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  1. Christian Voss

    Sarracenia-Blütezeit

    Hallo zusammen, angesichts des, weiß nicht mehr genau, fünften oder sechsten heftigen Gewitters für heute und nachdem ich schon gut 20l Wasser aus meinem Keller wischen und schleppen musste, möchte ich hier mal einige Bilder einstellen, die ich heute in einer der kurzen Gewitter-Pausen schießen konnte. Eines muss man dem feucht-warmen Wetter nämlich lassen: Es ist dermaßen optimal für's Sarracenia-Wachstum, dass man die Schläuche momentan fast wachsen sehen kann. Zunächst mal ein paar Ansichten: Dann mal ein paar Ansichten der Blüten, besonders eindrucksvoll gerade die großen gelben flava-Blüten. Aber nicht nur bei den flavas blüht's ... Unter anderem ist auch in den oreophila-Kübeln bereits einiges los: Die ersten purpurea-Blüten sind auch offen: Steht auch im purpurea-Kübel, ist aber ein Hybrid, S. x catesbaei 'red' Ein kurzer Kameraschwenk in die andere Richtung, nachdem ich's "mä-en" hörte: Zück zu den Pflanzen und zwei weiteren Hybriden, zunächst S. x harperi, kurz vor dem Öffnen der ersten Schläuche... ... und zum zweiten die Blüte einer S. 'Mercury'. Und sogar die erste rubra, hier die ssp. rubra hat schon die Blüten geöffnet: Nicht vergessen will ich auch die Drosera, die in den Kübeln wachsen. Hier besonders interessant die D. binatas, die den Winter in den Kübeln scheinbar problemlos überstanden haben, während mir im (ungeheizten) Gewächshaus in diesem Winter leider alle binatas eingegangen sind. Im Gewächshaus sind die Sarracenia schon deutlich weiter und die meisten Blüten bereits verblüht. Hier hab' ich mir dann mal ein paar einzelne Pflanzen vorgenommen, zunächst eine große S. flava... ... noch eine flava diesmal in der Variante atropurpurea, ... ... ein interessanter Hybrid mit S. flava var rugelii als Mutterpflanze. Der Papa dürfte irgendwas aus der purpurea-Ecke gewesen sein (uups, Rahmen vergessen ). Und zum Schluss noch eine S. minor. Die letzten drei Pflanzen stammen übrigens aus Samen-Nachzucht und sind etwa fünf Jahre alt. Halt, doch noch nicht Schluss. Eine kleine, inzwischen knapp drei Jahre alte, S. purpurea ssp. venosa var. montana hab' ich noch. Ebenfalls aus Samen gezogen, zeigt sie in diesem Frühjahr, nach dem zweiten Winter, erstmals die adulten Schläuche mit toller Färbung. Oh, noch ein Bild vergessen. Da wäre dann noch eine S. rubra ssp. jonesii aus Samen einer selbstbestäubten 'antho-free'-Variante. Unter den Nachkommen sind tatsächlich auch ein paar komplett grüne Vertreter, diese hier hat aber ein paar farbige Venen. Ja, und dann war die Fotosession auch schon vorbei, denn nach diesen gut zwanzig Minuten sah der strahlend blaue Himmel ganz schnell wieder so aus: Schlussendlich hat der Gewittertag dann aber auch sein Gutes gehabt, denn meine Regentonne hat nach Wochen endlich mal wieder volle 500l an Bord. Hoffentlich wird's dann morgen etwas ruhiger. Genug Wasser ist ja jetzt da, alle Kübel randvoll,... reicht. Viel Freude mit den Bildern und viele Grüße, Christian
  2. The Wizard of Green

    Die Qual der Wahl...

    Hallo Leute, ich habe heute damit begonnen meinen Aussenbereich im Garten neu anzulegen. Natürlich müssen da auch ein paar Karnivoren draussen stehen. Was ich mich nun frage ist ob ich einen länglichen Blumenkasten mit Wasserspeicherfunktion nehme und eine Art Mini-Moor einrichten soll oder lieber ein höheren runden Kübel mit einem tiefen Untersetzter... bzw. ist es evt. auch besser den Rand nicht bis oben hin sondern die Behältnisse nur zu dreiviertel aufzufüllen? Pflanzen die ich rein setzten möchte wären: - Dionaea - D. roseana (oder doch lieber ins Terrarium) ? - Sarracenia - D. capensis - einige Drosera Samen die ich draussen anzüchten möchte Ist diese Aufteilung in Ordnung oder macht mir die Kombination so Probleme? Bzw. die Dionaea muss ich im Herbst raus nehmen und frostfrei überwintern wie ich annehme oder? Zu welchem System bzw. Pflamnzenkombinationen ratet ihr mir? Lg Patrick
  3. Hallo zusammen, Ich hoffe ich habe den richtigen Thread ausgewählt und dass ich hier ein paar gute Ratschläge und Tipps bekomme, um die Bedingungen für meine Pflanzen zu optimieren. Meine Pflanzen sind bis jetzt wild gemischt und allesamt Baumarktrettungen... Also nichts besonderes oder ausgefallenes. Ich möchte natürlich trotzdem, dass sie sich wohlfühlen und schön wachsen. Was hat sich also bis jetzt bei mir angesammelt: 2 Drosera, 1 Fettkraut, 3 (gleiche) Sarracenia, 2 Nepenthes und 2 Dionaea. Allesamt in Glasgefäßen. Meine Fragen wären jetzt : Welche Pflanzen kann ich am besten miteinander kombinieren? Welche sollen am besten alleine stehen? Die Nepenthes sind in letzter Zeit eher traurig. Gefällt denen ein Tontopf besser oder möchten die lieber klettern als hängen? Kann ich durch Auflegen von lebendem Sphagnum die Luftfeuchtigkeit noch weiter erhöhen? Wie kann ich also die Bedingungen optimieren, ohne ein Terrarium anschaffen zu müssen ? Vielen Dank schon mal ?
  4. Julius B.

    Dreiste Wespen fressen sich frei

    Verehrtes Forum! Vor wenigen Wochen ist mir an einem Schlauch meiner Sarracenia flava ein größeres Loch aufgefallen, bei dem sich ein Insekt eindeutig aus dem Schlauchinneren befreien konnte. Nun habe ich eben an einem weiteren Schlauch eine Wespe auf frischer Tat ertappen können. Es landen recht viele Wespen in meinen Pflanzen, sind jedoch recht zäh und widerstrebend in ihrer Rolle als Opfer. Aber dass sich die Insekten so dreist aus ihrer Falle befreien, hätte ich nicht gedacht. Ihr habt das bestimmt schon mal bei euren Pflanzen beobachten können. Ein bisschen beeindruckend ist das ja zugegebenermaßen schon... Dennoch natürlich die große Frage als aufstrebsamer Karnivoren-Hobbygärtner: Kann man - um Himmels Willen - etwas dagegen tun? Wenn ja was? Die Pflanzen scheinen (noch) keinen allzu großen Schaden daran zu nehmen, sind in Stabilität und Wuchs wohl nicht beeinträchtigt. Zudem wird das ganze in der Natur oft genug vorkommen. Ich bin auch nicht sehr penibel was solche kleine Makel an meinen Pflanzen angeht. Dennoch würde ich gerne eure Meinung dazu hören. Schließlich möchte ich ja am Ende auch intakte Schläuche statt Schweizer Käse.. Es grüßt der Schwabe *** Ps: Außerdem wünsche ich euch allen frohe Feiertage!!!
  5. Niklas Schleimer

    Venosa im Leuco-Anzug

    Guten Abend miteinander! Ich bin gerade eben auf folgenden Thread im Sarracenia-Forum gestoßen, in dem u.a. Bilder aus dem Tarkiln Bayou Preserve State Park in Escambia County, Florida gezeigt werden: http://sarracenia.proboards.com/thread/2034/wild-sarracenias-dews-cps-southeast Alles soweit sehr schöne Bilder, aber als ich diesen Naturhybriden - wahrscheinlich zwischen venosa var. burkii und leucophylla - gesehen hab, hab ich nur gedacht "Den musst du haben! Der fehlt in deiner Sammlung!": (Bildrechte: sflynn, http://sarracenia.proboards.com/user/409) Daher meine Frage: Sind solche Klone, mit der Schlauchform einer burkii und der Farbzeichnung einer sehr bunten leucophylla in Kultur, evtl. sogar von diesem Standort oder mit Kultivar-Status? Dass es es unzählige S. x mitchelliana gibt, ist mir durchaus bewusst, aber ich habe noch nie einen solch farbenfrohen Klon gesehen, der im Grunde eine etwas aufrechtere S. purpurea ssp. venosa var. burkii ist. Vielleicht hat ja jemand so ein Prachtstück im Gewächshaus stehen und kann ein paar Bilder herzeigen Viele Grüße Niklas
  6. Julius B.

    Meine Sämlinge

    Liebe Leute, ich wollte euch ein paar Fotos von meinen Sämlingen zeigen. Es handelt sich um Sarracenia Hybriden und Kapsonnentau (vier fangfreudige Exemplare als "Blinde Passagiere" in der Carnivorenerde), die ich im Terrarium ziehe. Liebe Grüße der Schwabe (Drosera Capensis mit kleiner Beute)
  7. Niklas Schleimer

    Raureif in der Morgensonne

    Guten Abend miteinander! Ich habe es endlich geschafft die Raureif-Bilder von Ende November zu bearbeiten. Da einige ganz brauchbare Schnappschüsse dabei rumgekommen sind, wollte ich sie euch natürlich nicht vorenthalten Den Anfang machen mal wieder die S. purpureas mit Nahaufnahmen:
  8. Christian Voss

    Frost

    Hallo zusammen, für alle, denen in den letzten Tagen noch nicht kalt genug geworden ist, hier noch ein paar frostige Bilder. Entstanden mit dicker Winterjacke morgens um 9 bei ca. -5°C, daher sind auch ein paar erste Sonnenstrahlen mit draufgekommen. So hab' ich dann die Kamera geschultert und mich auf den Weg zu meinen Sarracenia-Kübeln gemacht. Da konnte ich dann die folgenden Fotos schießen: Auch die ungeheizten Gewächshäuser sind natürlich komplett durchgefroren, was schon von außen deutlich wird... Da drinnen stehen ja unter anderem die Sphagnum-Wannen mit den temperierten Drosera. Ich hab' mal kräftig draufgeklopft, aber an dem Morgen hätte man mit dem Sphagnum"polster" wohl jemanden erschlagen können. Die Anstau-Töpfe im GWH waren natürlich auch alle komplett durchgefroren, wie auch die Schalen selber. Ich bin jedes Frühjahr wieder neu erstaunt, wie hart manche Pflanzen im Nehmen sind. So, und jetzt kann's gerne wieder warm werden. Hab' genug Winter gehabt. Momentan rotiert der GWH-Heizungs-Stromzähler nämlich wie ein Brummkreisel und ich sehne mich nach den 15°C, die wir letztes Jahr um die Weihnachtszeit hatten. Frostige Grüße aus der Eifel, Christian
  9. Niklas Schleimer

    Purpureas im Schnee

    Schönen guten Tag allerseits! Der erste Schnee hat meine S. purpurea-Sammlung über die letzten Tage in ein ziemlich fotogenes Winterkleid gehüllt, welches ich euch nicht vorenthalten will Zu sehen ist eine bunte Mischung aus S. purpurea ssp. purpurea sowie S. purpurea ssp. venosa var. venosa, var. burkii (f. luteola) und var. montana. Falls jemand genauere Bezeichnungen einzelner Pflanzen wissen möchte, kann ich die Schildchen gerne im Schnee ausbuddeln und euch mitteilen. Auswendig weiß ich das bei dem ganzen Schnee auch nicht bei allen Viele Grüße Niklas
  10. Hi Leute, warscheinlich sind schon etliche von euch genervt, dass jeder anfänger Fragen zu Überwinterung hat, aber ich bitte trotzdem um eure Hilfe So also konkret: Ich besitze seit diesem Sommer eine Dionaea, 2 Sarracenias, Drosera, Pinguicula und eine Darlingtonia . Jetzt frage ich mich wie ich die durch den winter bekomme Also Drosera kein Problem. Ist ein drosera capensis und kommt somit ohne winterruhe zurecht. Für die anderen habe ich jetzt folgende Möglichkeiten: 1) Balkon im beheizbaren Zimmergewächshaus Ich habe bei Ebay ein solches Minipflegeheim gefunden und mir überlegt ob ich mir für den Winter eines zulegen sollte. ich würde es dann über dem gefrierpunkt halten mit Licht von oben. 2)Keller mit Beleuchtung Im Keller bei 3-10°C, allerdings sehr feucht und dunkel (weiß nicht ob Feuchtigkeit im Winter auch ratsam ist). Deshalb müsste ich wohl eine beleuchtungseinrichtung besorgen. 3)Kühlschrankmethode Hat jemand erfahrungen mit der Kühlschrankmethode und Darlingtonien, Sarracenien usw. 4)Flur Auf unserem Flur herrschen meist 10-15°C (zu warm???) und es gibt leider nur Nordfenster. Hoffe auf zahlreiche Antworten -Danke- mfg Yanik
  11. Christian Voss

    Junge Schläuche

    Hallo zusammen, in diesem Sommer haben viele meiner aus Samen gezogenen Sarracenia die Größe erreicht, in der die Pflanzen die ersten characteristischen Merkmale zeigen. Sie sind knapp zwei Jahre alt und haben die Zeit bis jetzt in ihren Aussaattöpfen verbracht. Da diese aber inzwischen wirklich zu klein für teilweise bis zu zwanzig Pflanzen wurden, bin ich seit einigen Wochen dabei, jedem der Pflänzchen einen eigenen Topf zu spendieren. Dass ihnen das gefällt zeigen sie nun mit teils deutlichen Größensprüngen und den angesprochenen charakteristischen Merkmalen. Was (mir zumindest ) immer besonderen Spaß bereitet, ist die Tatsache, dass bei 'seedgrown'-Sarracenia nahezu jede Pflanze ein wenig anders aussieht. Das wird insbesondere bei den selbstbestäubten Hybriden deutlich, wo mal der Vater, mal die Mutter stärker durchkommt. Aber auch bei den "reinen" Arten sind immer mal wieder Überraschungen und Ausreißer dabei, selbst dann, wenn die Samen aus der selben Kapsel stammen. Deshalb werde ich im nächsten Schritt auch mal ein paar direkt Vergeiche zeigen. Heute aber erstmal ein paar Fotos von nun knapp zweijährigen Pflanzen. Den Anfang macht Sarracenia purpurea ssp. venosa var. montana, die als ausgewachsene Pflanze immer reichlich Samen produziert und bei mir komplett winterhart draußen im Kübel steht. Die nächste Pflanze ist schon etwas älter, gute drei Jahre seit Aussaat, um genau zu sein. Sarracenia purpurea ssp. venosa var. burkii kommt ursprünglich in Florida vor und ist damit nicht unbedingt an frostige Eifel-Winter gewöhnt. Auch sie steht aber bei mir seit Jahren draußen - völlig problemlos. Weg von den purpureas, wobei, auch nicht ganz, kommen wir zu einem Hybriden, von dem ich vor zwei Jahren ganze fünf Samen bei Christian Klein ertanden habe. Es handelt sich um eine Kreuzung aus einer rein weißen S. leucophylla und einer "anthofree" S. purpurea ssp. venosa. Drei der fünf Samen sind damals gekeimt und die Pflänzchen haben nun auch den zweiten Winter hinter sich. Wie zu erwarten war, fehlen auch beim Hybriden jegliche Farbpigment. Wieder mit einem (geringen) purpurea-Anteil, kommt jetzt S. 'Dixie Lace'. Hierbei handelt es sich um einen Mehrfachhybriden mit folgender "Formel": [(leucophylla x rubra wherryi) x (psittacina x purpurea)]. Die ausgewachsene Pflanze ist sehr farbenfroh, was man auch an der kleinen schon gut erkennen kann. Das ist dann auch eine von den Pflanzen, wo die Bandbreite der unterschiedlichen Sämlinge recht groß ist. Beim folgenden Hybriden (der zu meinen Lieblingspflanze gehört) handelt es sich um die Kreuzung S. [(alata x leucophylla) x flava]. Auch bei diesen Pflänzchen gibt es deutliche Variationen insbesonder im Bezug auf die Färbung, die sich von dunkelrot bis blassgrün zeigt. Die Pflanze, die ich hier zeige, kommt aber dem Original recht nahe. Die Pflanze, von der ich die Samen für folgenden Sämling geerntet habe, hab' ich vor einigen Jahren von Christian Dietz bekommen. Ob er sie selber gekreuzt, bzw. aus Samen gezogen hat, weiß ich leider nicht. Wie alle anderen auch, steht auch hier die Mutterpflanze Sommer wie Winter draußen im Moorkübel. Die gezeigte Pflanze ist eins der farbigeren Exemplare. Es gibt aber auch komplett grüne Sämlinge. Die letzte für heute ist S. x rehderi, ein Hybrid aus S. minor und S. rubra. Die folgende Pflanze hat (bisher) mit der Mutterpflanze recht wenig gemein, so dass ich behaupten würde, dass hier ein Bienchen "fremdgeflogen" ist. Auch das ist natürlich bei frei kultivierten Pflanzen trotz Zahnstocherbestäubung immer mal möglich und bei mir auch gerne gesehen. Denn gerade die Ausreißer machen die lange Wartezeit von vier/fünf Jahren bis zur ausgewachsenen Pflanze immer wieder spannend. Das Ganze ist wie schon erwähnt was für Menschen mit Geduld. Eine Drosera oder Pinguicula kann locker nach einem Jahr schon ausgewachsen sein und blühen,da zeigen die Sarracenia gerade mal die ersten adulten Schläuche. Außerdem kommt man um massig Platz nicht herum. Aus drei/vier Aussattöpfen werden nach zwei Jahren schnell mal fünfzig Töpfe, die irgendwo untergebracht werden wollen. Wenn man aber beides hat, macht's großen Spaß, den kleinen bei ihrer (teils recht unterschiedlichen) Entwicklung zuzusehen. Wie gesagt, werd' ich noch ein paar Bilder mit direkten Vergleichen der Klone zeigen, die müssen aber noch geschossen werden... Bis dahin, viel Vergnügen mit den Bildern und viele Grüße, Christian
  12. Christian Voss

    Moorkübel im Spätsommer

    Hallo zusammen, zum ausklingenden Sommer (klingt irgendwie besser als „beginnender Herbst“ ) hab‘ ich nochmal meine Kamera gezückt und bin um meine Sarracenia-Kübel herumgeschlichen. Für die, die die Anlage nicht kennen ganz kurz zum Umfang und zur Kultur: Das Ganze besteht aus 22 im Boden versenkten 90l-Mörtelkübeln mit je 9 umgedrehten 13er-Töpfen am Boden, die als Wasserspeicher dienen. Da Freiland, sind die Kulturbedingungen schnell erklärt: Bis auf den jährlichen, totalen Rückschnitt sämtlicher Pflanzen im März, wächst alles völlig unangetastet auf ca. 500 Höhenmetern vor sich hin. Naja gut, das mehrfache Fluten der Kübel bei längerer Trockenheit im Sommer darf ich natürlich nicht vergessen. Kann sehr zeitraubend sein. Als Substrat kommt reiner Torf ohne Zuschläge zum Einsatz, der seit einigen Jahren nun immer dichter mit Sphagnum zuwächst. Zu den Pflanzen: In den Kübeln stehen rund einhundert Sarracenia mit Teils über 20 Wachstumspunkten, deren Alter inzwischen so bei zwölf bis fünfzehn Jahren liegen dürfte. Dazu kommen diverse Drosera, teils irgendwann mal eingesetzt, zum Größten Teil aber per Samen selbst verbreitet und eine kleine Darlingtonia, die aber erst zwei Winter hinter sich hat. Genug der Vorrede, kommen wir zu den Bildern. Ich will das Ganze mal vom Großen zum Kleinen hin aufbauen, daher hier zunächst eine Übersicht der Anlage (einmal von oben und einmal von unten gesehen). Man sieht schon hier, dass einige der Kübel mittlerweile aus allen Nähten platzen, was aber a) so gewollt ist und den Pflanzen bisher nicht im Geringsten schadet. Über die Jahre und mit wachsender Größe der Pflanzen ist man dann auch nicht mehr ganz so zimperlich, was sich beispielsweiße beim Rasenmähen zeigt. Über die Schläuche, die zu weit raushängen oder komplett flach liegen, fahr‘ ich inzwischen einfach drüber… Als nächstes möchte ich mal ein paar der Kübel im Einzelnen vorstellen. Angefangen mit dem obersten in der Reihe, der außer einer inzwischen riesengroßen (Durchmesser ca. 50cm) S. purpurea ssp. purpurea (ganz links im Bild) noch vier Hybriden mit purpurea-Beteiligung beherbergt. Das sind - S. x courtii (purpurea x psittacina), rechts neben der purpurea, - S. x catesbaei (flava x purpurea), Mitte hinten - S. x chelsonii (rubra x purpurea), rechts vorne - S. rubra ssp. rubra x (leucophylla x purpurea ssp. venosa) etwas versteckt hinten rechts Was alle vom jeweiligen purpurea-Anteil mitbekommen haben, ist die riesige Samenkapsel mit unzähligen Samen in jedem Jahr. Zwei weitere purpurea-Kübel, mit unterschiedlichen Standortvarianten und u. a. der riesigen S. purpurea ssp. venosa var. montana. Gezählt habe ich in diesem Jahr 28 Blüten. Wenn man mit zwei/dreihundert Samen pro Kapsel rechnet, kann man sich in etwa vorstellen, was da auf mich zukommt… Besonders schön anzusehen sind in dieser Jahreszeit die leucophylla-Kübel. Auch die letzten ungewöhnlich warmen September-Wochen haben ihr Übriges dazu beigetragen, dass ich in diesem Herbst Schläuche von über 80cm Höhe bewundern kann. Im Gewächshaus vielleicht üblich, aber für Florida-Pflanzen im Freiland auf Eifel-Höhe schon beachtlich. Oft vernachlässigt und selten gezeigt, aber gerade auch spät in der Saison immer sehr farbenfroh zeigen sich die rubra-Kübel. Noch dazu sind die Pflanzen im Gegensatz zu flavas und leucophyllas recht platzsparend zu halten. A propos flavas, das hier ist einer von insgesamt fünf Kübeln die ausschließlich S. flavas in verschiedenen Varianten beherbergen. Die sind allerdings so spät in der Saison nicht mehr sonderlich schön anzusehen, bilden teils auch schon Phyllodien und gammeln, mit Insekten bis zum Rand gefüllt, vor sich hin. Die folgenden drei gezeigten Kübel gehören zu den Hybriden-Kübeln. Im Moment stehen insbesondere die Hybriden mit leucophylla-Anteil voll im Saft. Im erste steht die große S. ‚Brooks Hybrid‘ im Vordergrund, im zweiten sieht man die kleine S. x formosa, dahinter S. x rehderii, bei der man am Deckel ganz deutlich den S.minor-Einschlag erkennen kann. Im dritten gezeigten Kübel fällt besonders die S. ‚Juthatip Soper‘ ((leucophylla x purpurea) x leucophylla pink) ganz links im Bild auf. Die Pflanze gehört übrigens zu den ältesten in meiner Sammlung und war bei meiner ersten Carow-Bestellung dabei. So, gehen wir noch etwas mehr ins Detail und schauen uns als nächstes noch ein paar Schläuche im CloseUp an. Hier beginne ich mit den gerade gezeigten Hybriden und insbesondere den schon angesprochenen leucophylla-Hybriden. … und wo wir gerade bei leucophylla sind, hier mal ein paar Varianten der reinen Art. In der Übersicht sieht man sehr schön die Höhe der offenen Sommerschläuche im Vergleich zu der der noch geschlossenen Herbstschläuche. Weil sie mit den Witterungsbedingungen (zumindest bei mir) am wenigsten gut klarkommen, ist die Zahl meiner S. alatas recht überschaubar und sie sind bisher auch nicht sonderlich gut gewachsen bzw. haben über die Jahre nur wenig an Größe zugelegt. Anders in diesem Jahr: Ich denke infolge des milden Winters, gefolgt von einem warmen Spätsommer sehen sie dieses Jahr wirklich gut aus. Ich glaube, ich habe oben „oft vernachlässigt“ geschrieben, daher hier mal eine Übersicht einiger Sarracenia rubra – Unterarten und Standortvarianten. Die Art zeigt, ähnlich wie S. leucophylla, die schönsten Schläuche im Spätsommer Von S. oreophila gibt es leider schon keine schönen Schläuche mehr zu zeigen. Die Art ist bei mir jedes Jahr die erste die austreibt und die erste, die sich wieder komplett zurückzieht. Ein interessantes Detail fällt mir beim alljährlich Rückschnitt immer wieder auf: Während die Schläuche der übrigen Arten fest am Rhizom sitzen und abgeschnitten werden müssen, sitzen bei S. oreophila nur die im Herbst gebildeten Phyllodien fest. Die dann eingetrockneten Schläuche lassen sich durch leichtes Ziehen problemlos komplett entfernen. Ganz ohne oreophila-Bild will ich dann aber doch nicht weitermachen daher hier mal zwei Bilder von fast reifen Samenkapseln dieser Art. Nicht vergessen will ich natürlich die eine kleine Darlingtonia, die einzige in meinem Besitz, wenn man mal die knapp hundert Sämlinge außer Acht lässt, die ich in diesem Jahr aus Samen ziehen konnte. Bis die aber in die Kübel umziehen können, wird noch das ein- oder andere Jahr ins Land gehen… So, damit wäre der Bereich Schläuche auch durch. Zum Schluss möchte ich dann noch zum Bereich unterhalb der Schläuche kommen und einen Blick auf den Boden der Kübel werfen. Wie schon erwähnt, wachsen die Kübel immer weiter mit Sphagnum zu, was aber weder die Drosera, die jetzt langsam beginnen, sich für den Winter bereit zu machen, noch die unzähligen Sarracenia-Sämlinge stört, die inzwischen in allen Kübeln auftauchen. Ich sag‘ nur: Augen auf bei der Samenernte. Irgendwann werde ich die größeren mal rausnehmen und einzeln topfen müssen. Um welche Art es sich dabei handelt kann man jetzt natürlich nur raten. Die Drosera, die sich kreuz und quer über die Kübel verteilt haben sind D. anglica, D. binata und D. rotundifolia. Dazu kommt noch eine unbestimmte Utricularia, die allerdings noch nie geblüht hat aber unmengen Samenkapseln produziert. Wer auf dem Drosera-Foto was erkennen und bestimmen kann, darf sich gerne zu Wort melden. So, das dürften dann erstmal die letzte Sarracenia-Bilder von mir für diese Saison sein, … naja, evtl. kommen noch ein paar leucophylla-Bilder, wenn die großen Herbstschläuche offen sind. Euch erstmal viel Spaß mit den Bildern Und viele Grüße, Christian
  13. Hallo, hier ein kleiner, teil-bebilderter Überblick über meine Pflänzchen. Kritik etc. ist wie immer erwünscht Drosera: D. capensis D. capensis 'alba' D. aliciae Zwerdrosera: D. roseana D. paleacea Dionaea: Dionaea B52 Dionaea “Normale Form” Dionaea Mutation I Dionaea Mutation II Dionaea BCP-Z07 (Aussaat) Dionaea Schuppenstiel I (Aussaat) Dionaea Charly Mandon's spotted (Aussaat) Nepenthes: N. miranda N. truncata 'red' N. ampullaria N. Bloody Mary N. rebecca soper N. robcantleyi N. talangensis N. veitichi x lowii Sarracenia: S. x leucophylla S. purpurea ssp. venosa red S. flava F32 var. flava (very large form, North Carolina, WS (PW)) S. alata x leucophylla Pinguicula: P. agnata P. ehlesiae P. esseriana P. grandiflora P. gypsicola P. laueana ‘orange' P. laueana P. moctezumae P. mirandae x rectifolia P. sp. Tonala x elizabethiae P. 'sethos' Utricularia: U. australis Cephalotus Follicularis
  14. Stand, 01.02.2017 Darlingtonia D. californica Dionaea D. muscipula 'typical' Drosera, subtropisch D. aliciae D. binata, "T-Form" D. capensis D. capensis 'albino' D. spatulata Drosera, winterhart D. anglica D. filiformis ssp. filiformis D. intermedia D. rotundifolia Heliamphora H. heterodoxa x minor Nepenthes N. "Bloody Mary" N. "Miranda" N. Hybride (Sieht aus wie "Rebecca Super", kommt aber aus dem Supermarkt und ist daher nicht gesichert) N. Hybride unbestimmt N. ventrata (Auf dem Schildchen stand zwar alata, ich glaube aber nicht das es eine reinrassige alata im Baumarkt gibt) Pinguicula P. gracilis P. martinezii P. x Tina Sarracenia S. x catesbaei S. x farnhamii S. flava S. leucophylla 'Helmut's Delight' S. psittacina S. psittacina - Hybride S. purpurea (2 nicht näher bestimmte Purpurea-Hybriden) Utricularia U. bisquamata U. livida (Mexiko) U. subulata U. tricolor Begleitpflanzen in den Moorkübeln (Weinfässern) Betula nana Caltha palustris Narthecium ossifragum Pogonia ophioglossoides Rhododendron hirsutum Scutellaria Sphagnum Spiranthes Trichophorum alpinum Vaccinum macrocarpan Herzlich bedanken möchte ich mich bei allen, die mir mit Samen und Pflanzen helfen meine kleine Sammlung stetig zu erweitern. Und auch allen, die mir mit Rat und Erfahrungen zur Seite stehen, so das ich mein Wissen stetig erweitern kann. Ich danke Euch! Für Korrekturen uns Anmerkungen der Schreibweise bin ich dankbar.
  15. Christian Voss

    Querbeet von draußen

    Hallo zusammen, schwer depremiert nach dem EM-Aus gerade eben, hab' ich mir gedacht: Bring' den Tag noch zu 'nem versöhnlichen Ende. Darum möchte ich hier noch ein paar der Fotos zeigen, die ich heute in den Gewächshäusern und von den Moorkübeln geschossen hab'. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, alle "in Form zu bringen", daher hier erstmal der erste Teil der Bilder. Zu sehen sind hauptsächlich Drosera aus Südafrika und Dionaea, morgen folgen dann weitere Dionaea, Drosera und Sarracenien. So, das waren alle Bilder, die bis jetzt bearbeitet sind. Morgen geht's weiter. Bis dahin viel Freude mit den Bildern und, an die Fußballfreunde: Kopf hoch! Wir haben in Russland einen Titel zu verteidigen... Viele Grüße, Christian
  16. Christian Voss

    Sarracenia in Kübeln

    Hallo zusammen, da meine Moorkübel voller Sarracenien inzwischen in voller Pracht und Blüte stehen, habe ich den (unglaublich heißen) Tag heute mal genutzt, um ein paar Fotos der Anlage und von einigen bereits schön geformten und ausgefärbten Schläuchen zu schießen. Die Kübel, 23 an der Zahl, stehen seit vielen Jahren ohne jeglichen Winterschutz draußen und die Pflanzen werden Jahr für Jahr im zeitigen Frühjahr bis auf's Rizhom heruntergeschnitten. Gerade auch aus diesem Aspekt heraus, ist der Anblick, der sich mir im Frühsommer bietet, immer wieder faszinierend. Hier mal der Vergleich zwischen der März-Ansicht direkt nach dem Rückschnitt und dem Bild, das sich mir heute bot: Einen besonderen Farbtupfer setzen momentan die unzähligen dunkelroten purpurea-Blüten im Kontrast zum vorherrschenden gelb/grün der Schläuche und Blüten. Im Folgenden dann mal ein paar zufällig zusammengewürfelte Bilder von den Pflanzen, deren Schläuche bereits vorzeigbar sind. Die größten liegen übrigens momentan bei knapp 90cm Höhe. Zu meiner großen Freude, sind auch, recht früh in der Saison, schon einige leucophyllas dabei. So sehr die vergangenen Wochen mit Regen-/Gewitter- und Sonnenscheinmix vielen auf's Gemüt geschlagen sind, so sehr haben meine Kübel davon profitiert. Auch die D. binatas, die wiedermal allesamt den Winter überlebt haben, profitieren sichtlich von der hohen Sonnenintensität und färben sich knallrot aus. Kübel Nummer 23, den ich immer wieder vergesse, wenn ich über die Pflanzen schreibe. Hier hab' ich alle Pflanzen reingestellt - hab' die mal asu einer Moorbeetauflösung bekommen - deren Rhizome zu groß waren, um sie in einen 7er oder 9er Topf zu packen. Die Pflanzen waren nicht beschriftet, daher kann ich hier nur tippen, würde aber sagen, dass es sich hauptsächlich um flavas und x mooreis handelt. Dazu kommen ein paar purpurea-Hybriden, purpurea ssp. venosas und oreophilas. Den Kübel hab' ich, weil die Zeit drängte, bei furchtbar schlechtem Wetter im Herbst vor ein paar Jahren innerhalb einer knappen Stunde "zusammengepackt" und seitdem ausschließlich gegossen und "rasiert". Das Ergebnis find' ich persönlich garnicht mal so unansehnlich... In die Gewächshäuser hab' ich mich bei gemessenen 36°C heute nicht wirklich reingetraut, daher hier nur mal ein kurzer Überblick, der aber zeigt, wie farbenprächtig sich die GWH-Sarracenien momentan zeigen. Der Vorsprung gegenüber den Moorkübel-Pflanzen dürfte so bei 'nem knappen Monat liegen. Zum Abschluss hab' ich noch zwei Bilder, die zeigen, was u.a. den Spaß an seedgrown-Sarracenien ausmacht. Zunächst einen meiner Lieblingspflanzen: meine quietschgelbe flava var. atropurpurea, die einfach nicht rot werden will und sich gleichzeitig deutlich vom üblichen Grün der anderen Schläuche abhebt. Und dann noch dieses interessante Exemplar, das ich aus einer - so dachte ich - mit sich selbst bestäubten flava var. rugelii gezogen hab'.Es darf gerätselt werden, wo das Bienchen, das die Blüte bestäubt hat, vorher war... Generell kann man sagen, dass auch bei einer vollzogenen Selbstbestäubung, kaum eine resultierende Pflanze exakt so aussieht wie ihr linker oder rechter Nachbar; was dann dazu führt, dass ich mich unheimlich schwer damit tue, die selbstgezogenen Pflanzen abzugeben, weil ja nahezu jede Pflanze ein Unikat ist. Viel Spaß mit den Bildern, viele Grüße, Christian
  17. Christian Voss

    Frühlingsbilder von draußen

    Hallo zusammen, heute habe ich die Wolkenlücken genutzt, um den Fortschritt der Pflanzen in Gewächshaus und Moorkübeln festzuhalten. Dies macht momentan, wie in jedem Mai wieder, besonders viel Freude, da es keinen anderen Monat im Jahr gibt, in dem das Wachstum so rapide vorangeht. Für diejenigen, die meine Outdoor-Anlage noch nicht kennen, ganz kurz zum Setup: Die Pflanzen stehen in zwei Gewächshäusern (eins davon im Winter auf 6°C beheizt, eins kalt) und 22 Moorkübeln. Mit den Bildern beginnen möchte ich im geheizten Gewächshaus. Hier treiben die Dionaea momentan kräftig aus, leicht ausgebremst jedoch vom Blütenstiel, den ich mich aber in diesem Jahr entschieden habe, bei allen Pflanzen zu entfernen. Nein, muss mich korrigieren, bei fast allen. Eine seedgrown-Pflanze darf dann doch blühen. Der Blick in's Gewächshaus zeigt den Entwicklungsstand der Pflanzen ganz gut. Dazu kommen dann ein paar einzelne Fallen, zufällig ausgewählt. Zur Z06 von BCP bleibt noch zu erwähnen, dass die gezeigt Falle so um die 5cm groß ist und im Laufe des Jahres eine B52 problemlos in den Schatten stellt. Im selben Gewächshaus steht der Cephalotus-Kasten. Die Pflanzen treiben nach dem Winter jetzt wieder kräftig neue Fallen und die Fallen vom letzten Jahr sind schön dunkel ausgefärbt. Hier beginnen inzwischen auch die ersten Pflanzen zu blühen, drei Blütenstiele hab' ich bisher gezählt. Im letzten Jahr waren's am Ende sieben oder acht - mal schauen, wie viele es diesmal werden... Was man hier auch schon ganz gut erkennt und was sich auch über nahezu alle Töpfe des Gewächshauses ausgebreitet hat, sind die zwei karnivoren Unkräuter. Für sich alleine gesehen, mögen die zwei ja ganz hübsch sein, man sollte sich aber nicht der Illusion hingeben, die irgendwie kontrolliert kultivieren zu können. Einen Schaden für andere Pflanzen konnte ich aber bisher nicht feststellen, daher reiß' ich sie nur sporadisch raus, um die Masse etwas im Zaum halten zu können. Kommen wir zum Klebekram. Hier habe ich ertsmal eine kleine Kollektion langblättriger Arten mit ihrer Beute abgelichtet, bevor ich zu den typischen südafrikanischen Vertretern übergegangen bin. Viele der Arten stehen bereits in voller Blüte oder beginnen gerade zu blühen. Zusammen mit den gerade gezeigten Utricularia ergibt sich so ein bunter Blütenteppich. Wechseln wir das Gewächshaus und werfen einen Blick in's kalte Haus. Hier fallen zunächst die großen Sarracenia Blüten auf, die gerade in voller Prach an bis zu einem Meter hohen Blütenstielen stehen. Bei einer bereits verblühten Blüte konnte ich einen Schnappschuss vom Pollenvorrat einer Sarracenia-Blüte machen. ... natürlich gibt's zu den Blüten auch ein paar erste große Schläuche. Wobei man hier anmerken muss, dass das die ersten, frisch geöffneten Schläuche sind, die im Laufe des Jahres noch deutlich an Farbe gewinnen. Eine Art, die sich zwar etwas unkrautartig im Gewächshaus ausbreitet, nichtsdestotrotz aber - besonders in der Masse - immer wieder sehr beeindruckend aussieht, ist Drosera binata. Besonders beeindruckt mich hier immer, wie schnell die Pflanze "von null auf hundert" ist. Innerhalb weniger Wochen entwickelt sich hier aus einem komplett leeren Topf ein Wald an Stängeln und Fallen. Im kalten Gewächshaus stehen alle möglichen Varianten (dichotoma, multifida, "Marston dragon"), sowie verschiedene Standortvarianten der Art und ich musste bisher noch keinen Ausfall hinnehmen. Hier also eine kleine D. binata - Studie: Neben D. binata finden auch alle möglichen anderen winterharten Arten ihren Platz im kalten Haus. Beispielhaft hier ein interssanter Hybrid und meine Drosera arcturi, die zwar von Moos überwuchert, sich ihren Topf seit einigen Jahren mit wild wachsenden D.binata teilen muss, sich aber Jahr für Jahr wieder durchkämpft. Die Moorwanne mit D. rotundifolia und D. anglica in lebendem Sphagnum hab' ich zwar fotografiert, muss aber vergessen haben, die Bilder hochzuladen. Wird nachgereicht... Hauptsächlich dient das kalte Gewächshaus aber zur Samen-Anzucht von Sarracenia. Die kleinen Pflanzen belegen gut zwei Drittel des Platzes und wachsen munter vor sich hin. Allerdings ist Samenanzucht bei Sarracenien nichts für Ungeduldige. Gerade bei den purpureas sind in der Regel im dritten bis vierten Jahr nach der Aussaat endlich die ersten adulten Schläuche zu sehen. Ein kleiner Hinweis zur S. purpurea ssp. venosa 'all green': Auch dem Laien dürfte auffallen, dass die gezeigte Pflanze weit von 'all green' entfernt ist. Ist interessanterweise die einzige unter sechs gekeimten Pflanzen. Alle anderen sind grasgrün (eine sieht man links daneben). Hier also ein paar kleine seedgrown-Sarracenien. Zum Schluss noch ein Blick nach draußen und in die Moorkübel. Hier fällt, mit den Bildern aus dem Gewächshaus im Kopf, auf, wie weit die Pflanzen noch hinter den GWH-Pflanzen her sind. Geschätzte drei Wochen werden die Pflanzen sicher noch brauchen, um auf den GWH-Stand zu kommen. Dafür haben die Pflanzen in ihren Kübeln wesentlich mehr Platz um in die Breite zu wachsen. Das Rhizom der gezeigten S. flava var. cuprea hat einen Durchmesser von gut 20cm und treibt momentan um die 25 Blütenstängel. Auch die Drosera in den Kübeln sind erwacht und wachsen, insbesondere jetzt, wo sie noch nicht im Schatten der Sarracenia-Schläuche stehen, munter in die Höhe. So, ich hoffe, dass für jeden was dabei war. Die Bilder der Moorschale werden noch nachgereicht. Ach ja, einen hab' ich noch. Allerdings was überhaupt nicht karnivores. Das Erdbeerbeet meiner Frau, steht momentan auch in voller Blüte,... und stimmt mich für den Sommer sehr hoffnungsfroh, was die Ernte angeht. Viele Grüße, Christian
  18. Dagosh

    Überfütterung Sarracenia

    Hallo liebe Karnivorenfreunde, heute mal mit einem etwas anderem Anliegen. Meine kleinen Fleischis sind bis nach den Eisheiligen im Treibhaus untergekommen. Denen gefällt das dort auch sehr, nur leben sie dort nicht alleine. Ein Ameisenstamm hat scheinbar das Treibhaus ebenfalls zur Überwinterung genommen. Diese stürzen sich nun in den Freitod (vgl. Bilder) Sind die suizidgeilen Ameisen schädlich für meine Sarracenia? (weil es zuviele Leckerbissen auf einmal sind) Soll ich die Ameisen entfernen oder der Natur freien Lauf gewähren? Und verwertet die Sarracenia alles oder stoppt sie die Aufnahme der Nährstoffe ab einem gewissen Punkt? Vielen Dank für die Antworten =) P.s. : Davor sind die in Massen in den Nepentheskrug gehüpft, jetzt machen die sich über die Sarrazenia her. Viele Grüße P.s.2: Bitte entschuldigt die schlechte Qualität der Bilder - das ist alles, was das Handy hergibt, eine Kamera besitze ich leider nicht :/ P.s.3: Sollte ich Informationen vergessen haben, dann stell ich die natürlich rein, sobald jmd. etwas wissen möchte =)
  19. Henrik J

    Bilder aus dem Gewächshaus 2016

    Hallo, da ich heute meine Gewächshausregale etwas verändert habe und gleichzeitig ein paar Pflanzen getopft habe gibt es mal ein paar Bilder. Das Thema hier werde ich ab und zu mal aktualisieren wenn sich was bei den Pflanzen tut. Gewächshaus 2016 by Henrik J Fotografie, on Flickr Gewächshaus 2016 by Henrik J Fotografie, on Flickr Gewächshaus 2016 by Henrik J Fotografie, on Flickr Gewächshaus 2016 by Henrik J Fotografie, on Flickr Gewächshaus 2016 by Henrik J Fotografie, on Flickr S. Chipola Giant by Henrik J Fotografie, on Flickr Darlingtonia by Henrik J Fotografie, on Flickr Sphagnum by Henrik J Fotografie, on Flickr Als nächstes Folgen die Sarracenia. MfG Henrik
  20. Christian Voss

    Die ersten Anzeichen

    Hallo zusammen, "so langsam kann ich den verfluchten Schnee nicht mehr sehen", und ähnliche Gedanken schießen mir zurzeit immer wieder durch den Kopf. OK, blöd, wer sein neues Zuhause auf rund 500 Höhenmetern in der Eifel gefunden hat. Glücklich aber, wer das ein oder andere Gewächshaus im Garten stehen hat. Und genau in diesen, meinen Gewächshäusern, hab' ich gestern die ersten Anzeichen des nahenden Frühlings entdecken und fotografieren können und möchte euch diese Bilder nicht vorenthalten. Zunächst mal das trostlose Bild, das sich mir nun schon seit einigen Wochen bietet. Bei maximal acht Grad Tagestemperatur und leichtem Nachtfrost, schmilzt der Schnee gefühlt überhaupt nicht und die Moorkübel stehen weiterhin als unansehnlicher Haufen vertrockneter Schläuche im Garten (gut, die purpureas nehmen wir mal raus, die sehen auch im Winter gut aus ). Nach nun aber einigen sonnigen (trotzdem kalten) Tagen, die die Gewächshäuser schlagartig auf zwanzig Grad und mehr aufheizen sind jetzt die ersten Pflanzen aus dem Winterschlaf erwacht. Insbesondere im geheizten Haus, das bei Sonnenschein zwischen sechs Grad in der Nacht und rund zwanzig am Tag, schon frühsommerliche Temperaturen hat, sieht man inzwischen, wie die Pflanzen erwachen und gestärkt aus dem Winter kommen. Das zeigt sich insbesondere bei den Dionaea, die momentan mit mehreren Fallen auf einmal austreiben Aber auch die südafrikanischen Drosera zeigen deutlich erstes Wachstum. Manche haben im Winter einfach pausiert und sind quasi gar nicht gewachsen, andere wie z.B. D. collinsiae sind oberirdisch komplett abgestorben und treiben nun wieder aus. Die Ausfärbung könnte noch deutlich besser sein, wird aber momentan noch durch den Winterschutz in Form einer dicken Luftpolsterfolie ausgebremst. Auch die winterharten Pinguicula, die ich im beheizten Gewächshaus überwintere, sind größtenteils schon ausgetrieben. Bei manchen stehen in den nächsten Tagen die ersten Blüten an, wie auf den folgenden Bildern zu sehen. Ein kleines Experiment zum Thema "Winterhärte von D. filiformis var. tracyi": Da die var. tracyi ja als nur bedingt winterhart gilt, hab' ich in diesem Winter mal eine im beheizten (Minimum 6°C) und eine im unbeheizten (Minimum in diesem Winter -7°C) Gewächshaus überwintert. Die typische Ruheknospe haben beide gebildet und überlebt haben auch beide, allerdings ist der Vorsprung der warm überwinterten Pflanze schon gewaltig. Hier zunächst die warm und dann die kalt überwinterte: Zum Abschluss für das beheizte Gewächshaus noch ein schneller Blick in's Cephalotus-Becken. Hier ist alles beim Alten, die Pflanzen wachsen vor sich hin, bei den kühlen Temperaturen bestens ausgefärbt. Wie nach jedem Winter hab' ich etwas Schimmel an einigen der Pflanzen, was wohl an der erhöhten Luftfeuchte durch den Winterschutz und die infolgedessen geschlossene Umgebung liegt. Das war bisher aber nie ein Problem und hat sich spätestens dann erledigt, wenn die Folie runterkommt und wieder Luft durch's Gewächshaus strömt. Aber nicht nur im beheizten Gewächshaus regt sich etwas. Auch im unbeheizten hab' ich die ersten Spuren entdeckt. Besonders deutlich sind diese bei den Sarracenien zu sehen, die jetzt die ersten Blüten treiben (wie gewohnt vor den ersten Schläuchen). Oben hatte ich ja schon die D. filiformis var. tracyi gezeigt, die langsam beginnt auszutreiben; die voll winterharte var. filiformis steht aber, neben ein paar anderen Drosera, auch schon in den Startlöchern. Wieder mal wird deutlich, wie groß der Unterschied zwischen beheiztem Gewächshaus, unbeheiztem Gewächshaus und Freiland ist. Während im ersten schon bald die ersten Blüten anstehen und im zweiten die ersten Pflanzen auszutreiben beginnen, tut sich in den Moorkübeln rein garnix. Keine Triebspitzen oder Blütenansätze bei den Sarracenien und die Drosera sind auch noch alle in ihrer kompakten Winterrosette. Daher verzichte ich dann auch auf ein Bild davon. Wer ähnliche Bilder des "Erwachens" zeigen kann: Nur her damit. Viele Grüße, Christian
  21. Christian Voss

    Frost!

    Hallo zusammen, bei strahlendem Sonnenschein und rund -8°C habe ich mich heute in den Eifel-Winter hinausbegeben, um mal ein paar Fotos der Moorkübel bzw. Moorkübelpflanzen im aktuellen Zustand zu schießen. In ca. 20cm tiefem Schnee hockend, habe ich mich dann zwar zunächst gefragt, ob ich eigentlich noch ganz sauber bin, aber ich denke, dass neben richtig kalten Füßen zumindest ein paar vorzeigbare Fotos dabei herausgekommen sind. Um die Pflanzen mach' ich mir momentan, trotz der klirrenden Kälte keine großen Sorgen, da die Rhizome quasi "kuschelig warm" unter der schon erwähnten dicken Schneedecke liegen. Wenn also die Gewächshäuser so (oder so ähnlich aussehen),... ... kommen in den Moorkübeln folgende Bilder zustande: Viel Spaß mit den Bildern und frostige Grüße, Christian
  22. Hallo Zusammen, seit kurzem bin ich in die USA nach Alabama gezogen. Dort werde ich das nächste halbe Jahr verbringen. Diese Zeit würde ich gerne nutzen um ein paar Naturstandorte aufzusuchen. Kennt ihr Standorte oder auch Anbieter von Karnivoren in und um Alabama? Wisst ihr wo ich Hurricane Creek finden kann? Vielen Dank für jeden Tipp! Viele Grüße, Daniel
  23. Christian Voss

    'Closeups' der ersten Samenkapseln

    Hallo zusammen, heute habe ich die ersten Sarracenia-Samen für dieses Jahr geerntet, übrigens ausschließlich S. purpureas und S. purpurea - Hybriden. Was mich immer wieder fasziniert, ist die perfekte Symmetrie, wenn das das richtige Wort ist, in der die Natur solche Gebilde wie Samenkapseln kreiert. Hier passt jeder einzelne Samen perfekt in den darüber und darunter liegenden und die Anordnung der einzelnen Kammern tut ihr übriges, um den Gesamteindruck, ja, rund zu machen. Die ein- oder andere Kapsel hab' ich dann mal unter's Makro-Objektiv gezerrt, um den Eindruck festzuhalten. Schönes (Rest-)wochenende noch und viele Grüße, Christian
  24. Christian Voss

    Herbstimpressionen

    Hallo zusammen, heute hab' ich die Zeit und die paar Wolkenlücken mal wieder genutzt und einige Fotos geschossen. Dabei wird doch sehr stark deutlich, dass der Herbst (vom Winter mal noch garnicht zu sprechen) naht. Wenn man der Jahreszeit dann doch noch was schönes abgewinnen will, sind's mal zu allererst die schön ausgefärbten Pflanzen. So, das war's. Viel Spaß damit und viele Grüße, Christian
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