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P. ionantha


Tobias Kulig

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Tobias Kulig
Posted (edited)

Hallo zusammen,

weils die ganze Zeit regnet und mir langweilig ist, zeige ich Euch heute meine Kulturmethode von P. ionantha, einer weiteren Art aus dem Südosten der USA. Besser gesagt, aus dem Nordwesten von Florida.

Diese stattlich werdende Art (bis zu 15cm Durchmesser) kultiviere ich im Prinzip wie P. planifolia, mit der sie auch am Typusstandort zusammen wächst: Sehr nass bis zeitweise überflutet! 

Als Substrat verwende ich mein Gemisch aus totem, gehackten Sphagnum mit gut Sand und etwas Torf. 

 

Diese Art kultiviere ich, zusammen mit den anderen USA Pings, ganzjährig im GH. Einen Winter hab ich mit der gezeigten P. ionantha bereits durch und es funktionierte problemlos. Die USA Pings halte ich während des Winters nur leicht feucht, wobei man P. ionantha auch deutlich feuchter halten könnte. Ich werde demnächst ein paar Blattstecklinge ziehen, um dies testen zu können.

Das Blattstecklinge bei den USA Pings nicht funktionieren, halte ich für einen Mythos! Meine eigenen Dokumentationen von früher zeigen das ganz deutlich. Erfolge hatte ich bereits bei P. caerulea, P. planifolia, P. primuliflora und auch P. ionantha. Es kommt eigentlich nur drauf an, wie man es macht. Momentan habe ich ein paar Blätter von P. caerulea in der Mache. Ich werde es dann später hier zeigen, wie ich das mache... 

 

Von den Temperaturen her sind sie im Sommer im GH völlig unproblematisch und stecken auch Hitzeperioden sehr gut weg. Schon allein wegen des hohen Anstaus.

Im Winter hingegen haben sie ein Minimum von 10 Grad und bekommen auch keinerlei Beleuchtung.  Hier müssen sie mit dem gegebenen Tageslicht klarkommen, was ebenfalls gut funktioniert.

Angeblich soll man zu große Temperaturdifferenzen vermeiden, um pflanzenphysiologosche Probleme zu vermeiden. Vor allem im Winter, wo es bei entsprechender Witterung nachts 10 Grad hat und tagsüber bis zu 30 Grad warm wird, wenn der Planet runtersticht. Das sind dann doch 20 Grad Unterschied! Diesbezüglich konnte ich aber noch nie etwas negatives feststellen, zumindest nicht sichtbar.

 

Gruß

Tobias

 

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Edited by Tobias Kulig
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