis und würde da gerne sicher gehen, damit die Töpfe nicht zum Überträger irgendwelcher Krankheiten werden. Wie reinige bzw desinfiziere ich sie am besten? Wie macht ihr es, oder kauft ihr immer neue? 
 

LG

Tjark 


 

Edited by Tjark
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Mattis aus dem Waldhaus

Hallo Tjark,

soweit ich mich noch richtig entsinnen kann machen wir es bei mir im Betrieb mit Mörtelkübeln, in denen ein Gemisch aus Desinfektionsmittel und Wasser enthalten ist, erst waschen wir die Töpfe/Multitopfplatten ab und dann legen wir sie für einige Stunden ein.

Ich kann am Montag aber noch mal nachfragen und es dir genau schreiben.

Große Betriebe würden natürlich einfach neue bestellen, aber in Botanischen Gärten versuchen zumindest wir Töpfe etc. so gut wie möglich mehrmals zu benutzen.

 

Viele Grüße Mattis

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Tobias Kulig
vor 8 Stunden schrieb Tjark:

Wie reinige bzw desinfiziere ich sie am besten?

Das ist eigentlich eine sehr gute Frage! Wegen Krankheiten ect. mache ich mir da aber keine Gedanken, eher um die Menge der Töpfe. Auf einem Kellerregal habe ich, geschätzt, 500-600 leere Töpfe stehen, die alle vertrocknete Reste von irgendwelchen Substraten haben.

 

Im Prinzip funktioniert eine Klobürste, die super in die Töpfe passt, gar nicht schlecht. Man muß diese nur reinstecken und ein paar mal hin und her drehen. Aber bereits ab einer bestimmten Menge an Töpfen geht das in die Handgelenke, durch das ständige hin- und herdrehen der Klobürste. Und wenn man keine geschickte Höhe hat, auch ins Kreuz. Bin ja auch nicht mehr der Jüngste 🤫

 

Im Keller habe ich noch eine alte, aber durchaus funktionierende Geschirrspülmaschine rumstehen, wo einiges reinpassen würde. Ich spiele mit dem Gedanken, sie hier irgendwie einzusetzen. Aber da sich in den Töpfen auch Sandreste befinden, könnte das zu Verstopfungen führen. Mal sehen....

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vor 2 Stunden schrieb Tobias Kulig:

ab einer bestimmten Menge an Töpfen geht das in die Handgelenke

Mir würde als erstes eine Bohrmaschine einfallen, die Abhilfe leisten kann!

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Tobias Kulig
vor 35 Minuten schrieb Timo M:

Mir würde als erstes eine Bohrmaschine einfallen, die Abhilfe leisten kann!

Daran hab ich natürlich auch schon gedacht. Und wenn, dann nen Akku-Schrauber. Bohrmaschine ist zu schnell. Aber leider passt der fette Griff nicht ins Futter. Diesen Kunststoffgriff müßte man erst noch entsprechend bearbeiten. In ein herkömmliches Bohrfutter passt in der Regel ein 10er Bohrer.

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Für mich funktioniert eine küchenübliche Spülbürste eigentlich sehr gut, man kommt damit so ziemlich überall hin, unabhängig von Topfform und -größe. Bei Hunderten von Töpfen würde ich mir das aber schon ein bisschen einteilen. 🙂

 

Grüße,
Rolf

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Tobias Kulig
vor 38 Minuten schrieb Ramarro:

Für mich funktioniert eine küchenübliche Spülbürste eigentlich sehr gut, man kommt damit so ziemlich überall hin, unabhängig von Topfform und -größe. 

Hab ich früher auch genommen, ist aber zu umständlich, da man dafür den Topf drehen und wenden muß. Da die Klobürste rund ist, taucht man nur in den Topf und dreht ein paarmal. Da hast Du alle Ecken und Kanten auf einmal. Das geht mit der Spülbürste nicht. Aber wie gesagt, bei der Menge ist das eben eine sehr zeitintensive Arbeit. 

Daher der Gedanke mit der ausgedienten Spülmaschine.

 

Früher (heut auch noch?) gabs in den Kneipen solche Gläserspülautomaten: In der Regel drei runde, nach oben schauende Bürsten. Da drückst Du ein oder zwei benutzte Trinkgläser drauf, die Bürsten drehten sich kurz und spülten gleichzeitig. Sauber. Mann, das wärs....

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Man KÖNNTE ja die Töpfe sofort nach dem Entleeren auswaschen.

*die eigenen dreckigen Töpfe pfeifend unter den Tisch schiebe* 😇

 

Ich nehme auch  nur Geschirrspülmittel zum Auswaschen. Ich denke, das Zeug

ist eh so dermaßen scharf, das sollte doch reichen. Muss aber auch keine

mehrere hundert Töpfe auswaschen ^^. 

 

@Tobias KuligDas wär dann halt so eine Arbeit für den Winterabend:

Jeden Tag 20 Töpfe, in ca. einem Monat bist fertig 🫣.

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Tobias Kulig
vor 12 Minuten schrieb Thea:

Man KÖNNTE ja die Töpfe sofort nach dem Entleeren auswaschen.

Sag nicht sowas! Das wär ja zusätzliche Arbeit nach jeder Umtopfaktion. Das geht ja nun wirklich nicht! 🤣

 

vor 14 Minuten schrieb Thea:

Ich nehme auch  nur Geschirrspülmittel zum Auswaschen.

Würde ich gar nicht! Ich nehm da nur warmes bis heißes Wasser. Das einzige, vor was ich wirklich Panik habe, sind übersehene Utri-Reste, die sich in nagelneuen Pflanzungen ausbreiten. Es gibt für mich nix schlimmeres als Utris in Töpfen von anderen Gattungen! Da kriege ich Alpträume davon.....

 

vor 21 Minuten schrieb Thea:

 

@Tobias KuligDas wär dann halt so eine Arbeit für den Winterabend:

Jeden Tag 20 Töpfe, in ca. einem Monat bist fertig 🫣.

Im Winter bevorzuge ich doch lieber eine schöne, warme Couch. Und bereits nach 2-3 Tagen 🤮! Könnt da nicht jemand von Euch vorbeikommen und das machen? Ich zahle eine U. subulata die Stunde! Geile Währung, oder?

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vor 2 Minuten schrieb Tobias Kulig:

Ich zahle eine U. subulata die Stunde

Ab 2 Wunsch-Drosera die Stunde, können wir drüber reden🤣

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Tobias Kulig
vor 5 Minuten schrieb Niclas99:

Ab 2 Wunsch-Drosera die Stunde, können wir drüber reden🤣

Naja, ich möchte mindestens insgesamt 5-10 Drosera im GH behalten. Aber ich hätte jede Menge Heliamphora abzugeben, ich brauch Platz... 

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Sonja Schweitzer

 

Ich spüle die Töpfe ebenfalls von Hand, nur mit warmem Wasser. Längere Zeit vorher lasse ich sie gut abtrocknen und klopfe die Substratreste dann grob raus, bevor ich spüle. Wenn sich kaum Rückstände im Topf befinden stell ich sie auch schonmal in die Spülmaschiene. Sind ja nur pflanzliche Reste, kein Tierfutter oder sowas.🤢

 

@Tobias Kulig Ich nehme als Bezahlung pro Stunde einen meiner eigenen, bepflanzten Utri-Töpfe ZUVERLÄSSIG von U.subulata befreien. 😁

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Tobias Kulig
vor 14 Minuten schrieb Sonja Schweitzer:

Wenn sich kaum Rückstände im Topf befinden stell ich sie auch schonmal in die Spülmaschiene.

Hi Sonja, ich lese das Wort "Spülmaschine"! Gefällt mir! Schonmal Probleme mit dem Siphon oder sonstiges bekommen? Was heißt denn bei Dir "kaum Rückstände"?

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Ich mache es unterschiedlich:

 

Erdreste herausschütteln, dann das ganze für eine Weile in eine wassergefüllte Maurerbütt. Töpfe in der Bütt nach ein paar Tagen einwenig bewegen, rausholen, trocknen lassen gut ist. Danach kommen viele Töpfe so zum Einsatz.

Bei hartnäckigen Substratresten kommt nach der Maurerbütt der Gartenschlauch, mit scharfem Wasserstrahl zum Einsatz. 
Manchmal gibt es für Aussaaten oder Zwergdrosera noch eine Runde Spülmaschine für die Töpfe. Dann entferne ich vorher mit dem Wasserschlauch das meiste an Substrat. Zu 100% gelingt das nicht. Ich achte aber auch entsprechend darauf die Siebe etc. bei der Spülmaschine regelmäßig zu reinigen. Daher hatte ich bis jetzt keine Schwierigkeiten.

 

Edited by Dose
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Sonja Schweitzer
vor 46 Minuten schrieb Tobias Kulig:

Hi Sonja, ich lese das Wort "Spülmaschine"! Gefällt mir! Schonmal Probleme mit dem Siphon oder sonstiges bekommen? Was heißt denn bei Dir "kaum Rückstände"?


Kaum Rückstände sind bei mir Torf, der noch in einer dünnen Schicht an den Topfwänden klebt. Also eigentlich nur Feines. Wenn die Substratreste furztrocken sind und sich alles als Brocken aus den Töpfen herausklopfen ließ stell ich die Töpfe in die Maschine

 

Was nach dem Spülgang schon mal im Sieb der „Emma“ hängt sind grobere Fasern des Torfs oder Utri-Rhizome. Den Sand finde ich als Rückstände irgendwie gar nicht mehr.🤷‍♀️

 

Probleme gab‘s bisher mit der Maschine noch nie, allerdings gibts einen Spülgang mit Pflanztöpfen bei mir auch nicht so häufig. Ich mach immer mal Pause zwischendurch, damit evtl.verbliebene Rückstände Zeit haben abtransportiert zu werden.

 

Manchmal mach ich es aber wie Carsten und weiche die Töpfe vorher draußen ein und spüle sie direkt im Anschluss. Das funktioniert aber nur im Sommer, sonst „Hands up“.🥶

 

Edited by Sonja Schweitzer
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Hola, im Winter spüle ich meine Töpfe in der Küche (groben Dreck natürlich voerher penibel entfernt -> sand/Erde sollte niemals in den Hausabflüssen gelangen!) mit Essigwasser und extra-Küchenbürste für die Pflanzis,. Danach kurz mit Leitungswassser abgespült, fertig. Mache ich deswegen, da ich diese Töpfe auch drinnen lagere bis zum nächsten Gebrauch über den Winter.

 

Im Sommer gibts nen Eimer mit Regenwasser, kurz mal drinnen rumgeschwenkt, da die Töpfe dann eh draußen hinter Hütte lagern. Desinfiziert ist da natürlich nichts, aber mit ist bislang auch kein erhöhtes Algen/Moos-Aufkommen aufgefallen als wenn ich neue Töpfe verwenden würde.

 

Ich spüle die Töpfe direkt nach dem Gebrauch/Entleeren

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Sonja Schweitzer
vor 2 Stunden schrieb Jul87:

Ich spüle die Töpfe direkt nach dem Gebrauch/Entleeren

 

Sehr löblich! Wenn ich da an mich denke.......🫣

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Nun ja, ich mache es halt auch immer gebündelt mit nem ganzen Satz an Töpfen, also auch nicht mehrmals die Woche. Das ist dann wirklich mal alle 2-3 Wochen der Fall, das geht dan schon

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Im Sommer spüle ich sie auch draußen, mit Regenwasser und Pril Kaltaktiv. Aber durch meine neuen Arbeitszeiten,werde ichs dieses Jahr wohl auch weiterhin so machen wie zur Zeit..

Erst bleiben sie ein  Paar Tage stehen, werden es zu viele nehme ich sie mit raus in einen Mörtelkübel um sie da erstmal wieder ein paar Tage liegen zu lassen. Danach hole ich sie nach Bedarf wieder rein und wasche sie nochmal mit der Hand oder sie wandern in den Geschirrspüler für 30 min...Mein Küchentisch steht dann voll mit Töpfen zum trocken und abends räume ich alles wieder weg.

Allerdings wohne ich allein und da meckert keiner drüber😅

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