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Zeit zum Köpfen?


FannichtveganerPflanzen

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FannichtveganerPflanzen

Hallo liebes Forum

 

Meine Drosera Capensis Mutterpflanze hatte beim Wachstumsschub im Frühling damit begonnen Blätter zu bilden bei denen die Spitzen noch während der Ausbildung absterben. Schon zuvor haben einige Triebe nur noch sehr kleine, verkrüppelte Blätter in sehr hoher Dichte gebildet.

Ich vermute das liegt daran dass sie langsam die maximale Höhe erreicht hatte.

Ich hatte die Pflanze schon komplett adult gekauft und der ersten Tochterpflanze, welche aus ihren Samen entsprungen ist scheint es gut zu gehen, sie blüht zum ersten Mal im Alter von etwa 1.5 Jahre nach Keimung.

Ich hab hier im Forum schon ein paar Beiträge gelesen dass die D Capensis ab einer gewissen Grösse Probleme bekommen kann und dann zurückgeschnitten werden soll.

Bevor ich sie jedoch köpfe würde ich gerne noch ein paar Expertenmeinungen dazu einholen.

 

20240419_141745.thumb.jpg.274767d243e686c0473b6a750d6fa4ad.jpg

 

Vielen Dank dafür

 

Robin

Edited by FannichtveganerPflanzen
Rechtschreibfehler und Titel
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  • FannichtveganerPflanzen changed the title to Zeit zum Köpfen?
banshee05

Hi, auch wenn ich in diesem Thema gänzlich ein Neuling bin, würde ich sie vom Substrat befreien, x-fach teilen und dabei das ganze alte Zeugs wegschneiden. Die Ausläufer wachsen gewiss prima an und du hast x schöne Pflanzen daraus gemacht. 

Aber ja... ggf haben alte Hasen andere Meinungen dazu. 

  • Danke 1
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Raptorreptil

Hi Robin,

 

Ich habe ein ähnliches Bild an meinen Pflanzen von Jahr zu Jahr im Frühling während sie noch im Wintergarten zur Überwinterung stehen. Ich kann dies doch stehts auf Blattlausbefall zurückführen und nicht auf eventuelle Alterungsprozesse. So ein Befall kann auch augenscheinlich nur schwer erkennbar sein gerade wenn wie auf dem Bild noch viele tote Blätter im Topf vorhanden sind. Meine Pflanzen sind durchaus älter als 1,5 Jahre. Dazu könnte dann noch der Lichtmangel kommen, den man erst bei steigenden Temperaturen und dadurch gesteigertem Wachstum im Frühjahr erst merkt. Einfach mal ganz genau die Pflanze absuchen könnte das Rätsel lösen.

Aber natürlich ist es gerade bei Drosera capensis durchaus möglich diese ganz einfach zu kürzen und neu austreiben zu lassen. Sorgt auch für ein dichteren schöneren Wuchs;)

 

Liebe Grüße Leon und weiterhin viel Erfolg:D

  • Danke 1
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Christian Dietz

Hallo,

 

du kannst sie jederzeit problemlos zurüchschneiden. Ich mache das bei meinen Pflanzen regelmäßig, wenn sie mir zu groß werden und nicht mehr gefallen. Sie kommen dann aus den Wurzeln wieder. Dass sie ab einer gewissen Größe oder Alter Probleme machen wäre mir neu. Sofern alles passt wachsen sie eigentlich einfach weiter. Bei Deiner Pflanze würde ich vermuten, dass die Bedingungen nicht ganz optimal sind (wenig Licht vor allem) und sie sich daher etwas seltsam verhält.

 

Gruß

Christian

  • Danke 1
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Tobias Kulig

Für mich wäre das unansehnlich und ich würde den Topf radikal ebenerdig absäbeln. Wie Christian erwähnt hat, kommen die alle aus den Wurzeln wieder.

 

Die Köpfe brauchen dabei auch nicht unbedingt kompostiert werden. Da funktionieren hervorragend Kopfstecklinge:

 

1. Du nimmst einen Kopf und befreist ihn von allen abgestorbenen Blättern, auch noch intakte bis fast ganz hoch. Aber nur soviel, bis noch 3 Blätter an der Spitze übrig sind. Das sieht dann regelrecht wie eine Palme aus. Und das machst Du mit allen Köpfen.

 

2. Dann schneidest Du die Stämmchen auf etwa 3-4cm Länge

 

3. Dann steckst Du die Stecklinge mit einer Pinzette bis zum Blattansatz ins Substrat. Dieses muß dabei gut feucht bis nass sein. 

 

4. Das wars schon. Die Stecklinge werden relativ schnell wurzeln und schon hast Du die doppelte Menge.

 

Dieses Prinzip funktioniert mit einer Vielzahl an stämmchenbildenden Arten.

 

Gruß

Tobias

  • Danke 1
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FannichtveganerPflanzen

Hallo Zusammen

 

Danke für die vielen Hinweise.

Das Substrat ist etwa 1 Jahr alt daher denke ich dass das nicht dass das ein grosses Problem sein sollte.

Blattläuse hielt ich für unwahrscheinlich da dieses Verhalten neu ist und ich mir nicht vorstellen könnte wie neue Blattläuse zu den Pflanzen gekommen sein könnte.

Der letzte Neuzugang aus dem November waren nur Samen die ich in benachbarten Töpfen im gleichen Winterquartier ausgesät habe.

Was den Lichtmangel angeht: Ja ich habe keinen Zweifel daran dass die Pflanze eine Riesenfreude an noch mehr Sonnenlicht hätte, allerdings ist dieses Verhalten der absterbenden Spitzen bei den Blättern (und Blütenstängel) neu und im vergangenen Jahr hatte die Pflanze sogar etwas weniger Licht da damals noch eine riesige Tanne der Nachbarin die Sonneneinstrahlung merklich reduziert hatte. --> Sie hat also seit einem Monat mehr Licht also zuvor.

Vermehren und Blattstecklinge ziehen möchte ich eigentlich nicht, da ich von dieser Pflanze schon diverse "Kinder" aus selbstbestäubung in den Vergangenen 1.5 Jahren habe, welche sich in diversen Töpfen der Nachbarpflanzen breit gemacht haben.

 

Wieso ich auf das Zurückschneiden als Lösung gekommen bin ist diese Diskussion von vor ein paar Monaten: https://forum.carnivoren.org/forums/topic/56268-ältere-drosera-capensis-absterben-der-blätter/

 

Danke und beste Grüsse

 

Robin

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