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  1. Hallo zusammen, hier ein Bild einer Art aus der Gattung Myrmephytum. Myrmephytum ist mit Myrmecodia und Hydnophytum verwandt. Die meisten Arten erinnern mit schlanken Zweigen eher an Hydnophytum, während eine Art - Myrmephytum arfakianum auf den ersten Blick wie Myrmecodia erscheint. Myrmephytum arfakianum wurde früher in der Gattung Myrmedoma geführt. Gemeinsam ist allen Myrmephytum-Arten der Aufbau der 6-zähligen Blüten. Bei der gezeigten Art handelt es sich entweder um eine noch unbeschriebene Art oder um das leider nur von einem unvollständigen Beleg her bekannten Myrmephytum naumannii, bei dem es sich zudem möglicherweise um eine Jungpflanze handelt. Das Foto wurde dieses Jahr im Westen West-Papuas aufgenommen.
  2. Hallo zusammen, hier Teil 2 der kleinen Reihe über Myrmecophyten. Die Gattung Lecanopteris aus der Farn-Familie der Polypodiaceae bildet ebenfalls Hohlräume aus, die von Ameisen besiedelt werden. Allerdings fehlt hier die große Komplexität unterschiedlicher Kammern, wie sie bei Myrmecodia zu finden sind. Lecanopteris spinosa
  3. Hallo zusammen, ich möchte Euch im Laufe der nächsten Zeit in diesem Unterforum meine neue Leidenschaft, die Myrmecophyten (=Ameisenpflanzen) etwas näher bringen. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um Carnivoren, aber die Verbindung zwischen Tier und Ameise ist als Symbiose hier natürlich viel ausgefeilter, wie bei einen schlichten Jäger-Beute "Verhältnis". Man sollte sich 'mal vor Augen führen welche raffinierte Anpassung hier vorliegt: Die Pflanze hält sich praktisch einen ganzen Hofstaat an Arbeitstieren, die sie mit Nahrung versorgen. Warum Nahrung? Ganz einfach: Das Ameisenvolk lebt in der Pflanze. Wie bei Ameisen-Bauten in der Erde oder bei überirdischen, von Ameisen erstellten Nestern gibt es auch in der Pflanze ein raffiniertes Kammersystem. So gibt es Kammern mit allen möglichen Funktionen, so auch regelrechte Müll- und Toilettenkammern. Genau diese sind für die Pflanzen interessant! Ausgestattet mit speziellen warzigen Epithelien können die Pflanzen sich aus diesen Kammern, zum Teil mit Hilfe spezieller symbiontischer Pilze, mit Nährstoffen versorgen. Das bedeutet, dass die Ameisenpflanzen, ähnlich wie unsere Karnivoren einen Weg gefunden haben, tierische Nahrung, wenngleich über einen kleinen Umweg, zu verwerten. Man könnte auch sagen, dass sie die raffinierteren Carnivoren sind. Sie besitzen ganze Armeen von Tieren, die für sie jagen gehen und sie mit Nahrung versorgen. Und weil es so bequem ist, hat man die Verdauung auch gleich "outgesourced"... Ein weiterer Vorteil für die Pflanze besteht darin, eine ganze Armee von Tieren zu halten, welche die oft sehr großen und fleischigen Caudices vor Fressfeinden schützt. Und welchen Vorteil hat die Ameise? Sie wohnt praktisch umsonst und muss keinen Aufwand in irgendwelche Bautätigkeiten stecken. Das ganze Kammersystem, inkl. zum Teil aufwändiger Belüftung (!) wird von der Pflanze gratis zur Verfügung gestellt. Dieses Modell scheint sich so gut zu bewähren, dass es sich einige Male parallel bei ganz verschiedenen Pflanzenfamilien entwickelt hat. Am komplexesten sind sicherlich die Hydnophytinae unter den Rubiaceae. Hier wiederum gibt es bei der Gattung Myrmecodia die komplexesten und eindrucksvollsten Beispiele. Die größten und eindrucksvollsten Myrmecodien sind die beiden nahe verwandten Arten Myrmecodia lamii und Myrmecodia brassii, welche auch gemeinsam im zentralen Hochland West Papuas auf über 2500 m Höhe über dem Meeresspiegel vorkommen. Myrmecodia lamii Hier die zweite der beiden riesigen Arten - Myrmecodia brassii ....und noch zwei Größenvergleiche mit Myrmecodia lamii Nutzung von Myrmecodia als traditionelles Naturheilmittel - Scheiben von Myrmecodia lamii oder M. brassii auf einem Markt im Hochland West-Papuas. Die Scheiben werden zunächst getrocknet und dann zur Verwendung ausgekocht. Der Sud wird zur behandlung unterschiedlicher Beschwerden getrunken.
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