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D. latifolia "all red"


Tobias Kulig

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Tobias Kulig

Hallo zusammen,

bei diesem verregneten Mistwetter ist man ja förmlich dazu gezwungen, Euch mit meinen Beiträgen auf die "Nüsse" zu gehen 😁! Aber es hat auch was positives, man kann sich ausgiebig um die Pflanzen kümmern, sie umtopfen, pikieren ect..

 

Nun gut! Heute gehts mal wieder um meine südamerikanischen Drosera, diesmal D. latifolia. Diese Art hat ein relativ breites Spektrum mit vielen verschiedenen Klonen und Standortformen. 

Die hier gezeigte Form besitze ich seit meinen Anfängen und ist extrem robust. Ich habe sie damals als D. ascendens "all red" von Uwe Westphal (Plantarara) bekommen. Und ich muß sagen, daß sie der echten D. ascendens mit ihren spezifischen Merkmalen extrem nahe kommt! Ich werde mir das noch sehr genau anschauen! Trotzdem hab ich sie damals, wie alle falsch benannten D. ascendens, in D. latifolia "all red" umbenannt. Mich interessiert vor allem der Naturstandort, wo sie ursprünglich herstammt! Aber da ist mir leider nix bekannt. 

Das Hauptmerkmal ist, wie der Name schon verrät, die komplett rote Ausfärbung. An der Pflanze gibts absolut nix "grünes" oder  "anders farbiges". Und wie ich das sehe, gibts keine anderen Formen in Kultur, die so komplett rot sind. Das mag aber an den Standorten vielleicht anders aussehen, keine Ahnung. Bei meinen anderen Formen ist z.B immer grün, gelb und orange mit drin, egal, wie sonnig sie stehen. 

 

Die Kultur von D. latifolia gestaltet sich jedenfalls sehr einfach und ist eine hervorragende Einstiegsart in die Gruppe der Südamerikaner.

1. Das Substrat kann hier sehr variabel gewählt werden, solange es einigermaßen locker ist. Beste Ergebnisse erziele ich mit gehacktem, toten Sphagnum/Sand 1:1 und etwas Torf. Aber auch Sand/Torf 1:1 bis 2:1 tut hier gute Dienste. 

2. Die Lichtbedürfnisse sollten klar sein, so hell wie möglich.

3. D. latifolia mag es nur feucht, nicht klatschnass! Bei mir bekommen sie 1-2cm Anstau, den ich dann völlig verdunsten lasse und erst dann wieder nachfülle. Es tut ihnen auch mal gut, den Topf 1-2 Tage leer stehen zu lassen. Im Topfinneren ist es nach diesen 1-2 Tagen immer noch feucht genug.

4. Die Luftfeuchte spielt auch hier keine Rolle. Bei fast allen Drosera reicht in der Regel eine normale Zimmerluftfeuchte von 50-60%. 

 

Insgesamt ist D. latifolia eine sehr dankbare Art, die sich übrigens extrem leicht mit Blattstecklingen vermehren läßt. Die machen mehrere Pflanzen pro Blatt. Wenn sie richtig kultiviert werden, erreichen sie auch eine gute Größe. Die gezeigte Pflanze befindet sich in einem 10x10cm Topf. Aber ich denke, da geht noch was, wenn ich sie umgetopft habe. Die Wurzeln schauen nämlich bereits unten raus....

 

Gruß

Tobias


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