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  1. Kilian Agath

    Sarracenia-Sämlinge Indoor und Outdoor

    Hallo Forum! Ich habe mich entschlossen ein paar Bilder hochzuladen von meinen kleinen Seedlings, mehrere sind 3 Jahre alt andere 2. Die meisten wurden unter Led Lichtern gezogen mit 18 Stunden Licht mit stabilen 22 Grad Celsius. Andere normal im GH draussen an der italienischen Sonne und Luft 'Leah Wilkerson' x HCW F 'Leah Wilkerson' x HCW F 'Leah Wilkerson' x HCW F 'Leah Wilkerson' x HCW F 'Leah Wilkerson' x HCW F 'Leah Wilkerson' x HCW F 'Leah Wilkerson' x HCW F 'Adrian Slack' x 'Leah Wilkerson' 'Adrian Slack' x 'Leah Wilkerson' 'Adrian Slack' x 'Leah Wilkerson' 'Adrian Slack' x 'Leah Wilkerson' 'Adrian Slack' x 'Leah Wilkerson' 'Adrian Slack' x 'Leah Wilkerson' 'Adrian Slack' x 'Leah Wilkerson' Trinità x 'Adrian Slack' (Přemysl Otakar I x ADS) (Přemysl Otakar I x ADS) L49A-MK x flava var. ornata F38-MK x F30-MK F38-MK x F30-MK Zwei verschiedene klone aus des selben Samenkapsel (F38-MK x F30-MK) L39A-MK x L81-MK L39A-MK x L81-MK L39A-MK x L81-MK L39A-MK x L81-MK Glynis wheeler x troll Glynis wheeler x troll 'Judith Hindle' x hurricane creek 'Judith Hindle' x hurricane creek Leucophylla location Citronelle 'Judith Hindle' x minor var. okefenokensis L34 x L04MK Liebe Grüße Kilian
  2. Hallo zusammen, ich plane eine größere Ausstellung (werde zu gegebener Zeit dann mal mehr dazu schreiben, ist im Moment erst im Entstehen) und habe an unsere fitten Beleuchtungsexperten eine Frage zu einer LED Beleuchtung von großen Gefäßen. Es wird, unter anderem, ca. 11 große Gefäße geben, die knapp 40 cm im Durchmesser sind und 50 cm hoch. Die müssen natürlich gut ausgeleuchtet werden. Oben ist eine Öffnung von ca. 20 cm Durchmesser. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Man leuchtet die Gefäße mit einem Strahler aus, der ca. 1 Meter vom Gefäß entfernt ist (wahrscheinlich darüber gehangen). Man muss natürlich da ganz schöne Lichtstärken nehmen, damit die Pflanzen über längere Zeit (Monate) erhalten bleiben. Dann gibt es natürlich Blendungs- und Reflexionsfragen. Wenn ihr gute LED Strahler kennt, die einen eher kleinen Abstrahlwinkel haben, bitte immer her damit. 2. Man geht mit dem kleinen LED-Strahler bis fast an (nahezu in) die Öffnung (20 cm) der Gefäße und ist damit ca. nur noch 30 cm von den Pflanzen weg. Natürlich darf die Wärmeentwicklung nicht zu groß sein. Dadurch, dass wir so dicht an den Pflanzen sind benötigen wir weniger Lumen und damit haben wir eine eher begrenzte Wärmentwicklung. Den optischen Effekt, der fast von innen beleuchteten Gefäße, kann ich mir auch sehr schön vorstellen! Wir müssen die Öffnung natürlich in Teilen offen halten damit ein Luftaustausch stattfinden kann. Die Lampe könnte kurz darüber hängen, oder was einfacher wäre, man würde sie direkt auf die Öffnung setzten. Das Ganze muss für eine Ausstellung natürlich berührungssicher und feuchtraumgeeignet sein. Um die Lichtfarbe mache ich mir übrigens jetzt nicht so viel Gedanken, nach meinen Erfahrungen sollte man natürlich Richtung 'Tageslicht' gehen (auch wegen der Optik), aber um 100 Grad Kelvin rauf oder runter mache ich mir keinen Kopf. Und wo ich schonmal dabei bin, ein 'Tepuiaquarium' ist auch geplant. Wie würden die Terrarienexperten unter euch eine naturnahe Gestaltung einrichten? Mit Natursteinen oder künstlich hergestellten Untergründen (diese diversen Beton- Harzmischungen)? Die Tepuis bestehen ja aus Sandstein, der durch Algenbewuchs aber dunkel gefärbt ist. Es soll natürlich keine Steinwüste werden, aber auch keine reine Torf- Sphagnumbepflanzung. Man soll die Idee des 'Tepuibeckens' schon erkennen. Vielen Dank für eure Ideen und kompetenten Vorschläge! Thomas P.S. Antworten auch gerne an: mail@falle.de
  3. Hallo Liebe Gemeinde, Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass ich das Forum mit den üblichen Fragen bezüglich LED Lampen befragt habe. Wochen/Monatelang war ich auf der Suche nach einem Leuchtmittel, bei dem Preis sowie Effizienz im Vordergrund stand. Trotz ewiger Suche konnte ich mich einfach nicht entscheiden, die Auswahl war schlicht und ergreifend zu groß! Irgendwann stieß ich auf IKEA Växer, Ein Pflanzenwuchslicht, entwickelt für Urban Growing. IKEA stand schon immer für Innovation und gute Ideen. Der Preis von 7-30€ (E14 ca.7€, E27 ca. 15€, LED Leiste 32cm ca.30€) sowie das Garantie-versprechen überzeugt mich zum Kauf eines E27 Leuchtmittels. Ich erwartete nicht viel, doch sprachen Technische Daten für die Birne. Farbtemperatur: 4000 K Lichtstrom: 800 lm Leistung: 10 W Ich benutze die Lampe seit dem kauf vor ca. 4-5 Wochen für ein Terrarium mit den Maßen 30x30x40 Im Terra wachsen derzeit folgende Pflanzen: Verschiedene Bromelien Ficus Pumilia Ficus Scandens Java-Moos Sphagnum-Moos Tillandsien Diverser andere mir unbekannte Pflanzen Kriterien waren jedoch nicht ausschließlich Watt-Leistungs Verhältnis, Stromverbrauch, Lichtfarbe, Größe etc. Sondern auch das nebenprodukt Wärme spielte eine sehr große Rolle! Denn im Terrarium hausen 3 Ranitomeya Lamasi Contamana die sich bei Temperaturen um 22-23°C besonders Wohl fühlen. Das Leuchtmittel sollte also nicht sonderlich viel Wärme ausstrahlen, da die Raumtemperatur schon ca. 20-23 Grad beträgt. Glücklicherweise strahlt das Leuchtmittel selbst nach 12 Stunden Laufzeit noch deutlich weniger Wärme ab, als erwartet. Bei einem Abstand von ca. 0,5-1 cm schätze ich, dass die Temperaturen nur 3° Wärmer sind als Raumtemperatur. Bild zeigt adultes Tier eines anderen Züchters Es sollte angemerkt werden, dass den Pflanzen keine optimale Umgebung zugesprochen wird und die Lampe sicherlich nicht das Non+Ultra Ihrer Klasse darstellt. Sinn dieses Posts ist es, euch ein Leuchtmittel ans Herz zu legen, zudem es leider sehr wenige Erfahrungsberichte gibt und in seiner Preisklasse unanfechtbar ist! Natürlich haben Carnivoren Spezielle ansprüche, jedoch ist eine Zusatzbeleuchtung mit Växer sicherlich möglich! Ich bin aber zuversichtlich, dass Beleuchtung auch ausschließlich mit Växer bei Carnivoren möglich sein sollte! Bild zeigt Terrarium nach ca. einer Woche mit der Växer Lampe Bild zeigt Terrarium ca. 3-4 Wochen später Man beachte die grünen Spitzen des Java Mooses unten links, wächst schneller als im Aquarium mit CO2 Anlage und 150€ LED Anlage bei einem Freund! Zum Abschluss noch eine Kleine Pro/Contra Liste: Pro: -Technische Daten passen zum Zweck der Lampe -Preis!!!! -Einfach zu installieren -Design! (Besonders die Leisten sehen im vergleich zu den mitstreitern echt viel besser aus) -Garantie -Beinahe jeder Ikea hat sie Vorrätig -Verschiedene Varianten, schon ab 6W! -Strahlt wenig wärme aus -Gewicht Contra: -Watt-Leistungs Verhältnis könnte besser sein -Verarbeitung (ausschließlich Plastik) (Es ist jedoch anzumerken, dass wir hier von ca. 15€ reden) Tippfehler darf man gerne behalten Hoffe ich konnte euch weiter helfen, werde ggf. diesen Herbst ein weiteres VÄXER Leuchtmittel für meine Carnivoren erwerben, werde den Post dann erweitern/ Updaten
  4. Hallo zusammen, ich war in letzter Zeit aufgrund diverser Umstände leider nicht mehr viel hier im Forum unterwegs. Zum Glück scheint sich die Situation etwas zu bessern, wodurch ich wieder ein paar freie Minuten hab, um hier mal wieder öfters rein zu gucken. Ich habe über die vergangenen Monate einige Nachrichten bekommen, was das Thema LEDs betrifft. Es gab tatsächlich ein paar Neuigkeiten auch von Seiten der großen Halbleiter Hersteller. Deshalb dachte ich mir, ich mache mal ein kleines Thema auf, in welchen ich die nächsten Wochen einfach mal ein paar Neuigkeiten kund tun kann. Vielleicht sind ja ein paar Infos dabei die auch mehrere Leute aus dem Forum hier interessieren. Falls jemand über irgendwelche neuen Produkte mit guten Erfahrungen oä. gestolpert ist, kann er das hier auch gerne rein schreiben. Ich dachte mir das sollte einfach ein Thema werden, in welchen man erkennen kann, was in Sachen LED Beleuchtung aktuell ist. Zum eröffnen dacht ich mir, ich poste erstmal eine Bastelei an der ich selber gerade beschäftigt bin. Vor ein paar Wochen hat Cree eine neue Generation von COB LEDs auf den Markt gebracht. Diese haben vorallem eine bessere thermischen Anbindung der LED-Chips, und einer großen Lebensdauer mit sich gebracht. Mit COB LEDs gibt es hier bereits ja einige gute Erfahrungen. Ich persönlich habe bisher nur mit kleinen COB LEDs experimentiert. (2-4 Chips in einem Gehäuse) Ich dachte mir deshalb ich versuche mich auch mal mit den größeren Bauformen. (15W-60W) Diese Leistungen sind immernoch eher gering. Es gibt derzeit effiziente LEDs in der COB Bauform mit 500W und mehr. Aber man soll ja klein anfangen Ich habe mir überlegt ein Experiment zu starten, in dem ich eine rot/blau Beleuchtung mit COB LEDs kombiniere. Mit ersterer Beleuchtungsmethode habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht. Da sollten die Ergebnisse mit den beiden Technologien gemischt nur besser werden können. So hab ich mich also ans konstruieren gesetzt. Dabei rausgekommen ist ein kleiner Prototyp den ich die nächsten Wochen mal testen möchte. Der Aufbau nimmt etwa 60W auf. Davon verbraten die COB LEDs etwa 42W. Ich hab mich für 4000K Typen entschieden. Wenn es demnächst noch andere Farbtemperaturen in dieser Bauform gibt werde ich die auch mal antesten. Die restlichen 18W werden in rot/blauen LEDs mit einem Farbverhältnis von 5:2 umgesetzt. Die LEDs haben eine Wellenlänge von 660nm und 430nm. Getrieben werden die LEDs von einer kleinen selbstgebastelten Schaltung. Da werd ich mal nicht näher drauf eingehen, da ich nicht glaube das dass jemanden weiterhilft. Ich werde den ersten Versuch nächstes Wochendende starten, und bin mal gespannt wie eine Mischung von mehreren LED-Technoloien abschneidet. Wenn diese Methode einen Vorteil hat werde ich hier gerne weiter berichten. Hier ein paar Bilder des noch unfertigen Prototypen. (Treiberplatine ist noch nicht montiert, un die COB LEDs noch nicht angeschlossen) Grüße Lukas
  5. hi, ich hole mir demnächst (vllt. nächste woche) ein neues terrarium (280l) mit türen vorne) das terrarium ist 1,20m lang. Die rausgesuchte Lampe hat 115cm (also optimal) und ist wasserdicht nach IP 65 Link, Klick mich leider steht kein abstrahlwinkel da, aber ich denke mal das es wohl um die 100° sein werden. was haltet ihr davon? LG
  6. Hubert Müller

    LED Pflanzenleuchte

    Hallo zusammen, habe mir diese Lampe bestellt und vor ca. 2 Wochen in Betrieb genommen. https://www.amazon.de/gp/product/B00W56UXFO/ref=oh_aui_detailpage_o03_s00?ie=UTF8&psc=1 Habe meine Brutschuppen druntergestellt und seit gut zwei Wochen wachsen die unter dieser Lampe wie verrückt. Meine Drosera spiralis blüht an einem Stück. Im Moment bin ich wirklich sehr zufrieden damit. Die Lampe hängt in einem Abstand von gut 60cm über den Pflanzen und leuchtet einen guten m² aus. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Gruß aus der Oberpfalz Hubert
  7. Hallo liebes Forum, Ich benutze eine 39W T5 Röhre (mit Reflektor) al Beleuchtung für einige Nepenthes. Nun würde ich diese Röhre gerne durch eine LED-Röhre ersetzten. Allerdings bin ich mir etwas unschlüssig ob das funktionieren würde, da die Lumenanzahl unterschiedlich angegeben wird. Habe gelesen das die lumenzahl von LED röhren generell niedriger angegeben wird weil sie ja das Licht nicht in einen 360 Grad Winkel abstrahlt. Wäre es generell möglich solch eine Röhre: https://www.beleuchtungdirekt.de/sylvania-t5-fho-luxline-plus-39w-840-85cm-kaltweiss durch so eine einfach zu ersetzen? http://www.e-lite-led.de/shop/LED-G5-Roehren-T5/Roehre-Laenge-84-9cm/LED-Roehre-T5-18W-4000K-840-1980lm-EVG-kompatibel-84-9cm.html Bin mir da wirklich etwas unschlüssig, und wäre über ein paar Tips wirklich sehr dankbar. Viele Grüße
  8. Christian Voss

    Ein kleiner Arbeitsnachweis

    Hallo zusammen, nach einem guten halben Jahr Abstinenz melde ich mich zurück und möchte hier mal einen kleinen Einblick in meine Kultur geben. Die kurze Vorgeschichte vorneweg: Bis zum letzten Oktober habe ich in einem gemieteten Haus mit relativ kleinem Garten gewohnt. Wir haben dann ein Haus auf dem Land gefunden und uns zum Kauf entschlossen. Einer der für mich ausschlaggebenden Punkte war die Grundstücksgröße von knapp 1000qm. Also gings dann Ende 2012 mit Frau und Kind in die schöne Eifel. Dumm nur, dass es die modernen Techniken, in meinem Fall ein Internetanschluss, noch nicht bis in diesen entlegenen Winkel geschafft hatten - bis letzte Woche... Und damit man sieht, dass ich in der Zeit nicht ganz untätig war, hier ein Überblick über meine Kulturformen: Die ganze Arbeit ging im Dezember damit los, ein Gewächshaus im Keller aufzubauen, das ganze mit LED-Schläuchen, Lüftern un der Beregnungsanlage zu versehen und alle Nepenthes und Heliamphora hineinzuschaffen. Die befanden sich bis dahin in vier 60x40cm - Terrarien, die mittlerweile aus allen Nähten platzten. Um sich trotzdem noch in dem Raum aufhalten zu können, habe ich das Gewächshaus mit insgesamt vier Tuben Silikon komplett abgedichtet, so dass die feuchte Luft (zumindest größtenteils) im Gewächshaus bleibt. Im letzten Jahr hatte ich hier schon mein Moorbeet im Garten des alten Hauses vorgestellt. Wie viele schon damals richtig vorhersahen, wurde das ganze auf Dauer natürlich viel zu eng. Beim Umzug sind dann alle ca. 100 Sarracenien in vielen Mörtelwannen zusammengepfercht mit umgezogen und haben den Winter im ungeheizten Kellerraum unter Kunstlicht bei ca. 0-5°C verbracht. Ab April/Mai, dem langen Winter sei dank, konnten sie dann endlich vor die Türe und haben ihren Platz in 22 Moorkübeln entlang meiner Grundstücksgrenze gefunden. Das nächste Projekt, dass das Wetter zugelassen hat, war der Aufbau von zwei Gewächshäusern á 6qm. Das eine möchte ich im Winter beheizen. Es ist jetzt zur Hälfte mit verschiedenen südamerikanischen und südafrikanischen Drosera und zur anderen Hälfte mit Zwergen-Drosera bestückt. Das andere soll winterharten Drosera, Pinguicula und Sarracenien Platz bieten und dient auch der Nachzucht von Sarracenien. Im Ganzen ist hier jetzt Platz für 24 Euroschalen á 60x40cm. Last, but not least, sind natürlich auch alle Pinguicula mit umgezogen. Nach recht schlechten Erfahrungen aus dem letzten Jahr, als viele meiner Pings im Gewächshaus mit zu großer Hitze zu kämpfen hatten, habe ich nun beschlossen, in den sauren Apfel zu beißen und die Salate im Haus, bei Zimmertemperatur und unter Kunstlicht zu kultivieren. Die Ausfärbung, Größe und Blühfreude gibt mir schon jetzt recht und sie entwickeln sich prächtig. Noch dazu sind diese immer blühenden Pflanzen auch ein ganz hübsches Dekoelement neben meinem Schreibtisch geworden. Noch ein kleiner Hinweis zu den anderen Gattungen und Arten: Roridula gorgonias steht bei mir ganzjährig im Gewächshaus, im Winter beheizt auf 5°C. Ebenso die Cephalotus follicularis, welche sich bei mir auch nicht sonderlich über den Anstau beschweren. Für die Queensland-Drosera war das Gewächshaus im letzten Jahr auch zu sonnig, deshalb halte ich sie zusammen mit den mexikanischen Pinguicula im Haus unter Kunstlicht. So, das wars fürs erste. Ich denke, dass ich in den nächsten Wochen noch einige Bilder zu einzelnen Arten posten werde, da sich trotz langem Winter bisher alles sehr positiv entwickelt (bis auf den Inhalt meiner Regentonne). Danke fürs Anschauen und für Lob, Kritik, Fragen, etc. Christian
  9. Lukas LH

    LED Leiste P1

    Hallo zusammen, ich habe in letzter Zeit ein wenig Arbeit in die Weiterentwicklung meiner LED Leisten gesteckt. Das Ergebnis möchte ich euch hier vorstellen. LED Leisten hab sich in Vergangenheit als äußerst Nützlich erwiesen wenn es um die flächige Ausleuchtung aus geringen Höhen geht. Für Regalaufbauten wo man meist nur 10cm-20cm Platz zwischen der Beleuchtung und den Pflanzen hat eignen sich die Leisten ziemlich gut. Ziel dieser LED Leisten ist es eine Alternative für die bisher bewährten T5 und T8 Leuchtstoffröhren zu bieten. Diese bieten zwar auch sehr gute Erfolge was Wachstum und Ausfärbung angeht, könenn aber im Punk Effizienz nicht mit der derzeigen LED Technik mithalten. Ein großer Vorteil Allerdings ist der doch recht einfache Aufbau von Leuchtstoffröhren. Die einfache Installtion war auch ein Punkt den ich versucht habe für meine LED Leisten zu übernehmen. Aus diesem Grund hab ich die Elektronik so universell wie möglich gehalten. Die LED Leisten lassen sich daher mit jeder Spannung die zwischen 12V und 24V liegt betreiben. Diese Spannungen sind sehr weit verbreitet, was es möglich macht eine große Bandbreite an Netzteilen zu verwenden. Es ist technisch auch kein Problem LED Leisten mit einem 230V Eingang zu realisieren. Allerdings bin ich der Meinung das man alle potentiell gefährlichen Spannungen so weit wie möglich aus der feuchten/nassen Umgebung wie sie bei der Pflanzenzucht nunmal vorhanden ist fern halten soll. Die LED Leisten nehmen eine Leistung von 12W auf. Durch die stufenlose Dimmung per PWM oder einer Analogspannung kann diese Leistung aber auf jeden Wert von 2W-12W eingestellt werden. Das Licht wird von roten und weissen LEDs erzeugt, mit einem Weiß/Rot Verhältnis von 2.5:1. Alle technischen Daten und Messergebnisse der LED Leiste in einem Beitrag hier aufzulisten sprengt glaube ich ein bisschen den Rahmen. Aus diesem Grund werde ich ein Datenblatt mit allen wichtigen Infos nachreichen. Dort habe ich auch Themen wie Lichtverteilung und Auslegung von Netzteileb beschrieben. Diese Informationen sollten das Thema LED Beleuchtung im Allgemeinen etwas verständlicher machen. Grüße Lukas
  10. Hallo erstmal Mir kam heute die Idee LED's und die Lampe meines Aquarium dazu zu benutzen meine kleinen Karnivoren zu beleuchten Funktioniert das, und wie lange sollte dann die Beleuchtungszeit sein?
  11. Pollux91

    CDM-T auf LED

    Hallo zusammen, vielleicht könnt Ihr mir hierbei weiterhelfen. Meine beiden Terras werden von je einer MASTERColour CDM-T 70Watt/830 G12 1C. Als Ersatz hätte ich eine der folgenden Lampen im Auge: http://well-brighten.com/15W-AC230V-SMD2835-LED-G12-Leuchtmittel-Retrofits-Dimmbar http://www.miniinthebox.com/de/1-stueck-teso-dekorativ-mais-birnen-g12-12-w-lumen-1050lm-10-lm-3000k-7000k-k-led-quantity-102pcs-2835smd-smd-2835warmes-weiss-kuehles_p3615439.html?currency=EUR&litb_from=paid_adwords_shopping&sku=221_3080|253_4147|521_8673|718_24180|970_23546&utm_source=google_shopping&utm_medium=cpc&adword_mt=&adword_ct=72953456082&adword_kw=&adword_pos=1o3&adword_pl=&adword_net=g&adword_tar=&adw_src_id=4196617767_311899362_22417200522_pla-84561204043&gclid=CP_r8cKMqs4CFbIW0wodVYkAOw http://www.ebay.de/itm/262512355464?_trksid=p2060353.m1438.l2649&var=561346830004&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT ich weiß, dass es für Pflanzen eigentlich wichtig ist, das die entsprechenden Lichtanteile, die durch das Chlorophyll a und b absobiert werden intensiv vorhanden sein sollten. Habe darüber hinaus versucht mich in die anderen Größen (Lumen, CRI) einzulesen. Auf Anfragen bezüglich eines Spektrums der entsprechenden Lampen erhielt ich leider bisher keine Antwort. Ich bitte daher hier um freundliche Hilfe bezüglich der Lampenauswahl. Die Strahler ansich würde ich gerne behalten, auch rot-blaue LEDs fände ich im Wohnbereich eher unschön. Grüße Pollux P.S.: ich hoffe die Links darf ich einfach so hier reinstellen.
  12. Kevin G.

    Kevin's Pflanzen

    Hallo zusammen, Seit 4 Jahren geistere ich im Forum rum und habe bisher nicht richtig Bilder meiner Pflanzen gezeigt. Zeit, dies zu ändern! Dieses Thema soll auch Einblicke in meine Kultur bringen. Ich werde in den nächsten Tagen/Wochen/Monate - je nach Lust und Laune - nach und nach die verschiedenen Kultursektoren zeigen. Los geht’s mit meinem Fenstertisch: Drosera admirabilis "Floating" - Ursprünglich waren's drei, aber nach dem Umtopfen ist ein Exemplar abgestorben. Vielleicht treibt sie aus den Wurzeln wieder aus... D. affinis - Normal hat sie schon ein kleines Stämmchen. Habe sie einfach etwas tiefer gesetzt. D. anglica "Hawaii" - Die tropische Variante von D. anglica. D. capensis 'Red' - Im Sommer schön knallig rot, aber dank der Zusatzbeleuchtung sieht man am Blattansatz ihr Potential. D. filiformis "Red" - Nach dem Umtopfen ist sie verschwunden und dachte, ich hätte sie verloren. Nun sagt sie in Terminator-Manier: "I'll be back!" D. intermedia "Gran Sabana" - Eine tropische Variante von D. intermedia. D. intermedia "Roraimae" - Eine weitere tropische Variante. Trotz Zusatzlicht zog sie sich teilweise in Hibernakel zurück. D. natalensis - Sieht eigentlich immer gut aus. Drosera nidiformis - Ihre momentane Ausfärbung reicht fast der Möglichen im Sommer. D. spatulata var. lovellae - Für mich die schönste Form. Ursprünglich wie bei D. admirabilis drei Exemplare, nach dem Umtopfen eins hopps gegangen. Treibt aber bereits mehrfach aus der Wurzel aus. D. venusta - Nach dem Umtopfen gehen sie richtig ab! Ein paar Zwerge hab' ich auch: D. echinoblastus x omissa "white flower" [Klon 3] D. enodes D. mannii "white flower" [Klon C] D. micrantha - Ehemals D. paleacea. Im Topf müssten sich um die 80 Brutschuppen befinden. *pfeif-pfeif* D. nitidula D. platystigma "type" D. pulchella "orange flower" {Mt. Cooke} D. pygmaea {Broadwater N. P.} D. roseana - Im Topf sind nur 100 Brutschuppen... D. scorpioides - Zwar noch nichts zu sehen, aber lang wird's nicht mehr dauern. D. verrucata "robust form" - Ehemals D. dichrosepala. Natürlich gibt es auch die Gesamtansicht: Einmal von oben. Es fehlen D. capensis, D. oblaceolata, die Dionaea's, D. lasiantha und D. scorpioides "large" (wurde mittlerweile angesetzt). Und von unten, damit ihr dieses LED-Monster sehen könnt! Kulturbedingungen: Standort: Südwest-Dachfenster Temperaturbereich: 18-36°C Luftfeuchte: 40-70% Gießen: Im Anstau mit DIY-VE-Wasser Beleuchtung: Nur von September bis März. Basiert auf auf Aluprofile geklebte LED-Streifen. Lichtfarben sind kaltweiß und warmweiß im Verhältnis 1:1. Luxbereich von 10000 (Rand) bis 18000 Lux (Zentrum). Abstand zur Substratoberfläche 16,5 cm. Leuchtet 12h/Tag und frisst ca. 130 Watt. Sonstiges: Vor ca. 2 Monaten Umstellung von Rund- auf Vierkanttöpfe. Fotografiert mit einer Samsung WB30F. Bearbeitet mit IrfanView (Größenänderung). Lob, Kritik und eventuelle Fragen sind gern gesehen! Gruß Kevin
  13. Lukas LH

    Osram LED-Leiste

    Hallo zusammen, ersteinmal wünsche ich allen noch schöne Feiertage, und hoffe das ihr eine erholsame Weihnacht hattet. Ich habe ein paar freie Minuten in letzter Zeit genutzt, und mal wieder etwas gebastelt. Was dabei herausgekommen ist, würde ich euch nun gerne vorstellen. Das Ziel war es eine LED-Leiste mit einer Leistung von 30-40W zu bauen. Mit dieser soll man auch aus größerer Entfernung seine Pflanzen beleuchten können. Aus diesem Grund habe ich mich für die Osram SSL LEDs mit 80° Abstrahlwinkel entschieden. Osram hat diese LEDs speziell für Pflanzenbeleuchtung entwickelt. Aus diesem Grunde habe ich auch nicht lange überlegt, als es um die Auswahl der LEDs ging. Auf der Leiste sind bisher 15 x 660nm sowie 15 weiße LEDs verbaut. (Die Farbkoordinaten sind Cx = 0.37, Cy = 0.44, das entspricht 4575K) Bestromen tue ich die LEDs mit 400mA, das ergibt eine LED Leistung von 1.2W. Die gesamte Leiste hat somit eine Leistungsaufnahme von 36W. So nun ist das optische geklärt, jetzt muss noch das ganze drumherum aufgebaut werden. Für die LED-Treiber habe ich mir etwas besonderes ausgedacht. Da ich nicht immer spezielle Netzteile für meine Leuchten kaufen möchte, habe ich einen Treiber entwickelt, der mit allen Spannungen von 10-24V klarkommt. Den Treiber habe ich so kompakt wie möglich aufgebaut. Die Maximalleistung des Treibers beträgt 20W. Der Treiber selbst ist nicht viel größer als ein 50 Cent Stück. Nun muss man den Treiber natürlich erst noch richtig prüfen. Dieser soll nämlich auch später eine angenehme Dimmfunktion zur Verfügung stellen. Der Treiber funktioniert also. Da ist schonmal ein großer Teil geschafft. Nun muss aber noch etwas den Treiber ansteuern. Dafür habe ich ein kleines Mikrocontroller-Board entwickelt. Dieses besitzt eine USB, sowie eine IR Schnitstelle. Dadurch kann man nun eine Leiste einfach per IR Fernbedienung dimmen. Über den USB-Port soll später einmal eine Vernetzung der Leisten möglich sein. Da werde ich aber noch ein bisschen dran tüfteln müssen. Die Hauptaufgabe des Controller-Boards ist es aber die Parameter der Leiste zu überwachen. Dafür werden 3 Temperatursensoren auf der Leiste abgefragt. Wenn die Temperatur zu hoch wird, dimmt der Controller die LEDs. Dies geschieht solange, bis sich ein stabiles Temperaturniveau eingependelt hat. Zudem loggt der Controller die Spannung und den Strom der Leiste. Momentan arbeite ich an einer zweiten Version des Controllers, welcher über Bluetooth mit dem Smartphone verknüpft werden kann. Hier kann dann bequem die Leiste gedimmt werden, und die Parameter werden auch angezeigt. So, genug Technik. Im Betrieb sieht das ganze Ding dann so aus: Trotz des hohen Rotanteils ist das Licht überraschend angenehm. Wobei ich darüber nachdenke vielleicht doch etwas weniger Rot zu verwenden. Das werden dann aber die Messungen mit dem PAR Messgerät zeigen. Ich hoffe euch gefällt mein kleines Projekt. Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind auch gern wilkommen. Aus diesem Prototypen möchte ich auch gerne eine LED-Leiste entwickeln, die ich bei Interesse zum verkauf anbieten möchte. Feedback lohnt sich also. Viele Grüße Lukas
  14. Ich hab noch ein altes 30x30x30 cm Nano-Aquarium, in dem aktuell 1* Heliamphora heterodoxa x nutans 1* Heliamphora neblinae x hispida 1* Drosera adelae drin sind. Zur Zeit beleuchte ich mit zwei 24-W-Leuchtstoffröhren (4000K und 6500K). Ich wäre durchaus daran interessiert die Beleuchtung gegen zwei gute LED-Leisten auszutauschen. Sodass die beiden Heliamphoras richtig glücklich damit werden. Die Leisten können auch bis zu 60 cm lang sein. Kann jemand Ratschläge und Empfehlungen dazu zum Besten geben? Grüße Philipp
  15. Hallo, ich suche noch immer nach einer ausreichend guten, langlebigen und sparsamen Pflanzenleuchte, die auch visuell vom Äußeren her sich in einen Wohnraum einfügt, kein Provisorium darstellt und auch das Wohlwollen der "Chefin" findet. Selbst bauen fällt für mich aus, was ich baue, spiegelt die langjährigen handwerklichen Fähigkeiten eines doppelten Linkshändners wider und ist nicht vorzeigbar. Nun ist für mit dem Begriff LED immer ein geringer Stromverbrauch verbunden - zumindest in meinem Kopf das hier nun http://www.amazon.de/Roleadro-Dimmbare-vollspektrum-Gew%C3%A4chshaus-Pflanzenleuchte/dp/B00RPZ75P6/ref=sr_1_1?s=garden&ie=UTF8&qid=1452869668&sr=1-1&keywords=Grow+led+300Watt heisst das jetzt, dass die LEDs so hell wie vergleichbare konventionelle 300Watt-Lampen strahlen - oder frisst das Ding wirklich 300 Watt pro Stunde, rechnen wir das mal hoch 15 Std./Tag, 365 Tage lang - dann würde sich allein nur dieses Teil bei unserem aktuellen Strompreis von 21 Cent/Kilowattstunde übers Jahr gesehen fast 345 Euro in den Hals kippen !! :ohmy: Und das bei einem "Lämpchen" von 40cm x 21cm Abstrahlfläche, d,h. ich würde bei meinem Terrarium von 90cm x 35cm Fläche und 36cm Höhe also dann wohl zwei davon verwenden müssen. Das wären dann 690 Euro Stromkosten allein für die Pflanzen, das brauche ich gar nicht erst weiter zu denken. Das kann man doch keinem erklären, für sechs 19er-Töpfe Cephalotus, eine gemischte 60cm-Schale und einen 16er-Topf D.tokaiensis 690 Euro durch die Lichtleitung zu jagen. Gut im Sommer relativiert sich das, aber etwas mehr als die Hälfte bleibt es trotzdem. Außerdem ist das Terrarium auch im Sommer nicht ganz leer. Ich habe nicht Angst vor meiner Frau, aber wenn die mir an die Stirn tippt, dann hat sie irgendwie recht. Ich sehe das selbst auch als ein Missverhältnis zwischen Aufwand und Ergebnis an. Soviel habe ich übers ganze Jahr gesehen nicht einmal in meinem Zweimeter-Aquarium gebraucht, da habe ich zwei weisse Röhren und zwei Lumoflor (alle vier zusammen 132 Watt) drüber und das war es dann schon. Das verursacht übers Jahr gesehen etwa 120 Euro Kosten aus der Beleuchtung und das ohne LED. Meiner Frau habe ich dann auch noch gesagt, LED ist "viel sparsamer" als Leuchtstoffröhre und das Pflanzenterrarium ist halb so groß wie das Aquarium. Ich habe noch ein paar andere Alternativlösungen von diesen Pflanzenlichtern ergoogelt, aber so wie sich das liest scheinen die alle so üppig als Wattfraß zu funktionieren. Wie sind den die Angaben des Stromverbrauchs bei LEDs zu sehen - äquivalent - hell wie eine 300Watt Beleuchtung - oder brutal und echt - braucht volle 300 Watt in der Stunde ? Was habt Ihr denn - nur mal so gefragt - für Stromrechnungen für Eure Pflanzen ? Viele Grüsse Peter
  16. Hey Leute, da mir bei dem Wetter langweilig war, habe ich mir überlegt mir etwas kleines zu basteln. Es handelt sich hierbei nur um einen Versuch, in dem noch eine Menge Verbesserungen möglich sind. Diese werde ich aber wahrscheinlich erst zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen. Zu sagen ist, das eine meiner Dionaeas meiner Meinung nach von der Grösse her warm durch kultiviert werden kann. habe ich mir folgendes Überlegt: Einen kleinen Aufsetzer mit Spot-light beleuchtung für meine TEKU 10x10 töpfe. Alles bei dem Aufbau besteht aus Sachen die ich gerade noch bei mir rumliegen hatte. das ganze läuft mit zwei Teilstücken von "china LED stripes" die auf einen ALU Kühlkörper gedrückt werden und noch etwas Wärmeleitpaste darunter haben. Das Gerüst habe ich kurz im CAD aufgezeichnet und dann gleich auf meinem Drucker ausgedruckt. So jetzt aber genug gebrabbelt :lol: hoffe die Bilder gefallen euch (auch wenns nur einfache Handycam bilder sind :lol: ), bei Fragen und Anregung bin ich immer zu haben. Gruss Lukas
  17. Hallo zusammen, ich plane gerade mein neues Hochlandterrarium, bis auf die Beleuchtung habe ich alles zusammen. Das Terrarium hat eine Grundfläche von 60x40x50cm (ja, nicht besonders groß, wird nach Bedarf und Wachstum der Pflanzen vergrößert ) Mir ist bewusst, dass LSR in diesem Fall auch eine gute Lösung wären, da ich aber nach einer Vergrößerung nicht unbedingt die Beluchtung austauschen möchte und bereits ein Terrarium mit LSR hatte, habe ich mich nun für eine Beleuchtung die ausschließlich aus Leds bestehen soll entschieden. Anfangs hatte ich an Led Scheinwerfer gedacht, wie z.b Hier: Klick Bei diesen Strahlern ist die Lichtausbeute nicht besonders hoch (und ja Led Weißlichtstrahler sind nicht besonders sinnvoll) um meine angestrebten 10.000 Lux zu erreichen, müsste ich laut Herstellerangaben mit ca. 110W beleuchten. Also habe ich die Idee mit den Led Weißlichtstrahlern wieder verworfen. Jetzt bleiben noch die Wachtumslampen in rot/blau, auf den bekannten Verkaufsplattformen gibt es diverse "Led Ufos" mit 50- 138w Leistung, diese halte ich alleine schon wegen ihrer Form für mein Vorhaben als ungeeignet. Größere, rechteckige Lampen gehen leider erst bei einer Leistung von 300w los, was mir etwas überdimensioniert erscheint . Es gab hier im Forum immer wieder Threads über Led Strips, mir ist es allerdings nicht unbedingt nach Experiementen aus Fernost zumute, die aktuell in Deuschland erhältlichen Strips haben für ihren Preis eine recht dürftige Leistung.. z.b. Hier: Klick Könnt ihr mir Led Strahler empfehlen? Auch schlechte Erfahrungen wären hilfreich :-) Gruß Josha
  18. Hallo zusammen, ich habe in letzter Zeit viel Arbeit in die Entwicklung von LED Strahlern und Leisten gesteckt. Ich wollte euch in diesem Zuge meine bisherigen Entwicklungen präsentieren, und um Kritik sowie Verbesserungsvorschläge bitten. Ich beschäftige mich nun seit langen mit dem Thema LED, und versuche einen günstigen sowie vom Licht her angenehmen und optimierten LSR Ersatz zu schaffen. Wenn diese Projekt erfolgreich abgeschlossen ist, würde ich auf Anfrage ebenso individuell angepasste LED Beleuchtungen für alle Fleischi-Begeisterten anbieten. Für diesen Zweck würde mich interessieren, wie ihr euch eine gute Beleuchtung auf LED Basis vorstellt. Zu den bisherigen technischen Daten: Die LED Leiste hat eine Länge von 100cm, und besteht aus einem Aluminiumprofil. In diesem Profil sind je drei LED Segmente untergebracht. Auf diesen befinden sich die LED Treiber, die LEDs selbst, sowie die Digital-Elektronik. Die Leisten sind mit weißen LEDs ausgestattet, sowie mit ausgewogenen monochromen Mischungen (Je nach Bedarf zusammengesetzt). Die Effizienz der weißen LEDs samt Treiber beträgt 160lm/W. Die Gesamtleistung der Beleuchtung kann Stufenlos von 1-50W geregelt werden. Die Steuerung der LED Leiste erfolgt über eine touch-Fernbedienung. Die LED Leiste soll mit einer Real Time Clock für einen Standalone Betrieb ausgestattet werden. Es ist vorgesehen das zwei Leisten miteinander verbunden werden können. Aber nun ein paar Bilder der bisherigen Entwicklung: (Die LED Bestückung kann je nach Einsatz abweichen) LED-Leisten-Modul-komplett_01.pdf Folgendes Bild zweigt eines von drei Modulen, welche auf der Leiste verbaut werden. Folgende Bilder zeigen die Fernbedienung (Ohne Gehäuse, und Akku) Ich würde mich über Anregungen und Kritik sehr freuen. Viele Grüße Lukas
  19. Hallo, Ich bin schon so verzweifelt. Ich habe schon lange im Internet geforscht und bin nur noch mehr verwirrt wie vorher. Ich weiss nicht was ich wegen meiner Beleuchtung machen soll. Ich werde mir ein neues Terrarium aufbauen. Ich habe dazu ein 60 x 30 x30 cm Aquarium geholt, ohne Abdeckung. Nun habe ich auch ein Mininebler mit elektronischer Steuerung. Als Substrat habe ich unten Blähton und Seramis, darüber Hochmohrtorf gemischt mit Aquariumkies 1 - 2mm Körnung. Es sollte geplfanzt werden 1 Nepentis, 6 Drosera, 1 Dionaea, 1 Pinguicula, 1 Sarracenia. Als Beleuchtung habe ich noch von meinen Fluval Edge 2 die LED-Beleuchtung mit 7000K (mehr weiss ich über diese Beleuchtung leider nicht). Ich habe auch noch 2 Klemmspots (allerdings nur E14) und wollte entweder 2 mal Philips Tornado Mini 12W (60 Watt) 735 Lumen pro Stück Warm White oder 2 mal 15 SMD LEDs 3W 6400K (pro Stück) mit 180 Lumen (pro Stück) Abstrahlwinkel 110-120 Grad Farbe Kaltweiss nehmen. Reicht das aus oder soll ich was ganz anders nehmen? Ich wollte schon gern Energielampen nehmen da ich keine Röhren montieren kann. Bin schon so verzweifelt, bitte Hilfe.
  20. Hallo, hier kommt mein „kleiner“ Baubericht zu meinem Terrarium (KLICK!). Vielleicht kann ja jemand was davon abkucken oder es besser machen Die LED-Beleuchtung: Gruß BlackBox P.S.: Wenn ihr noch mehr Bilder vom (fertigen) Terrarium sehen wollt, lasst es mich wissen! :happy:
  21. Hallo zusammen, wie viele von Euch wissen, schiebe ich seit etwa 3 Monaten eine neue LED-Bestellung vor mir her. Der Grund für die Verzögerung waren zahlreiche Versuche, die zum Teil so interessante Ergebnisse brachten, dass ich beschlossen hatte, noch weiter zu experimentieren um "den optimalen Streifen" auszutüfteln. Die neuen Ergebnisse sind jetzt so überzeugend, dass ich beschlossen habe, in den nächsten 2-3 Wochen wieder zu bestellen. Ich habe zwischenzeitlich den Hersteller gewechselt, da der "alte" zwar günstig aber wenig flexibel war, was meine Experimente mit Klein-Serien unterschiedlichster Konfigurationen betraf. Während die alten Streifen für die In-Vitro Kultur super funktionieren, wollte ich noch an der Ausfärbung von Pflanzen unter LED feilen und bin da einen Riesenschritt weiter gekommen! Ich würde die neuen Streifen als Vollwertigen Leuchtstoff-Röhren-Ersatz bei halbem Energieverbrauch bezeichnen und werde in den nächsten Tagen ein paar "Beweis-Fotos" hier im Thread einstellen. Der neue Hersteller ist zwar flexibel, aber in einem Streifen statt 2 oder 3 verschiedene LEDs 5 oder 6 verschiedene Farben zu verarbeiten, hat seinen Preis. Die neuen Streifen werden je nach Abnahme-Menge kaum deutlich unter EUR 100,- für die 5-Meter-Rolle machbar sein. Ich beabsichtige, die Streifen diesmal in unterschiedlichen Längen zu bestellen: 1,0 Meter 1,2 Meter 2,4 Meter 2,5 Meter 5 Meter Falls Ihr interessiert seid, dann wartet am besten die Bilder ab und gebt mir dann Bescheid, ob Ihr Interesse habt mitzubestellen. Die spektrale Zusammensetzung ist das Ergebnis von einigen teuren und zeitaufwändigen Experimenten und wird hier im Forum daher nicht bekanntgegeben - sorry. Ich werde zwar vermutlich nicht in den "Lampenhandel" einsteigen, meine Entwicklungskosten würde ich aber zumindest gerne wieder einspielen. Viele Grüße Andreas
  22. Hallo zusammen, vor einiger Zeit hatte ich ja schon mal über meine Erfahrungen mit den LEDs im Garagenkeller für die Knollendrosera berichtet. Die Ergebnisse waren durchaus nicht schlecht, aber auch verbesserungsfähig. Mit den Ergebnissen bei den Pinguicula im Keller war ich hingegen nicht so zufrieden. Deshalb habe ich dann irgendwann im Januar die Anzahl der Streifen pro Regalboden verdoppelt. Da ich teilweise unterschiedliche Farbverhältnisse gemischt habe, sind seit dem die Farbverhältnisse rot/blau 2:1 und rot/blau/weiß 5:2:1 und pro Boden 5 m Streifen (ungefähr 72 W). Seit dem haben sich Habitus und teilweise auch die Ausfärbung sehr zu meiner Zufriedenheit verbessert, auch wenn die Ausfärbung teilweise weniger intensiv als unter T5-Licht ist. Inzwischen ergibt sich ein gemischtes Bild. Einige Pinguicula wachsen unter den LEDs besser, andere unter den T5-Röhren. Auch die Ausfärbung ist mal unter T5 und mal unter LED besser, wobei in den meisten Fällen die T5-Röhren besser weg kommen. Dennoch ist das Gesamtergebnis nun meines Erachtens erfreulich, wobei es jedoch nicht wirklich zur Energieersparnis beiträgt, da der Energieverbrauch nicht so unterschiedlich ist. So, nun mal ein paar Fotos, da Bilder bekanntlich mehr sagen als tausend Worte. Die beiden Regale: Vergleiche der beiden Farbmischungen P. acuminata P. laueana SP1 Zum Vergleich eine SP3 unter T5-Licht. Die Ausfärbung der SP1 und SP3 ist bei mir unter den gleichen Bedingungen vergleichbar. Wird sicherlich interessant, wie sich dann Andreas neueste Farbkombination im Vergleich zu diesen LEDs schlagen wird... Bei den von mir bisher getesteten Kombinationen scheint die rot/blau 2:1 die bessere zu sein, wobei sich an dieser Stelle sicherlich noch keine endgültige Aussage treffen lässt. Hier noch ein größerer Satz an Fotos, um einzele Exemplare vorzustellen (die Lichtbedingungen jeweils in Klammern). P. calderoniae (2:1) P. conzattii (2:1) P. elizabethiae (5:2:1) P. emarginata red leaves (2:1) P. gracilis x emarginata (5:2:1) P. laueana CP2 (T5) P. mirandae (T5) P. martinezii (5:2:1) Ich finde es interessant, dass sich die Knospe nicht im Zentrum der Pflanze entwickelt, sondern zwischen jungen Blättern. Blüte Pflanze 1 Blüte Pflanze 2 P. orchidioides (2:1) Rechts sind zwei der für diese Art typischen Tochterknospen erkennbar. P. sp. Tehuacan (T5) Schönen Abend noch! Dieter
  23. Hallo, einige wissen ja, dass ich ein kleines Gewächshaus im Zimmer stehen habe. Da im Zimmer recht selten die Sonne scheint, muss ich künstlich beleuchten. Das habe ich anfangs mit zwei 400W Natriumdampf-Hochdrucklampen bewerkstelligt, die jeweils über dem vorderen und hinteren Segment des Gewächshauses montiert waren. Vor ca. zwei Jahren kam noch eine 250W Lampe hinzu, welche über der Mitte des Gwh´s auf gehangen wurde, um der etwas schlechteren Ausleuchtung im mittleren Bereich entgegen zu wirken. Das hat sehr gut funktioniert, jedoch strahlten die Lampen auf Grund ihrer Bauart und den Spiegelverkleidungen, welche ich um sie aufgestellt hatte, sehr viel Hitze in das innere Des Gwh´s ab, was im Sommer zu einem starken Erhitzen des Innenraums führte. Wie die Konstruktion ausgesehen hat, zeigen die folgenden zwei Bilder. Hier mit entfernter Verkleidung: Die Dachplatten bestanden bisher aus 10mm KapaPlast Platten, in die ein Fenster geschnitten wurde, damit das Licht hindurch kann. Die Platten hatten einen großen Nachteil, sie ließen sich nur schwer reinigen und sahen jetzt nach gut sieben Jahren sehr unansehnlich aus... Die Folie, welche ich zu Abdeckung verwende, nennt sich übrigens ETFE und ist sehr hitzebeständig, reißfest, und schmutzabweisend. Vor einem Jahr bin ich in einem Growshop im Internet auf die sogenannten CoolTubes aufmerksam geworden, die es ermöglichen mit Hilfe eines Lüfters die Hitze der Leuchtkörper abzutransportieren. Ich habe mich dann ein wenig schlauer gemacht - und wagte den Versuch: Ich bestellte mir eine Cooltube + Lüfter und ein 600W Vorschaltgerät für den Betrieb einer 600W Natrumdampf-Hochdrucklampe. Das Ergebnis war sehr vielversprechend. Dadurch, dass die Hitze von der Lampe weggeblasen wird, hatte ich bei höherer Lichtleistung deutlich weniger Wärmeentwicklung, was mich vor ein paar Wochen dazu bewogen hat, mir noch eine zweite CoolTube samt Zubehör zu bestellen. Bei dem bevorstehenden Umbau wollte ich auch gleich die Gelegenheit nutzen, die Ausleuchtung im mittleren Bereich des Gwh´s zu verbessern und entschloss mich, die Dachplatten neu anzufertigen. Diesmal aber nicht aus Kapa, sondern aus sogenannten 3mm Aluverbundplatten (Dibond), die viel stabiler sind und sich auch besser reinigen lassen. Da ich auf Arbeit sehr viel mit Dibond zu tun habe, war es für mich auch kein Problem, günstig an das Material heranzukommen. Dibond lässt sich nicht wie Kapa mit einem Messer bearbeiten, sodass ich die benötigten Platten für das Gewächshaus ausfräßen musste, was ebenfalls kein Problem war, da ich praktischer weise eine CNC Fräse auf Arbeit habe. Also Maße genommen und ab auf Arbeit! http://www.youtube.com/watch?v=dKF8tl7Mtx0 Es ist groß, es ist laut, es macht Spaß! *g* Da mir für mein Vorhaben, die Ausleuchtung gleichmäßiger zu gestalten, eine Dachstrebe im Weg war, musste diese ca. 30cm versetzt werden. Dazu habe ich zwei Bohrungen in den Alurahmen des Gwh´s gesetzt, um die Strebe auch wieder verschrauben zu können und damit dem Gewächshaus wieder die nötige Stabilität zu verleihen. Als das erledigt war, konnte das Dach auch schon wieder mit den ausgefrästen Dibond-Platten gedeckt werden. Hier hängt dann auch schon die erste CoolTube probeweise, um mich zu vergewissern, dass ich mich bei der Planung nicht vermessen habe. Als nächstes folgten die restlichen Dachplatten und die zweite Cooltube samt der Montage von Schläuchen und Lüfter! Hier im Einsatz, die Spiegelverkleidung der vorderen Lampe fehlt hier noch. Und vollständig Verkleidet sieht es dann so aus: Die Seitenteile müssen noch angepasst werden, aber es sieht soweit schon ganz gut aus. Anbei noch ein paar Bilder, wie das Ganze von innen aussieht: Beluchtung: Zwei 600W Cooltube mit Osram Plantastar Wer bis hier durchgehalten hat, der darf sich auf Bilder freuen, die man so normalerweise nicht zu sehen bekommt. Das Gwh von der Dachöffnung aus gesehen: Die 250W Lampe die vorher in der Mitte des Gwh´s hing, wird jetzt wieder zur Beleuchtung meines Nachzuchtbeckens verwendet. Hoffe, der "kleine" Beitrag hat euch gefallen. Schönen Sonntag noch! Gruß, Robert
  24. Andreas Wistuba

    Einsatz von LED-Streifen

    Hallo zusammen, wie versprochen, wollte ich mal ein paar Bilder zeigen, die den Einsatz von LED-Streifen bei meiner Anzucht von Carnivoren und anderen Pflanzen zeigen. Blick in einen Gewebekultur-Raum. Hier ist mittlerweile fast alles auf LED umgerüstet, nachdem Tests über einige Monate äusserst positiv ausgefallen sind. Die ersten Pflänzchen, die in Ihrer Jugend nie etwas anderes als LED-Licht gesehen haben, stehen mittlerweile im Gewächshaus! Detailansicht Etablierung von Amorphophallus-Jungpflanzen unter LED-Licht. Diese Pflanzen haben noch nie etwas anderes (ausser gelegentliches Kontroll-Licht) gesehen. Die ersten stehen mittlerweile im Gewächshaus! Die selben Pflanzen unter normalem Licht. Die Ausfärbung ist einwandfrei und Vergleichspflanzen liessen sich völlig problemlos auf Gewächshauskultur umstellen. Andere Ansicht. Untertisch-Kulturen mit LED-Streifen im Gewächshaus am Tag. Das LED-Licht wird vom Tageslicht nahezu komplett überstrahlt, weil das menschliche Auge im Rot- und Blaubereich sehr unempfindlich ist. LEDs in der Abend-Dämmerung. Andere Ansicht. Ich bin bisher sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Viele Grüße Andreas
  25. Hallo, aufgrund der großen Fortschritte in den letzten Jahren bei der Entwicklung von Leucht-Dioden (LED) ist diese Art der Lichtquelle nun auch für uns Hobby- Kultivateure sehr interessant geworden. Die Effizienz der Leuchtdioden hat nämlich einerseits stark zugenommen (Lumen/Watt) und andererseits sind die Preise für die LEDs drastisch gesunken. Zur LED-Beleuchtung an sich ist hier bereits ausreichend viel geschrieben worden: http://forum.carnivo...-pflanzenlampe/ und Andreas Wistuba hat freundlicherweise eine Sammelbestellung von LED-Streifen organisiert. Die LEDs auf diesen LED-Streifen erzeugen einen sehr breiten Lichtkegel und daher sind diese LED-Streifen vorzugsweise für die Beleuchtung kleiner Pflanzen geeignet, da man dann den Streifen direkt über den Pflanzen anbringen kann und so ein Großteil des Lichts die Pflanzen auch wirklich erreicht. Für höhere Terrarien sind Power-LEDs mit 10W oder mehr Leistung besser geeignet. Diese strahlen auf einer relativ kleinen Fläche von ca. 6mm * 6 mm (10W-LED). Der Öffnungswinkel ist wie auch bei den LEDs auf den LED-Streifen viel zu groß, durch die kleine strahlende Fläche lässt sich das Licht aber leicht über eine Linse oder einen geeignet geformten Spiegel auf die Pflanzen auch in größerem Abstand lenken. Ich bin da noch am experimentieren, sobald ich aber eine gute Lösung habe, werde ich sie hier ins Forum stellen. Anbei als Schmankerl schon mal ein Bild von einer roten 10W-LED mit einer Linse: Nun aber zu der Stromversorgung der LEDs: LEDs sind Dioden, das heißt sie leiten den Strom nur in eine Richtung und müssen mit einem Gleichstrom beziehungsweise mit einer Gleichspannung (DC) betrieben werden. Wechselstrom-Netzteile (AC) sind nicht geeignet und dürfen auch nicht verwendet werden, da die LEDs dann Schaden nehmen können! Ein Vorschaltgerät für eine 12V Halogen-Lampe erzeugt eine Wechselspannung ist daher für die LEDs nicht geeignet. Die Spannung mit der eine LED arbeitet liegt in der Größenordnung von wenigen Volt, so dass die bei uns übliche Wechselspannung von 230V auf eine geeignete Gleich-Spannung umgesetzt werden muss. Zum Betrieb ist also immer ein Netzteil erforderlich, das die für den Betrieb der LEDs erforderliche Gleichspannung oder den erforderlichen Gleichstrom bereit stellt. Wie hoch die erforderliche Gleichspannung ist hängt von den verwendeten LEDs und deren interner Verschaltung ab: Die LED-Streifen benötigen in der Regel eine Gleichspannung von 12V DC. Power-LEDs benötigen in der Regel einen Gleichstrom (je nach Licht-Farbe 900mA oder 1000mA bei einer 10W LED). Was genau benötigt wird muss aus dem Datenblatt oder den Angaben des Verkäufers entnommen werden. Netzteile gibt es mit unterschiedlichen Leistungen, die in Watt angegeben werden. Wichtig ist, dass das Netzteil mindestens die von den LEDs benötigte Leistung abgeben kann. Zu kleine Netzteile werden bei einer für sie zu großen Last überlastet und schützen sich dann im besten Fall selber durch Abschalten oder sie werden zu heiß und gehen kaputt. Die Lebensdauer von Netzteilen halbiert sich in etwa mit jeweils 10 Grad höherer Temperatur. Jens hat so einen Ausfall ja schon gehabt. Es ist daher sinnvoll ein deutlich überdimensioniertes Netzteil zu verwenden. Die Bauteile in einem überdimensionierten Netzteil werden bei gleicher abgegebener Leistung deutlich kühler bleiben als bei einem kleineren Netzteil, das immer mit seiner maximalen Leistung arbeitet. Für einen LED-Streifen, der ca. 75W Leistung aufnimmt würde ich daher mindestens ein 100W-Netzteil einsetzen, besser wäre aber ein Netzteil mit noch deutlich höherer Leistung! Es gibt auf Ebay kleine vergossene Netzteile mit vergossener Spannungszuführung oder einer Kaltgeräte-Buchse die aber in der Regel nur die für einen 5m-LED-Streifen erforderliche Leistung oder etwas weniger abgeben können. Von diesen kann man einfach mehrere pro LED-Streifen kaufen und den LED-Streifen dann entsprechend in kleiner Teile durchschneiden, so dass jedes nur einen Teil-Streifen versorgt. Ebay-Suche: http://www.ebay.de/s...m=R40&_ftrt=901 Über Ebay bekommt man aber z.B. auch ein für einen LED-Streifen geeignetes 12V/120W-Netzteil aus China für 12€ und ein 12V/180W-Netzteil schon für ca. 15€. Ebay-Suche (unter "erweitert" unbedingt "Versand nach Deutschland" wählen): http://www.ebay.de/s...dmd=1&_ftrt=901 Achtung: bei diesen Netzteilen sind Arbeiten mit 230V Wechselspannung erforderlich, die nur von Fachleuten durchgeführt werden sollten! Wenn man die Netzteile einzeln bestellt gehen sie normalerweise aufgrund des geringen Preises ohne Beanstandung durch den Zoll. Für die Power-LEDs benötigt man in der Regel einen Konstant-Strom, die Netzteile müssen von ihrem Nominal-Strom also zu den verwendeten LEDs passend ausgesucht werden. Auch hier gilt, dass mehr Leistung weniger Temperatur bedeutet - die Auswahl an Netzteilen mit konstantem Strom ist aber stark eingeschränkt, so dass man da zur Zeit eigentlich kaum eine Auswahl hat... Alle Netzteile haben einen Wirkungsgrad kleiner als 1, das heißt die abgegeben Leistung ist immer kleiner als die aufgenommene Leistung. Die Differenz zwischen diesen beiden Leistungen ist die Verlustleistung des Netzteils. Diese Verlustleistung wird im Netzteil in Wärme umgesetzt und diese muss aus dem Netzteil abgeführt werden. Auf eine gute Belüftung der Netzteile ist daher unbedingt zu achten! (z.B. keine geschlossene Schuh-Schachtel...) So, last but not least noch ein paar Warnhinweise: Die Primärspannung der Netzteile von 230V ist lebensgefährlich! Das Berühren von spannungs-führenden Teilen kann unter unglücklichen Umständen zum Tod führen!! Die sekundärseitigen 12V DC gelten als ungefährlich. Falls Ihr keine Fach-Leute für 230V-Technik seid nehmt bitte unbedingt Netzteile mit vergossener oder bereits fest montierter Spannungszuführung, da dann die 230V-Seite bereits vollständig geschützt ist! Bei Arbeiten mit 240V sollte folgendes unbedingt beachtet werden (ohne jemanden dazu motivieren zu wollen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit!!): Ein FI-Schutzschalter sollte gerade in einer feuchten Umgebung nie fehlen!!! Alle spannungs-führenden Teile (230V) müssen sicher vor Berührung geschützt werden! Besitzt das Netzteil ein Metall-Gehäuse, so muss dieses mit dem Schutzleiter (grün-gelb) verbunden werden. Der Schutzleiter muss immer etwas länger sein als die Phase und der Null-Leiter, damit er im Notfall als letztes abreißt. Soll eine Litze durch Klemmen elektrisch verbunden werden, so darf die Litze nicht verzinnt werden (Lötzinn fließt im Laufe der Zeit und die Kontaktkraft lässt nach)! Es ist eine Aderendhülse auf die Litze aufzupressen. Das Netzkabel muss eine Zugentlastung haben. D.h. wenn man am Kabel zieht darf keine Kraft auf die Kontakte wirken. Die Netzteile müssen vor Wasser geschützt werden, da dies die Elektronik zerstören kann. Viel Erfolg nun mit bei den wahrscheinlich ja bald eintreffenden LED-Streifen von Andreas! Gruß Joachim
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