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  1. Bjoern_G

    Wespen Invasion

    In letzter Zeit habe ich unglaublich viele Wespen auf dem Balkon. Mich nerven sie unglaublich, aber meinen Pflanzen scheint es zu gefallen. Meistens gehen die Wespen an die Schlauchpflanzen, insbesondere einen roten Hybriden. Anscheinend werden sie durch den Nektar "betrunken". Von einer rückwärts laufenden Wespe habe ich ein Video gemacht und hier verlinkt. Leider fressen die Wespen sich aus den Schläuchen raus, wenn sie mal stecken bleiben. Erfolgreicher war die Venusfliegenfalle wie man auf dem Bild sehen kann https://youtu.be/eWgvOGblppc
  2. Christian Voss

    Vollendete Schönheit

    Hallo zusammen, ich bin gerade mal wieder beim Fotos-Sortieren, da fällt mir dieser Schnappschuss ins Auge. Die Gute hatte wirklich die Ruhe weg, so dass ich unter vielen verwackelten Makros auch das ein- oder andere scharfe Foto machen konnte. Wahrscheinlich musste sie sich auch nicht wirklich vor mir oder den Schläuchen fürchten; war 'n ganz schön dicker Brummer. Allerdings muss ich dazusagen, dass es sich bei dem S. minor - Landeplatz um einen noch eher jungen Schlauch handelt. Ansonsten wären wir wohl auch schon im Godzilla-Bereich... Viele Grüße, Christian
  3. Christian Voss

    Haufenweise Schläuche

    Hallo zusammen, in brütender Hitze habe ich gestern zwischen meinen Moorkübeln herumgelegen und versucht möglichst viele der Pflanzen abzulichten. Herausgekommen sind Aufnahmen von circa fünfundvierzig Arten, Unterarten, Varianten und Hybriden. Dazu kommen noch einige Ansichten und Detailaufnahmen, womit ich im Ganzen auf fünfundfünfzig vorzeigbare Bilder komme, die ich nicht vorenthalten und hier zeigen möchte. Besondere Kulturhinweise kann ich an dieser Stelle nicht geben, außer, dass alle Pflanzen in reinem Torf (H2-H5) in eingsenkten 90l-Mörtelwannen stehen und das jahrein jahraus. Bei den momentanen Hitzewellen werden Sie alle paar Tage geflutet (was den Wasserverbrauch ins schier unermessliche steigen lässt...), in normalen Sommern erldigt Petrus die Arbeit. Die Pflanzen bekommen von morgens neun bis abends acht Uhr volle Sonne (Südlage). Ich ergreife keine speziellen Winterschutzmaßnahmen für die (das erledigt hier in der Eifel im Normalfall der Schnee) und sie werden im Frühjahr komplett zurückgeschnitten. Hier also dann die Bilder - Achtung, es sind sehr viele - beginnend mit meinem derzeitigen Blick aus dem Wohnzimmerfenster und von unten dort hinauf, gefolgt von Aufnahmen der einzelnen Pflanzen. Am Ende habe ich noch ein paar Detailaufnahmen von Schlauchöffnungen und Deckelrändern eingefügt, die die Klebrigkeit der Gattung verdeutlichen. Die Arten und Hybriden, unkommentiert und queerbeet...
  4. Hallo zusammen, wie der Titel schon sagt, beginnen einige meiner Sarracenien mit der Blüte. Viel weitere Schlauchpflanzen stehen ebenfalls in den Startlöchern mit ihren Knospen. (so weitere ca. 20 Pflanzen, sofern mir keine krabbelnden und kriechenden Monster einen Strich durch die Rechnung ziehen) Wenn das Wetter jetzt mal eine Weile mit den Temperaturen so weiter macht, werden sie schon demnächst in die Pötte kommen. Einige sind nur noch wenige Tage vom Aufblühen entfernt, andere kriechen gerade mal erst aus den Winterknospen/dem Bodengrund. Anfangen möchte ich erst einmal mit folgenden dreien: Sarracenia flava var. atropurpurea, Blackwater River State Forest Sarracenia flava var. rugelii, Fundort unbestimmt Sarracenia psittacina, Fundort unbestimmt Leider ist heute nicht der beste Tag zum fotografieren, bei uns ist es zur Zeit recht windig. Aber anschauen kann man die Fotos denke ich doch. Viel Spass dabei. LG, Heiko
  5. Hallo zusammen, diesmal melde ich mich wegen etwas unangenehmen.. ich hab ein Problem mit meiner Sarracenia-Hybride. 2-3 andere Sarracenia sind leicht betroffen, aber diese Hybride hat sehr starken Befall. Nachdem ich kurz das Problem beschreibe sind unten 3Bilder angefügt... ich hoffe ihr könnt mir helfen den Schädling zu identifizieren. Das Krankheitsbild: Leichter Krüppelwuchs an manchen Schläuchen. Was sehr stark auffällt ist, dass sich betroffene Pflanzen kaum ausfärben und ziemlich grün bleiben (=Thripse??). Ab und zu findet man auch schwarze "Punkte" auf den Schläuchen. (sieht man auf dem Bild). Die Fallen der Pflanzen funktionieren, diese sind voll. Der Schädling: Die Schädlinge sitzen hauptsächlich oben auf der Schlauchöffnung und innen im Schlauch, wenige außen unmittelbar unter der Schlauchöffnung. Die Krabbeltierchen innen sitzen alle im obersten Drittel, je weiter nach oben desto mehr sind es. Ich habe keine schlechten Augen aber sie sind so klein, dass ich diese erst sehr spät gesehen habe. Sie sind sind ziemlich flink trotzdem und eines hat mich besonders stutzig gemacht: die Farbe der Tierchen. Sie sind braun/hellbraun bis weiß, daher bin ich von der Thripsen-Theorie wieder gedanklich abgekommen. Als ich die Umgebung kurz darauf absuchte bin ich bei den Brombeersträuchern der Hausverwaltung neben der Terrasse fündig geworden: An dem einen oder anderem Unkraut gab es haufenweise von den unbekannten Schädlingen, teils mit Blattläusen zusammen aber nicht immer. Ich habe das Internet und das Forum gequält, aber wirklich identifizieren konnte ich sie bis jetzt nicht - und Spritzmittel sollten gut überlegt sein.. Es wär toll, wenn mir jemand bei der Identifizierung helfen könnte. Ich müsste auf jeden Fall vorbeugend alle Pflanzen behandeln, wenn sich in einem Schlauch nur 4-5Tierchen verstecken wär es ziemlich schwierig diese zu entdecken, daher muss ich ein systematisches Mittel finden - allein schon deswegen weil die meisten innen sitzen und ich denen das Wasser-Gift-Gemisch nicht direkt in den Rachen schütten will.. Bei der Pflanze mit dem starken Befall handelt es sich zwar um eine Baumarkthybride, aber mit dieser hat alles angefangen.. meine erste Karnivore. :ak: Daher wäre ich über jeden Tipp sehr dankbar.. kann mir jemand helfen? viele Grüße Martin anbei die Bilder (entschuldigt die Qualität, aber sie sind so klein dass es nicht besser möglich war mit dem Handy):
  6. Andreas Peschel

    Sarracenia purpurea ssp venosa

    Hallo ich habe 2 Sarracenia purpurea ssp. venosa f heterophylla eine von plantarara und die andere aus einer privaten Sammlungsauflösung beide unterscheiden sich eigentlich nur durch die Deckelform. (siehe Bilder) Daher wollt ich mal nachfragen ob die heterophylla-Form von venosa eventuell von unterschiedlichen Arten abstammen könnte oder das einfach nur eine Laune der Natur ist. Beide Pflanzen stehen direkt nebeneinander im Moorbeet. gruß andreas
  7. Guten Abend zusammen, ich hätte gerne mal eure fachkundige Meinung zu folgendem Plan: ich möchte mir im Garten angrenzend an eine "halbe Kräuterspirale" einen kleinen Teich anlegen. Mit klein meine ich etwa 140L Wasser, 135cmx90cm und an der tiefsten Stelle 39cm (AL-KO Gartenteich T150). In die erste, oberste Pflanzenebene würde ich gerne meine Sarracenia (vermutlich leucophylla-Hybrid) pflanzen und wenn irgendwo noch Platz ist evtl. auch (m)eine Dionaea. Für die tieferen Stellen dachte ich an ein, zwei aquatische Utricularia. Ich bin auf dem Gebiet jedoch noch absoluter Neuling und würde mich über Tipps etc. total freuen! Ich habe gelesen, dass U. australis und U. vulgaris in Deutschland vorkommen und damit für unseren Winter gut gewappnet sind. Außerdem sollten sie als Freischwimmer mit einer Wassertiefe von etwa 35cm kein Problem haben. Sollte ich mich hier lieber nur auf eine Utri konzentrieren oder würden auch zwei gehen? Keine Ahnung wie schnell die sich ausbreiten :dntknw: Bei den Begleitpflanzen bin ich mir noch recht unsicher und für Vorschläge offen. Evtl. eine Wasserhyazinthe und/oder eine Sumpfcalla!? Und noch irgendwas "farniges"? Für das Substrat würde ich mich dann an diesem Thread orientieren http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/37437-aldrovanda-becken-als-moorauge/?hl=teichbzw. das Sphagnum-Sand-Gemisch nehmen... So, mehr fällt mir jetzt grade nicht mehr dazu ein Vielen Dank im Voraus für alle Tipps, Antworten, Kritiken usw. :bow: Sandra
  8. Christian Voss

    Blüten querBeet

    Hallo zusammen, da's die Sonne heute mit der Mitte Deutschlands besonders gut meint, konnte ich durch den Garten streifen und die ein- oder andere Blüte der unterschiedlichen Gattungen ablichten (was bei voller Sonne selbst mit wackeligen Händen ganz brauchbare Bilder liefert). Bewusst liegt hier der Fokus auf den Blüten - Bilder der Pflanzen werde ich aber bestimmt noch nachreichen... Zuerst waren die Moorkübel hinter den Gewächshäusern an der Reihe, denen die heftigen Regenfälle der letzten Tage plus viel Sonnenschein und warme Temperaturen sichtlich zu gefallen scheinen. Im Moment hab' ich den Eindruck, dass die Sarracenien täglich mehrere Zentimeter zulegen. Außerdem wird jetzt deutlich, dass alle Pflanzen den radikalen Rückschnitt bis auf wenige Zentimeter über den Austriebspunkten, problemlos weggesteckt haben und jetzt (evtl. etwas später als letztes Jahr) mit voller Kraft austreiben - kein einziger Winterverlust :cool: . Auch alle D. binatas, die diesen Winter zum ersten mal in den Moorkübeln verbracht haben, treiben wieder aus. Wie zu erwarten war, stehen die flavas, oreophilas und purpureas (in den rechten Kübeln) schon voll im Saft, während sich leucophyllas, rubras, alatas und Hybriden (in den linken Kübeln) noch etwas zurückhalten. Danach bin ich dann ins obere (geheizte) Gewächshaus gewechselt, in dem ich nun wohl endgültig die Heizung abbauen kann. Die südafrikanischen und australischen Sonnentaue stehen hier in voller Blüte und ich werde langsam mit der Ernte beginnnen müssen bevor es wieder in allen Töpfen bunt durcheinander sprießt. Bei den Dionaea, die auch in diesem Gewächshaus untergebracht sind, habe ich mich in diesem Jahr dazu entschlossen, die Blütenstiele nicht abzuschneiden und die Blüten per Hand zu bestäuben, was einige kleinere Pflanzen mittlerweile an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gebracht hat. Zum Teil musste ich hier wirklich in letzter Minute den Stängel abschneiden, sonst wäre mir die ein- oder andere Pflanze eingegangen. Die Großen stecken die Blüte aber locker Weg. Ziel des Ganzen ist, Samen der unterschiedlichen Kultivare zu ernten, auszusäen und mal zu schauen, wie's mit den vererbten Merkmalen aussieht... Hier dann zunächst die Drosera- und anschließend einige Dionae-Blüten: Im gleichen Gewächshaus steht auch das Aquarium mit den Zwergkrügen, wo ich mittlerweile neun Blütenstiele zählen kann. Auch hier verspricht die Ernte reichlich auszufallen... Fehlt noch ein Blick in's kalte Gwächshaus, wo sich die temperierten Sonnentaue noch mit den Blüten zurückhalten, lediglich einige D. binatas blühen inzwischen. Eben diese bilden auch mittlerweile eine undurchdringliche "Klebewand", die schon so mancher Schnake, Schwebfliege,... zum Verhängnis geworden ist. Hier ist zwar die Blütenpracht nicht ganz so üppig, hauptsächlich stehen in diesem Gewächshaus ja auch Sarracenia Sämling, dafür bietet der Blick auf die Pflanzen dann aber wieder eine ansehnliche Farbenpracht... Zwei Bilder hab' ich an der Stelle dann auch noch von meiner "wild" wachsenden Sphagnum-Wanne, die D. rotundifolias und D. anglicas nebst einigen Gräsern und anderem Moorzeugs, das ich nicht bestimmen kann, ein Zuhause bietet. Viel Freude beim Anschauen, besonders denen, die's heute nicht ganz so gut mit dem Wetter erwischt haben, :cold: viele Grüße, Christian
  9. toby

    Mein Moorbeet

    Hi, ich wollte euch mal zeigen, wie weit ich bis jetzt gekommen bin. Einige werden Ihre Pflanzen bestimmt wiedererkennen. :-) Das Moorbeet besitze ich seit einem Jahr und es hat den letzten Winter ohne Verlust überlebt. So sah es letztes Jahr aus. Dieses Jahr wurde es etwas erweitert. Auf der rechten Seite habe ich einen kleinen Hügel angelegt. Der Hügel wurde mit Steinen modelliert und mit Substrat aufgefüllt. Das Substrat am Hügel ist Torf mit Sand und Kiesel. Der Rest des Beetes besteht fast ausschließlich aus Torf. Hier mal ein paar Pflanzen. Die Pflanzen sind teilweise schon so groß, weil sie dieses Jahr erst gekauft wurden . Dionaea Dark Red und D. filiformis x intermedia Dingley Giant und Dionaea Green Diese Dionaea wurde noch im Moorkübel überwintert. Also komplett eingefroren. Wobei die Dionaea im gefrorenen Zustand fast keinen Schaden nahm. Während der 4 Wochen um Weihnachten, an denen es keinen Frost gab, war der Moorkübel überflutet. Nach 3 Wochen gefiel ihr das nicht mehr so gut. Zum Glück gefror der Kübel dann wieder komplett. Dieses Jahr werden die Wasserablauflöcher tiefer gesetzt. (Zumindest bei den Dionaeas). Letztes Jahr blühte die S. flava Culture. Dieses Jahr ist noch nichts erkennbar außer ein paar neuen Schläuchen. Vielleicht kommt ja noch was? Dafür blüht die Flava red zum ersten Mal. Scheint so, als ob ihr der Winter nichts ausgemacht hat. Wohingegen die S. purpurea ssp. venosa auch noch keine Blüte zeigt, obwohl die schon sehr groß ist.... Hier noch ein paar Impressionen aus dem Moorbeet. P. grandiflora ssp. rosea x vallisneriifolia (hab ich vor kurzem erst erhalten, desshalb blüht sie jetzt schon) Die P. grandiflora braucht noch etwas. P. grandiflora Hier noch ein paar Droseras Diese Filiformis mit den 2 Tochterpflanzen wurde auch draußen überwintert. Rechts steht eine Pflanze die ich erst seit kurzem habe. Man sieht deutlich den Vorsprung von Gewächshauspflanzen. Hier noch die Nepenthes Juthatip Soper. (Hab sie als solche erhalten, leider findet man zu dieser Pflanze nicht viel. Hat irgendwer Infos diesbezüglich?) Ich hoffe, die Bilder gefallen euch. Es wird noch eine Weile dauern bis man auch schöne Schläuche sehen kann. Ich halte euch über dem Moorbeet auf dem Laufenden gruß toby
  10. Tillmann

    Wo ist die rote Färbung?

    Hallo, meine S. flava var. rubricorporabildet statt tiefroten Schläuchen nurnoch grüne Schläuche, sie steht in einem Kasten,den ich immer schön feuchthalte, er steht auf der Fensterbank außerhalb der Wohnung (südseite) mehr kannich dazu auch nicht sagen,auf jedenfall wäre es toll, wenn ihr wüsstet was mit der Pflanze los ist genau, die Schläuche haben ne Komische form :ak: :ak: :ak: :ak: :ak: :ak: :ak: :ak: :ak: :ak: :ak:
  11. Christian Voss

    Frühlings Bilder aus dem Gewächshaus (Teil 2)

    Hallo zusammen, um den (Vor-)Frühlingsthread nicht noch länger werden zu lassen und damit man nicht bis ins Unendliche scrollen muss um neue Bilder zu finden, habe ich mich entschlossen, einen neuen zu starten.Daher auch die Nummerierung im Titel. Wieder ist also ein Monat vergangen und die Natur war gerade in diesem Monat ungeheuer fleißig. Unter anderem müsste ich mittlerweile dringend mal den Rasen mähen. Zwar ist die Eifel noch etwas hintendran, aber auch hier haben die Bäume mittlerweile mehr Blätter als Knospen. :happy: Den Unterschied kann ich täglich auf meinem Weg zur Arbeit nach Koblenz (im Mittelrheintal) sehen, wo mittlerweile schon die Obstbäume blühen, ... aber ich schweife ab. In den Gewächshäusern ist der Frühling nun auch vollends angekommen. Mag die Temperatur draußen auch um die 10°C liegen, so heizt jeder Sonnenstrahl die Häuser innerhalb von Minuten auf ca. 25°C auf (bis sich dann die Fenster öffnen), was den Pflanzen darin augenscheinlich den entscheidenden Vorteil gegenüber den Outdoor-Pflanzen verschafft. Starten möchte ich wieder im (auf ca. 6°C) beheizten Gewächshaus, in dem die südafrikanischen und südamerikanischen Drosera, die Dionaea, die temperierten Pinguicula sowie das Cephalotus-Becken ihren Platz gefunden haben. Ich habe bewusst versucht auch die im (Vor-)Frühlingsthread bereits gezeigten Pflanze abzulichten, damit man den Entwicklungsfortschritt erkennen kann. Mit Bildern vom Chepalotusbecken geht´s diesmal los. Auffälligste Veränderung zum vorherigen Monat ist, dass hier etwas Farbe in's Spiel gekommen ist. Das überwiegende Dunkelrot der "Winter-Krüge" hat viele kleine grüne Tupfen bekommen. Von allen Wachstumspunkten aus sprießen jetzt die frischen grünen (nicht karnivoren) Blätter. Weil sie mittlerweile so schön aussehen und ihnen der 5°C-Winter offensichtlich so gut getan hat, hab' ich heute ziemlich viele Drosera-Fotos dabei. Die größte zuerst: Drosera regia treibt kräftig aus, hat mittlerweile ungefähr 25cm Blattlänge erreicht und hat ganz im Zentrum den ersten erkennbaren Blütenansatz. ... gefolgt von einigen Klassikern... Zuverlässig treibt Drosera madagascariensis - wie jedes Jahr - nach dem kompletten überirdischen Absterben, aus den Wurzeln wieder aus. Bei den angesprochenen 6°C Wintertemperatur scheint dieser Sonnentau nicht in der Lage zu sein , überirdisch weiterzuwachsen - allerdings bringt D. madagascariensis so schnell nichts um. Speziell für Wolfgang hab' ich dann hier nochmal eine sehr schöne D. spatulata - Variante aus Neuseeland abgelichtet. Diese Form bleibt selbst bei voller Sonneneinstrahlung ziemlich grün, blüht rein weiß und hat einen sehr haarigen Blütenstiel. Nicht fehlen dürfen zu dieser Jahreszeit die Fliegenfallen. Nach der Winterruhe explodieren sie im Moment förmlich und haben ihren Durchmesser innerhalb der letzten zwei Wochen quasi verdoppelt. Eventuell ist es ja wohl möglich, Dionaea über mehrere Jahre durchzukultivieren, allerdings sieht man zu dieser Jahreszeit, wie gut den Pflanzen die Pause getan hat. Hier zunächst ein Übersichts-Foto, gefolgt von einem Beispiel, was passiert, wenn man eine D.m. 'UK Sawtooth I' sich über mehrere Jahre teilen lässt und zu faul ist diese aueinanderzupflücken und umzutopfen. ...ach ja, und die erste Blüte ist mittlerweile auch offen. Die temperierten Pinguicula sind jetzt auch alle aus der Erde gekommen und die meisten blühen auch schon. Hier habe ich das Gefühl, dass die für diese Gattung eher warme Überwinterung zumindest nicht zu warm war. Auch im ungeheizten Gewächshaus ist inzwischen alles erwacht. Hier gibt es zwar immer noch leichte Nachtfröste, allerdings scheinen die sommerlichen Tagestemperaturen das dann auch wieder zu kompensieren. In diesem Gewächshaus stehen fast ausschließlich Sarracenien, außerdem einige winterharte Drosera und eine Sphagnum gefüllte "Moorschale" in der D. rotundifolia, D. anglica und ein paar Begleitpflanzen wachsen. Zunächst eine kleine Ansicht vom Entwicklungsstand der großen Sarracenien; sie stehen kurz vorm Öffnen der ersten Schläuche und auch Blüten. Wer hier die obligatorischen Arten-Schildchen vermisst, gut aufgepasst! Diese Pflanzen (ca. 120 Stück) habe ich im Herbst von Johannes Beck geschenkt!!! bekommen. Sie stammen aus der Auflösung seines Moorbeets und werden sich, sobald ich mein neues Moorbeet angelegt habe, auch wieder in einem solchen wiederfinden. Da ich die Pflanzen ohne Schildchen bekommen habe werden sie auch ohne diese (ich bin nicht so gut im Nachbestimmen von Sarracenien :happy:) ins Beet kommen - sieht sowieso besser aus. An dieser stelle nochmal DANKE, DANKE, DANKE für diesen Riesenhaufen fantastischer Pflanzen an Johannes! Auch die Seedgrown-Sarracenien treiben neue Schläuche. Hier fasziniert mich immer wieder dieses leuchtende Rot der frischen Austriebe. In der angesprochenen Moorschale entwickeln sich auch alle Drosera wunderbar. Jedes Jahr tauchen dann auch wieder neue Pflanzen an neuen Stellen aus dem Moos auf und bilden gerade in diesem frühen Stadium einen sehr schönen Kontrast zur Moosfarbe. Die übrigen, getopften, winterharten Drosera treiben kräftig aus, insbesondere D. binata legt täglich gefühlt mehrere Zentimeter zu. Hier zunächst ein Blick in die D. binata - Ecke, gefolgt von ein paar Gegenlicht-Spielereien von und mit D. filiformis. Damit wären die Gewächshäuser für diesmal abgearbeitet. Bleibt noch der obligatorische Blick in die Freiland-Moorkübel dahinter. Wie zu erwarten war, sind die Pflanzen in den Kübeln noch, ich würde sagen, ca. 3 Wochen hinter den Gewächshauspflanzen zurück, schieben aber jetzt auch die ersten Blüten gen Himmel. Augenscheinlich hat der komplette Kahlschlag, den ich ihnen dieses Jahr verpasst habe, keine negative Wirkung hinterlassen. Im Gegenteil: Ich seh' endlich mal wieder, was sich da im Detail tut... Bei einigen der inzwischen großen, alten Sarracenia-Rhizome rechne ich mit bis zu 15 Blüten pro Pflanze. Bleibt mir noch, viel Spaß beim Anschauen zu wünschen, wie immer bin ich offen für konstruktive Kritik, Anregung,... und möchte mit diesem Foto mit dem Titel "Ich bin dann mal weg..." schließen :tongue: Grüße, Christian
  12. Hallo zusammen, heute habe ich das traumhaft schöne Wetter genutzt, um ein paar Bilder in meinen Gewächshäusern zu schießen. Das eine Haus wird den ganzen Winter hindurch auf ca. 5-6°C beheizt und beinhaltet Drosera, Dionaea und winterharte Pinguicula. Im zweiten, unbeheizten Haus stehen hauptsächlich Sarracenia-Sämlinge im Alter von einem bis zu fünf Jahren und winterharte Drosera. Obwohl die Winter hier in der Eifel (auf ca. 500m ü. NN) nicht gerade ein Zuckerschlecken sind, konnte ich zu meiner großen Freude die ersten Anzeichen des nahenden Frühlings entdecken und ablichten. Da wären also zunächst zwei austreibende Pinguicula Arten aus dem P. longifolia - Komplex: Tagelange Tages- wie Nachttemperaturen von um die 5°C scheinen die Südafrikaner wieder mal ohne ein Wimpernzucken überstanden zu haben. Interessant ist immer wieder die D. capensis vom Matroosberg, die als einzige (mir bekannte) Standortvariante eine Art Hibernakel bildet und jetzt wieder kräftig austreibt. Einige der südamerikanischen Drosera sind zwar arg in Mittleidenschaft gezogen aber allesamt lebendig und werden täglich kräftiger. Völlig unbeeindruckt vom Winter zeigen sich auch die Pflanzen im Cephalotus-Becken (auch wenn die Pflanzen nicht mal ansatzweise mit den von Martin gezeigten mithalten können). Wie schon Eingangs erwähnt beheimatet das beheizte Haus auch diverse D. muscipula Klone. Hier sind auch alle in guter Verfassung. Während einige jedoch schon große Fallen produzieren und eine sogar die erste Blüte treibt, sind andere (z.B. die 'Cup Trap') noch dabei aus dem Rhizom herauszukriechen. Im kalten Haus liefen mir zunächst einige Achtbeiner über den Weg. Dieser hier hat besonders lange still gehalten: Hier sieht alles noch etwas "verschlafener" aus. Lediglich bei einer D. binata konnte ich einen Austrieb erkennen. Ansonsten schlummern die winterharten Drosera noch selig vor sich hin. Die Sarracenia haben zwar wie üblich bei den einjährigen den ein oder anderen Verlust zu vermelden, sind aber im Großen und Ganzen sehr gut in Schuss. Zu guter Letzt hab' ich mir noch die Moorkübel hinter den Gewächshäusern vorgenommen. Hier wartet in den nächsten Wochen wohl noch eine Menge Arbeit auf mich, da gerade die S. flava - Kübel mittlerweile vor lauter Schläuchen und Phylodien geradezu überquellen. Auch hier habe ich zu meiner großen Freude, trotz teilweise gefrorener Kübel, die erste Anzeichen von Austrieben entdeckt. Das war dann erstmal meine kleine Vorschau auf den kommenden Frühling. Wer Ähnliches zeigen kann, fühle sich bitte frei es hier zu posten. Für mich ist jeder Sonnentag und jeder grüne Spross im Moment wie das Aufladen einer inneren Batterie, daher geht mal ruhig davon aus, dass ich noch das ein- oder andere Foto schießen und zeigen werde... :crazy: Beste Grüße, Christian
  13. Hallo Gemeinschaft, mir fällt das irgendwie noch schwer mich mit der Unzahl an Kreuzungen abzufinden, die offensichtlich ganz legal gezüchtet werden. Ich komme ja aus der Zoologie ... Das Folgende ist meine ganz persönliche Meinung und soll hier keinen Proteststurm auslösen: Ich habe mit den vielen Hybriden und Kreuzungen und die Selbstverständlichkeit, mit der man hier damit umgeht, meine Probleme. Mag sein, dass das in der Gärtnerei etwas Angestrebtes ist, aber in der Zoologie war das was ganz Schlimmes und vor allem Unerwünschtes. Da war immer die Reinerhaltung der ursprünglichen Art das Ziel, aber das ist wie es scheint in der Zucht von Pflanzen anders, da muß letztendlich immer was Buntes und Neues herauskommen. Da muß ich erstmal umschalten. Wenn ich in den Fachbüchern sehe, was hier für lange Listen von Sarracenia-Kreuzungen (bis zur Unüberschaubarkeit) angeführt werden, dann muß ich damit erstmal klar kommen. Ich weiß nicht so recht, ob diese Art und Weise und vor allem der Willkürlichkeit, mit der man doch eigentlich "Schöpfer und den lieben Gott" spielt, das ist, was der Natur am besten tut. Aber wie schon erwähnt, ich sehe das noch mit den Augen der Zoologie. Wer da z.B. die Wildformen Lebendgebärender Zahnkarpfen oder der noch selteneren Goodeiden zur Hybridisierung zu "veredeln" suchte, der war geächtet, wenn ihn die Gemeinschaft erwischte. Noch schlimmer wurde es dann, wenn der Betreffende die Tiere unter einem Phantasienamen als neue Art oder Wildfang in den Umlauf brachte. Vereinzelt kam das auch schon mal vor, weil er andersherum wahrheitsgemäß die Tiere als Kreuzungen deklariert nicht abgeben durfte, ohne in den Lokus der Gemeinschaft gespült zu werden. Lediglich bei Arten, bei denen nur noch ein Expemplar vorhanden war, wurden Kreuzungen akzeptiert, um auf dem Wege der Rückkreuzung eine zumindest der Urart ähnliche Art wieder rauszukriegen. Selbst spontan aufgetretene Mutationen und Farbveränderungen - die auch ab und mal selten vorkamen - die wurden von der Gemeinschaft sehr skeptisch betrachtet. In der Zoologie, wenn es nicht gerade die Farb- und Formenzucht war - Guppyzucht, die Zucht von bunten Platys, japanischen Kois oder diese furchtbaren Qualzuchten an Goldfischen waren, da war die Reinerhaltung der einzelnen Art, der Wildform, das oberste Gebot. Die Züchter von buntem Allerlei und die die die Arten reinerhalten wollten, waren strikt getrennt, macht in der Regel auch getrennte Tagungen und waren ansonsten auch nicht so miteinander zu "vergesellschaften". Welches oberste Gebot besteht denn in der Gärtnerei und in der Pflanzenzucht ? Solche Begriffe wie Baumarkt-Hybride - das zeigt doch schon, dass keiner mehr weiß, was wirklich drin steckt. Und so wie ich das hier sehe betrifft das ja nicht nur eine Gattung, sondern fast jede ... Geht es hier am Ende nur ums Aussehen des Zuchtergebnisses ? Gibt es hier kein Ziel der Erhaltung bedrohter Arten ? Sicher werden jetzt einige die Gattung Cephalotus anführen, die werde doch sauber gehalten. Da antworte ich mal ganz kühn - ja bis jetzt, weil es nichts gibt, was sich mit Cephalotus kreuzt. Aber eben nur deshalb. Wenn sich Nepentes und Cephalotus kreuzen ließen und da so ein am Baum hängender Indianer-Mokassin dabei rauskäme, dann wäre das längst passiert. Gibt es bei der Karnivorenzucht einen "innere" Blockade beim Züchter, die da sagt, das darfst Du nicht alles kreuzen ? Ich darf nicht Gott spielen und hier einfach neue Arten und Unterarten provozieren. Oder läuft das andersherum ? Kreuze, was Du kreuzen kannst und hole was sichtbar Neues dabei raus, was sich gut verkaufen läßt oder den Züchter persönlich erfreut, es ist nur wichtig, dass Du dazu schreibst, was Du mit wem gekreuzt hast ? Und wenn dann wieder Kreuzungen untereinander verkreuzt werden - um Gottes Willen, das ist ja bei mir ein grauenvoller Gedanke. Hätte die Natur das nicht längst gemacht, wenn es gut wäre ? Grüsse Peter
  14. Hallo Zusammen, ich habe mich voller Freude hier neu angemeldet, da ich hier sehr viele Infos sammeln konnte. Ich möchte gerne die Experten hier zu meinem persönlichen "Problem" befragen und eure Expertise nutzen. Ausgangssituation: Habe mir ca. Mitte September eine Sarracenia aus dem Baumarkt gekauft (Hybride, es waren keine weiteren Angaben auf dem Etikett, eine eigene Bestimmung ist mir nicht möglich) Habe sie sofort umgetopft in Weißtorf+Hochmoortorffasern+Styroporkugeln+Quarzsand steht im Anstau (ca. 5 Tage, dann 2 Tage trocken) Fenster Westseite Temperatur 20 Grad konstant, LF 50-60% Zusatzbeleuchtung: zw. 17:30-20:30 Zusatzbeleuchtung Energiesparlampe 23 W, 6500 K (allerdings bekommt Sie nur ausstreuendes Licht ab, da meine N.Ventrata Hauptsache angeleuchtet wird, Abstand aber nur 30 cm und bei 1450 Lumen denke ich ausreichend) hat sich gut eingelebt und 2 Schläuche gebildet, 3 kleine Schläuche abgestorben, hat sogar paar Insekten gefangen Problem: der Winter naht! und Sie hat (noch) keine Phyllodien (wenn Sie überhaupt welche bekommt?) Ruheplatz den ich ihr anbieten kann ich Dachboden mit sehr hellem Fenster (Südseite), heute mittag 16 Grad bei 65% LF gemessen. Dachboden wird nicht beheizt, wie kalt es dort im Winter wird kann ich nicht sagen (auf jedenfall gefühlt sehr frisch bei Minusgraden draußen) Frage: Soll ich Sie einfach auf den Dachboden stellen und hoffen das sie es "packt"? Oder ist es ratsam sie durch zu kultivieren um kein Risiko einzugehen? (bitte keine Kommentare von wegen "2,99 Euro Baumarkthybrid - ist total egal"-> mir geht es primär darum mich an meiner "mini Karnivoren Sammlung" (Dionaea Normale Klone, N. Ventrata +2 Kopfsteckling im Wurzelwachstum), Drosera Capensis typ broad leaf, N.truncata in Zulieferung und meiner Sarracenia zu erfreuen
  15. Jerry2704

    Samenexperiment

    Hallo Leute :happy:. Ich habe mir neulich einige Karnivoren-Samen auf ebay bestellt, und dachte mir dass ich den Vorgang als eine Art Blog dokumentieren könnte. Ich bin total unerfahren, weil ich das noch nie probiert habe :ohmy:. Bin gespannt ob es was wird :mellow: . Wenn ihr wollt könnt ihr hier vorbeischauen: http://karnivorensamenmix.blogspot.de Ich hoffe die Samen kommen bald an . Ihr könnt mir ja auch Rückmeldung geben :happy:.
  16. Sandra N

    Überwinterung

    Hallo ihr Lieben, ich bin neu im Forum und hoffe, dass ich meinen Beitrag richtig eingeordnet habe Mein Problem: Der Winter steht vor der Tür und irgendwie sehe ich mich das erste mal wirklich mit dem Thema Überwinterung konfrontiert. Ich habe: - fünf Nepenthes (Hybrid-Mutterpflanze plus 2 Sprösslinge, truncata red und truncata x mira), dann - eine Pinguicula, - eine Sarracenia (vermutlich leucophylla x flava), - drei Venusfliegenfallen (B52, red shark teeth und vermutlich eine Hybride) und mittlerweile auch - mehrere Sonnentaus, darunter eine x beleziana giant, eine nidiformis x venusta und eine ganze Reihe an capensis aus Eigenanzucht (Samen; ca. 6 Monate alt und etwa 1cm groß). Ich hatte vor die Nepenthes, wie gewohnt, in der Wohnung zu überwintern - hat bisher immer ganz gut geklappt. Bei den anderen bin ich ein ziemlicher Neuling (sind über das Jahr hinweg mehr oder weniger ungewollt immer mehr geworden ^^) und unsicher, wie ich jetzt vorgehen soll. Sarracenia, Venus und Sonnentau will ich überwintern und ich weiß, dass es wohl 10-15°C haben sollte und dazu möglichst hell. Der aktuelle Stand der Dinge ist, dass sich die Venus und der Sonnentau langsam "zurückbilden", also dass viele Fallen braun werden und absterben. Bisher stehen alle Karnivoren noch bei mir in der Wohnung, die aber auf Dauer zu warm ist (~21°C), dafür aber eine relativ helle Terrasse. Könntet Ihr mir evtl. sagen, was ich zu erwarten habe? Also wie viel wird von den Pflanzen noch "übrig bleiben", wenn sie sich jetzt zurückziehen? Und wie muss ich weiter vorgehen? Wann stelle ich sie am besten raus bzw. bin ich hier schon spät dran? Fragen über Fragen.. Hatte vor ein kleines DIY-Gewächshaus aus CD-Hüllen zu basteln und die Karnivoren dann darin zu überwintern. Ich freue mich über jede Kritik, Anregung, Idee etc. Schon einmal vielen Dank im Voraus! Sandra
  17. Hallo, hier meine Bestandsliste. Ich hoffe, dass ich es nicht vergesse, sie regelmäßig zu aktualisieren... Schlauchpflanze / Sarracenia: 2x Sarracenia purpurea Die Allerwelt-Baumarkt-Schlauchpflanze Sonnentau / Drosera: 5x Drosera aliciae Das "Wagenrad", seedgrown. Wasserschlauch / Utricularia subulata: Viele Exemplare dieser kleinen Art als Begleitpflanzen in einigen Töpfen Kannenpflanze / Nepenthes: 1x Nepenthes truncata "Highland Red" riesig... 2x Nepenthes burkei x hamata 2x Nepenthes campanulata 2x Nepenthes vieillardii 7x Nepenthes jaquelineae 2x Nepenthes hookeriana Zur Kultur: - Fensterbank Südost (anspruchslosere Arten, Hybriden). - Terrarium 80 x 40 x 40 für empfindlichere Arten, unbeheizt und ohne Wasservernebler. 35W LED-Vollspektrum. - bei warmen Sommerwetter zusätzlich Wasservernebler im Terrarium im Einsatz, da unter der Dachschräge die Temperatur zu hoch wird und die LFF sinkt. - Substrat: Sphagnum, Ugro Kokos mit Rhiza, ungedüngter Hochmoortorf, Perlite. Kleine Variationen zwischen den einzelnen Arten. - Gießen mit Regenwasser, zT je nach Pflanze Anstaubewässerung mit anschließender Feuchtphase ohne Anstau. - Nepenthes am Fenster haben mehrere Wasserschalen drumherum. - unregelmäßige Fütterung mit lebenden Heimchen aus dem Baumarkt. - Stecklinge und Samen (wenn vorhanden) sind unter Klarsichtfolie, bzw im Terrarium. - Hochland-Nepenthes wird am kühlen Flurfenster im Mini-Terrarium gehalten. Tags warm, nachts kühl. - N.truncata hat ein oben offenes Plexiglas-Eigenbau-Terrarium, aus dem die oben herauswächst. Mein Hobby ist noch die Fotografie, auch Makro. Hier geht es in meine Online-Galerie: www.flickr.com/photos/lord-mike/albums Einige Bilder meiner Carnivoren habe ich auch in meiner Galerie. Das ist aber nicht der aktuelle Stand, denn einiges ist stark gewachsen oder neu hinzu gekommen, was nicht auf den Bildern zu sehen ist: www.flickr.com/photos/lord-mike/sets/72157645686997044 Stand: 09.01.2019
  18. ArachnoVobicA

    Teich, Moor-, Heidebeet und Co.

    Hiho, söderle, vor dem geplanten Umbau des gesamten Moor- und Heidebereiches will ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, hier einige Impressionen aus meinem Moorbeet etc. zu zeigen. Ich werde die "wilde" und "naturnahe" Strukturierung beibehalten, aber noch gewaltig an der Gestaltung der "Landschaft" arbeiten. Aber erst einmal ein paar Bilder des aktuellen Standes: Nach dem Winter ohne zusätzlichen Schutz, also nur durch die Schneedecke isoliert, hat soweit ich das beurteilen kann, alles wied ausgetrieben. Allerdings kommt bei der Witterung alles nicht ganz so in die Gänge (man fürchtet sich stellenweise, die Pflanzen könnten gar wieder in Winterruhe gehen) Aber die Blüten stehen schon in den Startlöchern und warten nur noch auf die Sonne, hier und da hat sich die ein oder andere sogar schon aus ihrer Knospe getraut. Neben meinen Lieblingen den Sarracenia Arten und Sorten, tummeln sich aber auch Drosera, Dionaea, Darlingtonia und Pinguicula im Moorbeet. Im Winter sah es so aus: Und letztes Jahr in voller Pracht: Nu ist für den Beitrag das Photo Limit (5MB) erstmal erreicht, es gäbe noch viele viele Bilder, aber für den ersten Eindruck sollte das schonmal reichen. Für den geplanten Umbau, soll das Moorbeet höher gelegt werden, damit mir der Rasen nicht immer so in die Quere kommt und der Köter nicht immer ins Beet steigt (arme Darlingtonia). Außerdem wird wieder mit Sphagnum aufgefüllt, einiges hat auf Feders Schwingen das Beet verlassen. Im Zuge dessen wird direkt an der Landschaftsgestaltung etwas gefeilt, derzeit ist alles ein wenig flach geraten, also wird mit den Ebenen gespielt, damit die Pinguicula auch einen schönen Bereich für sich bekommen. Vorab wurden hierzu schon einmal die Beerensträucher (Heidel- und Preiselbeeren) in einen eigenen Bereich verpflanzt. Die Bewässerung über den angrenzenden Teich funktioniert einwandfrei und wird weitestgehend beibehalten und nur etwas umgestaltet. Zusätzlich wird ein oder zwei Regenwasserzuläufe von Regenrinnen geschaffen. Also da steht noch ein bischen was aus, ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. MfG Micha
  19. Christoph E.

    Verdauung S. leucophylla

    Hallo liebe Forumsgemeinde, ich habe neulich meine S. leucophylla mit einem ziemlich großen Käfer gefüttert, der im Gießwasser ertrunken war. Nun hängt er etwa 15 cm unterhalb der Schlauchöffnung und auf ihm drauf liegt eine tote Wespe, die vermutlich versucht hat, den großen Brocken rauszuholen. Nun meine Frage: bildet S. leucophylla soweit oben schon Verdauungssäfte, sodass die Insekten nach und nach tiefer rutschen oder habe ich ihr mit der Blockade "die Tour vermasselt"? Viele Grüße Inger
  20. Hallo zusammen, mich würde mal interessieren, wie es mit dem Wachstum von Sarracenia bei uns im Moorbeet (in bestmöglichster Lage, nicht im Schattenbeet etc.) verglichen mit dem Wachstum an den Naturstandorten in Nordamerika aussieht. Hier interessiert mich ein Vergleich von Wachstumsbeginn (erste geöffnete Schläuche, Bildung der ersten Blütenknospe...), Teilungsgeschwindigkeit und Wachstumsende. Diese Daten möchte ich dann mit den Pflanzen aus meinem, im Winter ungeschützten, Moorbeet vergleichen um festzustellen, wie groß die artabhängigen Unterschiede sind. Ich hoffe, dass sich einige melden die selbst schon mal an den Naturstandorten in Nordamerika waren bzw. Infos aus erster Hand liefern können um ein unnötiges gerate zu vermeiden Da man den Beginn nicht auf den Tag genau angeben kann reicht ein so gut es geht eingeschränkter Zeitraum natürlich auch. ----- Die winterharten Pinguicula und Drosera wachsen / vermehren sich vermutlich im Moorbeet genau so schnell wie am Naturstandort. (Wetter und Lage ist ja größtenteils ähnlich). Somit möchte ich diese in dem Thema nich behandeln. ---- Mir geht's hauptsächlich um alle Formen von Sarracenia (z.B. oreophila, flava, leucophylla, alata, rubra und purpurea) Hier reicht es vermutlich nur die leucophylla, purpurea, oreophila und flava zu betrachten, da man alata und rubra vermutlich auf Grund ähnlicher örtlicher Lage grob zu den flavas zählen kann. Ebenso konnte ich bei Flava, Alata, Rubra im Moorbeet einen ähnlichen Wachstumsbeginn feststellen. Da bei uns die Temperaturen/Sonnenstunden auch im Sommer unter denen am Naturstandort liegen kann ich mir gut vorstellen, dass dies ein entscheidender Faktor ist. Allerdings kann ich dem nicht bei jeder Art zustimmen. (bis jetzt noch nicht ) Hier mal eine Tabelle mit meinen Wachstumsdaten bzw. Fragen/Vermutungen: Leucophylla: Auf Grund der generell geringen Anzahl an Schläuchen vermute ich, dass das Wachstum ähnlich dem am Naturstandort ist. Also: max. 2-3 Schläuche pro Saison im Moorbeet und am Naturstandort? Die Höhe der Schläuche sollte allerdings stärker abweichen. Im Moorbeet ca. 50cm in Natur vermutlich deutlich größer? Ebenso vermute ich, dass sich leucophyllas am Naturstandort öfter teilen. Bei mir im Beet max. 1 neuer Wuchspunkt pro Jahr. Oreophila: Erste Blütenknospen sichtbar: Anfang April. Erste offene Schläuche: Anfang Mai. Sind die ersten Pflanzen (inkl. Hybride mit Oreophila) die mit dem Wachstum beginnen. Wachstum vermutlich wie am Naturstandort oder sogar besser, da auf Grund fehlender Trockenzeit bei uns die Bildung der Pyhlloiden kaum bzw. erst Ende des Sommers einsetzt? Sehr teilungsfreudig. Flava, Alata, Rubra: Ca. 2-4 Wochen hinter den Oreophila. Höhe der flava und alata ca. 60-70cm im Beet. Schlauchdurchmesser der flava aber bis zu 10cm. Vermutlich nur geringe Höhendifferenz zum Naturstandort? purpurea (versch. Formen, Standort: Kanada): Blütebeginn kurz nach Oreophila. Erste Schläuche: Ende Mai bis Anfang Juni. Ziemlich spät für die frostresistenteste Art überhaupt. Vermutlich auf Grund des am Naturstandort langen kanadischen Winters? Dafür längere Wachstumsphase bis ca. Mitte Oktober. Ich nehme an das diese Art bei uns stärker oder gleich wächst wie am Naturstandort? Ich freue mich auf interessante Infos. Die Tabelle werde ich eventuell noch genauer bearbeiten aber für's Erste sollte es reichen und meine Tastatur raucht jetzt auch Gruß toby
  21. Alexander Engler

    Ein paar Bilder meiner Pflanzen

    Hallo zusammen, Nachdem ich mir hier im Forum fast jeden Tag neue Bilder anschaue hab ich mich entschlossen, mal ein paar Bilder meiner eigenen Pflanzen hochzuladen: Zunächst mein großes Terrarium, in welchem hauptsächlich Heliamphora und verschiedene Droseras wachsen. Zudem wachsen Ultricularia tricolor und calycifida darin: Beleuchtet wird das Terrarium mit 4x 24W LSR und ab und zu hab ich einen Nebler an (siehe Bilder). Bis gestern war auch noch ein Cephalotus in dem Terrarium. Der wurde allerdings zu einem weiteren Artgenossen und Pinguicula esseriana in ein kleineres Terrarium umgesetzt (Danke an der Stelle an Martin Hingst mit seinem Cephalotus-Becken für die Inspiration... Das kleinere Terrarium steht zusammen mit weiteren Pflanzen ganzjährig am Fensterbrett (Südseite). Im Winter wird mit 2 kleinen LSR zusätzlich beleuchtet. Hier ein paar Bilder dazu: Des weiteren wachsen an genau dem gleichen Fenster: - Nepenthes truncata - Nepenthes singalana - Drosera Capensis - Dionaea Sämlinge Auf dem Balkon geht's weiter mit Sarracenia, Drosera und Dionaea: Zu guter letzt wächst noch eine Nepenthes Hybride (N. x mixta?) im Wohnzimmer und rankt sich immer höher. Leider hat sie trotzdem noch keine Hochkannen gebiildet. Ich bin gespannt, wann die erste kommt: Über Fragen, Anregungen, Kommentare jeder Art etc. freue ich mich. Viele Grüße, Alex
  22. Hallo, aufgrund des schönen Wetters habe ich nach langer Zeit mal wieder ein paar Fotos meiner Pflanzen gemacht, welche ich euch nicht vorenthalten wollte ich fange mal mit den Sarracenien an. Sarracenia flava var. rugelii Tall form, clone 1 {Milton, FL.} F48 Sarracenia minor {waycross, Ga} Sarracenia oreophila heavy veined {Sand hill, Ga} Sarracenia leucophylla 'green/ white giant form' Sarracenia flava var. atropurpurea {blackwater state forest} Sarracenia purpurea ssp. venosa f. heterophylla Sarracenia leucophylla Sarracenia flava var. cv ornata Sarracenia flava var. cuprea {Exum NC} Sarracenia x catesbaei Sarracenia flava var. maxima weiter geht es mit Drosera spatulata 'Typ Hong Kong' Drosera omissa Drosera latifolia x schwackei zur Zeit eine meiner lieblingshybriden die rote Farbe ist traumhaft schön :wub: Drosera spec. South Africa Drosera scorpioides noch ein Droserahybrid aus Südamerika: Drosera latifolia x villosa Und ein Elternteil, durch die Blüte zwar momentan mit kleineren Blättern, aner trotzdem hübsch , Drosera villosa Und zum Schluss die Dionaea: dentate clone XII moon trap schuppenstiel red sawtooth claytons red sunset Zwei Riesen, Dionaea giant und predator green Trichterfalle-sieht auch ohne Trichterfallen gut aus. Ach und eine Darlingtonia habe ich auch noch Das wars ersteinmal. Ich hoffe die Bilder gefallen. MfG Tim.
  23. Henrik J

    Ein paar Bilder aus meiner Sammlung :-)

    Hallo! Ich wollte euch ein paar Einblicke in meine Sammlung verschaffen und habe mir gedacht, dass ich dazu ein Thema aufmache. Dieses werde ich natürlich immer mal wieder aktualisieren. Alle Bilder sind frei Hand und im Wind oder im Nebel etc. fotografiert worden. Kritik etc. ist ausdrücklich ERWÜNSCHT! Moorbeet: Moosbeere D. anglica D. binata D. binata var. multifida D. filiformis ssp. filiformis D. filiformis D. filiformis X intermedia Die restlichen Bilder folgen...
  24. Hallo Ihr, ich mache mir immer noch Gedanken zur Überwinterung meiner Sarracenia und Dionaea. Nun habe ich überlegt meine schlechte Verglasung dafür zu benutzen. Indem ich einen zum Fenster hin offenen Winterkasten an das Fenster setze. Ungefähr so: Im Grunde ein Kasten aus Styropor mit einer schrägen Makrolon Haube. Diese dann mit der offenen Seite gegen das Fenster, von außen, gesetzt. Könnte das funktionieren? Gruß Hans
  25. Hallo, nachdem wir uns morgens auf der Eglin Airforce-Base umgesehen haben fuhren wir weiter in Richtung Osten. Unser Ziel an diesem Tag war ein Standort im Washington County, wo es die roten Drosera filiformis geben sollte. Auf dem Weg dorthin kamen wir aber noch an zwei, drei anderen kleinen Standorten vorbei. Den ersten Standort haben wir von der Autobahn aus gefunden. Am Wegesrand konnte man aus dem Auto heraus bereits deutlich Sarracenia sehen. Wir fuhren daher vom Highway ab und versuchten von der anderen Seite durch den Wald zu den Sarracenia zu gelangen. Al erstes ielen uns diese Optunien auf: Weiter im Wald fanden wir dann tatsächlich auch ein paar Sarracenia: Da wir noch ein ganzes Stück Weg vor uns hatten hielten wir uns hier nicht länger auf. Das Wetter war zu dem Zeitpunkt noch bestens. Leider sollte sich das gegen Abend ändern. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt kamen wir dann an der Stelle an, wo wir die roten D. filiformis finden sollten. Mittlerweile war das Wetter aber schlechter geworden, ein Gewitter zu langsam auf. Von der Stelle, wo wir unser Auto parkten mussten wir noch etwa einen halben KM durch Sand laufen, bevor wir die ersten Pflanzen fanden. Es wurde zunehmend dunkler, wodurch das Fotgrafieren zunehmend schwieriger wurde. Hier mal das, was sich noch machen lies: Daneben gab es dort noch jede Menge Utricularia cornuta: Mittlerweile stand das Gewitter kurz bevor. Da wir uns an einem See auf freier Fläche befanden mussten wir leider zu unserem Auto zurück. Wir haben es gerade noch rechtzeitig geschafft, um nicht voll in das Gewitter zu laufen. Da es in dieser Gegend nur noch sehr wenige Übernachtungsmöglichkeiten gibt fuhren wir bis nach Bristol weiter und quartierten uns dort in dem einzigen Motel des Örtchens ein. Mit ein paar kühler Bud Light (bei Aussentemperaturen von etwa 28°C und einer Luftfeuchtigkeit von konstant um die 90% sind kalte Getränke gold wert!) verbrachten wir den Abend vor unseren Motelzimmern und besprachen den Plan für den nächsten Tag. Christian P.S.: voriger Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36556-karnivoren-im-okaloosa-county-florida/ nächster Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36586-karnivoren-im-liberty-county-florida-teil-1/
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