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  1. Hallo, nachdem wir uns morgens auf der Eglin Airforce-Base umgesehen haben fuhren wir weiter in Richtung Osten. Unser Ziel an diesem Tag war ein Standort im Washington County, wo es die roten Drosera filiformis geben sollte. Auf dem Weg dorthin kamen wir aber noch an zwei, drei anderen kleinen Standorten vorbei. Den ersten Standort haben wir von der Autobahn aus gefunden. Am Wegesrand konnte man aus dem Auto heraus bereits deutlich Sarracenia sehen. Wir fuhren daher vom Highway ab und versuchten von der anderen Seite durch den Wald zu den Sarracenia zu gelangen. Al erstes ielen uns diese Optunien auf: Weiter im Wald fanden wir dann tatsächlich auch ein paar Sarracenia: Da wir noch ein ganzes Stück Weg vor uns hatten hielten wir uns hier nicht länger auf. Das Wetter war zu dem Zeitpunkt noch bestens. Leider sollte sich das gegen Abend ändern. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt kamen wir dann an der Stelle an, wo wir die roten D. filiformis finden sollten. Mittlerweile war das Wetter aber schlechter geworden, ein Gewitter zu langsam auf. Von der Stelle, wo wir unser Auto parkten mussten wir noch etwa einen halben KM durch Sand laufen, bevor wir die ersten Pflanzen fanden. Es wurde zunehmend dunkler, wodurch das Fotgrafieren zunehmend schwieriger wurde. Hier mal das, was sich noch machen lies: Daneben gab es dort noch jede Menge Utricularia cornuta: Mittlerweile stand das Gewitter kurz bevor. Da wir uns an einem See auf freier Fläche befanden mussten wir leider zu unserem Auto zurück. Wir haben es gerade noch rechtzeitig geschafft, um nicht voll in das Gewitter zu laufen. Da es in dieser Gegend nur noch sehr wenige Übernachtungsmöglichkeiten gibt fuhren wir bis nach Bristol weiter und quartierten uns dort in dem einzigen Motel des Örtchens ein. Mit ein paar kühler Bud Light (bei Aussentemperaturen von etwa 28°C und einer Luftfeuchtigkeit von konstant um die 90% sind kalte Getränke gold wert!) verbrachten wir den Abend vor unseren Motelzimmern und besprachen den Plan für den nächsten Tag. Christian P.S.: voriger Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36556-karnivoren-im-okaloosa-county-florida/ nächster Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36586-karnivoren-im-liberty-county-florida-teil-1/
  2. Hallo, nach den Standorten im Santa Rosa County sind wir Nachmittags weiter Richtung Osten gefahren und landeten schließlich an einem Standort im Okaloosa County. Die Pflanzen wuchsen hier in einer Senke nahe eines Sees. Bereits von oben konnte unser mittlerweile geschultes Auge die gelben Pflanzen deutlich erkennen. Als wir näher kamen wurde uns klar, dass es sich hier um einen enorm dichten Bestand von Sarracenia flava var. rugelii handelte: Zwischen den S. flava var. rugelii konnten wir auch eine Sarracenia leucophylla finden: Wo immer man zwei verschiedene Sarracenia findet ist auch mit Hybriden zu rechnen. In diesem Fall fanden wir die mit Abstand schönsten Sarracenia flava x leucophylla, die ich bisher gesehen habe! Die Bilder geben leider nichtmal halbwegs das her, wie es vor Ort gewirkt hat..... Daneben gab es dann noch ein paar Drosera filiformis var. tracyi und eine Pinguicula. An einer S. flava x leucophylla konnten wir dann noch beobachten wie eine der auf Sarracenia häufig vorkommenden Luchsspinnen Beute gemacht hat: Damit ging ein sehr erfolgreicher Tag zu Ende. Wo wir den Abend verbracht haben weiß ich auf Anhieb leider gar nicht mehr so genau (ein Problem, dass wir während der Reise oft hatten. Aufgrund der extrem vielen verschiedenen Eindrücke konnten wir ohne nachzuschauen teilweise nicht mehr sagen, wo wir zwei Tage zuvor waren.....) Für den nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen den Versuch zu starten, die Eglin Airforce Base zu betreten um dort nach Sarracenia zu suchen. Sicher kennt der ein oder andere diese Airforcebase (AFB) von Standortangaben seiner Pflanzen. Das Permit (da darf man ohne Genehmigung nicht drauf) dafür zu bekommen war etwas abenteuerlich, aber wir haben es schließlich geschafft. Bevor wir die Militärbasis betreten durften mussten wir uns noch ein Video anschauen, indem erklärt wurde, wie man sich richtig verhält, für den Fall, dass man dort Splittergranaten, Sidewinder-Raketen, Handgranaten u.s.w. findet. Dieses Video wird uns sicher noch etwas länger im Gedächtnis bleiben Todesmutig machten wir uns dann mit einer Karte auf der die aktuellen Speergebiete verzeichnet waren, auf den Weg. Es sollte auch gar nicht lange dauern, bis wir die ersten Karnivoren, in diesem Fall kleine S. leucophylla und D. intermedia fanden: Überall, wo es Wasser gibt, gibt auch diverse Libellen: In dem Fluss selbst fanden wir dann schließlich noch eine Utricularia: Da es an der Stelle nicht viel mehr zu sehen gab, beschlossen wir uns weiter auf die Suche zu machen. An einem kleinen Tümpel wurden wir dann auch fündig. Zuvor sollten wir aber noch auf diesen Freund treffen: Wie wir ein paar Tage später erfahren haben, hat es sich hierbei um eine sogenannte pygmy rattle snake, also einer Klapperschlange, gehandelt. Ein Biss von dieser Schlange ist wohl sehr unangenehm, wenn gleich auch nicht zwingend tödlich. Wir haben vorsichtig ein paar Bilder gemacht, bevor die Schlange dann ins Gebüsch verschwunden ist. Am Teich selbst haben wir dann wieder Karnivoren gefunden, hier waren vor allem die Utricularia cornuta erwähnenswert: Mit Drosera intermedia und capillaris gab es hier auch zwei Drosera-Arten. Tim und Thomas haben, glaube ich, im Wald auch noch Pinguicula gefunden. Gegen Mittag machten wir uns dann auf den weiteren Weg, für den späten Nachmittag wollten wir uns im Washington County einen Standort der roten D. filiformis anschauen, dazu mehr in ein paar Tagen. Gruß, Christian P.S.: voriger Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36497-karnivoren-im-santa-rosa-county-florida/ nächster Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36585-washington-county-florida-drosera-filiformis-red/
  3. Stefan H.

    Ein paar Blüten aus dem Moorbeet

    Hallo Ich wollte euch mal wieder ein paar sehr schöne Farbtupfer im Moorbeet zeigen. Deswegen habe ich mir mal die Kamera meines Vaters geschnappt und versucht dies bildlich festzuhalten. Vielleicht findet der Ein oder Andere ja auch Gefallen daran. Zunächst zwei Übersichtsbilder: Pogonia ophioglossoides U. cornuta {Algonquin Park, Ontario, Canada} Und zum Schluss noch ein Bild, welches dann doch keine Blüte zeigt, sondern die Falle meiner Dionaea 'Red Burgundy': Viele Grüße und schönen Sonntag! Stefan
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