Jump to content

Search the Community

Showing results for tags 'fulva'.

  • Search By Tags

    Type tags separated by commas.
  • Search By Author

Content Type


Forums

  • Lesenwertes
    • Lesenswerte Beiträge
    • Häufig gestellte Fragen
  • Gattungen
    • Aldrovanda
    • Byblis
    • Cephalotus
    • Darlingtonia
    • Dionaea
    • Drosera
    • Drosophyllum
    • Genlisea
    • Heliamphora
    • Nepenthes
    • Pinguicula
    • Sarracenia
    • Utricularia
    • Triphyophyllum & Präkarnivoren
  • Kultur
    • Krankheiten und Schädlinge
    • Zubehör für Karnivoren
    • Kulturformen und -methoden
    • Bestandslisten der Benutzer
  • Gesellschaft für Fleischfressende Pflanzen e.V.
    • Verein
    • Veranstaltungen
    • Wettbewerbe
  • Börse
    • Angebote
    • Gesuche
    • Auktionen
    • Pollen
  • Sonstiges
    • Fotos
    • Neuigkeiten
    • Karnivoren am Naturstandort
    • Natur
    • Fleischigeplauder

Marker Groups

There are no results to display.


Find results in...

Find results that contain...


Date Created

  • Start

    End


Last Updated

  • Start

    End


Filter by number of...

Found 3 results

  1. Hallo, das Sandsteinplateau im Norden von Australien stellt eine der unzugänglichsten und schönsten Landschaften des Kontinents dar. Bisher befanden sich jedoch alle besuchten Standorte unterhalb (bzw. am Rand) dieser riesigen Hochebene. In der Nähe der Jim Jim Falls/Twin Falls hatten wir zum ersten Mal die Gelegenheit eine Wanderung auf das eigentliche Plateau zu unternehmen. Zunächst musste jedoch wiedermal auf der furchtbar holprigen Piste der 50 Meter breite und knapp einen Meter tiefe Jim Jim Creek durchfahren werden: Beim durchfahren des Flusses sollte man besser nicht liegenbleiben, denn hier gibt es massenhaft Leistenkrokodile, worauf dieses Schild hinweist: Ein kleiner Weg führt zu Beginn der Wanderung auf das Plateau, welches etwa 200 Meter aus der Ebene herausragt. Der Ausblick vom Rand ist überwältigend! Das zerklüftete Plateau: Auf dem Plateau wuchsen direkt an einem schönen (krokodilfreien) Fluss die ersten Utricularia fulva: Hier wartet eine Spinne geduldig auf (vermutlich) den Bestäuber. Dies konnte ich übrigens an vielen weiteren Standorten (auch im Litchfield Nationalpark) sehr häufig beobachten: Drosera burmannii wuchs auch wieder an ziemlich extremen Standorten: Teilweise blühten sie sogar: Etwas weiter flussaufwärts befand sich ein einfach wunderschöner Ort mit kleinen Wasserfällen, Sandbänken und Flussinseln. Und genau hier befand sich auch die größte Population von U. fulva, die ich während der Reise finden konnte: Die Pflanzen wuchsen größtenteils in reinem Sand, wie man hier nochmal recht gut erkennen kann: Ein einzelner Blütenstiel mit Schatten: Eine Blüte unterschied sich von den anderen etwas: Diese Blüte war interessanterweise deutlich blasser, als die normalen: Und noch zwei Variationen: Viele Blütenstiele verzweigten sich sogar mehrmals: Nun zu einer Pflanze, die ich zunächst für eine U. fistulosa hielt, da diese Spezies (neben U. limosa) normalerweise die einzige aquatische Utricularia ist, die an Flüssen auf dem Plateau vorkommt. Wahrscheinlich handelt es sich jedoch um U. gibba, wobei allerdings kein einziger (dem NT-Herbarium) bekannter Standort dieser Art sich an solchen Flüssen befindet! Sie wuchs direkt neben der Population von U. fulva: Ganz in der Nähe lag eine schöne Flussinsel, wo neben einigen U. fulva auch schöne U. odorata anzutreffen waren: Auf dieser Insel befanden sich allerdings auch noch einige interessante Besonderheiten, wie zum Beispiel diese weiße Blüte von U. fulva: Oder diese ziemlich rote Blüte: Aber auch interessante nichtkarnivore Pflanzen gab es dort haufenweise. So war diese Insel übersät mit Stylidium rotundifolium! Die roten Blätter der Stylidien sind hier gut zu sehen (die blauen Blüten sind wieder die von Burmannia juncea): Grevillea sp. wuchs ebenfalls auf der Insel: Und auch zwei interessante Insekten konnte ich dort finden. Ein Schmetterling: Und eine Libelle mit fetter Beute :-) : Diese vielen Fotos geben allerdings nur einen kleinen Einblick in die einfach unglaublich schöne Natur auf den nordaustralischen Sandsteinplateaus. Dabei sind die meisten Arten eigentlich gerade im "Winterschlaf" gewesen. Während der Regenzeit muss die Natur dort förmlich explodieren! Leider kommt man dann nur aus der Luft (oder mit tagelangen Buschwanderungen) überhaupt in die Nähe dieser Regionen... Der letzte Bericht aus dem Kakadu Nationalpark wird von einem Gebiet auf einem anderen Plateau handeln, das es tatsächlich noch geschafft hat, die eben vorgestellte Landschaft an Schönheit noch zu übertreffen. Neben Utricularia fistulosa konnte ich dort auch noch die bei Weitem ungewöhnlichste Form von U. fulva antreffen. Aber auch für Drosera-Fans ist dann "endlich" auch wieder was Interessantes dabei! Viele Grüße, Thilo
  2. Hallo, nach der Vorstellung der "typischen" Karnivorenstandorte des Kakadu Nationalparks möchte ich nun einige besondere und ungewöhnliche Standorte vorstellen. Die recht abgelegenen Twin Falls sind nur über eine fast 70km lange, ungeteerte Piste zu erreichen. Der letzte Abschnitt davon ist so dermaßen holprig und sandig und es sind so viele (teilweise knapp einen Meter tiefe) Flussdurchquerungen zu bewältigen, dass man allein für diese ca. 20km über eine Stunde braucht! Das winzige Sträßchen sieht meistens so aus: Per Boot-Shuttle ging es anschließend weiter zum Rand des gewaltigen Sandsteinplateaus. Der Fluss hat hier eine über 100 Meter tiefe Schlucht in das Gestein gefressen. Bereits am Rand dieses Gewässers wuchsen die ersten Utricularia bifida bzw. odorata: Am Ende der Schlucht liegen die wirklich beeindruckenden, knapp 80 Meter hohen Twin Falls (die eher "Triple Falls" gennant werden sollten). Sogar mit Regenbogen: Bereits nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass die Felswand links der Wasserfälle teilweise vom Wasser überrieselt wurde. Nach ein wenig Kletterei konnte ich diese Stelle auch tatsächlich erreichen: Einige Drosera burmannii wuchsen hier teilweise auf dem blanken Felsen: Hier zusammen mit einer sehr schönen (noch unbestimmten) Stylidium. Ich werde wohl irgendwann auch mal die ganzen gefundenen Stylidium-Arten vorstellen. Da ist sicherlich auch die eine oder andere seltenere Art dabei. Diese Pflanze erinnert mich irgendwie sehr an Pinguicula: Das Highlight an dieser Felswand war allerdings eine kleine Population von Utricularia fulva. Nur wenige Meter weiter stürzen die Twin Falls in die Tiefe... Weiterhin konnte ich an der Felswand diese schöne Spinne finden: Und auch dieser Frosch lebt dort: Wirklich erstaunlich was sich an dieser unscheinbaren Felswand alles finden lässt! Auf dem Rückweg traf ich auch noch auf eine etwas größere Population von U. fulva, die entlang des Flusses wuchs: Die Jim Jim Falls liegen ganz in der Nähe der Twin Falls und sind ebenfalls nur über diese sehr schlechte "Straße" erreichbar. Der 200 Meter hohe Wasserfall ist umgeben von genauso hohen Felsklippen. Eine wirklich beeindruckende Szenerie! Am unteren Ende des Wasserfalls stehen im folgenden Bild zwei Menschen zum Größenvergleich. Und aus dieser Perspektive erscheint er sogar noch kleiner, als er in Wirklichkeit ist! Während der Regenzeit kommt hier so viel Wasser runter, dass man praktisch nicht zu dem Ort gelangen kann, von wo aus das Foto oben aufgenommen wurde. Nur aus der Luft kommt man dann überhaupt in die Nähe des Wasserfalls, der dann oftmals so aussieht: http://www.australia...wet-and-dry.htm In einem anderen Teil des Nationalparks befand sich ein ziemlich untypischer Standort von U. fulva unter großen Eukalyptusbäumen: Trotzdem wuchsen sie teilweise recht dicht: Hier eine Blüte mit dreigeteilter Oberlippe, was eigentlich nichts Besonderes ist. Dies konnte ich auch an vielen weiteren Standorten beobachten... Doch in diesem Fall besaßen ALLE Blüten des Blütenstandes diese auffällige Besonderheit! An diesem Standort konnte ich außerdem insgesamt mindestens fünf verschiedene Formen von U. fulva finden. Die beiden häufigsten Varianten: Und eine mit nur sehr wenigen roten Flecken: Eine fast weiße Blüte: Interessante Blütenform: Und eine irgendwie "gezackte" Variante: Zwischen die ganzen U. fulva Blütenmeere mischten sich vereinzelt einige U. bifida: Noch seltener traf ich auf U. chrysantha... Und auf U. caerulea: Dies ist übrigens auch der Ort, wo die in Australien wohl extrem (!) seltene U. subulata wuchs. Bilder davon habe ich bereits hier gezeigt: http://forum.carnivo...ria-aus-darwin/ Zum Schluss noch eine Nahaufnahme von Drosera burmannii: Dabei sind die eben vorgestellten Populationen von U. fulva noch nicht mal die beeindruckendsten. Die bei Weitem größten und sicherlich auch schönsten Populationen werde ich dann in den nächsten Beiträgen vorstellen. Dann ist auch ("endlich" ) wieder eine weitere, bisher noch nicht gezeigte Art dabei... Viele Grüße, Thilo
  3. Hallo, nach den Berichten aus der Region um Darwin möchte ich nun die ersten Bilder aus dem australischen "Outback" zeigen. Der etwa 100 km von Darwin entfernte Litchfield National Park gehört allerdings noch zu den am einfachsten zu erreichenden Sehenswürdigkeiten. Es gibt sogar noch einige (bzw. eine ) geteerte Straßen. Der Nationalpark ist berühmt für seine wunderschönen Wasserfälle, die über die Kante eines Sandsteinplateaus stürzen. Da aber Juli die absolute Hochsaison ist und die Hauptwasserfälle selbst von Reisebussen erreicht werden können, haben wir uns dazu entschieden, nur weniger bekannte (und nicht ganz so leicht erreichbare) Wasserfälle zu besuchen. Als erstes besuchten wir einen Bach, der über viele kleinere Kaskaden vom Sandsteinplateau in die Tiefebene stürzt. Der Weg führt etwas oberhalb des Gewässers durch typisches, nordaustralisches Buschland: Vollkommen unerwartet tauchten direkt an diesem Weg in scheinbar knochentrockenem Boden einige Petiolaris-Drosera auf: Hierbei handelt es sich wohl um Drosera brevicornis oder um D. darwinensis: Auch D. dilatatopetiolaris (?) war hier anzutreffen: Der Weg führte nun zu einigen der schönen Kaskaden: Ein Teil des selben Wasserfalls von oben aus betrachtet: Und noch etwas näher... :-) Dies sind keine Algen und auch kein "Unterwassergras"... Es handelt sich tatsächlich um nichts Geringeres als Utricularia fulva! Und zwar sogar (wenn ich das richtig verstanden habe) um rheophytisch, also in schnell fließenden Gewässern wachsende U. fulva! Leider waren hier keine Blüten anzutreffen. Diese werden wohl erst gebildet, wenn der Wasserfall austrocknet (also in diesem (Wasser-)Fall wohl im September/Oktober). Auf der Suche nach den ersten U. fulva-Blüten watete ich mit der Kamera durch den glasklaren und wunderschönen Fluss: Direkt am linken Ufer fanden sich einige U. odorata. Da es sich hierbei um einen ungewöhnlich schattigen Standort handelte, sind die folgenden Bilder leider nicht so gut geworden... Die Blüte der U. odorata: Und eine Spinne, die sich an einer Pflanze eingenistet hatte, bei der es sich auch um U. bifida handeln könnte (wegen dem sehr großen, oberen Kelchblatt): Die Blätter leuchteten regelrecht unterhalb der Wasseroberfläche hervor: Nach einiger Zeit erkundete ich einen winzigen Nebenbach etwas genauer: Plötzlich tauchten wieder jede Menge Utriculariablätter auf... Diesmal jedoch von Utricularia uliginosa. Hier mit zwei Wasserläufern: Diese Art ist von Indien bis Australien weit verbreitet, jedoch konnte ich trotzdem während der Reise nur zwei Standorte finden. Nur wenig oberhalb der U. uliginosa-Pflanzen befanden sich dann endlich die ersten Blüten von Utricularia fulva! U. fulva ist im Gegensatz zu den meißten Arten, die ich bisher vorgestellt habe, hauptsächlich in der Trockenzeit in Blüte. Während der Regenzeit sind alle Standorte dieser Art überschwemmt und sehen wahrscheinlich so aus, wie an dem oben gezeigten Wasserfall. Diese Population war im Vergleich zu den riesigen Teppichen im Kakadu National Park recht klein. Dafür gab es jedoch gleich zwei unterschiedliche Formen auf einmal. Nahaufnahme der Blüte: Und eine weitere Nahaufnahme der inneren Blütenorgane: Weiterhin konnte ich auf vielen Blüten wieder Spinnen beobachten, die möglicherweise geduldig (und hungrig ) auf die Bestäuber warten... Plötzlich landete eine wunderschöne, rote Libelle auf einem der Blütenstiele - ein einfach fantastischer Anblick! Diese Libellenart konnte ich auch an vielen weiteren Standorten von U. fulva beobachten. Die Blüten scheinen sie irgendwie magisch anzuziehen :-) . Hier kann man die fein geaderten Flügel der Libelle besonders gut erkennen: Zwei Skurrilitäten: Einige bereits sehr angefressene Blüten, die ich im U. leptoplectra- Beitrag bereits gezeigt hatte: Und eine Blüte mit dreigeteilter Oberlippe (dies war garnicht mal so selten der Fall): Zum Abschluss noch ein Bild der sogennanten "Greenants", die recht schmerzhaft zubeißen können: Ich hoffe, ich habe nicht das erlaubte Maximum an Bildern überschritten... Viele Grüße, Thilo
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue. Weitere Informationen finden Sie in unserer Privacy Policy.