J.N.B. Posted May 13 Posted May 13 (edited) Ich habe seit Anfang diesen Jahres endlich einen Garten und mehr Platz für meine Pflanzen. Und so langsam möchte ich hier auch Methoden und Fotos meiner Karnivoren teilen. Mit so viel mehr Platz im Vergleich zu meinem Balkon in der vorherigen Wohnung, oder den limitierten Platz, den ich bei meinen Eltern nutzen konnte, habe ich jetzt die Möglichkeit meine Pflanzen mehr zu sortieren. Unter anderem kann ich so meine Sarracenia von empfindlicheren Karnivoren trennen und so stärker düngen. Außerdem stehen meine getopften Karnivoren und Sphagnum in einem Netzzelt. Hauptgrund dafür sind die Vögel, vermutlich Amseln, die alles durchwühlen, wo feuchtes Substrat ist. Sie klauen nicht mal mein Sphagnum, sie verhindern nur, dass es sich etablieren und wachsen kann. Den einzigen Topf mit Drosera intermedia Aussaat haben sie auch durchwühlt. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass kaum noch Insekten in den Kisten ertrinken, wogegen Stöcke kaum geholfen haben. In diese Kiste sind meine Sarracenia in größeren Töpfen. Hier sind alle Jungpflanzen in 7x7 Töpfen. Ein Loch auf halber Höhe verhindert, dass der Wasserstand höchstens fast topfhoch steigt. Die meisten dieser Jungpflanzen ohne Sphagnum sind vom Green Jaws Hummelprojekt. Leider haben bei mir die letzten Jahre nicht sehr viele davon überlebt. In den meisten Töpfen sind jetzt noch 4-8. Hier sind typische winterharte Drosera, plus D. binata und D. capensis. Dann noch Dionaea muscipula, hauptsächlich 'B52' von denen ich erneut einen Teil mit Torf und einen ohne getopft habe. Ein Topf D. intermedia ist mit Absicht nur halb voll und bei voller Kiste halb geflutet. Der Überschuss aus meinem Torf/torffrei Experiment mit Dionaea muscipula 'B52' ist hier in größeren Tontöpfen, aber gleichem Substrat wie bei den 7x7. Im kleinen Topf ist Froschlöffel, der endlich keimt. Erica lusitanica und Drosophyllum lusitanicum. Aussaaten, einer meine Balkonkästen, Sphagnum. Die übrigen Pinguicula, die noch nicht auf einer Insel sind. Ein weiterer Balkonkasten und mehr Sphagnum Utricularia Teich. Moorkübel, schwimmende Inseln, Flachwasser, Tiefwasser und Verbindungen von Schläuchen als Überläufe. Details zu den Inseln und Baukübeln habe ich hier erläutert: Edited May 13 by J.N.B. Link Hinzugefügt 3
J.N.B. Posted May 31 Author Posted May 31 (edited) Ich hatte gehofft, dass ich nicht wie viele andere auch meine Moorbeete einsperren muss aber jetzt haben vieles auf einmal dezimiert. Sie klauen nicht einmal das Sphagnum. Sie reißen nur die Pflanzen raus und wühlen überall wo feuchtes Substrat (ohne Würmer!) ist. Deshalb auch schon das Netzzelt für meine getopften Moorpflanzen. Eine Epipactis palustris rausgerissen und im schlechten Zustand, Vaccinium oxycoccos halb vertrocknet weit vom Kübel entfernt, einer von zwei Drosera rotundifolia fehlt, einziges Stück Empetrum nigrum fehlt, viele kleine D. intermedia und Dionaea Sämlinge gestört und ein Gittertopf Carex bei der Utricularia vulgaris zur Hälfte ausgebuddelt. Mag sein dass die Vögel das nicht persönlich meinen und nur nach Würmern oder so suchen, aber es fühlt sich immer so an, vor allem weil in den Töpfen ja nichts zu finden ist. Das verzögert den Bau meiner nächsten Inseln, weil ich gleichzeitig noch ein Netz aufspannen muss. Ich denke die Gitter sind temporär und später kommt ein komplettes Netz drüber, damit ich die Lücken zwischen den Kübeln besser bepflanzen kann. Moorbeet Gefängnis: Ersten ausgebildeten Schläuche: S. leucophylla schon letzte Woche - ein pubescent Klon, der das ganze Jahr über auch gute Schläuche machen soll Meine älteste S. flava rubricorpora mit bald noch größeren Schläuchen S. oreophila richtig üppig dieses Jahr. Vier Schläuche wachsen fast gleichzeitig. Und meine Aussaaten vom Green Jaws Hummelprojekt machen teilweise richtige Blattsprünge. Schade, dass bei den Flava x ? nichts gekommen ist und auch nicht mehr im zweiten Jahr. Und bei den Hybrida x ? nur eine handvoll. Dafür habe ich von den purpurea x ?, oreophila x ? und leucophylla x ? eine gute Menge. Bonus Pogonia ophioglossoides: Edited May 31 by J.N.B. 3
J.N.B. Posted June 22 Author Posted June 22 Meine Sarracenia Jungpflanzen sind nochmal größer geworden. Vielleicht sollte ich sie im nächsten Frühjahr direkt umtopfen. Aber ich kenne mich mit der Aufzucht von Sarracenia noch nicht so gut aus. Selbst meine kleinen Inseln beeindrucken mich noch. Ich hatte sie dieses Jahr nur nach dem Einzug in den Garten die zwei Kisten aufgefüllt. Seitdem musste ich sie trotz teilweise sehr warmen Wetter nicht gießen. Der gelegentliche Regen hat bisher gereicht. Dabei ging ich wegen dem Vlies eigentlich von starker Verdunstung aus. Besonders gut wachsen die P. vulgaris ja im (Halb?)Schatten… Ich hatte von meiner Utricularia vulgaris kleine Teilstücke in jeden Kübel getan. Und zu meinem Erstaunen wachsen die auch dort unglaublich gut. Und von Fadenalgen keine Spur. Anscheinend haben die Wasserläufer auch noch Nachwuchs bekommen. Und Wasserflöhe sind auch da. Dabei wollte ich eigentlich die Kübel mit Flusswasser animpfen, was ich aber vergaß. Und es gibt diesmal auch gute Neuigkeiten. Das Teilstück des Pillenfarns ist in diesem Kübel wieder aufgetaucht und treibt aus. Ebenfalls ist das letzte winzige Stück meiner fast vertrockneten Calla palustris auch aufgetaucht. Hoffentlich kommt es durch.
J.N.B. Posted July 6 Author Posted July 6 Habe jetzt endlich mal einen Rand der Kübel bepflanzen können, da in dieser Ecke wohl kein weiterer Kübel oder Schläuche hinkommen. Erica cinerea Calluna vulgaris Dianthus deltoides Armeria maritima Festuca ovina Substrat ist Rindenhumus und Sand
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