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  1. Dieter

    Frühlingsfotos Teil 1, 2 und 3

    Hallo zusammen, die letzten Tage habe ich nicht nur reichlich Sarracenien umgetopft, sondern auch das eine oder andere Foto machen können. Hier erst einmal ein paar Blüten und Pflanzen, die mir während des Umtopfens viel Freude bereiteten: Das erste ist eine D. barbigera, die noch ein paar Tage bis zur Blüten brauchen wird: Etwas weiter ist da schon die D. miniata aus Coomallo: Besonders prächtig ist zur Zeit die D. citrina, wobei gegenwärtig nur die Töpfe mit den ältesten Pflanzen blühen. Der große Topf mit den Einjährigen beginnt jetzt erst mit dem Austrieb: Zum Abschluss habe ich noch einmal die D. cistiflora aus Nieuwoudtville, nun ein anderes Exemplar als zuvor. Schon bei den früheren Fotos ist es mir aufgefallen, diese zeigt es aber noch deutlicher: die Blüten entwickeln sich nicht terminal, sondern das Wachstum des Stammes setzt sich - wenn auch stark eingeschränkt - fort: So ein Verhalten ist mir bei meinen anderen D. cistiflora noch nicht aufgefallen. So, ich hoffe, die Fotos gefallen. Weitere werden sicherlich bald folgen... viele Grüße Dieter
  2. Hallo, einige Fotos von U. lasiocaulis: Utricularia lasiocaulis ist eine sehr variable und ziemlich weit verbreitete Art in Nordaustralien, die inzwischen auch in Kultur anzutreffen ist. Alle Bilder von U. lasiocaulis in Kultur (die ich kenne) zeigen jedoch eine ziemlich unspektakuläre Form dieser wunderschönen Spezies. Die für U. lasiocaulis eigentlich typische Dreiteilung der Unterlippe war oft nur ansatzweise oder garnicht vorhanden: Die enorme Variabilität dieser Art zeigte sich sogar am selben Standort: Einige Blüten zeigten fast schon Ähnlichkeit mit der extrem seltenen U. singeriana: Viele Blütenstiele trugen sogar zwei Blüten: Das wohl schönste Exemplar: Die Rückseite der Blüten besaß eine braun-orangene "Fleischfarbe": Neben U. lasiocaulis konnte ich leider nur eine weitere Art finden: Utricularia limosa: Sehr interessant war außerdem noch diese "Knochen-Stylidium" : Hierbei handelt es sich wohl um Stylidium capillare, wobei diese Spezies eigentlich nicht in Westaustralien vorkommen soll. Die Systematik von Stylidium ist da leider teilweise ziemlich verwirrend... Beim Abflug vom Mitchell Plateau Flugplatz hatten wir anschließend noch die Gelegenheit, den Mitchell Falls einen Besuch aus der Luft abzustatten. Von Weitem betrachtet sehen diese recht unspektakulär aus... Hier eine bessere Übersicht der Mitchell Falls. Über dem linken Wasserfall befindet sich übrigens der Standort von Utricularia chrysantha: Weiter gehts mit einigen noch nicht vorgestellten Drosera-Arten, die ebenfalls in der Kimberley-Region wachsen... Viele Grüße, Thilo
  3. Michi Zehnder

    Karnivoren in Neuseeland

    Hallo miteinander, Ich möchte hier ein paar Bilder, welche ich während einer einmonatigen Neuseelandreise gemacht habe, mit euch teilen. Lake Tekapo Lake Hawea mit Mt. Cook im Hintergrund Ausblick auf Wanaka Die Gewässer in NZ sind atemberaubend klar... Diese gelben Büsche säumen so manches Flussufer. Nun zu den Fleischfressern. Nebst wunderschönen Aussichten sieht man auf dem dreitägigen Kepler-Track an der Grenze des Fiordlands auch einige Karnivoren. Wenn es so aussieht, wie auf folgendem Bild, braucht man nur noch nach einem Tümpel ausschau zu halten und man findet mit grosser Wahrscheinlichkeit D. arcturi. U. dichotoma Da die folgenden Bilder mehrheitlich ein kleines bisschen grösser als 500kb sind, lade ich die über imageshack hoch. Habitat von D. arcturi Nun zu etwas tiefer gelegenen Gegenden, wo man D. spatulata, U. dichotoma ud D. binata finden kann: So, nun noch ein paar weitere Landschaften aus dem vielfältigen Land. Im äussersten Süden: Curio Bay Das faulste Lebewesen, dem ich jemals begegnet bin: Tussocks: mehr Tussocks: Ostküste Pancake Rocks Norden der Südinsel: Farewell Spit Mutige Kuh: Seelöwe Marlborough Sounds Hoffe, es gefällt. Weiterverwendung der Bilder erlaubt, doch bitte erst eine PN an mich! Gruss, Michi
  4. Hallo, nach einigen Wochen habe ich nun endlich wieder etwas Zeit gefunden, um den letzten (und wohl längsten) Bericht aus dem Northern Territory fertigzustellen, der von einem der wohl schönsten Flecken des riesigen Kakadu-Nationalparks handelt. Dort befindet sich wieder (wie sollte es anders sein) ein Fluss, der vom Sandsteinplateau über großartige Kaskaden in die Ebene stürzt. Die dabei entstandene Schlucht ist ein besonders heiliger Ort der Aborigines und auch einige (wirklich nur in dieser einen Schlucht!) endemische Arten leben hier. Deswegen ist die Besichtigung auch nicht so ganz einfach. Man muss bereits Monate im Vorraus eine Erlaubnis beim australischen Umweltministerium beantragen und pro Tag dürfen auch nur eine bestimmte Anzahl an Personen diese Region besuchen. Die Fahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung war ein Abenteuer für sich. Die ersten 40km der Schotterpiste konnten wir ja noch recht zügig bewältigen, aber die letzten 10 Kilometer des winzigen Abzweiges dauerten knapp eine Stunde! Teilweise war der Weg kaum zu erkennen und einige unübersichtliche Flussdurchquerungen galt es zu bewältigen: Der Zustand der Piste verbesserte sich etwas, als sie eine kleine Hügelkette passierte: Hier gab es neben diesen wolkenkratzerähnlichen Termitenhügeln auch ein Schild, das auf ehemalige Uranminen und die damit verbundenen Gefahren hinweist: Richtig kurios wurde die Sache jedoch, als wenige Meter weiter dieses mysteriöse "Etwas" auftauchte (knapp 5 Meter groß!). :blink: Als wir endlich am Campingplatz unterhalb der Schlucht ankamen, erwartete uns auch gleich die nächste Überraschung: Wir waren die einzigen dort und sollten es außerdem auch für die nächsten zwei Tage bleiben! Die Nächte waren mit Temperaturen von unter acht Grad (!) die kältesten der gesamten Reise. Der Kontrast zu den 20°C warmen Tropennächten in Darwin war gewaltig! Am frühen Morgen des nächsten Tages versuchten wir zunächst vergeblich einen Weg zu den Wasserfällen zu finden. Wir schlugen uns also irgendwie durch das sehr unwegsame Gelände entlang des wunderschönen, aber krokodilbewohnten Flusses. Einige Ranger hatten erst zwei Wochen zuvor Krokodile aus den flussaufwärts gelegenen Wasserbecken gefangen, damit die Schlucht überhaupt erst für Besucher eröffnet werden konnte! Am Strandufer dieses kristallklaren Flusses wuchsen bereits die ersten Utricularia fulva. Nach gut einer Stunde erreichten wir den ersten großen Pool, der noch immer von Leistenkrokodilen bevölkert war: Am Rand des Gewässers gab es jede Menge U. fulva: Sogar eine Blüte mit viergeteilter Oberlippe mischte sich unter die normalen Blüten: Eine noch unbestimmte Stylidium-Art: Der größte (krokodilfreie :-)) Pool der Schlucht ist einfach gigantisch, denn er misst etwa 100x70 Meter! Durch den folgenden Vergleich wird die wahre Größe überhaupt erst richtig sichtbar! (siehe Felsvorsprung ) Nahezu alle Besucher (wir waren wie gesagt an diesem Tag die einzigen!) belassen es auch bei diesem wirklich beeindruckenden Ort. Ich aber wollte noch deutlich weiter: Mit Google Earth konnte ich ein vielversprechendes Feuchtgebiet finden, das "nur" vier Kilometer weiter flussaufwärts lag. Also stieg ich vollkommen weglos entlang des Flusses auf zum Sandsteinplateau und wurde auch prompt von dem herrlichen Ausblick überwältigt: Es folgten weitere schöne Wasserfälle, jedoch wurde das Gelände immer schwieriger und Klettereien häufiger. Die Landschaft aber war atemberaubend! immer wieder tauchten auch kleinere Populationen von U. fulva und uralte Felszeichnungen der Aborigines u. a. von Wildschweinen und Kängurus (was die Jäger damals halt so erlegt hatten) auf. Da ich mir jedoch nicht sicher bin, ob ich diese hier zeigen darf, sind hier erstmal nur weitere Bilder der Landschaft: Man beachte die Palme rechts oben, die an einem ungewöhnlich luftigen Platz wächst: Nach einiger Zeit erreichte ich dann ein kleines, ausgetrocknetes Flussbett, das jedoch noch genügend Feuchtigkeit für U. fulva und auch einige Stylidien bieten konnte: Irgendwann ging es (geleitet vom GPS-Gerät) quer durch die einsame Savannenlandschaft, wobei ein Buschfeuer wohl das meiste hohe Gras bereits glücklicherweise abgebrannt hatte. Einige hundert Meter vom eigentlichen Feuchtgebiet entfernt (ich hatte meinen geplanten Umkehrzeitpunkt längst überschritten) stieß ich mitten in dieser scheinbar trockenen Buschvegetation auf die ersten Drosera aus dem Petiolaris-Komplex: Wenige Meter weiter bildeten die Pflanzen dichtgedrängte Kolonien und einige blühten sogar! Es handelt sich vermutlich hierbei (absolut keine Garantie!) um Drosera brevicornis oder D. dilatatopetiolaris. Die Blüte: Nach einiger Zeit setzte sich direkt vor der Linse sogar der natürliche Bestäuber in die Blüte: Neben dieser Art gab es auch noch eine zweite mit weißen Blüten und deutlich behaarten Blattstielen: Hierbei dürfte es sich um die (im Northern Territory recht seltene) Drosera lanata handeln. [Nachtrag 2015: inzwischen als separate, jedoch noch unbeschriebene Art (D. aff. lanata 'NT-Form') bekannt] Deren Blüten sind wunderschön: Daneben konnte ich auch noch Pflanzen finden, die zwar dicht behaarte Blattstielen besaßen, jedoch mit rosa Blüten. Vielleicht handelt es sich ja um eine Hybride (D. brevicornis/dilatatopetiolaris x lanata)? Hier nochmal ein Überblick über die inselartigen Populationen von D. lanata (rechts) und den möglichen Hybriden (links): Nur wenige Meter vor dem endgültigen Feuchtgebiet tauchten dann auch die ersten Utricularia auf. An einer Blüte von U. odorata konnte ich den selben Bestäuber der D. brevicornis/dilatatopetiolaris (und vermutlich auch der D. lanata - sonst gäbe es ja keine Hybriden ) schon wieder beobachten: Auch einzelne U. chrysantha waren in dem nun immer feuchtern Habitat anzutreffen: Nach (vom Campingplatz aus) vier Stunden Wildnisswanderung pur kam ich endlich an den mit Google Earth entdeckten Sumpf. Eben noch die uralten Zeichnungen der Tiere an den Felswänden betrachtet, standen mir jetzt tatsächlich eine Herde Wildschweine gegenüber. Als sie mich bemerkt hatten, verzogen sie sich jedoch schnell. Das Feuchtgebiet hat einen Durchmesser von etwa 300 Metern und dürfte selbst gegen Ende der Trockenzeit noch feucht sein, während es in der Regenzeit recht hoch überschwemmt sein dürfte. Der wirklich sehr sumpfige Boden war übersät mit gelben Blüten, die ich zunächst für U. chrysantha hielt: Doch es war eine interessante, komplett gelbe Variante von U. fulva!
  5. Henrik J

    Winterhart und Kultur

    Unten genannt von mir. Danke
  6. Hallo, unser nächster Tagesausflug hat uns auf den Gifbewrg, etwas nördlich von Clanwilliam geführt. Wir haben an diesen Tagen in Nieuwoudtville übernachtet, von woaus wir dann morgens auch losgefahren sind. Der Van Rhyn's Pass bietet einige sehr schöne Ausblicke auf die umliegende Gegend. Die ersten Karnivoren, die wir an diesem Tag gefunden haben waren Exemplare der roten Form von Drosera capensis, die zusammen mit Utricularia bisquamata an vertikalen, nassen Wänden wacshen. An diesen Wänden kann man auch hier und da immer mal wieder Drosera afra (oder ist es doch trinervia?) finden. Wenig später kamen wir auf dem Plateau des Gifbergs an. Es sollte nicht lange dauern, bis wir die ersten Droser alba gefunden hatten. Drosera alba wächst in wenigen cm Substrat auf nackten Fels. Der Summer dort oben muss sehr heiß und staubtrocken sein. Die anderen Pflanzen sind ebenfalls sehr interessant. Hier nur ein paar wenige Beispielbilder. Mit dem Wetter hatten wir an diesem Tag richtig Glück. Es war sicher einer der besten Tage unserer Tour. Die Sonne schien und es war angenehm warm. Die Drosera cistiflora schienen das auch zu mögen. Wie man auf dem letzten Bild sehen kann, haben einige der Pflanzen eine etwas ungewöhnliche Wuchsform. Es sieht so aus, als ob sich die Blütenstiele teilen und dann weiterhin mit Fangblättern besetzt sein können. Zumindest ich habe sowas vorher noch nie gesehen. Dieser Käfer ist einer der Bestäuber von Drosera cistiflora. Die Farbe ist deutlich unterschiedlich von der der Käfer, die wir bei Darling gesehen haben. Es scheint mir so zu sein, dass jeder Standort (sofern weit genug voneinander entfernt) seine eigenen Käfer hat. An einer Stelle fanden wir neben Drosera alba noch ein paar wenige Blüten einer großblütigen Form von Utricularia bisquamata. Die Straßen auf dem Gifberg sind nicht alle für normale Autos gemacht. Wir kamen irgendwann an dem Punkt, wo es uns sinnvoller erschien nicht weiter zu fahren und umzudrehen. Wir entschieden uns dann dafür, den Gifberg einmal zu umrunden und von der anderen Seite zu versuchen wieder hochzufahren. um rauszufinden wie weit wir kommen können. Der erste Teil des Anstiegs auf der anderen Seite ist sehr steil, unser Auto hat das gerade so noch mitgemacht. Etwas später waren wir wieder auf dem Plateau. Die Wege auf dieser Seite des Berges sind größtenteils Sandwege. Immer wieder kommt man an Gittern vorbei, die man öffnen kann um durchzufahren. An einer Stelle mussten wir noch einen kleineren Fluss/Rinnsal überqueren, was aber kein Problem darstellte. Dieser Teil des Gifbergs ist durch Landwirtschaft geprägt. Es gibt dort weite Felder, wo alles möglich angebaut wird. Entsprechend konnten wir dort auch keine Karnivoren finden. Wir kamen nun immer näher an die Stelle, an der wir morgens umgedreht sind. Es wurde uns irgendwann klar, dass wir wohl irgendwo in der Nähe wieder rauskommen würden. Am späten Nachmittag fanden wir dann - den für mich schönsten - Standort von Drosera alba. Dort konnten wir auch offene Blüten der pinken Form finden. Diese Blütenfarbe ist nicht unbedingt selten, aber man muss schon etwas suchen. Schließlich kamen wir dann auch wieder auf einen Weg, den wir morgens bereits gefahren sind. Wir sind also tatsächlich einmal über den kompletten Berg gefahren. Hätten wir am morgen die richtige Abzweigung genommen, hätten wir uns ein gutes Stück Weg gesparrt. Am Ende ist man eben immer schlauer Gruß, Christian voriger Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/34130-karnivoren-in-den-zederbergen/ nächster Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/34242-karnivoren-bei-nieuwoudtville/
  7. Hallo, nach der Vorstellung der "typischen" Karnivorenstandorte des Kakadu Nationalparks möchte ich nun einige besondere und ungewöhnliche Standorte vorstellen. Die recht abgelegenen Twin Falls sind nur über eine fast 70km lange, ungeteerte Piste zu erreichen. Der letzte Abschnitt davon ist so dermaßen holprig und sandig und es sind so viele (teilweise knapp einen Meter tiefe) Flussdurchquerungen zu bewältigen, dass man allein für diese ca. 20km über eine Stunde braucht! Das winzige Sträßchen sieht meistens so aus: Per Boot-Shuttle ging es anschließend weiter zum Rand des gewaltigen Sandsteinplateaus. Der Fluss hat hier eine über 100 Meter tiefe Schlucht in das Gestein gefressen. Bereits am Rand dieses Gewässers wuchsen die ersten Utricularia bifida bzw. odorata: Am Ende der Schlucht liegen die wirklich beeindruckenden, knapp 80 Meter hohen Twin Falls (die eher "Triple Falls" gennant werden sollten). Sogar mit Regenbogen: Bereits nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass die Felswand links der Wasserfälle teilweise vom Wasser überrieselt wurde. Nach ein wenig Kletterei konnte ich diese Stelle auch tatsächlich erreichen: Einige Drosera burmannii wuchsen hier teilweise auf dem blanken Felsen: Hier zusammen mit einer sehr schönen (noch unbestimmten) Stylidium. Ich werde wohl irgendwann auch mal die ganzen gefundenen Stylidium-Arten vorstellen. Da ist sicherlich auch die eine oder andere seltenere Art dabei. Diese Pflanze erinnert mich irgendwie sehr an Pinguicula: Das Highlight an dieser Felswand war allerdings eine kleine Population von Utricularia fulva. Nur wenige Meter weiter stürzen die Twin Falls in die Tiefe... Weiterhin konnte ich an der Felswand diese schöne Spinne finden: Und auch dieser Frosch lebt dort: Wirklich erstaunlich was sich an dieser unscheinbaren Felswand alles finden lässt! Auf dem Rückweg traf ich auch noch auf eine etwas größere Population von U. fulva, die entlang des Flusses wuchs: Die Jim Jim Falls liegen ganz in der Nähe der Twin Falls und sind ebenfalls nur über diese sehr schlechte "Straße" erreichbar. Der 200 Meter hohe Wasserfall ist umgeben von genauso hohen Felsklippen. Eine wirklich beeindruckende Szenerie! Am unteren Ende des Wasserfalls stehen im folgenden Bild zwei Menschen zum Größenvergleich. Und aus dieser Perspektive erscheint er sogar noch kleiner, als er in Wirklichkeit ist! Während der Regenzeit kommt hier so viel Wasser runter, dass man praktisch nicht zu dem Ort gelangen kann, von wo aus das Foto oben aufgenommen wurde. Nur aus der Luft kommt man dann überhaupt in die Nähe des Wasserfalls, der dann oftmals so aussieht: http://www.australia...wet-and-dry.htm In einem anderen Teil des Nationalparks befand sich ein ziemlich untypischer Standort von U. fulva unter großen Eukalyptusbäumen: Trotzdem wuchsen sie teilweise recht dicht: Hier eine Blüte mit dreigeteilter Oberlippe, was eigentlich nichts Besonderes ist. Dies konnte ich auch an vielen weiteren Standorten beobachten... Doch in diesem Fall besaßen ALLE Blüten des Blütenstandes diese auffällige Besonderheit! An diesem Standort konnte ich außerdem insgesamt mindestens fünf verschiedene Formen von U. fulva finden. Die beiden häufigsten Varianten: Und eine mit nur sehr wenigen roten Flecken: Eine fast weiße Blüte: Interessante Blütenform: Und eine irgendwie "gezackte" Variante: Zwischen die ganzen U. fulva Blütenmeere mischten sich vereinzelt einige U. bifida: Noch seltener traf ich auf U. chrysantha... Und auf U. caerulea: Dies ist übrigens auch der Ort, wo die in Australien wohl extrem (!) seltene U. subulata wuchs. Bilder davon habe ich bereits hier gezeigt: http://forum.carnivo...ria-aus-darwin/ Zum Schluss noch eine Nahaufnahme von Drosera burmannii: Dabei sind die eben vorgestellten Populationen von U. fulva noch nicht mal die beeindruckendsten. Die bei Weitem größten und sicherlich auch schönsten Populationen werde ich dann in den nächsten Beiträgen vorstellen. Dann ist auch ("endlich" ) wieder eine weitere, bisher noch nicht gezeigte Art dabei... Viele Grüße, Thilo
  8. Hallo, nach den Berichten aus der Region um Darwin möchte ich nun die ersten Bilder aus dem australischen "Outback" zeigen. Der etwa 100 km von Darwin entfernte Litchfield National Park gehört allerdings noch zu den am einfachsten zu erreichenden Sehenswürdigkeiten. Es gibt sogar noch einige (bzw. eine ) geteerte Straßen. Der Nationalpark ist berühmt für seine wunderschönen Wasserfälle, die über die Kante eines Sandsteinplateaus stürzen. Da aber Juli die absolute Hochsaison ist und die Hauptwasserfälle selbst von Reisebussen erreicht werden können, haben wir uns dazu entschieden, nur weniger bekannte (und nicht ganz so leicht erreichbare) Wasserfälle zu besuchen. Als erstes besuchten wir einen Bach, der über viele kleinere Kaskaden vom Sandsteinplateau in die Tiefebene stürzt. Der Weg führt etwas oberhalb des Gewässers durch typisches, nordaustralisches Buschland: Vollkommen unerwartet tauchten direkt an diesem Weg in scheinbar knochentrockenem Boden einige Petiolaris-Drosera auf: Hierbei handelt es sich wohl um Drosera brevicornis oder um D. darwinensis: Auch D. dilatatopetiolaris (?) war hier anzutreffen: Der Weg führte nun zu einigen der schönen Kaskaden: Ein Teil des selben Wasserfalls von oben aus betrachtet: Und noch etwas näher... :-) Dies sind keine Algen und auch kein "Unterwassergras"... Es handelt sich tatsächlich um nichts Geringeres als Utricularia fulva! Und zwar sogar (wenn ich das richtig verstanden habe) um rheophytisch, also in schnell fließenden Gewässern wachsende U. fulva! Leider waren hier keine Blüten anzutreffen. Diese werden wohl erst gebildet, wenn der Wasserfall austrocknet (also in diesem (Wasser-)Fall wohl im September/Oktober). Auf der Suche nach den ersten U. fulva-Blüten watete ich mit der Kamera durch den glasklaren und wunderschönen Fluss: Direkt am linken Ufer fanden sich einige U. odorata. Da es sich hierbei um einen ungewöhnlich schattigen Standort handelte, sind die folgenden Bilder leider nicht so gut geworden... Die Blüte der U. odorata: Und eine Spinne, die sich an einer Pflanze eingenistet hatte, bei der es sich auch um U. bifida handeln könnte (wegen dem sehr großen, oberen Kelchblatt): Die Blätter leuchteten regelrecht unterhalb der Wasseroberfläche hervor: Nach einiger Zeit erkundete ich einen winzigen Nebenbach etwas genauer: Plötzlich tauchten wieder jede Menge Utriculariablätter auf... Diesmal jedoch von Utricularia uliginosa. Hier mit zwei Wasserläufern: Diese Art ist von Indien bis Australien weit verbreitet, jedoch konnte ich trotzdem während der Reise nur zwei Standorte finden. Nur wenig oberhalb der U. uliginosa-Pflanzen befanden sich dann endlich die ersten Blüten von Utricularia fulva! U. fulva ist im Gegensatz zu den meißten Arten, die ich bisher vorgestellt habe, hauptsächlich in der Trockenzeit in Blüte. Während der Regenzeit sind alle Standorte dieser Art überschwemmt und sehen wahrscheinlich so aus, wie an dem oben gezeigten Wasserfall. Diese Population war im Vergleich zu den riesigen Teppichen im Kakadu National Park recht klein. Dafür gab es jedoch gleich zwei unterschiedliche Formen auf einmal. Nahaufnahme der Blüte: Und eine weitere Nahaufnahme der inneren Blütenorgane: Weiterhin konnte ich auf vielen Blüten wieder Spinnen beobachten, die möglicherweise geduldig (und hungrig ) auf die Bestäuber warten... Plötzlich landete eine wunderschöne, rote Libelle auf einem der Blütenstiele - ein einfach fantastischer Anblick! Diese Libellenart konnte ich auch an vielen weiteren Standorten von U. fulva beobachten. Die Blüten scheinen sie irgendwie magisch anzuziehen :-) . Hier kann man die fein geaderten Flügel der Libelle besonders gut erkennen: Zwei Skurrilitäten: Einige bereits sehr angefressene Blüten, die ich im U. leptoplectra- Beitrag bereits gezeigt hatte: Und eine Blüte mit dreigeteilter Oberlippe (dies war garnicht mal so selten der Fall): Zum Abschluss noch ein Bild der sogennanten "Greenants", die recht schmerzhaft zubeißen können: Ich hoffe, ich habe nicht das erlaubte Maximum an Bildern überschritten... Viele Grüße, Thilo
  9. Hallo, mit U. quinquedentata möchte ich nun die zweite seltene (und zugleich auch ungewöhnliche) Utricularia aus Darwin vorstellen. Der mit Google Earth gefundene Standort ist nur über eine holprige und sehr sandige Piste erreichbar, an der wiedermal viele Autowracks liegen: Alle folgenden Fotos sind am Ufer dieses Sees entstanden. Hier ist sogar die genaue Position der U. quinquedentata "markiert" : Bevor ich diese finden konnte, traf ich aber erstmal wieder auf die "üblichen Verdächtigen": D. burmannii: Drosera burmannii U. leptoplectra: Utricularia leptoplectra Utricularia leptoplectra Die abgefallenen Blüten schwimmen auf der Wasseroberfläche: Auch einige Petiolaris-Drosera waren anzutreffen: Direkt am Rand des Sees wurde der Boden sehr feucht. Hier ist noch nichts zu erkennen... (Es sei denn man weiß wirklich ganz genau, wo sie sich befindet...) Utricularia quinquedentata Hier sieht man schon eher was: Utricularia quinquedentata Utricularia quinquedentata gehört definitiv zu den allerkleinsten Wasserschläuchen: Die Blüte dieser Spezies sitzt am Ende eines haardünnen, etwa 1-5 cm langen Blütenstiels und ist nur wenige (maximal 2-3) Millimeter groß. Diese Art ist im Norden von Australien vom Gebiet her sogar recht weit verbreitet, jedoch sind trotzdem nur wenige Standorte bekannt (sie wird wohl sehr oft übersehen!). Übrigens eine der wenigen Arten, die durchaus bereits in der Trockenzeit gesichtet wurden - jedoch laut Herbarium noch nie in Darwin! Meine Kamera stieß hier wirklich an ihre Grenzen... Utricularia quinquedentata flowers Nach einiger Zeit bekam ich sogar zwei Blüten scharf: Eine Blüte mit einer nur viergeteilten Unterlippe: Hier wurde ein Sandkorn (eher ein Staubkorn) in die Höhe befördert: Eine ungewöhnlich "aufgehängte" Blüte an einem nicht mal einen Zentimeter langen Blütenstiel (Diese Blüte kann sicherlich mit U. simmonsii mithalten!) Utricularia quinquedentata Eine andere Pflanze im Größenvergleich: Utricularia quinquedentata Und nochmal eine "Übersicht" Im folgenden Bild sind allerdings mindestens zwölf Blüten tatsächlich erkennbar: Find the flowers! Utricularia quinquedentata Glücklicherweise war der Untergrund von sehr dunkler Farbe. So war der Kontrast zu den schneeweißen Blüten doch recht groß und sie sind relativ (!) leicht zu finden. Außerdem befindet sich der See in der Nähe eines bekannten Standortes von U. simmonsii, also bin ich sowiso die ganze Zeit am Boden rumgekrochen... Utricularia capilliflora ist definitiv schwieriger am Standort auszumachen! Zum Schluss noch eine weitere Art: Utricularia caerulea: Utricularia caerulea Diese Spezies ist in den tropischen Gebieten von Afrika, Asien und eben Australien weit verbreitet. Jedoch konnte ich sie trotzdem nur an wenigen Standorten finden. Im nächsten Thread werde ich wohl noch eine weitere sehr seltene/ungewöhnliche Utricularia vorstellen, deren Blüte allerdings leider etwas deformiert war. Viele Grüße, Thilo
  10. Hallo, seit Februar diesen Jahres habe ich eine U. blanchetii in meinem Terrarium. Sie steht im feuchtesten Teil, wo auch nach dem Gießen einige Tage Wasser steht. In letzter Zeit kam ich durch die hohen Temperaturen - mein Terrarium steht vor einem Südfenster mit Temperaturen von 27-29 °C - nicht nach mit dem Gießen. Ich meine gerade ab diesem Zeitraum fing meine U. blanchetii an oberhalb der Blüten Luftwurzeln zu bilden. Und davon nicht gerade wenige s. Bilder. Ein ähnliches Vorkommnis konnte ich nirgends im Internet finden. Es liegt nahe, dass dies auf Grund von zu trockenem Substrat auftritt, oder was meint ihr? Kennt ihr das, kann mir das Jemand bestätigen? Bilder: Zoom Gruß Phil
  11. Hallo, ich möchte nun einen Standort vorstellen, an dem neben der wirklich ungewöhnlichen Utricularia capilliflora auch noch viele weitere sehr interessante Karnivoren wachsen. [Edit 2015: Dieser Standort existiert nicht mehr! Streetview-Aufnahmen von 2014 zeigen eine frisch angelegte Baustelle auf dem kompletten Standort :sad: ] Von weitem betrachtet sah diese Fläche eigentlich nicht sehr vielversprechend aus: Sandplain habitat, Darwin Aber schon bald tauchten die ersten Drosera burmannii in (zumindest in einigen Zentimetern Tiefe) doch recht feuchtem Sand auf. Auf einem Exemplar lief eine Wanze völlig ungestört über die Tentakeln: Drosera burmannii Auch einzelne Drosera aus dem Petiolaris-Komplex waren anzutreffen, wobei es sich hier wohl um D. dilatatopetiolaris oder um D. darwinensis/brevicornis handelt: Drosera aff. petiolaris "NT-form"? Einige Meter weiter mischten sich gelbe Blüten unter die D. burmannii: Utricularia odorata Hierbei handelt es sich um die im Northern Territory recht weit verbreitete (und auch in Südostasien vorkommende) Utricularia odorata: Utricularia odorata, Darwin Bei einigen kleineren Blüten könnte es sich auch um U. bifida handeln (vor allem durch die geringe Größe von nur wenig über 5cm...): Utricularia bifida, Darwin Utricularia bifida/odorata Auch U. chrysantha war wieder recht häufig anzutreffen: Utricularia chrysantha, Darwin Allerdings besaß die Rückseite der Blüte diesmal eine deutlich rote Farbe, wie man an dieser noch eingerollten Blüte ganz gut erkennen kann: Utricularia chrysantha, Darwin Und es gab endlich offene Blüten von Drosera indica! [Nachtrag 2015: Inzwischen D. aquatica] Hier zusammen mit D. burmannii und U. chrysantha: Drosera burmannii, D. aquatica and Utricularia chrysantha, Darwin Mit einigen U. odorata-Blütenstielen: Drosera aquatica, Darwin Drosera aquatica, Darwin Nahaufnahme der Blüte: Drosera aquatica, Darwin Diese recht normale Form wuchs zusammen mit ein (oder sogar zwei) weiteren Formen von D. indica. Einige Pflanzen mit deutlich gezackten Blütenrändern und einer etwas anderen Blütenfarbe [inzwischen als D. fragrans beschrieben]: Drosera fragrans, Darwin Drosera fragrans, Darwin Daneben gab es noch Exemplare, die die Blüten der "Normalform" besaßen, jedoch mit nur wenige Zentimeter langen Blättern: Drosera aquatica, Darwin Drosera aquatica, Darwin Diese Aufnahmen wurden tatsächlich alle auf dieser am Anfang gezeigten Fläche gemacht. Und auch eine plötzliche, etwa 40cm tiefe Senke befand sich dort: Habitat near Darwin Am tiefsten Punkt ragte eine einsame U. leptoplectra-Blüte heraus - die einzige weit und breit! Utricularia leptoplectra Und diese Blüte war die perfekte Markierung für etwas, das sich direkt an der Basis des Blütenstiels befand (man kann es im Foto durch Unschärfe kaum erkennen): Utricularia capilliflora, Darwin Utricularia capilliflora, Darwin Utricularia capilliflora ist die wohl häufigste der vier (oder mit U. sp. "Cape York" fünf) Arten des U. capilliflora-Komplexes, die alle eine solch skurrile, insektenartige Blütenform besitzen und ausschließlich im Norden Australiens beheimatet sind. Die Oberlippe ist bei dieser Spezies in zwei lange "Antennen" gespalten, während die Unterlippe in fünf deutlich kürzere Segmente aufgeteilt ist. Wirklich sehr außergewöhnlich... Diese Art wurde in Darwin laut Herbarium noch nie im Juli gesichtet (und auch nicht im Juni!). Die Blütezeit ist normalerweise von Februar bis Ende April (Regenzeit). Ohne die leptoplectra-Blüte hätte ich sie wohl nicht gefunden, denn die Größe betrug (mit Antennen!) gerade einmal etwa 3-4cm. Solche unauffälligen Blüten in der Umgebungsvegetation auszumachen ist wirklich nicht einfach (besonders wenn überall trockenes Gras herumliegt!). Insgesamt waren nur zwei Blüten anzutreffen (und auch nur in dieser einen Senke!). Hier die zweite Blüte mit einem auffällig roten Schlund: 28 32 Die Blütenfarbe ist nahezu identisch mit der Farbe des Blütenstiels! Hier von der Seite: Utricularia capilliflora, Darwin Beim folgenden Foto kann man etwas besser erkennen, dass sich die beiden "Antennen" sogar kreuzen: Utricularia capilliflora, Darwin Leider hatte ich für weitere Beobachtungen keine Zeit mehr... Mich hätte der Bestäuber dieser Art wirklich sehr interessiert! Die zweite wirklich große Überraschung an diesem fantastischen Standort war die erste Regenbogenpflanze der Reise: Byblis aquatica Byblis aquatica, Darwin Auch B. aquatica wurde laut Herbarium noch nie in der wirklichen Trockenzeit blühend gefunden (bisher nur Februar bis Mai). Die einjährige Art kommt nur im Northern Territory vor und ist eng mit der häufigen B. liniflora verwandt, besitzt jedoch kürzere Blütenstiele. Und als letztes Foto noch eine Blüte von Utricularia leptoplectra mit "Harpunensporn": 34 Dieser Standort konnte mir zumindest einen kleinen Eindruck davon verschaffen, wie es dort ungefähr zur Regenzeit aussiehen könnte. Nur sind dann vor allem noch viele weitere spektakuläre Utricularia anzutreffen, wie beispielsweise U. holtzei, U. kamienskii, U. hamiltonii, U. circumvoluta, U. lasiocaulis, U. quinquedentata... Im nächsten Thema gibt es ein paar Fotos der zweiten sehr interessanten Utricularia bei Darwin, jedoch an einem weit weniger schönen Standort... Viele Grüße, Thilo
  12. Hallo, nachdem sich die Identität der unbekannten Utricularien geklärt hat, möchte ich nun die erste Serie an Bildern aus dem tropischen Norden von Australien loswerden. In der Region um Darwin (der Hauptstadt des Northern Territory) konnte ich in den ersten paar Tagen der Reise einige sehr interessante Karnivorenstandorte besuchen. Der Monat Juli liegt mitten in der Trockenzeit, die wiederum nicht gerade für die größte Vielfalt an Karnivoren bekannt ist. Tatsächlich aber konnte ich Arten beobachten, die ihre Blütezeit/Wachstumszeit eigentlich ausschließlich in den regenreichen Monaten von Januar bis April haben. Eingezogene Petiolaris-Drosera beispielsweise gehörten zu der Ausnahme, obwohl es seit fast vier Monaten nicht mehr geregnet hat! Etwa 30km von Darwin entfernt wuchsen am ersten Standort (die meisten Standorte wurden übrigens entweder direkt mit Google Earth gefunden, oder einer Standortliste vom Herbarium des Northern Territorys entnommen) bereits immerhin vier Arten aus zwei Gattungen. Eine kleine, wie so oft ungeteerte Straße führt durch Eukalyptus-Wälder zum Standort. Hinten sind bereits die ersten Schraubenbäume (Pandanus sp.) zu sehen, die etwas feuchtere Böden "markieren": Habitat Direkt am Wegesrand wuchsen die ersten Drosera burmannii in erstaunlich trockenem Substrat mit extrem hohem Sandgehalt. Drosera burmannii Diese Art ist fast überall in Nordaustralien vertreten, wo es zumindest in der Regenzeit feucht ist. An praktisch allen besuchten Standorten war sie in großer Zahl anzutreffen! Hier noch ein grünes Exemplar zwischen vertrockneten Eukalyptusblättern: 5 Der Weg führte nun in ein Gebiet, das zur Regenzeit überschwemmt ist und der Boden wurde deutlich feuchter: Utricularia and Drosera habitat Wieder direkt an diesem Wegesrand befand sich eine blaue Blüte - Utricularia leptoplectra! Utricularia leptoplectra Dieses mysteriöse "Kügelchen" links der Oberlippe ist mir auch erst auf den Fotos aufgefallen. Ich habe leider keine Idee, was das sein könnte... Utricularia leptoplectra Diese wunderschöne Spezies ist in der Region um Darwin durchaus recht häufig anzutreffen. Die Rückseite der Blüte war in dieser Population gelb (laut Taylor ist dies der Normalfall): Utricularia leptoplectra Viele der Blütenstiele verzweigten sich sogar (einige bis zu fünf mal) Die zweite Utricularia an diesem Standort war U. chrysantha. Diese eng mit U. fulva verwandte Art ist im nördlichen Western Australia (der Kimberley-Region) weit verbreitet und entlang von Bächen und Flüssen oft in großen Populationen anzutreffen. Im Northern Territory scheint dieses Habitat für U. fulva "reserviert" zu sein, die dort ebenfalls in sehr großen Mengen vorkommt. So konnte ich U. chrysantha im NT außerhalb Darwins nur sehr selten antreffen. Utricularia chrysantha Utricularia chrysantha Weiterhin konnte ich noch einige kleistogame Blüten von U. gibba finden. Fotos davon gibt es hier: http://forum.carnivo...ria-aus-darwin/ An einem zweiten (nicht weit entfernten) Standort fanden sich am nächsten Tag die ersten Drosera indica [Nachtrag 2015: Inzwischen als D. aquatica beschrieben]: Drosera aquatica near Darwin, NT Drosera aquatica near Darwin, NT Drosera indica konnte ich während der Reise in einigen interessanten Formen antreffen. Die Blüten dieser "normalen" Form waren zu dieser frühen Tageszeit leider noch geschlossen und außerdem hielt mich etwas davon ab, weitere Fotos von ihr zu machen: Utricularia leptoplectra field Utricularia leptoplectra field Utricularia leptoplectra field Hunderte von U. leptoplectra Blüten sind ein Anblick, den man wirklich nicht so schnell vergisst! Die Blüten waren noch vom Morgentau überzogen. Perfekt für Nahaufnahmen! Utricularia leptoplectra with morning dew Utricularia leptoplectra with morning dew Die Rückseite dieser Blüten war übrigens außnahmslos hellblau oder weiß (was laut Taylor eher die Ausnahme sein soll): Utricularia leptoplectra with morning dew Einige Blütenstiele waren erstaunlich lang. Sicherlich sehr nah an der 1m-Marke! One meter flower stalk - Utricularia leptoplectra Weiter am Zentrum des Feuchtgebiets trugen die Blütenstiele deutlich mehr Blüten: Utricularia leptoplectra Utricularia leptoplectra Man beachte die Blattläuse! Utricularia leptoplectra Utricularia leptoplectra with aphids Das absolute Zentrum konnte ich leider aufgrund des immer sumpfigeren Bodens nicht erreichen, aber in der Ferne lassen sich tausende von Blütenstielen erkennen! Thousands of Utricularia leptoplectra flowers U. leptoplectra blüht laut Taylor übrigens hauptsächlich gegen Ende der Regenzeit (also April/Mai). Wie dieser Standort dann wohl aussieht?! Jedenfalls hoffe ich, dass ein erster Eindruck von dieser Ecke Australiens entstanden ist... Als nächstes werde ich versuchen einige Bilder der Drosera aus dem Petiolaris-Komplex loszuwerden. Viele Grüße, Thilo PS: Wie wäre es eigentlich mit einem eigenen Unterforum für Karnivoren am Naturstandort (wie im CPUK-Forum)?
  13. Bigfoot

    Botanischer Garten Würzburg

    Hi hier mal ein paar Bilder aus dem Botanischen Garten Würzburg, die Bilder der Nepenthes finden sich in meinem Nepenthes Thread: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/33358-nepenthes-kannen/ Selbiges gilt für Sarracenia, hier werden die Tage sobald ich zeit habe noch einige Bilder folgen: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/33368-sarracenia/ So Hier aber jetzt die Bilder: Heliamphora spec. leider it Hagelschaden! Mal ne einzelne Kanne, auch wieder die Heliamphora spec. mit Hagelschaden Heliamphora nutans, ebenfalls dem Hagel etwas zu Opfer gefallen! Cephalotes Darlingtonia im Topf, ebenfalls etwas vom Hagel mitgenommen! Pinguicula grandiflora im Moorbeet Utricularia aus dem Teich, die Frage nur welche art? ebenfalls gleiche Utricularia Hier nochmal ein Gesamtbild des Sarracenia Beets in den Anzuchten, S. alata, S. flava, S. minor, S. leucophylla, einige Sarracenia Hybriden sowie Darlingtonia california, vereinzelte Dionea und natürlich ordentlich Sphagnum
  14. Hallo, heute konnte ich ein weiteres Mal einen Standort von Utricularia vulgaris und möglicherweise auch von U. australis in der Nähe von Mainz/Wiesbaden (also quasi direkt vor meiner Haustür) besuchen. Dabei handelt es sich um mehrere kleine Seen, die oft miteinander verbunden sind. Das Habitat: Am Ufer sind bereits jede Menge gelbe Blüten zu erkennen (wer genau hinschaut) Utricularia vulgaris: Der Bestäuber (kriecht vollständig in die Blüte hinein): Ein besseres Foto des schönen Insekts: Man beachte die tiefschwarzen Fangblasen: Weitere Pflanzen mit grünen Fallen aus einem anderen See: Etwas näher: Und noch näher: Sobald man die Pflanze aus dem Wasser zieht, saugen die Blasen Luft mit einem knackenden Geräusch ein. Danach sehen die Fallen so aus: Eine einzelne Blase maximal vergrößert (mehr gibt meine Kamera nicht her) Die Öffnung: Nun zu einer Pflanze die ich zwar eigentlich für Utricularia vulgaris halte, da die Ober- und Unterlippe einen spitzen Winkel bilden, jedoch ist keine Krümmung Unterlippe erkennbar (was wiederum stark für U. australis spricht)! Jedenfalls scheint sie unter Blattläusen sehr beliebt zu sein... Hier nochmal ein direkter Vergleich der Pflanze, die ich eindeutig für Utricularia vulgaris halte und der bereits gezeigten (beide Pflanzen schwimmen direkt nebeneinander, was auch eigentlich so nicht vorkommen soll): Man kann deutlich erkennen, dass die Unterlippe der rechten Blüte völlig anders geformt ist, als die der linken Blüte. Die schwarzen Punkte sind übrigens Blattläuse, die sich an fast jeden Blütensitel gesetzt haben! Einige traf es besonders schlimm: Zur Unterscheidung der beiden Arten ist dieser Beitrag besonders gut geeignet: http://forum.carnivo...zu-u-australis/ Die Natur um diese Seen herum ist wirklich sehr schön und ich habe mir vorgenommen den Standort öfter zu besuchen. Zum Schluss noch ein Foto eines sehr häufig anzutreffenden Falters... Und eine der vielen Libellenarten: Viele Grüße, Thilo
  15. Hallo, Phill Mann führte uns zu einem Standort dieser schönen Art, ansonsten hätten wir diese Pflanzen wohl nie gefunden. Für mich ist das die schönste Utricularia-Art, die ich bisher in freier Natur gesehen habe. Christian
  16. Andreas S.

    Welche Utri ist das?

    Hallo, ich habe hier eine Utricularia, die mir zugelaufen ist. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand die Art verraten könnte. Sie ist terrestrisch, hat ein winziges Blattwerk, dass man im Moos kaum erkennt. Die Blätter sind länglich und viel kleiner als z.B. bei U. sandersonii. Ich habe leider keine vernünftiges Bild mit meiner Cam hinbekommen. Nach mehreren Versuchen habe ich aber ein hoffentlich ausreichendes Bild der Blüte machen können. Zumindest ist die Form der Blüte gut zu sehen. Die Blütenstände sind gut 15cm hoch. Ich habe die Pflanze erst durch die Blüte bemerkt. Natürlich habe ich schon selbst recherchiert, aber bei über 200 Utri-Arten ist das wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Zuerst bin ich fest von U. subulata ausgegangen, aber die Blütenform sieht doch ganz anders aus, wie ich meine. Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Gruß Andreas Edit: Hab mir gerade nochmal im CP Photofinder einige Bilder angesehen und U. subulata könnte eventuell doch hinkommen - auch von den Blättern. Aber mal abwarten, was Ihr sagt
  17. Hallo, heute zur Abwechslung mal etwas für die Utricularia-Fans, Utricularia violacea und Utricularia tenella. Die Blüten beider Arten sind (verhältnismäßig) klein, was das fotografieren nicht immer ganz einfach macht. Gruß, Christian
  18. Guten Morgen Gerade eben habe ich eine ziemlich unschöne Entdeckung machen müssen. In meinem abgedeckten Kugelglas mit U.calycifida wimmelte es nur so von Trauermücken. Einige flogen rum, die meisten krabbelten aber übers Substrat. Gestern war da noch keines dieser Mistviecher, dessen bin ich mir ganz sicher. Die Pflanze habe ich erst seit wenigen Wochen, oberirdisch war sie nach dem Transport abgestorben, es zeigten sich jedoch bald wieder erste grüne Blättchen. Seit kurzem hatte ich allerdings das Gefühl, daß die nicht so wächst, wie sie soll, schob es jedoch auf mögliche Kulturfehler, da ich mit Utris noch keine Erfahrung habe. Nun scheint sich das ja aufgeklärt zu haben... Erstmal bin ich mit dem Glas raus und habe die Abdeckung abgenommen, danach habe ich als Erste Hilfe Massnahme eine brennende Zigarette ins Substrat gesteckt, Abdeckung wieder drüber und alles noch krabbelnde (und das war nicht wenig...) vergast. Wie werde ich jetzt aber die Larven los, beziehungsweise, was darf bei Utris angewendet werden, was besser nicht? Zur Verfügung hätte ich hier Roxion (Dimethoat, richtig schön giftig) und BTI (Bacillus thuringiensis israelensi, ungiftig), also Bakterien, welche über das Wasser ins Substrat eingebracht werden. Oder vielleicht doch was ganz anderes? Was schlagt ihr vor? Wir bringe ich diese Mistviecher aus meinem Utriglas raus? LG Janine
  19. Stefan H.

    Na was haben wir denn hier?

    Hallo Ich habe heute diese etwas seltsame unbekannte Blüte im Terrarium gesehen, ich nehme an, dass es sich um eine Utricularia-Blüte handelt. Es scheint fast so, als hätte U. blanchetii aus irgend einem Grund eine stark deformierte Blüte gebildet. Oder hat sich hier irgendwas gekreuzt? Gleichzeitig blühte höchstens mal noch U. subulata... oder habe ich hier etwa eine andere Art fotographiert? Was meinen die Experten? Jedenfalls habe ich eine Utricularia-Art mit solche einer Blüte noch nie in Kultur gehabt... Viele Grüße Stefan
  20. Stefan H.

    Utricularia auswählen

    Hallo Ich will mir demnächst ein kleines Terrarium einrichten in welches neben ein paar Drosera auch Utricularia gepflanzt werden sollen. Weil ich mich in dieser großen Gattung nicht so gut auskenne, wollte ich euch mal fragen, welche Arten sich denn eignen könnten. Das Terrarium soll wirklich nicht groß werden, ich dachte da so an diese kleinen Anzuchtaquarien mit Grundflächen von ca. 30 x 20 cm². Es soll oben offen bleiben und im Sommer wohl draußen stehen. Dort steht es dann vor Regen geschützt und teilweise sonnig. Wie lange es in der Sonne steht werde ich dann entscheiden, wenn ich weis welche Pflanzen ich nun hinein setzen werde und ob alle einen vollsonnigen Standort vertragen oder nicht. Alternativ würde sich sicher auch meine Südfensterbank für den Sommer anbieten. Winters über steht es auf meiner Südfensterbank und kann eventuell auch noch zusätzlich beleuchtet werden. Es kann sein, dass es dann im Winter etwas kühler steht, eine stärkere Temperaturabsenkung über ein paar Monate hinweg ist zunächst jedoch nicht geplant. Als Substrat dachte ich an lockeres Torf-Quarzsandgemisch, auf dessen Oberfläche sich ein schöner Sphagnumteppich entwickeln kann. An den Stellen wo empfindliche Utricularia wachsen, welche mit dem Sphagnum nicht klar kommen, kann auch auf Sphagnum verzichtet werden. Aber zumindest in Drosera-Nähe wird wohl Sphagnum angepflanzt werden. Ich will des Weiteren eine kleine Wasserschlenke für U. gibba einarbeiten, dessen Boden/Grund wohl einige 5-10cm unter der Substratoberfläche liegen wird und in der immer Wasser stehen soll, mal mehr mal weniger (je nachdem wie man mit dem Gießen hinter her kommt). Das Substrat wird deswegen immer sehr nass sein. Ich denke, dass diese Informationen die Auswahl schon etwas einschränken. Außerdem wäre es für mich auch von Interesse, dass die Pflanzen relativ oft blühen. Zudem dürften die Blüten schon größer sein, jedoch ist mir klar, dass auf Grund der Substratfeuchte eine U. alpina wohl ausfallen wird. Generell denke ich mal, dass sich für mein kleines Setup, auf Grund der Substratfeuchte, die großblättrigen Arten wohl eher weniger eignen werden, oder? Bei den kleinblättrigen Arten habe ich schon mit der ein oder anderen Pflanze Erfahrungen gesammelt. So dachte ich mir, dass ich U. sandersonii und U. blanchetii wohl einsetzen könnte. Auch U. bisquamata gefällt mir sehr. Die bereits genannte U. gibba hat wie auch U. calycifida und U. nephrophylla etwas größere Blüten denke ich, stimmt doch oder? Würden sich die beiden zuletzt genannten Pflanzen für mein Setup eignen oder wollen die eher trockener stehen? Ich denke, dass sich U. fulva wohl durch den dauerhaft hohen Wasserstand leider nicht eignen wird oder? Wie sieht das bei den bereits von mir genannten Arten mit der Blütenbildung aus, wollen sie es im Winter kühler und trockener? Bei U. sandersonii und U. blanchetii denke ich, dass ich sie durchkultivieren kann, zumindest blühten sie früher regelmäßig in meinem Hochlandterrarium. Bei U. bisquamata bin ich mir nicht sicher und U. nephrophylla weis ich auch nicht so Recht, ob diese Art oft blüht und ob sie zur Blütenindikation nicht doch kühlere Temperaturen braucht. Welche Arten würden sich noch eignen? Ich suche wie bereits gesagt schon noch ein bis zwei Arten, welche etwas größere Blüten haben. Bei den Pflanzen mit kleinen Blüten habe ich mich eigentlich schon entschieden (siehe weiter oben). Informationen zur Blühdauer der von euch genannten Arten und zur Häufigkeit der Blütenbildung würden mich auch interessieren, falls solche Aussagen denn möglich sind. Viele Grüße und schönes Wochenende. Stefan
  21. Hallo, hier der dritte Teil meiner Ptari-Trilogie, in dem ich euch einen Eindruck der Flora geben möchte. Während die Tepuis wie Inseln aus dem Regenwald herausragen, bilden die Pflanzen auf den Plateaus ihrerseits Pflanzeninseln auf dem nackten Gestein. Diese Pflanzeninseln fand ich besonders faszinierend. Sie zeigen, wie diese Felsregionen besiedelt werden. Und sehen toll aus! H. purpurascens und D. roraimae in einem kleinen Polster organischen Materials: Brocchinia tatei (nicht-carnivor) auf nahezu nacktem Fels: und in einem kleinen Tümpel auf einem Moospolster (das Wasser in diesen Tümpeln ist extrem nährstoffarm - annähernd destilliertes Wasser) Die Pionier-Pflanzen halten mit ihren Wurzeln weiteres Pflanzenmaterial fest - bei der Brocchinia sieht man es sehr gut. So wachsen diese Inselchen langsam heran und bieten auch größeren Pflanzen einen Lebensraum - wie dieser Stegolepis: Eine Tillandsie und einige Heidekrautgewächse in einer hübschen Pflanzeninsel zusammen mit Heliamphora und Drosera: Keine Ahnung wie lange es braucht, um so große Inseln wie die Folgende zu bilden - bestimmt viele Jahre.Schließlich wachsen sie zusammen zu größeren Feldern, wie im Hintergrund zu sehen. Dort können sich dann erste "Bäume" (Bonnetia sp.) ansiedeln: Diese "Bäume" sind eher Bäumchen. Sie beherrbergen ihrerseits wieder andere Pflanzen wie diese Epiphyten... ... und bilden wunderhübsche Zwerg-Wäldchen: Hier noch ein paar meiner Lieblings-Pflanzen - Utricularien :-) U. quelchii am Fuß dieses Heliamphora-Strunks: U. quelchii ist eine der schönsten, farbenprächtigsten Utricularien. Viel kleiner, aber auch sehr hübsch- U. pubescens, eine verbreitete Art auf vielen Tepuis, die auf jedem Berg wieder ein bisschen anders aussieht. Und zum Schluss einer der wenigen tierischen Bewohner des Ptari - ein kleiner Frosch auf einer Heliamphora: Hoffe euch hats gefallen - viele Grüße Martin
  22. Benjamin Alexander Buschke

    Utriculria Samen Keimunng

    Hallo leute Kann mir jemand sagen wielange Utricularia Samen zum keimen brauchen. LG Benni
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