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Moorkübel mal anders...


helmutpre

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helmutpre

Hallo zusammen,

 

die Mörtelkübel aus dem Baumarkt sind ja als Moorkübel recht beliebt, insbesondere wegen ihres geringen Preises und

langer Haltbarkeit: Sie ertragen Hitze wie Kälte und zerbröseln auch nicht so schnell durch UV-Strahlung.

 

Als Nachteil habe ich aber immer deren große Höhe empfunden. Man muss sehr viel Substrat (i.d.R. Torf) einfüllen oder

am Boden Hohlräume zu Wasserspeicherung schaffen. Bei geringer Substrat-Füllhöhe wiederum stehen Pflanzen im Schatten.

Flache und günstige Kübel habe ich im Handel nicht gefunden.

 

Ich habe deshalb einen kleinen Versuch gestartet und bin gespannt, ob sich das bewährt.

Dazu habe ich einen alten Mörtelkübel (der war bereits früher als Moorkübel im Einsatz)

auf etwa 2/3 der ursprünglichen Höhe geteilt. Das geht mit der guten alten "Flex" innerhalb von zwei Minuten.

 

Das Oberteil hab ich dann umgekehrt auf das Unterteil gesteckt. Das passt ohne Lücke, schließlich waren die Teile ja vorher zusammen.

Um ein Verrutschen zu verhindern, habe ich wenige Millimeter unterhalb vom Rand kleine Löcher gebohrt

und Kabelbinder durchgezogen.

 

Die Unterseite des Griffsaumes zeigt nun nach oben. Damit dort Regenwasser ablaufen kann, hab ich mehrere Ablauflöcher hineingebohrt.

 

Vorteile des Umbaues:

Wenig Arbeit (insgesamt ca. 15 Minuten)

geringe Umbaukosten (ein paar Cent für die Kabelbinder)

weniger Substrat erforderlich

mehr Licht für die Pflanzen

Ober-und Unterteil bilden einen spitzen Winkel, das könnte das Eindringen von Schnecken erschweren

Das Substrat erwärmt sich weniger, da das Unterteil vom Oberteil schattiert wird.

 

Nachteil wäre, dass man den Kübel nicht so einfach wegtragen kann, da nun die Griffmulden fehlen.

Ob es weitere Nachteile gibt, wird die Praxis zeigen.

 

Hier noch ein zwei Bilder:

 

 

Mörtelkübel_zerlegt.jpg

Mörtelkübel_montiert.jpg

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Nordhesse

Mmh also ich finde gerade die Höhe und dass man deswegen viel Wasser Speicher unter dem eigentlichen Substrat hat als den Vorteil schlecht hin.

 

Nun eine geringe Höhe und wohlmöglich gar kein Speicher empfinde ich als suboptimal.

 

Aber jeder darf bauen, wie er mag 😉

 

Viele Wege führen nach Rom

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partisanengärtner
Posted (edited)

Die geringere Höhe kann optisch erwünscht sein. Ob der verstärkte Rand nicht auch eine gewisse Stabilitätsreserve ist wird sich zeigen.

So ein Dünner Rand reißt ja leichter ein wenn es friert. Die Löcher wären solche Schwachpunkte.

Mal sehen wie das bepflanzt aussieht.

Weil ich ja auf solchen Kübeln Inseln schwimmen lasse habe ich ja da auch keine Substratverschwendung,. Der Vorteil ist ja das ich das Ding auch einen oder zwei Monate ohne Gießen lassen kann, selbst bei einer Hitzeperiode sehe ich da keinen entscheidenden Vorteil. Deiner hat ja knapp die Hälfte an Speichervolumen.

Ich habe mir auch überlegt das man die Kübel schattieren und ein wenig attraktiver aussehen lassen kann.

Momentan zerlege ich Einwegholzpaletten. Damit könnte man eine schöne Umrandung bauen die in den Ecken innen Kanthölzer als Stabilisatoren bekommen. Darin kann man Löcher Bohren in denen Baueisen dafür sorgen das das Holz keinen Bodenkontakt bekommt.

Wenn ich die wie meine Bienenbeuten bemale könnte das ganz annehmbar sein.

 

 

 

Birdhive setting.jpg

Edited by partisanengärtner
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