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Found 16 results

  1. Die Venusfliegenfalle braucht eine Winterruhe, ist es nicht so? Die Profis sagen ja und man liest es auch überall, wo es um die Kultur von Dionaea geht. Einige Stimmen sagen aber auch nein, sie brauchen nicht zwingend eine Winterruhe. Meist sind das Anfänger, die die Pflanzen mal über den Winter gebracht haben. Oft hört man von diesen Anfängern dann auch nie wieder etwas, längst haben sie andere Hobbys. Aber könnte es nicht sein, dass auch die Profis nicht voll und ganz im Recht sind? Vielleicht wurde die Venusfliegenfalle dann beim durchkultivieren nur nicht richtig mit Licht versorgt? könnte man die Venusfliegenfalle unter gleichmäßig warmen Bedingungen mit gleichbleibend 12 Stunden Kunstlicht durchkultivieren? Ich möchte es ausprobieren. Ich habe hier eine zweijährige Jungpflanze, die bisher nur Kunstlicht gesehen hat. 10.000 lx, 12 Stunden/Tag und sie haben tief rote Fallen-Innenseiten (momentan leider geschlossen). Die Pflanze stammt von Nicky, der sie aus Samen aufgezogen hat. Bei mir steht sie jetzt auch schon ein halbes Jahr unter Kunstlicht. Diese Pflanze ist von vielen anderen der selben Aufzucht die größte und schönste und deshalb wähle ich sie für das Experiment. Die Pflanze sollte schon blühfähig sein, ich habe schon kleinere Pflanzen blühen sehen. Werde mich in losen Abständen melden, aber doch mindestens 2 Mal im Jahr. Es bringt ja auch nichts, wenn ich zu oft update und man sieht keine Veränderungen. Hier ist der kleine Schnapper, frisch ausgebuddelt. Alle Fallen haben sich dabei geschlossen - in ein paar Tagen sieht er besser aus. Hier der neue Platz im Indoor-Moorkübel. Auch auf den Bild zu sehen: D. affinis, U. tricolor, U. subulata. Wird die Pflanze überleben, wird sie sterben oder hält sie ihre Population über Ableger? Werden wir es hier mit einer sich ausbreitenden Ansiedlung von Dionaea zu tun haben oder eher mit einem kurzem Glück? Wir können erst in Jahren beantworten, ob die Venusfliegenfalle wirklich ihre Winterpause zum überleben benötigt, so lange müssen wir beobachten. Viele Grüße Andreas
  2. Dennis752

    Fragen zu meiner Venusfliegenfalle

    Hallo zusammen, ich bin eher Anfänger, wenn es um Carnivoren geht, hab mich aber schon viel informiert. Ich habe mir im Juli dieses Jahres eine Venufliegenfalle gekauft, die durch den warmen Sommer schon einiges gewachsen ist. Zuallererst möchte ich wegen den schwarzen Flecken fragen. Das Bild meiner Pflanze ist ja mit dabei. Ich habe oft gelesen, dass zum Winter hin ältere Fallen und Blätter absterben. Jedoch haben wir jetzt erst Anfang November und manche der größeren Fallen werden auch schon schwarz. Ist das normal? Schimmeln tut ja sofern ich das richtig sehe nichts. Sollte man jetzt schon die schwarzen Blätter abschneiden oder es lassen? Dann noch eine Frage zu Kälte. Bei uns wird es selbst im Januar eher selten kälter als -5 Grad, deshalb hatte ich vorgehabt, die Pflanze auf der Fensterbank stehen zu lassen. Ich habe gehört, dass die Venusfliegenfalle mit leichten Minusgrade klar kommt und sich ansonsten in die Knolle zurückzieht gegen die Kälte. Vielleicht könnte ich ja um den Topf eine Folie legen und sie etwas wärmer zu halten. Die Vorteil ist ja, dass dann immer frische Luft drankommt und auch verhältnismäßig viel Sonne, sodass keine Fäulnis entsteht. Die Kühlschrank Methode funktioniert bei mir nicht und außerhalb sehe ich dann das Problem mit der fehlenden Helligkeit. Aufgrund der Winterruhe, die die Pflanze braucht, ist das Haus oder der Keller nunmal auch keine Option. Was meint ihr dazu, ob ich so im Winter vorgehen sollte? Ich freue mich auf Antworten!
  3. Siggi_Hartmeyer

    Nektar: Trockene und nasse Dionaeafallen

    2016 beobachtete und fotografierte ich über Monate täglich mittags und abends rund 100 Fallen unserer VFF in Garten und GWH und zählte und bestimmte deren Beute. Zu keinem Zeitpunkt konnte ich Flüssigkeitstropfen oder Rußpilze feststellen. Auch am Naturstandort im Green Swamp in North Carolina fanden Stephen Williams und John Hutchens bei ihren Beutezählungen lediglich trockene Fallen ohne Pilzbefall. Wir alle haben nach Nektar gesucht, aber nichts gefunden. Aus dem Grund war ich in hohem Maße skeptisch, als Peter Zeller und Andreas Fleischmann kürzlich hier im Forum berichteten, ihre VFF würden regelmäßig Nektartropfen zeigen, mit positivem Glukosenachweis nach Fehling sowie mit Diabetes-Schnelltest. Ich habe seither mehreren Besuchern eine Lupe in die Hand gedrückt und sie gebeten, die Fallen in unserer Sammlung genau anzuschauen: Alle Versuchspflanzen von 2016 waren nach wie vor trocken. Das ließ mir keine Ruhe. Inzwischen habe ich tatsächlich zwei (leider noch kleine) Dionaeaklone gefunden („B52“ & „Sharktooth“), die deutlich einen Rußpilzbefall zeigten (Foto). Und wirklich sehe ich hier mit der Lupe genau die Flüssigkeit, die laut Peter und Andreas auf ihren Pflanzen üblich ist. Ich machte sofort einen Wischtest mit Diabetesteststäbchen (Glukosenachweis im Urin) und war von den Socken: Der Test war positiv (Foto), wie Andreas berichtet hatte. Der gleiche Wischtest blieb auf unserer trockenen "Versuchsdionaea" dagegen negativ (Foto). Der Unterschied zwischen den durchgehend trockenen Fallen gegenüber den regelmäßig saftenden ist so augenfällig, dass sich mir die Frage stellt, wie unterschiedlich sich verschiedene Dionaeaklone in dieser Hinsicht verhalten. Es wäre sicher interessant, wenn sich Forumsteilnehmer finden, die einmal nachschauen, ob ihre Fallen (ohne externe Ursache) feucht/nass und von Rußpilzen (schwarz) befallen sind, oder ob diese schlicht trocken und sauber erscheinen. Dazu wäre es sehr hilfreich, wenn die Bezugsquelle der Pflanze (etwa Samen oder Baumarkt) oder deren Zusatzbezeichnung („B52“ oder andere) genannt wird. Feldi hatte bereits mit Mikroskopfotos gezeigt, dass seine Dionaea ebenfalls trocken sind (vielen Dank dafür!), aber weitere Beiträge dazu wären sehr willkommen.
  4. Hallo liebes GFP-Forum, gerne möchte ich ein paar Bilder teilen die in den letzten Monaten entstanden sind. Vielleicht findet der ein oder andere Gefallen daran. Mit freundlichen Grüßen, Umke Pinguicula Pinguicula Drosera capensis Drosera capensis Drosera capensis Drosera capensis Dionaea muscipula
  5. Mangix

    Blüte von Dionaea vertrocknet

    Hey Leute, Meine Dionaea wächst sehr gut, jedoch vertrocknet jedes mal das obere Stück von der Blüte Wisst ihr vielleicht was ich falsch mache? Gruß
  6. Siggi_Hartmeyer

    Dionaea muscipula "Predator" mit 5-cm Klappen

    Diese Dionaea muscipula "Predator" mit einer Klappenlänge von 5 cm frisst inzwischen die gleichen Riesenmehlwürmer (Zophobas) wie unsere Wasserschildkröte. Das Foto begleiten herzliche Grüße an Klaus Ivanez, von dem ich das Pflänzchen noch als "Teenager" auf der JHV 2015 erwarb. Sie hat alle Erwartungen erfüllt, eine tolle Züchtung. Sicherheitshalber habe ich die Blüten mal querbestäubt ...
  7. Siggi_Hartmeyer

    Drosera als Mückenbremse auf dem Balkon

    Unsere "Mückenbremse" auf dem Balkon: Eine winterharte Mischung aus Drosera intermedia, D. x hybrida, D. filiformis, Utricularia subulata und einer Baby-Dionaea.
  8. Beamtensiggi

    Karnivoren-Lebensgemeinschaft

    Hallo zusammen, ich möchte nur mal ein paar Bilder einer nun fast 20-jährigen Karnivoren-Lebensgemeinschaft in einem meiner Terrarien vorstellen. Anno 1996 zusammengepflanzt, waren es zu Beginn noch viele Drosera-Arten mehr. Über die Jahre hinweg starben bis auf die Härtesten (Drosera hamiltonii, Drosera capensis "alba") alle anderen aus, z.B. div. Zwerg-Drosera. Was sich sehr gut entwickelte war Heliamphora minor! Die Schläuche werden immer größer und jedes Jahr kommen mehr Blütenstängel. Ansonsten haben sich auch die Venusfliegenfallen, die aus schieren Platzmangel als Samen bzw. Sämlinge ihren Weg in das Terrarium gefunden haben zusammen mit Utricularia prehensilis und Utr. calycifida gut entwickelt. Ich möchte keine Diskussion darüber anfangen, welche Arten zusammen in einem Terrarium gehalten werden können. Die Bedingungen für das Terrarium sind, wie bei den meisten von uns, individuell und dabei einzigartig. Das Terrarium ist zum Teil abgedeckt, keine Zusatzbeleuchtung, großer temperierter Wintergarten mit Temperaturschwankungen von +30°C (Sommer und volle Sonne) bis hin zu +10°C (Winternächte). Das Substrat bestand ursprünglich aus Torf, sehr feinem Quarzsand und Seramis. Heute ist es einfach Matsch! Gegossen wird nach Gutdünken von meiner lieben Mama! Manchmal stehen 4-8 cm Wasser darin, dann ist es mal nur noch feucht (oder weniger!). Abgestorbene Heli-Schläuche zupfe ich immer wieder aus dem Torfmoos, da es ansonsten schon relativ eng für neue Schläuche wird. Die kleineren Schläuche sind bisweilen schon in Moos versunken, dann muß auch mal ein bischen Moos dran glauben. So, dann noch ein paar Bilder der sonstigen Fleischi-Sammlung im Wintergarten. Und in einem weiteren Terrarium ein paar Nephentes, aber nichts spektakuläres, eine Baumarkthybride und jeweils eine Nep. alata und Nep. gracilis (von denen ich aber keine Bilder machen konnte, die Sonne kam raus und spiegelte sich zu stark im Terrarium-Glas). Vielleicht finde ich bei Interesse noch ein paar Fotos aus den vergangenen Jahren der Nephs. Ich hoffe Euch gefallen die Fotos. Viele Grüße Beamtensiggi
  9. Für unseren CPN-Artikel über die schnellen Katapult-Leimfallen der Zwergdrosera, deren Motorik bei unseren Versuchen viele Gemeinsamkeiten mit den Funktionen der Klappfallen aufwiesen, studierten wir nochmals die von Stephen Williams & Barbara Pickard publizierten Arbeiten über Aktionspotenziale (z.B.: "Receptor Potentials and Action Potentials in Drosera Tentacles", 1971 und "The Role of Action Potentials in the Control of Capture Movements of Drosera and Dionaea", 1979) bei Drosera intermedia und Dionaea. Die in diesen Arbeiten bereits in den 1970ern geschilderten Experimente wurden ganz aktuell von deutschen Wissenschaftlern der Universität Würzburg unter Mitwirkung des Nobelpreisträgers Prof. Dr. Erwin Neher (J. Böhm, S. Scherzer, S. Shabala, E. Krol, E. Neher, T.D. Mueller, R. Hedrich. Venus flytrap HKT1-type channel provides for prey sodium uptake into carnivorous plant without conflicting with electrical excitability.) aufgegriffen und mit modernen Analysenmethoden fortgeführt. Das Thema wurde bereits an anderer Stelle im GFP-Forum vorgestellt und dort auf das Zählen der Aktionspotenziale beim Zuklappen der Fallen reduziert. Es ist jedoch etwas komplexer, was die Fachleute freut. Zu einem weiteren Artikel darüber gibt es jetzt eine kurze Videodoku auf YouTube, die auch für Laien sehr gut verständlich zeigt worum es geht: The Venus Flytrap Dionaea muscipula Counts Prey-Induced Action Potentials to Induce Sodium Uptake (Übersetzt: Die VFF zählt durch Beute ausgelöste Aktionspotenziale, um die Natriumaufnahme anzuregen.)
  10. Moin, moin, ihr Lieben! Ich bin Vanessa und zum Studieren gerade in die Nähe Berlins gezogen. Ich hatte mal eine Schlauchpflanze aus dem Supermarkt und weiß mittlerweile, dass das Gießen mit Leitungswasser wohl ihr sicherer Tod war. Nun habe ich mit etwas mehr Überlegungen nochmal einen Versuch gewagt und möchte jetzt alles richtig machen. Von euren Fachbegriffen zur Anzucht verstehe ich leider genauso wenig wie von den Fachausdrücken für Böden usw.. Und nebenbei immer alles nur zu googlen macht mir einfach keinen Spaß. Vielleicht hat ja jemand von euch Lust einer jungen Frau ein bisschen Freude zu schenken, indem man einmal für Anfänger und ganz von vorne erklärt, was man wie macht und bestenfalls sogar wieso. Wie in den Tags ersichtlich habe ich ganz klischee-und-anfänger-mäßig ein paar Samen bestellt, deren Pflanzen ich einfach am interessantesten fand. Das sind: Darlingtonia Sarracenia alata Drosera spatulata Dionaea muscipula (hier weiß ich, dass man auch Venusfliegenfalle sagt, habt ihr für die anderen auch Namen, die man sich als nicht-Latein-Schüler vielleicht besser merken kann?) Ich bin keinesfalls enttäuscht, wenn welche davon nichts werden, da mir bewusst ist, dass mein Auswahlkriterium nicht gerade vernünftig ist. Dann zu meiner Ausstattung - ich habe kleine Töpfe mit Übertöpfen gekauft und so biologisch abbaubare Mini-Töpfe, die man dann in die späteren reinstellen kann, da die Wurzeln da einfach durchwachsen, klang für mich sinnvoll. Ich habe wie gesagt die Samen und ein kleines Zimmergewächshäuschen für die Fensterbank, um auch eine höhere Luftfeuchtigkeit bieten zu können. Zum Thema Boden: ich habe von Karnivorenerde und von Torf gelesen, von Substrat und noch ein paar unaussprechlichen Sachen, kann mich da jemand aufklären? Um mal vorne anzufangen: Was muss ich bei welchen Samen ganz genau tun, damit sie wachsen - einmal für absolut Unwissende? Vielen Dank schonmal, ich freue mich auf alles, was kommt! Liebste Grüße, Vanessa
  11. Hallo zusammen, nun haben es die Fleischis - in Form eines Berichts über die Venus Fliegenfalle - sogar in die Bayerische Staatszeitung geschafft. In Nr. 26 unter der Rubrik Wissenschaft erschien der folgende Bericht: Wenn Pflanzen zu Fleischfressern werden Fleischfressende Pflanzen wie die Venusfliegenfalle wachsen an extrem nährstoffarmen Standorten. Um dort überleben zu können, haben sie sich im Lauf der Evolution spezialisiert: Sie besorgen sich eine Zusatzernährung in Form von Tieren. Die Venusfliegenfalle fängt ihre Beute mit Blättern, die zu Klappfallen umgebildet sind. Berühren Insekten spezielle Sinneshaare auf der Falle, klappt diese blitzschnell zu und wandelt sich in eine Art grünen Magen um: Drüsen geben ein salzsäurehaltiges Gemisch aus Verdauungsenzymen ab, und aus der Beute werden neben Nährstoffen auch Minerale wie Kalzium, Magnesium und Kalium freigesetzt. Über ihre Drüsen verleibt sich die Pflanze diese Zusatzmahlzeit dann ein. Besonders Kalium ist lebenswichtig für Pflanzen. Fleischfressende Gewächse brauchen es auch dringend für den Betrieb ihrer Fallen. Wie effizient die Venusfliegenfalle sich das Kalium aus ihren Beutetieren holt, hat jetzt ein internationales Forschungsteam herausgefunden. Beteiligt ist unter anderem eine Gruppe um den Würzburger Biophysiker Professor Rainer Hedrich. Erste Erkenntnis: Die Drüsen in der Klappfalle können nur dann Kalium aufnehmen, wenn zuvor tatsächlich auch ein Insekt gefangen wurde. Als nächstes analysierten die Forscher die Gene, die für die Aufnahme von Kalium aktiviert werden. Es stellte sich heraus, dass zwei Kaliumtransporter und ein Enzym, eine Proteinkinase, hochgefahren werden. Genau diese drei werden auch bei nichtfleischfressenden Pflanzen mit der Kaliumaufnahme in der Wurzel in Verbindung gebracht. Und so sieht das Zusammenspiel der drei Akteure aus: Das Enzym aktiviert die beiden Kaliumtransporter, die in einer konzertierten Aktion das gesamte Kalium aus der Beute in die Pflanze schaffen. Zuerst senkt der Transporter DmAKTl den Kaliumspiegel im Magen der Venusfliegenfalle drastisch ab, dann erledigt der Transporter DmHAK5 die Feinarbeit. Er hat eine beträchtliche Pumpkraft und kann auch dann noch Kalium in die Drüsenzellen verfrachten, wenn die Kaliumkonzentration dort schon sehr hoch ist. Was die Forscher als nächstes herausfinden wollen: Wie merken die Kalium-Aufnahmesysteme der Venusfliegenfalle, dass eine kaliumreiche Beute in der Falle sitzt? Wie wird die Kaliumkonzentration im grünen Magen gemessen? Und wie bekommt die Proteinkinase signalisiert, dass sie die beiden Transporter anschalten muss? TEXT R. EMMERICH, FOTO S, SCHERZER Viele Grüße Siegmar
  12. Christian Voss

    Blüten querBeet

    Hallo zusammen, da's die Sonne heute mit der Mitte Deutschlands besonders gut meint, konnte ich durch den Garten streifen und die ein- oder andere Blüte der unterschiedlichen Gattungen ablichten (was bei voller Sonne selbst mit wackeligen Händen ganz brauchbare Bilder liefert). Bewusst liegt hier der Fokus auf den Blüten - Bilder der Pflanzen werde ich aber bestimmt noch nachreichen... Zuerst waren die Moorkübel hinter den Gewächshäusern an der Reihe, denen die heftigen Regenfälle der letzten Tage plus viel Sonnenschein und warme Temperaturen sichtlich zu gefallen scheinen. Im Moment hab' ich den Eindruck, dass die Sarracenien täglich mehrere Zentimeter zulegen. Außerdem wird jetzt deutlich, dass alle Pflanzen den radikalen Rückschnitt bis auf wenige Zentimeter über den Austriebspunkten, problemlos weggesteckt haben und jetzt (evtl. etwas später als letztes Jahr) mit voller Kraft austreiben - kein einziger Winterverlust :cool: . Auch alle D. binatas, die diesen Winter zum ersten mal in den Moorkübeln verbracht haben, treiben wieder aus. Wie zu erwarten war, stehen die flavas, oreophilas und purpureas (in den rechten Kübeln) schon voll im Saft, während sich leucophyllas, rubras, alatas und Hybriden (in den linken Kübeln) noch etwas zurückhalten. Danach bin ich dann ins obere (geheizte) Gewächshaus gewechselt, in dem ich nun wohl endgültig die Heizung abbauen kann. Die südafrikanischen und australischen Sonnentaue stehen hier in voller Blüte und ich werde langsam mit der Ernte beginnnen müssen bevor es wieder in allen Töpfen bunt durcheinander sprießt. Bei den Dionaea, die auch in diesem Gewächshaus untergebracht sind, habe ich mich in diesem Jahr dazu entschlossen, die Blütenstiele nicht abzuschneiden und die Blüten per Hand zu bestäuben, was einige kleinere Pflanzen mittlerweile an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gebracht hat. Zum Teil musste ich hier wirklich in letzter Minute den Stängel abschneiden, sonst wäre mir die ein- oder andere Pflanze eingegangen. Die Großen stecken die Blüte aber locker Weg. Ziel des Ganzen ist, Samen der unterschiedlichen Kultivare zu ernten, auszusäen und mal zu schauen, wie's mit den vererbten Merkmalen aussieht... Hier dann zunächst die Drosera- und anschließend einige Dionae-Blüten: Im gleichen Gewächshaus steht auch das Aquarium mit den Zwergkrügen, wo ich mittlerweile neun Blütenstiele zählen kann. Auch hier verspricht die Ernte reichlich auszufallen... Fehlt noch ein Blick in's kalte Gwächshaus, wo sich die temperierten Sonnentaue noch mit den Blüten zurückhalten, lediglich einige D. binatas blühen inzwischen. Eben diese bilden auch mittlerweile eine undurchdringliche "Klebewand", die schon so mancher Schnake, Schwebfliege,... zum Verhängnis geworden ist. Hier ist zwar die Blütenpracht nicht ganz so üppig, hauptsächlich stehen in diesem Gewächshaus ja auch Sarracenia Sämling, dafür bietet der Blick auf die Pflanzen dann aber wieder eine ansehnliche Farbenpracht... Zwei Bilder hab' ich an der Stelle dann auch noch von meiner "wild" wachsenden Sphagnum-Wanne, die D. rotundifolias und D. anglicas nebst einigen Gräsern und anderem Moorzeugs, das ich nicht bestimmen kann, ein Zuhause bietet. Viel Freude beim Anschauen, besonders denen, die's heute nicht ganz so gut mit dem Wetter erwischt haben, :cold: viele Grüße, Christian
  13. Karnico

    Blütenstecklinge oder Samen?

    Hi, Ich habe meine Venusfliegenfallen vor einigen Tagen in einen großen Topf gepflanzt damit sie mehr Platz haben. Ich wusste schon vorher, dass das nicht sonderlich toll aussehen wird, habs aber zum Wohl der Pflanzen gemacht. Wie erwartet sehen die Pflanzen in dem Riesentopf ziemlich winzig aus. Deshalb möchte ich, ohne neue Pflanzen zu kaufen, den Topf mehr ausfüllen. Eine der Venusfliegenfallen hat einen Blütenstängel und es sieht so aus als ob zwei Knospen aufgehen werden. Der Stiel ist ziemlich dünn und die Pflanze schwach. Es geht diesmal NICHT um die Frage ob es sinnvoll ist die Blüte abzuschneiden um keine Kraft zu verschwenden, sondern darum ob ich lieber warten soll bis die Blüten aufgehen und dann auf paar Samen hoffe oder ob ich lieber jetzt Blütenstecklinge mache, also ungefähr 10 Stück. Ich habe nur einen Blütenstiel, also müsste sich die Pflanze selbst bestäuben. Meine Frage also: Wo sehr ihr die Erfolgschancen höher: Bei Samen durch Selbstbestäubung oder bei Blütenstecklingen?
  14. INFO: Die neue Pressestelle der G.F.P. befindet sich derzeit im Aufbau. Bis die entsprechenden Kommunikationskanäle fertig gestaltet sind werde ich aktuelle Meldungen in Absprache mit dem Vorstand hier im Themenbereich G.F.P. veröffentlichen. Weitere Informationen über den neuen Dienst folgen in Kürze. In dieser ersten Nachricht der Pressestelle möchte ich alle Karnivorenfreunde auf eine Petition von Benjamin Rush (USA) hinweisen. Diese wird vom Vorstand der G.F.P. ausdrücklich unterstützt, weshalb wir die Teilnehmer des Forums bitten, das Gesuch zum Schutz der letzten natürlich vorkommenden Dionaea mit einer Unterschrift zu unterstützen. Wer in den sozialen Netzwerken kommuniziert wird gebeten die Petition durch Teilen des Links weiterzuverbreiten. Das geht ganz einfach, beispielsweise über die G.F.P.-Facebookseite, wo der Link ebenfalls zu finden ist. Begründung: Das katastrophale Plündern der letzten Naturstandorte der Venus Fliegenfallen erfordert jetzt ernsthafte Maßnahmen, um die wenigen überlebenden Pflanzen in der Natur noch vor dem Aussterben zu retten. Leider wirken gegen die illegalen Entnahmen nur noch effektive Strafen abschreckend, an denen es bisher jedoch mangelt. Mit der Unterschrift unter die Online-Petition von Benjamin Rush unterstützen Sie/Du die Paraphierung eines bereits vorliegenden Gesetzentwurfs (Section 52 des Senate Bill 734) durch den Gouverneur von North Carolina, Patrick McCrory (Termin im Dezember 2014), die Entnahme von Venus Fliegenfallen aus der Natur zukünftig mit Gefängnis bis zu 25 Monaten zu bestrafen. Petitionstext: For decades North and South Carolina have seen a marked decline in the native populations of Dionaea muscipula, the Venus flytrap, through poaching and the destruction of its native habitat. We believe this unique and fascinating plant, called by Charles Darwin in 1875 "the most wonderful plant in the world", deserves greater protection than it is afforded today by state law. The Venus flytrap lives only within a small range between North and South Carolina and exists as a unique and distinctive attraction to both state residents as well as visitors worldwide. We believe the provisions laid out in Section 52 des Senate Bill 73 is a positive step towards seeing this wonderful plant survive in the wild for our and future generations. Deutsche Übersetzung des Petitionstextes: Seit Dekaden ist in North- und South Carolina (USA) ein markanter Rückgang der natürlichen Populationen der Venus Fliegenfalle (Dionaea muscipula) zu beklagen, verursacht durch Wilderei und Zerstörung des Lebensraums. Wir sind überzeugt, dass die von Charles Darwin als „wundervollste Pflanze der Welt“ bezeichnete einmalige und faszinierende Dionaea einen besseren Schutz verdient, als die heutigen Landesgesetze gewähren. Die Venus Fliegenfalle kommt lediglich in einem kleinen Gebiet zwischen North- und South Carolina vor und ist dort eine einzigartige Attraktion für die Bürger beider Staaten sowie Besucher aus aller Welt. Wir sind überzeugt, dass die in Section 52 des Senate Bill 73 vorgelegten Maßnahmen ein positiver Schritt dahingehend sind, diese wunderbare Pflanze für unsere und kommende Generationen in der Natur zu erhalten. Link zur Petition von Benjamin Rush
  15. Jonathan B.

    Blüht meine Dionaea?

    Hallo ihr Karnivoren Profis! Ich habe aus einer Laune heraus vor einigen Tagen eine kleine VFF bei Netto gekauft - 2,99€, da musste ich doch zuschlagen! Inzwischen habe ich mich ein wenig durch die Weiten des Internets gewühlt, um der kleinen die best mögliche Pflege zukommen zu lassen. Die Anfangs nur leicht rötlichen Fallen sind bereits dunkler geworden und haben sich geöffnet (beim Kauf waren die meisten fast zu). Ich glaube dass bei meinem Pflänzchen jetzt ein Blütenstängel zu wachsen begonnen hat. Sicher bin ich mir da allerdings nicht. Hier kommt hoffentlich ihr ins Spiel! Kann mir jemand sagen ob es sich tatsächlich um einen Blütenstängel handelt? Und falls ja - sollte man bei einer so kleinen Pflanze (Durchmesser < 6cm) die Blüte wachsen lassen, oder kostet sie das möglicherweise zu viel Kraft? MfG OnlyJB
  16. Kameloth

    Dionaea bildet die Fallen schlecht aus

    Hallo liebe Community, ich habe eine Dionaea Muscipula vor 4-5 Monaten gekauft. Alles war perfeckt, bis neue Fallen kamen. Diese sind klein, missbildet und reagieren nicht mehr. Wenn eine Fliege auf die Falle fliegt, klappt diese nicht zu. Woran liegt das? Ich benutze: Weisstorf als Erde Hellen Standort Abgekochtes Leitungswasser (wurde mir vom Gartencenter als Altanative zu Regenwasser empfohlen.) Kein Duenger Zimmertemperatur ca.20-25 Grad. Die Pflanze bekommt keine direckte Heizungsluft ab. Ich bin mit dem Handy eingeloggt, deswegen kann ich leider kein Bild hochladen. Gruss Kameloth
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