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  1. BelindaH

    Mehltau

    Hallo liebes Forum, ich glaube mein Cephalotus hat Mehltau...ist das richtig? Danke schonmal im voraus
  2. Hallo, die Blätter meiner U. quelchii x praetermissa (U. ‘Jitka‘) haben permanent einen weißen Belag, den ich einfach nicht weg bekomme. Es ist auch nur diese eine Utricularia im Terrarium betroffen. Und das obwohl sie ganz vorne direkt hinter der Terrarientüre steht, dort wo sich auch das Lüftungsgitter befindet. Dort stehen auch andere Utricularia die aber nicht betroffen sind. Es ist zudem ein Topf, der mit am schnellsten austrocknet, also kann es nicht zu feucht sein. Luchtfeuchte im Becken ist am Tag bei um die 50-55% und Nachts um die 75-85%. Ich habe hier ein Mittel mit dem Wirkstoff Azoxystrobin, was ich nach Packungsanleitung schon mehrfach angewendet habe, sogar auch mal stärker dosiert wie beschrieben. Aber helfen tut das bei dieser Pflanze nur kurzzeitig, nach 1-2 Wochen zeigt sich meist erneut ein Belag auf dem Laub, am stärksten auf älteren Blättern. Diese habe ich nach und nach enfernt mit der Hoffnung, dass das das Problem eindämmen kann...- hat es aber nicht. Irgendwann habe ich auch keine Blätter mehr an der Pflanze, die ich abnehmen kann. Sonst half dieses Produkt immer sehr zuverlässig gegen Mehltau (was aber schon länger her ist, das ich es mal deswegen anwenden musste), aber bei dieser Pflanze hält sich der Mehltau wirklich hartnäckig. Ich habe das Produkt dieses Jahr extra neu gekauft, falls bei meinem älteren eventuell die Wirkung über die Jahre nachgelassen hat. Aber wie schon geschrieben... es hilft nicht. Kann es eigentlich sein, dass der Wirkstoff mit den Jahren in dem kleinen Fläschchen schwächer wird? Ein Verfallsdatum/Ablaufdatum fand ich jedenfalls nicht, kann mit den Jahren aber auch abgenutzt und verwischt worden sein. Drei aktuelle Bilder habe ich mal angehangen, ich hoffe man kann etwas erkennen. War ziemlich schwer mit meinen Mitteln ein ordentliches Bild aufzunehmen. Aktuell ist wohl das älteste Blatt am stärksten betroffen. Das sieht man hier: Auf dem hier (das Blatt ganz unten ist gemeint) sieht man weiter oben nur einen kleineren Fleck, drunter die hellen Flecken sind noch Rückstände vom Spritzen mit Azoxystrobin: Ein jüngeres Blatt und noch ein paar ganz kleine sind noch "sauber" aber ich nehme an, dass die bald auch befallen sind. Mit der Zeit bildet sich ein richtiger Pelz auf alten Blättern. Ich möchte echt mal wissen, wieso das bei der pflanze nicht weg geht... die anderen Utricularia haben dieses Problem jedenfalls nicht... Wie gesagt, nach dem Spritzen sehen Blätter zunächst sauber (gespühlt?) aus, aber bald wächst der Pelz wieder. Würde das Mittel helfen und durch schlechter Kultur der Mehltau zurück kommen, müsste das doch auch länger dauern als 1-2 Wochen oder? Sollte ich den Topf vielleicht von der Tür weg stellen und eher in die Mitte des Terrariums, dort wo die Luft eventuell besser hochsteigt und doch besser zirkuliert als an der Türnähe? Dafür habe ich zum Schluss noch ein Bild angehangen. Die Töpfe mögen zwar höher als das Lüftungsgitter stehen, aber ich habe sie, vor allem bei diesem Problemtopf, extra weiter auseinander gestellt, damit die Luft durchziehen kann und die Luftfeuchte im Terrarium zeigt ja auch, dass es offensichtlich gut gelüftet ist. Also nochmal eine Azoxystrobin-Behandlung und den Topf eher mehr mittiger stellen? Oder empfehlt ihr was anderes? Im Übrigen ist oben an der Terrariendecke noch ein Lüftungsgitter... Wisst ihr ein Mittel, was besser hilft? Viele Grüße Stefan
  3. Hallo, schon lange nichts mehr hier über Roridula gelesen! Ist die bei so wenigen in Kultur? Ich muss sagen, ich habe im Allgemeinen viel Freude an dieser Pflanze. Habe 2010 (oder war´s 2011?) ein kleines Pflänzchen bekommen. Heuer ist die R. gorgonias 65 cm hoch. Ist doch gar nicht schlecht! :-) Obwohl ich keine Pameridea-Wanzen auf ihr halte, macht sich meine Roridula ziemlich prächtig. Sie fängt fleißig alles mögliche an widerlichem Getier, das da draußen so herum fleucht. Obwohl sie ja ohne Wanzen nix davon hat. Ich besprühe die Blätter in der Hauptsaison einmal im Monat leicht mit hochverdünntem Dünger, um den Wanzenkot zu simulieren! . Das mache ich so, seit ich die Pflanze habe und sie scheint mir im Großen und Ganzen recht positiv zu reagieren. Ömm...ja...die Ausfärbung der Pflanze könnte besser, sprich rötlicher sein, werden manche nun bestimmt denken. Da stimme ich zu. Obschon die Pflanze auf dem Balkon (Südwest) durchaus direktes Sonnenlicht abbekommt. Ich hab den Topf etwas geschützt stehen, damit die Sonne nicht das Substrat so erhitzen kann! Die Pflanze wächst in ihrer südafrikanischen Heimat ja in den Bergen, wo das Klima eher kühl und windig ist. Ich will sagen, die Pflanze steht bei mir jetzt nicht gerade in der ersten Reihe. Da sind Venusfliegenfallen, Sarracenien und vor Allem Drosophyllum sicher sonnenhungriger. Habe bislang gedacht, Roridula steht weiter hinten gut genug. ABER... Vor drei Wochen habe ich mit großem Entsetzen auf einigen Blättern Mehltau entdeckt! WTF! :ohmy: Die Blätter sahen wie mit Mehl bepudert aus, daher gehe ich mal davon aus, dass es sich um Echten Mehltau handelt. Ich habe sofort eine Ladung Compo Ortiva Rosenpilz-Schutz mit dem Wirkstoff Azoxystrobin auf die Pflanze gespritzt. So, zwei Wochen später haben auch die jüngsten Blätter rote Flecken wie auf folgendem Foto. Um den Pilzbefall entstehen nämlich üblicherweise rote Ränder. Den Mehltau selbst sieht man auf dem gezeigten Blatt nicht. Es haben sich demnach wohl noch keine Sporenträger gebildet. Der sichtbare Teil bei Pilzinfektionen auf Pflanzenblättern sind Sporenträger, sehe ich doch richtig, oder? Die Erkrankung hatte sich auf den mit Azoxystrobin behandelten Blättern nicht ausgebreitet, aber dass unmittelbar nach der Behandlung neue Blätter ebenfalls Pilzbefall aufzeigen, bereitet mir doch etwas Stirnrunzeln. Als ob das Ortiva nicht mehr richtig wirken würde. Darüber können wir ja gleich noch diskutieren, die angebrochene Flasche ist halt nicht mehr die neueste! Ich habe natürlich noch einmal ein Breitband-Fungizid angesetzt - diesmal Ectivo. Da muss ich erst mal abwarten, wie die nächsten Jungblätter aussehen. Was mich außerdem stutzig macht: Ich sehe die Häute von Blattläusen (also Blattläuse häuten sich ja im Nymphenstadium, bis sie ausgewachsen sind) an manchen Stammabschnitten. Die weißen Häute sind auf dem roten Stamm sehr gut sichtbar. Blattläuse an Roridula? :blink: Ich habe keine Tierchen an den Blättern oder am Stamm gesehen. Sehr wohl sind meine VFFn kürzlich befallen gewesen. Als wir Ende September/Anfang Oktober noch mal so eine hochsommerliche Wetterphase hatten, war die Luft erfüllt mit Wolken fliegender Blattläuse! :ai: Es war kein Vergnügen, zu der Zeit mit dem Fahrrad zu fahren! Vermutlich der Paarungsflug der Blattläuse. Natürlich haben sich die Biester dann auch über meine Dionaeen und meine Pleione-Orchideen, ja sogar über Lecanopteris sinuosa hergemacht! Blattläuse an Ameisenfarnen - auch das ist mir neu! Die Flasche mit Ortiva ist seit mind. vier Jahren angebrochen. Ich hab mir immer gedacht, so`n Konzentrat wird so schnell nicht "schlecht". Weiß da jemand was Konkretes, wie lange angebrochene Konzentrate (Flüssigkonzentrat) von Pflanzenschutzmitteln ihre volle Wirksamkeit behalten? Ab wann würdet ihr angebrochene Pflanzenschutzmittel entsorgen, wenn sie noch nicht aufgebraucht sind? Ich habe glücklicherweise sehr selten Ärger mit Pilzerregern oder tierischen Schädlingen. Daher brauche ich nicht so oft eine Spritzbrühe ansetzen. Und wenn, ist lustigerweise meist auch nur eine einzige Pflanze betroffen. Ja, die Roridula hat also schon eine - zumindest für meine Verhältnisse - respektable Größe. Da komme ich schon ins Schwitzen wegen der Winterunterbringung. Mit 65 cm Höhe - hinzu käme noch der Pott mit 12 cm Höhe - ist sie gar schon zu hoch, um sie unter meine HQI zu stellen! Da beträgt der Abstand zwischen Schutzglas der Leuchte und der Ablage für die Pflanzen 75 cm. Und dichter als 50 cm sollte keine Pflanze an eine 250 Watt Halogen-Quecksilberdampfleuchte kommen, denke ich. Üblicherweise stehen im Winter meine Lithöpse und andere Mittagsblumengewächse unter dieser Lampe. Den Abstand zu vergrößern, damit die Roridula da noch drunter passt, ist eigentlich keine Option! :-S Heieiei...was mach ich bloß, was mach ich bloß? Roridula gorgonias anyone? ;-) Karl-Heinz, hast du nicht zufällig noch `ne gebrauchte 250 Watt-HQI für mich...???? Das wird noch spannend, alle Balkonpflanzen im Winter in meiner Wohnung unterzubringen.... Wie wäre es, wenn es in diesem Winter überhaupt nicht friert und pro Monat mind. 20 Sonnentage sind? Dann könnte ich die Lithöpse, Titanopsen und auch die Karnivoren einfach das ganze Jahr über draußen lassen! Zum Schluss noch ein paar Makros mit klebrigen Tentakeln. Kompliment einem jeden, der es geschafft hat, meinen ganzen Text zu lesen! Liebe Grüße Andreas
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