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will blühen schafft es aber nicht


ralf

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hallo

meine drosera capensis will blühen aber der blütenstengel geht nicht nach oben

die blühte hängt seit einer woche nach unten ist das normal oder dauert das immer etwas länger

gruss ralf

20240427_072741.jpg

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Tim Biking

Hey Ralf, 
der Blätenstiel von D. capensis entfaltet sich mit jeder aufblühenden Blüte ein Stück mehr. Das Stocken im Wachstum kann viele Ursachen haben. 
Die Pflanze könnte auf jeden Fall mehr Licht vertragen, schaut aus als ob die Kulturbedingungen nicht ganz optimal wären. 

Viele Grüße

Tim
 

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hallo Tim

danke für den tip

ich werde sehen was ich tuen kann um die bedingungen zu ändern

gruss ralf und ein schönes wochenende

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Tobias Kulig
vor 22 Stunden schrieb Tim B:

Die Pflanze könnte auf jeden Fall mehr Licht vertragen, schaut aus als ob die Kulturbedingungen nicht ganz optimal wären. 

Sehe ich auch so. Das Ausbleiben der Klebetropfen liegt in den meisten Fällen an zu wenig Licht und nicht an zu niedriger Luftfeuchte, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. 

Was mich allerdings bei der capensis wundert! Dieses Unkraut wächst eigentlich immer und überall.

 

Mach mal ein Bild vom Substrataufbau von der Seite, ist ja ein Aquarium. Wie hoch ist der Substrataufbau und wie hoch ist der Anstau?

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  • 4 weeks later...

der substrataufbau ist 2 cm blähton und 5 cm karnivorenerde. die drosera hatte auch wieder klebetropfen gebildet . aber seit einer woche spielt sie den sterbenden schwan ich habe noch eine drosera im terrarium und der geht es sehr gut. Ruht die pflanze sich nach dem blühen aus  denn an den umständen habe ich nichts geändert

ich wünsche allen einen schönen sonntag

20240526_072443.jpg

20240526_073953.jpg

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Nordhesse

Ich tippe auch auf zu wenig Licht und zu feucht. Ein.Terrarium ist eigentlich nicht die richtige Ortschaft für die Pflanzen.

 

Und das Wald und Wiesen Moos würde ich auch möglichst zeitnah komplett entfernen und wenn, dann Sphagnum rein machen. 

 

Gruß und schönen Sonntag

 

Lukas

 

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Tobias Kulig
vor 6 Minuten schrieb ralf:

ich habe noch eine drosera im terrarium und der geht es sehr gut.

Naja, das ist so eine Sache. Zeig mal kurz die andere Drosera.

Weiter oben steht ja schon, daß die gegebenen Lichtbedingungen nicht grad optimal sind. Und das in Verbindung mit zu nassem Substrat könnte zu Problemen führen.

Wie hoch ist denn der Wasserstand? Und wo steht denn das Terra?

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der Boden hat eine feuchtigkeit von 40 % Die andere drosera fängt jetzt irgendwann auch an zu blühen   also nehme ich an ihr geht es gut.  mein terra steht auf meinem schreibtisch und darüber ist eine pflanzenlampe mit vollspectrum die 12 h am tag an ist. wird die drosera wieder oder hat sich das erledigt

20240526_073953.jpg

20240526_081240.jpg

zu dem zustand des terrarium habe ich mal ein bild von meinem pflanzensensor gemacht vieleicht hilft das etwas

Screenshot_20240526_082447_FYTA.jpg

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Gordon Shumway

Hallo!

 

Besprühst du eigentlich deine Pflanzen?

Falls ja, solltest du das lieber bleiben lassen, die meisten Klebepflanzen vertragen das nämlich überhaupt nicht gut...

 

Schönen Gruß,

Ralph

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Tobias Kulig
vor 19 Minuten schrieb ralf:

der Boden hat eine feuchtigkeit von 40 % 

Wie misst Du das? Ich meinte eher, wo der Wasserstand steht. Wenn Du seitlich reinschaust, mußt Du irgendwo den Wasserpegel sehen. Zumindest ungefähr.

Als ich früher noch meine Landschaftsterras hatte, hatte ich immer im Eck eine halbe Kunststoffschale eingesetzt. Also vom Glasboden bis  annähernd Substratoberfläche. Da findet sich immer was passendes. Das ist dann wie ein Sichtfenster, wo man immer den Wasserstand im Auge hat. Das kommt als allererstes ins Terra, erst dann die Drainage und das Substrat. Und bei Gießempfindlichen Arten kann man dann noch ein dünnes Rohr ins Eck (bis ganz hoch) einlassen. Bei Bedarf kann man dann oben einen Trichter ins Röhrchen stecken und direkt ins Sichtfenster gießen. 

 

vor 33 Minuten schrieb ralf:

darüber ist eine pflanzenlampe mit vollspectrum die 12 h am tag an ist.

Wieviel Watt hat die? Die scheint mir ein bißchen zu klein von der Grundfläche.

 

vor einer Stunde schrieb Nordhesse:

Und das Wald und Wiesen Moos würde ich auch möglichst zeitnah komplett entfernen und wenn, dann Sphagnum rein machen. 

Ja, das wäre zu überlegen. Sphagnum würde ich aber auch nur punktuell einsetzen. Ist Geschmacksache....

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ja ich besprühe meine pflanzen mit regenwasser  ich dachte in der natur regnet bes ja auch und damit müssen die pflanzen klar kommen

gruss Ralf  und danke für die schnelle antwort

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Tobias Kulig
vor 15 Minuten schrieb ralf:

ja ich besprühe meine pflanzen mit regenwasser 

Die Sarracenia und Dionaea vertragen das, aber bei Drosera und Pinguicula würde ich dringend davon abraten! Wenn die Bedingungen, insbesondere das Licht, nicht stimmen, kann das zu Herzfäule führen. Das bedeutet, das Pflanzenzentrum Deiner Drosera sind ständig feucht bis nass!

Und da Du ein gemischtes Terra hast, das mit Gattungen unterschiedlichster klimatischer Bedingungen bestückt ist, wirst Du spätestens im Winter sowieso Probleme bekommen. So ein Teil ist schick für den Sommer (wenn die Bedingen stimmen!), keine Frage, aber längerfristig eben zum scheitern verurteilt. 

 

Das nächste ist, dieser technische Schnickschnack ist bei diesen Arten völlig überflüssig. Ich würde da eher das Licht messen, anstatt die Bodenfeuchte in %. Wo ist denn jetzt der Wasserstand?

 

vor 30 Minuten schrieb ralf:

 ich dachte in der natur regnet bes ja auch und damit müssen die pflanzen klar kommen

Ja, das stimmt schon. Nur sind wir in nicht in der Natur, sondern auf Deinem Schreibtisch mit suboptimalen Bedingungen.....

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das licht wird bei dem sensor unten links angezeigt

gruss ralf

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Tobias Kulig
vor 7 Minuten schrieb ralf:

das licht wird bei dem sensor unten links angezeigt

Bei dieser Maßeinheit bin ich raus, deshalb hab ich das auch nicht wahrgenommen. Ich kenne nur Lumen, Lux und Kelvin.

 

Auf meinen zwei Terrarien (100cm lang) liegen jeweils 2 Leisten Sanlight Flex mit je 20W, ebenfalls 100cm lang. Der Abstand zu den Pflanzen beträgt ungefähr 20cm. Das ist ausreichend hell, daß die Drosera (und auch andere Gattungen) sehr gut wachsen und auch blühen. 

Kannst Du die Lampe tiefer hängen?

 

Ich weiß immer noch nicht den Wasserstand! Kann es nicht sein, daß Deine Feuchtigkeitsanzeige nur ein Hygrometer für die Luftfeuchte ist?

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Christian357

Mach mal vorsichtshalber zwei Blattstecklinge von deiner Drosera capensis. Für mich sieht das aus, als würde die der anderen ins Nirvana folgen. (Da hat @Tobias Kulig sehr gute Anleitungen zu gemacht. Kann man aber auch mit einer dünnen Torfschicht machen.)

 

Sofern alles stimmen würde, außer das Licht - hielte ich so schnelles Absterben, ohne Schädlinge und Co. für eigenartig.

 

Ich bin da ja kein Experte, aber schau dir gründlich den Boden an.


Bei mir hatten sich in meinem Becken kleine Asseln breit gemacht, die aller Wahrscheinlichkeit nach die Wurzeln angefressen haben, wodurch die Pflanzen nach und nach blasser wurden, die Fallen nichtmehr ausgebildet und die Blätter vom Zentrum immer kleiner. Ende vom Lied: Pflanze tot.

Sollte dein Becken mit "wildem" Moos angeimpft worden sein, ist das eine gute Option. Einfach mal bevor du das Licht anmachst auf die Lauer legen und schauen, ob sich beim Einschalten was in den Boden verkriecht.

Alternativ sind Trauermücken gerne mal eine kleine Pest. Bei kurzem Auftreten nicht immer wild, aber bei langanhaltendem Befall können auch da dichte Larvenpopulationen entstehen. Die Beute auf den Blättern ist zwar kaum zuzuordnen, entspricht der Größe und so weiter, aber recht gut Trauermücken. Mutmaßung. 😉

 

Ansonsten: dranbleiben. Auch Rückschläge gehören dazu. 🙂

 

 

 

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Tobias Kulig
vor 5 Minuten schrieb Christian357:

Bei mir hatten sich in meinem Becken kleine Asseln breit gemacht, die aller Wahrscheinlichkeit nach die Wurzeln angefressen haben, 

Ich dachte immer, solche Asseln gehen nur an totes Pflanzenmaterial? 

 

vor 8 Minuten schrieb Christian357:

Sollte dein Becken mit "wildem" Moos angeimpft worden sein, ist das eine gute Option. Einfach mal bevor du das Licht anmachst auf die Lauer legen und schauen, ob sich beim Einschalten was in den Boden verkriecht.

Man kann bei Verdacht auch mal nen Esslöffel voll rausnehmen und in einem alten, weißen Suppenteller zerlegen. Mit Lupe und Pinzette sieht man da oft schon was.

 

vor 11 Minuten schrieb Christian357:

Alternativ sind Trauermücken gerne mal eine kleine Pest. Bei kurzem Auftreten nicht immer wild, aber bei langanhaltendem Befall können auch da dichte Larvenpopulationen entstehen. Die Beute auf den Blättern ist zwar kaum zuzuordnen, entspricht der Größe und so weiter, aber recht gut Trauermücken.

Kann man zwar nicht ausschliessen, aber da es den anderen Pflanzen "gut" geht, denke ich da eher weniger an Trauermücken.

Das geschulte Auge kann diese glasigen Mistviecher aber auch oft so erkennen. Es sind eigentlich immer welche an der Oberfläche. Wenn man draufpustet, bewegen sie sich auch.

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Christian357
Posted (edited)

Ich habe in dem Becken schon welche an älteren, aber nicht toten Pflanzteilen erwischt. Meine letzten Drosera capensis, die "Rotzsubstrat", Blattläuse, abfackeln und im unbeheizten Tomatenhäuschen durchfrieren überlebt haben, hatten wieder ausgetrieben. Eines schönen Tages: Pflanzen am absterben... wen erwische ich genau an der Trennstelle? Asseln!

 

Allgemein mögen die zwar totes Material bevorzugen, aber gerade bei großen Populationen neigen die dazu, auch lebende Pflanzen anzuknabbern.

 

Ich habe nach und nach Faktoren ausgeschlossen und die bleiben im Endeffekt übrig. Neulich erst einen schwächelnden Topf mit Drosera madagascariensis genauer unter die Lupe genommen: voll mit Asseln. Die Symptome zeigen sich auch hier wieder gleich: Blätter werden kürzer und blasser, Pflanze scheint einfach Versorgungsprobleme zu bekommen - tot.

Daneben war auch eine kleine Sarracenia purpurea, die ich frühzeitig aus dem Beet geholt hatte, weil ich einfach gucken wollte, wie die unter Kunstlicht wachsen würde. Die hat auch sehr stark gelitten, ist aber nicht sicher darauf zurückzuführen.

Momentan teste ich an dem Topf Flupyradifuron. (Sphagnum, Drosera madagascariensis, Utricularia livida.) Bin mal gespannt. Seit Behandlung habe ich keine Tiere mehr an der Oberfläche gesehen, muss aber mal für Beleuchtung sorgen, um die weitere Entwicklung der Pflanzen zu beobachten. Einzelne Tiere sind an der Oberfläche verendet. Nach ein paar Stunden waren aber noch aktive Exemplare zu sehen. Dennoch bin ich vorsichtig optimistisch. Momentan scheinen alle Pflanzen das Mittel überlebt zu haben.

Asseln haben sich mir gegenüber als sehr hartnäckig erwiesen und scheinbar können auch Kleinstmengen an überlebenden Tieren innerhalb kurzer Zeit, große Populationen entwickeln.

Genauer identifiziert habe ich die Tiere nicht. Es handelt sich um ca 5-6mm große Tiere mit leicht bräunlicher Färbung, flach rundlichen Querschnitts. Ähnlich denen hier: https://insektenliebe.com/de/produkt/braune-asseln/

Die Tiere scheinen Sphagnum zu lieben und sind da de facto nicht manuell rauszubekommen.

 

Soweit ich weiß, hat @Dose in seinem Fensterbankkulturbeitrag von ähnlichen, oder den gleichen Tieren berichtet und äußerte den Verdacht, dass die Drosera adelae darunter zu leiden scheinen.

 

Unabhängig davon, muss es hier ja nicht das Problem sein. Aber da so wenige Asseln als möglichen Schädling auf dem Schirm haben (Sind ja die guten Bodenaufbereiter!), wollte ich mal meinen Senf dazugeben.

Wir hatten ja schon das Thema Natur vs. Kultur. In soeinem Becken herrscht halt kein ökologisches Gleichgewicht. Ohne ausreichend alternative Ressourcen und Feinde, kann so einiges zum Problem werden.

 

Schönen Gruß. 🙂

 

 

Edited by Christian357
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vor 1 Stunde schrieb Tobias Kulig:

Bei dieser Maßeinheit bin ich raus, deshalb hab ich das auch nicht wahrgenommen. Ich kenne nur Lumen, Lux und Kelvin.

 

Auf meinen zwei Terrarien (100cm lang) liegen jeweils 2 Leisten Sanlight Flex mit je 20W, ebenfalls 100cm lang. Der Abstand zu den Pflanzen beträgt ungefähr 20cm. Das ist ausreichend hell, daß die Drosera (und auch andere Gattungen) sehr gut wachsen und auch blühen. 

Kannst Du die Lampe tiefer hängen?

 

Ich weiß immer noch nicht den Wasserstand! Kann es nicht sein, daß Deine Feuchtigkeitsanzeige nur ein Hygrometer für die Luftfeuchte ist?

die feuchtigkeitsanzeige bezieht sich auf die feuchte des subtrares also die bodenfeuchte

vor 1 Stunde schrieb Tobias Kulig:

Bei dieser Maßeinheit bin ich raus, deshalb hab ich das auch nicht wahrgenommen. Ich kenne nur Lumen, Lux und Kelvin.

 

Auf meinen zwei Terrarien (100cm lang) liegen jeweils 2 Leisten Sanlight Flex mit je 20W, ebenfalls 100cm lang. Der Abstand zu den Pflanzen beträgt ungefähr 20cm. Das ist ausreichend hell, daß die Drosera (und auch andere Gattungen) sehr gut wachsen und auch blühen. 

Kannst Du die Lampe tiefer hängen?

 

Ich weiß immer noch nicht den Wasserstand! Kann es nicht sein, daß Deine Feuchtigkeitsanzeige nur ein Hygrometer für die Luftfeuchte ist?

das mit der lichteinheit soll die lichtmenge anzeigen die die pflanzen auch verarbeiten können.  ich habe meine lampe tiefer gemacht

gruss ralf

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