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  1. Hallo Zusammen! Man hört ja immer wieder, dass der Versand von Pameridea ohne Pflanzen nicht möglich sei und dass die Wanzen den Versand nicht überleben würden. Da ich weiß, dass kleine Spiderlinge teilweise quer durch die ganze Welt geschickt werden, hat mich das an der Behauptung mit den Pamerideae zweifeln lassen. Zufälligerweise hab ich jemanden in Schottland kennengelernt, welche zwar Roridula Pflanzen besitzt aber keine Wanzen. Durch meine doch eher üppige Fütterung den Winter über waren meine Roridula eindeutig überbevölkert und so kam 1 und 1 zusammen und ich habe mich dazu entschlossen es zu wagen und einige Wanzen auf dem Postweg zu verschicken... und ja den ganzen weiten Weg nach Schottland. Heute kamen sie nach 2 Tagen an und ALLE! haben es überlebt. Daher dachte ich, ich verfasse mal eine kleine Art "Anleitung" wie ich sie versendet habe. Menschen die mit dem Versand von Insekten vertraut sind wird das folgende wahrscheinliche langweiligen Zuerst einmal gab es Überlegungen nach einem geeignet Versandmittel in dem die Wanzen sicher sind. Die Wahl fiel schnell auf Filmdosen, da diese stabil sind und nicht allzu groß sind. Durch ein eher kleines und enges Gefäß wollte ich vermeiden, dass die Wanzen während des Versands unnötig hin und hergeschüttelt werden. Als das ganze fest stand gings zu ebay und ich habe 40 Filmdosen für ungf 7-8€ inkl Versand bestellt. Das geht selbstverständlich billiger, nur ist dann der Artikelstandort China und der Versand hätte zu lang gedauert... (Brexit sei Dank). Nachdem die Dosen ankamen, ging es dann ans präparieren dieser. Im Prinzip erstmal einfach nur Lüftungslöcher reinstechen bzw brennen. In den harten Dosenbecher ging das recht einfach mit einer Reißzwecke. Für den etwas weicheren Deckel habe ich eine Nadel genommen, diese erhitzt und dann Löcher reingestochen. Damit die Wanzen dann halbwegs gut geschützt sind wurden die Dosen anschließend mit feuchtem Zewa ausgefüllt. Zum Einen dehydrieren sie so nicht, zum Anderen haben die Wanzen eine Art Textur auf der sie krabbeln und sich festhalten können. Zudem reduziert das Papier nochmal deutlich das Volumen und die Gefahr des hin und herfliegens beim Versand. Ausgesehen haben die dann so: Anschließend kam der nervigste Teil des ganzen Unterfangens... das Absammeln der Wanzen von den Pflanzen. Für alle die es nicht wissen... Roridula sind echt verdammt klebrig und da das ganze nicht auf Wasserbasis ist, konnte man es nicht wirklich zwischendurch von den Fingern abwischen. Im Endeffekt hab ich mir eine Wanze rausgesucht und sie mit Hilfe meiner Finger und eines Zahnstochers so lange belästigt und genervt bis sie von der Blattbasis fluchtartig zur Blattspitze gelaufen ist. Danach wurde der Rückweg mit meinen Fingern versperrt und die Wanze ist entweder auf meine Finger geklettert oder hat sich fallen gelassen. Im Anschluss wurde sie einfach in eine Filmdose gesteckt und der Vorgang wurde mit einer anderen Wanze wiederholt. Ich persönlich habe mich entschieden 3 adulte Tiere in eine Filmdose zu stecken. Für zwei war der Platz einfach zu groß und bei mehr als 3 hatte ich Angst, dass die Tiere zusätzlichem Stress ausgesetzt sind. Wahrscheinlich kann man deutlich mehr Tiere reinsetzen aber ich wollte kein Risiko eingehen. Am Ende sah das ganze dann so aus: Verpackt wurden die ganzen Filmdosen dann in einer Heimchendose. Die übrigen Zwischenräume wurden dann mit feuchtem Küchenpapier gefühlt. Die Heimchenbox kam dann in ein gut gepolsterten Karton und dann gings ab zur Post. Verschickt wurde das ganze per normalem versicherten Paket. Losgeschickt wurde es vorgestern und heute morgen war es bereits da. Und wie bereits erwähnt, haben tatsächlich von den 20-25 Tieren die ich abgesammelt habe, alle den Versand überlebt und erfreuen sich bester Gesundheit! Ich hoffe der Beitrag war in irgendeiner Weise hilfreich für andere die ggf mal Wanzen verschicken wollten!
  2. Elvis Velten

    Ga3 Anleitung

    Hallo habe mal eine Frage zu Ga3, wie wird das genau angewendet? Möchte es für Knollen Samen verwenden, bin mir unschlüssig wie das genau geht. Einlegen ist klar aber wie geht es weiter? Dosierung ist mit auch nicht klar ? Mit freundlichen Grüßen Elvis
  3. Michael Welling

    Bau eines großen Moorbeets

    Hallo zusammen, da ich einige Fragen über mein Moorbeet bekommen habe, will ich in diesem Beitrag die einzelnen Schritte beschreiben, wie ich das fast 20 Quadratmeter große Hochmoorbeet angelegt habe. Kurz Info: Dieses Jahr haben ich mir vorgenommen, den Garten neu zu gestalten. Zu der Planung gehört eine Terrasse, ein großer Sandkasten, und ein Spielturm. Das Moorbeet hat den zentralsten Platz bekommen, weil der Standort der sonnigste Platz ist. Und von der neu angelegten Terrasse kann man direkt auf das Beet schauen. Nun zu Schritt 1: Als erstes habe ich den Umriss mit einem Spaten abgestochen, damit der Baggerfahrer auch den Nierenförmigen Umriss so ausbaggert, wie ich mir das vorgestellt habe. Schritt 2: Die Größten Unebenheiten mit einer Schaufel entfernen. Der Untergrund sollte so gut wie es geht sauber sein, keine Steine, oder andere scharfe spitze Gegenstände (z.B. Wurzeln). Alles was spitz und scharfkantig ist, kann später die Folie beschädigen! Dann habe ich mit einem Nivelliergerät die Höhen für die Kantensteine fest gelegt. Die Kantensteine die ich verwendet habe, sind richtige Pflastersteine! Schritt 3: Damit der Boden auch wirklich in Waage ist, haben wir einige Zentimeter Sand zum ausgleichen benutzt. Gefälle bei so einem großen Moorbeet muss unbedingt vermieden werden! Schritt 4: Nun wird das Vlies und die Teichfolie ausgelegt. Das Vlies nicht zu knapp überlappen lassen. Für ein Moorbeet ist eine Teichfolien Stärke von 0,5cm völlig ausreichend. Schritt 5: Jetzt werden die Wasserspeicher verteilt. Die verdeckten Wasserspeicher sind 20L Baueimer. Für die offenen Wasserspeicher habe ich ein kleines Teichbecken, und ein 90L Kübel verwendet. Bevor aber die Eimer verteilt werden, habe ich eine 3cm dicke Torfschicht auf der Folie verteilt. Damit ich die Folie nicht beschädige, und das der Sand eben bleibt, habe ich eine Platte mit einer Schaumstoff Unterlage benutzt. So hat man eine optimale Druckverteilung! Wenn die Eimer verlegt sind, dann werden die zwischen Räume mit gut durch gefeuchteten Torf gefüllt. Den Torf stets gut andrücken! Schritt 6: Endlich ist es soweit, man kann damit mit beginnen eine Landschaft zu formen. Natürlich gehören Schlenken und Bulten zu einem Moorbeet dazu. Auf dem rechten Bild habe ich eine Schlenke aus Torfsoden gemauert, wo sich mittlerweile U.australis komplett drin ausgebreitet hat. Schritt 7: Wo ich lange drauf gewartet habe, die Bepflanzung ! Die einzelnen Pflanzen sind Zonen zugeteilt worden. So z.B. kommt S.purpurea direkt an einen offenen Wasserspeicher, oder S.oreophila auf eine Bulte mit D. filiformis. Fertigstellung Anfang Juni: Aktuellstes Foto: An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Erich Maier bedanken, den ich im letzten Jahr besucht habe, und der mir viele Tipps mit auf den Weg gegeben hat. Sein Buch hat alle anderen Unklarheiten beseitigt :yes: Und die vielen Helfer, die das ganze Garten Projekt mit schwerem Gerät und einer Menge Freizeit erst ermöglicht haben. Ich kann allen nur raten sich gut zu informieren, besonders was die Bepflanzung angeht. Man erspart sich nicht nur Ärger, sondern auch eine Menge Geld Weitere fragen und Anregungen werden über diesen Beitrag beantwortet :yes: Viele Grüße Michael P.S.: Mein nächster Beitrag stellt das Moorbeet vor, was Bepflanzung angeht, und wie es sich im Laufe der Zeit entwickelt :happy:
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