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D. hilaris - ...ein erneuter Versuch


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Hallo,

ich hänge mich hier einfach mal mit dran, da ich der Meinung bin, dass wir nicht mehrere Threads über eine Art benötigen. Ich hoffe, das ist kein Problem.

 

Meine Sämlinge von D. hilaris habe ich vor ca. einem Monat pikiert. Insgesamt sind es 17 Stück aus dem oben gezeigten Topf geworden, die den ersten Sommer überlebt haben. Das pikieren haben sie mir auch nicht übel genommen und wachsen munter weiter. Wenn man vorsichtig ist und die eine Wurzel, die sie in der Regel haben, nicht verletzt, ist das auch kein Problem.

Im Sommer gieße ich meine Pflanzen in der Regel täglich, im Winter aller 1-3 Tage, je nach Wetterlage. Dabei stehen die Pflanzen aber nie im Anstau, allerhöchstens ist der Regalboden mit 1-2 mm Wasser bedeckt, das aber auch nach einem Tag wieder verdunstet ist. Auch die D. hilaris wurden im Sommer täglich gegossen.

Als Subtrat verwende ich mittlerweile Sand aus der nächsten Sandgrube. Dieser ist ungewaschen und enthält daher einen Feinanteil. Also das absolute Gegenteil zu Tobias 😉

Dazu kommen noch ca. 10% Torf bzw. als Experiment mit verschiedenen Droser-Arten Holzfaser von ProNatur, aber dazu später mehr. Das Sand-Torf-Gemisch decke ich noch mit feinem weißen Quarzsand aus der Aquaristikabteilung ab. Das hat die Vorteile, dass Licht reflektiert wird und sich dadurch das Substrat weniger erwärmt und das Licht weiterhin für die Photosynthese zur Verfügung steht (die Pflanzen stehen unter Kunstlicht), und dass das Substrat nicht so schnell austrocknet. Weiterhin habe ich festgestell, dass sich das Moos auf dem weißen Sand schwer tut. Das Sand-Holzfaser-Substrat decke ich noch nicht mit dem weißen Sand ab, einfach um die Substrate noch zu unterscheiden können. Die Temperaturen gehen Nachts mittlerweile auf obere einstellige Werte runter (ab 7°C wird geheizt, was aber nur bei sehr niedrigen Minusgraden draußen notwendig ist), in der Regel bleiben sie aber zwischen 9 und 13°C, tagsüber gehen die Temperaturen maximal auf 20°C hoch.

Gefüttert wird ab und zu mit Fischfutter. So langsam können sie aber auch schon kleine Fruchtfliegen festhalten und ab und zu erwischen sie auch mal eine Trauermücke.

 

Ich verwende 7er Töpfe.

 

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Man beachte das auf der Blattoberfläche unbedrüste Blatt und den Größenunterschied des neusten Blattes (rechts) zu den Älteren.

 

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Das Sand-Holzfaser-Gemisch, bisher sind keine Unterschiede feststellbar

 

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Die mittlerweile größte Pflanze, sie steht etwas dunkler und ist daher grünlicher.

 

Grüße

Ronny

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Tobias Kulig
Posted
vor 35 Minuten schrieb Ronny K.:

ich hänge mich hier einfach mal mit dran, da ich der Meinung bin, dass wir nicht mehrere Threads über eine Art benötigen. Ich hoffe, das ist kein Problem.

Klar, immer her mit Deinen Infos. Gerade, weil D. hilaris problematisch ist mit längerfristiger Haltung, ist je Info hilfreich!

 

vor 38 Minuten schrieb Ronny K.:

Wenn man vorsichtig ist und die eine Wurzel, die sie in der Regel haben, nicht verletzt, ist das auch kein Problem.

 

Diese Erfahrung kann ich bestätigen. Als ich meine Pflanze ins mineralische Substrat umgetopft habe, ist mir aus Versehen das komplette, alte Substrat weggefallen. Die Wurzeln waren also komplett blank! Ich hielt das Pflänzchen dann auf die gewünschte Höhe und hab das Mineralgemisch trocken in den Topf bröseln lassen, wodurch die Wurzeln dann schön umschlossen wurden. Dann hab ich das Gemisch ordentlich gewässert und die Pflanze wuchs sofort weiter. 

 

vor 47 Minuten schrieb Ronny K.:

Im Sommer gieße ich meine Pflanzen in der Regel täglich, im Winter aller 1-3 Tage, je nach Wetterlage. Dabei stehen die Pflanzen aber nie im Anstau,

Wie sieht denn Dein Gießverhalten aus? Von oben aufs Substrat, ohne die Pflanze direkt zu überbrausen?

 

vor 52 Minuten schrieb Ronny K.:

Als Subtrat verwende ich mittlerweile Sand aus der nächsten Sandgrube. Dieser ist ungewaschen und enthält daher einen Feinanteil.

Ich hätte auch ein Kieswerk in der Nähe, das angeblich reinen Quarzsand vercheckt. Auch Körnung 0-2mm. Aber ich traue der Sache nicht, da diese Nullanteile das Substrat verdichten könnten.

Posted

Hallo Tobias, 

ich überbrause die Pflanzen. Der Regen kommt in der Natur ja auch von oben. 

Das Werk bietet hier auch gewaschenen Sand an. Ich habe mich aber bewusst für den Feinanteil entschieden. 

 

Grüße 

Ronny 

  • Danke 1

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