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Nepenthestod durch Hitzewelle - Hilfe bei Substratumstellung


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Martin H
Posted

Hallo zusammen,

 

in diesem Sommer habe ich während der Hitzeperiode leider einige Nepenthes verloren.

 

Ich nutze eine Mischung aus totem, klein geschnittenen Sphagnum und eine ordentliche Portion Perlite dazu. Das funktionierte normalerweise immer sehr gut und vom Sommer abgesehen wachsen meine Nepenthes problemlos in diesem Substrat. In den letzten Jahren legten die Nepenthes einen Wachstumsstop im Hochsommer ein oder zickten ein bisschen, sobald es kühler wurde ging es dann aber normal weiter. Diesen Sommer lief es allerdings ganz anders..

Meine Dachgeschosswohnung kühlte auch in den Nächten kaum aus sodass nicht nur die Nepenthes, sondern auch die mexikanischen Pinguicula Symptome von Hitzestress zeigten.

 

Gestern gab es ein "Notfalltopfen", die iberste Schicht in den Töpfen verschlämmte in sehr vielen Fällen. Ich fand es erstaunlich, dass ca. die Hälfte der betroffenen Pflanzen Wurzelfäule mit folgender Stammfäule aufwiesen, die andere Hälfte aber noch intaktes Wurzelwerk aufwies (Wurzelfarbe & -menge sah gut aus) aber trotzdem der Stamm innen schwarz wurde.. bei den Pflanzen, bei denen es noch nicht zu spät war, habe ich Stecklinge angesetzt und schau mal was passiert.

 

Normalerweise lief es gut und auch die letzten Jahre im Sommer war es ok, diesen Jahres ist es aber schon heftig. Um diese Form der Wurzelfäule während des Sommers nicht mehr zu haben ist jetzt meine Überlegung das Substrat auf grobkörniges, mineralisches Substrat umzustellen, also auf Akadama und Kanuma. 

Daher meine Frage an euch:

a) Welche Körnung nehmt ihr? Derzeit tendiere ich zu einer eher gröberen Körnung (6-12mm). Das würde öfter gießen heißen, aber wenn dafür die Wurzelfäule ausbleibt mach ich das. Oder wäre vllt Akadama (3-5mm Körnung) und Kanuma (6-12mm Körnung) sinnvoller? Ich kenne mich mit der Wasserspeicherkapazität von den beiden nicht aus und frag vorher, da das Zeugs ja doch etwas kostenintensiver ist.

b) Hat vllt jemand ein ähnliches Problem wie ich (gehabt) und hat eine andere Substratmischung gefunden die unter den Temperaturen trotzdem funktioniert?

 

Ich werde noch an anderen Stellschrauben etwas ändern müssen und habe dazu auch schon Ideen, denn arg viel kühler werden die nächsten Sommer sicher nicht. Da wird noch das eine oder andere optimiert. Ich denke aber, dass ich mit der Substratänderung allerdings schon mal präventiv einiges machen könnte, da meine bisherige Methode anscheinend bei den hohen Temperaturen versagt.

Über jeglichen Erfahrungsbericht bin ich dankbar. 🙂

 

Grüße Martin 

  • Traurig 3
Frank-B.
Posted

Ok da du über jeglichen Erfahrungsbericht dankbar bist, hier meiner, obwohl ich kein Highend Nepenthes Halter bin und ich nicht weiß ob dir das hilft.

Hatte Tagsüber bis 37 Grad und kaum Nachtabsenkung. Alle Pflanzen haben überlebt. Mein Substrat: kokoschips/ Perlite und etwas totes Spaghum. Bei den mineralisch liebenden Pflanzen: kanuma 2-4 mm / akadama 1- 5 mm und Pon von Lechuza, dazu Kokoschip und etwas Perlite. 

Alles auf der Fensterbank.  Im Regal zusätzlich ein Ventilator von Spiderfarmer auf Stufe 1 - 24 Stunden. Nur damit die Wand nicht feucht wird.

Die großen Pflanzen alle in Bewässerungstöpfe mit Docht. Die kleinen werden 2x wöchentlich getaucht.

 

Achja mineralische Töpfe immer mit Docht, da die sehr schnell zu trocken werden.

 

Runter kühlen kann man übrigens mit einem Wäscheständer, nassen Handtücher und ein Ventilator drauf richten.

 

Ist immer ärgerlich wenn ein Liebling von uns geht. Hoffe das bringt dir eine Lösung.

 

Liebe Grüße Frank 

  • Gefällt mir 2
schilfkolben
Posted

Wenn man der Logik folgt, dass die Substrattemperaturen Ursache sind, muss man wohl Bedingungen schaffen, die warme und anaerobe Verhältnisse vermeiden. Und da ist der Torfverzicht schon mal gut. Totes Sphagnum, das richtig nass ist, kann theoretisch durch das enthaltene Wasser Wärme ziemlich lang speichern.

Luftiger als rein mineralische Komponenten wird es wohl nicht. Dann sollte man aber mindestens alle 2 Tage bewässern.

 

Man kann vielleicht unter den genannten Extrembedingungen Verdunstung als Abkühlung versuchen. Ich weiß nicht, ob deine Pflanzen im Terrarium stehen. Wenn ja, kannst du einen Lüfter und Vernebler gleichzeitig laufen lassen. Das schafft aber nur kurz Abhilfe, wenn Zimmer warm und Terrarium nicht isoliert ist. Falls du einen Keller hast, würde ich den als Notquartier wählen. 

 

Mein letzter Vorschlag ist ziemlich gewagt, man sollte ihn vielleicht nicht mit den wertvollsten Pflanzen testen: Wenn es so heiß ist, und du REIN mineralisches Substrat verwendest, könntest du Anstau wagen und so über die Wassertemperatur und Verdunstung über die Tongranulate regeln. Ich habs noch nicht wirklich probiert. Aber eine talangensis, die ich als Triebsteckling mal in klarem destillierten Wasser vergessen habe, hat es zu meinem Erstaunen kerngesund wochenlang im Wasserglas überlebt. Vielleicht ähnlicher Effekt, wie @Tobias Kulig  bei seinen Darlingtonias beobachten kann.  Das Wasser war aber noch relativ sauber. 

  • Gefällt mir 3
Tobias Kulig
Posted

Hallo Martin,

daß es in einer Dachgeschoßwohnung wärmer ist als im Erdgeschoss, steht außer Frage. Dennoch würde ich das tote Sphagnumgemisch mit Perlite beibehalten. Ich habe beste Erfahrungen damit.

Wichtig ist vor allem die Topfgröße, mit der man Temperaturen gut puffern kann. Das Substratklima bleibt einfach stabiler. 

Vielleicht hast Du meine Doku über meine N. flava im GH gelesen. Und das ist eine Hochlandart! Diese Pflanze habe ich ebenfalls in totem, gehackten Sphagnum. Allerdings nicht mit Perlite, sondern mit Sand und einem Hauch Torf. Und ich hab sie zudem ja umtopfen müssen. Und trotz der Hitze (allerdings mit der natürlichen Nachtabsenkung), dem Umtopfen und noch mit niedriger Luftfeuchte hat sie unmittelbar danach begonnen, Kannen zu machen bzw. die "unfertigen" Tendrile wachsen weiter.

 

Warum tut sie das trotz der Gegebenheiten und Eingriffe? Ich verfolge mit dem Sphagnumsubstrat ein ganz bestimmtes Ziel. Ich benutze es ja nicht nur, um ein lockeres Substrat zu haben, sondern...

1. totes, gehacktes Sphagnum wirkt wie ein Schwamm (Dochteffekt)! Wenn im Untersetzer immer eine bestimmte Anstauhöhe vorhanden ist (artabhängig), hast Du automatisch immer eine gleichmäßige Substratfeuchte. Und das bis ganz hoch. Der positive Nebeneffekt: Hier verdunstet das Wasser als aufsteigende Luftfeuchtigkeit, welche zusätzlich kühlt. Und das Sphagnum hat durch die unzähligen Fasern eine riesige Fläche. Ich gieße diese flava immer von oben und den Überschuß, der unten rausläuft, laß ich grundsätzlich im Untersetzer. Verfault ist mir dabei noch keine. Du siehst, auch hier halte ich mich nicht an Regeln! Ich mache einfach das, was mich meine langjährigen Erfahrungen gelehrt haben. Und es läuft...

 

2. Wichtig ist beim geschredderten Sphagnum (bei mir relativ fein), daß man es beim topfen ziemlich trocken (nur ein bißchen Restfeuchte) einbringt. Beim Anklopfen rieselt das dann schön an und um die Wurzeln. Dann gut gießen! Die ersten 3-4 Tage hoher Daueranstau, bis alles durchfeuchtet ist. Dannach halte ich den Anstau immer bei 2-3cm. Zwischendurch laß ich ihn auch mal komplett leer werden.

 

Insgesamt kann ich sagen, daß bei mir bei den Neps (ich hab ja nicht viel) kein anderes Substrat in Frage kommt. Ich bin mega zufrieden.

 

Grüße

Tobias

  • Gefällt mir 3
Posted

Hallo Tobias. Du schreibst immer von totem Spaghnum. Macht das einen Unterschied zu lebendem (außer dass es halt nicht weiter wächst)?

FannichtveganerPflanzen
Posted (edited)

Hallo Martin

 

Also ich benutze 2 unterschiedliche Substrate für Nepenthes,

die meisten bekommen ein mineralisch dominiertes Substrat, ein Gemisch aus vor Allem Quarzsand, dazu etwas Perlite und totes Sphagnum (die Menge mit der die Pflanzen von Wistuba geliefert werden) und ggF. etwas Holzwolle.

Die anderen erhalten ein organisches Substrat, welches vor Allem aus Kokoblock zum aufquellen und ggF. etwas Holzwolle besteht, die Rafflesiana ist hier wohl mein Lieblingsbeispiel.

 

Ob ich das mineralische oder das organische benutze hängt davon ab wie sie von Wistuba geliefert werden. Sind die Wurzeln in Sphagnum gepackt, wähle ich das mineralische, sind sie hingegen in Kokosmaterial gepackt, wähle ich das organische.

Ich mache das nicht weil ich weiss dass es richtig ist, sondern mehr so aus einer Vermutung heraus, dass unterschiedliche Arten verschiedene Bedürfnisse haben.

 

Wie die Hitze mit Wurzelfäule in Zusammenhang steht vermag ich nicht einzuschätzen. Bei mir waren die Reaktionen im Hitzesommer im Bereich von gestresst (aber nicht besorgniserregend) bis hin zu entspannt. Ich muss aber auch sagen dass ich die Pflanzen in einer offenen Fensterbankkultur halte, daher sind die Pflanzen einerseits entwöhnt und andererseits in einem an das suboptimale Klima angepassten Zustand.

Meine Pflanzen müssen also durchaus etwas erdulden. Mit meiner Substratwahl bin ich jedoch vollkommen zufrieden.

 

Darf ich nach der Nepenthesart bzw. Hybride fragen, welche das Problem hat?

 

Übrigens: Ich hatte schonmal ein Problem mit einer Nepenthes von Wistuba deren Wurzeln in Sphagnum gepackt war, die ich damals in Kokossubstrat gepackt habe. Die ist mir dann von unten her fast eingegangen bis nur noch oben ein Blatt und eine Kanne übrig geblieben ist.

Zumindest bis sie sich wieder gefangen hatte.

Ich vermute dass eine Umstellung zwischen dichterem organischem Substrat und lockerem mineralischen, die Pflanze sehr stark stressen kann.

--> Nicht dass ich es mit Sicherheit sagen kann aber ich würde es trotzdem im Auge behalten.

 

Beste Grüsse

 

Robin

 

Edited by FannichtveganerPflanzen
Korrektur der Aussage im Bezug "geliefert werden"
  • Gefällt mir 1
Tobias Kulig
Posted
vor 52 Minuten schrieb Nine:

Hallo Tobias. Du schreibst immer von totem Spaghnum. Macht das einen Unterschied zu lebendem (außer dass es halt nicht weiter wächst)?

Hallo Nine, 

ob es einen Unterschied macht, weiß ich nicht. Ich halte es zumindest für bequemer und es bringt auch einige Vorteile. Lebendes Sphagnum (den ganzen Pot voll) nutze ich tatsächlich nur bei epiphytischen Utris und zur Einimpfung auf Oberflächen in totes Sphagnum. Von daher benötige ich nur wenig lebendes. Totes Sphagnum benötige ich relativ viel und habe entsprechend viel gebunkert. Es ist natürlich bei der Lagerung unschlagbar, weil man kein Licht braucht. Es ist trocken als Quader gepresst und befindet sich bei mir im Keller. Ich kann immer die entsprechend benötigte Menge anmachen und vor allem auch individuell. 

Ich habe zudem die Erfahrung gewonnen, daß totes Sphagnum nicht für alle Arten geeignet ist! Es hat einen ganz anderen Wasserhaushalt als z.B. Sand/Torf. Sphagnum wirkt wie ein Schwamm mit gutem Saugverhalten. Also für Arten, wo es nur leicht feucht benötigen, ungeeignet. Ich habe schon einige Pflanzen wieder rausgeholt. Man muß also wissen, für welche Arten es geeignet ist und für welche nicht.

 

Grüße

Tobias

  • Gefällt mir 1
Kevin Z.
Posted

Hi Martin,

also ich habe bisher Kokos Chips und AKP im Einsatz in der üblichen feineren Körnung, Ich achte jedoch darauf dass ich Staub und viel zu kleine Siebungen / Schlamm auswasche beim Topfen.
Was generell hilft ist lebendes Sphagnum auf dem Topf als Topping ins Substrat eingeimpft, da es durch Verdunstung kühlt. Steigern lässt sich das durch Tontöpfe, da diese auch verdunsten. Allerdings ist hiermit ein definitiv anderer Gießhythmus erforderlich. Messungen zeigten dass das insgesamt rund 6°C abkühlung bringen kann. Ich hab das bei mir nur bei Helis im Tiefland im Einsatz, die wachsen seit Jahren gut auf die Weise.

Manche Nepenthes habe ich auch komplett in lebendes Sphagnum getopft und wenn mal ein umtopfen erforderlich war, ist das Substrat einfach mitgewachsen und konnte im größerem Topf einfach runter gedrückt werden. Meine Erfahrung ist, gehts dem Sphagnum gut, gehts der Pflanze gut.

Kann dir zum nächsten Stammtisch gerne 1-2 langsamere Sphagnum Arten mitbringen, um die Vermehrung auf den Töpfen musst du dich dann kümmern / gedulden 🙂

Gruß Kevin

Posted
vor 23 Stunden schrieb Martin H:

Hallo zusammen,

 

in diesem Sommer habe ich während der Hitzeperiode leider einige Nepenthes verloren.

 

Ich nutze eine Mischung aus totem, klein geschnittenen Sphagnum und eine ordentliche Portion Perlite dazu. Das funktionierte normalerweise immer sehr gut und vom Sommer abgesehen wachsen meine Nepenthes problemlos in diesem Substrat. In den letzten Jahren legten die Nepenthes einen Wachstumsstop im Hochsommer ein oder zickten ein bisschen, sobald es kühler wurde ging es dann aber normal weiter. Diesen Sommer lief es allerdings ganz anders..

Meine Dachgeschosswohnung kühlte auch in den Nächten kaum aus sodass nicht nur die Nepenthes, sondern auch die mexikanischen Pinguicula Symptome von Hitzestress zeigten.

 

Gestern gab es ein "Notfalltopfen", die iberste Schicht in den Töpfen verschlämmte in sehr vielen Fällen. Ich fand es erstaunlich, dass ca. die Hälfte der betroffenen Pflanzen Wurzelfäule mit folgender Stammfäule aufwiesen, die andere Hälfte aber noch intaktes Wurzelwerk aufwies (Wurzelfarbe & -menge sah gut aus) aber trotzdem der Stamm innen schwarz wurde.. bei den Pflanzen, bei denen es noch nicht zu spät war, habe ich Stecklinge angesetzt und schau mal was passiert.

 

Normalerweise lief es gut und auch die letzten Jahre im Sommer war es ok, diesen Jahres ist es aber schon heftig. Um diese Form der Wurzelfäule während des Sommers nicht mehr zu haben ist jetzt meine Überlegung das Substrat auf grobkörniges, mineralisches Substrat umzustellen, also auf Akadama und Kanuma. 

Daher meine Frage an euch:

a) Welche Körnung nehmt ihr? Derzeit tendiere ich zu einer eher gröberen Körnung (6-12mm). Das würde öfter gießen heißen, aber wenn dafür die Wurzelfäule ausbleibt mach ich das. Oder wäre vllt Akadama (3-5mm Körnung) und Kanuma (6-12mm Körnung) sinnvoller? Ich kenne mich mit der Wasserspeicherkapazität von den beiden nicht aus und frag vorher, da das Zeugs ja doch etwas kostenintensiver ist.

b) Hat vllt jemand ein ähnliches Problem wie ich (gehabt) und hat eine andere Substratmischung gefunden die unter den Temperaturen trotzdem funktioniert?

 

Ich werde noch an anderen Stellschrauben etwas ändern müssen und habe dazu auch schon Ideen, denn arg viel kühler werden die nächsten Sommer sicher nicht. Da wird noch das eine oder andere optimiert. Ich denke aber, dass ich mit der Substratänderung allerdings schon mal präventiv einiges machen könnte, da meine bisherige Methode anscheinend bei den hohen Temperaturen versagt.

Über jeglichen Erfahrungsbericht bin ich dankbar. 🙂

 

Grüße Martin 

 

Hallo, ich habe mittlerweile 11 nephentes an süd-west fenster stehen. Ab Mittag strahlt die Sonne extrem. Daher beschatte ich halb mit dem Rollladen, teils mit rollos. Alle habe ich in Kanuma, Akadama, etwas Perlite. Gegossen bei hohen Temperaturen 2mal die Woche  ohne Stau. Funktioniert bei mir ganz  gut. 

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Posted

Bist du dir sicher, dass das verschlämmte Substrat zum Absterben der Pflanzen geführt hat?

Es kann ja auch andersrum sein. Durch die Hitze stirbt die Pflanze, nimmt kein Wasser mehr auf und die Mischung aus viel/langanhaltender Feuchtigkeit (die Pflanze verbraucht nichts mehr) und hoher Temperatur führt zum Verschlammen.

 

Ich habe diesen Sommer auch einige Nepenthes verloren, selbst Hybriden. Die Mischung aus Dachgeschosswohnung und offener Kultur (kein Zelt) ist schönen Nepenthes nicht zuträglich.

  • Gefällt mir 1
BastianK
Posted (edited)

Hallo Martin,

 

Tut mir leid das zu hören. Ich nutze 50:50 Sphagnum ungehackt und Perlite und für manche Arten noch ein bisschen Torf oder Pinienrinde. Ich habe keinen Verlust in den letzten Jahren in der Dachgeschosswohnung gehabt. Allerdings habe ich mich auf intermediäre Arten und Tiefländer beschränkt. In meiner neuen Wohnung gibt's nun keine Extremperaturen mehr da im Norden und Erdgeschoss.

 

Mal ein anderer Gedanke. Wenn man viele Pflanzen in der Wohnung hat und versucht die Hitze auszusperren kann es ganz schnell zu einer recht hohen Luftfeuchtigkeit führen. Außerdem weil man seltener das Fenster öffnet weniger Luftumwälzung. Wodurch es dann erheblich länger dauert bis ein Topf abgetrocknet ist. Vielleicht kann man dadurch zu viel gießen, weil man ja eigentlich ein bestimmtes Zeitintervall gewöhnt ist.

Edited by BastianK
Posted

anstatt am Substrat herumzuknobeln würde ich eher nach einem Ausweichraum für die Pflanzen suchen wo die zeitweise stehen können. Dachgeschosswohnung ist halt so ziemlich der worst case für solche Hitzewellen.

  • Gefällt mir 1
AK--wo 47
Posted

Die HOCHLÄNDER sind bei mir auch unterm Dach. Die Wurzeln (-raum) sollten ,wie am nat. STANDORT, immer deutlich Kühler sein, weil ist ja durch Substrat und Spreu beschattet.Meine beiden N. Villosa haben zumindest schon mal Blattschäden, daher nicht mehr so makellos.

  • 1 month later...
Martin H
Posted

Hallo zusammen,

vielen Dank für die ganzen Anregungen! Durch die neue Arbeitsstelle bin ich derzeit zeittechnisch ziemlich eingeschränkt und melde mich daher erst jetzt wieder (und war daher auch länger nicht mehr online). Ich werde die Tage ausführlich auf die einzelnen Beiträge eingehen und bin auch selber zu einer möglichen Lösung gekommen, die ich gerne ausprobieren möchte. Dazu werde ich mich dann auch äußern. 

Vielen lieben Dank nochmals für die rege Beteiligung! 🙂

Grüße Martin 

  • Gefällt mir 1

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