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  1. Siggi_Hartmeyer

    Dokumentation Im Reich der Emergenzen

    IM REICH DER EMERGENZEN - Die Spinnenbein-Sonnentau. Vor 2,5 Jahren veröffentlichten wir auf YouTube diesen Film zur einfachen Identifikation der Spinnenbein-Sonnentau (Drosera Sektion Arachnopus), die vor 2001 noch alle als Drosera indica bezeichnet wurden. Er ist das Resultat mehrerer Australienreisen (1990 -2001) und vieler Jahre Droserakultur in unserem Gewächshaus, mit spannenden Beobachtungen der teils artspezifischen Emergenzen unter dem Mikroskop. Noch immer sind die "Spinnenbeine" Gegenstand verschiedener Diskussionen auf Facebook sowie in diversen Fachforen, weshalb wir h
  2. Meistens unerwähnt: Drosera hartmeyerorum zeigt zusätzlich neben den artspezifischen, gelbes Licht reflektierenden Emergenzen auch andere, die sich ganz ähnlich bei der "echten" D. indica, bei D. aquatica sowie D. nana finden. Chemisch bilden die genannten Arten statt Plumbagin (wie etwa bei D. serpens & D. finlaysoniana) das Chinon 7-Methyljuglon. Lediglich die - offensichtliche Hybride - D. indica zeigt in dieser Droserasektion beide. Daher ist die Chemotaxonomie ein gutes Werkzeug, diverse Arachnopusarten (Arachnopus = Spinnenbein) durch analytische Methoden (Beispiel: Dünnschichtchroma
  3. Siggi_Hartmeyer

    Drosera barrettorum oder D. barrettiorum ?!

    Greg Bourke hat jetzt in Australien bei der ICPS-Facebookgrupe die 2014 von A. Lowrie neu beschriebene Drosera barrettorum fotografiert. Die gelben Emergenzen erinnern bei flüchtiger Betrachtung denen auf D. hartmeyerorum. Allerdings ist die Schreibweise D. barrettorum gemäß "International Code of Nomenclature (Saint Louis Code)" bei der Publikation in CP of Australia Magnum Opus offensichtlich falsch. Denn wenn die Endungen "-orum" (Plural, gilt aber auch für "ae" (f) oder "i" (m)) nicht nach "-er" (Beispiel hartmeyerorum) folgt, muss zwischen der Endung des Namens und "-orum" ein "i" gesetzt
  4. Siggi_Hartmeyer

    Drosera hartmeyerorum unter Laserbeschuss

    Während der letzten Wochen experimentierten wir mit verschiedenen Lichtquellen, um die Emergenzen von D. hartmeyerorum nochmals näher zu untersuchen. Auch neue Versuche mit einem roten Laser unter dem Mikroskop zeigen, dass die umgewandelten Tentakel ähnlich funktionieren wie ein Restlichtverstärker, vergleichbar mit den Augen von Krokodilen und Katzen, wenn diese nachts angeleuchtet werden. Die ersten Reaktionen auf den Film zeigen, dass dieses Thema von Interesse ist, aus dem Grund poste ich den Link ausnahmsweise auch hier unter "Drosera" und nicht nur als Vervollständigung des Inhalts unse
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