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37 Ergebnisse gefunden

  1. Michael D.

    Was meint ihr zu der Lösung?

    Hallo zusammen bzw. Guten Morgen, wie ja sicher der ein oder Andere bemerkt hat steht mal wieder der Winter vor der Tür und das leidige Thema der Überwinterung steht an. Was sonst kein Thema für mich war. Das Moorbeet wurde mit Winterschutzvlies abgedeckt, die Dionaeas kamen samt Topf in den Kühlschrank, fertig. Nun ist jedoch die Sammlung um ein paar Pflanzen angewachsen, die nicht gänzlich winterhart sind um im Moorbeet zu überwintern oder zu groß für den Kühlschrank sind. Oder ich einfach Angst hab das ich mal wieder an den Temperaturregler komm -.- .Deshalb habe ich mich heut den ganzen Tag durch Threads gewühlt, Möglichkeiten abgeschätzt und eine gefühlte Ewigkeit recherchiert. Und bin nun bei folgender Idee hängen geblieben: Die Töpfe so gut es geht ins Moorbeet eingraben, das Ding fluten und ein Frühbeet darüber setzen, vorraussichtlich mit 8mm Platten. Evtl noch mit Heizkabel, das im Frostfall die Temperatur auffängt, auch wenn die Meinungen zu einer Heizlösung im Forum sehr negativ ausgefallen sind bisher. (Wobei Gewächshäuser ja ebenfalls geheizt werden) Ok erste Lösung. Nun evtl die Zweite. Wir haben hier im Haus einen unbeheizten Raum, der momentan als Fahrradschuppen benutzt wird. Er liegt mit einer langen und einer kurzen Seite außen, mit einer massiven Holztür. Während die anderen zwei Seiten dafür an ein Wohnzimmer grenzen das wiederum per Ofen gut geheizt wird. Licht gibts da drin auch Keines. Wie sich die Temperaturen da drin nun entwickeln keine Ahnung. Wäre das dennoch eine Alternative? Evtl mit Zusatzlicht falls es über 10 Grad hat? Um die Kälte mache ich mir da weniger Sorgen, eher um die Wärme. Entschuldigt, ist etwas sehr viel Text geworden. Ganz viele Grüße Michael Ps: Die Pflanzen wären S. scarlett belle ( da bin ich mir zwecks Winterhärte nicht sicher), S. minor, S. rubra, S. psittacina, D. filiformis (ist mir letzten Winter erfroren nach 5 Wintern ohne Probleme), Drosera binata und je nach Lösung evtl doch die Dionaeas, das sieht man dann.
  2. Mossman

    Mein Moorbeet im Biotopverbund

    Hey zusammen! Ich bin neu hier im Forum daher erstmal ein herzliches Hallo an alle! Ich habe hier schon viel Nützliches gelesen und möchte euch jetzt den Bau meines Moorbeets vorstellen, das ich vor kurzem fertiggestellt habe. Begonnen hat das Ganze damit, dass ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, den Schilfbewuchs in einem Teil des Gartens dauerhaft loszuwerden. Durch Zufall bin ich dann online auf Seiten gestoßen, die den Bau eines Moorbeets veranschaulichten. Schon war die Idee geboren. Der Platz mit Ausrichtung nach Südosten und mittäglicher Beschattung durch das Haus schien gut geeignet. Auch der bereits vorhandene kleine Betonteich sollte in die Moorlandschaft integriert werden. Zunächst die Landschaft zu Beginn (März 2017): die gesamte Fläche war mit Schilf bewachsen. Die nächsten Wochen war ich also damit beschäftigt die Erde schilffrei zu kriegen, was im Klartext hieß: alles ausbuddeln. Erst dann konnte ich mit dem eigentlichen Bau des Moorbeets beginnen. Einen kleinen Teil des Schilfs hab ich stehen gelassen und mit einer selbstgebastelten Rhizomsperre aus Blech versehen. Die fertige Grube im August - bereit zum Einbringen von Vlies und Teichfolie. Die Holzlatte im unteren Bild markiert den späteren maximalen Wasserstand im Beet. Das Wasser wurde probehalber eingelassen, um den späteren Wasserstand in allen Bereichen abschätzen zu können. Am nächsten Foto sieht man den maximalen Wasserstand nach 2 Tagen Starkregen im August. Am Übergang zum Teich wurden Unebenheiten im Beton ausgeglichen, der zuvor leckende Betonteich mit Dichtschlämme abgedichtet. Der Wasserstand nach dem Regen wurde genutzt um Torfsoden zu wässern. Das Vlies am Übergang zum Teich wurde mit einem „Alleskleber“ für den Außenbereich am Beton/Stein darunter befestigt. Mit dem selben Kleber wurde dann die Folie am befestigten Flies bzw. an den Steinen am Rand des gepflasterten Weges fixiert. Mit diesem terassenartig angelegten Becken sollte der Höhenunterschied zwischen dem eigentlichen Moorbeet und dem Rand abgemildert werden. Als Wasserspeicher ist hier ein blindverschlossenes Pvc Rohr untergebracht. Wegen den starken Regenfällen bei uns im September ist der Kolk zwischenzeitlich an einer Seite eingestürzt, den konnte ich aber rekonstruieren, sodass er jetzt wieder stabil ist. Zur Abdeckung der Folie am Randbereich habe ich Kokosmatte und Jute verwendet, welche dann mit Torf eingeschlämmt wurde. Am Übergang zum Teich übernimmt die selbe Funktion die grüne Ufermatte. Danke an dieser Stelle an „Partisanengärtner“ für den tollen Beitrag zum Patchwork- Moorbeet! - hab‘ mir da einige Anregungen holen können. Das Ganze sieht, bestückt mit verschiedenen Moosarten, unter anderem auch Sphagnum, im Moment so aus: Lg Alex
  3. Michael Welling

    Impressionen eines großen Moorbeets

    Hallo, mein letzter Thread handelte von dem Bau eines großen Moorbeets! Nun will ich euch in diesem Beitrag näher von dem Moorbeet berichten. Wie es sich im Laufe der Zeit entwickelt, und was für Bepflanzungen sich in dem Beet befinden Hier der Link vom Bau des Hochmoorbeetes: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35994-bau-eines-gro%C3%9Fen-moorbeets/page-2#entry171266 Aktuellstes Foto: Die Bepflanzung: Im Beet sind noch Darlingtonia Carlifornica Utricularia australis Utricularia dichotoma (mal schauen, ob es sie nächstes Jahr noch gibt) Utricularia cornuta Utricularia subulata (ist bei mir überall zu finden, in wirklich jedem Terrarium, warum also auch nicht im Moorbeet ) Drosera capensis (hat sich eingschlichen) Drosera spatulata (ebenfalls ein Gast von kurzer Dauer) Ich hoffe, das ich nichts vergessen habe!!! Wem ein Fehler auffällt, der möge sich bitte bei mir melden :yes: In den nächsten Tagen folgen dann die ersten Fotos, mit einigen Infos zu den Bildern. Viele Grüße Michael
  4. ulrich

    Mein Moorbeet(Neuling)

    Hallo Hatte mich die Tage kurz vorgestellt. Habe euch ein paar Bilder von meinem Beet zur Besichtigung.
  5. Tom M.

    Moorkübel Rückblick 2017

    Hallo zusammen, da die Moorbeetsaison nun zu Ende und ich immer noch kein Bild gezeigt habe, wollte ich doch noch einen Rückblick des Jahres 2017 liefern. Wie in meinem Wilkommensbeitrag erwähnt, habe ich letztes Jahr mit zwei Moormörtelwannen angefangen (siehe Link unten). Diese wurden noch um ein Hochmoorkübel und einen Niedermoorkübel erweitert. Den Niedermoorkübel habe ich für die Dactylorhiza vorgesehen, da sich diese aber verdoppelt hat und ich noch nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden habe diese umzusetzen sind erstmal nur meine Pinguicula Brutschuppen von letztem Jahr, mit einer neu angeschafften Cypripedium reginae hineingewandert. Desweiteren hatte ich dieses Jahr ein großes Schneckenproblem, in Sachen Orchideen. Epipactis palustris und Pogonia ophioglossoides wurden nach dem Austrieb schneller weggefressen als man schauen konnte. Da hat leider auch kein Schneckenkorn geholfen. Ich hoffe sie treiben dennoch nächstes Jahr wieder aus. Hier die Gesamtansicht Moorkübel im Zeitraffer Und hier die Pflanzen in der Nahaufnahme Schöne Grüße Tom M.
  6. Beautytube

    Botanischer Garten Linz neues Moorbeet

    Hallo zusammen, Schmuddelwetter => Abmarsch in den Botanischen Garten Linz. War da schon länger nicht mehr und siehe da EIN NEUES MOORBEET!!!! Total cool angelegt mit gestapelten Steinen und Teichfolie. Eine tolle leuco Hybride Der Botanische Garten Linz hat einen tolle Sammlung alter Klone! Eine Leucophylla Eine alata Wer also in der Nähe ist, die Gewächshäuser sind sehr interessant. Nepenthes, Mex. Ping wall,... Peter.
  7. air17

    Dionaea wächst dieses Jahr nicht

    Hallo Leute, ich habe seit ca. 1,5 Jahre ein Moorbeet. Es sieht echt gut aus, nur leider wächst meine Dionaea kaum. Beide Sarracenien wachsen super (sogar mit Blüte) und es gibt viele kleine Droseras, doch die Dionaea hat seit dem Frühjahr/Sommer stagniert. Ähnliches betrifft meine Darlingtonia, auch wenn diese in einem separaten Gefäß steht. Meine einzige Erklärung wäre die mangelnde Sonneneinstrahlung dieses Jahr bei uns (Potsdam, Brandenburg). Das Moorbeet steht voll in Richtung Süden. Wäre dankbar für einige Einschätzungen. Bye Patrick
  8. Michael Malisa

    Hochmoor im Garten: Entstehung & Wandel

    Hallo zusammen! Wer als Mitglied das Taublatt liest, dem wird hier manches bekannt vorkommen. In der letzten Ausgabe Nr. 83 erschien neben einigen sehr informativen Berichten über verschiedene Kulturmethoden für Karnivoren auch ein Artikel von mir, in welchem ich zeigen durfte, wie mein lang gehegter Wunsch nach einem Hochmoor im Garten vom Spatenstich bis zur Bepflanzung Realität wurde. Schlussendlich möchte ich auch hier im Forum über mein Projekt berichten, wobei ich hier im Text nicht erneut näher auf Zahlen, Planung, Material und Arbeitsschritte eingehen werde, das bleibt Taublatt - exklusiv. Dafür gibt es hier eine Menge neues Bildmaterial und ein paar Erfahrungsberichte! Viel Spaß! Fleischfressende Pflanzen im Garten! Rausgehen ins eigene Grün und eine Vielzahl Pflanzen und Getier in ihrem Biotop beobachten, jederzeit! Schon als Volksschulkind vor über 30 Jahren war das für mich eine Fantasie in glühenden Farben, nicht konkret aber dafür umso abenteuerlicher. Einige Töpfe mit Venusfliegenfallen und Kapsonnentau gingen im Laufe der Jahre ein, man war ja sehr jung und unkundig. Meine Eltern kannten sich noch weniger aus als ich und allein schon aus Zeitgründen konnten sie meine Vorliebe nicht fördern, obwohl sie freilich mitbekamen, dass ich bereits als kleiner Stöpsel generell sehr an Flora und Fauna interessiert war. An der Grenze zum Nerd. "Spielt er nicht mit den Nachbarjungen?" "Nein. Füttert seine Blutegel oder dressiert Hummeln oder sowas, gleich plärrt er wieder, weil ihn was sticht." Dieser Wesenszug ist übrigens nicht weg 'Greif das nicht an!' ist ein Satz, den ich öfter von meiner Liebsten höre. Also betreffend Viechzeug und so. Ich schwör, in Australien wäre ich schon fünfzig mal draufgegangen 'Oh, schau mal dieser wunderschöTOT'. Gut Ding braucht manchmal Weile. Ordentlich Weile. Meine Leidenschaft kam lange nicht so richtig in Schwung, denn wir zogen damals öfter um und später als Jugendlicher interessiert man sich plötzlich mehr dafür, wieviel Alkohol man sich eigentlich in den Schlund kippen kann oder ist hinter der Damenwelt her. Während solcher Feldversuche muss man Acht geben, dass man selber nicht eingeht, was soll man da mit Pflanzen. Dann Studium, wieder ein Umzug, Job, Umzug, Umzug und noch ein verdammter Umzug... öhm... was das Geseier mit meiner Lebensgeschichte soll? Mäßig interessant, ihr habt recht, ich halt jetzt die Schnauze und geh in die fleischfressende Gegenwart, die mit eigener neuer Zeitrechnung im Mai 2016 begann: Unser kleines Hochmoor entstand! Das lief folgendermaßen ab: Die geeignete Stelle war gefunden, im Idealfall bis zu 10 Stunden Sonne an manchen Plätzen. Hier wird einen halben Meter tief gegraben. Zum Glück hat mein sehr netter Vermieter mit seiner Baufirma ein gros des Aushubs und den gesamten Abtransport übernommen (bin ewig dankbar), ich nehm hier nur noch wenige Zentimeter Anpassungen vor, damit ich die Schaufel nicht umsonst gekauft hab. War trotzdem noch höllisch harte Arbeit bei der Fläche, das Lachen ist mir oft vergangen. Sand ebnet den Boden. Nun kommen die Profis ins Spiel, ich hab Peter Kopf mit seinem Team engagiert, die auf diesem Gebiet große Erfahrung haben. Was nun folgt, geschah binnen zwei Tagen. Teichvlies wird großzügig ausgelegt, darüber wird gleich die geeignete Folie der Wahl ausgebreitet. Der gesamte Boden wird mit Mörtelwannen und einigen Eimern ausgelegt so dicht es geht. Das sind die extrem wichtigen und ergiebigen Wasserspeicher. So sollten auch trockene Perioden im Sommer selten ein Problem sein. Schläuche werden zwischen den Wannen durchgeleitet, ein Ende dient bei Bedarf zum Befüllen und zur Wasserstandskontrolle, das andere führt ein Stück unter der Substratoberfläche als Drainage aus dem Beet. Der Weißtorf wird angefeuchtet, in die Grube gekippt und ausreichend verfestigt. Eine ebene Oberfläche ist fad und schränkt unter Umständen sogar die Möglichkeiten ein. Darum werden Bulten und mit Torfziegeln auch eine Schlenke modelliert, die sich in regnerischen Zeiten füllt. Gedrungene Baumstämme und Wurzelwerk verleihen noch zusätzlich optischen Reiz, das Moor gewinnt an Höhe, was einfach ein schönerer Anblick ist. Erfreulich rasch geht das Bepflanzen. Niedriger wachsende Pflanzen kommen eher an den vorderen Rand, hochgeschossene Sarrazenien in die Mitte oder den hinteren Abschnitt. Was weniger feucht stehen muss, kann auf oder um die Bulte. Falls volle Sonne weniger Freude bereitet, spendet das dekorative Gehölz manchen Stellen etwas mehr Schatten. Und plötzlich steht es da. Viele Jahre der mal latenten, dann wieder stärkeren Begeisterung haben Form angenommen und sind geballt zum Leben erwacht! Ist es das, was ich mir erträumt habe? Ja, mehr sogar und schöner. Sie sind alle hier. Venusfliegenfallen, Sonnentau, Schlauchpflanzen, Fettkraut, Wasserschlauch und damit nicht genug, Sphagnum und andere Moose, Farne, Orchideen, Lorbeerrosen, Glockenheiden, Astern, Moosbeere, Moltebeere, Wollgräser... und plötzlich steh auch ich wieder da, wie der kleine Junge damals, der zum ersten Mal staunend eine Venusfliegenfalle in den Händen hielt. Etliches hat sich bereits im Laufe des ersten Jahres getan, dem Biotop scheint es gut zu gehen. Die Pflanzen säen sich ohne großes Zutun aus oder bilden Ausläufer und haben sich bis auf wenige Ausnahmen auch vom ersten, gleich sehr harten Winter nicht besonders beeindrucken lassen. Impressionen und Erfahrungen aus den ersten 14 Monaten seht ihr in den folgenden Posts.
  9. Auf die Gefahr hin, dass ich der einzige bin der sich diese Frage stellt: Benutzt ihr für Moorbeete/Moorkübel reinen Torf? Oder mischt ihr da auch Sand/Perlite (oder sonst was) drunter? In der Anleitung von Thomas Carow wird von reinem Torf gesprochen. Aber müsste nicht gerade bei einem Substrat, das wohl 5+ Jahre im Behälter verbleibt (bzw. im größeren Moorbeet noch wesentlich länger) Zusätze die die Struktur verbessern, und damit das Substrat länger "haltbar" machen, nicht noch wichtiger sein als bei der Topfkultur wo man mal ohnehin eher das Substrat wechselt? -Ralf
  10. Benjamin

    Anlage eines Moorbeets

    Hallo zusammen, da wir seit letztem Jahr im eigenen Haus wohnen, habe ich nun anstatt der beiden Maurerkübel ein Moorbeet gebaut. Da wir auf dem Grundstück nur begrenzt Platz haben und der Rasen für unseren kleinen Sohn natürlich bleiben muss, hat das Moorbeet die ungefähren Maße 1m x 1,40m. Die Tiefe war mit 40cm vorgesehen. Das habe ich dann nicht mehr so ganz durchgezogen, da ja das nur den Wasserspiegel widerspiegelt und das Substrat weitestgehend über dem Wasserspiegel sein wird. Ich habe die einzelnen Schritte dokumentiert und hoffe, dass ich hier jetzt nichts vergessen: 1. Aushub der Erde Trotz einiger Erfahrungen wie Fundament ausheben, habe ich erneut unterschätzt, was doch für eine Menge an Erde da rauskommt. Auf dem 2. Bild ist bereits einiges in die Beete verteilt worden. Wohin damit, naja erstmal aufbewahrt. Einige der späteren Pflanzen (aus den bisherigen Moorkübeln): eine purpurea (Bild 1) und eine Hybride (S. flava var. maxima x purpurea var. heterophylla) (Bild 2) 2. Folie auslegen und Wasserspeicher Aufgrund der Tiefe und da es hier im Norden sowieso immer regnet, habe ich mich für normale Töpfe entschieden, da ich die über die Jahre (jetzt zum Glück) gesammelt habe. Ich habe nicht gezählt, aber gefühlt gingen da über 100 Töpfe rein. Der Torf wurde ordentlich gewässert und fest zwischen die Töpfe gedrückt. Zuerst habe ich da noch in der freien Stelle auf Bild 1 gestanden, bis hier dann auch gefüllt werden musste. Der eine größere Topf, der mit der Öffnung nach oben steht, wird das spätere Wasserloch für die Utricularia und der Anzeiger des Wasserstands. Mal schauen, wie das so hinhaut.
  11. Hannibal

    Substratwechsel im Moorbeet?

    Hallo zusammen, ich überlege mir einen Moorkübel herzurichten und frage mich, ob es nicht nötig ist das Substrat irgendwann zu wechseln, was ja - je nach Größe bzw. Gefäß - doch recht aufwändig wäre. Macht ihr das? Bei getopften Pflanzen wechselt man das Substrat ja auch irgendwann. Ich meine die natürlichen Moorprozesse, also eine natürliche Erneuerung, findet m.E. in so einem künstlichen "Moor" ja nicht statt. Dazu muss ich sagen, ich habe schon vor ca. 8 Jahren ein Mini-Moorbeet eingerichtet (Mörtelwanne in Boden eingelassen), dann jedoch wegen Auszug nicht mehr aktiv gepflegt und das meinen Eltern überlassen, die das natürlich nicht mit der gleichen Hingabe gemacht haben wie ich, sprich, mittlerweile haben sich nur noch einige Sarracenia gehalten. Seit dem wurde das Substrat auch nicht erneuert, und man merkt schon, dass es "matschig" ist und sicher schon weiter zersetzt ist. Daher kam mir der Gedanke. Ich habe unten stehenden Forumeintrag gefunden, der sich mit der gleichen Frage befasst, der ist allerdings 9 Jahre alt und gibt nicht viel her. Danke schon mal. -Ralf
  12. anz111

    Neuanlage eines Anfängers

    Guten Tag! Nach dem Bau eines Schwimmteiches möchte ich mich nun an ein kleines Moorbeet wagen. Ich habe mir hier schon einige Beschreibungen angesehen und bin begeistert, was hier so passiert. Das Beet hat die Maße 200x67 (cm). Gestern habe ich Teichfolie und Flies besorgt und am WE soll es losgehen. Soweit so gut ist der Bau ja nicht gerade sehr schwierig. Was mir fehlt ist eine passende Pflanzenliste. Kann mir hier wer mit Vorschlägen unter die Arme greifen. Der Standort des Beetes ist bis ca. 15.00 Uhr sehr sonnig, dann im Schatten. Vielen Danke und liebe Grüße aus Salzburg Oliver
  13. air17

    Falsches Moos im Moorbeet?!

    Hallo, da ich mich gerade wieder viel mit meinem kleinen Moorbeet auf meinem Balkon beschäftige, ist mir da das Moos aufgefallen. Für mich sind da unterschiedliche Moose und von euch würde ich gerne wissen, welches da nicht wirklich hingehört und ob es weg muss. Hauptsächlich fällt mir das vorne um die Sarracenia auf, bei dem anscheinend diese Samenkapseln in die Höhe schießen. Vor allem von der S. purpurea bis zur Dionaea wachsen eigentlich meine Droseras. Danke schonmal für eure Expertise! Patrick
  14. Hallo zusammen, ich habe habe seit ca. einem Jahr ein Moorbeet auf dem Balkon. Jetzt wuchert quasi das Wollgras. Ich will es unbedingt zurückdrängen. Wie kann ich effektiv vorgehen? Bye Patrick Rotter
  15. Moin. Nun beginnt bald wieder die Zeit, in der die Pflanzen aus dem Winterschlaf erwachen. Leider habe ich bei mir im Bett "hohes Moos" oder Gräser oder was auch immer das ist. Wie soll ich damit umgehen? Ok, evtl ist es auch ein Schutz für die Pflanzen, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass diese das Licht wegnehmen und für Vögel ein gefundenes Fressen für ihr Nest ist. Außerdem habe ich durch das Moos oder was das ist keinen schönen Blick auf die PFlanzen (Die abgestorbenen schneide ich noch ab, sieht also eh gerade nicht so hübsch aus ^^) Was soll ich tun? Am Liebsten wäre mir entfernen, nur wie? Rausrupfen könnt ewig dauern und ich hab Sorge dass ich damit auch zu viel Erde mit rausrupfe... Gruß Pascal
  16. Michael Welling

    Bau eines großen Moorbeets

    Hallo zusammen, da ich einige Fragen über mein Moorbeet bekommen habe, will ich in diesem Beitrag die einzelnen Schritte beschreiben, wie ich das fast 20 Quadratmeter große Hochmoorbeet angelegt habe. Kurz Info: Dieses Jahr haben ich mir vorgenommen, den Garten neu zu gestalten. Zu der Planung gehört eine Terrasse, ein großer Sandkasten, und ein Spielturm. Das Moorbeet hat den zentralsten Platz bekommen, weil der Standort der sonnigste Platz ist. Und von der neu angelegten Terrasse kann man direkt auf das Beet schauen. Nun zu Schritt 1: Als erstes habe ich den Umriss mit einem Spaten abgestochen, damit der Baggerfahrer auch den Nierenförmigen Umriss so ausbaggert, wie ich mir das vorgestellt habe. Schritt 2: Die Größten Unebenheiten mit einer Schaufel entfernen. Der Untergrund sollte so gut wie es geht sauber sein, keine Steine, oder andere scharfe spitze Gegenstände (z.B. Wurzeln). Alles was spitz und scharfkantig ist, kann später die Folie beschädigen! Dann habe ich mit einem Nivelliergerät die Höhen für die Kantensteine fest gelegt. Die Kantensteine die ich verwendet habe, sind richtige Pflastersteine! Schritt 3: Damit der Boden auch wirklich in Waage ist, haben wir einige Zentimeter Sand zum ausgleichen benutzt. Gefälle bei so einem großen Moorbeet muss unbedingt vermieden werden! Schritt 4: Nun wird das Vlies und die Teichfolie ausgelegt. Das Vlies nicht zu knapp überlappen lassen. Für ein Moorbeet ist eine Teichfolien Stärke von 0,5cm völlig ausreichend. Schritt 5: Jetzt werden die Wasserspeicher verteilt. Die verdeckten Wasserspeicher sind 20L Baueimer. Für die offenen Wasserspeicher habe ich ein kleines Teichbecken, und ein 90L Kübel verwendet. Bevor aber die Eimer verteilt werden, habe ich eine 3cm dicke Torfschicht auf der Folie verteilt. Damit ich die Folie nicht beschädige, und das der Sand eben bleibt, habe ich eine Platte mit einer Schaumstoff Unterlage benutzt. So hat man eine optimale Druckverteilung! Wenn die Eimer verlegt sind, dann werden die zwischen Räume mit gut durch gefeuchteten Torf gefüllt. Den Torf stets gut andrücken! Schritt 6: Endlich ist es soweit, man kann damit mit beginnen eine Landschaft zu formen. Natürlich gehören Schlenken und Bulten zu einem Moorbeet dazu. Auf dem rechten Bild habe ich eine Schlenke aus Torfsoden gemauert, wo sich mittlerweile U.australis komplett drin ausgebreitet hat. Schritt 7: Wo ich lange drauf gewartet habe, die Bepflanzung ! Die einzelnen Pflanzen sind Zonen zugeteilt worden. So z.B. kommt S.purpurea direkt an einen offenen Wasserspeicher, oder S.oreophila auf eine Bulte mit D. filiformis. Fertigstellung Anfang Juni: Aktuellstes Foto: An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Erich Maier bedanken, den ich im letzten Jahr besucht habe, und der mir viele Tipps mit auf den Weg gegeben hat. Sein Buch hat alle anderen Unklarheiten beseitigt :yes: Und die vielen Helfer, die das ganze Garten Projekt mit schwerem Gerät und einer Menge Freizeit erst ermöglicht haben. Ich kann allen nur raten sich gut zu informieren, besonders was die Bepflanzung angeht. Man erspart sich nicht nur Ärger, sondern auch eine Menge Geld Weitere fragen und Anregungen werden über diesen Beitrag beantwortet :yes: Viele Grüße Michael P.S.: Mein nächster Beitrag stellt das Moorbeet vor, was Bepflanzung angeht, und wie es sich im Laufe der Zeit entwickelt :happy:
  17. Hallo Zusammen, auf folgendem Waschbeton Abfallbehälter würde ich gerne ein Moorbeet aufsetzen. Hierzu würde ich gerne auf eure Erfahrung und Wissen zurückgreifen bevor ich anfange. Bei meiner ersten Frage hier nach Winterharten Arten wurde mit schnell bewusst das ich eure Hilfe bezüglich sinnvoller Bepflanzung brauche. Der Abfallbehälter sieht aktuell so aus, und wird bei der anstehenden Aktion ebenfalls überarbeitet: Die Außenmasse sind 132cm x 63cm x 110cm und bietet eine Nutzfläche von 0,83m². Ich stelle mir einen Aufsatzbehälter schematisch wie folgt vor: Er soll eine Höhe von +- 30cm haben. Der Rahmen soll aus Holz/ Stahl gefertigt werden und der Innenbereich mit Teichfolie ausgelegt sein. Geplant sind ein ca. 10cm hoher Wasserspeicher mit Blumentöpfen und ca. 20cm Torf. Als Bepflanzung hätte ich gern hinten Sarracenia und im Vordergrund verschiedene kleinwüchsige Arten. Der Behälter hat eine Ausrichtung nach Süd-Ost. Sonne kann von ca. 30min. nach Sonnenaufgang bis ca. 15 Uhr auf das Beet scheinen, danach wird es vom Haus bzw. Nachbarhaus abgeschattet. Das Moorbeet würde ich dieses Jahr noch bauen und mit Torf befüllen. Bepflanzung soll dann erst im Frühjahr 2016 erfolgen. Meine Fragen: Brauche ich hier ein Stützgestell oder kann der Behälter ca. 200kg tragen? Macht solch ein Moorbeet überhaupt Sinn bezüglich Winter? Wäre eine Isolierung mit Dämmplatten ratsam oder erleidet das Moorbeet im Sommer einen Hitzeschlag? Welche Bepflanzung wäre hierfür geeignet? Standort ist in Römerberg bei Speyer und soll ganzjährig bestehen. Gibt es schon vergleichbare Beete wo man sich Ideen und Erfahrungen einholen kann? Wenn das Moorbeet in die Bauphase kommt, möchte ich hier auch gerne einen begleitenden Baubericht einstellen. Ich freue mich über Eure Kommentare und Ideen. Viele Grüße Christian
  18. toby

    Mein Moorbeet

    Hi, ich wollte euch mal zeigen, wie weit ich bis jetzt gekommen bin. Einige werden Ihre Pflanzen bestimmt wiedererkennen. :-) Das Moorbeet besitze ich seit einem Jahr und es hat den letzten Winter ohne Verlust überlebt. So sah es letztes Jahr aus. Dieses Jahr wurde es etwas erweitert. Auf der rechten Seite habe ich einen kleinen Hügel angelegt. Der Hügel wurde mit Steinen modelliert und mit Substrat aufgefüllt. Das Substrat am Hügel ist Torf mit Sand und Kiesel. Der Rest des Beetes besteht fast ausschließlich aus Torf. Hier mal ein paar Pflanzen. Die Pflanzen sind teilweise schon so groß, weil sie dieses Jahr erst gekauft wurden . Dionaea Dark Red und D. filiformis x intermedia Dingley Giant und Dionaea Green Diese Dionaea wurde noch im Moorkübel überwintert. Also komplett eingefroren. Wobei die Dionaea im gefrorenen Zustand fast keinen Schaden nahm. Während der 4 Wochen um Weihnachten, an denen es keinen Frost gab, war der Moorkübel überflutet. Nach 3 Wochen gefiel ihr das nicht mehr so gut. Zum Glück gefror der Kübel dann wieder komplett. Dieses Jahr werden die Wasserablauflöcher tiefer gesetzt. (Zumindest bei den Dionaeas). Letztes Jahr blühte die S. flava Culture. Dieses Jahr ist noch nichts erkennbar außer ein paar neuen Schläuchen. Vielleicht kommt ja noch was? Dafür blüht die Flava red zum ersten Mal. Scheint so, als ob ihr der Winter nichts ausgemacht hat. Wohingegen die S. purpurea ssp. venosa auch noch keine Blüte zeigt, obwohl die schon sehr groß ist.... Hier noch ein paar Impressionen aus dem Moorbeet. P. grandiflora ssp. rosea x vallisneriifolia (hab ich vor kurzem erst erhalten, desshalb blüht sie jetzt schon) Die P. grandiflora braucht noch etwas. P. grandiflora Hier noch ein paar Droseras Diese Filiformis mit den 2 Tochterpflanzen wurde auch draußen überwintert. Rechts steht eine Pflanze die ich erst seit kurzem habe. Man sieht deutlich den Vorsprung von Gewächshauspflanzen. Hier noch die Nepenthes Juthatip Soper. (Hab sie als solche erhalten, leider findet man zu dieser Pflanze nicht viel. Hat irgendwer Infos diesbezüglich?) Ich hoffe, die Bilder gefallen euch. Es wird noch eine Weile dauern bis man auch schöne Schläuche sehen kann. Ich halte euch über dem Moorbeet auf dem Laufenden gruß toby
  19. Siggi_Hartmeyer

    Klimaschutzpreis 2014 für Michael Wellings Moorbeet

    Herzlichen Glückwunsch zum Klimaschutzpreis 2014 an G.F.P.-Mitglied Michael Welling !! Sein Moorbeet ist wirklich eine Augenweide geworden und heute um 15:30 Uhr wird ihm dafür, als einem der Klimaschutzpreisträger 2014, im Sitzungssaal des Rathauses in Marienmünster der Preis überreicht. Lieber Michael, wir hoffen doch, dazu gibt es noch ein Foto. Da freut sich wirklich die ganze G.F.P. Weiter so!
  20. Niklas S

    Fragen zum Moorbeetbau

    Hallo zusammen, ich plane im Frühling mit dem Bau eines Moorbeetes (5-6qm) zu beginnen und stehe (trotz Recherche im Internet und im Buch von Erich Maier) bereits jetzt vor drei Problemen. 1.) Gefahr für die Pflanzen durch Farbreste? Als Wasserspeicher habe ich durch Zufall 60 alte Farbeimer(12,5Liter) bekommen, die jedoch alle unter dem Rand Farbreste aufweisen, welche ich mit einem Spachtel nicht entfernt bekomme. Hier müsste ich mühsam mit Verdünnung Hand anlegen. Im Inneren sind sie komplett sauber. Da ich nicht weiß, um welche Farben es sich handelt, weiß ich auch nichts über die Wasserlöslichkeit. Ich nehme an, dass es sich um Farbe für Innenräume handelt. Nun zur Frage: Ist davon auszugehen, dass die Stoffe in den Farbresten vom Wasser gelöst werden und so mit der Zeit den Wurzeln von Drosera, Sarracenia, Dionaea etc. schaden können? 2.) Mäuse/Maulwürfe und Teichfolie Leider fühlen sich im Garten des öfteren Wühlmäuse und Maulwürfe sehr wohl. Stellen die eine Gefahr für die Teichfolie (0,5 oder 1,0mm) dar, selbst wenn unter der Folie Teichvlies verlegt wird? 3.) Randbefestigung Ich bin etwas ratlos, wie der Übergang zwischen Moorbeet und Rasen am schönsten und gleichzeitig recht praktisch gestaltet werden kann. Zum Einen würde ich das Moorbeet gerne etwas erhöht anlegen, um zum Einen weniger tief graben zu müssen und auch keine Angst haben zu müssen, beim Rasen mähen unnötig viel Gras ins Beet zu befördern. Zum Anderen verrottet z.B. Rollzaun doch recht schnell und Randbefestigungen aus Steinen passen nicht wirklich ins Landschafts-bzw. Gartenbild und sind im Vergleich auch aufwendiger und teurer. Ich hoffe jemand hat eine gute Idee oder bereits eigene Erfahrungen diesbezüglich. Vielen Dank erstmal an alle, die bis hier her gelesen haben. Ich bin über jeden Tipp dankbar! Niklas
  21. kevin0311

    Wann Gießen ? "Moorbeet"

    Hallo, ich habe mir ende Sommer eine Topf mit Outdoorkarnivoren angelegt und wollte mal fragen wann man mit dem gießen wieder anfangen muss ? Oder sollte man auch im Winter gucken dass es nicht komplett austrocknet ?
  22. Jerry2704

    Karnivoren für das Moorbeet

    Hallo Leute. Ich wollte mal nachfragen ob jemand ein paar Karnivoren zum kultivieren im Moorbeet kennt . In Planung sind schon: - Sarracenia Leucophylla - Sarracenia flava - Sarracenia psittacina ( habe ich mir schon gekauft ) - Venusfliegenfalle So, und jetzt zu meiner anderen Frage. Gibt es Sonnentaue und Heliamphorae die man problemlos im Moorbeet kultivieren kann (ganzjährig)? Das Moorbeet ist in Planung für Frühjahr 2015. Danke schonmal .
  23. Andreas Peschel

    Pionierpflanze Drosera

    Hallo Um sich nicht die Knie wundzuscheuern :lolu: haben wir ein Moorhochbeet, das aber nicht bis zur Oberkante befüllt ist, so das das ganze bei Regen auch mal geflutet ist. Um die Folie, die im oberen Teil dann eigentlich sichtbar ist, vor Sonneneinstrahlung zu schützen, haben wir davor noch ein Vlies angebracht. Das Vlies ist nicht saugend aber wasserdurchlässig. Mittlerweile beginnt sich im unteren Teil Moos anzusiedeln, dadurch bedingt das bei Regen immer mal wieder Torfteilchen am Vlies klebenbleiben. Das Vlies ist an diesen Stellen feucht, darüber völlig trocken. Und jetzt keimen darauf auch die ersten Drosera ......da hätten wir das Beet dann auch vertikal begrünt. Ob die Pflanzen auf diesen Stellen den nächsten Winter überstehen wird sich dann im Frühjahr zeigen. Kann ich nur hoffen das Sarracenien nicht so invasiv wie Drosera sind :whistling: Gruß Andreas
  24. Hallo zusammen, mich würde mal interessieren, wie es mit dem Wachstum von Sarracenia bei uns im Moorbeet (in bestmöglichster Lage, nicht im Schattenbeet etc.) verglichen mit dem Wachstum an den Naturstandorten in Nordamerika aussieht. Hier interessiert mich ein Vergleich von Wachstumsbeginn (erste geöffnete Schläuche, Bildung der ersten Blütenknospe...), Teilungsgeschwindigkeit und Wachstumsende. Diese Daten möchte ich dann mit den Pflanzen aus meinem, im Winter ungeschützten, Moorbeet vergleichen um festzustellen, wie groß die artabhängigen Unterschiede sind. Ich hoffe, dass sich einige melden die selbst schon mal an den Naturstandorten in Nordamerika waren bzw. Infos aus erster Hand liefern können um ein unnötiges gerate zu vermeiden Da man den Beginn nicht auf den Tag genau angeben kann reicht ein so gut es geht eingeschränkter Zeitraum natürlich auch. ----- Die winterharten Pinguicula und Drosera wachsen / vermehren sich vermutlich im Moorbeet genau so schnell wie am Naturstandort. (Wetter und Lage ist ja größtenteils ähnlich). Somit möchte ich diese in dem Thema nich behandeln. ---- Mir geht's hauptsächlich um alle Formen von Sarracenia (z.B. oreophila, flava, leucophylla, alata, rubra und purpurea) Hier reicht es vermutlich nur die leucophylla, purpurea, oreophila und flava zu betrachten, da man alata und rubra vermutlich auf Grund ähnlicher örtlicher Lage grob zu den flavas zählen kann. Ebenso konnte ich bei Flava, Alata, Rubra im Moorbeet einen ähnlichen Wachstumsbeginn feststellen. Da bei uns die Temperaturen/Sonnenstunden auch im Sommer unter denen am Naturstandort liegen kann ich mir gut vorstellen, dass dies ein entscheidender Faktor ist. Allerdings kann ich dem nicht bei jeder Art zustimmen. (bis jetzt noch nicht ) Hier mal eine Tabelle mit meinen Wachstumsdaten bzw. Fragen/Vermutungen: Leucophylla: Auf Grund der generell geringen Anzahl an Schläuchen vermute ich, dass das Wachstum ähnlich dem am Naturstandort ist. Also: max. 2-3 Schläuche pro Saison im Moorbeet und am Naturstandort? Die Höhe der Schläuche sollte allerdings stärker abweichen. Im Moorbeet ca. 50cm in Natur vermutlich deutlich größer? Ebenso vermute ich, dass sich leucophyllas am Naturstandort öfter teilen. Bei mir im Beet max. 1 neuer Wuchspunkt pro Jahr. Oreophila: Erste Blütenknospen sichtbar: Anfang April. Erste offene Schläuche: Anfang Mai. Sind die ersten Pflanzen (inkl. Hybride mit Oreophila) die mit dem Wachstum beginnen. Wachstum vermutlich wie am Naturstandort oder sogar besser, da auf Grund fehlender Trockenzeit bei uns die Bildung der Pyhlloiden kaum bzw. erst Ende des Sommers einsetzt? Sehr teilungsfreudig. Flava, Alata, Rubra: Ca. 2-4 Wochen hinter den Oreophila. Höhe der flava und alata ca. 60-70cm im Beet. Schlauchdurchmesser der flava aber bis zu 10cm. Vermutlich nur geringe Höhendifferenz zum Naturstandort? purpurea (versch. Formen, Standort: Kanada): Blütebeginn kurz nach Oreophila. Erste Schläuche: Ende Mai bis Anfang Juni. Ziemlich spät für die frostresistenteste Art überhaupt. Vermutlich auf Grund des am Naturstandort langen kanadischen Winters? Dafür längere Wachstumsphase bis ca. Mitte Oktober. Ich nehme an das diese Art bei uns stärker oder gleich wächst wie am Naturstandort? Ich freue mich auf interessante Infos. Die Tabelle werde ich eventuell noch genauer bearbeiten aber für's Erste sollte es reichen und meine Tastatur raucht jetzt auch Gruß toby
  25. Pyro

    Problem mit S. oreophila

    Ich habe von S. oreophila eine grosse Mutterpflanze mit ca. 15 Wachstumspunkten sowie eine Pflanze mit aktuell 3 Wachstumspunkten die ich vor 2 Jahren von der Mutterpflanze getrennt habe aufgrund Schädlingsbefall (Schimmel). Beide Pflanzen sind erwachsen, blühfähig. Die Mutterpflanze wächst im Moorbeet am Gartenteich, im Herbst kommt die Pflanze mit weiteren Schlauchpflanzen, VFFs in einen 90 Liter Mörteltrog und überwintert im kalten Wintergarten. Im Frühling baue ich alle Pflanzen wieder raus ins Moorbeet. Die kleine Pflanze wächst seitdem ich diese vor 2 Jahren abgetrennt habe in einem 15cm Tontopf, steht im Sommer am Gartenteichufer, im Winter ebenfalls im Wintergarten. Die kleine Pflanze wächst hervorragend, ist schön grün, hat stabile Schläuche die auch im Wind draussen stehen, blüht usw. Kurz gesagt... so wie es sein soll für eine gesunde Pflanze. Die grosse Pflanze sieht irgendwie krank aus... sie blüht sehr kräftig, bringt aber dann sehr lahme, weiche Schläuche die beim ersten Windstoß am Boden liegen. Obwohl die Pflanze nicht mehr oder weniger Sonne abbekommt wie die kleine Pflanze sind die Schläuche nicht grün sondern braun - kupferfarben. Sie sehen verbrannt aus. Neue Schläuche werden sehr spärlich gebildet. Im Anhang noch ein Bild der beiden Pflanzen. Könnt Ihr mir sagen was hier sein könnte?
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