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  1. Hallo, neben dem berühmten Copolia Trail, welchen ich in diesem Teil schon vorgestellt habe, gibt es auf der Sans Souci Road (eine Straße, die den Osten mit dem Westen der Insel verbindet) noch einige weitere Standorte von Nepenthes pervillei, die sehr einfach zu erreichen sind. Dazu zählen die "Drei Brüder", Trois Frères, mit einer maximalen Erhebung von knapp 700 Metern, wobei man die Kannenpflanzen bereits deutlich unter Gipfelniveau findet. Der Trail beginnt, wie nahezu alle Wanderwege auf den Seychellen, im Regenwald ... ... führt aber immer wieder durch offene Sandflächen mit teils interessanter Vegetation. Lycopodiella cernua Pandanus sechellarum Dendrobium crumenatum Nach einigen weiteren Metern bekommt man die ersten N. pervillei-Polster zu Gesicht. N. pervillei bildet kräftige Hochtriebe, die auch gerne mal in den Weg hängen. Alles in allem waren die Pflanzen an diesem Standort in allen Teilen größer, also die des Copolia und hatten eine auffällige Färbung des Deckels. Hier noch Fotos der typischen Luftrosettenbildung. Detailaufnahme der untypischen männlichen Infloreszenz und der Samenkapseln. Einige Blütenstände erreichten sogar eine Größe von 50 cm! Die Art war an nahezu allen Standorten, die ich besucht habe, recht erfolgreich im Beutefang. Neben vielen gefangenen Ameisen waren auch einige Mückenlarven in den Kannen zu finden. Etwas schattiger fand ich dann folgende Kannen. Keine N. reinwardtiana, sondern 20 cm große Hochkannen von N. pervillei! Auch die Bodenkannen waren deutlich größer als an anderen Standorten. Die Seychellen haben ebenfalls mit vielen invasiven Neophyten oder "Alien Species" zu kämpfen. Viele Habitate werden deshalb aufwendig mechanisch und chemisch restauriert. Das war's auch schon wieder - im nächsten Teil werde ich den Standort bei den Teeplantagen vorstellen. Viele Grüße Manuel
  2. Hallo, eigentlich wäre ja für diesen Sommer eine Reise nach Indonesien geplant gewesen. Da ich mir aber wenige Tage vor Abreise den Fuß gebrochen habe, fiel diese Expedition ins Wasser. Damit 2017 nicht ganz ohne einer botanischen Reise endet, habe ich spontan einen zweiwöchigen Trip auf die Seychellen gebucht, von dem ich gestern mit vielen Fotos im Gepäck heimgekommen bin. Die dort endemische Kannenpflanze, Nepenthes pervillei, habe ich an drei verschiedenen Standorten auf der Hauptinsel Mahé angetroffen. In den nächsten paar Wochen möchte ich diese Standorte näher vorstellen. Neben Standorten auf Mahé gibt es noch weitere auf der nicht weit entfernten Insel Silhouette (Thilo hat bereits mehrere Beiträge zu dieser interessanten Art verfasst). Durch die geographische Lage und Isolation hat sich N. pervillei unabhängig zu den restlichen asiatischen Arten entwickelt und besitzt somit einige Eigenheiten, die in der Vergangenheit dazu veranlasst haben, die Art in eine monotypische Gattung, Anurosperma, zu platzieren. Der Standort am knapp 500 Meter hohen Copolia zählt wohl zu einem der berühmtesten - so findet man sogar Fotos der Pflanzen von diesem Standort am internationalen Flughafen der Seychellen. Während meines Aufenthalts habe ich diesen zu verschiedenen Wetterlagen drei mal besucht. Der Pfad, der auf den Gipfel führt ist schnell gefunden und auch sonst ist der Berg einfach zu erklimmen. Der Trail führt durch Sekundärvegetation vorbei an vielen bedornten Palmen der Art Phoenicophorium borsigianum, die auch auf den Seychellen endemisch ist. Der englische Name "Thiefpalm" verrät schon, dass man diese Palme lieber stehen lassen sollte. Immerhin besitzen nur juvenile Pflanzen diesen Fraßschutz. Ebenfalls häufig auf Wanderungen findet man die Chinesische Flachslilie, Dianella ensifolia, die interessant schimmernde Früchte ausbildet und oft mit N. pervillei zusammen auf einem Standort vorkommt. Auf dem Plateau angekommen wird man sofort mit einem tollen Ausblick auf die Hauptstadt Victoria und die umliegenden Inseln belohnt. Das Habitat von N. pervillei erinnert eher dem von Heilamphora als Nepenthes. Die exponierte Lage von vielen N. pervillei-Standorten (besonders die des Copolia) spiegelt sich in den morphologischen Merkmalen der Pflanzen wider: gedrungene Pflanzen, ledrige Blätter und vergleichsweise kleine Kannen. Der Niederschlag rinnt über Rinnen im Granit schnell ab - so sind die Pflanzen völlig von häufig wiederkehrenden, meist kurzen, Regenschauern abhängig. N. pervillei bildet an einem Langtrieb viele weitere Rosetten, welche die typisch geformten Hochkannen ausbilden. Die Gesamtpflanzenanzahl ist also deutlich geringer, als man von den Fotos vielleicht erahnen möchte. Die einzigartig geformt und gefärbten Samenkapseln dieser Art. Sofern eine Möglichkeit zu klettern gegeben ist, werden ganze Bäume und Büsche einfach überwachsen, ... ... wenn nicht muss eben der Granit dafür herhalten. Eine besonders große Ansammlung, die Thilo vermutlich auch dokumentiert hat. Männliche Blütenstände konnte ich auf allen drei Standorten in Massen antreffen. Eine zweigefärbte Kanne. Auch einige Jungpflanzen waren anzutreffen. Hier mit interessant globosen Bodenkannen. Obwohl der gesamte Standort einen nachhaltig gesicherten Eindruck vermittelt, fand ich mmer wieder (meistens vereinzelt) vertrocknete Pflanzen. Mit letzter Kraft wird noch in die Samenproduktion investiert. Hier noch zwei Vogelperspektiven des Standorts. Ein Panorama des Morne Seychellois und den umliegenden Bergen. Mit seinen 905 Metern ist er der größte Berg der Seychellen und hauptverantwortlich dafür, dass der Copolia regelmäßig mit Niederschlag und Nebel versorgt wird. So, das war's vorerst vom Copolia. In den nächsten Teilen werde ich die Standorte am Trois Fréres und Morne Blanc vorstellen. Viele Grüße Manuel
  3. Siggi_Hartmeyer

    Nepenthes pervillei

    Besonders beliebt bei unseren Besuchern sind unsere N. pervillei. Aus Samen vermehrt, etwa 24 Jahre alt.
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