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Nepenthesfan2010
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Ich habe am 29. März bei der Botanika in Ulm Drosera und andere Pflanzen bei Matze und winterharte Pinguicula und andere Begleitpflanzen bei Grüne Monster gekauft.

Den meisten Pflanzen geht es blendend, außer ein paar Pflanzen, denen geht es nicht gut.

Als Beispiel: drei Drosera intermedia stehen direkt nebeneinander auf einem Tablett, alle bekommen gleich viel Wasser, davon ist eine tot, eine fast tot, und die andere sieht blendend aus.

Und bei einer Pinguicula vulgaris sind die Blätter abgefallen, dann habe ich kleine raupen in der erde gefunden.

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Posted (edited)

Hallo Nepenthesfan,

 

das Ganze ist in der Art natürlich erstmal beunruhigend und sollte so nicht passieren. Bevor man hier aktive Vorschläge zur Hilfe geben kann, würde ich dich darum bitten, die Haltungsbedingungen weiter zu erläutern.

 

Wo befinden sich die Pflanzen (draußen, drinne)? Mit was für einem Wasser gießt du, und wie viel? Hast du die Pflanzen nach Kauf umgetopft?

 

Kleine Raupen könnten vielleicht auf Trauermückenlarven hindeuten. Hast du eventuell kleine schwarzen Fliegen in der Nähe der Pflanzen gesehen?

 

Viele Grüße,

Max

Edited by Max M.
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Tobias Kulig
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Tja, das gute, alte Perlite, wo in einem Droserasubstrat nix verloren hat. Ist viel zu grob. Sicherlich kann man gut das Substrat damit strecken, ist aber für grazile Droserawurzeln denkbar ungeeignet. Die genannten winterharten Drosera wachsen am besten in reinem Torf von guter Qualität und hohem Anstau.

 

Stehen die Pflanzen draußen und wie hoch war der Anstau? Dann liegt es vermutlich auch an der kühlen Witterung. Wenn bei mir winterharte Pflanzen schon gut ausgetrieben sind und es steht ne kühlere Periode bevor, räume ich die Pflanzen vorrübergehend ins Warme. Entweder GH oder auch im Wohnhaus.

 

Kleiner Hinweis: D. intermedia wachsen in der Natur hauptsächlich auf nassen, reinen Torfflächen, nicht in Sphagnum! Z.B. in Torfschlenken oder Ufernähe. Ich habe schon viele Standorte gefunden und alle wuchsen ausschließlich auf reinen Torfflächen. Es mag Ausnahmen geben, sind aber sicher nicht die Regel.

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Nepenthesfan2010
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vor 2 Stunden schrieb Max M.:

Wo befinden sich die Pflanzen (draußen, drinne)? Mit was für einem Wasser gießt du, und wie viel? Hast du die Pflanzen nach Kauf umgetopft?

 

Kleine Raupen könnten vielleicht auf Trauermückenlarven hindeuten. Hast du eventuell kleine schwarzen Fliegen in der Nähe der Pflanzen gesehen?

 

Viele Grüße,

Max

Hallo Max,

danke für deine Antwort. Die Pflanzen waren an allen Tagen, an denen es keinen Frost gab draußen, wenn es auf 0 Grad zuging habe ich sie vorsichtshalber reingeholt.

Ich habe immer mit destilliertem Wasser gegossen, oder sie wurden vom Regen gegossen.

Ich habe die Pflanzen nach dem Kauf nicht umgetopft, weil ich sie onehin für einen Moorkübel brauche.

vor 2 Stunden schrieb Tobias Kulig:

Tja, das gute, alte Perlite, wo in einem Droserasubstrat nix verloren hat. Ist viel zu grob. Sicherlich kann man gut das Substrat damit strecken, ist aber für grazile Droserawurzeln denkbar ungeeignet. Die genannten winterharten Drosera wachsen am besten in reinem Torf von guter Qualität und hohem Anstau.

 

Stehen die Pflanzen draußen und wie hoch war der Anstau? Dann liegt es vermutlich auch an der kühlen Witterung. Wenn bei mir winterharte Pflanzen schon gut ausgetrieben sind und es steht ne kühlere Periode bevor, räume ich die Pflanzen vorrübergehend ins Warme. Entweder GH oder auch im Wohnhaus.

Hallo Tobias,

danke für deine Antwort. Es ist sehr merkwürdig, das alle Pflanzen auf einem Tablett sind, aber trozdem unterschiedlich sind. Kann es sein, das sie eine Krankheit haben?

Ich lasse immer 1,5cm Wasser im Tablett aber es trocknet auch manchmal runter, aber ich fülle es nach, nicht sofort, aber in ein paar Stunden.

 

 

Hat noch jemand solche erfahrungen gemacht, schreibt es mir gerne.

Edited by Nepenthesfan2010
Matze Maier
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vor 7 Stunden schrieb Tobias Kulig:

Tja, das gute, alte Perlite, wo in einem Droserasubstrat nix verloren hat. Ist viel zu grob.

Sorry Tobi, aber das ist totaler Quatsch!

Keine Drosera stirbt weil Perlite im Substrat ist. Zumal die meisten Drosera weltweit auch in purem Sand, unterschiedlicher Körnungen wachsen, mit Torf hat das auch ziemlich wenig zu tun. In reinem Torf wachsen eigentlich nur die Pflanzen der nördlichen Hemisphäre. 

 

Das Sterben hier hat schon andere Ursachen, über die genauen Haltungsbedingungen wurde noch nicht viel geschrieben. Aber die Pflanzen sehen stark verkocht aus, vielleicht standen sie in einem Minigewächshaus und in der Sonne hat sich eine Sauna entwickelt? 

Eine Drosera hingegen sieht so aus als wäre sie unter Kunstlicht verbrannt. 

 

Wenn die Pflanzen einfach nur draußen in der Sonne stehen und Nass sind, passiert sowas aber nicht. 

Sonst würde ja bei uns immer die halbe Gärtnerei absterben. 

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Tobias Kulig
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vor 30 Minuten schrieb Matze Maier:

Keine Drosera stirbt weil Perlite im Substrat ist. Zumal die meisten Drosera weltweit auch in purem Sand, unterschiedlicher Körnungen wachsen, mit Torf hat das auch ziemlich wenig zu tun. In reinem Torf wachsen eigentlich nur die Pflanzen der nördlichen Hemisphäre. 

Hey Matze, das sollte ja auch kein Angriff sein! Es ist nunmal das erste, was ich bei den ersten 3 Bildern gesehen habe, insbesondere das dritte Bild mit der D. intermedia. Das Substrat besteht ja fast nur aus Perlite. Bei Drosera bin ich da eben totaler Gegner.

Natürlich wachsen die meisten Drosera in Sand, von daher ja auch meine Mischungen. Aber Sand und Perlite sind zwei grundverschiedene Dinge. Das meiste Gartenbauperlite, welches die Leute verwenden, haben bis zu 6mm! Das ist viel zu grob. Mir gehts perse beim Perlite auch nicht um das Material an sich! Dieses aufgeblähte Zeug ist einfach zu grob. Wenns wenigstens auch 1-2mm geben würde. Ich selber verwende es ja auch, aber niemals bei Drosera.

 

vor 53 Minuten schrieb Matze Maier:

Das Sterben hier hat schon andere Ursachen, über die genauen Haltungsbedingungen wurde noch nicht viel geschrieben. Aber die Pflanzen sehen stark verkocht aus, vielleicht standen sie in einem Minigewächshaus und in der Sonne hat sich eine Sauna entwickelt? 

Ja, das stimmt allerdings! Die Dinger sehen schon arg verbrannt aus. D. rotundifolia und Co. stehen bei mir immer mindestens in halbtopfhohem Daueranstau. Da dürfte selbst bei hohen Temperaturen nicht viel passieren. Meiner Meinung nach hats hier schlicht an Wasser gefehlt. Da geht ja auch schon viele Jahre das Gerücht um, daß man das Wasser verdunsten lassen soll und dann erst 1-2 Tage später wieder auffüllen soll. Das gilt eben nur für ein paar Arten und nicht um alle! Die Laien meinen es dann sicher nur gut, aber leider halt auf Kosten von vielen, schönen Arten. Aber wir haben ja schließlich alle mal angefangen....

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vor 4 Stunden schrieb Tobias Kulig:

Hey Matze, das sollte ja auch kein Angriff sein! Es ist nunmal das erste, was ich bei den ersten 3 Bildern gesehen habe, insbesondere das dritte Bild mit der D. intermedia. Das Substrat besteht ja fast nur aus Perlite. Bei Drosera bin ich da eben totaler Gegner.

Na, ich bin zwar kein Profi (nein, überhaupt nicht!), aber bei mir wachsen die Drosera in einem Substrat mit einem Drittel Perlite besser als ohne.

Allerdings hat jmd mal berichtet, dass Perlite, Kies und erstrecht Sand bei weniger als einem Drittel das Substrat eher verdichten als aufzulockern.

Deshalb sind alle meine Substrate (außer die für Jungpflanzen) mit mindestens einem Drittel Pinienrinde, Perlite, Kies, Bims und/oder Lavagranulat gemischt.

Aber ihr habt alle mehr Erfahrung als ich, es ist gut möglich, dass ich mir das alles einbilde (obwohl: green-jaws nutzt auch zur Hälfte Perlite und meinen Drosera von green-jaws geht es super).

 

Sorry, falls das von einem +-Anfänger jz zu viel war :S

 

LG

Rim

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Richard Bayerl
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Hi Zusammen,

so ein Thema wäre auch angebracht beim nächsten Treffen in LB am 28. Juni, oder?

Tim Biking
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vor 7 Stunden schrieb Tobias Kulig:

Natürlich wachsen die meisten Drosera in Sand, von daher ja auch meine Mischungen. Aber Sand und Perlite sind zwei grundverschiedene Dinge. Das meiste Gartenbauperlite, welches die Leute verwenden, haben bis zu 6mm! Das ist viel zu grob. Mir gehts perse beim Perlite auch nicht um das Material an sich! Dieses aufgeblähte Zeug ist einfach zu grob. Wenns wenigstens auch 1-2mm geben würde. Ich selber verwende es ja auch, aber niemals bei Drosera.

Hey Tobi, 
was D.intermedia auf Torfflächen angeht gebe ich dir recht. Die sind als Pionierpflanzen immer als Erste da und fühlen sich auf frischen Abbauflächen immer sehr wohl. 
Perlite sehe ich für Drosera aber überhaupt nicht kritisch. Zufällig hab ich jetzt im Frühjahr mal welche in 100% Perlite gepflanzt. Denen geht es super. Fotos kann ich gern nachreichen wenn ich im Juli wieder daheim bin. 
Torf in Topfkultur sehe ich bei einheimischen Arten im Sommer sogar eher kritisch, da sich die dunkle Substratoberfläche besonders aufheizt.

@Nepenthesfan2010 Für mich schaut es auch so aus, als wäre die Pflanzen mal absolut gebraten worden. Aber mehr Infos wären da sicherlich Hilfreich.

Beste Grüße

Tim
 

Siggi_Hartmeyer
Posted (edited)

Zwergdrosera wie D. micrantha wachsen bei uns seit Mitte 2024 in einer reinen Seramis-Perlite-Mischung. Lediglich direkt unter den Pflanzen befinden sich noch Torfsandreste vom Umsetzen. Allerdings darf nur der Topf nicht zu hoch sein, damit die Mischung bei niedrigem Anstau nicht zu schnell austrocknet. Ein aktuelles Foto habe ich auf unserer YouTube-Seite. Hier der Link, da ich Fotos hier nur noch als Minis hochladen kann.
https://www.youtube.com/channel/UC1wHRxV6WpyB3DOOu3PF8Ww/community?lb=Ugkx633NTiV5keUxbz73SGtxf1LcgwOmKLyb

Edited by Siggi_Hartmeyer
Tobias Kulig
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vor 4 Stunden schrieb Tim Biking:

Perlite sehe ich für Drosera aber überhaupt nicht kritisch. Zufällig hab ich jetzt im Frühjahr mal welche in 100% Perlite gepflanzt.

 

"kritisch" ist hier irgendwie das falsche Wort. Ich möchte hier auch nicht mißverstanden werden! Es geht auch nicht darum, daß ich meinen Standpunkt auf Biegen und Brechen durchsetzen will. Ich habe hier nunmal bei Drosera meine Erfahrungen gemacht und das möchte ich Euch so gut es geht, nahebringen. 

Ich verteufle das Zeug auch nicht, da ich es bei bestimmten Gattungen ja selber verwende. Es macht durchaus Sinn bei Heliamphora und Cephalotus. 

Wenn man so große Brocken zu 1/3 in Torf untermischt, hat das in meinen Augen nicht viel mit Auflockern zu tun. Jeder einzelne Brocken wird komplett von Torf umschlossen, was bedeutet, daß das Wasser trotzdem durch den Torf muß. Bei Sand ist das was völlig anderes. Bei einer Mischung von Sand/Torf 2:1 hast Du immer gute Nester mit Sand innerhalb des Topfes. Hier läuft das Wasser ohne Hindernisse einfach durch, wenn man von oben gießt. Mit Torf/Perlite geht das gar nicht.

Hat man bei diesem Verhältnis eine Anstaubewässerung und eine Art, die aber keine Staunässe verträgt, wird  hier nur minimal Wasser durch den wenigen Torf hochgezogen. Das Substrat bleibt nur leicht feucht, so, wie es sein muß. Dies ist aber, z.B. meine Südamerikaner, von Art zu Art verschieden und es bedarf hier etwas Erfahrung. Ich weiß ganz genau bei jeder einzelnen Art, wieviel Sand rein muß.

Nehmen wir meine D. schwackei, die fast in puren, feinen Sand getopft ist. So, wie ich Wasser oben reingieße, läuft es unten schon wieder raus. Und da warte ich auch mal 3 Tage. Sie steht wirklich extrem trocken. 

 

vor 8 Stunden schrieb RIM 242:

Allerdings hat jmd mal berichtet, dass Perlite, Kies und erstrecht Sand bei weniger als einem Drittel das Substrat eher verdichten als aufzulockern.

Das ist Quatsch! Das könnte bei Sand nur passieren, wenn der Sand tatsächlich Null-Anteile enthält. Etwas Wasser drauf und fertig ist der Beton. Vielleicht Bausand, der zusätzlich Lehm/Ton enthält. Da wächst nix mehr, und das sogar sehr gut.

 

Es wird natürlich genug Leute geben, die meine Ansicht hier für Quatsch halten, weil Perlite ja schon seit eh und je verwendet wird, das ist mir schon klar. Aber damit kann ich leben und ich hab meine entsprechenden Ergebnisse im GH. 

Letztendlich muß aber jeder selber wissen, was er tut. Und ein anderer Faktor ist der, Perlite ist deutlich billiger ist wie qualititiv hochwertiger Sand. 

 

In diesem Sinne.....

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Für sich allein hat Sand eine sehr gute Dränwirkung und eine geringe Wasserkapazität. Daher galten lange Zeit Sandbeimischungen von 30 % (v/v) und mehr zu Torf als für die Dränage unverzichtbarer Substratausgangsstoff. Tatsächlich aber reduziert Sand die Luftkapazität im Substrat und erhöht dessen Wasserhaltevermögen. Bedingt wird diese erhöhte Wasserkapazität durch die Zunahme des Feinporenanteils als Folge der Sandbeimischung
 

Quelle:

https://substratbuch.ivg.org/substratbuch/ausgangsstoffe/mineralische-ausgangsstoffe/sand

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Tim Biking
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Hey Tobi, 
Ja, da bin ich ja auch bei dir. Sarracenia Northwest hat das hier in einem sehr guten Video zusammengefasst. Guck mich!
Aber solange das der Fall ist, ist Perlite für mich gleichwertig mit Anderen Zuschlagstoffen.

Für mich ist Sand aufgrund des von Holger angeführten Arguments immer nur Zuschlagstoff zum Perlite, nicht Andersrum. Außerdem sind die Wannen voll mit Sand halt echt schwer. Was für mich eben ein Hauptgrund gegen viel Sand ist.

Beste Grüße

Tim

Daniel Heinze
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Moin, 

 

Mal zurück zum Problem, das hier gerade etwas untergegangen ist...

 

Ich vermute auch eine Überhitzung durch ein Mini-GWH. Auch das Verbringen von draußen nach drinnen und wieder zurück ist nicht im Interesse der Pflanzen. Alle von dir gezeigten Pflanzen sind winterhart und sollten daher auch draußen stehen,  wenn du es gut meinst, dann mit etwas Regenschutz.

 

Empfehlen kann ich dir jetzt nur Geduld und Glück, vielleicht treibt ja wieder was aus. Am Besten stellst du deine Pflanzen ohne Abdeckung etwas schattiger nach draußen und lässt sie dort. Vielleicht kommt ja was durch, ich drücke dir die Daumen.

 

Falls es nicht klappt bekommst du hier im Forum bestimmt günstig neue Pflanzen, wenn du eine Anfrage stellst.

 

Was dein Problem mit den angesprochenen "Maden" betrifft beschreib es bitte genauer. Helfen würde hier ein gut beleuchtetes und scharfes Bild, die Kameras an den Handys können sehr viel...

 

Noch eine Sache: Auf deinen Pflanzen-Etiketten ist der Händler zu erkennen; setz dich am Besten bei Problemen direkt mit ihm in Verbindung. Dieses Forum ist öffentlich und ich denke es mag niemand (auch scheinbar) angeprangert zu werden.

 

Gruß Daniel 

 

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Nicky Westphal
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Am 26.5.2025 um 03:51 schrieb Matze Maier:

Eine Drosera hingegen sieht so aus als wäre sie unter Kunstlicht verbrannt. 

Naja, ich glaub nicht das die Pflanzen unter 200 LED standen. Aber sie sehen auf jeden Fall verbrannt aus. Sowas kommt auch vor wenn man Gewächshaus-Pflanzen ohne Eingewöhnung in die pralle Sonne im Freiland stellt. Der UV-Anteil des Lichts ist im GWH ist im Regelfall nun mal deutlich geringer und eine schnelle Anpassung an UV bekommen die Pflanzen nicht hin. Und im März schon voll ausgetriebene winterharte Drosera kommen nun mal nicht aus Freilandkultur. 

Generell würde ich die nicht als tot abstempeln. Die Töpfe gut feucht (ruhig hoher Anstau) im Freiland in den Schatten stellen und mal 2-3 Woche in Ruhe lassen.

 

Grüße Nicky

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Hallo Miteinander, 

 

Also so wie ich das sehe ist da irgendwas ganz grundsätzliches schief gelaufen. Das sind jetzt alles keine Arten die mal so plötzlich ohne Grund den Löffel abgeben. 

Die Pflanzen standen draußen und bei Frost wurden sie reingeholt.... 

Das sollte auch kein Problem sein. 

Also entweder wurde nicht rechtzeitig gegossen, die Pflanzen wurden "gekocht" oder sonst was. Über die Thematik Perlite und Drosera lässt sich sicherlich diskutieren, wobei auch ich kein Freund von Pelite im Drosera Substrat bin, aber umbringen wird es die Pflanzen definitiv nicht! 

Es ist Menschlich die Fehler erst mal bei irgendwas anderem zu suchen als bei sich selbst. Aber unter normalen Bedingungen geben die nicht so schnell den Löffel ab. Da muss meiner Meinung nach irgendwas grundsätzlich falsch gelaufen sein. Und die Ursache liegt weder an den Pflanzen noch am Substrat! 

 

@Nepenthesfan2010

Wie lange hast du den tatsächlich schon Erfahrung mit Karnivoren? 

 

Eine genaue und ehrliche Erläuterung der Haltungsbedingungen seit die Pflanzen bei dir sind wäre tatsächlich hilfreich um die genaue Ursache ausmachen zu können. Die Pflanzen sehen ja nicht plötzlich von einem auf den anderen Tag so aus. 

 

MfG Tim Beier 

 

Edited by Tim Beier
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Wolfgang Liere
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Da kann ich Tim nur zustimmen.

Nach (mit Unterbrechungen) annähernd 35 Jahren Erfahrung gerade mit Drosera kommen da eigentlich nur max. 4 Gründe in Frage:

 

  1. Vertrocknet
  2. Gekocht
  3. Brutaler unerkannter Schädlingsbefall
  4. Zu häufiger Standortwechsel von draußen nach drinnen und umgekehrt, was ich allerdings für unwahrscheinlich halte.

Stell sie einfach nach draußen in den Halbschatten, immer gut Wasser in den Untersetzer und mit Glück kommt da wieder was.

 

Gruß Wolfgang

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Denke die wurden gekocht.

Das Problem ist, das die Sonne "unter Glas*" schon ab Ende Februar  eine immense Kraft entwickelt. 

Hab in meinem kalt Gewächshaus am Anfang März schon 14 Grad gehabt bei +2 Grad. 

Da, war das noch leer und Zt nicht fertig. 

--------------------------

Wenn man jetzt Zb so nen Mini Plaste Gewächshaus nimmt, da, die Sonne voll drauf knallt, keine Lüftung.... heizen sich die Teile sehr schnell auf. 

Denke das da der Fehler lag. 

Dazu darf man da nicht eine weitere Gefahr vergessen. 

Wenn ich zb bei 5 Grad alle 3 Tage Gießen muß , unbemerkt aber die Temperatur in so nen Mini Teil auf 20 Grad geht, reicht das Wasser vielleicht 2 Tag.. 

 

Das herein stellen bei kurzen starken Frost hab ich auch immer gemacht. 

Klappte super und die Pflanzen waren in Winterruhe geblieben. 

Bedenkt auch das auf dem Nordamerikanischen Kontinent Temperatur Sprünge von 15~20 Grad und mehr normal sind . 

 

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