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Baumarkt Carnivorenfolter


Florian1502

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Ping Tina
vor 13 Stunden schrieb Tim B:

Hey Tobi, 
Ich denke deine/ eure Bedenken lenken vom eigentlichen Problem ab.

Hey Tim,

die Frage ist ja, ob es hier um „Mitleid“ und „Haltungsbedingungen“ geht, oder um Umweltaspekte und Torfproblematik. Bei letzterem bin ganz bei dir.

LG

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Andreas Wistuba

Ich würde sagen, Leitungswasser ist das kleinste Problem dieser Pflanzen  😂

Aber ernsthaft: Unsere ganze Gesellschaft ist auf Konsum ausgerichtet und auch Pflanzen im "normalen" Handel sind reine Konsumartikel - ich würde da kaum zwischen Schnittblumen und "unseren" Karnivoren unterscheiden. Ob uns das gefällt oder nicht - so funktioniert der Handel. Und wenn ich den vielen Murks in den Baumarkt-Regalen sehe, frage ich mich, ob da nicht noch viel mehr sinnlose Ressourcen in solche Einwegprodukte geflossen sind, wie in ein paar Pflanzen.

Aber auch im "Spezialisten-Handel" wie ich ihn betreibe: Ich kenne keinen Gärtner, der nicht hin und wieder Überschüsse entsorgen muss. Im Gartencenter sind's tot-gepflegte Drosera capensis aus der Massenvermehrung und bei mir hin und wieder Überschüsse von Nepenthes und Heliamphora. Was ist schlimmer?

Aber das macht niemandem Spaß, und ist letztlich ja auch Geldverschwendung, weshalb jedes Unternehmen versucht, das zu minimieren. Weshalb ich auch davon ausgehen würde, dass ein Baumarkt die Ware zum Verkauf und nicht zur Entsorgung einkauft.

Persönlich mache ich mir bei so etwas in erster Linie Gedanken um vernünftige Mülltrennung - d.h. dass nicht der Pflanzen-Überschuss mitsamt Kunststofftopf im gemischten Gewerbemüll landet....

Torf ist natürlich auch ein Thema!

 

Edited by Andreas Wistuba
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@Gordon Shumway

Das würde unterirdische Zisternen voraussetzen, denn oberhalb wird der Platz für Verkaufsware 

gebraucht.

Den Baumarkt möchte ich sehen, der dafür eine Baustelle einrichtet. Das hieße zumindest

nur eingeschränkter Verkauf, zusätzlich weniger Kundschaft (wer will denn schon in Baustellenlärm 

einkaufen?) und alles zusammen ein Minusgeschäft. 

Bei Zimmerpflanzen bleibt es ja meist nicht, da viele auch Gartenpflanzen anbieten, da wäre eine Zisterne 

schnell leer. Ob das wirklich so praktikabel und sinnvoll für einen Baumarkt wäre? Ich bezweifle es. 

Ich denke außerdem, dass diese Baumärkte sicher einen guten Wasserpreis bekommen, immerhin sind sie 

Arbeitgeber und Steuerkunden. 

 

Dass Leute Phantasiepreise für besondere Pflanzen zahlen, ist eine andere Sache. Das hat mit der Masse 

nichts zu tun.

Es zahlen auch Leute Phantasiepreise für Gemälde und vieles andere Dinge. Manche lassen diese auch noch

stehlen, nur um sie im Keller bewundern zu können. Da sollte der Kollateralschaden für eine Wildentnahme 

auch kein Problem sein, es steigert vielleicht sogar noch den Wert, den man grad bewundert  *Sarkasmus off. 

 

 

 

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Florian1502
vor 30 Minuten schrieb Gordon Shumway:

 

Warum nicht?

Regenwasser ist kostenlos, Leitungswasser nicht. Genug Dachfläche zum Sammeln haben die Märkte auf jeden Fall. Wird natürlich dann nicht nur exklusiv für Karnivoren verwendet, klaro. Und wenn die Zisterne leer ist, gibt's halt Leitungswasser. Was für ein paar Wochen auch kein Problem ist...

 

Und wenn man sich dann im Gegenzug die Preise ansieht, die Sammler für "besondere" Pflanzen bezahlen, die teilweise aus der Natur gewildert werden, kann man sich fragen, welches System jetzt das perversere ist...

@Thea ich schließe mich Antwort mässig hier @Gordon Shumwayan.

 

Und ergänze noch ja ich bin gelernter  Zierpflanzengärtnergeselle und was wir dann getan haben ? 50% Aktionen und sie teilweise mit in denn eigenen Garten genommen und aufgehört habe ich im Gegensatz zu dir damit nicht was gibt's denn besseres als kostenlose Stauden die dann Jahr für Jahr im eigenen Garten gedeihen ? 🧐

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vor 3 Minuten schrieb Florian1502:

@Thea ich schließe mich Antwort mässig hier @Gordon Shumwayan.

 

Und ergänze noch ja ich bin gelernter  Zierpflanzengärtnergeselle und was wir dann getan haben ? 50% Aktionen und sie teilweise mit in denn eigenen Garten genommen und aufgehört habe ich im Gegensatz zu dir damit nicht was gibt's denn besseres als kostenlose Stauden die dann Jahr für Jahr im eigenen Garten gedeihen ? 🧐

Sorry, aber endlos Pflanzen mit nach Hause zu nehmen wird nix. Ich kann sie ja nicht daheim stapeln und ein Garten (sofern vorhanden) wird auch nicht automatisch 

größer, je mehr Pflanzen man darin eingraben will 😉

50% Aktionen sind nutzlos, wenn der Platz für die neue Lieferung gebraucht wird. 

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Andreas Wistuba
vor 47 Minuten schrieb Gordon Shumway:

 

Warum nicht?

Regenwasser ist kostenlos, Leitungswasser nicht. Genug Dachfläche zum Sammeln haben die Märkte auf jeden Fall. Wird natürlich dann nicht nur exklusiv für Karnivoren verwendet, klaro. Und wenn die Zisterne leer ist, gibt's halt Leitungswasser. Was für ein paar Wochen auch kein Problem ist...


Ich verwende kein Regenwasser und kostenlos ist relativ. Ich habe keine Lust, mir über's Regenwasser allen möglichen Dreck einzuschleppen, ob's Pilzsporen sind, die direkt Probleme machen oder Pollen und Laub, dass dann in der Zisterne gammelt und erst recht Probleme verursacht. Filterung und Wasseraufbereitung sind auch nicht gratis und Pflanzenschutz schon gar nicht. Als Gartencenter-Betreiber würde ich davon ganz sicher die Finger lassen.

Edited by Andreas Wistuba
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Florian1502
vor 19 Minuten schrieb Thea:

Sorry, aber endlos Pflanzen mit nach Hause zu nehmen wird nix. Ich kann sie ja nicht daheim stapeln und ein Garten (sofern vorhanden) wird auch nicht automatisch 

größer, je mehr Pflanzen man darin eingraben will 😉

50% Aktionen sind nutzlos, wenn der Platz für die neue Lieferung gebraucht wird. 

Gut das ist deine Meinung meine Erfahrungen sind definitv andere. 

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vor 10 Minuten schrieb Florian1502:

Gut das ist deine Meinung meine Erfahrungen sind definitv andere. 

Das ist keine Meinung, das sind Tatsachen 🤷‍♀️

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Wolfgang Liere
vor 17 Stunden schrieb Florian1502:

Hey Tim,

 

Naja ich finde es wäre wenigstens ein Anfang das die Baumärkte die Pflanzen wenigstens mit Regenwasser gießen aber dazu müssten sie ja auch zu aller erst mal aufgeklärt werden 🧐😕.

 

Moin Florian,

 

ca. 70% aller Baumärkte gießen bereits mit Regenwasser (und zwar meist alle Pflanzen) und das hat genau einen einzigen Grund: GELD

 

Riesige Dachflächen sind vorhanden, Regenwasser fängt man quasi umsonst auf (gut, die Investition in einen unterirdischen Speicher mal außen vor, der kostet aber nicht die Welt), der Baumarkt spart sich die Wasser- und vor allem noch viel wichtiger die Abwasserkosten (die ca. 3mal höher sind pro cbm)

 

Also wenn die eins können, dann ist das rechnen. 😂 

 

Ich denke, der teilweise bedauernswerte Zustand der Pflanzen hängt ab von 

 

  1. fehlendem Licht
  2. fehlender frischer Luft
  3. Schädlinge

Grüße Wolfgang

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Hallo, 

 

ich finde es spannend, dass manche sicv hier so auf das Thema Regenwasser versteifen. Keine Karnivore geht ein, wenn sie die paar Wochen bis zum Verkauf mit Leitungswasser gegossen wird. Und wenn Andreas Wistuba kein Regenwasser nutzt, dann kanns nicht so falsch sein 😉 

 

LG

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Tim Beier

Hallo Georg, 

 

Andreas nimmt aber auch kein unaufbereitetes Leitungswasser. Ich kann mir vorstellen dass es bei der Menge an Wasser was er höchstwahrscheinlich durch ne Osmose Anlage lässt, ein erheblicher Kostenfaktor ist. Und selbst mit einer effektiven Anlage geht ein Teil des Wassers flöten. Nur so als Hinweis. Normales Leitungswasser geht mal im Notfall bei einigen Arten ne Zeit lang, aber mit Sicherheit nicht auf Dauer. 

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vor 1 Stunde schrieb GeorgH:

Und wenn Andreas Wistuba kein Regenwasser nutzt, dann

Nutzt er Osmosewasser?

 

In den Gartencentern werden mit Glitzer besprühte Weihnachtssterne verkauft, Blumenerde die eine Mischung aus Holz und Trauermücken ist, Kakteen die nicht überleben können und viel steht in Torf, weil man dann weniger Plastiktöpfe braucht.

Aber bei Karnivoren ist das auf einmal ein Problem, weil es unsere besonderes Hobby ist? Ich weiß halt auch nicht, wie viele davon verkauft werden und wie viel weggeworfen. Der Tisch wird aufgebaut, verkaufte Pflanzen sukzessive aufgefüllt und am Ende sind halt 50 Stück über die sich nicht verkauft haben. Vlt hatten sie von Anfang an einen Schlag weg.

Aber sind es dann 50 von 1000 oder von 200 die Ausschuss sind?

 

Bei Lebensmitteln wird ja auch gerne so ein Fass aufgemacht, aber ein Aldi verkauft über 10 Tonnen Ware am Tag. Wenn man dann 50 kg am Tag wegschmeißt, dann sind das 0,5 %. Ein bisschen Schwund ist immer.

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Andreas Wistuba
vor 1 Stunde schrieb Tim Beier:

Hallo Georg, 

 

Andreas nimmt aber auch kein unaufbereitetes Leitungswasser. Ich kann mir vorstellen dass es bei der Menge an Wasser was er höchstwahrscheinlich durch ne Osmose Anlage lässt, ein erheblicher Kostenfaktor ist. Und selbst mit einer effektiven Anlage geht ein Teil des Wassers flöten. Nur so als Hinweis. Normales Leitungswasser geht mal im Notfall bei einigen Arten ne Zeit lang, aber mit Sicherheit nicht auf Dauer. 

 

Ich benutze Osmosewasser - allerdings hat meine Anlage eine Effizienz von 80% - d.h. ich habe nur 20% Konzentrat mit dem ich nichts anfangen kann.
Außerdem muss man in Baden Württemberg kein Abwasser für den Anteil des Gießwassers bezahlen, das nachweislich (Wasserzähler) nicht im Kanal landet sondern verdunstet, versprüht wird oder versickert.

 

Zum Osmosewasser ist noch zu sagen, dass ich das wiederum per Düngerdosierer leicht aufbereite. Reines Osmosewasser ist auf Dauer zu mineralarm.

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