Marcel B. Posted June 3 Author Posted June 3 vor 18 Stunden schrieb Tim Beier: Hier mal was zum lesen Über den Standort: https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/00359192509519615 Leider hinter einer Paywall
Torftyp Posted June 3 Posted June 3 also die einfachste Möglichkeit um die Substrattemperatur zu senken ist, einen größeren Topf zu nehmen. Mehr Volumen = mehr Puffer gegen Temperaturerhöhung und mehr Isolation zwischen Wurzeln und der Topfwand die sich am schnellsten aufheizt
Wolfgang Liere Posted June 3 Posted June 3 Vielleicht findest du hier was, Marcel. Hab mir allerdings nicht die 247 Seiten durchgelesen, nur nach Edith Stevens gesucht. http://ndl.ethernet.edu.et/bitstream/123456789/46110/1/42.Mary R. S. Creese.pdf
Christian Dietz Posted June 4 Posted June 4 Hallo Tobias, Am 2.6.2026 um 20:33 schrieb Tobias Kulig: Hallo Christian, irgendwie werde ich hier fehlinterpretiert oder ich drücke mich falsch aus. Mir persönlich ist es absolut schnuppe, welche Temperaturen im Substrat oder außerhalb herrschen! Versteifen tu ich mich da garantiert nicht! Mir ist noch keine D. regia wegen zu hohen Temperaturen eingegangen. Ob es jetzt im Freien in der prallen Sonne ist oder im GH. Bei mir spielt es keine Rolle, wo sie stehen. Nach Deiner Frage zur Temperatur hätte ich dir ohne Weiteres zugetraut, dass du versuchst, die Substrattemperatur mit möglichst viel Technik zu regulieren . Das hätte ich dann doch für völlig übertrieben empfunden. Ich habe es woanders ja auch schon geschrieben, selbst das Substrat halte ich für nicht so extrem wichtig. Ich habe D. regia in sandigem Substrat, Torf/Perlite-Mischungen sowie in komplett reinem Torf stehen. Einen Unterschied sehe ich nicht. Die Faktoren Hitze, Sonne und Wintertemperaturen halte ich für viel entscheidender. Auch würde ich den Faktor "Klon" nicht beieite schieben. Ich habe selbst mit D. regia jahrelang Probleme gehabt und es nicht hinbekommen. Irgendwann habe ich dann einen richtig großen Topf voll mit D. regia bekommen. Seitdem wachsen die Pflanzen bei mir praktisch unter allen Bedingungen. Ich habe dann rausgefunden, dass die Pflanzen ursprünglich aus Samen von Tim stammen. Vielleicht hat Tim irgendwann einfach mal einfach zu kultivierende bzw. tolerantere Pflanzen bekommen!? Viele Grüße Christian 1
Tobias Kulig Posted June 4 Posted June 4 vor 4 Minuten schrieb Christian Dietz: Nach Deiner Frage zur Temperatur hätte ich dir ohne Weiteres zugetraut, dass du versuchst, die Substrattemperatur mit möglichst viel Technik zu regulieren . Hallo Christian, ich hab ja schon irgendwo nen "Schatten", aber so plemplem bin ich auch mal wieder nicht . Oh, stimmt das? vor 20 Minuten schrieb Christian Dietz: selbst das Substrat halte ich für nicht so extrem wichtig. Ich habe D. regia in sandigem Substrat, Torf/Perlite-Mischungen sowie in komplett reinem Torf stehen. Einen Unterschied sehe ich nicht. Das mag sein. Wenn man die Bewässerung raus hat, kannst Du sehr viele Karnivoren in reinem Torf kultivieren, keine Frage. In meinen Augen ist auf jedenfall fakt, daß Arten in sehr sandigem Substrat mehr Hitze wegstecken als in reinem Torf. Auch die Wasserversorgung ist entspannter als in reinem Torf, Stichwort Wurzelfäulnis. vor 29 Minuten schrieb Christian Dietz: Auch würde ich den Faktor "Klon" nicht beieite schieben. Ich habe selbst mit D. regia jahrelang Probleme gehabt und es nicht hinbekommen. Irgendwann habe ich dann einen richtig großen Topf voll mit D. regia bekommen. Seitdem wachsen die Pflanzen bei mir praktisch unter allen Bedingungen. Ich habe dann rausgefunden, dass die Pflanzen ursprünglich aus Samen von Tim stammen. Vielleicht hat Tim irgendwann einfach mal einfach zu kultivierende bzw. tolerantere Pflanzen bekommen!? Da bin ich voll und ganz bei Dir! Es gibt wie bei vielen Gattungen empfindliche und robuste Klone! Also ich habe drei Klone D. regia: 1. Den ersten habe ich seit meinen Anfängen, den ich damals beim Obi gekauft habe. Dürfte demnach ein Klon von Thomas Carow sein, der damals die Obis belieferte. 2. Dann noch einen von Jens Rotthauwe hier vom Forum 3. Den dritten aus England von der "Readings University" Leider habe ich geschlampt und kann sie nicht mehr zuordnen. Macht aber nix.... Gruß Tobias
Tim Beier Posted June 4 Posted June 4 Hallo Miteinander, vor 5 Stunden schrieb Christian Dietz: Auch würde ich den Faktor "Klon" nicht beseite schieben. Da ist mit Sicherheit was dran. Kennt man ja auch von anderen Arten. Wenn man da nen empfindlichen Klon erwischt ist das dann halt irgendwie doof . Ich würde D.regia jetzt aber auch generell nicht als so "Anfängerfreundlich" einstufen. Ich kann mir vorstellen, dass bei den ganzen Misserfolgen von denen man hört, wahrscheinlich auch oft einfach grundlegende Dinge falsch gemacht werden. Drosera regia, der Königsonnentau, einer der größten Drosera.... Beeindruckend, will ich haben.... Wer kennt es nicht?! Bei der ganzen Diskussion fällt aber auch auf, dass sich manche Erfahrungen und Meinungen überschneiden, andere wieder nicht. Ich bin da immer ein Freund von eigenen Erfahrungen sammeln. In vielen Fällen lassen sich ja ganz offensichtliche Kulturfehler leicht identifizieren, in manchen Fällen ist das aber eher schwierig. Die Bedingung die bei jedem einzelnen herschen sind wohl auch nicht immer so identisch. Am Ende bringt es ja aber auch nichts zu sagen: "Drosera regia, ist total einfach zu kultivieren" Es ist doch immer eine Annäherung an bessere Kulturbedingungen. Für manche Arten braucht es eben ein paar Anläufe bis es funktioniert. Wenn man die ganzen Erfahrungen dann mit seinen eigenen Bedingungen vergleicht, lässt sich vieleicht irgendwo ein Verbesserungspotenzial erkennen. Und obs am Ende das Substrat ist, oder die Vermeidung von Hitze, kann jeder für sich selbst herausfinden. MfG Tim Beier 1
Ronny K. Posted June 6 Posted June 6 Hallo, es gibt keinen Kulturparameter, der wichtiger ist als ein anderer. Jede Pflanze hat bezüglich eines Parameteres (z.B. Temperatur, Sauerstoffgehalt, Wasserverfügbarkeit) einen Toleranzbereich, in dem sie existieren kann. Manche haben große Toleranzbereiche (einfach zu kultivierende Arten) und manche kleiner. Wird einer dieser Parameter unter- oder überschritten, stribt sie. Innerhalb dieses Bereiches liegt auch das Optimum, bei dem die Pflanze am besten wächst. Wobei auch zu berücksichtigen ist, dass die Parameter sich gegenseitig beeinflussen, z.B. je mehr Wasser im Substrat ist, umso weniger Sauerstoff ist verfügbar. Drosera regia ist definitiv eine Art, die einen geringen Toleranzbereich bezüglich der Bodentemperatur oder des Sauerstoffgehaltes im Boden hat. Grüße Ronny 1
Tim Beier Posted June 6 Posted June 6 Hallo Ronny, Ja das Gesetzt des Minimum, Optimum und Maximum. Das lässt sich bei den Pflanzen auf alles beziehen. Allerdings gibt es schon Parameter die eine höhere Gewichtung haben als andere, oder anders gesagt, bei manchen "Parametern" ist der Toleranz Bereich kleiner als bei anderen Im Bezug auf Drosera regia erinnere ich mich an etwas dass im ersten Moment unlogisch erscheinen mag..... Da sollte man meinen, dass Drosera regia in Südafrika in Kultur ja "easy going" sein müsste?! Fehlanzeige! Die Art ist in Deutschland bzw. Europa wesentlich weiter verbreitet. Nur mal so nebenbei MfG Tim Beier
Marcel B. Posted Monday at 09:05 PM Author Posted Monday at 09:05 PM Kleines Update von mir. Ich habe meine regia nun in ein deutlich größeren Topf mit sehr mineralischem Substrat gepflanzt und den Topf selbst zwischen andere Pflanzen gestellt, sodass er schön von der Sonne geschützt ist. Tatsächlich scheint das alles der Pflanze ziemlich zu gefallen, da sie fleissig wächst und endlich wieder Klebetropfen bildet
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