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  1. Überraschung bei den Queensland-Sonnentau: Die Queensland-Sonnentau wurden schon früher (Culham & Gornall 1994) auf Naphtochinone getestet, aber die chemische Vielfalt in dieser Gruppe hat Jan Schlauer, Irmgard und mich veranlasst, zusätzlich die neue Hybride ("D. x Andromeda", 2-Methyljuglon + 7-Methyljuglon) zu untersuchen und im Verlauf auch die bereits publizierten Daten der Sektion Prolifera einer Neubewertung zu unterziehen, sowie deren Mikromorphologie zu vergleichen. Dabei stellte sich heraus, dass D. adelae und D. schizandra sowohl chemisch (7-Methyljoglon), als auch mikromorphologisch miteinander deutlich näher verwandt sind als mit D. prolifera (2-Methyljuglon), die zudem als Einzige der Gruppe noch Reminiszenzen von Schnelltentakeln besitzt. Auf die Schnelltentakelremineszenzen bei D. prolifera hatte ich schon vor Jahren hingewiesen, aber jetzt bestätigt auch die Chemie deutliche Unterschiede. Wer des Englischen mächtig ist, dem sei unser Artikel empfohlen. Er erschien im Septemberheft des Carnivorous Plant Newsletter (CPN): Chemistry and surface micromorphology of the Queenslandsundews (Drosera section Prolifera) Anmerkung: 2-Methyljuglon = Plumbagin, 7-Methyljuglon = Ramentaceon. Diese Chinone lassen sich recht einfach durch Dünnschichtchromatografie nachweisen und unterscheiden. Das Charmante daran ist, dass Hybriden aus Eltern mit unterschiedlichen Chinonen immer Plumbagin und Ramentaceon enthalten (Schlauer und Fleischmann 2016). Dadurch kann auch der hybridogene Ursprung von Pflanzen erkannt werden. Da staunten wir schon bei D. regia, D. ultramafica und diversen anderen Pflanzen. Auch in diesem Fall bestätigt das Vorhandensein beider Chinone in D. x andromeda gleichermaßen Theorie, Analytik sowie den Kreuzungserfolg von Kamil Pasek. Hier ein Foto der Arten:
  2. Meistens unerwähnt: Drosera hartmeyerorum zeigt zusätzlich neben den artspezifischen, gelbes Licht reflektierenden Emergenzen auch andere, die sich ganz ähnlich bei der "echten" D. indica, bei D. aquatica sowie D. nana finden. Chemisch bilden die genannten Arten statt Plumbagin (wie etwa bei D. serpens & D. finlaysoniana) das Chinon 7-Methyljuglon. Lediglich die - offensichtliche Hybride - D. indica zeigt in dieser Droserasektion beide. Daher ist die Chemotaxonomie ein gutes Werkzeug, diverse Arachnopusarten (Arachnopus = Spinnenbein) durch analytische Methoden (Beispiel: Dünnschichtchromatographie) eindeutig zu unterscheiden. Übrigens ist D. finlaysoniana bisher der einzige untersuchte Spinnenbeinsonnentau ohne Blattstiel (Petiole) der Plumbagin bildet. Zum Vergleich hier die Mikroskopaufnahmen der "echten" D. indica:
  3. Unser 2017 mit Jan Schlauer im Carnivorous Plant Newsletter (CPN) publizierter Artikel über den überraschenden Nachweis von 7-Methyljuglon (Ramentaceon) in australischen Sonnentau "Unexpected Discovery of 7-Methyljuglone in several Australian Sundews" (CPN 46/1, 2017), der darstellt wie diverse Arten auch aufgrund ihrer Chemie (Plumbagin oder 7-Methyljuglon) einzuordnen sind und eindeutig unterschieden werden können, ist jetzt auf ResearchGate und unserer Homepage online (PDF). Ebenso online ist unser gerade erschienener Artikel über weitere Untersuchungen der Chemie und Emergenzen in der Drosera Sektion Arachnopus "Sundew chemistry and emergences update" (CPN 47/1, 2018), an dem auch Holger und Anja Hennern als Autoren beteiligt sind. Hier zeigen wir, wie die beiden unterschiedlichen Naphtochinone in den Pflanzen gebildet werden und sich die Arten anhand ihrer Mikromorphologie unterscheiden. Für diejenigen, welche sich nicht nur für die Kultur, sondern auch für die wissenschaftlichen Aspekte der Sonnentau interessieren, stehen hier die Links: Unexpected discovery of 7-Methyljuglone (Ramentaceone) in several Australian sundews. Jan Schlauer, Siegfried R. H. Hartmeyer and Irmgard Hartmeyer (2017). Carnivorous Plant Newsletter Vol. 46/1:20-22. Sundew chemistry and emergence updates. Jan Schlauer, Siegfried R. H. Hartmeyer, Irmgard Hartmeyer, Holger Hennern, Anja Hennern (2018). Carnivorous Plant Newsletter Vol. 47/1: 10-17. Auf der Grundlage der Artikel haben wir begleitend zwei deutschsprachige Filme (mit englischen Untertiteln) auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht, die in Bezug auf die Mikromorphologie (Emergenzen) für diejenigen hilfreich sein können, welche das Englische eher weniger beherrschen (Links unten). Ein erklärendes Video über die Chemie der Drosera folgt später. Wer lediglich bestimmte Arten der Spinnenbein-Sonnentau anschauen möchte (z.B.: D. serpens, D. finlaysoniana, D. aurantiaca, etc.), findet diese in der Reihe "Sonnentau ID: Drosera xy" auf unserem Kanal auch als Kurzfilme. Besonders erfreut waren wir darüber, 2017 endlich die "echte" D. indica in Kultur zu haben und sie sowohl mit dem Mikroskop, als auch mittels Dünnschichtchromatografie untersuchen zu können. Über Jahre hatten sich als D. indica bezeichnete Samenportionen nach der Keimung im GWH immer wieder entweder als D. serpens oder D. finlaysoniana herausgestellt. Nachdem wir ebenfalls seit Jahren vergeblich nach Hybriden unter den "Spinnenbeinen" Ausschau hielten und alle Kreuzungsversuche fehlschlugen, zeigt jetzt ausgerechnet D. indica, die Typusart der Sektion, einen hybridogenen Ursprung, denn sie bildet im Gegensatz zu den übrigen (untersuchten) Arten der Sektion beide Naphtochinone gleichzeitig. Diese Eigenschaft als Nachweis für Hybriden wurde bereits veröffentlicht "Chemical evidence for hybridity in Drosera (Droseraceae). Jan Schlauer, Andreas Fleischmann. Biochemical Systematics and Ecology, 2016". Auch wenn das Thema Einigen zu trocken erscheinen mag, allen Autoren haben die Forschungen und überraschenden Resultate großen Spaß gemacht. Nicht zuletzt auch, weil sich die in der Literatur bei D. indica (Erstbeschreibung 1753) bis heute als Stipeln oder Haare bezeichneten Strukturen seitlich der Blattachseln als echte Emergenzen mit Xylem entpuppten, begleitet von Pilzemergenzen, die bei dieser Art "noch nie zuvor ein Mensch erwähnt hatte". Jaja, die "Fleischis" sind ein tolles Hobby und immer wieder für Überraschungen gut . Die Entwirrung des Indischen Sonnentau Schlamassels. Im Reich der Emergenzen: Drosera Sektion Arachnopus
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