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Found 64 results

  1. Hallo zusammen, habe diese beiden exappendiculata-Klone hier bei der letzten Bestandssichtung aus dem 'Dickicht' gezogen. Die größere Pflanze ist ein Klon vom Amuri Tepui, die größten Schläuche ca. 20 cm groß (3 Ansichten derselben Pflanze), die kleinere ein Klon vom Aprada Tepui, ca. 10 cm hoch. Ich suche interessante heterodoxa, nutans und pulchella-Klone zum Tauschen, schreibt mir gern eine pm wenn Ihr auch etwas abzugeben habt. Viele Grüße, Dominik
  2. Denny H.

    Angebot - Sarracenia, Drosera usw.

    Hallo, um vor dem Winter nochmal etwas Platz zu schaffen wollte ich nochmal ein paar Pflanzen abgeben. Der Versand erfolgt teilweise getopft, teilweise ungetopft. Sarracenia: S. psittacina klein/5€ mehrtriebig + groß/10€ S. flava var. flava blühfähig/6€ mehrtriebig(4+ Pflanzen)/12€ S. purpurea ssp. venosa klein/5€ mittel/8€ groß/10€ Drosera: D. capensis mehrere Pflanzen - 5€ D. capensis 'alba' mehrere Pflanzen - 5€ D. cuneifolia - 6€ D. x nagamotoi mehrere Pflanzen - 6€ D. burmannii mehrere Pflanzen - 5€ D. pygmaea ca. 5 Pflanzen - 4€ D. mannii 3-6 Pflanzen - 5€ Dionaea: Big Mouth - 4€ Heliamphora: H. nutans x heterodoxa (habe sie als diese erhalten, könnte sich aber auch um het x minor o.ä. handeln) - 6€ Pinguicula: P. x Tina 3€ Bilder gibts gerne auf Anfrage. Die Versandkosten betragen pauschal 6€ (versichert). Bei Interesse oder für weitere Fragen schreibt mir bitte eine PM. LG Denny
  3. Hallo zusammmen, ich habe momentan wieder ein paar Pflanzen abzugeben: (Bilder ganz unten im Beitrag) Nepenthes: N. aristolochioides (~2cm) : 19 € N. aristolochioides (new location) #1 (3-4cm) : 24 € N. aristolochioides (new location) #2 (2-3cm) : 19 € N. copelandii x veitchii 'Candy' (seedgrown): 28 € N. diatas (Gunung Bandahara) #1 (2-3cm) : 7 € N. diatas (Gunung Bandahara) #2 (4-5cm) : 12 € N. diatas (Gunung Bandahara) #3 (5-6cm) : 16 € N. mira #1: 23 € N. mira #2: 14 € (verschiedene Klone) N. northiana: 27 € N. platychila x boschiana (seedgrown) : 25 € N. sibuyanensis (Mount Guiting-Guiting) (~3cm) : je 8 € N. veitchii x boschiana: 25 € Heliamphora: H. nutans (Yuruaní-tepui) : mehrere juvenile Pflanzen - ganzer Topf, 23 € Begleitpflanzen: Neoregelia ampullacea: je 6 € Racinaea spec. Neblinae (Höhe: ~6cm) : 49 € Versandkosten (DHL-Paket) : 5€ Bestellungen mit mehreren Pflanzen werden bevorzugt behandelt!
  4. Christian Voss

    Die ersten Samen für diese Saison

    Hallo zusammen, heute konnte ich meine erste Heliamphora-Kapsel für diese Saison öffnen und weil ich die Samen so formvollendet, so bizarr, so... einfach schön finde, habe ich ein paar Bilder gemacht, die ich gerne zeigen möchte. Zum Thema "Bestäubung von Heliamphora-Blüten" hab' ich schon ein paarmal was geschrieben und inzwischen geht's mir recht routiniert von der Hand. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Pflanzen nicht sonderlich gut auf Selbstbestäubung reagieren. Entweder werden keine Samen gebildet oder die, die entstehen, keimen nur in ganz geringen Mengen. Darum hab' ich mich in dieser Saison hauptsächlich auf verschiedene Kreuzungen konzentriert. Ach so, wie das mit dem Bestäuben funktioniert kann man unter folgenden Links finden (ab Seite 10 beim zweiten Link): Die aktuell erste Kreuzung für diese Saison lautet Heliamphora minor 'Selection 1' (AW) x pulchella {Tirepon Tepui} und hat gut zweieinhalb Monate seit der Bestäubung auf'm Buckel. Erstes Anzeichen für eine reife Samenkapsel ist immer das Eintrocknen derselben, was auch schonmal innerhalb eines Tages passieren kann. Daher kontrolliere ich die bestäubten Blüten ab dem zweiten Monat fast täglich. Anschließend bildet sich ein kleiner Riss in der Kapsel, was dann den Zeitpunkt markiert, an dem ich die Kapsel abschneide und die Samen ernte. Nach dem Entfernen der Blütenblätter kann man dann schon gut erkennen, ob sich Samen gebildet haben oder nicht. Insgesamt besteht so eine Kapsel aus drei Kammern, die ich dann nach und nach öffne. Die Samen fallen sehr leicht heraus, weshalb man sich ab diesem Zeitpunkt schon Gedanken um's Aufsammeln (bei mir einfach ein Blatt weißes Papier) machen sollte. Et voila... nachdem alle Kammern geöffnet sind, geht's an's Zählen. Diese Kapsel beinhaltete genau 56 Samen; eine Anzahl die nach meiner Erfahrung im Mittelfeld liegt. Ich hatte schon Kapseln mit über 90 Samen und auch immer mal welche, in denen nur fünf oder sechs zu finden waren. Aus irgendeinem Grund finde ich die Samen von Heliamphora mit ihren "Flügelchen" besonders interessant, haben irgendwie was filigranes. Im Anschluss geht's jetzt an's Aussäen. Das findet bei mir auf Standard-Substrat (Torf, Sand, Perlite), das im Anstau steht statt. Die Keimung erfolgt dann nach etwa einem Monat. Innerhalb eines Jahres wachsen die Sämlinge dann zu kleinen Pflänzchen mit etwa drei bis vier Zentimeter langen 'Krügchen' heran. Schönen Abend und viele Grüße, Christian
  5. Christian Voss

    Drei Gewächshäuser, 22 Kübel, neun Gattungen

    Hallo zusammen, in den letzten zwei Tagen, bei strahlendem Sonnenschein, habe ich spontan zwei Tage Urlaub genommen und die Zeit genutzt, mal Fotos meiner Außenanlagen zu schießen. Vorab schonmal eine Entschuldigung für die folgende Bilderflut... Vieles steht bei mir momentan noch in den Startlöchern, anders als bei einigen anderen Bilderserien, die ich hier schon gesehen habe. Ich denke, dass das hauptsächlich am Standort (bei mir sind's ca. 500Hm in der Eifel) liegen dürfte. Allerdings hat das Wetter der letzten Tage auch hier ganze Arbeit geleistet und man kann den Sarracenia-Schläuchen und den Dionaea-Fallen momentan beim Wachsen zuschauen. Für die, die meine Außenanlagen noch nicht kennen, hier mal ein kleiner Überblick: Über die Jahre sind inzwischen drei Gewächshäuser zusammengekommen, alle mit etwa 6qm Fläche. Zwei davon sind auch schon einmal umgezogen, vom damals noch gemieteten Haus mit kleinem Garten in mein jetziges Zuhause, das hoffentlich auch mein letztes (neues) sein wird . Das obere der drei Häuser wird im Winter auf etwa 7°C beheizt und beinhaltet dann alle Pflanzen, die mit Frost nichts anfangen können. Hinter den Gewächshäusern in östlicher Richtung haben gut 20 Moorkübel ihren Platz gefunden, die im Sommer von morgens 9 bis abends 19 Uhr volle Sonne bekommen. In diesen Kübeln wachsen ausschließlich Sarracenia und winterharte Drosera. Dazu kommt haufenweise Sphagnum, dass die Rhizome im Winter schützt und zwei Darlingtonia, die hier deutlich besser zurechtkommen als im Gewächshaus. Ich möchte im Folgenden auf alle (neun, wie im Titel angesprochen) karnivoren Gattungen eingehen, die sich in den Häusern und Kübeln tummeln, werde das aber nicht alles heute schaffen, daher ergänze ich dann in den nächsten Tagen, bis alles abgearbeitet ist. Um mal alle neun zu nennen, hier die Übersicht: 1. Drosera 2. Dionaea (muscipula) 3. Heliamphora 4. Darlingtonia (californica) 5. Roridula 6. Drosophyllum (lusitanicum) 7. Pinguicula 8. Cephalotus (follicularis) 9. Sarracenia Dabei stehen nur die Darlingtonia ausschließlich draußen in den Kübeln; Pflanzen aller anderen Gattungen finden sich auch in den Gewächshäusern wieder. Beginnen will ich auch mit den Moorkübeln, da hier noch am wenigsten spektakuläres zu zeigen ist. Die Pflanzen, die sich draußen in den Moorkübeln (die gängigen 90l-Wannen mit den Maßen 80x50x30) finden stehen das ganze Jahr über draußen und werden größtenteils in Ruhe gelassen. Bedeutet, dass alles wachsen darf, wie es will,... es wird nichts geteilt oder umgepflanzt und das Gießen übernimmt weitestgehend die Natur. Einmal im Jahr jedoch, meist im März, wenn kein Schnee mehr liegt, werden die Sarracenia möglichst bodennah "rasiert", was dann zum derzeitigen Look führt. Da wir hier in der Eifel noch mit recht viel Schnee gesegnet sind, erweisen sich die Kübel seit nun vielen Jahren als der sicherste Ort zur Überwinterung, was sich darin zeigt, dass z.B. Drosera binata oder auch die Darlingtonias problemlos Wintertemperaturen im zweistelligen Minusbereich überstehen und im Frühjahr zuverlässig wieder austreiben. Am besten sehen zu diesem frühen Zeitpunkt noch die Kübel aus, in denen Sarracenia purpurea und deren Hybriden wachsen, da ich hier keine Schläuche abschneide: Sämtliche Pflanze treiben momentan die Blütenstängel, zählen kann man die nicht mehr, dürften ein paar Hundert sein, und es wird nicht mehr lange dauern, bis sich hier die rot-gelbe Pracht öffnet. Aus dem dicken Sphagnum-Teppich heraus, der sicher auch ein Grund dafür ist, dass die Rhizome problemlos durch den Winter kommen, zeigen sich jetzt aber auch die ersten neuen Schläuche. Hier sind besonders die Kübel mit den flavas und den oreophilas zu nennen, die jedes Jahr die ersten sind, die erwachen. Während der letzten Tage mit bis zu 15 Sonnenstunden sind diese Ansätze nun von kleinen Spitzen bis zu 20cm Höhe herangewachsen, so dass ich ganz zuversichtlich bin, in ein bis zwei Wochen die ersten offenen Schläuche für dieses Jahr vorfinden zu können. Bei der Anzahl an Blüten brauche ich mich gar nicht der Illusion hinzugeben, alle reifen Samenkapseln "in time" zu erwischen. Daher gibt es mittlerweile in jedem Kübel eine größere oder kleinere Ansammlung selbst ausgesäter Pflanzen. Was mich dann im Frühjahr besonders freut ist, dass auch viele der Kleinen die heftigen Minustemperaturen überstanden haben und nun fleißig austreiben. Wie schon erwähnt haben auch zwei Darlingtonia ihren Weg in die Kübel gefunden, nachdem ich zunächst versucht hatte, sie im Gewächshaus zu kultivieren und über den Winter zu bringen. Problematisch war dabei schlussendlich nicht der Winter, sondern die hohen Temperaturen im Sommer, so dass ich mich dazu entschlossen hatte, sie draußen einzupflanzen. Seitdem geht's den beiden bestens und sie treiben gerade jetzt ihre ersten frischen Schläuche. Drei verschiedene Drosera-Arten sind schlussendlich in den Moorkübeln zu finden. D. binata, D. anglica und D. rotundifolia verteilen sich kreuz und quer über die Kübel und sind in dieser frühen Phase der Saison überall dort zu sehen, wo das Sphagnum den Torf noch nicht komplett überwuchert hat. Im späteren Verlauf, tauchen die Drosera dann auch im Sphagnum auf, wachsen mit, blühen und setzen Samen an. Hier erfolgt dann ein weiterer Eingriff meinerseits, denn die reifen Samenkapseln verstreu' ich im Herbst auf den Kübeln, so dass die Drosera sich schön ausbreiten und danach wieder vor sich hinwachsen können. So, das waren erstmal die Bilder von draußen, morgen (hoffe ich) geht's dann mit den Gewächshauspflanzen weiter. Über Fragen, Kritik und Anregungen würde ich mich natürlich freuen. Bis dahin wünsche ich viel Freude mit den Bildern. Schönen Abend und viele Grüße, Christian
  6. Hallo, ich muss Euch von einer sensationellen Entdeckung berichten (und haltet Euch bitte fest): Wie Ihr scher wisst halte ich auch einige Hochland Nepenthes und auch Heliamphoren. Nun dachte ich mir, es müsste doch so sein, dass der Luftdruck da oben wohl geringer ist als unten im Tal. Daher habe ich eine druckdichte Kammer mit Kunstlicht gebaut. In dieser habe ich dann den Druck abgesenkt (ungefähr auf das Niveau 1800 m). Es reicht eine 200 € Vakuumpumpe, wie ich sie auch für meine Hochspannungsversuche verwende (Paschengesetz). Weiters habe ich den vor dem Beregnen (Nebeln) auch noch leicht zusätzlich den Druck abgesenkt (quasi um eine Schlechtwetterfront zu simulieren) … … und siehe da, ich erzielte sensationelles Wachstum!!!! Die Pflanzen wuchsen gegenüber der Vergleichspopulation (selbe Temperatur und selbes Licht, gleiche Düngung) ca. 1,5 mal rascher (gemessen an der Bio-Trockenmasse an Nepenthes attenboroughii, das Zeugs ist so stark gewachsen ich konnte sie trocknen und habe immer noch genug davon). Die Pflanzen haben wesentlich öfter geblüht (in etwa 1,3 mal so oft), bzw. konnte ich Blüten bei Pflanzen induzieren (öftere Druckschwankungen), die bei mir noch nie geblüht haben. Ich kann mir das nur so erklären, dass die Atmungsspalten der Pflanzen bei geringem Druck wirksamer werden und dass dies mit dem geänderten Partialdruck (bei geändertem Absolutdruck) und damit einer schlechteren Löslichkeit von Kohlendioxid in Luft zusammenhängt. Damit steht der Pflanze schlichtweg mehr CO2 zur Atmung zur Verfügung. Weiters habe ich eine höhere Leuchtdichte an den Pflanzenoberfläche gemessen: Auch klar, weniger Dichte der Luft, weniger Dämpfung von Licht. Die Blühinduktion könnte überhaupt auf einen Reiz zurückzuführen sein. Logisch ist es ja, da sich die Pflanze auf Wetterperioden bzgl. Blühen einstellen muss, da ja auch die Bestäuber (Insekten) immer mit dem Wetter getriggert Vermehrungsschübe einleiten (das kennt man als bewiesene Tatsache aus der Insektenforschung). Sobald ich alles zusammen habe und ein paar abschließende Tests gemacht habe werde ich das detailliert publizieren (in genau einem Jahr). Ich muss nämlich noch die Druckschwankungen mit Temperaturschwankungen kreuzkorrelieren um auch den Mischeffekt bewerten zu können. Dann gibt es auch Fotos und Tabellen dazu. Ich glaube da bin ich einer Sensation auf der Spur, die sämtliche Diskussionen bzgl. richtigem Dünger oder auch richtigem Substrat in den Schatten stellt. Ich konnte mit dieser Methode auch braune / rote unbekannte Flecken an den Blättern rückgängig machen. Damit sind wohl einige Beiträge dieses Forums obsolet! Wow, ich bin echt überrascht und ich dachte mir Ihr in diesem Forum solltet dies als erstes wissen.
  7. SyriuS

    Fotos zu Tim´s Bestandsliste

    Da ich gerade umgezogen bin, geht es einigen nicht ganz so prächtig wie es sein sollte aber im neuen Zuhause gefällt es Ihnen sicherlich. Falls jemand Tipps, Tricks und Anmerkungen hat bitte nur her damit ich bin für Verbesserungsvorschläge immer dankbar. Liebe Grüße Tim Heliamphora Nutans 'Giant' (TC) H. Het. x Nutans (TC) H. Het. x Minor (TC) H. Neblinae (TC) H. Chimantensis (TC) H. Het. x Ionasii H. Heterodoxa
  8. Guten Morgen liebes Forum Ich lese hier schon eine Weile im stillen mit und wollte mich und meine Schützlinge dann auch mal vorstellen. Mein Name ist Tim und ich beschäftige mich schon seit über 2 Jahren mit Karnivoren. Angefangen hatte alles mit einem Nepenthes Hybriden aus dem Baumarkt. Darauf folgten einige Utricularia, weitere Nepenthes und schließlich auch Heliamphora. Ich liste hier einmal alles auf und für die schönsten werde ich noch Bilder hochladen (Klick Mich). Heliamphora Nutans 'giant' (Thomas Carow) Het. x Ionassi (Thomas Carow) Het. x Nutans (Thomas Carow) Het. x Minor (Thomas Carow) Chimantensis (Thomas Carow) Neblinae (Thomas Carow) Heterodoxa Nutans Nepenthes Truncata (Thomas Carow) Madagascariensis (Thomas Carow) Hybride (Baumarkt) Utricularia Calycifida (Gran Sabana) Blanchetti Drosera Aliciae
  9. Lewist

    Jans Bestand

    Hi Leute, bin schon einige Zeit stiller Mitleser, wollte jetzt aber auch mal meinen kleinen, aber feinen Bestand hier auflisten. Gerade im Drosera-Bereich möchte ich das gerne noch etwas ausbauen. Wenn also jemand etwas schönes "über" hat, was sich hier nicht findet, der kann mich gerne anschreiben. C. follicularis D. adelae D. admirabilis D. x "Andromeda" D. binata D. binata {Neuseeland} D. binata var dichotoma "giant" D. binata var multifida "pink flower" D. burmanni D. capensis D. capensis "alba" D. capensis {Bot River} D. camporupestris D. x "carbarup" D. cf dielsiana D. x 'Dork's Pink' D. intermedia D. intermedia {Gran Sabana} D. latifolia {Bandeira Peak} D. latifolia {Ribeirao Pires} D. mannii D. cf micrantha D. natalensis D. omissa x pulchella D. patens x occidentalis ssp occ D. paradoxa {Type Form, Theda} D. pulchella D. pulchella 'orange' {Baker Junction} D. pulchella 'red' 44a D. prolifera D. pygmaea {Tasmania} D. roraimae D. roseana D. rotundifolia {Örseg} D. scorpioides D. slackii {Hermanus} D. sp. D. spatulata D. tokaiensis D. tomentosa var. tomentosa D. venusta var. alba H. heterodoxa x minor H. cf heterodoxa x nutans N. bokorensis N. copelandii x mira N. glabrata N. Hybride 1 N. maxima x ? N x "Rebecca Soper" N. ventricosa N. ventricosa x inermis N. ventricosa x truncata HL red N. x "ventrata" P. grandiflora U. sp. 1 U. sp. 2 U. sp. 3 U. blanchetii Gruß, Jan.
  10. Cassian

    Cassians Hochlandterrarium

    Hallo zusammen, seit eineinhalb Jahren züchte ich nun Karnivoren und komme endlich dazu meinen eigenen Bilderthread zu erstellen. Als erstes stelle ich mein Hochlandterrarium für Nepenthes und Heliamphora vor, das ich im Sommer gebaut habe und anschließend folgen Bilder meiner Karnivoren. Ich habe mir lange Gedanken zu einem Hochlandsetup gemacht und dabei gab es mehrere wichtige Kriterien für mich. Es sollte einerseits technisch hochwertig sein, um die nötige Kühlung zu erreichen, es sollte möglichst alles automatisch laufen, falls ich nicht da bin, gut iosliert sein, damit die Stromkosten niedrig bleiben und dann sollte es auch noch optisch ansprechend sein. Ich wollte weder ein dunkles Terrarium, mit schlechter Beleuchtung und schlechter Luftumwälzung, noch wollte ich ein kühlschrankartiges Gefäß, das im Keller steht und dass so stark isoliert ist, dass man nichts sieht. Ich wollte auch kein Urwaldterrarium, mit riesigen Pflanzen. Jetzt zum Setup: Es ist ein 100x70x80 Kunststoffterrarium, das ich mir spezial habe anfertigen lassen. Dieses Kunststoff ist wärmedämmender als Glas, nicht entflammbar und sehr leicht. Das waren für mich alles wichtige Kriterien, da man ein Glasterrarium in der Größe nicht schleppen kann. Vorne-unten und hinten-oben befinden sich Lüftungsgitter und oben-rechts ein Loch für Kabel und Schläuche. Die Platte oben hat einen Teildeckel aus Glas wo ich drei Spot-Strahler mit insgesamt 144W drauf habe (einmal 100W und zweimal 22W). Außerdem hat die Front einen möglichst kleinen Rand, damit man ein großes Sichtfenster hat. Die Kanten sind anstatt üblichem schwarz alle weiß, damit der Fokus auf dem Inneren des Terrariums liegt. Anschließend habe ich noch einige Sachen selbst angebracht: Innen, oben an der Decke befinden sich zwei Metallstangen wo ich in naher Zukunft Gitternetztöpfe für Sphagnum und Nepenthes etc. hinhängen möchte. An der linken Wand habe ich eine Filamentmatte angebracht wo vier verschiedene Sorten an Sphagnum dran wachsen. Die Wand hinten und rechts, sowie die Glastüren habe ich mit Spion-Spiegelfolie beklebt. Dadurch wird das Licht auf der hellen Seite schön reflektiert und es wirkt modern. Andererseits kann man von außen hineinschauen (sieht dann aus wie bei einer Sonnenbrille). Die Wände sind ursprünglich alle weiß. Zusätzlich sind dann an der Decke 8 Sprühregendüsen und 3 Nebeldüsen angebracht, die teils auch die Mooswand besprühen. Jetzt zum wichtigsten: Die Kühlung! Hierzu habe ich das Kühlsystem von Marco quasi identisch nachgebaut. (Vielen Dank an alle, die ich durch meine vielen Fragen genervt habe ) Hier und da habe ich aber ein paar Veränderungen vorgenommen, z.B. ein größerer Wasserspeicher, damit nicht so oft gekühlt werden muss und auch ein größerer Radiator, weil es dann effektiver kühlt. Den Radiator habe ich dann durch einfache Haken an den Stangen befestigt. Hier sieht man ein Bild vom gesamten Terrarium. Es ist ein älteres Foto, die Mooswand ist noch nicht bepflanzt. Es steht direkt im Schlafzimmer, neben Schreibtisch und Schlafsofa. (Bett musste aus Platzgründen weichen ) Außen ringsherum, und auch hinten, habe ich mit Klettstreifen dicke Styroporwände angebracht, die man bei Bedarf wieder abnehmen kann. (War eigentlich nicht nötig, weil das Kunststoff selbst schon gut isoliert, aber so ist es umso energieeffizienter.) Die Platte, die beim oberen Bild unten auf der Erde steht, mache ich abends nachdem die Kühlung angeht einfach vorne per Klettverschluss dran, damit keine Luft durch die Spalten der Tür entweichen kann und morgens nehme ich sie ab. Brauche ich zwar nicht um die nötige Temperatur zu halten, aber dadurch geht der Radiator nicht so oft an und es ist auch wirklich kein Aufwand. Hier sieht man, wie es nachts aussieht! Die Temperaturen sind tagsüber jetzt im Winter so um die 20-21 Grad (nur durch die Beleuchtung wird geheizt). Nachts geht es dann auf 13,7-14 Grad etwa runter. Natürlich ist der Durchlaufkühler etwas laut fürs Schlafzimmer, aber auch das habe ich geschickt geregelt. Er geht abends etwa um 19:30 an, und kühlt das Wasser in der Kühlbox. In der Zeit bin ich sowieso meistens am Laptop und habe Kopfhörer auf. Um 23:00 Uhr geht er dann für die Nacht aus, sodass ich schlafen kann. Die Lüfter höre ich überhaupt nicht. Gekühlt wird von 21:00 bis 5:00 Uhr. Für den Morgen reicht dann die Restkälte aus, und die Temperaturen brauchen auch etwas um wieder anzusteigen am Tag. Im Sommer schalte ich vielleicht auch tagsüber ab und zu die Lüfter ein. (Weiterer Vorteil: Der Durchlaufkühler erwärmt abends schön mein Zimmer!) Hier noch zwei Bilder der Mooswand. Es handelt sich um zwei rote Sorten, wovon eine dünner ist und eine dickfleischig. Unten-rechts ist eine grüne Sorte und die oben-links wird gelb. Allerdings ist sonst kein Substrat dran, deswegen ist es an einigen Stellen etwas farblos geworden. Das Moos war vorher draußen. Ich habe es zwar gründlich sauber gemacht, aber ab und zu wächst hier und da mal ein Pilz, den ich entfernen muss... So sieht es aus, nachdem die Regen-/Nebelanlage angegangen ist. Hier ist mein Konzept, dass ich permanent sehr hohe Luftfeuchtigkeit habe (80-95%) und viel gieße. So trocknen weder das Moos noch die Pflanzen aus. Bei der Mooswand geht das nämlich schneller als man denkt. Schimmel oder sonstiges habe ich nicht, da durch den Regen und die Lüfter die Luft viel umgewälzt wird. Beregnet wird einmal abends lang und dann nochmal dreimal kurz, alle 6 Stunden. Unten habe ich eine dicke, fast 10cm hohe Schicht an Blähton als Drainage. In einer Ecke habe ich einen kleinen Topf mit Löchern in den Blähton gesetzt, wo ich den Wasserstand sehen kann. Das Wasser sauge ich dann mit einer Bohrmaschinen-, bzw. Akkubohrer-pumpe ab. Mehrere Liter lassen sich so in wenigen Minuten abpumpen! Tolle Sache! Hier sieht man ein älteres Bild, wo noch kein Styropor an der Wand ist. Rechts sind jede Menge Schläuche, die Kühlbox, sowie Thermostat. Der Durchlaufkühler und die Pumpen sind geschickt hinten versteckt. Eine 60L Kühlbox mit Wasser und Pumpe. Inzwischen habe ich innen drin auch einen Aquarienfilter und etwas Algenvernichter, da durch die starke Beleuchtung und die durchsichtigen Schläuche das Wasser sonst mockig wird. Werde irgendwann dunkle Schläuche nehmen. Jetzt gibts natürlich auch Pflanzenfotos. Das sind einmal die linke Hälfte des Terrariums und auf dem nächsten Bild ist die rechte Hälfte. Auf die Pflanzen gehe ich in meinen nächsten Posts ausführlicher ein und poste auch ein paar Bilder von letztem Sommer. Hier sieht man nochmal gut den Topf, den ich in den Blähton gemacht habe um das Wasser abzusaugen. Die Bohrmaschinen-pumpe war jeden Cent wert! Ich hoffe, euch hat es gefallen und dem einen oder anderen geholfen beim Ideensammeln. Die nächsten Pflanzenbilder folgen in Kürze! Vielen Dank nochmal an alle, die mir geholfen haben! Grüße, Cassian
  11. Hallo, liebe Forumsgemeinde! Seit einiger Zeit beobachte ich an meiner Heliamphora pulchella einen ungewöhnlichen Wuchs. Das ganze sieht aus wie eine Mischung aus juvenilem Krug, adultem Krug und einer Heliamphora-Blüte. Das ganze Gewusel sitzt dann noch zur Krönung auf einem knallroten, leicht behaarten Stengel, wie es bei einer normalen Blüte der Fall sein könnte. Die restlichen Wachstumspunkte der Pflanze sehen ganz normal aus. Nun meine Frage: ist das nur eine Laune der Natur oder ein bekanntes Schadbild, das durch Schädlinge/Krankheit hervorgerufen wird? Ich hoffe, auf den Bildern erkennt man, was ich meine. Liebe Grüße Christoph
  12. Christian Voss

    Nepenthes- und Heliamphora-Makros

    Hallo zusammen, im Überschwang der Freude, weil ich nach gut zwei Wochen Reparaturzeit endlich mein Makroobjektiv zurück habe, hab' ich mich heute auf meine Kannen gestürzt und haufenweise Detailaufnahmen der verschiedenen Pflanzenbestandteile gemacht. In der Hoffnung, dass ich keinen mit der Masse der Aufnahmen langweile, möchte ich gerne zeigen, was bei der Foto-Session rausgekommen ist. Die Bilder sind nach den verschiedenen Pflanzenteilen geordnet und ohne Beschriftung. Hierbei ging's mir auch nicht um die entsprechende Art oder Sorte sondern nur um die jeweiligen Details. Beginnen möchte ich mit den Deckeln von Nepenthes-Kannen, und direkt zu Beginn hier auch mein Lieblingsbild aus der ganzen Session. Das Motiv ist hier der Deckel einer N. stenophylla, die dazu neigt, etwas großzügig bei der Nektarproduktion zu sein. Andere Motive sind verschiedene Deckel-Ober und -Unterseiten mit den jeweiligen Haaren und anderen "Anhängseln". Die nächsten zwei Bilder zeigen den weiblichen Blütenstand meiner N. tenuis, den ich mit ventricosa-Pollen bestäubt habe. Ob's funktioniert hat, wird sich noch zeigen,... Die nächsten Fotos zeigen diverse Flügelleisten, allesamt von verschiedenen Bodenkannen. Interessant hier, die unterschiedliche Behaarung dieser Leisten, die ohne Vergrößerung kaum sichtbar ist. Die nächsten Motive stammen aus dem Komplex "Kannenansatz". Hier geben die haarigen Arten wie veitchii oder chaniana recht interessante Details preis. Auch zwei kleine Hochkannenansätze hab' ich vor der Linse gehabt. Bei der nächsten Kategorie handelt es sich um Bilder verschiedener Interieurs und Exterieurs von gefleckten Kannen. Unterschiedliche Muster und verschieden starke Behaarungen machen hier die Unterschiede aus. Die bei weitem größte Anzahl an Fotos ist unter dem Überbegriff "Peristom" zustandegekommen. Kein Wunder hinsichtlich der unzähligen Varianten gerippter, gestreifter, breiter, schmaler... Ausprägungen. Zwei Aufnahmen hab' ich auch von den Tendrilen, der Verbindung zwischen Blatt und Kanne, gemacht. Hier sind auch wieder die haarigen Exemplare interessant, besonders auch die von N. glandulifera mit den auffällig schwarzen Nektardrüsen. Dazwischengerutscht, eine Blüte von U. asplundii, die, wie ich jetzt auch weiß, einen behaarten Rand besitzt. Letzter Themenkomplex für die Nepenthes-Kannen war dann der "Zipfel" im Nacken der Kanne. Je nach Art bzw. Hybrid gibt's hier große, kleine, kurze, lange, gefächerte, behaarte,... Exemplare. Für die Nepenthes war's das erstmal, wenn ich heute Abend noch dazu komme, lad' ich noch die Makros der Heliamphora hoch. In der Hoffnung, dass die Fotos auch ohne Art-Nennung Interesse wecken... Viel Vergnügen damit und viele Grüße, Christian
  13. Kilian Agath

    Ein paar Photos

    Hallo! Ich wollte ein paar Photos von meinen Pflanzen hochladen. Meine Nepenthes wohnen mit Heliamphora endlich in einen neuen Hochland Gewächshaus. Alles gute aus Italien Kilian
  14. Christian Voss

    Herbst im Garten

    Hallo zusammen, bei traumhaft schönem Oktoberwetter und um die 20°C sogar hier in der Eifel bin ich heute (und gestern) kreuz und queer durch die Gewächshäuser und Moorkübel geschlichen und hab' alles mögliche abgelichtet. So sind das heute mal keine detailreichen Pflanzendokumentationen, sondern es wird eher sowas wie ein Überblick verschiedener Pflanzengattungen und Kulturformen. Zu Beginn bin ich zwischen den Kübeln unterwegs gewesen und hab' ein paar Sarracenien vor die Linse bekommen. Dabei waren u.a. einige große purpurea-Horste: Inzwischen sind die meisten Blüten auch kurz vor'm Öffnen oder haben sich schon geöffnet. Die Ernte beginnt... Ach so, ... ganz vergessen, ... hier mal ein Überblick über die Kübel. Inzwischen sieht man ihnen das fortschreitende Jahr doch deutlich an. Einiges liegt, gammelt, oder trocknet ein. Was noch fit ist, strahlt aber in den schönsten Herbstfarben. Weiter zu den Kübeln mit den leucophyllas. Denen tun die warmen, hellen Tage jetzt besonders gut und sie zeigen gerade ihre schönsten und größten Schläuche. Nicht mit dem zu vergleichen, was im GWH möglich ist, aber für Outdoor-Pflanzen ganz ordentlich. Auf die flavas hab' ich nur 'nen kurzen Blick geworfen. Die sehen zu der Jahreszeit sowieso alle gleich aus, egal welche "var." man vor sich hat. Dafür sehen die rubras im Herbst um so besser aus. Diese kleinen, oft unterschätzten Pflanzen bekommen jetzt wunderschöne Schläuche mit kräftigen Farben und Kontrasten. Zum Abschluss des Kübel-Überblicks hab' ich noch ein paar farbenfrohe Hybriden gefunden, die im Herbst besonders schön aussehen. Die drei hier sind (von oben nach unten) S. 'Dixie Lace', S. 'Juthatip Soper' und S. x areolata x alata. So, das war's von draußen. Gehen wir in die Gewächshäuser und hier zunächst zu meinem ertsen Versuch mit Heliamphora ausherhalb des Terrariums. OK, es handelt sich um einen einfachen Hybriden, aber das klappt momentan wirklich richtig gut. Die Pflanzen wachsen, einige Stecklinge haben auch schon Wurzeln gebildet. Was will man mehr? Hier im Vordergrund sieht man schon die nächste Generation Sarracenien heranwachsen. Die kleinen sind ein gutes Jahr alt (vom Zeitpunkt der Aussaat), gehen jetzt in ihren ersten Winter und werden dann im Frühjahr in Einzeltöpfe verfrachtet. Nicht vergessen will ich natürlich, dass auch in den Gewächhsäusern einige erwachsene Sarracenien stehen. Die meisten davon sind SG-Pflanzen, weshalb sie für die Klon-Jäger wohl weniger interessant sein dürften (keine "Weißen Ritter" o. ä. ), dafür sind ein paar sehr schöne Varianten und ein paar interessante Freaks dabei. Für die Drosera will oder muss ich mich diesmal eher kurz halten. Ich bin in dieser Saison nicht dazu gekommen die Samen zu ernten und hab' inzwischen massig Wildwuchs in den Töpfen, so dass ich einige wohl komplett neu ansetzen sollte. In den winterfesten Moorschalen sind die rotundifolias schon nur noch an ihren inzwischen reifen Blütenstängeln zu erkennen. Als nicht ganz so winterfest haben sich letztes Jahr meine binatas erwiesen, so dass ich quasi meinen kompletten, viele Jahre alten Bestand verloren habe. Die neuen sind aber schon wieder ganz kräftig und werden dann ab sofort im geheizten Haus überwintern. Ein paar Dionaea dürfen in der Übersicht natürlich nicht fehlen. Man sieht ganz gut, wie jetzt, in der Übergangsphase zum Winter, die langen aufrechten Sommerblätter absterben und nur noch kurze, flache Blätter ausgebildet werden. Die Falle auf den letzten beiden Bildern stammt von einer SG-Pflanze, die in diesem Sommer ziemlich schnell ziemlich groß geworden ist. Immer wieder schön, wenn mal was besonderes rauskommt... Nächste Gattung: Drosophyllum. Hier hab' ich diesen Sommer zwar massig Samen ernten können, war bei der Aussaat aber nicht sonderlich erfolgreich. Werd's über Winter mal Inddor versuchen. Direkt dahinter stehen einige (etwa 20+) Roridula-Sämlinge vom vorletzten Jahr. Wobei Sämlinge bei gut 20-30cm Höhe wohl nicht mehr ganz passt. Sie stehen allerdings alle noch zusammen in wenigen kleinen Töpfen, so dass ich da auch dringend mal ran muss. In Kürze werden sie dann aber erstmal wieder ins Haus umziehen, da ich mit wärmerer (und dafür nicht ganz so feuchter) Überwinterung ganz gute Erfahrungen gemacht hab'. In den Töpfen daneben haben einige SG-Cepahlotus ihr Plätzchen gefunden. Stehen seit Jahren im Daueranstau, z.T. bis Topfkante und wachsen fröhlich vor sich hin. Die großen sind momentan nicht ganz so ansehnlich, da ich mir im letzten Winter einen kräftigen Mehltaubefall eingefangen hab', von dem sich die Pflanzen nur langsam erholen. In dem Aquarium, in dem die großen Cephalotus stehen, hab' ich mir - neben bisquamata und subulata, die sich überall ausbreiten - eine ganz hübsche kleine Utricularia eingefangen. Wenn ich mich richtig belesen habe, müsste es sich dabei um U. blanchetii handeln. Korrekt soweit? Zu guter Letzt hab' ich noch 'nen Wintergast im geheizten Gewächshaus. Pinguicula chilensis braucht zum Überwintern und für die Blütenbildung einen kühlen Winter und kommt bei etwa 6°C wunderbar klar. Die Sämlinge stammen aus dem letzten Jahr und sind jetzt sage und schreibe 5-6mm groß. Bei einem Maß von etwa 3cm bei ausgewachsenen Exemplaren kein Wunder. Im Sommer kommen die Pflanzen dann wieder rein unter Kunstlicht, da ihnen im GWH sonst zu heiß wird, so zumindest meine Erfahrung. So, puhhh, dürften neun Gattungen gewesen sein, wenn ich richtig gezählt hab'. Viel Freude beim Anschauen. Bin natürlich wie immer für Fragen, Kritik und Anregungen offen. Viele Grüße, Christian
  15. Elvis Velten

    Angebot bei eBay

    Hallo habe das Angebot bei eBay gesehen http://m.ebay.de/itm/Groses-Paket-Seltene-Hochlandarten-Nepenthes-Heliamphora-abzuholen-bei-Pirmasens-/182643531219?hash=item2a86671dd3%3Ag%3AGoIAAOSwiQ9ZVT30&_trkparms=pageci%3Afc3151d0-5daf-11e7-82fb-74dbd1808fc6%7Cparentrq%3Af9cd6e7515c0a88f530191c7fff56622%7Ciid%3A1 , wollte wissen was ihr meint was die Pflanzen wert sind? ( Was würdet ihr dafür bezahlen? ) will wenn ich mit biete nicht Zuviel dafür aus geben.! Mit freundlichen Grüßen Elvis Velten
  16. Ronny K.

    Meine Südamerikaner

    Hallo, ich möchte hier die Bilder von meinen südamerikanischen Drosera zeigen, die ich im laufe der Zeit machen werde. Los geht es mit meiner Drosera graomogolensis, die ich im November des letzten Jahres von einem Forumsmitglied bekomme habe.. Die Blüten haben einen Durchmesser von ca. 2 cm und öffnen sich nur für wenige Stunden. Die Pflanze steht in reinem Quarzsand und ist mittlerweile so groß geworden, dass der Stamm die Rosette nicht mehr trägt. Hin und wieder fängt sie ein paar Trauermücken oder bekommt Fischfutter. Für Nachwuchs wird auch schon gesorgt. Grüße Ronny
  17. Christian Voss

    Blüten

    Hallo zusammen, da bei mir momentan in allen möglichen Schalen, Töpfen und Terrarien irgendwas blüht, bin ich heute mal mit der Kamera durch die Regale gegangen und hab' mir gattungsübergreifend mal die Fortpflanzungsorgane unserer Pflänzchen angeschaut. Begonnen hab' ich bei den Zwerg-Drosera, wo die Brutschuppensaison nun bis auf wenige Ausnahmen vorüber ist. Auf die Schuppen folgt dann die wohl schönste Zeit im Zwergenjahr, die Blütenphase. Die ersten Blüten in diesem Jahr waren bei mir die der D. walyunga und die der D. coomallo. Die hab' ich aber leider verpasst zu fotografieren, daher hier mal die, die jetzt gerade blühen. Im Folgenden hab' ich mich dann wirklich nur noch auf die Blüten konzentriert und mir zunächst die Pinguicula vorgenommen. Durch einen Mix an sommer- und winterblühenden Arten pro Schale ergibt sich quasi keine Zeit mehr ohne dass irgendwo ein Salat blüht. Im Gegensatz zu den Zwergen, die mir fast ein wenig zu monoton waren, sind hier dann ein paar mehr Farben dabei. Immer wieder interessant , die unterschiedlichen Blüten meiner emarginata-ANPA-Kreuzung. Was sich da aus ein- und derselben Samenkapsel an unterschiedlichen Pflanzen ergeben hat, erstaunt mich dann doch jedes Jahr auf's Neue. Die nächste blühende Gattung ist die der Heliamphora. Bei mir immer zwischen Dezember und Februar, also in den Wintermonaten, bilden die Sumpfkrüge ihre Blüten. Leider sind meine Terrarien für die langen Blütenstängel stets zu niedrig, weshalb sie sich im Normalfall an der Decke entlangschlängeln oder, wie hier im ersten Fall, sogar den Weg durch die obere Deckelöffnung finden. Mein Favorit unt der den Heliamphora-Blüten ist die der H. huberi, da sie besonders lange schmale Blütenblätter besitzt. Ein paar der großen Utricularia kommen noch, die zwei hier kann ich aber schonmal zeigen. Die longifolia hat auch den Weg oben raus gefunden und sonnt sich im Moment nur wenige Zentimeter vom Strahler entfernt. Da ich die Utricularia in Gittertöpfen halte, finden sie auch immer wieder den Weg in irgendwelche umstehenden Nepenthes-Töpfe, wie auch die asplundii, die gerade zwischen zwei kleinen N. murudensis sprießt. Zum Schluss noch eine der eher seltenen Nepenthes-Blüten. Diese hier ist allerdings noch nicht geöffnete. Dass es sich dabei um ein Männchen handelt dürfte aufgrund der kugeligen Blütenknospen keine Überraschung mehr werden. Auch die Blüte nähert sich dem Strahler bedenklich an, so dass ich die wohl in den nächsten Tagen etwas zur Seite biegen muss. So, das war's mit dem kleinen Blütenüberblick. Gerade bei den Zwergen werden in den nächsten Wochen noch einige (auch farbenfrohere ) Exemplare dazukommen; die stell' ich dann auch hier rein. Viel Vergnügen, schönen Abend, Christian
  18. Jo_Schmidt

    Wiedereinstieg

    Hallo zusammen, nach 6 Jahren Abstinenz bin ich seit Dezember 2016 wieder aktiv mit an Bord. Habe meine Sammlung damals schweren Herzens aufgelöst und stocke nun langsam wieder auf. Lustigerweise war das Karnivorenfieber mit Öffnung der ersten Kanne wieder voll da Viel Spaß - Johannes N. lowii H. chimantensis H. minor H. pulchella
  19. Christian Voss

    Alles mögliche von drinnen

    Hallo zusammen, da der Rest meiner Familie sich an diesem Wochenende für einen Kurzurlaub entschieden hat, blieb mir heute mal etwas mehr Zeit, die ich dann genutzt und mich mit der Kamera mal kreuz und queer durch meine Regale geknippst habe. Zusammengekommen sind dabei Bilder der unterschiedlichsten Gattungen, die bei mir alle zusammen in mehreren Regalen im Keller wachsen. Dabei sind unter anderem verschiedene Pinguicula, Nepenthes und Heliamphora sowie Drosera aus verschiedenen Regionen. Da aus insgesamt ca. 500 geschossenen Fotos schlussendlich immer noch um die 70 fertig bearbeitete Bilder übriggeblieben sind, warne ich ausdrücklich vor der nun folgenden Bilderflut! Da es wie gesagt sehr viele Bilder geworden sind, möge man mir nachsehen, dass ich mich mit den Kommentaren diesmal etwas zurückhalte. Beginnen will ich mit den Pinguicula und einem Hybriden, der glaube ich von A. Fleischmann stammt. Wenn ich heute nicht mal in alle Regale reingeschaut hätte, wär' mir diese (erste) Blüte wohl entgangen... Pinguicula chilensis x chuquisacensis P. primuliflora blüht immer Anfang des Jahres bis in den April hinein. Der Name ist also wirklich Programm. Typisch für die Art sind auch die Ableger, die auf noch aktiven Blättern heranwachsen. Eine sehr vermehrungsfreudige Art ist bei mir P. lusitanica. Im Herbst bilden die kleinen Pflanzen massig selbstbestäubende Blüten. Die Samen, hier direkt im selben Topf ausgesät, keimen dann innerhalb weniger Tage. Die meisten meiner Pinguicula gehören allerdings zu den mexikanischen Arten und sehen jahreszeitentypisch momentan so aus, wie diese P. sp. Lautner 92/52. Nach den Pinguicula kommen wir dann zum Klebekram und hier zunächst zu den Winzlingen der Gattung. D. scorpioides vom Frenchman Peak im Cape Le Grand National Park, ist eine der größeren unter den kleinen. Im Gegensatz zur "Standard"-scorpioides blüht diese Variante rein-weiß. Da sich die Brutschuppensaison der Zwerge mittlerweile dem Ende nähert, sehen die meisten Arten inzwischen so aus, wie diese D. 'Dork's Pink'. Zwischen den noch frischen Brutschuppen quetschen sich die ersten neuen Blätter hindurch. Das normale Wachstum beginnt wieder. Kommen wir zu den größeren Sonnentauen und hier zunächst zu den südamerikanischen Vertretern. Allerdings beginne ich hier mit D. neocaledonica, die, wie der Name schon sagt, nicht aus Südamerika stammt. Die Art fühlt sich aber bei mir in der Südamerika-Schale sehr wohl, daher gehört sie für mich schon irgendwie dazu. Als nächstes kommt mit D. camporupestris ein echter Südamerikaner. Die Pflanzen wachsen bei mir recht zügig und erweisen sich als sehr vermehrungsfreudig. Inzwischen haben sich rund 40 dieser Pflanzen (alle aus Samennachzucht) bei mir angesammelt und die diesjährigen Blüten stehen gerade erst an... So, dann kommt auch schon der nächste Gattungswechsel. Dafür hab' ich dann mal einige der Heliamphora aus dem Terrarium gezerrt, da die Töpfe mit den Schläuchen erst einzeln fotografiert richtig zur Geltung kommen. Da das "Rauszerren" insbesondere bei den Arten funktioniert, die gerade nicht in Blüte sind, sind heute aber keine Blütenbilder dabei. H. sarracenioides H. neblinae H. purpurascens H. sp. Akopan H. exapendiculata {Amuri Tepui} Zurück zum Klebekram und zu den Aussaaten des letzten Jahres. Typischerweise säe ich im Sommer drinnen unter Kunstlicht (ich mag kontrollierbare Bedingungen ) aus und setze die bis dahin groß gewordenen Pflanzen im kommenden Frühjahr in's Gewächshaus. Im Normalfall sind die dann groß genug, um zu blühen und den kommenden Winter bei 5-6°C zu überstehen. Die ersten Bilder zeigen die echte D. dieslsiana, die lange Zeit (oder vielleicht immer noch?) als D. sp. South Africa in den Sammlungen vertreten war. Das, was als dielsiana im Umlauf war, gehört wohl eher zu D. natalensis (99% laut A. Fleischmann) Im kommenden Winter müssen die kleinen (D. binata {Blackman Bay, Tasmanien}) dann im ungeheizten Gewächshaus überleben. Bis jetzt hat's noch jede überlebt, bei den momentanen und erwarteten Temperaturen, bin ich aber auf's Frühjahr gespannt... Nicht aus Samen, dafür aus Wurzelstecklingen gezogen sind diese ca. drei Monate alten D. regias. War der erste Versuch, nachdem eine meiner großen Pflanzen die Wurzeln unten aus dem Topf rausgestreckt hatte. Die Wurzel hab' ich in ca. drei bis vier cm lange Stücke geschnitten und einen guten cm tief in's Substrat gelegt. Feucht halten, abwarten, fertig. Dann nochmal in eine andere Ecke der Welt und zwar in's australische Queensland. Zwei der drei dort vorkommenden Drosera-Arten (und zwar D. prolifera und D. adelae) wachsen bei mir in wildem Kreuz-und-Quer-Wuchs. Ach ja, und ein paar D. 'Andromeda's stehen auch noch dazwischen. Die Pflanzen sind bei mir vollkommen wartungsfrei. Anfangs waren's mal vier oder fünf Töpfe, hab' dann immer wieder ein paar leere Töpfe dazugestellt und die Pflanzen haben sich ausgebreitet. Inzwischen ist eine volle Euroschale mit vierzig Töpfen zusammengekommen. Die nächsten Bilder zeigen die "Überwinterungsecke" für die Roridula gorgonias'. Nachdem mir im geheizten Gewächshaus bei hoher Luftfeuchte einige Roridulas vergammelt sind, kommen sie im Winter immer rein. Hier sieht man dann an der Ausfärbung sofort, dass die Sonne einfach mehr Power hat als die LSR's. Sobald die Pflanzen dann im Frühjahr wieder draußen stehen kommt die rötliche Farbe aber innerhalb weniger Tage wieder zurück. Noch ein letztes Mal zurück zu den Drosera und zu einer Sparte, die bei mir noch nicht so richtig angekommen ist. Die Knollendrosera, allesamt aus Samen gezogen, führen bei mir eher ein Schattendasein im wahrsten Sinne des Wortes. Aus reiner Platznot müssen die paar Töpfe, die ich besitze am Ende der LSR's wachsen. Aber wachsen tun sie, könnten vielleicht etwas besser ausgefärbt sein. D. auriculata {Shaws Ridge, NSW, Australien} D. browniana D. hookeri {Greenvale, VIC, Australien} ... und die letzte Gattung, die ich vor der Linse hatte, vertreten in mittlerweile dreizehn Terrarien, sind die Nepenthes. Da ich im anderen Thread schon massig Kannen, auch kommentiert, gezeigt hab, möchte ich hier einfach mal ein Terrarium und seine Bewohner unkommentiert zeigen. Das Terrarium ist eins von denen mit den größeren Pflanzen, die zum Teil auch langsam schon zu groß werden... So, puhhhhh, und das war dann auch das letzte Bild für heute. Wen interessiert, wie die Pflanzen untergebracht sind, findet hier alle Informationen über mein Setup. Schönen Abend euch allen und viele Grüße, Christian
  20. Lukas Sosna

    Lukas Terra, winzling Armee:)

    Hallo liebe forum gemeinde:) Dziendobry wszystkim:) Entlich habe ich mich dazu entschlossen ein paar Fotos von meiner kleinen Samlung euch zu zeigen. Das ist mein erstes mal, also bitte nicht zu kritisch sein. Ausgewelt würde mein kleines HL Terra. Das Terra habe ich aus einem altem Aqua gebaut, also das Aqua umgebaut. Das ganze Setup schteht im Kellerraum. Das ganze läuft schon um die 1,5 Jahre so. Ein paar infos: Masse: LxBxH 60x30x30 Temp Sommer: Tag/Nacht 24-26/15-18°C Temp Winnter: Tag/Nacht 22-25/13-17°C Licht: 2x20W 6500k led Strachler (China) Vier Wende verspiegelt. RLF: Tag/Nacht 70/90% Beregnungs anlage 4mal am Tag 20sek. Beluftung durch Ventilatoren jede Zwei Stunden für 10min. So das waren mal die nötigen infos dazu, jetzt die Fotos:)) ich hoffe die gefallen euch. Habe da auch erstes mal ein fotoschooting für Pflanzen gemacht, mit hintergrund und so versucht und etwas mit einem Foto bearbeitungs program gespielt also bitte nicht lachen:p Die gesamt ansicht. Die helis Meine erste Blüte überchaupt:) Habe auch die ersten erfarungen gemacht mit besteubung. Meine zweite blüte dieses jahr!! Auch versucht zu besteuben, jetzt warte ich auf die ergebnisse. Meine neps So das wars fürs erste. Jetzt wollte ich noch allen danken die mir geholfen haben die kleine Samlung aufzubauen! Und für die Tips und erfarung die ich hier im dem forum gesammelt habe! Für kritik und lob immer ofen! Für gramatik fehler sorry!! Mein deutsch ist nicht soo ganz perfekt:) Viele grüße Lukas
  21. Ehliamphora

    Ehlis Helis

    Guten Tag. Jetzt, wo die Nächte wieder länger werden und z. B. Dionaeas und Sarracenien ihre Winterruhe veranstalten, erfreue ich mich täglich am alljährlichen Erröten des seit drei Jahren wachsenden Bestandes meiner Innenraumpflanzen. Dafür möchte ich mich einfach mal bei einigen Leuten bedanken: bei Andreas Wistuba, bei Thomas Carow, bei David Svarc und für die anonyme Spende, die ich auf der JHV in Jena gewonnen habe. Angaben zu den Artennamen und den Kuturbedingungen könnte ich bei Interesse ergänzen. Lieber Gruß Ehliamphora
  22. Christian Voss

    Alles Mögliche von drinnen

    Hallo zusammen, hab' mir heute wieder mal die Kamera zur Hand genommen und zunächst ein paar Pflanzen in den Terrarien fotografiert. Danach fielen mir dann noch ein paar schöne Pinguicula auf und auch an den Zwerg-Drosera kam ich nicht vorbei. So hab' ich mich dann dazu entschlossen, einfach mal einen Überblick in Bildern zu erstellen. Anfangen will ich mit dem, womit ich auch begonnen habe zu fotografieren, mit den Nepenthes. In meinem Fall sind das alles Hochländer oder (Mittel-)Hochlandhybriden, die ohne Kühlung in insgesamt 13 Terrarien stehen. Beleuchtet wird jedes der 60x40 - Terrarien mit einem 22W-LED-Strahler von C. Ritter, was augenscheinlich völlig ausreicht. Hier mal ein Blick in ein typisches Nepenthes-Terrarium, gefolgt von ein paar Kannen einiger farbenfroher Arten und Hybriden. Als nächstes hab' ich mir dann die Schalen mit den Pinguicula vorgenommen. Die meisten der Pinguicula und P.-Hybriden stammen aus Mexiko und stehen kurz vor der Winterruhe. Momentan halte ich sie noch, wie auch den gesamten Sommer hindurch, im leichten Anstau. In einer Schale stehen dazu Mexikaner, die ganzjährig feucht stehen wollen, zusammen mit einigen nord- und mittelamerikanischen Exemplaren. Hier zunächst mal eine Ansicht, wie so eine Pinguicula-Schale bei mir typischerweise aussieht, bevor ich dann einige Arten im Detail zeigen will: Beginnen will ich mit einem recht skurilen mexikanischen Hybriden, mit wunderschöner großer Blüte. Bei diesem Exemplar krümmen sich die Blattspitzen nach innen, während die Blattränder nach außen gebogen sind. Ergibt zusammen diese eher untypische Wuchsform. Ein Beispiel dafür, dass die Pings immer mal wieder tun, was man eben gerade nicht erwartet... Diese P. moranensis hat im vorletzten Frühjahr "vergessen" auszutreiben, und das dann im Herbst nachgeholt. Seit jetzt zwei Jahren bleibt sie dem Rythmus treu. Winterrosette bei sommerlicher Hitze und hohem Anstau, Austrieb im Herbst bei fallenden Temperaturen und sinkendem Wasserlevel. Schaden tut's ihr offensichtlich nicht und wenn ich an die Sommerblätter vom letzten Winter denke, wäre ein Topf in dreifacher Größe wohl inzwischen angemessen. Eine Pflanze, die bei mir bestens unter Mexiko-Bedingungen wächst, ist P. lusitanica. Die Art ist selbstbestäubend - bei den winzigen Blütchen hätte ich auch keine Lust, die zu bestäuben - und bildet fleißig Samen aus. Auch keimen die Samen bei mir problemlos neben der Mutterpflanze, also im selben Substrat und unter den selben Bedingungen. Da sind die Mexikaner meiner Erfahrung nach etwas zickiger. Dann hier mal einen "Standard-Mexikaner". P. gracilis, mit 4-5cm Durchmesser voll ausgewachsen, dürfte sich in den nächsten Wochen in den Winterurlaub verabschieden. Zum Schluss der Ping-Bilder hier noch einer der "einfacheren" Nordamerikaner. P. primuliflora steht bei mir ganzjährig im Anstau in einem Torf-Sand-Perlite-Mix. Die Pflanze hat in den vergangenen Jahren kräftig an Größe zugelegt, hat jetzt knapp 10cm Durchmesser und blüht bei mir durchgängig vom Herbst bis in den Frühling hinein. Als nächstes hab' ich mir dann die Regale mit dem Klebekram vorgenommen. Die meisten meiner Regale sind mit Zwergen gefüllt, also fang' ich auch damit an. Ich halte meine Zwerge ganzjährig im Anstau, verzichte also weitestgehend auf die trockene Sommerruhe. Wie bei meinen Pings im Winter strecke ich nur die Zeit zwischen den Gießtagen etwas. Geschadet hat's bisher nicht und ich verliere deutlich weniger Zwerge als ich's früher in trockenen Sommern hinnehmen musste. Die meisten der Pflanzen stehen jetzt kurz vor der Brutschuppensaison, hier mal zwei davon. Ach so, vorher gibt's auch hier wieder eine typische Zwergen-Schale zu sehen: Allerdings gibt es auch bei den Zwergen immer wieder Ausreißer. Ein paar ganz frühe haben bereits jetzt Brutschuppen gebildet und wollen in den nächsten Tagen davon befreit werden. Andere sind ihrer Zeit auch noch deutlich hinterher und blühen jetzt noch. Erfahrungsgemäß kann sich die Brutschuppenzeit von Oktober bis in den Februar hinein ziehen. Eine weitere Schale beherbergt südamerikanische Drosera und D. neocaledonica, die sich prächtig entwickelt und im Sommer auch Samen angesetzt hat. Die Südamerikaner hatte ich früher im Gewächshaus bei den Südafrikanern stehen, ein paar robustere stehen auch jetzt noch draußen. Die Verluste bei 6°C Wintertemperatur haben dann aber dazu geführt, dass die meisten jetzt drinnen stehen. D. graminifolia habe ich unter dem Namen erworben und den auch beibehalten. Wenn ich richtig informiert bin, müsste sie aber inzwischen D. spiralis heißen. Ganz oben im Regal stehen meine Queensland-Drosera und wuchern fröhlich vor sich hin. Nachdem ich sie einige Jahre in einer 30x40-Schale stehen hatte, platzte diese dann förmlich aus allen Nähten und ich hab' den Pflanzen dieses Jahr eine komplette Euroschale gegönnt. Anfangs standen sie mal in vier oder fünf Töpfen, haben sich aber immer weiter ausgebreitet. Inzwischen hat sich eine Euroschale voll Pflanzen (um die 30 7er und 9er Töpfen) angesammelt, die in hohem Anstau (halbe Topfhöhe) im Standard-Torf-Mix stehen. So sieht das im Ganzen aus: D. prolifera breitet sich über Ableger aus, die sie an den Enden ihrer Blütenstiele bildet. Diese Ableger wachsen bei mir überall, und das auch ohne Substrat bzw. Substratberührung. Hier erstmal ein paar Bilder der ausgewachsenen Pflanze und dann ein paar Beispiele, von der Verbreitungsmethode. Ich hab' Ableger, die komplett in der Luft hängen, welche, die im Wasser wachsen und einen, der schon dabei ist, die angrenzenden Euroschale in Beschlag zu nehmen. Die zweite Art, die sich explosionsartig ausbreitet ist D. adelae, allerdings benutzt diese Art die Wurzeln, um sich zu vermehren. Diese Wurzeln werden sehr lang, strecken sich unten aus den Töpfen heraus und ziehen sich über den gesamten Schalenboden. Am Ende der Wurzel treibt dann die neue Pflanze aus, was dazu führt, dass D. adelae bei mir meist irgendwo zwischen den Töpfen hochwächst - ohne jedes Substrat, für mehrere Wochen komplett unter Wasser. Von dieser Art habe ich damals Pflanzen aus unterschiedlichen Quellen bekommen und bin mir inzwischen sicher, dass es sich hierbei um mindestens zwei verschiedene Klone handelt. Einer bleibt fast komplett grün, hat breitere Blätter und blüht weiß. Der andere blüht rot, hat schmalere Blätter und deutlich dickere Tautropfen. Ach ja, und was ich nicht unterschlagen will, sind ein paar D. 'Andromeda', die auch gut wachsen, sich aber (noch) nicht so expansiv ausbreiten. Für die, die es nicht wissen, D. 'Andromeda' ist eine Kreuzung aus D. prolifera und D. schizandra. Die letzte Gattung, die ich auftreiben konnte sind die Heliamphora. Zu Kultur, Substrat, etc. brauche ich hier nicht allzuviel zu sagen. Das entspricht exakt den Bedingungen, mit denen auch die Nepenthes klarkommen müssen. Die Pflanzen wachsen, wie auch die Nepenthes im Winter besser als im Sommer, im Ganzen aber zufriedenstellend und stetig. Bei einigen muss ich mir langsam was wegen der Größe überlegen, da sie den Strahlern doch schon gefährlich nahe kommen. Auch hier, wie gehabt, zunächst ein Blick in's Terrarium, gefolgt von einigen Arten im Detail: Zum Schluss noch ein paar Schnappschüsse der nachfolgenden Generation. Die Winterharten, wie auch die Drosera ziehe ich im Herbst bereits vor, die Pinguicula werden zum Ende der Winterruhe aus den Winterblättern vermehrt. Im Frühjahr, wenn die Nachttemperaturen über 5°C gestiegen sind, ziehen viele davon in's Gewächshaus um, wo sie dann mit einem guten Vorsprung in die Saison starten können. Die Drosera sind dann kräftig genug für den nächsten Winter bei 5°C und die Winterharten schaffen den Frost dann auch in deutlich höherer Zahl, als Pflanzen, die im Frühjahr ausgesät wurden. Die Pings bleiben allerdings ganzjährig drinnen, genauso die Zwerge. Die Aussaattermine: Drosera - Mai '16 Pinguicula - März '16 Darlingtonia - August '16 Sarracenia - September '16 Eine kleine Kuriosität noch zum Schluss: Dieser Sämling von S. leucophylla hat das 'leuco' im Artnamen wohl etwas zu wörtlich genommen. Bin gespannt, wie lange ich ihn am Leben halten kann... So, wieder mal 'nen Mammut-Beitrag verfasst, hoffe, dass das für den ein- oder anderen noch interessant ist und man was mitnehmen kann. Insbesondere hoffe ich, einigen die Angst davor genommen zu haben, dass ein gigantischer Aufwand vonnöten wäre, um viele unterschiedliche Gattungen zu kultivieren. Was meiner Meinung nach einzig zwingend erforderlich ist, ist ein kühler, aber beheizbarer Raum mit Fenster und natürlich ein außreichendes Maß an künstlichem Licht. Bei mir sieht das im Ganzen dann so aus und beherbergt alle die gezeigten Gattungen und Arten (... und noch ein paar mehr). Viel Vergnügen und viele Grüße, Christian
  23. Marian Strauch

    Suche Heliamphora Pollen

    Hallo, in meinem Helibecken zeigt sich gerade die erste Blüte. :-) freu Da es leider nur eine ist wollte ich mal fragen ob jemand gerade ebenfals eine Blüte hat und von dieser den Pollen erntet. Ich wollte mich mal an der Bestäubung probieren. Von welcher Pflanze der Pollen ist, wäre erstmal zweitrangig. Ich möchte einfach mal schauen wie das funktioniert. Bei Erfolg würde ich die Samen natürlich auch teilen. Wenn mir da jemand weiter helfen kann, würde ich mich über eine Nachricht freuen. liebe Grüße Marian
  24. Stand, 01.02.2017 Darlingtonia D. californica Dionaea D. muscipula 'typical' Drosera, subtropisch D. aliciae D. binata, "T-Form" D. capensis D. capensis 'albino' D. spatulata Drosera, winterhart D. anglica D. filiformis ssp. filiformis D. intermedia D. rotundifolia Heliamphora H. heterodoxa x minor Nepenthes N. "Bloody Mary" N. "Miranda" N. Hybride (Sieht aus wie "Rebecca Super", kommt aber aus dem Supermarkt und ist daher nicht gesichert) N. Hybride unbestimmt N. ventrata (Auf dem Schildchen stand zwar alata, ich glaube aber nicht das es eine reinrassige alata im Baumarkt gibt) Pinguicula P. gracilis P. martinezii P. x Tina Sarracenia S. x catesbaei S. x farnhamii S. flava S. leucophylla 'Helmut's Delight' S. psittacina S. psittacina - Hybride S. purpurea (2 nicht näher bestimmte Purpurea-Hybriden) Utricularia U. bisquamata U. livida (Mexiko) U. subulata U. tricolor Begleitpflanzen in den Moorkübeln (Weinfässern) Betula nana Caltha palustris Narthecium ossifragum Pogonia ophioglossoides Rhododendron hirsutum Scutellaria Sphagnum Spiranthes Trichophorum alpinum Vaccinum macrocarpan Herzlich bedanken möchte ich mich bei allen, die mir mit Samen und Pflanzen helfen meine kleine Sammlung stetig zu erweitern. Und auch allen, die mir mit Rat und Erfahrungen zur Seite stehen, so das ich mein Wissen stetig erweitern kann. Ich danke Euch! Für Korrekturen uns Anmerkungen der Schreibweise bin ich dankbar.
  25. Christian Carle

    Meine Heliamphora

    Hallo, ich dachte mir, ich zeige Euch mal Bilder meines Heliamphora-Beckens. Gesamtansicht Ich wollte eigentlich noch Detailaufnahmen zeigen, da macht mit aber gerade die 10-mb-Uploadgrenze einen Strich durch die Rechnung ... Also muss ich mir selbst antworten:
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