Tobias Kulig Posted April 1, 2024 Posted April 1, 2024 (edited) Hallo zusammen, heute gehts mal wieder in den Südosten der USA. Denn hier liegt das Verbreitungsgebiet einer sehr interessanten Fettkrautart: Pinguicula caerulea. Die hier gezeigte Pflanze ist ein weiterer Neuzugang (neben einer weiteren, und die ist absoluter Wahnsinn, bitte noch etwas Geduld) meiner Sammlung und stammt aus dem 'J. Dickinson State Park, Martin County' in Florida. Ich besaß diese tolle Art bereits zu meinen Anfängen und wurde damals von Thomas Carow vertrieben. Da er damals viele Gartenmärkte belieferte, konnte ich ein Exemplar in einem OBI ergattern. Es war meine erste USA Pinguicula. Und da ich damals noch nicht viel Ahnung hatte, ging sie mir auch nach geraumer Zeit wieder ein! Was ich natürlich sehr bedauerlich fand, denn ich hatte diese Art nie wieder irgendwo gesehen. Warum auch immer. Nach etwa 18 Jahren bin ich endlich wieder im Besitz dieser wirklich schönen Art und freue mich riesig darüber! Pinguicula caerulea hat von der Optik ihren ganz eigenen Charme und weicht mit ihren spitzen Blättern und dem eingerollten Blattrand deutlich von den anderen USA Pings ab, wie ich finde. Und an die Blüten vor 18 Jahren erinnere ich mich noch sehr gut: Eine wahre Augenweide in blau! Hier bei uns blüht sie ungefähr ab April. Von der Größe her schätze ich meine Pflanze durchaus schon als blühfähig ein. Aber das warte ich einfach mal ab. Sollte ich tatsächlich Samen erhalten, wandern die sofort ins Glas und ziehe welche nach. Mit meiner heutigen Erfahrung schätze ich diese Art als etwas tricky ein! Denn eins mag sie gar nicht: Zu nass! Am Naturstandort stehen sie an sehr sandigen Stellen (na sowas!) etwas erhöht, wo sie nur feucht stehen. Regenwasser sickert schnell durch und somit wird es ihnen nie zu nass. Meine Kultur: Ich habe sie zunächst von einem sehr kleinen Topf in meine Standardgröße (10x10x10cm) umgetopft. Dazu habe ich das Originalsubstrat am Stück umgesetzt, um die Wurzeln nicht zu stören. Natürlich habe ich mein Sand/Torfgemisch 1:1 bis 2:1 gewählt und gut eingespült. Jetzt stehen sie ohne Untersetzer im GH! Aber generell werde ich die Pflanze immer nur von oben wässern, bis es unten rausläuft und dann je nach Temperatur 2-3 Tage stehen lassen. Die Temperaturen und die Luftfeuchte sind davon abhängig, was das Wetter hergibt. Aber ich bin da recht zuversichtlich, daß sie sich im GH gut entwickeln wird. Updates werden natürlich folgen.... Gruß Tobias Edited November 1 by Tobias Kulig 10 2
Tobias Kulig Posted September 15 Author Posted September 15 (edited) Hallo zusammen, nach geraumer Zeit mal wieder ein Update von dieser schönen Art. Leider sind mir zwei Pflanzen abgenippelt: Eine hat mir meine Katze aus großer Höhe runtergeschmissen, die war total zerfetzt. Und eine zweite, ist mir durch zuviel Wasser vergammelt. Ich gehe noch drauf ein.... Aber Dank dem Treffen in der Wilhelma hab ich von Oliver gleich 2 neue Pflanzen bekommen. Er hat mir erklärt, daß bei dieser Art am Naturstandort keinerlei Gewässer vorkommen: Kein Tümpel, kein Bach oder Bachlauf, Kein See. Absolut nichts! Das heißt, die einzige Wasserquelle ist Regen, der dazu noch schnell versickert. Von daher hat er geraten, die Pflanze nur von oben zu bewässern. Und das ohne Untersetzer. Das Wasser muß weglaufen können! Dazu verwendet man am besten ein Sand/Torfgemisch 1:1 (na sowas). Hier läuft das Regenwasser problemlos durch. Ergo, wenn man P. caerulea herkömmlich kultiviert, also mit Anstau usw., dann wird das scheitern! Das ist vermutlich der Grund, warum sie so selten in Kultur ist. Meine Strategie ist deshalb folgende: Von oben satt gießen bis es unten rausläuft, ohne Untersetzer alles restlos rauslaufen lassen, 2-3 Tage stehen lassen (je nach Temperatur). Erst dann wieder wässern. Im Winter fast trocken und ohne hohe Luftfeuchte. Mal schauen, wie ich das mache. GH und Terra sind schon mal raus, da zu hohe Luftfeuchte. Oliver hat sie z.B. offen im Keller. Letztendlich ist diese Art doch etwas tricky! Ich werde das oben entsprechend korrigieren. Edited September 15 by Tobias Kulig 3
Tobias Kulig Posted October 22 Author Posted October 22 (edited) Hallo, Meine P. caerulea zeigen im GH, daß es Winter wird. Die Rosetten werden etwas kleiner. Aber was ich trotzdem interessant finde, daß eine davon einen Blütenstand macht. Und das Ende Oktober! Ich bin natürlich immer auf Samen aus, aber bei P. ionantha funktionieren Samen auch nicht. Warum, weiß der Geier. Ob es bei P. caerulea klappt, kann ich nicht sagen. Kommt auf einen Versuch an.... Die Kultur ist im GH in der kalten Jahreszeit etwas happig! Das Substrat darf wirklich nur leicht feucht sein! Und da die hohe Luftfeuchtigkeit förderlich für Keime ist, wässere ich nur ganz kurz, aber kräftig ins Zentrum, um evtl. vorhandene Keime rauszuspülen. Bis jetzt klappts ganz gut. Man beachte den stark behaarten Blütenstiel... Edited October 22 by Tobias Kulig 4
Stefan Posted October 23 Posted October 23 Hallo Tobias, ob "überaus interessant" läßt sich diskutieren, ich hab mal ein paar alte Fotos rausgekramt, die tatsächlich von 2005 stammen. Wusste gar nicht, dass ich die vor 20 Jahren in Kultur hatte... Ist absolut simpel und unkompliziert in der Kultur, wächst wie blöd und blüht auch häufig: 6 1
Tobias Kulig Posted October 24 Author Posted October 24 Servus Stefan, naja, ich finde sie tatsächlich interessant, da ich von dieser Art seit 20 Jahren nix mehr gehört habe. Ich hatte vor 20 Jahren auch mal eine. War vermutlich von T. Carow, da ich sie vom OBI hatte. Deine gezeigten Pflanzen sind grasgrün. Hast Du sie drinnen unter einer Beleuchtung gehabt? Weißt Du das noch? Und wie war die Bewässerung? Da sie längere Staunässe nicht mögen. Gruß Tobias
Nicky Westphal Posted October 24 Posted October 24 vor 4 Stunden schrieb Tobias Kulig: Deine gezeigten Pflanzen sind grasgrün. Hast Das Bild ist ja auch 20 Jahre alt. Da kann das schon mal etwas ausbleichen. 1 2
Tobias Kulig Posted October 31 Author Posted October 31 Am 23.10.2025 um 22:04 schrieb Stefan: Ist absolut simpel und unkompliziert in der Kultur, wächst wie blöd und blüht auch häufig: Und gerade weil die Art so simpel und unkompliziert in Kultur ist, hab ich die letzten Tage eine (von zwei) Pflanzen verloren. Vermutlich zu feucht. Sie wurde immer brauner und brauner, keine Chance, was zu retten. Gottseidank wars die ohne Blüte! Mir kam hinterher die Idee, sie komplett auszutopfen, die Wurzeln ordentlich zu spülen und auf Küchenkrepp gut zu trocknen. Und anschließend in nur minimal feuchtes Substrat zu topfen. Vielleicht hätte sie es dann geschafft.... Ich hoffe nur, daß man die Blüte selbsten kann...
Jottess2 Posted October 31 Posted October 31 (edited) Guten Tag P. caerulea kommt ja nunmal vom Süden Floridas bis zur Mitte von North Carolina vor. Ich wollte mal fragen ob man nicht theoretisch ein Exemplar, das z. B. aus dem Greenswamp stammt (wo die ja auch zusammen mit Sarracenia usw. vorkommen) nicht auch im Moorbeet kultivieren könnte. Ich weiß zwar nicht ob es solche Standortklone in Kultur gibt, aber es würde mich schon interessieren. Vielleicht gibt es ja jemanden, der was dazu sagen kann? Edit: Das gleiche hab ich mich auch schon bei P. pumila und P. lutea gefragt (die ja auch im Greenswamp vorkommen) vielleicht kann da jemand was eher zu sagen. LG Junis Edited October 31 by Jottess2
Tobias Kulig Posted November 1 Author Posted November 1 (edited) vor 13 Stunden schrieb Jottess2: P. caerulea kommt ja nunmal vom Süden Floridas bis zur Mitte von North Carolina vor. Ich wollte mal fragen ob man nicht theoretisch ein Exemplar, das z. B. aus dem Greenswamp stammt (wo die ja auch zusammen mit Sarracenia usw. vorkommen) nicht auch im Moorbeet kultivieren könnte. Ich weiß zwar nicht ob es solche Standortklone in Kultur gibt, aber es würde mich schon interessieren. Vielleicht gibt es ja jemanden, der was dazu sagen kann? Edit: Das gleiche hab ich mich auch schon bei P. pumila und P. lutea gefragt (die ja auch im Greenswamp vorkommen) vielleicht kann da jemand was eher zu sagen. Hallo Junis, ich weiß zwar, was Du meinst, aber ein Moorbeet wäre der sichere Tod von den USA-Pings. Wenn sie nicht durch den Frost draufgehen, dann spätestens durch die verschiedenen Feuchtigkeitsansprüche. Und P. pumila ist von der Bodenfeuchte in etwa der von P. caerulea gleichzusetzen. Also nur leicht feucht. Ich habe ja meine Pflanzen vom Regiotreff in der Wilhelma von Oliver Gluch bekommen und er ist ja der Ping-Papst schlechthin! Wenn einer über Pings Bescheid weiß, dann er! Ich habs oben ja mal geschrieben, was es mit dem Standort von P. caerulea auf sich hat: Diese Pflanzen sind nicht die typischen Sumpfpflanzen, wie man es normalerweise annehmen würde. Diese Art kommt in Gebieten vor, wo es keinerlei Feuchtigkeitsquellen gibt. Also weder ein See, noch ein Bachlauf. Nicht einmal ein kleines Rinnsal. Und an diese trockenen Bedingungen sind die Pflanzen optimal angepasst. Und der Boden ist sehr sandig, in dem Niederschlagswasser sofort nach unten abfließt. Im Sommer kann man dies sehr gut simulieren und ich habs eigentlich gut hingekriegt. Der Knackpunkt ist der Winter! Hier sollten die Pflanzen fast trocken UND ohne hohe Luftfeuchte überwintert werden. Also ist ein GH oder ein Terra absolut kontraproduktiv. Bei Oliver stehen die Pflanzen offen im Keller, was die beste Methode zu sein scheint. Bei mir im GH gehts nachts aber bis 90% Luftfeuchte hoch. Das könnte funktionieren, wenn man die Substratfeuchte optimal im Griff hat. Meiner übrigen Pflanze mit dem Blütenansatz gehts ja auch (noch) gut. Die bekam nämlich kein Wasser. Ich hoffe, ich krieg sie durch den Winter und evtl. einen Samenansatz.... Aufgrund der Sachlage habe ich den Thementitel umbenannt! Edited November 1 by Tobias Kulig
Jottess2 Posted November 1 Posted November 1 Das wirklich sehr interessant! Ich hatte nur halt gelesen, dass diese Arten auch bis nach North Carolina vorkommen und dadurch ja theoretisch winterhart wären. Zudem kommen sie im Green Swamp of direkt neben Drosera, Dionaea oder Sarracenia vor, welche es ja ziemlich feucht wollen. Ich hab auch Bilder im Netz gefunden, auf denen man das sehen kann. Ich wüsste aber auch nicht wo man so einen Standortklon herbekommen soll, weil das hab ich noch nie irgendwo gesehen. Allerdings möchte ich hiermit eigentlich gar keine Diskussion anfangen… LG Junis
Tobias Kulig Posted November 1 Author Posted November 1 vor 29 Minuten schrieb Jottess2: Ich hatte nur halt gelesen, dass diese Arten auch bis nach North Carolina vorkommen und dadurch ja theoretisch winterhart wären. Zudem kommen sie im Green Swamp of direkt neben Drosera, Dionaea oder Sarracenia vor, welche es ja ziemlich feucht wollen. Ich hab auch Bilder im Netz gefunden, auf denen man das sehen kann. Ich wüsste aber auch nicht wo man so einen Standortklon herbekommen soll, weil das hab ich noch nie irgendwo gesehen. Auch wenn Du so einen Standortklon hättest, würde das scheitern. Die USA-Pings sind alle tropisch-homophyll. Das heißt, sie bilden nur eine Rosettenform aus. Das wiederum heißt, daß sie keine Winterrosette machen, die ein Überleben im Winter überhaupt erst möglich machen würden. Die karnivore Begleitvegetation, die Du genannt hast, wie Dionaea und Sarracenia, haben eben gewisse Strategien, um ein Überleben im Winter zu ermöglichen: Sie ziehen mehr oder weniger ein. Und das ist bei den Pings eben nicht der Fall.
Pinguincola Posted November 1 Posted November 1 (edited) vor 5 Stunden schrieb Tobias Kulig: Die USA-Pings sind alle tropisch-homophyll. Das heißt, sie bilden nur eine Rosettenform aus. Das wiederum heißt, daß sie keine Winterrosette machen, die ein Überleben im Winter überhaupt erst möglich machen würden. Auch wenn nur eine Blattform von des USA-Pings ausgebildet wird, muss eine gewisse Frosthärte bei P. caerulea und P. lutea in North Carolina trotzdem gegeben sein. Ich habe mir mal die Wetterdaten für Greenville im Januar angesehen und am 23. Januar 2025 ist das Thermomether in der Nacht bis auf -11°C gesunken. Ohne eine gewisse Frosthärte könnten sich die dortigen Populationen auf Dauer gar nicht halten. Einen deutschen Winter würden die Pflanzen bei uns aber wahrscheinlich nicht aushalten. Laut Klimadiagramm steigen dort die Tagestemperaturen auch im Januar fast täglich auf über 0°C, während in unseren Breitengraden die Temperaturen gerne mal für 1 - 2 Wochen dauerhaft unter dem Gefrierpunkt bleiben. Und wie Tobias schon gesagt hat, mögen es die Pflanzen im Winter nur (leicht) feucht haben. Unsere Winter sind dafür zu nass, insbesondere in einem Moorbeet. Mein P. caerulea (Standortform aus Florida) werde ich jedenfalls nicht bei Frost draußen im Garten stehen lassen. P. pumila wird als einjährige Art die frostigen Winter in den nördlicheren Regionen vermutlich als Samen überdauern. Edited November 1 by Pinguincola 1
Tobias Kulig Posted November 1 Author Posted November 1 vor einer Stunde schrieb Pinguincola: Meine P. caerulea (Standortform aus Florida) werde ich jedenfalls nicht bei Frost draußen im Garten stehen lassen. Hallo, wie kultivierst Du Deine Pflanze im Winter? Und vor allem, wie feucht?
Pinguincola Posted November 1 Posted November 1 vor 28 Minuten schrieb Tobias Kulig: wie kultivierst Du Deine Pflanze im Winter? Und vor allem, wie feucht? Meine 2 P. caerulea habe ich letzten Herbst von Oliver bekommen. Solange es die Temperaturen zugelassen haben, standen die Pflanzen bei mir draußen im Garten (bei Nachtfrösten wurden die Pflanzen kurzzeitig im Kühlschrank untergebracht) und sind ungefähr Mitte/Ende Dezember ans Wohnzimmerfenster umgezogen, wo sie dann Temperaturen um die 20°C ausgesetzt waren. Erstaunlicherweise haben die Pflanzen die abrupte Umstellung problemlos mitgemacht. Ab April/Mai stehen die 2 P. caerulea wieder draußen. Ich bin gespannt, ob die Pflanzen die Umstellung im Winter wieder so problemlos mitmachen oder ob ich letztes Mal einfach nur Glück hatte Bei der Feuchtigkeit richte ich mich ganz nach der Jahreszeit und der Temperatur. Bei den recht niedrigen Außentemperaturen im Dezember halte ich das Substrat leicht feucht und gieße erst nach, wenn sich die oberste Substratschicht trocken anfühlt, während im Hochsommer der Topf öfters mal im Anstau steht. 1
Tobias Kulig Posted November 2 Author Posted November 2 vor 12 Stunden schrieb Pinguincola: Solange es die Temperaturen zugelassen haben, standen die Pflanzen bei mir draußen im Garten Ich gehe davon aus, unter Dach? vor 12 Stunden schrieb Pinguincola: (bei Nachtfrösten wurden die Pflanzen kurzzeitig im Kühlschrank untergebracht) Ah, hast Du auch nen Kühlschrank umgebaut? vor 13 Stunden schrieb Pinguincola: und sind ungefähr Mitte/Ende Dezember ans Wohnzimmerfenster umgezogen, wo sie dann Temperaturen um die 20°C ausgesetzt waren. Das heißt, die kühle Winterruhe ging bis Dezember und waren ab da bis April/Mai wieder im Warmen? Was für eine Substratmischung hast Du genommen?
Pinguincola Posted November 2 Posted November 2 vor 5 Stunden schrieb Tobias Kulig: Ich gehe davon aus, unter Dach? Ja, genau! Ansonsten wäre es mit dem Regen schwierig die Substratfeuchte zu kontrollieren. vor 5 Stunden schrieb Tobias Kulig: Ah, hast Du auch nen Kühlschrank umgebaut? Ne, das ist ein ganz normaler Kühlschrank, der eigentlich für Lebensmittel benutzt wird. Für eine kurzzeitige Unterbringung der Pflanzen reichts aber aus. Die Pflanzen kommen meistens nur über Nacht rein und werden tagsüber wieder rausgestellt. Selten stehen die Pflanzen auch mal 24-48 Stunden im Kühlschrank, was sie gut wegstecken, da die Stoffwechselrate bei den niedrigen Temperaturen auf ein Minimum gesunken ist und dementsprechend kaum Licht für die Photosynthese benötigt wird. vor 6 Stunden schrieb Tobias Kulig: Das heißt, die kühle Winterruhe ging bis Dezember und waren ab da bis April/Mai wieder im Warmen? Richtig. vor 6 Stunden schrieb Tobias Kulig: Was für eine Substratmischung hast Du genommen? Die Pflanzen stehen aktuell in einer Mischung aus zwei Teilen Quarzsand und einem Teil gehäckselten Sphagnum. Allerdings ist über das Jahr das Substrat etwas verdichtet, weswegen ich beim nächsten Umtopfen den Sandanteil erhöhen werde. 1
Tobias Kulig Posted November 29 Author Posted November 29 Hallo zusammen, nach langem Stillstand hat die Blüte heute bei Sonnenschein endlich aufgemacht. Es ist jetzt keine besondere Nahaufnahme, aber ich denke, die Schärfe ist ausreichend. Olivia hat sie soeben geselbstet und ich hoffe, daß die Blüte Samen ansetzt. Der reichlich vorhandene Pollen und die Narbe waren gut zugänglich. Jetzt muß ich abwarten...Und dann stellt sich noch die Frage, ob sie überhaupt keimfähig sind.
Stefan Posted November 30 Posted November 30 Natürlich sind die keimfähig, sind doch selbstfertil die USA Pinguicula. Ist seit mindestens 30 Jahren bekannt...
Tobias Kulig Posted November 30 Author Posted November 30 vor 29 Minuten schrieb Stefan: Natürlich sind die keimfähig, sind doch selbstfertil die USA Pinguicula. Ist seit mindestens 30 Jahren bekannt... Vielen Dank für die Info, Stefan. Ich hatte letztes Jahr genug Samen von P. ionantha ernten können und alle frisch ausgesät. Konventionell und invitro. Kein einziger Samen ist aufgegangen.
Recommended Posts
Create an account or sign in to comment
You need to be a member in order to leave a comment
Create an account
Sign up for a new account in our community. It's easy!
Register a new accountSign in
Already have an account? Sign in here.
Sign In Now