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D. solaris 'Mt. Maringma-Tepui, Guyana'


Tobias Kulig

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Tobias Kulig

Hallo zusammen,

heute erzähle ich mal was über meine neuen D. solaris, einer weiteren, interessanten Art aus den Pakaraima Mountains, einer Gebirgskette in Guyana. Ich kenne momentan eigentlich nur zwei Standorte: Den Mt. Yakontipu, von dem die ersten Kulturpflanzen stammten (diese hatte ich früher auch mal) und den Mt. Maringma. Von Letzterem stammen die heute gezeigten Pflanzen.

 

D. solaris ist eine sehr zierliche Hochlandart, die aber durchaus die warmen Sommertemperaturen im GH verträgt, zumindest meine damaligen Pflanzen vom Mt. Yakontipu. Mit diesem, mir noch neuen Standortklon, muß ich erst mal schauen, aber ich bin da optimistisch. Denn ich habe diese Art nach vielen Jahren erst mal wieder bekommen. 

Obwohl es eine Hochlandart ist, hatte ich sie den Winter über aber trotzdem in einem Terrarium, da ich mich erst mal wieder neu mit dieser Art anfreunden muß: Beobachten, evtl. reagieren......

 

Meine momentanen Bedingungen:

Temperaturen:

Das, was die Witterung im GH hergibt. Ich hatte tagsüber schon 34 Grad, was die Pflanzen aber wegen der natürlichen Absenkung nicht störte. Aber ich muß das, wie erwähnt, noch beobachten. Ebenso den nächsten Winter. Hier habe ich noch keine Erfahrung. Aber vermutlich wirds funktionieren, wie meine anderen Arten halt auch. Wir werden sehen.....

Licht: So hell wie möglich

Bewässerung: Hier teste ich noch. Aber momentan reagieren sie gut bei hohem Anstau, etwa 3cm unter der Topfkante. Ich hab das aber im Auge....

Substrat: Sand/Torf 1:1 bis 2:1

Luftfeuchte: unwichtig

 

Aus den Erfahrungen mit meinem früheren Standortklon vom Mt. Yakontipu halte ich diese Art für nicht schwierig. Auch wenn mir die Erfahrungen mit diesem Klon jetzt noch fehlen. Sie dürften zumindest ähnlich, wenn nicht sogar gleich sein.

 

Gruß

Tobias

 

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Louis W.
vor 7 Stunden schrieb Tobias Kulig:

Aber momentan reagieren sie gut bei hohem Anstau

Interessant, da sie bei mir in hohem Anstau eingegangen sind. Ich denke dann waren da noch andere Faktoren mit im Spiel. Ich hatte sie exakt gleich gehalten wie D. arenicola. Mal sehen, wie der nächste Versuch läuft.

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Tobias Kulig
Posted (edited)
vor einer Stunde schrieb Louis W.:

Interessant, da sie bei mir in hohem Anstau eingegangen sind. Ich denke dann waren da noch andere Faktoren mit im Spiel. Ich hatte sie exakt gleich gehalten wie D. arenicola. Mal sehen, wie der nächste Versuch läuft.

Das ist wirklich interessant! Denn genau andersrum funktioniert bei mir D. arenicola im hohen Anstau nicht. 

Bei D. solaris hab ich mich genau aus diesem Grund ganz langsam rangetastet. Gut zu erkennen ist es an den Klebetropfen, ob es funktioniert. Bei mir sind die von D. arenicola sofort verschwunden und die Pflanze ist rückwärts gewachsen und wurde immer kleiner. Eingegangen ist sie mir jetzt nicht, ich habs rechtzeitig erkannt. 


Louis, wir versuchen mal, dem auf den Grund zu gehen. Was für ein Substrat verwendest Du genau bei D. arenicola? Wenn ich es richtig gesehen habe, lebendes Sphagnum mit Sand. In welchem Verhältnis? Hast Du Torf mit drin?

Ich habe bei beiden genannten Arten Sand/Torf, ungefähr 1:1 bis 2:1. Genau weiß ich das nie, ich mach das per Augenmaß.

 

Aber einen Unterschied haben wir definitiv: Meine Pflanzen stehen im GH. Da herrschen ganz andere Lichtverhältnisse als unter Kunstlicht. Allerdings wirds bei mir auch ein gutes Stück wärmer!

 

 

 

Ah, habs gerade in Deinem anderen Thread gelesen: Lebendes Sphagnum/Sand, ca. 1:1. Ich werde das mal testen. Wie hoch ist der Topf?

Ich verwende grundsätzlich die Größe 9x9x9,5cm. Auch wenn nur zwei Pflanzen drin sind. Ich bin der Meinung, bei einem größeren Volumen lassen sich die Parameter besser regulieren.

Edited by Tobias Kulig
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  • 3 weeks later...
Louis W.
Am 12.5.2024 um 18:34 schrieb Tobias Kulig:

Louis, wir versuchen mal, dem auf den Grund zu gehen.

Das halte ich für sehr schwierig. Ich denke, dass einfach zu viele Faktoren reinspielen in unseren unterschiedlichen Settings. Da generelle Aussagen zu treffen, wie: D. arenicola wächst mit hohem Anstau besser/schlechter geht nicht ohne Weiteres. Da müssten wir jetzt beide ne experimentelle Reihe starten mit mehreren Töpfen und gleichen Bedingungen und verändern nur den Faktor Anstau. 

 

Ich denke was wir aus unseren Erkenntnissen schlussfolgern können ist: Sowohl D. arenicola als auch D. solaris kommen unter bestimmten Bedingungen gut mit hohem Anstau klar. 

 

Bei den arenicola habe ich Sand Sphagnum so 1:1. Eher ein bisschen mehr Sphagnum. Aber mMn ist das eh egal bei hohem Anstau. Da dient der Sand ja nicht mehr der Luftdurchlässigkeit, wenn eh alles unter Wasser ist. 

 

Am 12.5.2024 um 18:34 schrieb Tobias Kulig:

Ich verwende grundsätzlich die Größe 9x9x9,5cm.

Bei mir sind die arenicolas in 7er Töpfen. 

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Tobias Kulig
vor 59 Minuten schrieb Louis W.:

Das halte ich für sehr schwierig. Ich denke, dass einfach zu viele Faktoren reinspielen in unseren unterschiedlichen Settings. Da generelle Aussagen zu treffen, wie: D. arenicola wächst mit hohem Anstau besser/schlechter geht nicht ohne Weiteres. Da müssten wir jetzt beide ne experimentelle Reihe starten mit mehreren Töpfen und gleichen Bedingungen und verändern nur den Faktor Anstau. 

Da hast Du durchaus recht! GH Kultur und Terrariumkultur mit Kunstlicht sind zwei grundverschiedene Dinge! Du hast den Vorteil, daß Du ganzjährig stabile Bedingungen hast, was die Temperaturen und das Licht angeht. Was Dein Kunstlicht betrifft, kommst Du dafür aber nicht mal annähernd an mein Lichtangebot heran. Dafür habe ich im Sommer extrem hohe Temperaturen, wo Du wiederum raus bist. Aber ich habe wiederum eine natürliche Nachtabsenkung, wo das wieder ausgleicht und die Tageshitze meinen Pflanzen nicht wirklich was ausmacht.

Es ist tatsächlich schwierig, irgendwas Generelles festzumachen. Muß es aber auch gar nicht. Jeder muß für sich das Richtige finden. Wobei wir aber beide eine grobe, fast identische Richtlinie geben können und auch haben. Letztendlich gehts ja "nur" um die Bewässerung. Ich mach diese abhängig vom Substrat.

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