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  1. Christian Voss

    Kleine Zwerge mal ganz groß

    Hallo zusammen, um mein neues Makroobjektiv (wen's interessiert, ein Canon EF-S 35mm f/2.8 Macro IS STM) zu testen und weil die Zwergdrosera zur Zeit so viele interessante Motive bieten, bin ich meinen Zwergen heute mal nicht mit dem Zahnstocher (zum Brutschuppenernten) sondern mit der Kamera zu Leibe gerückt. OK, später dann auch wieder mit dem Zahnstocher... Dabei sind Fotos von Brutschuppen, Blüten (was zu der Jahreszeit eher Ausreißer sind) ganzen Pflanzen und einzelnen Blättern entstanden, die einen interessanten Blick auf diese Miniatur-Drosera erlauben. Denn, um das nochmal zu verdeutlichen, die kompletten Pflanzen liegen irgendwo zwischen einem und vier Zentimeter Durchmesser und bei den Schuppen bewegen wir uns im einstelligen Milimeter-Bereich. Viel Spaß also mit den Bildern, die ich mal weitestgehend unkommentiert anhängen werde. Eine nahezu gelbe Variante von D. pulchella... Gehört zu den größten Arten und war früher fälschlichwerweise unter der Bezeichnung D. dichrosepala im Umlauf. Als Besonderheit unter den Zwergdroseraarten öffnet D. verrucata ihre weißen Blüten für mehrere Tage am Stück (auch nachts). Die Brutschuppen von D. nitidula sind relativ groß und flach. Im Vergleich zur Pflanze recht klein (etwa 1-2mm), dafür aber um so zahlreicher sind die Schuppen von D. pulchella. Die Art ist gut an den breiten Blattspreiten und der flachen Rosette zu erkennen. Eine der Kreuzungen von Dieter K... Die gleiche Kreuzung gibt's auch noch mit oranger Blüte und mit weißer Blüte und rotem Zentrum. Eine der kleinsten Arten, ausgewachsen etwa 1-1,5cm Durchmesser. War früher als D. aff. pygmaea im Umlauf. D. callistos zählt zu den größeren Vertretern und fällt durch ihre kräftig rot gefärbten Fallen auf. Hier ist die Brutschuppenproduktion noch am Beginn. Auch eine der großen Arten, die auch mit die größten Brutschuppen ausbildet ist D. gibsonii. Die Pflanzen bilden im Alter Stämmchen, die einige Zentimeter in die Höhe wachsen können. Mein fleißigster Brutschuppenproduzent momentan ist dieser Hybrid, übrigens auch eine Kreuzung von Dieter K. Das dürften etwa 100+ Schuppen pro Pflanze sein... Mit einem Hauch von Pink gehört die Blüte von D. mannii zu meinen Lieblingsblüten. Dieser Ausreißer blüht, während die Pflanzen wenige Zentimeter daneben noch Brutschuppen produzieren. Kommt immer wieder mal vor. Zum Schluss noch ein Blick auf die Nachfolgegeneration: D. barbigera war in dieser Saison eine der ersten Arten, von der ich Brutschuppen ernten und dann direkt auslegen konnte. So, das war's dann für heute. Mit dem Objektiv bin ich sehr zufrieden. Die eingebauten LED's sind unheimlich praktisch, um das Motiv auszuleuchten, das sich z.T. nur drei/vier Zentimeter vor der Linse befindet. Der Bildstabilisator und der wahnsinnig schnelle (und leise) STM-Autofokus-Motor machen's im Zusammenspiel mit den LED's echt leicht damit Makros "mal schnell aus der Hand" zu schießen. Klare Empfehlung von mir. Viele Grüße, Christian
  2. Michaela

    Ernten von Brutschuppen und Samen

    Hallo, nachdem ich mir unlängst meine erste Drosera mit Brutschuppen gekauft habe (standesgemäss etwas leichtes...roseana), und sich dort massenweise Brutschuppen bilden, hätte ich da ein paar Fragen an die Experten: Woran erkennt man, wann Brutschuppen reif sind (ohne sie gleich aus der Pflanze auf die Erde zu befördern) und wie kann oder könnte man sie ernten? Was passiert in der Natur damit (trägt sie der Wind weg, bleiben sie am Ort oder ähnliches?)? Und wenn ich schon dabei bin, mich zu überwinden: Ich hatte zwar schon Ansätze von Samen (capensis, aber gerade Blütenbildung bei einer anderen Art), aber ich weiss nie, wann die Samen wirklich reif sind. Woran erkennt man das, wie erntet man hier am Besten? Vielen Dank für Antworten, Michaela
  3. Hallo zusammen, die Intention dieses Textes ist, ein paar generelle Informationen zur Kultur der Zwergsonnentaue zusammen zu stellen, wobei sie in erster Linie meine eigenen Erfahrungen darstellen. Es gibt sicherlich noch viele andere Wege und Möglichkeiten, aber die grundsätzliche Idee ist in aller Regel ähnlich. Wasserversorgung: Wenn man sich die Brutschuppen unterschiedlicher Arten ansieht, wird schnell auffallen, dass sie recht unterschiedlich in Form, Farbe und Größe ausfallen können. Irgendwann habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Arten mit eher flachen Brutschuppen (z. B. pulchella, platystigma, occidentalis- und nitidula-Komplexe) eher später mit dem Austrieb beginnen als die Arten mit eher dickeren Brutschuppen, was auch der wesentliche Grund dafür ist, dass ich die meisten Brutschuppen ohne Küchenpapier verpacke. Zunächst bildet sich in den meisten Fällen die Wurzel. Aber auch wenn die Brutschuppen schnell mit dem Austrieb beginnen, haben sie in den ersten Tagen (ggf. auch Wochen) keine direkte Wasserversorgung, so dass sie auf eine ausreichende Luft- und Bodenfeuchtigkeit angewiesen sind. Wie man das löst, hängt ein wenig von der Höhe der gewählten Töpfe (je höher, desto trockener an der Oberfläche) und dem Substrat ab (sehr sandiges Substrat trocknet an der Oberfläche leichter aus, auch die Korngröße spielt eine Rolle). Ich mache es so, dass ich die neu angesetzten Töpfe die ersten Wochen abdecke und nach und nach die Abdeckung reduziere. Bei den hohen Töpfen (10-12 cm) sprühe ich anfangs einmal mit Wasser, um die Oberfläche gut anzufeuchten. Bei den etablierten Töpfen ist meist eine gewisse Moosschicht vorhanden. Da lege ich die Brutschuppen einfach auf das Substrat und decke nichts ab. In aller Regel wachsen die Brutschuppen auch unter diesen Bedingungen. Da aber die adulten Pflanzen bei mir relativ kühl stehen, eben deutlich langsamer. Licht: Die Brutschuppen treiben auch im Dunkeln aus, müssen dann aber später an das Licht gewöhnt werden. Das geht ohne größeren Aufwand und ist oft bei den Brutschuppen nötig, bei denen die Zeitspanne zwischen Ernte und Auslegen deutlich länger als eine Woche ist. In so einem Fall bilden die Pflanzen einen ersten, meist sehr blassen bis farblosen Trieb. Dann sollte man die Pflanzen anfangs dunkler stellen bzw. vor direktem Sonnenlicht schützen und nach und nach (innerhalb von 1-2 Wochen) die Helligkeit erhöhen. Ich pflanze sie oft auch so ein, dass nur die Spitze des Triebs aus dem Substrat herauskommt. Direkte Sonneneinstrahlung ist generell ok (wenn man nicht noch die Pflanzen abhärten muss), hat aber Einfluss auf die Feuchtigkeit von Luft und Boden sowie in abgedeckten Systemen natürlich auch auf die Temperatur. Generell gilt für die Zwerge: je heller, desto besser Beleuchtungsdauer: Sollte man den Luxus einer Zusatzbeleuchtung haben, kann man die Kleinen gerne auch relativ lang, z. B. 14 Stunden, dem Licht aussetzen. Das hat den Vorteil, dass die Pflanzen sich schneller entwickeln werden. Irgendwann wird aber vermutlich die Umstellung auf die natürliche Tageslänge anstehen. Da kann es sein, dass einzelne Pflanzen ein wenig unterschiedlich reagieren und z. B. auf Grund einer „verkürzten“ Tageslänge ein paar Wochen nach der Umstellung Brutschuppen bilden. Temperatur: Sicherlich nicht ganz überraschend ist die Aussage, dass bei niedrigen, d.h. einstelligen Temperaturen die Brutschuppen nur sehr langsam wachsen. Deshalb kann man sie auch im Kühlschrank eine Weile lagern, die Arten mit „flachen“ Brutschuppen sogar für mehrere Wochen, ohne dass ein Wachstum einsetzt. Irgendwann werden aber alle Brutschuppen entweder mit dem Wachstum beginnen oder schwarz werden. Für das möglichst schnelle Wachstum haben sich bei mir Temperaturen im Bereich von 15-20 °C tagsüber als recht gut erwiesen. Wie schon einleitend erwähnt, gibt es relativ viele Wege, schöne Pflanzen aus den Brutschuppen zu ziehen und andere mögen andere Bedingungen als besser empfinden. Auch wenn es nicht direkt zur Aufzucht dazu gehört, noch ein weiterer Kommentar zur Temperaturempfindlichkeit der Brutschuppen, da es hier immer mal wieder „interessante“ Aussagen gibt: Brutschuppen selbst sind relativ robust. Sie vertragen für gewisse Zeit auch leichten Frost, wenn auch bei weitem nicht so viel wie adulte Pflanzen und die Brutschuppen, die noch an den adulten Pflanzen sind. Umgekehrt scheinen sie auch relativ hohe Temperaturen (>30°C) für ein paar Tage zu vertragen, auch wenn sie dann natürlich schneller mit dem Wachstum beginnen werden als bei einstelligen Temperaturen. Substrat: Ich verwende meist ein Substrat aus gleichen Teilen Torf und Sand, manchmal auch einen leichten Überschuss Sand (bis zum Verhältnis 1:2). Der Sand hat meist die Korngröße 2-3 mm. Topfhöhe: Ein teilweise sehr wichtiger Parameter, wenn man im Sommer nicht allzu viel Mühe mit der Kultur während der Ruhephase haben möchte. Arten, die dauernd feucht bis nass stehen wollen, wachsen bei mir hervorragend in 7cm hohen Töpfen (omissa, pulchella, …). Dennoch werden auch diese Arten in 10-12 cm großen Töpfen bei mir größer. Arten, die bei entsprechenden Temperaturen im Sommer eine Ruhephase einlegen, sollten aber schon in eher 10 cm oder höheren Töpfen wachsen. Dann lässt sich wesentlich leichter die Feuchtigkeit im oberen Teil des Topfes steuern, so dass das Substrat zwar immer relativ trocken, aber zumindest im tieferen Bereich immer noch genug Feuchtigkeit enthält. Umgekehrt gilt leider, dass die Anzucht bei höheren Töpfen aus dem gleichen Grund schwieriger ist, weil das Substrat auch dann deutlich trockener ist, wenn man sie nicht gleich sehr tief in den Anstau stellt. Wie die Physiker sicherlich gerne erklären werden, ist der Abstand zwischen Wasseroberfläche des Anstaus und der Substratoberfläche entscheidend. D. h. wer höhere Töpfe wählt, muss sich überlegen, wie er anfangs die Brutschuppen feucht halten möchte. Ein praktischer Kompromiss wäre die Anzucht in Töpfen aus Torf (mit dem gewünschten Substrat gefüllt), die dann nach ein paar Monaten komplett in höhere Töpfe gesetzt werden. Das hat bei mir auch schon sehr gut funktioniert. Viel Erfolg! Dieter
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