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  1. Venus_des_Botticelli

    Meine Dionaea-Kultur

    Liebe Community-Mitglieder! Ich freue mich sehr bei euch ein gutes Heim finden zu können, was meine (aufkeimende) Fleischisucht betrifft... Nun möchte ich euch ein kleines Projekt vorstellen und eines gleich vorweg: ja, Kritik ist sicherlich hier und da sehr angebracht und falls es ein totaler Reinfall werden wird, werde ich euch auch davon berichten. Bedingungen/Vorstellungen: Mein Ziel war es ein optisch ansprechendes glasartiges, gewächshauskulturartiges und halbwegs leicht zu pflegendes Örtchen für VFF zu schaffen. Dabei musste ich auch feststellen, dass ich beim zweiten Mal einige Dinge definitiv anders machen würde - aber dazu an geeigneter Stelle mehr. Weitere Bedingungen waren weiterhin, dass es noch von mir selbst leicht zu händeln, das bedeutet: zu verrücken, tragen, etc. sein sollte. Sonst hätte ich ganz andere Maße gewählt - vielleicht bin ich aber auch als bloßer Anfänger glücklicher mit diesem etwas kleineren Maßstab. Daneben ist Innenkultur mit nahezu bloßem Kunstlicht leider bei mir ein Muss. Weder Garten, noch Balkon oder auch ein Fensterplatz ist bei mir möglich. Außer einigen Kakteen und Pfilodendron und Efeutute wächst nichts im Dunkel des Kellers... So...nun habe ich euch also schon einmal die Rahmenbedingungen dieses - für hoffentlich den ein oder anderen interessanten - Projekts nahegebracht. Und weiter gehts...! Standort: Platz finden soll "das Gefäß" (wie im Folgenden benannt) auf einer Art von Regalbrett an einer Wand. Die Maße für die Grundfläche sind 400x200, die Höhe beträgt ebenfalls ca. 200mm. Momentan steht es noch auf einer TV-Bank mit einer Schreibtischlampe darüber. Die Wandbefestigung mit passender Beleuchtung folgt dann am entgültigen Platz spätestens am Wochenende...bis dahin reicht hoffentlich die Funzel für die VFF aus, schließlich stammen sie ja aus einem Gartencenter - jaaaaaa...DAS Gartencenter....genau das - wo nun tagsüber im Moment unter Milchglasdach auch nicht gerade so viel Licht ankommt. Hoffentlich halten sie durch! Dokumentation: So und nun...Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte: Der Zuschnitt erfolgte einfach mit einem völlig normalen Baumarktglasschneider für bis zu 6mm Glas (wahrscheinlich geht aber auch noch 8mm) ohne irgendwelche Zusätze wie Öl usw.. Da ich kaum größere Erfahrungen im Glaszuschnitt habe, musste ich auch einiges an Verschnitt hinzurechnen - so mussten die beiden langgestreckten Platten im Vordergrund je zweimal hergestellt werden, da bei ersterem Versuch der Zuschnitt nicht gerade winklig erfolgte. Der Rest lief dann aber mit etwas Übung problemlos ab. Im Großen und Ganzen bin ich ziemlich zufrieden für das erste Mal Glasschneiden. Geklebt wurde anschließend mit stinknormalen Aquariensilikon, ich bin mir zwar fast sicher, das auch das Badsilikon ausgereicht hätte - auf gute und ausreichende Belüftungszeit achten - allerdings war es mir bei ständigem Wasserpegel in der Drainage-Schicht dann doch zu riskant, dass evtl. gefährliche Inhaltsstoffe ausgedünstet werden könnten. Mit im Paket ist noch ein Tubenschlüssel, der wie immer nicht zum Einsatz kam...und der Spritzaufsatz, an dem man verschiedene Durchmesser zuschneiden kann. Schritt für Schritt wurden dann die einzelnen Glasplatten zusammengesetzt. Manchmal mit mehr oder minder großem Erfolg. Aber seht selbst wie sich "das Gefäß" entwickelte: Hier wurden Rück- und Seitenscheibe miteinander verklebt. Der Klotz im Bild dient nur als "Notfall"-Stütze. Der rechte Winkel wurde über einen Anschlagwinkel ermittelt. Die beiden fünfeckigen Seitenscheiben folgten daraufhin und wurden nacheinander oben bzw. unten befestigt. Hier ist mir das erste Malheur passiert...ich habe es zu früh hochgehoben, als ich es auf die Seite drehen wollte, um die schmallere Frontleiste zu befestigen. Das blieb auch nicht ohne Folgen und eine Ecke platzte leicht ab. Hier wurde nun die vodere Glasplatte nedlich haltend(!) angebracht. Hier erkennt man nun schon so langsam etwas...die unteren schwarzen Silikonreste werde ich nicht entfernen, da man sie dann im dunklen Torf gar nicht mehr erkennt. Allerdings schmierte ich etwas herum mit dem Silikon an der linken Seitenscheibe...nunja man wird "das Gefäß" zum Glück erstmal nur von vorne und rechts betrachten können. Da hat man einmal vergessen sich die Handschuhe überzuziehen und sofort passiert so etwas -.- Eine meiner geradesten Silikonnähte...einige sind im Übrigen schonmal nicht dicht, wie ich heute feststellen konnte... "Das Gefäß"!!! Die Struktur ist nunmal nahezu fertig. Allerdings fehlen noch die Bewässerungshilfen...dies war auch erstmal eine Herausforderung. Am Anfang fiehl mir keine geeignete Lösung ein...aber dann! Nun sieht man hier die Gieshilfen. In den hinteren beiden Ecken wird einfach etwas Substrat vom Rest des bepflanzten Beckens abgetrennt. Ein Praxis-Gieß-Test erwies sich schonmal als recht erfolgreich. Allerdings ist es von Vorteil, wenn der Spalt zwischen Bodenplatte und Glassteg so schmall ist, das die Blähtonkugeln als eine Art Grenze dienen. So sollte kein Torfgemisch in die Gießhilfen gelangen können - rein theoretische Überlegung. Na sorgfältigem Verkleben wird natürlich alles ausführlich betrachtet! Hier nun der Bodengrundaufbau, wie er wohl in den meisten Karnivorenkulturen, so laß und empfand ich, wohl zum Einsatz kommt. Dazu mischte ich ein bisschen Quarzkies mit reichlich Torf (H2-H4). Das Verhältnis müsste irgendwo bei 1 zu 5 liegen. Als Drainage dient Blähton... Der eingefüllte Blähton. Ich denke mehr gibt es dazu nicht zu sagen - ihr seid die Profis. Vielleicht etwas zu viel Wasser...aber nunja der Torf war recht trocken für mein Empfinden. Allerdings habe ich noch nie wirklich mit Torf gearbeitet. Bin über jeden Tipp dankbar! Nun kommen wir endlich zu etwas Spannendem! Die Pflanzen...ich glaube es gibt hier keine Überraschung: es handelte sich um drei Töpfe Dionaea muscipula...über den Zusatz 'Typical' würde ich mich bei Gartencenterpflanzen nun nicht streiten wollen. Nachdem sie aus dem Substrat herausgelöst worden sind, stellte sich heraus, es ist geradezu eine Masse an Pflanzen! Ein großes Wirrwarr aus Klonen unterschiedlichster Größen. So sehen nun die paar eingesetzten Pflänzchen aus. Ein schönes Gesamtbild ist mir leider noch nicht gelungen. Aber das kommt noch...hoffentlich...hoffentlich............................. Nun: Das war auch schon das Projekt, obwohl es ja nun erst richtig begonnen hat. Im Übrigen ist Überwinterung an einem Südfenster in der Garage kein Problem, wahrscheinlich samt Glaskasten, der ja glücklicherweise transportabel ist! Dennoch ist 6mm Glas nicht sooooo wahnsinnig leicht. Der Transport ist dann sowieso nur in der trockenen 2-Tagesperiode, also der "Gießpause" möglich - oder würdet ihr permanent einen Wasserstand von 2cm halten? Beleuchtung: Hachjaaa...ein leidiges Thema oder nicht? Habe lange überlegt und war kurz davor das Projekt entgültig einzustampfen...pfff Dann gab es wieder Aufwind! Ich verwende seit knapp 1,5 Jahren mich sehr zufriedenstellende LED-Leisten von ledaquaristik. Nun muss ich mich entscheiden...Entweder eine 30cm Tropic (4500) und dicht daneben die gleichen Maße als Sky (6500K) oder gleich die Pro-Version in 47cm Länge und je Dioden der beiden Farben. Erstere Variante bringt auf dem Papier 2140Lumen insgesamt, zweite hingegen sogar starke 2726Lumen. Bei ersteren erzeugen 36 Dioden das Licht...bei der Pro-Leiste wiederrum 60...nun, was ist ausreichend, was sagt ihr? Eigene Kritik: Dionaea bilden lange Blütenstängel aus - ich Trottel - dementsprechend scheint ja ein massiver Glasdeckel nicht so super angebracht nur etwas 10cm über den Köpfchen der Pflänzchen...eventuell entferne ich ihn, allerdings werde ich wohl die ersten Jahre eh mich mehr auf das Wachstum konzentrieren. Und vegetative Vermehrung sollte ja ohnehin gelingen?!
  2. Hallo, als Einführung: Der Thread ist dafür gedacht, dass hier jeder seine Erfahrungen teilen kann. Ich hatte selbst lange gesucht, um etwas zu den Themen zu finden und habe ein paar eigene Erfahrungen gemacht. Das bedeutet aber nicht, dass andere Kulturmethoden nicht genauso zielführend sein können - deswegen hoffe ich auf rege Teilnahme. Ihr könnt auch gerne Erfahrungen zu anderen Arten der Sektion Orchioides teilen oder Fragen stellen Utricularia Humboldtii Kultur: Bei mir wachsen die Pflanzen in einem wassergefüllten Behälter, dessen Wasserstand von einem Zentimeter bis meistens zur Hälfte der Pflanztöpfe reicht. Die Pflanzen stehen dann am Fensterbrett über der Heizung. Grosses aber: Das funktioniert nur gut, wenn die Blätter auch entsprechend "hart" sind und Laub als fest ist. Ansonsten muss man die Pflanze entweder vorsichtig an eine solche Kultur gewöhnen oder es lassen. Die Pflanze verbreitet sich selbst durch Stolone - sehr lage "Tentakel" die erst wie Blattansätze wirken aber dann nur Stängel sind. Sobald sie ein geeignetes Substrat finden, ankern sie sich fest und bilden Wurzeln. Stellt man einen Topf so hin, dass sich ein Stolon darin vergräbt, bekommt man meist irgendwann Blätter und kann so die Pflanze "teilen". Als Beispiel mein Set-up (ja, Chaos)...man erkennt auch die Substrate: Substrat: Da die Art ursprünglich eher aquatisch in Bromelien zu finden ist, ist eine Kultur in Bromelientrichtern oder Heliamphora-Schläuchen mögich. Ich kenne einige, deren Pflanzen so wachsen und die dann durchs Set-up wandern. Bei mir wachsen die Pflanzen am besten in lebendem Sphagnum oder in einer sehr lockeren Mischung aus Sphagnum/Perlite und sehr grobem Bims, jedoch scheint bei meiner Variation einfach nur "locker" die Voraussetzung zu sein: Wächst auch in normalem Kissenmoos, das eigentlich für Pings gedacht war und ist...siehe oben In das Wasserbecken hatte die Pflanze es auch geschafft, aber die Wasserlebewesen haben die Blasen und alles andere radikal abgefressen (ich habe immer zu viel Ökosystem). Man sollte also ein wenig vorsichtig sein. Es gibt aber wohl Klone, die auch gut mit einer Standard-Mischung für Utris (Torf-Perlite-Quarz?) auskommen. Der Botanische Garten München hat Humboldtii, die so wachsen und sich sehr fröhlich ins Wasser verbreiten. Bestäubung: Wie so viele Arten, ist sie selbstfertil und man kann sorglos Pollen zum Stigma wuchten (siehe Bild) - ich nehme dafür immer einen normalen Zahnstocher (eventuell mit schwarzem Marker anmalen, dann erkennt man den gelben Pollen besser). Da die beiden sehr gut voneinander getrennt sind, ist eine Bestäubung mit anderem Pollen (diverse Arten) so auch problemlos möglich. Wer vielleicht so grobmotorisch wie ich veranlagt ist, dem gebe ich einen Hinweis: Im Gegensatz zu Alpina ist die Blüte an ihrem Stengel nicht ganz so fest angemacht (Bild links). Deswegen habe ich persönlich den Ansatz immer mit einem flexiblem Klebeband verstärkt, damit ich beim rumstochern nicht wieder eine Blüte abreisse. Ist die Bestäubung erfolgreich, verdickt sich die kleine Kugel am Ansatz (sieht man im Bild oben) recht schnell. Dabei fiel die Blüte relativ häufig unverwelkt ab - das ist aber kein sicheres Zeichen, manchmal blieb sie bei mir auch dran. Bestäubte Blüten+Samen: Wie erwähnt verdickt sich eine Kugel und wird im Verlauf der Zeit relativ gross an und stoppt dann - um zu reifen. Der genaue Erntezeitpunkt ist schwer abzusehen, jedoch dürfte der perfekte Zeitpunkt sein, sobald die äussere Haut leichter nachgibt und einzelne Stellen anfangen einzutrocknen. Das sieht dann pergamentartig (und dunkler/brauner) aus und teilweise reisst die Haut ein. Wenn man wegfährt, kann man nur beten - mein Versuch, die Kapsel im Wasser zu versenken hat dazu geführt, dass die Samen ziemlich schlecht waren. Also vielleicht genau beobachten und ein wenig drücken und dann vielleicht früher ernten oder über Wasser platzieren. Die Samen sind mehr Embryos und können nicht lange gelagert werden, sonst sterben sie. Reife Samen erkennt man am grünen Innenleben in einer durchsichtigen Hülle. Sobald sie lange genug mit Wasser in Berührung kamen (ein paar Stunden bis Tage - es gibt immer Nachzügler) breiten sie sich aus und sehen dann eher wie ein Geflecht aus. Ich schmeisse die Samen immer erst gerne in Wasser bevor ich sie ins Substrat gebe. Hier vorher (mit nur wenigen offenen) und "nachher) - gut erkennbar auch die durchsichtigen Hüllen in Bild rechts. Die kleinen Sämlinge sind sehr Haftfreudig...bleiben also gerne hängen - auch z.B. an Wänden von Helis innen Aussaat wo man will - mit Torf habe ich keine guten ERfahrungen gemacht, in Helis kann man nur hoffen, dass die Samen schneller sind als die Krüge (und darf nicht auf Wasser vergessen) - in Wasser könnte es vielleicht ebenfalls gehen. Von lebendem Sphagnum werden sie gerne überwuchert. Ansonsten gibt es nur eine Regel: Locker. Im Verlauf kommt erst die erste Fangblase, dann kleine Blätter und Wurzeln mit Blasen - später die ersten richtigen Blätter, die zwar klein sind, aber wie adulte Blätter aussehen. Ade, Michaela
  3. Unser neuer CPN-Artikel über Byblis "Observations and tests on cultivated tropical Byblis" (Siegfried R. H. und Irmgard Hartmeyer, CPN 48/2) ist jetzt als PDF online. Deutsche Übersetzung der Einleitung: Die einjährigen Byblisarten (Byblidaceae, Lamiales) sind hauptsächlich australische Endemiten, bis auf B. liniflora, die auch weiter nördlich bis Papua Neuguinea vorkommen (Cross et al. 2018). Neben ihren Eigenschaften als klebrige Karnivoren, sind sie bei vielen Sammlern wegen ihrer buschigen Erscheinung mit zahlreichen prächtigen zwittrigen Blüten beliebt. Der folgende Artikel zeigt unsere Erfahrungen mit der Kultur in unserem beheizten Gewächshaus in Weil am Rhein sowie mit die Hybridisierung von B. filifolia und B. liniflora. PDF des CPN-Artikels "Observations and tests on cultivated tropical Byblis" Fotoauszug: Links: Staubbeutel und Narbe der selbstbestäubenden B. liniflora. Mitte: B. filifolia Fruchtknoten mit reifenden Hybridsamen. Rechts: B. filifolia x liniflora F1 Samen. Der Artikel wird durch unseren Film über die voriges Jahr eindeutig nachgewiesenen Trichombewegungen ergänzt, die sich funktionell und morphologisch völlig von den Tentakelbewegungen der Sonnentau unterscheiden. Im Gegensatz zur vielfach in der Literatur beschriebenen Unbeweglichkeit der Byblisfanghaare (als "passive flypaper") gilt inzwischen: Und sie bewegen sich doch! Viel Vergnügen mit dem Artikel (englisch) und Film (deutsche Sprache, englische Untertitel).
  4. Christian Voss

    Waldbewohner aus dem nördlichen Australien

    Hallo zusammen, heute möchte ich mal ein paar Fotos meiner Queensland - Sonnentaue zeigen. Und bevor Wolfgang wieder fragen muss, hier mal kurz ein paar Informationen zur Kultur: Drosera adelae kultiviere ich (ehrlich gesagt, weil ich seit Jahren zu faul zum Umtopfen bin) in mehreren nebeinanderstehenden Töpfen in einem Torf, Quarzsand, Perlite - Mix mit einer "Deckschicht" aus lebendem Sphagnum. Die Töpfe stehen in dauerhaftem Anstau (tatsächlich ohne auch nur einen Tag trocken zu stehen). Da D. adelae als die "lichttolleranteste" der Three Sisters gilt, stehen die Töpfe offen unter zwei T8 Röhren á 36W im bekannten 840,865 - Mix. Drosera schizandra und Drosera prolifera haben's nicht so mit dem Licht, dafür mögen sie Feuchtigkeit um so mehr. Daher stehen diese beiden Arten in einem geschlossenen Zimmergewächshaus (diese Minigewächshäuser im Format 30x20) am äußersten Rand von drei T8 Röhren, so dass die D. prolifera gerade noch darunter steht und die D. schizandra nur ein wenig Streulicht von der Seite abbekommt. Als Substrat habe ich hier eine ca. 3cm dicke Schicht aus reinem Torf gewählt, auf der eine ebenso dicke Schicht aus lebendem Sphagnum liegt. Auch hier stehen die Pflanzen ständig mit den Füßen im Wasser. Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe, werden die D. adelae in ebenso ein Substrat umgepflanzt. Allerdings würde ich bei dieser Art die Abdeckung des Mini-Gewächshauses auf jeden Fall weglassen. Für alle drei Arten gilt, dass keine allzu hohen Töpfe/Gefäße gewählt werden müssen, da die Queenslander im Gegensatz zu z.b. südafrikanischen Drosera flach wurzeln und sich auch über diese Wurzelausläufer vermehren. Hier dann auch die angekündigten Fotos: Zunächst die D. adelae Töpfe. Hier meine ich, zwei Varianten dieser Art zu besitzen (ich habe die auch vor Jahren von unterschiedlichen Quellen bekommen). Eine bekommt kaum Farbe, hat eher cremefarbene Blüten und etwas breitere Blätter; die andere hat schmalere Blätter, die dafür aber dunkelrot werden und leuchtend rote Blüten hervorbringen. Die grüne: Die rote: Hier noch ein Bild der Wurzeln, die aus den Töpfen heraus durch's Wasser ziehen, um irgendwo Land zu finden, wo dann ziemlich schnell neue Pflanzen entstehen: So, weiter geht's mit den zwei anderen Schwestern. Hier finde ich die "Ausbreitungsfreudigkeit" immer wieder beeindruckend. Ob aus Wuzelausläufern oder einfach auf dem Substrat liegenden Blütenstielen, immer wieder sprießt irgendwo eine Jungpflanze. Drosera schizandra: Drosera prolifera: Ich hoffe, dass die Bilder gefallen und der ein- oder andere was mit den Kulturhinweisen anfangen kann. Alles in allem würde ich keine der Arten als besonders schwierig beschreiben und gerade für Setups ohne allzuviel Kunstlicht kann ich diese Arten sehr empfehlen. Schönen Abend, viele Grüße, Christian
  5. Siggi_Hartmeyer

    Drosera glanduligera 2010

    Dieser kalte Winter sorgte für ideale Bedingungen in unserem Kalthaus, um Drosera glanduligera besser als je zuvor gedeihen zu lassen. Unsere bereits publizierten Kulturbedingungen haben sich erneut bewährt. Wie erwartet keimten die Samen nach der Aussaat im Juni und im Juli alle gleichzeitig innerhalb der ersten zwei Oktoberwochen 2009, nachdem die Temperatur nachts einige Male unter 10 Grad gesunken war. Die Keimlinge benötigen sofort viel Beute, die zuerst aus vorhandenen Springschwänzen bestand, dann musste ich (November/Dezember) mehrmals mit geriebenen Fischfutterflocken nachhelfen, bis sie Mitte Dezember groß genug waren, um Fruchtfliegen zu verdauen. Nicht gefütterte Pflanzen beiben einfach winzig und siechen schnell dahin. Ausgewachsen benötigte eine Pflanze etwa 10-15 Drosophila jede Woche, um dann solche Samenkapseln zu bilden:
  6. Beautytube

    Aldrovanda Kultur mal anders

    Hallo zusammen, nachdem ich vor kurzer Zeit wahrscheinlich eine der größten Aldrovandasammlungen der Welt besucht hatte und dort die Kultur ziemlich genial erfolgt, wollte ich Euch das nicht vorenthalten. Außerdem habe ich heute wieder mal im Forum gemosert (umanaundagstenkat, verbale Vorbereitung auf Wien ) und möchte daher als Kompensation sozusagen, wieder mal was Positives von mir geben. Die Pflanzen werden in 3 Liter Gurkengläsern gehalten. Diese sind mit Carex Stroh gefüllt (ca. 3 cm). Das Carex wird vorher 3 Tage vorgewässert, um eine Gärung in den Pflanzgefäßen zu verhindern (Tip von mir, wenn man das im Freien macht, dann bekommt man super Mückenlarven, das ist DAS Hammerfutter für Zierfische, wo nach Gabe sicher abgelaicht wird). Es wird regelmäßig dieses vorbereitete Carex nachgegeben. Manchmal, bei Vorhandensein, wird mit Tümpelfutter gefüttert. Im Winter werden die Turionen im Kühlschrank bei knapp über null in alten Filmdosen gehalten. Die tropischen Arten werden bei ca. 15°C an der Fensterbank kultiviert. "Diese benötigen dann auch nicht so viel Licht". Die Gurkengläser sind mit einer umgekehrten Petrischale abgedeckt und werden regelmäßig angehoben, befeuchtet (um druckdicht zu sein, wenn man die wieder rauf legt) und dann wird vor dem Wiederrauflegen ins Glas kräftig rein gehaucht ("CO2 Düngung"). Die Gläser stehen dann entweder im Büro, oder sind im Freien in Wasser (Temperaturstabilisierung) versenkt: Zur Schattierung dienen diverse Netze, oder auch Bretter, die man über die Bottiche legt (der Abstand bestimmt den Grad der Schattierung). Auf diese Art werden auch diverseste Utricularien kultiviert, so z.B. die typischen europäischen Arten, wie auch tropische Formen darunter der Utricularia reflexa mit seinen "Championfallen" (ich dachte zuerst, die Pflanzen sind von Schnecken befallen, so groß sind die Utrikel). Das Ergebnis kann sich sehen lassen: "Es gibt auch einen Pilz, der die Pflanzen dann zeitweise dahinrafft". Er wird an der hellen, blassen Triebspitze erkannt, die Pflanzen zerfallen dann. Abhilfe gibt es keine. Der Pilz tritt bei höheren Temperaturen bevorzugt auf. So zumindest die Aussagen des Züchters. Hier noch ein schöner U. vulgaris aus der Sammlung: Nebenbei handelt sich bei dem Halter um einen Wissenschaftler der unbedingt gefördert gehört. Wir sollten ihn von der GFP aus wirklich unterstützen. Er arbeitet in einem botanischen Institut, das mit Geldmitteln sehr sparsam ausgestattet ist. Er erhält gefühlt 50 Aldrovanda Standortformen. Weiters betreibt er Forschung auf höchstem Niveau und untersucht die Bewegungsmechanismen der Fallen von Utricularia und Aldrovanda. Was mich (als Elektrotechniker) super beeindruckt hat: Er kann den Druck in einer Utricularia Falle messen!!! Das ist Irre! Er hat mir auch zugesagt, dass wir gerne mal einen Ausflug zu ihm machen können, dann gibt er für uns eine Extraführung. Ich halte meine Aldrovanden so ähnlich (Gurkengläserkultur im Gewächshaus, oder Teichpflanzkörbe schwimmend, oder Mörtelkübel mit Stickstoffziehern drinnen). Ich gebe immer Carex Stroh zur Kultur. Werde wohl da auch mal einen Bericht darüber schreiben. Hoffentlich hat Euch der Beitrag inspiriert. Schönen Sonntag. Peter.
  7. Kevin G.

    Kevin's Pflanzen

    Hallo zusammen, Seit 4 Jahren geistere ich im Forum rum und habe bisher nicht richtig Bilder meiner Pflanzen gezeigt. Zeit, dies zu ändern! Dieses Thema soll auch Einblicke in meine Kultur bringen. Ich werde in den nächsten Tagen/Wochen/Monate - je nach Lust und Laune - nach und nach die verschiedenen Kultursektoren zeigen. Los geht’s mit meinem Fenstertisch: Drosera admirabilis "Floating" - Ursprünglich waren's drei, aber nach dem Umtopfen ist ein Exemplar abgestorben. Vielleicht treibt sie aus den Wurzeln wieder aus... D. affinis - Normal hat sie schon ein kleines Stämmchen. Habe sie einfach etwas tiefer gesetzt. D. anglica "Hawaii" - Die tropische Variante von D. anglica. D. capensis 'Red' - Im Sommer schön knallig rot, aber dank der Zusatzbeleuchtung sieht man am Blattansatz ihr Potential. D. filiformis "Red" - Nach dem Umtopfen ist sie verschwunden und dachte, ich hätte sie verloren. Nun sagt sie in Terminator-Manier: "I'll be back!" D. intermedia "Gran Sabana" - Eine tropische Variante von D. intermedia. D. intermedia "Roraimae" - Eine weitere tropische Variante. Trotz Zusatzlicht zog sie sich teilweise in Hibernakel zurück. D. natalensis - Sieht eigentlich immer gut aus. Drosera nidiformis - Ihre momentane Ausfärbung reicht fast der Möglichen im Sommer. D. spatulata var. lovellae - Für mich die schönste Form. Ursprünglich wie bei D. admirabilis drei Exemplare, nach dem Umtopfen eins hopps gegangen. Treibt aber bereits mehrfach aus der Wurzel aus. D. venusta - Nach dem Umtopfen gehen sie richtig ab! Ein paar Zwerge hab' ich auch: D. echinoblastus x omissa "white flower" [Klon 3] D. enodes D. mannii "white flower" [Klon C] D. micrantha - Ehemals D. paleacea. Im Topf müssten sich um die 80 Brutschuppen befinden. *pfeif-pfeif* D. nitidula D. platystigma "type" D. pulchella "orange flower" {Mt. Cooke} D. pygmaea {Broadwater N. P.} D. roseana - Im Topf sind nur 100 Brutschuppen... D. scorpioides - Zwar noch nichts zu sehen, aber lang wird's nicht mehr dauern. D. verrucata "robust form" - Ehemals D. dichrosepala. Natürlich gibt es auch die Gesamtansicht: Einmal von oben. Es fehlen D. capensis, D. oblaceolata, die Dionaea's, D. lasiantha und D. scorpioides "large" (wurde mittlerweile angesetzt). Und von unten, damit ihr dieses LED-Monster sehen könnt! Kulturbedingungen: Standort: Südwest-Dachfenster Temperaturbereich: 18-36°C Luftfeuchte: 40-70% Gießen: Im Anstau mit DIY-VE-Wasser Beleuchtung: Nur von September bis März. Basiert auf auf Aluprofile geklebte LED-Streifen. Lichtfarben sind kaltweiß und warmweiß im Verhältnis 1:1. Luxbereich von 10000 (Rand) bis 18000 Lux (Zentrum). Abstand zur Substratoberfläche 16,5 cm. Leuchtet 12h/Tag und frisst ca. 130 Watt. Sonstiges: Vor ca. 2 Monaten Umstellung von Rund- auf Vierkanttöpfe. Fotografiert mit einer Samsung WB30F. Bearbeitet mit IrfanView (Größenänderung). Lob, Kritik und eventuelle Fragen sind gern gesehen! Gruß Kevin
  8. Christian Voss

    Kultur von P. cubensis

    Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach Erfahrungen mit bzw. Kulturtipps zu Pinguicula cubensis (aus Kuba, wie der Name schon verrät ;-)) . Sollte die jemand von euch erfolgreich in Kultur haben, würden mich insbesondere Informationen zum verwendeten Substrat und zur benötigten Luftfeuchte interessieren. Ich habe mir die Pflanze bei Kamil P. (BCP) bestellt, wie gewohnt so um die 15 - 20 Exemplare bekommen und bin mir nun nicht wirklich sicher, wie ich die kultivieren soll. Da ich ja ausreichend Pflanzen bekommen habe, habe ich die auf vier verschiedenen Substraten ausgepflanzt. Auf meinem Mexikaner-Mix (eher mineralisch plus H6-Torf), dem Standard-Mix (viel Torf, Sand, Perlite), auf reinem Vermiculit und in reinem (totem) Sphagnum. Mal schauen, was funktioniert... Die Informationen im Internet sind leider nicht allzu ergiebig. Was ich in Erfahrung bringen konnte, war, dass die Pflanzen am Natur-Standort ganzjährig warm (laut Klimadiagramm) quasi auf blankem Fels in unmittelbarer Nähe zu einem Wasserfall wachsen. Sollte also jemand was wissen: Ich bin für jeden Tipp dankbar. Danke und viele Grüße, Christian
  9. Hallo liebe Forengemeinde Ich falle hier glaub ich etwas negativ auf wegen meiner ständigen Probleme mit den Pflanzen. Jetzt hab ich schon wieder eines und hoffe ihr könnt mir schnell helfen. Erst mal zum Becken: L(80)xH(50)xT(40), Zwei 24Watt T5 Röhren als Beleuchtung. Die beiden Leuchtstreifen liegen oben auf dem Becken auf. Im Becken stehen zur Zeit Nepenthes albomarginata, nepenthes madagascariensis, eine Nepenthes Hybride und Drosera adelae. Die N. albomarginata bekommt plötzlich gelbe Blätter und das bevor die Kannen absterben und die Blätter der D. adelae wirken ganz dünn (als wäre das Gewebe zu schwach). Mich wundert das etwas, da zummindest die Kannenpflanzen schon fast zwei Jahre in dem Becken stehen und sonst nie Probleme hatten. ich muss dazu sagen, ich hatte einen Schildlausbefall den ich mit Spruzit für Orchideen behandelt habe. Die Behandlung wurde letzte Woche abgeschlossen. Könnte es damit zusammenhängen. Das Licht ist auch eher schlecht, aber ich habe Bereits zwei neue T5 Röhren und entsprechende Fassungen im Internet eingeholt, die werden nächste Woche eingebaut wenn sie da sind und zwar im inneren des Terras. Trotz des heizens im habe ich nur etwa 25°C im Becken und ich habe auch den Eindruck das die Luftfeuchtigkeit trotz zweimaligem sprühen (morgens/abends) nicht über 70% kommt. Meine Fragen lauten jetzt. a) wie kann ich die Luffeuchtigkeit dauerhaft auf höherem Niveau halten? (Bin Tagsüber nicht zu Hause) wie soll ich das selbe mit der Temperatur machen? (Heize schon tagsüber in dem Zimmer auch wenn ich nicht da bin) Schnelle Hilfe wäre toll. Leider kann ich zur Zeit nicht viel investieren. Als Student nicht so einfach. Anregungen und Kritik sind erwünscht. ich werde morgen noch ein Bild von der Nepenthes albomarginata reinstellen um zu zeigen, wie das aussieht. Vielleicht hat auch schon wer ne Idee. schöne Grüße aus Berlin
  10. Hallo zusammen, der Titel deutet es schon an. Seit einiger Zeit wohnt bei mir eine Nepenthes ampullaria "Lime Twist", wie auf den Bildern auch hoffentlich einigermaßen zu erkennen ist. Ignoriert hierbei bitte einfach den Nep. Hybriden, der sich so sehr an diese ankuschelt, im Frühling wandert dieser in einen Topf Meine eigentlich Frage: Auf diversen Bildern im Internet sieht Nep. ampullaria sehr kompakt aus und wächst mit vielen Kannen sehr bodennah. Liegt das an der Kultur der Pflanze? Zu meinen Bedingungen: Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 70 und 80%, Licht gibts 70Watt CDM-T Strahler (zu wenig direktes Licht und dadurch größere Blätter für mehr Lichtausbeute?), Temperatur tags bei 23°C, nachts bei 18°C (Minimum). Versteht mich nicht falsch, der Ampullaria geht es scheinbar nicht schlecht, sie hat zwar lange (mehr als 6 Monate) zum eingewöhnen gebraucht und in dieser Zeit keinen cm an Wuchs gezeigt (vllt mit Wurzelbildung beschäftigt), allerdings hat sie anfang Herbst beschlossen Kannen und riesige Blätter auszubilden (vorne links im Bild ist die 3. gebildete Kanne zu erkennen). Gruß Pollux
  11. Kay Liebes

    Kay´s Bestandsliste

    Also, hier ist meine Bestandsliste (Vom 18.07.2013) Darlingtonia carlifornica Dionaea muscipula (eine davon hat eine Doppelfalle) Dionea muscipula "Red Burgundy" Drosera aliciae Drosera capensis Drosera scorpioides Drosera pulchella Drosera roseana Sarracenia flava Einige Sarracenia Hybriden (die ich nicht bestimmen kann) Pinguicula x "Tina" Pinguicula cycloseta x montezumae Nephentes alata Grüße, Kay
  12. Daniel G.

    Sarracenia Leucophylla Alba

    Hi Leute, da ich in den nächsten Tagen eine Leucophylla Alba erwarten werde wollte ich hiermit fragen ob ihr mir eure Erfahrungen mit dieser Art teilen könnt. Welches Substrat ist am besten geeignet? Volle Sonnenaussetzung? Bin dankbar für eure Tipps. Gruß Daniel
  13. Felix S

    Drosera graomogolensis

    Hallo, Da ich bald Drosera graomogolensis bekomme, würde mich dessen Kultur interessiern. Ich hab mich zwa schon durch die Suchfunktion gekämpft , aber bis auf http://forum.carnivo...nsis#entry48015 hab ich nichts gefunden. Dort seht das Drosera graomogolensis im Sommer draußen, oder im Gewächshaus, und im Winter drinnen im Hochlandterrarium gehalten werden kann.Soweit so gut! Auf dieser Internetseite http://www.venus-fli...rosera-g-o.html seht, das Drosera graomogolensis im Winter bei 5-15 °C gehalten werden sollte. Da jetzt schon Ende September ist würde es mich nun interessieren was die Richtige Kultur ist. Weiters wären weitere Infos zu Licht und Substrat interresant. Lg Felix
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