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  1. gerry

    Drosera Petiolaris

    Hallo, ich habe heute eine neue Drosera bekommen. Sie wurde wurzelnackt in Sphagnum verschickt. Aber ich weis nicht, ob ich die jetzt mit Moos in Torf pflanzen darf, brauche ich dafür Sphagnum oder darf ich sie so wie sie ist in Torf pflanzen. Verschimmelt das Moos dann?? Ich bedanke mich jetzt schon für euren Rat, Grüße Gerhard
  2. Philipp J.

    Ist das eine Drosera oblanceolata?

    Hallo, habe jetzt schon länger diese Drosera oblanceolata, aber mich würde es dennoch interessieren ob es sich hier um die echte handelt. Es sind zwar noch kleine Pflanzen aber evtl könnt ihr schon etwas erkennen. Hier die Bilder: und hier noch die Blüte: Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Gruß
  3. TCordes

    Flexibilität von Drosera Regia

    Ich glaube, es gibt keine Drosera, die durch ihre schlanke Fangarmspitze (und natürlich durch die Länge) mehr Flexibilität an den Tag legen kann als Drosera Regia. Keine Ahnung, wieviel Insekten ihr da gleichzeitig in die Falle gegangen sind :-)
  4. Christian Voss

    Blüten querBeet

    Hallo zusammen, da's die Sonne heute mit der Mitte Deutschlands besonders gut meint, konnte ich durch den Garten streifen und die ein- oder andere Blüte der unterschiedlichen Gattungen ablichten (was bei voller Sonne selbst mit wackeligen Händen ganz brauchbare Bilder liefert). Bewusst liegt hier der Fokus auf den Blüten - Bilder der Pflanzen werde ich aber bestimmt noch nachreichen... Zuerst waren die Moorkübel hinter den Gewächshäusern an der Reihe, denen die heftigen Regenfälle der letzten Tage plus viel Sonnenschein und warme Temperaturen sichtlich zu gefallen scheinen. Im Moment hab' ich den Eindruck, dass die Sarracenien täglich mehrere Zentimeter zulegen. Außerdem wird jetzt deutlich, dass alle Pflanzen den radikalen Rückschnitt bis auf wenige Zentimeter über den Austriebspunkten, problemlos weggesteckt haben und jetzt (evtl. etwas später als letztes Jahr) mit voller Kraft austreiben - kein einziger Winterverlust :cool: . Auch alle D. binatas, die diesen Winter zum ersten mal in den Moorkübeln verbracht haben, treiben wieder aus. Wie zu erwarten war, stehen die flavas, oreophilas und purpureas (in den rechten Kübeln) schon voll im Saft, während sich leucophyllas, rubras, alatas und Hybriden (in den linken Kübeln) noch etwas zurückhalten. Danach bin ich dann ins obere (geheizte) Gewächshaus gewechselt, in dem ich nun wohl endgültig die Heizung abbauen kann. Die südafrikanischen und australischen Sonnentaue stehen hier in voller Blüte und ich werde langsam mit der Ernte beginnnen müssen bevor es wieder in allen Töpfen bunt durcheinander sprießt. Bei den Dionaea, die auch in diesem Gewächshaus untergebracht sind, habe ich mich in diesem Jahr dazu entschlossen, die Blütenstiele nicht abzuschneiden und die Blüten per Hand zu bestäuben, was einige kleinere Pflanzen mittlerweile an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gebracht hat. Zum Teil musste ich hier wirklich in letzter Minute den Stängel abschneiden, sonst wäre mir die ein- oder andere Pflanze eingegangen. Die Großen stecken die Blüte aber locker Weg. Ziel des Ganzen ist, Samen der unterschiedlichen Kultivare zu ernten, auszusäen und mal zu schauen, wie's mit den vererbten Merkmalen aussieht... Hier dann zunächst die Drosera- und anschließend einige Dionae-Blüten: Im gleichen Gewächshaus steht auch das Aquarium mit den Zwergkrügen, wo ich mittlerweile neun Blütenstiele zählen kann. Auch hier verspricht die Ernte reichlich auszufallen... Fehlt noch ein Blick in's kalte Gwächshaus, wo sich die temperierten Sonnentaue noch mit den Blüten zurückhalten, lediglich einige D. binatas blühen inzwischen. Eben diese bilden auch mittlerweile eine undurchdringliche "Klebewand", die schon so mancher Schnake, Schwebfliege,... zum Verhängnis geworden ist. Hier ist zwar die Blütenpracht nicht ganz so üppig, hauptsächlich stehen in diesem Gewächshaus ja auch Sarracenia Sämling, dafür bietet der Blick auf die Pflanzen dann aber wieder eine ansehnliche Farbenpracht... Zwei Bilder hab' ich an der Stelle dann auch noch von meiner "wild" wachsenden Sphagnum-Wanne, die D. rotundifolias und D. anglicas nebst einigen Gräsern und anderem Moorzeugs, das ich nicht bestimmen kann, ein Zuhause bietet. Viel Freude beim Anschauen, besonders denen, die's heute nicht ganz so gut mit dem Wetter erwischt haben, :cold: viele Grüße, Christian
  5. toby

    Mein Moorbeet

    Hi, ich wollte euch mal zeigen, wie weit ich bis jetzt gekommen bin. Einige werden Ihre Pflanzen bestimmt wiedererkennen. :-) Das Moorbeet besitze ich seit einem Jahr und es hat den letzten Winter ohne Verlust überlebt. So sah es letztes Jahr aus. Dieses Jahr wurde es etwas erweitert. Auf der rechten Seite habe ich einen kleinen Hügel angelegt. Der Hügel wurde mit Steinen modelliert und mit Substrat aufgefüllt. Das Substrat am Hügel ist Torf mit Sand und Kiesel. Der Rest des Beetes besteht fast ausschließlich aus Torf. Hier mal ein paar Pflanzen. Die Pflanzen sind teilweise schon so groß, weil sie dieses Jahr erst gekauft wurden . Dionaea Dark Red und D. filiformis x intermedia Dingley Giant und Dionaea Green Diese Dionaea wurde noch im Moorkübel überwintert. Also komplett eingefroren. Wobei die Dionaea im gefrorenen Zustand fast keinen Schaden nahm. Während der 4 Wochen um Weihnachten, an denen es keinen Frost gab, war der Moorkübel überflutet. Nach 3 Wochen gefiel ihr das nicht mehr so gut. Zum Glück gefror der Kübel dann wieder komplett. Dieses Jahr werden die Wasserablauflöcher tiefer gesetzt. (Zumindest bei den Dionaeas). Letztes Jahr blühte die S. flava Culture. Dieses Jahr ist noch nichts erkennbar außer ein paar neuen Schläuchen. Vielleicht kommt ja noch was? Dafür blüht die Flava red zum ersten Mal. Scheint so, als ob ihr der Winter nichts ausgemacht hat. Wohingegen die S. purpurea ssp. venosa auch noch keine Blüte zeigt, obwohl die schon sehr groß ist.... Hier noch ein paar Impressionen aus dem Moorbeet. P. grandiflora ssp. rosea x vallisneriifolia (hab ich vor kurzem erst erhalten, desshalb blüht sie jetzt schon) Die P. grandiflora braucht noch etwas. P. grandiflora Hier noch ein paar Droseras Diese Filiformis mit den 2 Tochterpflanzen wurde auch draußen überwintert. Rechts steht eine Pflanze die ich erst seit kurzem habe. Man sieht deutlich den Vorsprung von Gewächshauspflanzen. Hier noch die Nepenthes Juthatip Soper. (Hab sie als solche erhalten, leider findet man zu dieser Pflanze nicht viel. Hat irgendwer Infos diesbezüglich?) Ich hoffe, die Bilder gefallen euch. Es wird noch eine Weile dauern bis man auch schöne Schläuche sehen kann. Ich halte euch über dem Moorbeet auf dem Laufenden gruß toby
  6. Lutz

    Südafrikanische Drosera

    Hi, ausnahmsweise mal keine Knollendrosera, naja, fast keine, sondern Südafrikaner. Drosera trinervia Bainskloof Drosera cistiflora Nieuwoudtville Drosera pauciflora Stellenbosch Drosera rubrifolia Drosera admiralis "small form" Drosera admirabilis Ceres Drosera admirabilis Palmiet River Drosera esterhuyseniae x slakii Drosera humilis Wongan Hills Happy Growing Lutz
  7. Henrik J

    Frühlingsbilder Teil2

    Hallo, da auch bei mir der Frühling so langsam erwacht habe ich mich heute in mein Gewächshaus begeben und einige Bilder gemacht. Ich hoffe sie gefallen euch. Die Namen der Pflanzen stehen immer unter dem eigentlichen Bild. Hier geht es zu Teil1: >Klick< Drosophyllum by Henrik Jellinghaus, on Flickr Drosophyllum by Henrik Jellinghaus, on Flickr Drosophyllum by Henrik Jellinghaus, on Flickr Drosophyllum by Henrik Jellinghaus, on Flickr Drosophyllum by Henrik Jellinghaus, on Flickr skorpioides Pink by Henrik Jellinghaus, on Flickr skorpioides Pink by Henrik Jellinghaus, on Flickr skorpioides Pink by Henrik Jellinghaus, on Flickr Darlingtonia by Henrik Jellinghaus, on Flickr Darlingtonia by Henrik Jellinghaus, on Flickr Drosera binata by Henrik Jellinghaus, on Flickr Drosera binata by Henrik Jellinghaus, on Flickr Roridula by Henrik Jellinghaus, on Flickr Roridula by Henrik Jellinghaus, on Flickr Roridula by Henrik Jellinghaus, on Flickr Roridula by Henrik Jellinghaus, on Flickr Roridula by Henrik Jellinghaus, on Flickr Big Mouth by Henrik Jellinghaus, on Flickr IMG_3947 by Henrik Jellinghaus, on Flickr IMG_3945 by Henrik Jellinghaus, on Flickr IMG_3944 by Henrik Jellinghaus, on Flickr IMG_3942 by Henrik Jellinghaus, on Flickr Helonias by Henrik Jellinghaus, on Flickr Helionas by Henrik Jellinghaus, on Flickr MfG Henrik
  8. Henrik J

    Frühlingsbilder Teil1

    Hallo, da auch bei mir der Frühling so langsam erwacht habe ich mich heute in mein Gewächshaus begeben und einige Bilder gemacht. Ich hoffe sie gefallen euch. Die Namen der Pflanzen stehen immer unter dem eigentlichen Bild. Hier geht es zu Teil2: >Klick< Big Teeth Red Giant by Henrik Jellinghaus, on Flickr Big Teeth Red Giant by Henrik Jellinghaus, on Flickr Fused Teeth/Tooth by Henrik Jellinghaus, on Flickr Bimbo by Henrik Jellinghaus, on Flickr Schuppenstiel Dr. E. König by Henrik Jellinghaus, on Flickr Whale by Henrik Jellinghaus, on Flickr Whale by Henrik Jellinghaus, on Flickr Dentate by Henrik Jellinghaus, on Flickr Dentata by Henrik Jellinghaus, on Flickr Hairkam by Henrik Jellinghaus, on Flickr Korean Melody Shark by Henrik Jellinghaus, on Flickr Korean Melody Shark by Henrik Jellinghaus, on Flickr Red Pygmy by Henrik Jellinghaus, on Flickr Kincky Waves by Henrik Jellinghaus, on Flickr Wacky Traps by Henrik Jellinghaus, on Flickr Moon Traps by Henrik Jellinghaus, on Flickr Fondue by Henrik Jellinghaus, on Flickr Drosera binata by Henrik Jellinghaus, on Flickr Dr No Trap by Henrik Jellinghaus, on Flickr Schuppenstiel 1 (?) by Henrik Jellinghaus, on Flickr Seedlings by Henrik Jellinghaus, on Flickr Red Sawtooth (?) by Henrik Jellinghaus, on Flickr MfG Henrik
  9. Christian Voss

    Frühlings Bilder aus dem Gewächshaus (Teil 2)

    Hallo zusammen, um den (Vor-)Frühlingsthread nicht noch länger werden zu lassen und damit man nicht bis ins Unendliche scrollen muss um neue Bilder zu finden, habe ich mich entschlossen, einen neuen zu starten.Daher auch die Nummerierung im Titel. Wieder ist also ein Monat vergangen und die Natur war gerade in diesem Monat ungeheuer fleißig. Unter anderem müsste ich mittlerweile dringend mal den Rasen mähen. Zwar ist die Eifel noch etwas hintendran, aber auch hier haben die Bäume mittlerweile mehr Blätter als Knospen. :happy: Den Unterschied kann ich täglich auf meinem Weg zur Arbeit nach Koblenz (im Mittelrheintal) sehen, wo mittlerweile schon die Obstbäume blühen, ... aber ich schweife ab. In den Gewächshäusern ist der Frühling nun auch vollends angekommen. Mag die Temperatur draußen auch um die 10°C liegen, so heizt jeder Sonnenstrahl die Häuser innerhalb von Minuten auf ca. 25°C auf (bis sich dann die Fenster öffnen), was den Pflanzen darin augenscheinlich den entscheidenden Vorteil gegenüber den Outdoor-Pflanzen verschafft. Starten möchte ich wieder im (auf ca. 6°C) beheizten Gewächshaus, in dem die südafrikanischen und südamerikanischen Drosera, die Dionaea, die temperierten Pinguicula sowie das Cephalotus-Becken ihren Platz gefunden haben. Ich habe bewusst versucht auch die im (Vor-)Frühlingsthread bereits gezeigten Pflanze abzulichten, damit man den Entwicklungsfortschritt erkennen kann. Mit Bildern vom Chepalotusbecken geht´s diesmal los. Auffälligste Veränderung zum vorherigen Monat ist, dass hier etwas Farbe in's Spiel gekommen ist. Das überwiegende Dunkelrot der "Winter-Krüge" hat viele kleine grüne Tupfen bekommen. Von allen Wachstumspunkten aus sprießen jetzt die frischen grünen (nicht karnivoren) Blätter. Weil sie mittlerweile so schön aussehen und ihnen der 5°C-Winter offensichtlich so gut getan hat, hab' ich heute ziemlich viele Drosera-Fotos dabei. Die größte zuerst: Drosera regia treibt kräftig aus, hat mittlerweile ungefähr 25cm Blattlänge erreicht und hat ganz im Zentrum den ersten erkennbaren Blütenansatz. ... gefolgt von einigen Klassikern... Zuverlässig treibt Drosera madagascariensis - wie jedes Jahr - nach dem kompletten überirdischen Absterben, aus den Wurzeln wieder aus. Bei den angesprochenen 6°C Wintertemperatur scheint dieser Sonnentau nicht in der Lage zu sein , überirdisch weiterzuwachsen - allerdings bringt D. madagascariensis so schnell nichts um. Speziell für Wolfgang hab' ich dann hier nochmal eine sehr schöne D. spatulata - Variante aus Neuseeland abgelichtet. Diese Form bleibt selbst bei voller Sonneneinstrahlung ziemlich grün, blüht rein weiß und hat einen sehr haarigen Blütenstiel. Nicht fehlen dürfen zu dieser Jahreszeit die Fliegenfallen. Nach der Winterruhe explodieren sie im Moment förmlich und haben ihren Durchmesser innerhalb der letzten zwei Wochen quasi verdoppelt. Eventuell ist es ja wohl möglich, Dionaea über mehrere Jahre durchzukultivieren, allerdings sieht man zu dieser Jahreszeit, wie gut den Pflanzen die Pause getan hat. Hier zunächst ein Übersichts-Foto, gefolgt von einem Beispiel, was passiert, wenn man eine D.m. 'UK Sawtooth I' sich über mehrere Jahre teilen lässt und zu faul ist diese aueinanderzupflücken und umzutopfen. ...ach ja, und die erste Blüte ist mittlerweile auch offen. Die temperierten Pinguicula sind jetzt auch alle aus der Erde gekommen und die meisten blühen auch schon. Hier habe ich das Gefühl, dass die für diese Gattung eher warme Überwinterung zumindest nicht zu warm war. Auch im ungeheizten Gewächshaus ist inzwischen alles erwacht. Hier gibt es zwar immer noch leichte Nachtfröste, allerdings scheinen die sommerlichen Tagestemperaturen das dann auch wieder zu kompensieren. In diesem Gewächshaus stehen fast ausschließlich Sarracenien, außerdem einige winterharte Drosera und eine Sphagnum gefüllte "Moorschale" in der D. rotundifolia, D. anglica und ein paar Begleitpflanzen wachsen. Zunächst eine kleine Ansicht vom Entwicklungsstand der großen Sarracenien; sie stehen kurz vorm Öffnen der ersten Schläuche und auch Blüten. Wer hier die obligatorischen Arten-Schildchen vermisst, gut aufgepasst! Diese Pflanzen (ca. 120 Stück) habe ich im Herbst von Johannes Beck geschenkt!!! bekommen. Sie stammen aus der Auflösung seines Moorbeets und werden sich, sobald ich mein neues Moorbeet angelegt habe, auch wieder in einem solchen wiederfinden. Da ich die Pflanzen ohne Schildchen bekommen habe werden sie auch ohne diese (ich bin nicht so gut im Nachbestimmen von Sarracenien :happy:) ins Beet kommen - sieht sowieso besser aus. An dieser stelle nochmal DANKE, DANKE, DANKE für diesen Riesenhaufen fantastischer Pflanzen an Johannes! Auch die Seedgrown-Sarracenien treiben neue Schläuche. Hier fasziniert mich immer wieder dieses leuchtende Rot der frischen Austriebe. In der angesprochenen Moorschale entwickeln sich auch alle Drosera wunderbar. Jedes Jahr tauchen dann auch wieder neue Pflanzen an neuen Stellen aus dem Moos auf und bilden gerade in diesem frühen Stadium einen sehr schönen Kontrast zur Moosfarbe. Die übrigen, getopften, winterharten Drosera treiben kräftig aus, insbesondere D. binata legt täglich gefühlt mehrere Zentimeter zu. Hier zunächst ein Blick in die D. binata - Ecke, gefolgt von ein paar Gegenlicht-Spielereien von und mit D. filiformis. Damit wären die Gewächshäuser für diesmal abgearbeitet. Bleibt noch der obligatorische Blick in die Freiland-Moorkübel dahinter. Wie zu erwarten war, sind die Pflanzen in den Kübeln noch, ich würde sagen, ca. 3 Wochen hinter den Gewächshauspflanzen zurück, schieben aber jetzt auch die ersten Blüten gen Himmel. Augenscheinlich hat der komplette Kahlschlag, den ich ihnen dieses Jahr verpasst habe, keine negative Wirkung hinterlassen. Im Gegenteil: Ich seh' endlich mal wieder, was sich da im Detail tut... Bei einigen der inzwischen großen, alten Sarracenia-Rhizome rechne ich mit bis zu 15 Blüten pro Pflanze. Bleibt mir noch, viel Spaß beim Anschauen zu wünschen, wie immer bin ich offen für konstruktive Kritik, Anregung,... und möchte mit diesem Foto mit dem Titel "Ich bin dann mal weg..." schließen :tongue: Grüße, Christian
  10. Hallo liebe Foren-Gemeinde. Ich bin gerade für einige Tage an der Ostsee, und habe die Zeit genutzt mir die Natur hier etwas anzusehen. Dabei habe ich auch einen vermuteten Standort von Drosera intermedia aufgesucht, diese habe ich leider vor Ort nicht vorgefunden. Die Gegend war auch sehr stark von Wildschweinen zerwühlt. Allerdings habe ich ein einziges kleines Plätzchen mit Drosera rotundifolia gefunden. Viel zu sehen gibt es leider nicht, aber den kleinen Schnappschuss wollte ich euch nicht vorenthalten. Und hier ein Foto zur umliegenden Umgebung: Schöne Grüße, Andy
  11. Hallo zusammen, heute habe ich das traumhaft schöne Wetter genutzt, um ein paar Bilder in meinen Gewächshäusern zu schießen. Das eine Haus wird den ganzen Winter hindurch auf ca. 5-6°C beheizt und beinhaltet Drosera, Dionaea und winterharte Pinguicula. Im zweiten, unbeheizten Haus stehen hauptsächlich Sarracenia-Sämlinge im Alter von einem bis zu fünf Jahren und winterharte Drosera. Obwohl die Winter hier in der Eifel (auf ca. 500m ü. NN) nicht gerade ein Zuckerschlecken sind, konnte ich zu meiner großen Freude die ersten Anzeichen des nahenden Frühlings entdecken und ablichten. Da wären also zunächst zwei austreibende Pinguicula Arten aus dem P. longifolia - Komplex: Tagelange Tages- wie Nachttemperaturen von um die 5°C scheinen die Südafrikaner wieder mal ohne ein Wimpernzucken überstanden zu haben. Interessant ist immer wieder die D. capensis vom Matroosberg, die als einzige (mir bekannte) Standortvariante eine Art Hibernakel bildet und jetzt wieder kräftig austreibt. Einige der südamerikanischen Drosera sind zwar arg in Mittleidenschaft gezogen aber allesamt lebendig und werden täglich kräftiger. Völlig unbeeindruckt vom Winter zeigen sich auch die Pflanzen im Cephalotus-Becken (auch wenn die Pflanzen nicht mal ansatzweise mit den von Martin gezeigten mithalten können). Wie schon Eingangs erwähnt beheimatet das beheizte Haus auch diverse D. muscipula Klone. Hier sind auch alle in guter Verfassung. Während einige jedoch schon große Fallen produzieren und eine sogar die erste Blüte treibt, sind andere (z.B. die 'Cup Trap') noch dabei aus dem Rhizom herauszukriechen. Im kalten Haus liefen mir zunächst einige Achtbeiner über den Weg. Dieser hier hat besonders lange still gehalten: Hier sieht alles noch etwas "verschlafener" aus. Lediglich bei einer D. binata konnte ich einen Austrieb erkennen. Ansonsten schlummern die winterharten Drosera noch selig vor sich hin. Die Sarracenia haben zwar wie üblich bei den einjährigen den ein oder anderen Verlust zu vermelden, sind aber im Großen und Ganzen sehr gut in Schuss. Zu guter Letzt hab' ich mir noch die Moorkübel hinter den Gewächshäusern vorgenommen. Hier wartet in den nächsten Wochen wohl noch eine Menge Arbeit auf mich, da gerade die S. flava - Kübel mittlerweile vor lauter Schläuchen und Phylodien geradezu überquellen. Auch hier habe ich zu meiner großen Freude, trotz teilweise gefrorener Kübel, die erste Anzeichen von Austrieben entdeckt. Das war dann erstmal meine kleine Vorschau auf den kommenden Frühling. Wer Ähnliches zeigen kann, fühle sich bitte frei es hier zu posten. Für mich ist jeder Sonnentag und jeder grüne Spross im Moment wie das Aufladen einer inneren Batterie, daher geht mal ruhig davon aus, dass ich noch das ein- oder andere Foto schießen und zeigen werde... :crazy: Beste Grüße, Christian
  12. Andreas Peschel

    Zwerg mit Osterüberraschung

    Hallo bei der vorösterlichen Putzaktion im Gewächshaus ist mir bei D. nitidula x occidentalis die Bildung einer neuen Pflanze an einem Samenstand aufgefallen. Es ist der einzige der nicht vertrocknet ist. Bei D. intermedia habe ich schon öfter gesehen das die Saat bereits am Samenstand gekeimt ist, jedoch war dann der Stiel auch schon fast vertrocknet. Frage: ist diese Kreuzung eigentlich steril? Habe jedenfalls noch nie Saat gehabt. Wenn ja ist das eindeutig ein kleiner Ableger :cool: Gruß Andreas
  13. Lutz

    Drosera-Dionea Hybride?

    Hi, der Titel ist natürlich ein wenig reißerisch aber ich habe da ein Bild, bei dem man fast denken könnte, dass dem so ist: Das ist ein Ausschnitt, bei dem ein unbedarfter Droserist, wie ich es bin, schon mal ins grübeln kommen kann. Hier dann das ganze Bild: Ein wenig sieht es so aus wie eine Dionea mit Tautröpfen an den Spitzen. Ein wirklich gelungenes Bild, dass aber leider nicht von mir ist sondern von Jean-Pierre. Seine Bilder postet er zu einem (geringen) Teil im CPUK-Forum (dieses z.B. nicht) und auf meiner Webseite. Falls jemand schöne Knollendrosera-Bilder liebt und ich hier nicht unter meinem Namen seine Bilder posten werde, lohnt es sich vielleicht mal reinzusehen. Wir sind jetzt zusammen bei fast 400 Bildern und seine neuesten sind u.a. Bilder von Drosera zigzagia x Drosera basifolia-Hybriden (diesmal ernst!). Hier der Link zur Bildergalerie und hier der zu den eben genannten Hybriden. Hier noch ein Bild, das noch nicht auf der Webseite online ist, es zeigt eine D. purpurascens, an derem abgeblühten Blütenstengel sich eine kleine Pflanze bildet (habe ich noch bei einer zweiten). Grüße und so Lutz PS: Gibt es eine Möglichkeit Bilder, die man hochgeladen hat (3. Bild), auch im Beitrag so groß erscheinen zu lassen, wie Bilder, die man verlinkt hat (Bilder 1 und 2) oder vielleicht gleich über den ganzen Bereich des Beitrags? Ich persönlich finde das Anklicken, um das Bild groß zu sehen, eher als lästig. Wenn das nicht geht, dann könntet ihr Admins das vielleicht als Wunsch von mir aufnehmen.
  14. Tim B

    Südamerikaner

    Guten Abend, nach den Zwergdrosera und winterharten Arten hier noch kurz ein paar Pflanzen aus Südamerika. Da muss noch umetikettiert werden... Drosera latifolia {Bandeira Peak} Drosera camporupestris {Serra do Cipó, Minas Gerais, Brazil} hat sich letztens wieder mal entschlossen zu blühen. Hoffentlich bildet sie diesmal ein paar Samen aus. Die hab ich auch immer noch unter spec. Bahia laufen. Drosera riparia {Chapada Diamantina, Mucugê, Bahia, Brazil} Noch eine Blüte. Hat sich leider nie komplett geöffnet.Drosera latifolia x schwackei Drosera spiralis {Botumirim, Minas Gerais, Brazil} Drosera graomogolensis {Itacambira, Minas Gerais, Brazil} Da weiß ich nicht was ich falsch mache... graomogolensis {Itacambira, Minas Gerais, Brazil} x tomentosa var. tomentosa ist irgendwann im Winter grün geworden und will wohl auch so bleiben. Vorher war sie super ausgefärbt. Kein Standortwechsel, garnichts. :dntknw: Irgendwie macht alles was von Markus kommt sofort Blüten aus, sind noch garnicht lange mein. Eine Schönheit aus Chiele, Pinguicula chilensis. :wub: Ich hoffe, die Bilder gefallen. Einen schönen Abend noch.
  15. Andreas Peschel

    Frühlingserwachen

    Hallo Der Frühling kommt......für´s erste...... im Gewächshaus.......und ein paar Schnappschüsse quer durch den Gemüsegarten und die Sicherheitskopieen der Sumpfgladiole mehr als ich brauche denn die Mutterpflanze hat bis jetzt im Moorbeet überlebt gruß andreas
  16. Als ich vor über 5 Jahren mit Karnivoren anfing, war die Sache noch klar. Man gießt mit Regenwasser oder destilliertem Wasser. So habe ich es auf all den Seiten gelesen und so habe ich es gemacht – Erfolgreich! Meine Pflanzen haben sich mit destilliertem Wasser prächtig entwickelt. Nach über einem Jahr habe ich mir dann eine Umkehr-Osmose-Anlage gekauft. Anfängern, die mich gefragt haben, habe ich immer zu destilliertem Wasser geraten. In letzter Zeit steigt die Verunsicherung, nicht nur bei Anfänger, ob man seine Pflanzen mit destilliertem Wasser gießen kann, ohne dass die Pflanzen Schaden nehmen. Oft wird auch empfohlen 10% Leitungswasser beizumischen. Ich habe das nie gemacht und ich kenne Viele, die über Jahre nur mit destilliertem Wasser gießen. Ich werde hier keine wissenschaftliche Diskussion führen. Ich kaufe destilliertes Wasser im Handel, das so bezeichnet ist. Es ist kein Test, sondern eine Dokumentation. Beweisen kann man damit nichts. Ich dokumentiere die Entwicklung und den Zustand der Pflanzen und jeder kann sich seine eigene Meinung bilden. Die Pflanzen werden mit im Handel erhältlichem destilliertem Wasser im Anstauverfahren bewässert. 4 neue Töpfe, frischer Hochmoortorf (Floratorf, H2-H5, PH-Wert 2,5-3,5). Zum Einsatz kommen 4 Pflanzen der Gattung Drosera. Hier geht es also nur um den Sonnentau. Ich werde hier mindestens alle 3 Monate einen kurzen Zwischenbericht einstellen, immer so am Monatsanfang. Das nächste mal dann Anfang November. Ein Unterseter, 4 Töpfe und (leider) sehr, sehr trockener Torf. Handelsübliches destilliertes Wasser. Nichts anderes bekommen die Pflanzen. Der 5l Kanister hat bei REWE 99cent gekostet. Am Licht soll es nicht hapern. Die Pflanzen werden 14 Stunden pro Tag mit einer 12W LED-Lampe beleuchtet. Die Lampe ist 23cm über Substrathöhe angebracht und sorgt für ca. 20.000lx. Lichtfarbe: Warmweiss. Die Hauptdarsteller: Oben D. capillaris var. brasiliensis; mitte links D. intermedia Gran Sabana, rechts D. venusta, unten D. spatulata var. lovellae. So sieht es jetzt aus - in 3 Monaten dann hoffentlich schöner.
  17. Nicky Westphal

    Drosera villosa?

    Hallo zusammen, ich habe auch mal eine Drosera-Frage. Und zwar habe ich hier ein paar Pflänzlein, die ich als Samen Drosera villosa, Serra de Ibitipoca, aus eigentlich zuverlässsiger Quelle bekommen habe. Die kleinen sind jetzt gut 1 Jahr alt und beginnen mit 1,5cm Durchmesser an zu blühen. Kann das passen? Was ich so über D. villosa an Bildern gefunden habe, schaut etwas anders aus. Die sehen eher aus wie D. trinerviea, jedenfalls die eine wenig behaarte, ganz rechts im ersten Bild ähnelt dieser stark. Es kann da bei mir eigentlich auch nichts dureinander gekommen sein, da ich zu der Zeit keine weiteren Dorsera in Aussaat hatte. Bilder speicherbedingt entfernt, Thema geklärt! Für Mithilfe bei einer richtigen Bestimmung wäre ich dankbar! grüße Nicky
  18. Nicky Westphal

    ein paar Blüten zum Jahreswechsel

    Hallo, eigentlich wollte ich hier einen 330€-Schein präsentieren aber da bei mir gerade einige meiner Pflanzen schön blühen, hab ich mal versucht ein paar Schnappschüsse zu machen. Leider sind wie (fast) immer von vielen Bildern nur wenige wirklich brauchbar. Ich sollte mir mal Gedanken über eine vernünftige Kamera machen. :cool: Den Anfang macht meine Byblis liniflora. Sie ist die einzige Überlebende einer Anzucht vom letzten Winter. Im Sommer wollte sie draussen nicht so richtig in die Gänge kommen, jetzt drinnen bei stabileren Bedingungen blüht sie fast jeden Tag. An Drosera blühen zur Zeit sehr viele Arten, leider sind da viele Bilder nix geworden. Ein paar sind dennoch übrig geblieben! Meine erste blühende Knollen-Drosera: Drosera macrantha ssp. macrantha Drosera nidiformis x natalensis Drosera venusta Drosera x snyderi (dielsiana x nidiformis) Dann sind bei mir einige Dionaea absolut neben der Spur und meinen jetzt nach dem trüben Herbst es wird Frühling. Meine Dios stehen bei ca. 10° und max. 7h Zusatzbeleuchtung. Einige stehen bei ähnlichen Temperaturen ohne Zusatzbeleuchtung und treiben dennoch Blütenstiele aus. Keine Ahnung was da los ist. Ich dachte erst es liegt an meiner Beleuchtung, aber wenn sie auch ohne Blüten treiben ist das schon komisch. Bei einigen Dios hab ich die Triebe gekappt und den Rest hab ich jetzt bei max. 18° & Kunstlicht etwas wärmer gestellt. Ein paar Utris sollen auch nicht fehlen. Gut, ist jetzt nichts Besonderes, aber ich finde die blühenden Teppiche immer wieder schön! Utricularia blanchettii Utricularia sandersonii So, ist zwar keine Blüte, aber ich finde die winzige Darlingtonia (ca 3-4cm) mit den ersten adulten Schläuchen einfach klasse: Mit diesen Bilder möchte ich mich für dieses Jahr verabschieden. Ich wünsche allen einen Guten Rutsch, ein erfolgreiches & fleischiges 2014! Nicky
  19. Guten Abend miteinander, meine D. platystigma Type "B" haben alle schon Brutschuppen gehabt (2 haben noch aktuell) und treiben gerade wieder schön aus. Allerdings ist mir doch etwas ungewöhnliches aufgefallen: manche treiben aus einem Punkt teilweise doppelt oder dreifach aus! Da wo vor 2 Monaten eine Pflanze war sehe ich auf einmal 3 Triebe, das fand ich schon sehr merkwürdig. Ich habe sie über den Sommer trockener gehalten wie es normalerweise in der Kultur der Zwerge üblich ist und es war auch alles in Ordnung. Die Art war zwar Frühstarter dieses Jahr da sie bereits Ende August angefangen hat Brutschuppen zu bilden (wahrscheinlich aufgrund der kalten Nächte im August und September, Ende August zeigte das Thermometer einmal in Bad Urach 9Grad am Morgen), also habe ich die Art ein bisschen früher mehr gegossen und es hat eigentlich alles gepasst. Auch jetzt treiben die Pflanzen gut aus, ich habe bisher lediglich nur noch nie davon gelesen/gehört. Ich habe mir gedacht das ich sie vielleicht falsch gehalten habe und diese paar Pflanzen einfach dreifach aus der Wurzel ausgetrieben sind. Haltungsbedingung: Momentan gieß ich sie so das sie 3Tage im Anstau stehen dann 1-2 Tage trocken und dann wieder bewässern (langsam und Stück für Stück wieder an den Anstau gewöhnen lassen, beleuchtet wird mit 3X10Watt (LED) auf ca. 10-13 cm Entfernung zu den Pflanzen. Habe ich was falsch gemacht oder kommt das ab und zu mal vor? Schönen Sonntag Grüße Martin
  20. Hallo Gemeinschaft, mir fällt das irgendwie noch schwer mich mit der Unzahl an Kreuzungen abzufinden, die offensichtlich ganz legal gezüchtet werden. Ich komme ja aus der Zoologie ... Das Folgende ist meine ganz persönliche Meinung und soll hier keinen Proteststurm auslösen: Ich habe mit den vielen Hybriden und Kreuzungen und die Selbstverständlichkeit, mit der man hier damit umgeht, meine Probleme. Mag sein, dass das in der Gärtnerei etwas Angestrebtes ist, aber in der Zoologie war das was ganz Schlimmes und vor allem Unerwünschtes. Da war immer die Reinerhaltung der ursprünglichen Art das Ziel, aber das ist wie es scheint in der Zucht von Pflanzen anders, da muß letztendlich immer was Buntes und Neues herauskommen. Da muß ich erstmal umschalten. Wenn ich in den Fachbüchern sehe, was hier für lange Listen von Sarracenia-Kreuzungen (bis zur Unüberschaubarkeit) angeführt werden, dann muß ich damit erstmal klar kommen. Ich weiß nicht so recht, ob diese Art und Weise und vor allem der Willkürlichkeit, mit der man doch eigentlich "Schöpfer und den lieben Gott" spielt, das ist, was der Natur am besten tut. Aber wie schon erwähnt, ich sehe das noch mit den Augen der Zoologie. Wer da z.B. die Wildformen Lebendgebärender Zahnkarpfen oder der noch selteneren Goodeiden zur Hybridisierung zu "veredeln" suchte, der war geächtet, wenn ihn die Gemeinschaft erwischte. Noch schlimmer wurde es dann, wenn der Betreffende die Tiere unter einem Phantasienamen als neue Art oder Wildfang in den Umlauf brachte. Vereinzelt kam das auch schon mal vor, weil er andersherum wahrheitsgemäß die Tiere als Kreuzungen deklariert nicht abgeben durfte, ohne in den Lokus der Gemeinschaft gespült zu werden. Lediglich bei Arten, bei denen nur noch ein Expemplar vorhanden war, wurden Kreuzungen akzeptiert, um auf dem Wege der Rückkreuzung eine zumindest der Urart ähnliche Art wieder rauszukriegen. Selbst spontan aufgetretene Mutationen und Farbveränderungen - die auch ab und mal selten vorkamen - die wurden von der Gemeinschaft sehr skeptisch betrachtet. In der Zoologie, wenn es nicht gerade die Farb- und Formenzucht war - Guppyzucht, die Zucht von bunten Platys, japanischen Kois oder diese furchtbaren Qualzuchten an Goldfischen waren, da war die Reinerhaltung der einzelnen Art, der Wildform, das oberste Gebot. Die Züchter von buntem Allerlei und die die die Arten reinerhalten wollten, waren strikt getrennt, macht in der Regel auch getrennte Tagungen und waren ansonsten auch nicht so miteinander zu "vergesellschaften". Welches oberste Gebot besteht denn in der Gärtnerei und in der Pflanzenzucht ? Solche Begriffe wie Baumarkt-Hybride - das zeigt doch schon, dass keiner mehr weiß, was wirklich drin steckt. Und so wie ich das hier sehe betrifft das ja nicht nur eine Gattung, sondern fast jede ... Geht es hier am Ende nur ums Aussehen des Zuchtergebnisses ? Gibt es hier kein Ziel der Erhaltung bedrohter Arten ? Sicher werden jetzt einige die Gattung Cephalotus anführen, die werde doch sauber gehalten. Da antworte ich mal ganz kühn - ja bis jetzt, weil es nichts gibt, was sich mit Cephalotus kreuzt. Aber eben nur deshalb. Wenn sich Nepentes und Cephalotus kreuzen ließen und da so ein am Baum hängender Indianer-Mokassin dabei rauskäme, dann wäre das längst passiert. Gibt es bei der Karnivorenzucht einen "innere" Blockade beim Züchter, die da sagt, das darfst Du nicht alles kreuzen ? Ich darf nicht Gott spielen und hier einfach neue Arten und Unterarten provozieren. Oder läuft das andersherum ? Kreuze, was Du kreuzen kannst und hole was sichtbar Neues dabei raus, was sich gut verkaufen läßt oder den Züchter persönlich erfreut, es ist nur wichtig, dass Du dazu schreibst, was Du mit wem gekreuzt hast ? Und wenn dann wieder Kreuzungen untereinander verkreuzt werden - um Gottes Willen, das ist ja bei mir ein grauenvoller Gedanke. Hätte die Natur das nicht längst gemacht, wenn es gut wäre ? Grüsse Peter
  21. Hallo, liebe Fleischfressercommunity! ^^ Ich bin gerade etwas arg beunruhigt! Heute Nachmittag haben sich mehrfach Vögel auf mein Pflanzenregal auf dem Balkon "verirrt"! Vor meinem Balkon steht eine große Birke, wo die Vögel zu Hauf noch nach letzten Samen suchen. Die Birkensamen gehen aber wohl langsam zur Neige! Es handelt sich um Blaumeisen, die sich jetzt wohl noch ordentlich Winterspeck anfressen müssen. Ähm...zur Nistzeit im Frühjahr leben meine Balkonpflanzen auch gefährlich, da die Vögel dann gerne meine Töpfe nach Torf und Sphagnum plündern. Aber dass sie sich im Herbst zur Not auch über "Gemüse mit Schleimbeilage" hermachen, wäre mir gänzlich neu! :wacko: Muss ich jetzt etwa wieder das Vogelnetz heraus kramen???? Die Viecher sind jeweils auf meinen Plastikwannen gelandet, wo meine Zwergdroseras drin stehen. Ich habe es auch schon erlebt, dass die Vögel über meine Lithöpse herfallen - besonders über die Sämlinge, die im jungen Stadium wie Wurmköpfe aussehen, die aus dem Boden heraus gucken. :mad: Umso mehr, wenn es sich um Lithops optica "Rubra" handelt! Die Vögel bemerken ihren Irrtum erst, nachdem sie den armen Sämling aus dem Boden gerupft haben und lassen ihn dann einfach fallen! *grrr!* Schnabelspuren entdecke ich ansonsten auch auf adulten Pflanzen. Da wird ein oder zwei Mal oben in das sukkulente Blattpaar gepickt. Lithöpse schmecken aber wohl extrem fad! Na ja, da muss ich morgen früh endgültig das Netz vor das Regal spannen. Aber Karnivoren? Habt ihr da auf dem Balkon oder Moorbeet schon erleben müssen, dass im HERBST Vögel an Sonnentau, Dionaea, Sarracenia oder auch Drosophyllum genascht haben???? Es wäre echt übel, wenn ich da jetzt noch ein Netz drüber spannen müsste.... :ohmy: :wallbash: Grüße Andreas
  22. Jerry2704

    Samenexperiment

    Hallo Leute :happy:. Ich habe mir neulich einige Karnivoren-Samen auf ebay bestellt, und dachte mir dass ich den Vorgang als eine Art Blog dokumentieren könnte. Ich bin total unerfahren, weil ich das noch nie probiert habe :ohmy:. Bin gespannt ob es was wird :mellow: . Wenn ihr wollt könnt ihr hier vorbeischauen: http://karnivorensamenmix.blogspot.de Ich hoffe die Samen kommen bald an . Ihr könnt mir ja auch Rückmeldung geben :happy:.
  23. Sandra N

    Überwinterung

    Hallo ihr Lieben, ich bin neu im Forum und hoffe, dass ich meinen Beitrag richtig eingeordnet habe Mein Problem: Der Winter steht vor der Tür und irgendwie sehe ich mich das erste mal wirklich mit dem Thema Überwinterung konfrontiert. Ich habe: - fünf Nepenthes (Hybrid-Mutterpflanze plus 2 Sprösslinge, truncata red und truncata x mira), dann - eine Pinguicula, - eine Sarracenia (vermutlich leucophylla x flava), - drei Venusfliegenfallen (B52, red shark teeth und vermutlich eine Hybride) und mittlerweile auch - mehrere Sonnentaus, darunter eine x beleziana giant, eine nidiformis x venusta und eine ganze Reihe an capensis aus Eigenanzucht (Samen; ca. 6 Monate alt und etwa 1cm groß). Ich hatte vor die Nepenthes, wie gewohnt, in der Wohnung zu überwintern - hat bisher immer ganz gut geklappt. Bei den anderen bin ich ein ziemlicher Neuling (sind über das Jahr hinweg mehr oder weniger ungewollt immer mehr geworden ^^) und unsicher, wie ich jetzt vorgehen soll. Sarracenia, Venus und Sonnentau will ich überwintern und ich weiß, dass es wohl 10-15°C haben sollte und dazu möglichst hell. Der aktuelle Stand der Dinge ist, dass sich die Venus und der Sonnentau langsam "zurückbilden", also dass viele Fallen braun werden und absterben. Bisher stehen alle Karnivoren noch bei mir in der Wohnung, die aber auf Dauer zu warm ist (~21°C), dafür aber eine relativ helle Terrasse. Könntet Ihr mir evtl. sagen, was ich zu erwarten habe? Also wie viel wird von den Pflanzen noch "übrig bleiben", wenn sie sich jetzt zurückziehen? Und wie muss ich weiter vorgehen? Wann stelle ich sie am besten raus bzw. bin ich hier schon spät dran? Fragen über Fragen.. Hatte vor ein kleines DIY-Gewächshaus aus CD-Hüllen zu basteln und die Karnivoren dann darin zu überwintern. Ich freue mich über jede Kritik, Anregung, Idee etc. Schon einmal vielen Dank im Voraus! Sandra
  24. Hallo, hier meine Bestandsliste. Ich hoffe, dass ich es nicht vergesse, sie regelmäßig zu aktualisieren... Kannenpflanze / Nepenthes: 1x Nepenthes truncata "Highland Red", männlich, riesig... schon 70cm hoch. 2x Nepenthes burkei x hamata 2x Nepenthes campanulata, weiblich 1x Nepenthes jaquelineae 2x Nepenthes hookeriana 5x Nepenthes campanulata x truncata, eigene weibliche n.campanulata mit n.truncata Pollen bestäubt und Sämlinge aufgezogen. Schlauchpflanze / Sarracenia: 2x Sarracenia purpurea, die Allerwelt-Baumarkt-Schlauchpflanze. Eine davon ganzjährig draußen im Moorkübel. Sonnentau / Drosera: viele Drosera aliciae und einige andere Drosera als Topfkumpel so nebenbei... Wasserschlauch / Utricularia subulata: viele Exemplare dieser kleinen Art als Begleitpflanzen in einigen Töpfen Moorkübel ganzjährig im Garten: Sarracenia purpurea, Sonnentau, Venus Fliegenfalle, Moos zur Kultur: - Fensterbank Südost für anspruchslosere Arten und Hybriden. - Terrarium 80 x 40 x 40 für empfindlichere Arten, unbeheizt. 35Watt LED-Vollspektrum aus der Aquaristik. - bei warmen Sommerwetter zusätzlich Wasservernebler im Terrarium im Einsatz, da unter der Dachschräge die Temperatur zu hoch wird und die LFF sinkt. - Substrat: Sphagnum, Ugro Kokos mit Rhiza, ungedüngter Hochmoortorf. Kleine Variationen zwischen den einzelnen Arten. - Gießen mit Regenwasser. - Nepenthes am Fenster haben mehrere Wasserschalen oder andere Pflanzen drumherum (zB Wüstenrosen adenium obesum). - unregelmäßige Fütterung mit lebenden Heimchen aus dem Baumarkt. - Stecklinge und Samen (wenn vorhanden) sind unter Klarsichtfolie, bzw im Terrarium. - Hochland-Nepenthes wird am kühlen Flurfenster im Mini-Terrarium gehalten. Tags warm, nachts kühl. Mein Hobby ist noch die Fotografie, auch Makro. Hier geht es in meine Online-Galerie: www.flickr.com/photos/lord-mike/albums Einige Bilder meiner Carnivoren habe ich auch in meiner Galerie. Das ist aber nicht der aktuelle Stand, denn einiges ist stark gewachsen oder neu hinzu gekommen, was nicht auf den Bildern zu sehen ist: www.flickr.com/photos/lord-mike/sets/72157645686997044 Stand: 16.05.2020
  25. Kevin Tonnerre

    Karnivoren in Malaysia

    Diesen Sommer habe ich während 3 Wochen Malaysia bereist. Ein wirklich wunderschönes Land, insbesondere der östliche Teil auf Borneo ist ein echtes Juwel. Ich bin eher leicht gereist, was meine Fotoausrüstung anbelangt, also Kamera und ein Zoom-Objektiv, kein Stativ oder Blitz. Es handelt sich bei den meisten gezeigten Arten um eher häufigere Arten, da ich mit der Familie gereist bin und das auch primär der Grund war für die Reise. Aber da es mir dort so gefiel, werde ich sicherlich meine Prioritäten beim nächsten Besuch verschieben um einige Schönheiten wie N. x kinabaluensis, N. northiana, N. rajah, U. vitellina etc. vor die Linse zu kriegen. Hier aber mal den ersten Teil meines Berichts: N. albomarginata, mit dem charateristischen weissen Ring Manche Kannenpflanzen werden von Miniermotten geplagt, wie man an den "Tunnelgängen" sieht N. gracilis, man beachte die Färbung Die eher typischeren N. gracilis Heranreifende Samenkapseln von N. rafflesiana Eine stattliche N. rafflesiana mit Bodenkannen Die selbe Art, mit Hochkannen U. caerulea, eine der schöneren Farbvarianten, wie ich finde U. hirta, ein haariger Vertreter der Wasserschläuche D. spatulata var. bakoensis, extrem kleiner und farbiger Tupfer von einem Sonnentau, mit Rosetten um lediglich 1,5cm
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