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Posted (edited)

Guten Tag,

meine Frau und ich verbrachten den diesjährigen Indian Summer in Vermont und New Hampshire. Dies war der Wunsch meiner Frau, sozusagen als verspätete Hochzeitsreise. Also ging es Ende September bis Mitte Oktober in diese Region.

Da konnte ich nicht anders, als vorab zu recherchieren, was es denn da so für Sarracenia-Standorte gibt. Mit einem Aufruf über Facebook suchte ich mir zwei Moore heraus, die direkt auf unserer Reiseroute von Kilington nach Boston lagen. Natürlich wächst dort oben nur Sarracenia purpurea. Diese Moore (Bogs) sind öffentlich zugängliche Trails, die mit Pfaden ausgebaut sind. Somit hat man sich beim Besuchen der Sarracenia purpurea trockene Füße und ist trotzdem hautnah dran. 

 

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Letzter Tag mit Mietwagen. Beide Bogs lagen auf unserer Reiseroute.

 

Der Philbrick-Cricenti-Bog:

1. Standort

Die Wege sind gerade erst erneuert worden. Hier fand man hauptsächlich rote Sphagnum-Polster und knallrote purpurea-Schläuche. Die Samenkapseln der Pflanzen sind bereits reif.  

 

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Samen.thumb.jpg.b5268fc570a29d09550bbae31595fd8a.jpg

 

Der Ponemah-Bog: 

2. Standort

Hier fanden wir zum Teil ein paar größere Pflanzen, die schattig wachsen. Auch sollten hier laut Facebook-User Drosera rotundifolia und Drosera intermedia wachsen, die wir aber nicht gefunden haben. 

 

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Kurzes Erinnerungsfoto

 

Eindruck:

Im Gegensatz zum sächsischen purpurea-Standort bilden hier die Pflanzen keine großen Horste. die meisten Pflanzen hatten nur drei bis vier Schläuche. 

 

Ich kann beide Standorte nur wärmstens empfehlen, weil sie super zu erreichen sind und man nicht durchs Moor trampeln muss. Spaziergänger haben wir an diesem Sonntag nur jeweils eine Hand voll gesehen. 

Viele Grüße

 

Edited by Berni Toller
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  • Danke 5
Posted

Hallo Berni,

 

vielen Dank für die geteilten Eindrücke.

Gerade am ersten Standort sind die gewellten Deckel recht interessant.

 

Hast du auch Jung- bzw. Sämlingspflanzen sehen können?

 

Viele Grüße 

Carsten

Posted

Servus Berni, 

 

Danke fürs teilen. Gibt's da grundsätzlich auch Drosera? 

 

MfG Tim Beier 

partisanengärtner
Posted

Angeblich sollen da laut Auskunft zwei Droserarten vorkommen. Aber ich nehme an das die jetzt kaum noch auszumachen sind, wurden ja auch nicht gefunden.

Danke für die interessanten Eindrücke. Bei dem extrem großen Verbreitungsgebiet der Art sind Standortvarianten wahrscheinlich nicht selten.

Würde mich auch interessieren woher die Sächsischen ursprünglich herkamen.

Ich hatte mal ganz zu Anfang eine Herkunft Neufundland (ist ein Riesen Gebiet ich weiß) Deren Nachkommen einschließlich der einige Jahrzehnte alten Mutterpflanzen sind im hiesigen Botanischen Garten. Die machen alle riesige Horste.

Posted

Sieht ja echt krass aus, wie die Sarracenia in diesem roten Meer aus Sphagnum fast untergehen.
Auch echt interessant wie die am zweiten Standort so einfach am Wegesrand und zwischen Gras wachsen. Das sieht schon fast nicht mehr nach Moor aus, sondern wie eine typische Heidelandschaft in Deutschland.

So viel Sphagnum würde ich gerne auchmal Wild sehen, aber in dem (renaturierten) Moor, in dem ich war, wächst es nur in Flecken und längst nicht so großflächig und kaum unterbrochen.

Posted

@Carsten: Nein haben wir nicht. Ich denke aber nicht, dass da groß gewildert wird. Eventuell wachsen da noch kleinere Pflanzen dicht im Sphagnum vergraben. 

 

@Tim: Ja, sollte es. Vielleicht waren wir einfach nur blind, aber die gibts da. Hab Fotos von intermedia am Ponemah gesehen.

 

@partisanengärtner: Wahrscheinlich hat es auch was mit der Kultur zu tun. Das kennt man ja bei Heliamphora auch, dass die am Habitat nur zwei bis drei aktive Krüge haben.

 

@J.N.B.: Die Moore gibts hier im Chiemgau aber auch. Da muss man nicht in die USA fliegen, um viel Sphagnum zu sehen.

 

Grüße 

Posted

Sehr schöner Bericht, danke fürs Zeigen.

Christian List
Posted

Wirklich seeehr schön 😊👍

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