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Künstliche Beleuchtung ohne Mooswachstum bei Sämlingsaufzucht


Mark Brandenburg -HB

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Mark Brandenburg -HB

Hi 

 

habt ihr Empfehlungen zur künstlichen Beleuchtung von Samen, die bei Aussaat auf Torfbasis kein starkes Mooswachstum hervorrufen? ich habe die Flex II 10 von Sanlight. Diese sind super zur Anzucht von Jungpflanzen, fördern bei Torf als Substrat aber massiv das Mooswachstum, was dazu führt, dass die Sämlinge schnell überwuchert werden. sie Fotos. Früher hatte ich TNeon Leuchtstoffrohren von Secret Jardin. Da war nicht einmal ansatzweise so viel Mooswachstum. Durch das Umsteigen auf LED, sind die Ersatzröhren leider immer schwerer zu bekommen, daher der Umstieg auf die Flex II 10 von Sanlight. 

 

Könnt ihr 

1) eine künstliche Beleuchtung empfehlen, die kein starkes Mooswachstum fördert

2) andere Aussaatsubtrate für Nepenthes / Dionaea Samen empfehlen, wo kein Mooswachstum auftreten sollte.

 

Der Torf wurde in der Mirkowelle erstmal mindesten 1 min gekocht, um mögliches Unkraut zu killen. 

Gegossen wir nur mit Osmosewasser, damit auch kein Unkraut über Regenwasser eingetragen wird. 

 

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Hallo Mark

 Ich werfe mein Substrat also auch wirklich in die Mikrowelle, ob das hilft weiß ich nicht. Gegossen werden die Sämlinge(Petiolaris Drosera und Dionaea)nur mit Destilliertem Wasser. Ich habe null Probleme mit Moos. Beleuchtet wird bei mir ganz normal mit LED Strahlern. Vielleicht hast du dein Substrat oder Wasser mit Moossporen kontaminiert.

 

 

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Nicky Westphal

Hallo Mark,

 

den genauen Grund für deinen Moosbewuchs kann ich dir nicht sagen, aber ich vermute das dies mit dem Lichtspektrum der Lampen und ggf. auch mit dem Torf selbst zusammenhängt.

Wie sich das Spektrum zwischen den alten und der Flex unterscheidet müsste man vergleichen. Beim Torf, falls du im selbigen Zeitraum neuen angeschafft hast, glaube ich das hier ein höherer Nährstoffgehalt drin ist. Einen starken Moosbewuchs hast du z.B. auch bei Dünung mit Osmocote im Substrat.

Für die Aussaat von Nepenthes kannst du auch totes Sphagnum verwenden. Funktioniert m.E. besser wie Torf. Wenn du das fein zerkleinerst und mit feinem Quarzsand vermischst hast du darin ein sehr gutes Wurzelwachstum.

 

Grüße Nicky

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Ich kann mir irgendwie nur schwer vorstellen, dass das Spektrum eine große Rolle spielt. Eher noch die Lichtintensität.

 

Gegen Algenwachstum experimentiere ich seit kurzem bei meinen Nepenthes Sämlingen mit einer 1cm Quarzsand Deckschicht in der Hoffnung, dass sich auf der trockenen Oberfläche nichts ansetzen kann. Ist aber noch zu früh für Ergebnisse.

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2nd_Greenthumb

Wenn ich Torf für irgendwas nutze, werf ich das Zeug immer erst bis fast zum Rand in ein paar große Rührschüsseln und fülle die Schüsseln mit 100°C heißem Wasser.

Lange abwarten bis es gut abgekühlt ist und, wie beim sonstigen Torfreinigen, einfach per Hand ausdrücken und in eine leere Schüssel werfen. Wenn ich auf Nummer sicher gehen will und nur kleine Mengen machen muss, mach ich das durchaus auch 2-3x.

Einige Städte spritzen auch nur mit kochendem Wasser gegen Unkraut - Ist günstig und relativ effizient.

 

Bei Aussaaten auf Torf sind mir da bisher nur sporadisch ungewollte Dinge gewachsen. Hie und da wuchs dann halt mal ein kleiner "Strang" den man auszupfen oder einfach auch stehenlassen konnte, bis die Sämlinge soweit waren.

Der Torf von Floragard ist allerdings auch generell recht sauber. (Hab den Packen schon 8 Jahre oder so)

 

Ne Substratalternative, die auch bei der Aussaat von Nepenthes hinhaut, wäre mineralisches Substrat.

Da die Steinchen aber recht grob sind, müsstest du sie zuerst mit einem Hammer in 4-5 Gefrierbeuteln und einem stabilen Boden bearbeiten. (Bloss nicht aufm direkten Boden. Die Steine pressen sich überall rein, drum auch die mehreren Gefrierbeutel zugleich.) 

Da aber selbst Steine, die ab Werk nach DIN-Norm gereinigt wurden, noch einiges an Abrieb, sowie auch organisches Material enthalten können, koch ich das Zeug bei der Reinigung einfach genauso ab wie den Torf. Sonst wächst auch dort nach ein paar Monaten tatsächlich nochmal irgend so ein dichtes Waldmoos. Erst wird es schwarz am Stein und man überlegt ob das schimmel ist, dann wird es grün und plötzlich wächst dort kompaktes Moos. (Ist bei den unzerkleinerten Steinen eher weniger ein Problem, da dennoch viel Luft durchkommt - Bei zerkleinerten koch ich aber definitiv immer ab.)

 

Meine (daisychain-fähigen) Lampen sind von AliExpress. Sowas ist bei den meisten eher verteufelt. Denk aber nicht, dass die Lampen bzgl. Unkraut viel ändern. Eher die Lichtdauer und die Feuchtigkeit können das wohl beeinflussen.

Edited by 2nd_Greenthumb
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Nicky Westphal

🤔 naja, man kann als alternative sicher viel versuchen. Feinen Sand kann ich mir allerdings schwer vorstellen da dieser oberflächlich schnell abtrocknet, was für eine Keimung weniger ideal ist. Kann man vielleicht bei einer Beregnung versuchen. Allerdings wird feiner Sand auch schnell knochenhart. (Feine Körnungen unter 1mm gibt es zum Sandstrahlen), man kann also auf Hammer und extra produzierten Plastikmüll verzichten.

 

@JanG_ Auch wenn du dir das schlecht vorstellen kannst, so hast du im Schatten, wo Moose gewöhnlich wachsen, ein andres Lichtspektrum wie unter freiem Himmel. Farben wirken im Schatten anders und das liegt m.E. nicht nur an der geringeren Intensität (die ist da oft höher als das Kunstlicht im Terra). Die Flex ist nun mal eine Wachstumslampe und ich kann mir vorstellen, dass diese ein Spektrum abdecken was Mooswachstum stärker anregt wie die Röhren der Jardin-Lampen. Aber ist nur Theorie.

 

Grüße Nicky

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vor 31 Minuten schrieb Nicky Westphal:

naja, man kann als alternative sicher viel versuchen. Feinen Sand kann ich mir allerdings schwer vorstellen da dieser oberflächlich schnell abtrocknet, was für eine Keimung weniger ideal ist.

Meinte das natürlich nach dem Keimen. 

Ich kenne die Körnung von meinem Quarzsand nicht, aber ich meine schon etwas gröbere Körnungen, die nicht verklumpen und auch zu keiner Kapillarwirkung führen. Soll eben oberflächlich trocken sein.

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Mark Brandenburg -HB

also ich habe das Substrat ja in der Mikrowelle gut durchgekocht. daher gehe ich erstmal davon aus, dass im Torf nicht mehr ist. 

Der Torf war frische Torf, spezielle Aussaaterde von TC. also extra für die Aussaat gedacht. 

 

welche künstliche Beleuchtung nutzt ihr denn für eure Samenaufzucht?

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partisanengärtner

Wieviel Wasser enthalten Sporen eigentlich? Ohne Wasser wirkt das ja nicht.

Edited by partisanengärtner
Rechtschreibung
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Das Spektrum ist irrelevant. Der einzige Unterschied zwischen LED und Leuchtstoffröhren ist die Intensität und die Wärme. Die LED sind vermutlich heller und fördern das Mooswachstum. Dazu sind die Leuchtstoffröhren ineffizienter und heizen mehr, da idr auch mehr Anschlussleistung vorhanden ist.

 

Um Mooswachstum zu verhindern solltest du auf anderes Substrat umsteigen und auf Hygiene achten. Wenn daneben Töpfe mit Moos stehen verteilen sich die Sporen und das sauberste Substrat hilft nichts.

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Nicky Westphal
vor 11 Stunden schrieb Lou:

Die LED sind vermutlich heller und fördern das Mooswachstum.

Sehr interessant! Darum wächst Moos auch hauptsächlich an sonnigen Stellen. Mal abgesehen von den wenigen Moosen auf dauerfeuchten Flächen findet man Moos wohl eher im schattigeren Bereichen.

Und zu deiner Theorie, die alte Leuchte mit min. 36W (ca. 3000+ Lumen) war um einiges heller, als die 10W (max. 1500lm) der Flex (auch wenn diese für Pflanzen sicher besser abgestimmt sind). 😉 Kurz, die Anzuchtbox ist deutlich dunkler und wohl auch kühler als vorher, was natürlich Mooswachstum begünstigt.

Lou, vielleicht solltest du mal etwas Grundlagenermittlung betreiben. Natürlich sind LED effektiver weil mehr Energie in Licht umgesetzt wird, nur ist es eben so, dass du im Vergleich zu einer guten LSR mit ca. 50% mehr Ausbeute bei gleicher Leistung rechnen kannst. D.h. als Ersatz für 36W LSR mit (max. 100lm/W) bräuchtest du eine LED mit 24W (wenn diese 150lm/W hat, haben aber nur wenige!). Da LED weniger altern als LSR wäre dann wohl eine 20W LED mit 150lm/W ein gleichwertiger Ersatz. Bei einer weniger effizienten LED kommt man bei der nötigen Leistung schnell wieder in die Nähe der alten Leuchten. Einziger Vorteil ist dann die lange Lebensdauer und geringere Alterung.

 

Grüße Nicky

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vor 9 Minuten schrieb Nicky Westphal:

Sehr interessant! Darum wächst Moos auch hauptsächlich an sonnigen Stellen. Mal abgesehen von den wenigen Moosen auf dauerfeuchten Flächen findet man Moos wohl eher im schattigeren Bereichen.

Und zu deiner Theorie, die alte Leuchte mit min. 36W (ca. 3000+ Lumen) war um einiges heller, als die 10W (max. 1500lm) der Flex (auch wenn diese für Pflanzen sicher besser abgestimmt sind). 😉 Kurz, die Anzuchtbox ist deutlich dunkler und wohl auch kühler als vorher, was natürlich Mooswachstum begünstigt.

Lou, vielleicht solltest du mal etwas Grundlagenermittlung betreiben. Natürlich sind LED effektiver weil mehr Energie in Licht umgesetzt wird, nur ist es eben so, dass du im Vergleich zu einer guten LSR mit ca. 50% mehr Ausbeute bei gleicher Leistung rechnen kannst. D.h. als Ersatz für 36W LSR mit (max. 100lm/W) bräuchtest du eine LED mit 24W (wenn diese 150lm/W hat, haben aber nur wenige!). Da LED weniger altern als LSR wäre dann wohl eine 20W LED mit 150lm/W ein gleichwertiger Ersatz. Bei einer weniger effizienten LED kommt man bei der nötigen Leistung schnell wieder in die Nähe der alten Leuchten. Einziger Vorteil ist dann die lange Lebensdauer und geringere Alterung.

 

Grüße Nicky

Ich habe es schonmal mit Grundlagen der Photobiologie versucht, wurde aber von mehreren vernichtend kritisiert. Nicht, dass es inhaltlich viel auszusetzen gab, aber es war subjektiv falsch was ich gesagt habe.

 

Für Photosynthese relevant ist das Licht in Bereich von 400-700 nm. Das ist der sichtbare Bereich von Blau über Grün bis Rot und alles dazwischen. Jedes Photon in dem Bereich hat vereinfachend denselben Effekt. Je nach Pflanze und Kulturbedingungen benötigt es 8-10 Photonen, um ein CO2 Molekül zu binden.

Grünes Licht ist keinesfalls schlechter als rotes oder blaues Licht wie es oft gesagt wird. Ein einzelnes Blatt ist Grün, weil es 20 % vom grünen Licht reflektiert/transmittiert wird, aber nur 10 % von rot und blau. In allen Fällen ist über 80 % absorbiert und der Rest wird vom Blatt daneben absorbiert.

Die Farbe des Lichts ist abhängig von der Wellenlänge. Licht mit 450 nm ist blau, bei 660 nm ist es rot etc. Je kürzer die Wellenlänge, desto höher ist die Energie. Das heißt auch, dass für eine Menge Energie mehr rote Photonen gebildet werden können als für dieselbe Menge blaues Licht. Hersteller machen sich das zunutze indem rote LEDs in die Lampen eingebaut werden. Das erhöht die Effizienz.

 

 

Um die Effizienz verschiedener Lampen oder Technologien zu vergleichen kann man sich anschauen, wieviel photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) erzeugt wird. Eine Lampe mit z.B. 100 W erzeugt 250 umol/s (micro Mol pro Sekunde). Das ergibt mit etwas Mathe 2,5 umol/J (mikro Mol pro Joule). Das ist typisch für gute LEDs.

Leuchtstoffröhren haben ca. 0,7 umol/Joule. Wenn du also die obigen Pflanzen vergleichst hast du 36 W * 0,7 umol/J = 25 umol/s und 10 W * 2,5 umol/s = 25 umol/s. Die nutzbare Strahlung ist dementsprechend gleich. Nur die Temperatur ist niedriger, da weniger Verlustwärme entsteht.

 

Ein Mol ist so etwas wie ein Dutzend. Ein Dutzend sind 12, ein Dutzend Dutzend sind ein Eis (144) und ein Mol sind 6*10^23 (eine 6 mit 23 Nullen). Eine sehr große Zahl.

Das u vor dem Mol ist das Präfix micro und bedeutet millionstel, ähnlich wie beim Mikrometer.

Joule ist die Einheit für Energie. 

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Nicky Westphal

Hallo Lou, deine Angabe zur PPF der Flex II mit PPE 2,5 µmol/s/W sind völlig korrekt und decken sich auch mit den Herstellerangaben. Ich habe keine Ahnung welche TNeon Mark genau verwendet hatte. Die kleinsten von Secret Jardin waren m.W. 2x36W, Ist auch rel. egal, jedenfalls haben die (auch nach Herstellerangaben) 1,1 µmol/s/W. Ausgegangen von nur 1x36W hätte die alte Beleuchtung schon etwas mehr Power als die LED. Bei einer Vollbestückung der kleinen Jardin-Leuchte 2x36W wäre es das Dreifache an nutzbarer Strahlung. Lässt sich einfach ausrechnen und sollte auch ohne eine wissenschaftliche Abhandlung verständlich sein. 

 

Grüße Nicky

 

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Eike Matthias Wacker
vor 18 Stunden schrieb Lou:

Das Spektrum ist irrelevant. Der einzige Unterschied zwischen LED und Leuchtstoffröhren ist die Intensität und die Wärme.

 

Weit gefehlt. Das Spektrum hat Auswirkungen auf die Keimfähigkeit vieler Pflanzen: Eine schnelle Suche per Google Scholar

  • Danke 2
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vor 5 Stunden schrieb Nicky Westphal:

Hallo Lou, deine Angabe zur PPF der Flex II mit PPE 2,5 µmol/s/W sind völlig korrekt und decken sich auch mit den Herstellerangaben. Ich habe keine Ahnung welche TNeon Mark genau verwendet hatte. Die kleinsten von Secret Jardin waren m.W. 2x36W, Ist auch rel. egal, jedenfalls haben die (auch nach Herstellerangaben) 1,1 µmol/s/W. Ausgegangen von nur 1x36W hätte die alte Beleuchtung schon etwas mehr Power als die LED. Bei einer Vollbestückung der kleinen Jardin-Leuchte 2x36W wäre es das Dreifache an nutzbarer Strahlung. Lässt sich einfach ausrechnen und sollte auch ohne eine wissenschaftliche Abhandlung verständlich sein. 

 

Grüße Nicky

 

Wenn's dich nicht interessiert dann frage nicht?

Herstellerangaben sind mir egal. Deren Tests sind nicht standadisiert und beruhen auf Kaffeesatz lesen. Da ist es sinnvoller Standardwerte aus der Literatur zu verwenden.

vor 3 Stunden schrieb Eike Matthias Wacker:

 

Weit gefehlt. Das Spektrum hat Auswirkungen auf die Keimfähigkeit vieler Pflanzen: Eine schnelle Suche per Google Scholar

Keine der verwendeten Lampen hat FR Anteile und es geht um bereits gekeimte Pflanzen. Ich versuche mich an das Thema zu halten (Wachstum unter verschiedenen Lampentypen) und verstehe nicht, was dein Einwand damit zu tun hat.

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Nicky Westphal
vor 12 Stunden schrieb Lou:

Deren Tests sind nicht standadisiert und beruhen auf Kaffeesatz lesen

Da hatten die Kaffeesatzleser bei den LSR aber richtig Glück das ihre Produkte deutlich über dem Standard liegen. 🤣 Aber vielleicht betreiben die Hersteller, die teils schon Jahrzehnte  Pflanzenbeleuchtung produzieren, auch ein wenig Forschung und können damit die Standardwerte aus der Literatur toppen. Aber wer weiß das schon. 🤔

  • Danke 1
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Hallo,.

 

ein Suchbegriff Vorschlag: McCree-Kurve.

 

Wenn das eine vernichtende Kritik sein sollte: So what?

 

Gruß Helmut

Da fällt mir noch ein: ist das in den Töpfen überhaupt Moos?

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vor 16 Stunden schrieb Nicky Westphal:

Da hatten die Kaffeesatzleser bei den LSR aber richtig Glück das ihre Produkte deutlich über dem Standard liegen. 🤣 Aber vielleicht betreiben die Hersteller, die teils schon Jahrzehnte  Pflanzenbeleuchtung produzieren, auch ein wenig Forschung und können damit die Standardwerte aus der Literatur toppen. Aber wer weiß das schon. 🤔

Klingt überzeugender, als Hersteller die ihre Produkte als besser darstellen, als sie sind, um es zu vermarkten. Gerade Leuchtstoffröhren haben große Anwendung in Gewächshäusern erfahren, was die Forschung rechtfertigt.

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Hallo,

 

 

mir sind aus Gewächshäusern und Bot. Gärten hinter den Kulissen vor Allem Natriumdampflampen bekannt. Schreckliches Licht, aber wenn diese Betreiber sagen, daß sie es wegen des geeignetem Spektrum trotzdem verwenden, reicht mir das abseits der Forschung völlig. Die Lampen sind fast monochrom bei knapp unter 600nm. Genau da sieht die Forschung auch den best verwertbaren Bereich. Und die Forschung hat das auch per Praxis ermittelt. Mccree halte ich für besonders aussagekräftig, da er die Versuche nicht nur an einer Fadenalgenart unternommen hat, sondern an verschiedensten Pflanzen unter der Berücksichtigung der verschiedenen Chlorophyltypen.

 

Allerdings brauchen Pflanzen nicht nur zwei Bereiche des sichtbaren Spektrums zum wachsen, sondern können auch den ganzen anderen sichtbaren Rest nutzen. Bei mir 5000K, weil es mir gefällt. Den Pflanzen auch. Und ich glaube, Moos hat man sich einfach eingeschleppt. Die Lichtfarbe ist dem egal. Und es gibt ja auch Moos das so richtig in der Sonne wächst, Sphagnum und so. Wenn Sonne nicht Trockenheit bedeutet, können das denke ich viele Andere auch.

 

Gruß

Helmut

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Nicky Westphal
vor 30 Minuten schrieb moskal:

Hallo,

 

 

mir sind aus Gewächshäusern und Bot. Gärten hinter den Kulissen vor Allem Natriumdampflampen bekannt. Schreckliches Licht, aber wenn diese Betreiber sagen, daß sie es wegen des geeignetem Spektrum trotzdem verwenden, reicht mir das abseits der Forschung völlig. Die Lampen sind fast monochrom bei knapp unter 600nm. Genau da sieht die Forschung auch den best verwertbaren Bereich. Und die Forschung hat das auch per Praxis ermittelt. Mccree halte ich für besonders aussagekräftig, da er die Versuche nicht nur an einer Fadenalgenart unternommen hat, sondern an verschiedensten Pflanzen unter der Berücksichtigung der verschiedenen Chlorophyltypen.

 

Allerdings brauchen Pflanzen nicht nur zwei Bereiche des sichtbaren Spektrums zum wachsen, sondern können auch den ganzen anderen sichtbaren Rest nutzen. Bei mir 5000K, weil es mir gefällt. Den Pflanzen auch. Und ich glaube, Moos hat man sich einfach eingeschleppt. Die Lichtfarbe ist dem egal. Und es gibt ja auch Moos das so richtig in der Sonne wächst, Sphagnum und so. Wenn Sonne nicht Trockenheit bedeutet, können das denke ich viele Andere auch.

Moin Helmut,

 

naja, wenn die Gärten das Geld hätten würden die ganz sicher auf Energiesparendere Systeme umstellen. NADL wurden früher als Pflanzenbeleuchtung eingesetzt, da diese einfach für ein herkömmliches Leuchtmittel ordentlich viel Licht (bis zu 150lm/W) erzeugen. Das Spektrum ist, wie du geschrieben hast, nicht optimal, hier gleicht sich das mit der erzeugten "Lichtmenge" aus. Kurz man kann ein nicht ideales Spektrum durch eine Erhöhung der Lichtmenge optimieren, da bei fast allen Leuchtmitteln (ausgenommen rein monochrome LED) die andren Spektren zu geringeren Anteilen vorhanden sind. Mit einer LED kann man alle für die Photosynthese nötigen Spektren auf das Optimum nachbilden. Nur ist sowas eben extrem teuer. Aber kein Boga wird bei einer Sanierung eines GWH wieder NA-Lampen einbauen. 

 

Grüße Nicky

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Hallo Ncky,

 

klar würden sie das nicht mehr verbauen, allerdings war ich am Wochenende hinter den Kulissen des BoGa Jena, dort gibt es noch diese Lampen und das geeignete Spektrum wurde betont.

 

Aber klar, das Spektrum wird die pure Lichtmenge die moderne LEDs auch noch auf 120/80 Grad beschränkt, nicht ausgleichen können. Fürs Hobby aber egal, wie ja schon bemerkt wurde, Pflanzen verwerten auch das Licht zwischen Blau und Rot.

 

Gruß Helmut 

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