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  1. Liebe Moorbeetfreunde! Ich möchte euch im Folgenden den Bau und die Entwicklung zweier Niedermoore vorstellen. Das erste wurde im Frühjahr 2018 angelegt und hat sich mittlerweile schon etwas eingewachsen, das zweite steht jetzt kurz vor der Fertigstellung. Da sie sich in ihrer Bauweise unterscheiden, wird vor allem die weitere Entwicklung in den kommenden Jahren interessant sein. Niedermoor Nr. 1 ist nach der Empfehlung von Erich Maier („das Moor im eigenen Garten“; „blühende Mini-Moore“) bzw. Irmin Vogler („Freiland-Orchideen“) angelegt worden. Die Bauanleitung entstammt den vorhergenannten Büchern. Es ist ein „Container-Moor“, sprich, als Behälter für das Substrat dient eine 90l Mörtelwanne. Der Standort ist unmittelbar an mein Moorbeet angrenzend. Dazu wurde zunächst ein Quaderförmiges Loch ausgehoben, in das der Container später eingesenkt wurde. In den Container wurde in 11cm Höhe ein Überlauf integriert. Als Wasserspeicher dienen 2 abgesägte 10l Eimer, die, mit Löchern am Boden, verkehrt herum eingestellt wurden. In einen der Eimer wurde ein PVC Rohr eingepasst, das vom Wasserspeicher durch die Wand der Mörtelwanne nach außen führt. Das liest sich in der Theorie einfacher als es praktisch ist. Am besten hat es bei mir funktioniert, mit dem Akkuschrauber (Metallbohrer) ein Loch zu bohren, dessen Ränder mit dem Feuerzeug erhitzt werden, und so ein Loch ins Plastik brennen. Das Rohr wurde dann durch das so entstandene Loch (Flammen rechtzeitig ausblasen nicht vergessen!) geführt. Das noch heiße Plastik „verschweißt“ die Ränder dabei idealerweise automatisch. Dabei ist zu beachten, das Rohr zuerst in den Eimer einzupassen und es dann samt Eimer durch die Wannenwand zu führen. Das Überlaufrohr wurde nach außen überstehend in ein Kiesbett geleitet und, damit nichts verstopft, mit dem zugeschnittenen Boden eines 5l Plastikkanisters abgedeckt. Die Kiesgrube dann wieder mit Erde zugeschüttet. Zu guter Letzt wurden die Löcher der Wasserspeicher mit Tomatenvlies abgedeckt, mit Kies beschwert und befeuchteter Weißtorf bis zur Oberkante der Wasserspeicher eingefüllt. Dieser wurde noch händisch verdichtet und dient als unterste, wasserspeichernde Schicht. Ein Einfüllrohr für die spätere Wasserzufuhr während trocknener Perioden wurde seitlich integriert. Rückblickend betrachtet empfehle ich das Einfüllrohr direkt in den Wasserspeicher zu leiten, da die Bewässerung so um einiges schneller und effizienter läuft. Darüber kam das eigentliche Niedermoor-Substrat. Es wurde eine Mischung aus 20% Kalksplitt (Streusplitt aus dem Schotterwerk, Körnung 4-6mm), 20% grobem Sand (2-4mm), und 60% Weißtorf (Ph-Wert 3,5) verwendet. Zum Schluss sah das dann nach der Erstbepflanzung vor 3 Jahren so aus: Noch ein aktuelles Bild vom Niedermoor: Das wars vorerst. Bald mehr davon. viele Grüße, Alex
  2. Hey zusammen! Ich bin neu hier im Forum daher erstmal ein herzliches Hallo an alle! Ich habe hier schon viel Nützliches gelesen und möchte euch jetzt den Bau meines Moorbeets vorstellen, das ich vor kurzem fertiggestellt habe. Begonnen hat das Ganze damit, dass ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, den Schilfbewuchs in einem Teil des Gartens dauerhaft loszuwerden. Durch Zufall bin ich dann online auf Seiten gestoßen, die den Bau eines Moorbeets veranschaulichten. Schon war die Idee geboren. Der Platz mit Ausrichtung nach Südosten und mittäglicher Beschattung durch das Haus schien gut geeignet. Auch der bereits vorhandene kleine Betonteich sollte in die Moorlandschaft integriert werden. Zunächst die Landschaft zu Beginn (März 2017): die gesamte Fläche war mit Schilf bewachsen. Die nächsten Wochen war ich also damit beschäftigt die Erde schilffrei zu kriegen, was im Klartext hieß: alles ausbuddeln. Erst dann konnte ich mit dem eigentlichen Bau des Moorbeets beginnen. Einen kleinen Teil des Schilfs hab ich stehen gelassen und mit einer selbstgebastelten Rhizomsperre aus Blech versehen. Die fertige Grube im August - bereit zum Einbringen von Vlies und Teichfolie. Die Holzlatte im unteren Bild markiert den späteren maximalen Wasserstand im Beet. Die Schicht Sand am Boden soll den Untergrund ebnen und verhindern, dass später spitze Steine die Folie schädigen. Das Vlies schützt zusätzlich. Das Wasser wurde probehalber eingelassen, um den späteren Wasserstand in allen Bereichen abschätzen zu können. Am nächsten Foto sieht man den maximalen Wasserstand nach 2 Tagen Starkregen im August. Am Übergang zum Teich wurden Unebenheiten im Beton ausgeglichen, der zuvor leckende Betonteich mit Dichtschlämme abgedichtet. Der Wasserstand nach dem Regen wurde genutzt um Torfsoden zu wässern. Das Vlies am Übergang zum Teich wurde mit einem „Alleskleber“ für den Außenbereich am Beton/Stein darunter befestigt. Mit dem selben Kleber wurde dann die Folie am befestigten Flies bzw. an den Steinen am Rand des gepflasterten Weges fixiert. Mit diesem terassenartig angelegten Becken sollte der Höhenunterschied zwischen dem eigentlichen Moorbeet und dem Rand abgemildert werden. Als Wasserspeicher ist hier ein blindverschlossenes Pvc Rohr untergebracht. Im Beet selbst sind mehrere 25 l Kanister und ein 65 l Maurerkübel verbaut. Insgesamt rund 200l Wasserspeicher. Wegen den starken Regenfällen bei uns im September ist der Kolk zwischenzeitlich an einer Seite eingestürzt, den konnte ich aber rekonstruieren, sodass er jetzt wieder stabil ist. Zur Abdeckung der Folie am Randbereich habe ich Kokosmatte und Jute verwendet, welche dann mit Torf eingeschlämmt wurde. Am Übergang zum Teich übernimmt die selbe Funktion die grüne Ufermatte. Danke an dieser Stelle an „Partisanengärtner“ für den tollen Beitrag zum Patchwork- Moorbeet! - hab‘ mir da einige Anregungen holen können. Das Ganze sieht, bestückt mit verschiedenen Moosarten, unter anderem auch Sphagnum, im Moment so aus: Lg Alex
  3. Den Bau meines Patchworkmoorbeetes aus Baukübeln werde ich bald im neuen Jahr wieder rekonstruieren. War leider sehr lang. Das dauert. Ging bei dem Crash über die Feiertage verloren. Das das Forum so schnell wieder online ist habe ich nicht erwartet. Danke für die Mühe hoffentlich habt Ihr noch etwas Zeit für das Fest gehabt. Einen guten Rutsch. Ich kümmere mich wieder um meine Gäste. Gruß Axel
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