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  1. MaxG

    Drosera Capensis tot nach Frost?

    Hallo Zusammen, Ich habe meine Drosera Capensis den ganzen Winter über am ungeheizten Garagenfenster gehalten. Das ist leider nicht so gut gelaufen und die Pflanzen sind jetzt komplett schwarz nachdem sie leichtem Frost ausgesetzt waren. Ich habe im Internet gelesen dass die Wurzeln bei Frost trotzdem überleben. Wie bringe ich die Pflanze dazu wieder auszutreiben? Reicht es einfach abzuwarten ob sie wieder wachsen oder muss man die Wurzeln ausgraben und Stecklinge machen? Wie hoch sind die Überlebenschancen/Erfolgsrate und wie lange sollte ich warten bevor keine Hoffnung mehr besteht? Grüße Max
  2. Christian Voss

    Blüten

    Hallo zusammen, da bei mir momentan in allen möglichen Schalen, Töpfen und Terrarien irgendwas blüht, bin ich heute mal mit der Kamera durch die Regale gegangen und hab' mir gattungsübergreifend mal die Fortpflanzungsorgane unserer Pflänzchen angeschaut. Begonnen hab' ich bei den Zwerg-Drosera, wo die Brutschuppensaison nun bis auf wenige Ausnahmen vorüber ist. Auf die Schuppen folgt dann die wohl schönste Zeit im Zwergenjahr, die Blütenphase. Die ersten Blüten in diesem Jahr waren bei mir die der D. walyunga und die der D. coomallo. Die hab' ich aber leider verpasst zu fotografieren, daher hier mal die, die jetzt gerade blühen. Im Folgenden hab' ich mich dann wirklich nur noch auf die Blüten konzentriert und mir zunächst die Pinguicula vorgenommen. Durch einen Mix an sommer- und winterblühenden Arten pro Schale ergibt sich quasi keine Zeit mehr ohne dass irgendwo ein Salat blüht. Im Gegensatz zu den Zwergen, die mir fast ein wenig zu monoton waren, sind hier dann ein paar mehr Farben dabei. Immer wieder interessant , die unterschiedlichen Blüten meiner emarginata-ANPA-Kreuzung. Was sich da aus ein- und derselben Samenkapsel an unterschiedlichen Pflanzen ergeben hat, erstaunt mich dann doch jedes Jahr auf's Neue. Die nächste blühende Gattung ist die der Heliamphora. Bei mir immer zwischen Dezember und Februar, also in den Wintermonaten, bilden die Sumpfkrüge ihre Blüten. Leider sind meine Terrarien für die langen Blütenstängel stets zu niedrig, weshalb sie sich im Normalfall an der Decke entlangschlängeln oder, wie hier im ersten Fall, sogar den Weg durch die obere Deckelöffnung finden. Mein Favorit unt der den Heliamphora-Blüten ist die der H. huberi, da sie besonders lange schmale Blütenblätter besitzt. Ein paar der großen Utricularia kommen noch, die zwei hier kann ich aber schonmal zeigen. Die longifolia hat auch den Weg oben raus gefunden und sonnt sich im Moment nur wenige Zentimeter vom Strahler entfernt. Da ich die Utricularia in Gittertöpfen halte, finden sie auch immer wieder den Weg in irgendwelche umstehenden Nepenthes-Töpfe, wie auch die asplundii, die gerade zwischen zwei kleinen N. murudensis sprießt. Zum Schluss noch eine der eher seltenen Nepenthes-Blüten. Diese hier ist allerdings noch nicht geöffnete. Dass es sich dabei um ein Männchen handelt dürfte aufgrund der kugeligen Blütenknospen keine Überraschung mehr werden. Auch die Blüte nähert sich dem Strahler bedenklich an, so dass ich die wohl in den nächsten Tagen etwas zur Seite biegen muss. So, das war's mit dem kleinen Blütenüberblick. Gerade bei den Zwergen werden in den nächsten Wochen noch einige (auch farbenfrohere ) Exemplare dazukommen; die stell' ich dann auch hier rein. Viel Vergnügen, schönen Abend, Christian
  3. Julius B.

    Meine Sämlinge

    Liebe Leute, ich wollte euch ein paar Fotos von meinen Sämlingen zeigen. Es handelt sich um Sarracenia Hybriden und Kapsonnentau (vier fangfreudige Exemplare als "Blinde Passagiere" in der Carnivorenerde), die ich im Terrarium ziehe. Liebe Grüße der Schwabe (Drosera Capensis mit kleiner Beute)
  4. Alex Harrer

    Ich plane ein Drosera-Becken

    Hallo miteinander, ich möcht' mir ein Becken mit tropischen Drosera-Arten einrichten. Pflegt jemand von euch solche Arten in einem Terrarium, und was gibt's zu beachten um die Zahl der Anfängerfehler möglichst gering zu halten? Ich bin was Karnivoren betrifft ein kompletter Anfänger, habe aber langjährige Erfahrung mit (anderen) exotischen Pflanzen, und bin auch was Terraristik betrifft - incl. der eventuell zu installierenden Technik - kein Neuling. Mich würd' jetzt vor allem interessieren welche Arten für mich zu empfehlen sind, ob ich die Pflanzen frei auspflanzen oder in ihren Töpfen im Substrat versenken soll, welches Substrat ideal ist - mir schwebt ein Weißtorf/Bims-Gemisch vor ... , ist eine Substratabdeckung mit Moos, Rindenmulch oder Bims sinnvoll? Muss ich im Becken eine Drainage-Schicht aus Blähton, Seramis oder Ähnlichem einbringen...? Empfehlt ihr mir ein klassisches Aquarium, oder besser in Terrarium mit Schiebetüren, wie belüfte ich das Becken, welche Beleuchtung soll ich verwenden, und müssen die Leuchtmittel im Becken angebracht sein, oder können diese auch auf der Abdeckscheibe aufliegen ...? Ich bin für jeden Tip, Link und für jedes Foto dankbar! Grüße Alex
  5. Christian Voss

    Alles mögliche von drinnen

    Hallo zusammen, da der Rest meiner Familie sich an diesem Wochenende für einen Kurzurlaub entschieden hat, blieb mir heute mal etwas mehr Zeit, die ich dann genutzt und mich mit der Kamera mal kreuz und queer durch meine Regale geknippst habe. Zusammengekommen sind dabei Bilder der unterschiedlichsten Gattungen, die bei mir alle zusammen in mehreren Regalen im Keller wachsen. Dabei sind unter anderem verschiedene Pinguicula, Nepenthes und Heliamphora sowie Drosera aus verschiedenen Regionen. Da aus insgesamt ca. 500 geschossenen Fotos schlussendlich immer noch um die 70 fertig bearbeitete Bilder übriggeblieben sind, warne ich ausdrücklich vor der nun folgenden Bilderflut! Da es wie gesagt sehr viele Bilder geworden sind, möge man mir nachsehen, dass ich mich mit den Kommentaren diesmal etwas zurückhalte. Beginnen will ich mit den Pinguicula und einem Hybriden, der glaube ich von A. Fleischmann stammt. Wenn ich heute nicht mal in alle Regale reingeschaut hätte, wär' mir diese (erste) Blüte wohl entgangen... Pinguicula chilensis x chuquisacensis P. primuliflora blüht immer Anfang des Jahres bis in den April hinein. Der Name ist also wirklich Programm. Typisch für die Art sind auch die Ableger, die auf noch aktiven Blättern heranwachsen. Eine sehr vermehrungsfreudige Art ist bei mir P. lusitanica. Im Herbst bilden die kleinen Pflanzen massig selbstbestäubende Blüten. Die Samen, hier direkt im selben Topf ausgesät, keimen dann innerhalb weniger Tage. Die meisten meiner Pinguicula gehören allerdings zu den mexikanischen Arten und sehen jahreszeitentypisch momentan so aus, wie diese P. sp. Lautner 92/52. Nach den Pinguicula kommen wir dann zum Klebekram und hier zunächst zu den Winzlingen der Gattung. D. scorpioides vom Frenchman Peak im Cape Le Grand National Park, ist eine der größeren unter den kleinen. Im Gegensatz zur "Standard"-scorpioides blüht diese Variante rein-weiß. Da sich die Brutschuppensaison der Zwerge mittlerweile dem Ende nähert, sehen die meisten Arten inzwischen so aus, wie diese D. 'Dork's Pink'. Zwischen den noch frischen Brutschuppen quetschen sich die ersten neuen Blätter hindurch. Das normale Wachstum beginnt wieder. Kommen wir zu den größeren Sonnentauen und hier zunächst zu den südamerikanischen Vertretern. Allerdings beginne ich hier mit D. neocaledonica, die, wie der Name schon sagt, nicht aus Südamerika stammt. Die Art fühlt sich aber bei mir in der Südamerika-Schale sehr wohl, daher gehört sie für mich schon irgendwie dazu. Als nächstes kommt mit D. camporupestris ein echter Südamerikaner. Die Pflanzen wachsen bei mir recht zügig und erweisen sich als sehr vermehrungsfreudig. Inzwischen haben sich rund 40 dieser Pflanzen (alle aus Samennachzucht) bei mir angesammelt und die diesjährigen Blüten stehen gerade erst an... So, dann kommt auch schon der nächste Gattungswechsel. Dafür hab' ich dann mal einige der Heliamphora aus dem Terrarium gezerrt, da die Töpfe mit den Schläuchen erst einzeln fotografiert richtig zur Geltung kommen. Da das "Rauszerren" insbesondere bei den Arten funktioniert, die gerade nicht in Blüte sind, sind heute aber keine Blütenbilder dabei. H. sarracenioides H. neblinae H. purpurascens H. sp. Akopan H. exapendiculata {Amuri Tepui} Zurück zum Klebekram und zu den Aussaaten des letzten Jahres. Typischerweise säe ich im Sommer drinnen unter Kunstlicht (ich mag kontrollierbare Bedingungen ) aus und setze die bis dahin groß gewordenen Pflanzen im kommenden Frühjahr in's Gewächshaus. Im Normalfall sind die dann groß genug, um zu blühen und den kommenden Winter bei 5-6°C zu überstehen. Die ersten Bilder zeigen die echte D. dieslsiana, die lange Zeit (oder vielleicht immer noch?) als D. sp. South Africa in den Sammlungen vertreten war. Das, was als dielsiana im Umlauf war, gehört wohl eher zu D. natalensis (99% laut A. Fleischmann) Im kommenden Winter müssen die kleinen (D. binata {Blackman Bay, Tasmanien}) dann im ungeheizten Gewächshaus überleben. Bis jetzt hat's noch jede überlebt, bei den momentanen und erwarteten Temperaturen, bin ich aber auf's Frühjahr gespannt... Nicht aus Samen, dafür aus Wurzelstecklingen gezogen sind diese ca. drei Monate alten D. regias. War der erste Versuch, nachdem eine meiner großen Pflanzen die Wurzeln unten aus dem Topf rausgestreckt hatte. Die Wurzel hab' ich in ca. drei bis vier cm lange Stücke geschnitten und einen guten cm tief in's Substrat gelegt. Feucht halten, abwarten, fertig. Dann nochmal in eine andere Ecke der Welt und zwar in's australische Queensland. Zwei der drei dort vorkommenden Drosera-Arten (und zwar D. prolifera und D. adelae) wachsen bei mir in wildem Kreuz-und-Quer-Wuchs. Ach ja, und ein paar D. 'Andromeda's stehen auch noch dazwischen. Die Pflanzen sind bei mir vollkommen wartungsfrei. Anfangs waren's mal vier oder fünf Töpfe, hab' dann immer wieder ein paar leere Töpfe dazugestellt und die Pflanzen haben sich ausgebreitet. Inzwischen ist eine volle Euroschale mit vierzig Töpfen zusammengekommen. Die nächsten Bilder zeigen die "Überwinterungsecke" für die Roridula gorgonias'. Nachdem mir im geheizten Gewächshaus bei hoher Luftfeuchte einige Roridulas vergammelt sind, kommen sie im Winter immer rein. Hier sieht man dann an der Ausfärbung sofort, dass die Sonne einfach mehr Power hat als die LSR's. Sobald die Pflanzen dann im Frühjahr wieder draußen stehen kommt die rötliche Farbe aber innerhalb weniger Tage wieder zurück. Noch ein letztes Mal zurück zu den Drosera und zu einer Sparte, die bei mir noch nicht so richtig angekommen ist. Die Knollendrosera, allesamt aus Samen gezogen, führen bei mir eher ein Schattendasein im wahrsten Sinne des Wortes. Aus reiner Platznot müssen die paar Töpfe, die ich besitze am Ende der LSR's wachsen. Aber wachsen tun sie, könnten vielleicht etwas besser ausgefärbt sein. D. auriculata {Shaws Ridge, NSW, Australien} D. browniana D. hookeri {Greenvale, VIC, Australien} ... und die letzte Gattung, die ich vor der Linse hatte, vertreten in mittlerweile dreizehn Terrarien, sind die Nepenthes. Da ich im anderen Thread schon massig Kannen, auch kommentiert, gezeigt hab, möchte ich hier einfach mal ein Terrarium und seine Bewohner unkommentiert zeigen. Das Terrarium ist eins von denen mit den größeren Pflanzen, die zum Teil auch langsam schon zu groß werden... So, puhhhhh, und das war dann auch das letzte Bild für heute. Wen interessiert, wie die Pflanzen untergebracht sind, findet hier alle Informationen über mein Setup. Schönen Abend euch allen und viele Grüße, Christian
  6. Hallo...endlich finde ich mal die Zeit meine Fotos von meinem diesjährigen Schottland Urlaub aufzuarbeiten. Und ich möchte euch hiermit an den schönen Bildern schottischer Karnivoren am Naturstandort teilhaben lassen. Unsere erste Tour war eine Tour auf einen Munro in den Highlands. Vom Parkplatz aus mussten wir zunächst auf einer Strasse mitten durch ein Moor. Überall war Sphagnum, Wollgras und Heidekraut. Und so ließen die ersten Karnivoren nicht lange auf sich warten. Wunderschön rote Drosera rotundifolia.
  7. EtCarnivores

    Suche passende Zwerg Drosera

    Hallo zusammen, ich bin momentan auf der suche nach passenden Zwergsonnentau für mein Terrarium und zwar hat D. Roseana mein Interesse an diesen besonderen Arten geweckt aktuell beherbergt es an Zwerg Drosera nur D. Roseana was auch wunderbar wächst. Andere Arten sollten also ähnliche Bedingungen an ihre Umgebung stellen. Ansonsten wachsen noch D. capensis, D. aliciae und D. madagascariensis bei mir im Terrarium, die Temperatur/Luftfeuchtigkeit sind auf meine N. Bicalcarata ausgelegt und betragen immer zwischen 25°- 30° (im Sommer kann es auch etwas wärmer werden) bei 65-70% Luftfeuchtigkeit. Ich hatte bei der Auswahl mal an D. patens, D. lasiantha und D. enodes gedacht, alle diese drei Arten werden im Shop von T. Carow als tropisch bezeichnet und sollten hoffentlich passen(?). Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen Beste Grüße Jonas Hier noch ein Bild meiner Roseana
  8. Irmgard und ich freuen uns, unseren ersten Film über einheimische Wasserschläuche vorzustellen. Zusammen mit Jan Schlauer besuchten wir 2015 und 2016 diverse Standorte zwischen Bodensee, Schwäbischer Alb und den Alpen. Der Film gibt dazu Hinweise auf die Unterscheidung der Arten und zeigt den schnellen Beutefang im Fokus einer Hochgeschwindigkeitskamera. Weitere Informationen zum Film finden sich auf unserer "GFP-Kanalseite". Der Vollständigkeit halber hänge ich den Link zu YouTube auch gleich hier an:
  9. Christian Voss

    Alles Mögliche von drinnen

    Hallo zusammen, hab' mir heute wieder mal die Kamera zur Hand genommen und zunächst ein paar Pflanzen in den Terrarien fotografiert. Danach fielen mir dann noch ein paar schöne Pinguicula auf und auch an den Zwerg-Drosera kam ich nicht vorbei. So hab' ich mich dann dazu entschlossen, einfach mal einen Überblick in Bildern zu erstellen. Anfangen will ich mit dem, womit ich auch begonnen habe zu fotografieren, mit den Nepenthes. In meinem Fall sind das alles Hochländer oder (Mittel-)Hochlandhybriden, die ohne Kühlung in insgesamt 13 Terrarien stehen. Beleuchtet wird jedes der 60x40 - Terrarien mit einem 22W-LED-Strahler von C. Ritter, was augenscheinlich völlig ausreicht. Hier mal ein Blick in ein typisches Nepenthes-Terrarium, gefolgt von ein paar Kannen einiger farbenfroher Arten und Hybriden. Als nächstes hab' ich mir dann die Schalen mit den Pinguicula vorgenommen. Die meisten der Pinguicula und P.-Hybriden stammen aus Mexiko und stehen kurz vor der Winterruhe. Momentan halte ich sie noch, wie auch den gesamten Sommer hindurch, im leichten Anstau. In einer Schale stehen dazu Mexikaner, die ganzjährig feucht stehen wollen, zusammen mit einigen nord- und mittelamerikanischen Exemplaren. Hier zunächst mal eine Ansicht, wie so eine Pinguicula-Schale bei mir typischerweise aussieht, bevor ich dann einige Arten im Detail zeigen will: Beginnen will ich mit einem recht skurilen mexikanischen Hybriden, mit wunderschöner großer Blüte. Bei diesem Exemplar krümmen sich die Blattspitzen nach innen, während die Blattränder nach außen gebogen sind. Ergibt zusammen diese eher untypische Wuchsform. Ein Beispiel dafür, dass die Pings immer mal wieder tun, was man eben gerade nicht erwartet... Diese P. moranensis hat im vorletzten Frühjahr "vergessen" auszutreiben, und das dann im Herbst nachgeholt. Seit jetzt zwei Jahren bleibt sie dem Rythmus treu. Winterrosette bei sommerlicher Hitze und hohem Anstau, Austrieb im Herbst bei fallenden Temperaturen und sinkendem Wasserlevel. Schaden tut's ihr offensichtlich nicht und wenn ich an die Sommerblätter vom letzten Winter denke, wäre ein Topf in dreifacher Größe wohl inzwischen angemessen. Eine Pflanze, die bei mir bestens unter Mexiko-Bedingungen wächst, ist P. lusitanica. Die Art ist selbstbestäubend - bei den winzigen Blütchen hätte ich auch keine Lust, die zu bestäuben - und bildet fleißig Samen aus. Auch keimen die Samen bei mir problemlos neben der Mutterpflanze, also im selben Substrat und unter den selben Bedingungen. Da sind die Mexikaner meiner Erfahrung nach etwas zickiger. Dann hier mal einen "Standard-Mexikaner". P. gracilis, mit 4-5cm Durchmesser voll ausgewachsen, dürfte sich in den nächsten Wochen in den Winterurlaub verabschieden. Zum Schluss der Ping-Bilder hier noch einer der "einfacheren" Nordamerikaner. P. primuliflora steht bei mir ganzjährig im Anstau in einem Torf-Sand-Perlite-Mix. Die Pflanze hat in den vergangenen Jahren kräftig an Größe zugelegt, hat jetzt knapp 10cm Durchmesser und blüht bei mir durchgängig vom Herbst bis in den Frühling hinein. Als nächstes hab' ich mir dann die Regale mit dem Klebekram vorgenommen. Die meisten meiner Regale sind mit Zwergen gefüllt, also fang' ich auch damit an. Ich halte meine Zwerge ganzjährig im Anstau, verzichte also weitestgehend auf die trockene Sommerruhe. Wie bei meinen Pings im Winter strecke ich nur die Zeit zwischen den Gießtagen etwas. Geschadet hat's bisher nicht und ich verliere deutlich weniger Zwerge als ich's früher in trockenen Sommern hinnehmen musste. Die meisten der Pflanzen stehen jetzt kurz vor der Brutschuppensaison, hier mal zwei davon. Ach so, vorher gibt's auch hier wieder eine typische Zwergen-Schale zu sehen: Allerdings gibt es auch bei den Zwergen immer wieder Ausreißer. Ein paar ganz frühe haben bereits jetzt Brutschuppen gebildet und wollen in den nächsten Tagen davon befreit werden. Andere sind ihrer Zeit auch noch deutlich hinterher und blühen jetzt noch. Erfahrungsgemäß kann sich die Brutschuppenzeit von Oktober bis in den Februar hinein ziehen. Eine weitere Schale beherbergt südamerikanische Drosera und D. neocaledonica, die sich prächtig entwickelt und im Sommer auch Samen angesetzt hat. Die Südamerikaner hatte ich früher im Gewächshaus bei den Südafrikanern stehen, ein paar robustere stehen auch jetzt noch draußen. Die Verluste bei 6°C Wintertemperatur haben dann aber dazu geführt, dass die meisten jetzt drinnen stehen. D. graminifolia habe ich unter dem Namen erworben und den auch beibehalten. Wenn ich richtig informiert bin, müsste sie aber inzwischen D. spiralis heißen. Ganz oben im Regal stehen meine Queensland-Drosera und wuchern fröhlich vor sich hin. Nachdem ich sie einige Jahre in einer 30x40-Schale stehen hatte, platzte diese dann förmlich aus allen Nähten und ich hab' den Pflanzen dieses Jahr eine komplette Euroschale gegönnt. Anfangs standen sie mal in vier oder fünf Töpfen, haben sich aber immer weiter ausgebreitet. Inzwischen hat sich eine Euroschale voll Pflanzen (um die 30 7er und 9er Töpfen) angesammelt, die in hohem Anstau (halbe Topfhöhe) im Standard-Torf-Mix stehen. So sieht das im Ganzen aus: D. prolifera breitet sich über Ableger aus, die sie an den Enden ihrer Blütenstiele bildet. Diese Ableger wachsen bei mir überall, und das auch ohne Substrat bzw. Substratberührung. Hier erstmal ein paar Bilder der ausgewachsenen Pflanze und dann ein paar Beispiele, von der Verbreitungsmethode. Ich hab' Ableger, die komplett in der Luft hängen, welche, die im Wasser wachsen und einen, der schon dabei ist, die angrenzenden Euroschale in Beschlag zu nehmen. Die zweite Art, die sich explosionsartig ausbreitet ist D. adelae, allerdings benutzt diese Art die Wurzeln, um sich zu vermehren. Diese Wurzeln werden sehr lang, strecken sich unten aus den Töpfen heraus und ziehen sich über den gesamten Schalenboden. Am Ende der Wurzel treibt dann die neue Pflanze aus, was dazu führt, dass D. adelae bei mir meist irgendwo zwischen den Töpfen hochwächst - ohne jedes Substrat, für mehrere Wochen komplett unter Wasser. Von dieser Art habe ich damals Pflanzen aus unterschiedlichen Quellen bekommen und bin mir inzwischen sicher, dass es sich hierbei um mindestens zwei verschiedene Klone handelt. Einer bleibt fast komplett grün, hat breitere Blätter und blüht weiß. Der andere blüht rot, hat schmalere Blätter und deutlich dickere Tautropfen. Ach ja, und was ich nicht unterschlagen will, sind ein paar D. 'Andromeda', die auch gut wachsen, sich aber (noch) nicht so expansiv ausbreiten. Für die, die es nicht wissen, D. 'Andromeda' ist eine Kreuzung aus D. prolifera und D. schizandra. Die letzte Gattung, die ich auftreiben konnte sind die Heliamphora. Zu Kultur, Substrat, etc. brauche ich hier nicht allzuviel zu sagen. Das entspricht exakt den Bedingungen, mit denen auch die Nepenthes klarkommen müssen. Die Pflanzen wachsen, wie auch die Nepenthes im Winter besser als im Sommer, im Ganzen aber zufriedenstellend und stetig. Bei einigen muss ich mir langsam was wegen der Größe überlegen, da sie den Strahlern doch schon gefährlich nahe kommen. Auch hier, wie gehabt, zunächst ein Blick in's Terrarium, gefolgt von einigen Arten im Detail: Zum Schluss noch ein paar Schnappschüsse der nachfolgenden Generation. Die Winterharten, wie auch die Drosera ziehe ich im Herbst bereits vor, die Pinguicula werden zum Ende der Winterruhe aus den Winterblättern vermehrt. Im Frühjahr, wenn die Nachttemperaturen über 5°C gestiegen sind, ziehen viele davon in's Gewächshaus um, wo sie dann mit einem guten Vorsprung in die Saison starten können. Die Drosera sind dann kräftig genug für den nächsten Winter bei 5°C und die Winterharten schaffen den Frost dann auch in deutlich höherer Zahl, als Pflanzen, die im Frühjahr ausgesät wurden. Die Pings bleiben allerdings ganzjährig drinnen, genauso die Zwerge. Die Aussaattermine: Drosera - Mai '16 Pinguicula - März '16 Darlingtonia - August '16 Sarracenia - September '16 Eine kleine Kuriosität noch zum Schluss: Dieser Sämling von S. leucophylla hat das 'leuco' im Artnamen wohl etwas zu wörtlich genommen. Bin gespannt, wie lange ich ihn am Leben halten kann... So, wieder mal 'nen Mammut-Beitrag verfasst, hoffe, dass das für den ein- oder anderen noch interessant ist und man was mitnehmen kann. Insbesondere hoffe ich, einigen die Angst davor genommen zu haben, dass ein gigantischer Aufwand vonnöten wäre, um viele unterschiedliche Gattungen zu kultivieren. Was meiner Meinung nach einzig zwingend erforderlich ist, ist ein kühler, aber beheizbarer Raum mit Fenster und natürlich ein außreichendes Maß an künstlichem Licht. Bei mir sieht das im Ganzen dann so aus und beherbergt alle die gezeigten Gattungen und Arten (... und noch ein paar mehr). Viel Vergnügen und viele Grüße, Christian
  10. Hallo, hier mal meine aktuelle, bescheidene Bestandsliste. Dionaea Muscipula: ================= "001 ex. Carnivoria.eu (Dragon's Fire)" "005 ex. Carnivoria.eu" "007 ex. Carnivoria.eu" "13 BCP" "Adentata" "Akai Ryu" "Alien" "Alpenglow" "Angelwings" "ARPC" "Australian" "B52" "Bad Luck" "Basmati" "BCP - H15" "BCP - M07" "BCP - Z09" "BCP - E02" "Beauty Star" "Bec de Lievre" "Belzebub" "Big Mouth x K8 Big" "Bimbo" "Biohazard" "Black Pearl" "Black Star" "Bohemian Garnet " "B oomans Mutant" "Bristle Tooth" "Burbank's Best" "Cerberus" "Charly Mandon's Spotted" "Clayton's Red Sunset" "Clayton's Red Volcanic" "Clone Straubi #1" "Clone Wilhelma" "Clone X11" "Cluster Trap" "Coquillage" "Cracker" "Creeping Death" "Crocodile" "Crocogans" "Cropped Tooth" "Cropped Tooth / Blotchy" "Cross Teeth" "Cupped Trap" "Degeneration" "Dentata" "Dentata A" "Dentate Clone XII" "Dentate Traps" "Dente" "Dingley's Giant" "Double Trouble" "Dracula" "Dutch" "Eckzähnchen" "Fang" "Fangzahn, ex.Dr.E.König" "Fire Mouth" "Flat Spotted" "Fondue" "FTS - Flaming Lips" "Fused Tooth" "Fused Tooth China" "G14 - Dirk Ventham's Giant" "GB01" "Giant Clam" "Giant Form x Piranha" "Giant Peach" "GJ Equobia" "GJ Phalanx" "GJ Umgekrempelt" "Gold Strike" "Green Piranha" "Green Sawtooth" "Green Wizard" "H3 Giant" "Haifischzähne" "Harmony" "Heterodoxa All Green" "Holland Red x Trichterfalle" "Inner Red Line" "Isinitus" "Jaws Smiley" "Jumbo" "K8 Big" "K8 Big x Big Mouth" "Kayan" "Kinchyaku" "Kinky Waves" "Korrigans" "La Grosse á Guigui" "Large Pink Traps Erected Form" "Lep Lips" "Light Orange Traps" "Little Devil" "Long Red Fingers" "Louchapates" "Marston's Giant" "Megatraps" "Microdent" "Mirror" "Monkey Ass" "Moontrap" "Oxford" "Oxford Red" "Paradisia" "Patches" "Pink Venus" "Pluto" "Predator" "Rabbit Teeth" "Raptor" "Red Burgundy" "Red D" "Red Daggers" "Red Dragon" "Red Jaws" "Red Line" "Red Mars" "Red Piranha" "Red Reptile" "Red Sawtooth" "Reptile 2" "Rouge Sombre" "Sandokan" "Sawteeth" "Sawtooth" "Scarlatine" "Schuppenstiel" "Schuppenstiel II" "Shark Teeth" "Shark Teeth x Big Teeth Red Giant" "Shark Teeth x Dentata" "Shark Tooth" "Short Teeth" "SL Seedling" "Small Errected Leaves" "South West Giant" "Spider" "Spotty" "Straubi's Pink" "Sunrise" "Tiger Fangs" "Tiger Teeth" "Trev's Red Dentate" "Trichterfalle" "Trident" "Triton" "Typical" "UK Sawtooth" "UK Sawtooth 2" "Velké červené pasti E" "Vigorous Typical Form" "Viridis" "Wacky Traps" "WB3" "WB4" "Weinrot" "Werewolf" "Whale" "Yellow" "Yellow Fused Tooth" "Yellow Fused Tooth, New Clone" "Yellow Green" "Zickzackkiefer" Drosera: ======= Aliciae Allantostigma Callistos, type Lowrie 2007 Capensis Capensis alba Helodes red Roseana Scorpioides
  11. Christian Voss

    Moorkübel im Spätsommer

    Hallo zusammen, zum ausklingenden Sommer (klingt irgendwie besser als „beginnender Herbst“ ) hab‘ ich nochmal meine Kamera gezückt und bin um meine Sarracenia-Kübel herumgeschlichen. Für die, die die Anlage nicht kennen ganz kurz zum Umfang und zur Kultur: Das Ganze besteht aus 22 im Boden versenkten 90l-Mörtelkübeln mit je 9 umgedrehten 13er-Töpfen am Boden, die als Wasserspeicher dienen. Da Freiland, sind die Kulturbedingungen schnell erklärt: Bis auf den jährlichen, totalen Rückschnitt sämtlicher Pflanzen im März, wächst alles völlig unangetastet auf ca. 500 Höhenmetern vor sich hin. Naja gut, das mehrfache Fluten der Kübel bei längerer Trockenheit im Sommer darf ich natürlich nicht vergessen. Kann sehr zeitraubend sein. Als Substrat kommt reiner Torf ohne Zuschläge zum Einsatz, der seit einigen Jahren nun immer dichter mit Sphagnum zuwächst. Zu den Pflanzen: In den Kübeln stehen rund einhundert Sarracenia mit Teils über 20 Wachstumspunkten, deren Alter inzwischen so bei zwölf bis fünfzehn Jahren liegen dürfte. Dazu kommen diverse Drosera, teils irgendwann mal eingesetzt, zum Größten Teil aber per Samen selbst verbreitet und eine kleine Darlingtonia, die aber erst zwei Winter hinter sich hat. Genug der Vorrede, kommen wir zu den Bildern. Ich will das Ganze mal vom Großen zum Kleinen hin aufbauen, daher hier zunächst eine Übersicht der Anlage (einmal von oben und einmal von unten gesehen). Man sieht schon hier, dass einige der Kübel mittlerweile aus allen Nähten platzen, was aber a) so gewollt ist und den Pflanzen bisher nicht im Geringsten schadet. Über die Jahre und mit wachsender Größe der Pflanzen ist man dann auch nicht mehr ganz so zimperlich, was sich beispielsweiße beim Rasenmähen zeigt. Über die Schläuche, die zu weit raushängen oder komplett flach liegen, fahr‘ ich inzwischen einfach drüber… Als nächstes möchte ich mal ein paar der Kübel im Einzelnen vorstellen. Angefangen mit dem obersten in der Reihe, der außer einer inzwischen riesengroßen (Durchmesser ca. 50cm) S. purpurea ssp. purpurea (ganz links im Bild) noch vier Hybriden mit purpurea-Beteiligung beherbergt. Das sind - S. x courtii (purpurea x psittacina), rechts neben der purpurea, - S. x catesbaei (flava x purpurea), Mitte hinten - S. x chelsonii (rubra x purpurea), rechts vorne - S. rubra ssp. rubra x (leucophylla x purpurea ssp. venosa) etwas versteckt hinten rechts Was alle vom jeweiligen purpurea-Anteil mitbekommen haben, ist die riesige Samenkapsel mit unzähligen Samen in jedem Jahr. Zwei weitere purpurea-Kübel, mit unterschiedlichen Standortvarianten und u. a. der riesigen S. purpurea ssp. venosa var. montana. Gezählt habe ich in diesem Jahr 28 Blüten. Wenn man mit zwei/dreihundert Samen pro Kapsel rechnet, kann man sich in etwa vorstellen, was da auf mich zukommt… Besonders schön anzusehen sind in dieser Jahreszeit die leucophylla-Kübel. Auch die letzten ungewöhnlich warmen September-Wochen haben ihr Übriges dazu beigetragen, dass ich in diesem Herbst Schläuche von über 80cm Höhe bewundern kann. Im Gewächshaus vielleicht üblich, aber für Florida-Pflanzen im Freiland auf Eifel-Höhe schon beachtlich. Oft vernachlässigt und selten gezeigt, aber gerade auch spät in der Saison immer sehr farbenfroh zeigen sich die rubra-Kübel. Noch dazu sind die Pflanzen im Gegensatz zu flavas und leucophyllas recht platzsparend zu halten. A propos flavas, das hier ist einer von insgesamt fünf Kübeln die ausschließlich S. flavas in verschiedenen Varianten beherbergen. Die sind allerdings so spät in der Saison nicht mehr sonderlich schön anzusehen, bilden teils auch schon Phyllodien und gammeln, mit Insekten bis zum Rand gefüllt, vor sich hin. Die folgenden drei gezeigten Kübel gehören zu den Hybriden-Kübeln. Im Moment stehen insbesondere die Hybriden mit leucophylla-Anteil voll im Saft. Im erste steht die große S. ‚Brooks Hybrid‘ im Vordergrund, im zweiten sieht man die kleine S. x formosa, dahinter S. x rehderii, bei der man am Deckel ganz deutlich den S.minor-Einschlag erkennen kann. Im dritten gezeigten Kübel fällt besonders die S. ‚Juthatip Soper‘ ((leucophylla x purpurea) x leucophylla pink) ganz links im Bild auf. Die Pflanze gehört übrigens zu den ältesten in meiner Sammlung und war bei meiner ersten Carow-Bestellung dabei. So, gehen wir noch etwas mehr ins Detail und schauen uns als nächstes noch ein paar Schläuche im CloseUp an. Hier beginne ich mit den gerade gezeigten Hybriden und insbesondere den schon angesprochenen leucophylla-Hybriden. … und wo wir gerade bei leucophylla sind, hier mal ein paar Varianten der reinen Art. In der Übersicht sieht man sehr schön die Höhe der offenen Sommerschläuche im Vergleich zu der der noch geschlossenen Herbstschläuche. Weil sie mit den Witterungsbedingungen (zumindest bei mir) am wenigsten gut klarkommen, ist die Zahl meiner S. alatas recht überschaubar und sie sind bisher auch nicht sonderlich gut gewachsen bzw. haben über die Jahre nur wenig an Größe zugelegt. Anders in diesem Jahr: Ich denke infolge des milden Winters, gefolgt von einem warmen Spätsommer sehen sie dieses Jahr wirklich gut aus. Ich glaube, ich habe oben „oft vernachlässigt“ geschrieben, daher hier mal eine Übersicht einiger Sarracenia rubra – Unterarten und Standortvarianten. Die Art zeigt, ähnlich wie S. leucophylla, die schönsten Schläuche im Spätsommer Von S. oreophila gibt es leider schon keine schönen Schläuche mehr zu zeigen. Die Art ist bei mir jedes Jahr die erste die austreibt und die erste, die sich wieder komplett zurückzieht. Ein interessantes Detail fällt mir beim alljährlich Rückschnitt immer wieder auf: Während die Schläuche der übrigen Arten fest am Rhizom sitzen und abgeschnitten werden müssen, sitzen bei S. oreophila nur die im Herbst gebildeten Phyllodien fest. Die dann eingetrockneten Schläuche lassen sich durch leichtes Ziehen problemlos komplett entfernen. Ganz ohne oreophila-Bild will ich dann aber doch nicht weitermachen daher hier mal zwei Bilder von fast reifen Samenkapseln dieser Art. Nicht vergessen will ich natürlich die eine kleine Darlingtonia, die einzige in meinem Besitz, wenn man mal die knapp hundert Sämlinge außer Acht lässt, die ich in diesem Jahr aus Samen ziehen konnte. Bis die aber in die Kübel umziehen können, wird noch das ein- oder andere Jahr ins Land gehen… So, damit wäre der Bereich Schläuche auch durch. Zum Schluss möchte ich dann noch zum Bereich unterhalb der Schläuche kommen und einen Blick auf den Boden der Kübel werfen. Wie schon erwähnt, wachsen die Kübel immer weiter mit Sphagnum zu, was aber weder die Drosera, die jetzt langsam beginnen, sich für den Winter bereit zu machen, noch die unzähligen Sarracenia-Sämlinge stört, die inzwischen in allen Kübeln auftauchen. Ich sag‘ nur: Augen auf bei der Samenernte. Irgendwann werde ich die größeren mal rausnehmen und einzeln topfen müssen. Um welche Art es sich dabei handelt kann man jetzt natürlich nur raten. Die Drosera, die sich kreuz und quer über die Kübel verteilt haben sind D. anglica, D. binata und D. rotundifolia. Dazu kommt noch eine unbestimmte Utricularia, die allerdings noch nie geblüht hat aber unmengen Samenkapseln produziert. Wer auf dem Drosera-Foto was erkennen und bestimmen kann, darf sich gerne zu Wort melden. So, das dürften dann erstmal die letzte Sarracenia-Bilder von mir für diese Saison sein, … naja, evtl. kommen noch ein paar leucophylla-Bilder, wenn die großen Herbstschläuche offen sind. Euch erstmal viel Spaß mit den Bildern Und viele Grüße, Christian
  12. Hallo zusammen, hier werdet ihr zwei neue wissenschaftliche (engl.) Artikel über Drosera rotundifolia L. und D.intermedia Hayne finden: Biology, ecology, use, conservation and cultivation of round-leaved sundew (Drosera rotundifolia L.): a review - - http://mires-and-peat.net/pages/volumes/map18/map1818.php The production of 7-methyljuglone, plumbagin and quercetin in wild and cultivated Drosera rotundifolia and Drosera intermedia - - http://mires-and-peat.net/pages/volumes/map18/map1819.php Beide sind Open Access, also freie zugängliche Artikel! Grüße, Balazs
  13. Hallo, hier ein kleiner, teil-bebilderter Überblick über meine Pflänzchen. Kritik etc. ist wie immer erwünscht Drosera: D. capensis D. capensis 'alba' D. aliciae Zwerdrosera: D. roseana D. paleacea Dionaea: Dionaea B52 Dionaea “Normale Form” Dionaea Mutation I Dionaea Mutation II Dionaea BCP-Z07 (Aussaat) Dionaea Schuppenstiel I (Aussaat) Dionaea Charly Mandon's spotted (Aussaat) Nepenthes: N. miranda N. truncata 'red' N. ampullaria N. Bloody Mary N. rebecca soper N. robcantleyi N. talangensis N. veitichi x lowii Sarracenia: S. x leucophylla S. purpurea ssp. venosa red S. flava F32 var. flava (very large form, North Carolina, WS (PW)) S. alata x leucophylla Pinguicula: P. agnata P. ehlesiae P. esseriana P. grandiflora P. gypsicola P. laueana ‘orange' P. laueana P. moctezumae P. mirandae x rectifolia P. sp. Tonala x elizabethiae P. 'sethos' Utricularia: U. australis Cephalotus Follicularis
  14. Julian K.

    Drosera Becken- Dokumentation

    Hallo zusammen! Nach längerer Pause tauche ich auch mal wieder aus dem Gemenge der schlafenden Forenmitglieder auf und berichte über die Fort- und Rückschritte, über Pflanzentode und alte Jubilare aus meiner Sammlung. Leider hatte ich in der letzten Zeit nur wenige Möglichkeit, über all dies hier zu berichten und will auch mit dieser Dokumentation wenig über tägliche Veränderungen in meinen Terrarien berichten, sondern immer mal wieder, regelmäßig oder eben doch unregelmäßig einige Impressionen liefern; freue mich dabei natürlich, und dies sei hier ausdrücklich betont, über allerlei Anregungen, Erfahrungen aus der Kultivierung von anderen Mitgliedern und ähnliches! In der Zwischenzeit hat sich bei mir allerlei ereignet, teilweise musste ich meine Pflanzen zwischen Tür und Angel in der ganzen Hektik, die das Leben mit sich bringt, gießen, Verluste verkraften und größere Umstellungen einschieben. Zu einer dieser "Umstellungen" gehört nun mein Verzicht auf viereckige, die Pflanzen beengende Töpfe. Zwar war ich anfangs sehr von dieser Form der Kultivierung von Drosera überaus begeistert, musste aber doch recht schnell einsehen, dass es bei einigen Pflanzen zur Seite und nach unten hin relativ eng wurde. Ich dachte mir also, etwas ganz neues auszuprobieren und pflanzte einige meiner Pflanzen in ein etwa 60 cm x 30 cm messendes Terrarium und beobachtete die Reaktionen- mit überraschendem Ergebnis: Bis auf Drosera affinis, die schon vor dem Umzug sehr geschwächt schien und keinerlei Lebenszeichen mehr von sich geben wollte bis auf Verkrüppelungen und immer kleiner werdende Blätter, haben alle Pflanzen den Umzug überlebt und sich prima eingelebt. Dieses erste, kleinere Terrarium fasst einige Pflanzen, die ähnliche Kulturansprüche (nicht all zu kalte Winter, nicht zu sonnige Sommertage) haben (wie z.B. D. hamiltonii, D. madagascariensis, demnächst vielleicht auch D. neocaledonica (war zumindest ein Gedanke)). Das Terrarium dürfte nun schon seit einigen Monaten in dieser Form existieren und natürlich möchte ich einige Impressionen nicht vorenthalten. Zuerst einmal D. hamiltonii, die sich wirklich super eingelebt hat, die ich aber dennoch vor zu viel Sonneneinstrahlung schützen muss (an zu heißen Tagen verfrachte ich das kleinere Terrarium, das mit dem großen Bruder im Gewächshaus steht, auf eine schattige Terasse). Die Pflanze ist bekannt für Wurzelausläufer, die sich (so glaube ich) auch schon bei mir anfangen zu bilden (bei Gelegenheit kann ich dazu auch noch das eine oder andere Bild einstellen): Auch D. venusta hat sich nach etwas Rumzickerei gut eingelebt, sogar einmal geblüht (dabei leider keine Samen produziert) und ist zur Zeit besonders schön ausgefärbt: Als das Konzept dann seine Vorteile bewiesen hatte, beschloss ich das Ganze auch mal im Großformat auszuprobieren. Ich habe sämtliche Pflanzen (bis auf die Zwerg-, Knollen- und Freiland-Drosera), die glücklicherweise auch ähnliche Kulturansprüche hatten, in ein 120cm x 60cm messendes Becken mit ordentlich Wurzelraum gepflanzt und dabei, ähnlich wie auch beim kleineren Becken, ein sehr luftiges und sandiges Substrat gewählt. Das Terrarium steht am sonnigsten Platz im GwH überhaupt (bis zu 10 Stunden Sonne am Tag); nach etwas Eingewöhnungszeit tzeigen sich auch die Bewohner des Großexperimentes sehr dankbar. Zuerst einmal ein Schnappschuss, der die Drosera capensis-Ecke zeigt, in der alle z.T. mitgenommenen D. capensis-Formen neu ausgetrieben haben oder im Moment am Austreiben sind und teilweise schon recht ansehnlich ausschauen (auf Wunsch kann ich hier natürlich einige Detailbilder nachliefern): Es sind zu u.a. sehen: D. capensis "red" (l.h.), D. capensis "hairy" (v.r.); D. capensis "Giant" (v.m.); D. capensis "alba" (m.m.) Ein Bild von einer bunten Mischung von D. capillaris "Typ Cuba" sowie D. burmannii darf natürlich auch nicht fehlen: Blüte von D. burmannii: D. paradoxa hat sich auch schön rötlich ausgefärbt und dankt den neuen Bedingungen schon mit zahlreichen Blütenständen: Und auch D. x snyderi gefällt mir in letzter Zeit besonders gut, ebenfalls mit vereinzelten Blütenständen: Wie gesagt, allerlei Anmerkungen werden hier gerne gesehen! Grüßle Julian
  15. Manuel Reimansteiner

    diebische Schwebfliege an südamerikanischen Drosera

    Hallo, ich bin gerade auf einen interessanten Artikel gestoßen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4856264/ Hier noch ein deutscher Bericht dazu: http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/9e8d15cb6cea1cf Viele Grüße Manuel
  16. Hallo zusammen, ich bin gerade zwei Tage aus meinem Urlaub am Kaiserstuhl zurück und bin heute dazu gekommen die Bilder meiner Moorexkursionen zu sortieren. Besucht habe ich zwei Moore, eins mit und eins ohne Karnivoren-Fund. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an meine Familie, die an zwei von fünf Urlaubstagen mit mir in den Schwarzwaldbergen herumgewandert ist und mir den Besuch dieser Moore ermöglicht hat. Für die Bildqualität bitte ich vorab um Entschuldigung. Leider hatte ich meine Kamera nicht in den Urlaub mitgenommen, so dass sämtliche Bilder Handyaufnahmen sind... Zunächst hatte ich mir das Hirschbädermoor (47.852136, 8.075113) knapp unterhalb des Feldbergs vorgenommen. Das Moor liegt auf rund 1250m Höhe und ist damit das höchstgelegene Moor des Schwarzwalds. Leider wurde das Moor früher intensiv entwässert (die bis zu 2m tiefen Entwässerungsgräben sind noch gut zu sehen), seit einigen Jahren allerdings wieder aktiv angestaut, was aktuell zu einem recht guten Zustand führt. Das Moor ist über einen gut ausgebauten Forstweg (sogar mit Dreirad, wie ich jetzt weiß ), gut zu erreichen. Der Weg bietet auch immer wieder sehens werte Ausblicke über den Schwarzwald. Schon in den Gräben am Wegesrand und im angrenzenden Wald sind große Sphagnumbestände zu finden, die mich schonmal sehr fröhlich stimmten... Außerdem war der Weg (zur Freude meiner Jungs) von vollreifen Blaubeeren gesäumt, was bis hinauf in's Moor nicht abbrach. Oben (das bedeutet am nördlichen Ende des Moors) angekommen, bot dann ein Bohlenweg einserseits wunderbare Einblicke in die Moorlandschaft und auf die Vegetation, andereseits auch auf die schon angesprochenen Entwässerungsgräben. Typische Pflanzen sind natürlich die Binsen, das Wollgras und auch die verkrüppelten Birken und Fichten. Die wiedervernässten Bereiche des Moores wirkten auf mich recht gesund, so dass ich glaube, dass diese Maßnahmen den Lebensraum langfristig stabilisieren können. Hier die angesprochenen angestauten Entwässerungsgräben. Den Unterschied zwischen "davor" und "dahinter" sieht man nur allzu deutlich. Leider Gottes konnte ich von den begehbaren Pfaden aus und trotz intensiver Suche keine Karnivoren finden. Auch konnte ich den Rest meiner Familie nicht ewig am (sehr sehenswerten) "Zweiseenblick" sitzen und warten lassen, so dass ich mit einem letzten Blick über die südliche Moorfläche, aber leider ohne Karnivoren-Fotos nach Hause gefahren bin. Ein wenig frustriert (ja klar, schönes Moor, aber sind wir mal ehrlich: ohne Karnivoren fehlte das i-Tüpfelchen ) hab' ich mich dann nochmal an die Recherche begeben und ein zweites Moor in der Nähe ausfindig gemacht. Wohl, weil ich meiner Frau so leid tat (Danke! Danke! Danke!) wurde dann ein weiterer Urlaubs- zum Moorexkursionstag gemacht. Soviel kann ich verraten, diesmal bin ich nicht mit leeren Händen (oder besser gesagt, leerer Speicherkarte) zurückgekommen. Fortsetzung folgt, (wahrscheinlich heute Abend noch)... Einstweilen viele Grüße, Christian
  17. Michael Wolloner

    Meine Pflanzen 2016

    Servus, da ich heute komischerweise schon um 7 Uhr wach und fit war, wollte ich mal ein paar Fotos machen. Nepenthes peltata Nepenthes mikei Nepenthes glabrata Nepenthes jacquelineae Nepenthes lowii Heliamphora chimantensis Nepenthes flava Lecanopteris darnaedii Heliamphora pulchella Lecanopteris pumila Pleurothallis allenii Drosera roraime Nepenthes vogelii So, das war es vorerst einmal.... Würde mich über Kritik und Verbesserungsvorschlägen freuen... Schönen Sonntag und schöne Grüße
  18. Hallo Zusammen, Ich habe unter den Pflanzen, die ich als Drosera Capensis Matroosberg bekommen habe eine Pflanze, die anders ist als die anderen. Sie hat kürzere Blätter und bildet bereits einen Blütenstiel, obwohl sie kaum größer als eine 1-Cent-Münze ist. Ist das normal?Ich habe gelesen dass die Form vom Matroosberg etwas kleiner bleibt als die normale, aber so extrem sollte das eigentlich nicht sein, vor allen da die restlichen Pflanzen normal aussehen. Wenn jemand glaubt, dass es eine andere Art ist als Drosera Capensis währe ich über Vorschläge sehr dankbar. Bilder:
  19. Hallo, Nach meiner doch sehr langen Abstinenz hier im Forum, kommt auch mal wieder etwas von mir! Da ich vor kürzerer Zeit eine Woche in Norwegen verbrachte und an einem Ausflug auf den/die (ich hab keine Ahnung was da richtig wäre) Preikestolen ein paar Karnivoren entdeckt habe, möchte ich euch einige Bilder zeigen die ich auf der Wanderung gemacht habe. Ich möchte mich gleich für die Qualität bzw. den Weißabgleich entschuldigen, der manchmal nicht ganz so gut zum Bild passt. Trotzdem hoffe ich das euch die Bilder gefallen! PS: Da die Bilder im Prinzip nur verlinkt sind, kann ich sie nicht kleiner,als Vorschaubild, machen (zumindest habe ich nichts gefunden). Hoffe das ist ok! Gruß Jonas
  20. Stand, 01.02.2017 Darlingtonia D. californica Dionaea D. muscipula 'typical' Drosera, subtropisch D. aliciae D. binata, "T-Form" D. capensis D. capensis 'albino' D. spatulata Drosera, winterhart D. anglica D. filiformis ssp. filiformis D. intermedia D. rotundifolia Heliamphora H. heterodoxa x minor Nepenthes N. "Bloody Mary" N. "Miranda" N. Hybride (Sieht aus wie "Rebecca Super", kommt aber aus dem Supermarkt und ist daher nicht gesichert) N. Hybride unbestimmt N. ventrata (Auf dem Schildchen stand zwar alata, ich glaube aber nicht das es eine reinrassige alata im Baumarkt gibt) Pinguicula P. gracilis P. martinezii P. x Tina Sarracenia S. x catesbaei S. x farnhamii S. flava S. leucophylla 'Helmut's Delight' S. psittacina S. psittacina - Hybride S. purpurea (2 nicht näher bestimmte Purpurea-Hybriden) Utricularia U. bisquamata U. livida (Mexiko) U. subulata U. tricolor Begleitpflanzen in den Moorkübeln (Weinfässern) Betula nana Caltha palustris Narthecium ossifragum Pogonia ophioglossoides Rhododendron hirsutum Scutellaria Sphagnum Spiranthes Trichophorum alpinum Vaccinum macrocarpan Herzlich bedanken möchte ich mich bei allen, die mir mit Samen und Pflanzen helfen meine kleine Sammlung stetig zu erweitern. Und auch allen, die mir mit Rat und Erfahrungen zur Seite stehen, so das ich mein Wissen stetig erweitern kann. Ich danke Euch! Für Korrekturen uns Anmerkungen der Schreibweise bin ich dankbar.
  21. Hallo, da bei mir D. falconerii D.adelae und D.spatulata gleichzeitig blühen werden, wollte ich mal fragen, ob diese Arten miteinander vermehrt werden können, auch wenn es wahrscheinlich nicht geht, möchte ich, bevor ichs dann doch hätte tun können davon überzeugen. Weiß da jemand was, ich bin für jeden Tipp Dankbar. Grüße Tillmann
  22. Cyrus

    Drosera stirbt ab?

    Hallo zusammen! ich weiß das das Problem häufig auftritt, allerdings find ich für meine Bedingungen keine Lösung. Also bislang habe ich meine Drosera capensis im Aquarium . Seit kurzem habe ich das Problem das nach und nach die Blattspitzen und dann das ganze Blatt braun wird. Ich schneid jetzt schon alle schlechten Spitzen ab aber es kommen alle paar Tage neue hinzu. Eine Veränderung der Bedingungen kommen nicht in Frage,es passte wochenlang alles. Blüte wurde auch gebildet aber seitdem ist die Schleimbildung kaum noch vorhanden und auf Fütterung sprechen die meiner Empfindung nach etwas träge an. So sieht's bis jetzt aus,hab vorhin alles geschnitten was braun war . Schädlinge sind augenscheinlich keine da, jemand ne Idee was das sein kann??? Grüße
  23. Christian Voss

    Querbeet von draußen

    Hallo zusammen, schwer depremiert nach dem EM-Aus gerade eben, hab' ich mir gedacht: Bring' den Tag noch zu 'nem versöhnlichen Ende. Darum möchte ich hier noch ein paar der Fotos zeigen, die ich heute in den Gewächshäusern und von den Moorkübeln geschossen hab'. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, alle "in Form zu bringen", daher hier erstmal der erste Teil der Bilder. Zu sehen sind hauptsächlich Drosera aus Südafrika und Dionaea, morgen folgen dann weitere Dionaea, Drosera und Sarracenien. So, das waren alle Bilder, die bis jetzt bearbeitet sind. Morgen geht's weiter. Bis dahin viel Freude mit den Bildern und, an die Fußballfreunde: Kopf hoch! Wir haben in Russland einen Titel zu verteidigen... Viele Grüße, Christian
  24. Kevin G.

    Kevin's Pflanzen

    Hallo zusammen, Seit 4 Jahren geistere ich im Forum rum und habe bisher nicht richtig Bilder meiner Pflanzen gezeigt. Zeit, dies zu ändern! Dieses Thema soll auch Einblicke in meine Kultur bringen. Ich werde in den nächsten Tagen/Wochen/Monate - je nach Lust und Laune - nach und nach die verschiedenen Kultursektoren zeigen. Los geht’s mit meinem Fenstertisch: Drosera admirabilis "Floating" - Ursprünglich waren's drei, aber nach dem Umtopfen ist ein Exemplar abgestorben. Vielleicht treibt sie aus den Wurzeln wieder aus... D. affinis - Normal hat sie schon ein kleines Stämmchen. Habe sie einfach etwas tiefer gesetzt. D. anglica "Hawaii" - Die tropische Variante von D. anglica. D. capensis 'Red' - Im Sommer schön knallig rot, aber dank der Zusatzbeleuchtung sieht man am Blattansatz ihr Potential. D. filiformis "Red" - Nach dem Umtopfen ist sie verschwunden und dachte, ich hätte sie verloren. Nun sagt sie in Terminator-Manier: "I'll be back!" D. intermedia "Gran Sabana" - Eine tropische Variante von D. intermedia. D. intermedia "Roraimae" - Eine weitere tropische Variante. Trotz Zusatzlicht zog sie sich teilweise in Hibernakel zurück. D. natalensis - Sieht eigentlich immer gut aus. Drosera nidiformis - Ihre momentane Ausfärbung reicht fast der Möglichen im Sommer. D. spatulata var. lovellae - Für mich die schönste Form. Ursprünglich wie bei D. admirabilis drei Exemplare, nach dem Umtopfen eins hopps gegangen. Treibt aber bereits mehrfach aus der Wurzel aus. D. venusta - Nach dem Umtopfen gehen sie richtig ab! Ein paar Zwerge hab' ich auch: D. echinoblastus x omissa "white flower" [Klon 3] D. enodes D. mannii "white flower" [Klon C] D. micrantha - Ehemals D. paleacea. Im Topf müssten sich um die 80 Brutschuppen befinden. *pfeif-pfeif* D. nitidula D. platystigma "type" D. pulchella "orange flower" {Mt. Cooke} D. pygmaea {Broadwater N. P.} D. roseana - Im Topf sind nur 100 Brutschuppen... D. scorpioides - Zwar noch nichts zu sehen, aber lang wird's nicht mehr dauern. D. verrucata "robust form" - Ehemals D. dichrosepala. Natürlich gibt es auch die Gesamtansicht: Einmal von oben. Es fehlen D. capensis, D. oblaceolata, die Dionaea's, D. lasiantha und D. scorpioides "large" (wurde mittlerweile angesetzt). Und von unten, damit ihr dieses LED-Monster sehen könnt! Kulturbedingungen: Standort: Südwest-Dachfenster Temperaturbereich: 18-36°C Luftfeuchte: 40-70% Gießen: Im Anstau mit DIY-VE-Wasser Beleuchtung: Nur von September bis März. Basiert auf auf Aluprofile geklebte LED-Streifen. Lichtfarben sind kaltweiß und warmweiß im Verhältnis 1:1. Luxbereich von 10000 (Rand) bis 18000 Lux (Zentrum). Abstand zur Substratoberfläche 16,5 cm. Leuchtet 12h/Tag und frisst ca. 130 Watt. Sonstiges: Vor ca. 2 Monaten Umstellung von Rund- auf Vierkanttöpfe. Fotografiert mit einer Samsung WB30F. Bearbeitet mit IrfanView (Größenänderung). Lob, Kritik und eventuelle Fragen sind gern gesehen! Gruß Kevin
  25. Hallo, Als in der Wohnung hunderte Ameisen aufzufinden waren hab ich nicht lang gewartet und diese an meine Fleischis verteilt. Das diese starken Insekten es oftmals schafften von den Blättern der Droseras herunter zu klettern hab ich schnell bemerkt hab sie aber trotzdem weiter verfüttert. Als ich dann ein paar Stunden später wieder auf die Droseras geschaut habe, waren die Blätter, auf die ich Ameisen gelegt hatte abgestorben. Die Ameisensäure tötet also auch problemlos Pflanzen oder Teile von ihnen, was ich echt interessant finde, denn die Ameise befreit sich, und zerstört dazu noch Blätter, echt interessant, was die alles zu Stande bringen. Grüße Tillmann
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