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  1. Michael D.

    D. intermedia all green US Winterhärte?

    Hallo zusammen, ich bin vor einiger Zeit zufällig in den Besitz von D. intermedia all green US gekommen (ja sowas passiert wenn man bei Christian Klein bestellt xD) Und wollte nur mal rasch fragen ob diese Form genauso winterhart ist wie unsere Europäische. Ja? Nein? Schonmal Dankeschön im Voraus :) Mfg Michael
  2. Beautytube

    Utricularia australis / intermedia

    Hallo zusammen, nur im sicher zu gehen. Ich nehme an, diese Blüte ist eine U. australis und keine intermedia. Die hat sich dann wohl in den Bottich rein geschlichen! Bitte um kurze Meinung, ich bin, da meine aquatische Fleischisammlung gerade erst im Aufbau ist, da noch etwas unsicher, außerdem habe ich intermedia noch nie live blühen gesehen. Danke, Peter,
  3. Hallo, nach den Standorten im Santa Rosa County sind wir Nachmittags weiter Richtung Osten gefahren und landeten schließlich an einem Standort im Okaloosa County. Die Pflanzen wuchsen hier in einer Senke nahe eines Sees. Bereits von oben konnte unser mittlerweile geschultes Auge die gelben Pflanzen deutlich erkennen. Als wir näher kamen wurde uns klar, dass es sich hier um einen enorm dichten Bestand von Sarracenia flava var. rugelii handelte: Zwischen den S. flava var. rugelii konnten wir auch eine Sarracenia leucophylla finden: Wo immer man zwei verschiedene Sarracenia findet ist auch mit Hybriden zu rechnen. In diesem Fall fanden wir die mit Abstand schönsten Sarracenia flava x leucophylla, die ich bisher gesehen habe! Die Bilder geben leider nichtmal halbwegs das her, wie es vor Ort gewirkt hat..... Daneben gab es dann noch ein paar Drosera filiformis var. tracyi und eine Pinguicula. An einer S. flava x leucophylla konnten wir dann noch beobachten wie eine der auf Sarracenia häufig vorkommenden Luchsspinnen Beute gemacht hat: Damit ging ein sehr erfolgreicher Tag zu Ende. Wo wir den Abend verbracht haben weiß ich auf Anhieb leider gar nicht mehr so genau (ein Problem, dass wir während der Reise oft hatten. Aufgrund der extrem vielen verschiedenen Eindrücke konnten wir ohne nachzuschauen teilweise nicht mehr sagen, wo wir zwei Tage zuvor waren.....) Für den nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen den Versuch zu starten, die Eglin Airforce Base zu betreten um dort nach Sarracenia zu suchen. Sicher kennt der ein oder andere diese Airforcebase (AFB) von Standortangaben seiner Pflanzen. Das Permit (da darf man ohne Genehmigung nicht drauf) dafür zu bekommen war etwas abenteuerlich, aber wir haben es schließlich geschafft. Bevor wir die Militärbasis betreten durften mussten wir uns noch ein Video anschauen, indem erklärt wurde, wie man sich richtig verhält, für den Fall, dass man dort Splittergranaten, Sidewinder-Raketen, Handgranaten u.s.w. findet. Dieses Video wird uns sicher noch etwas länger im Gedächtnis bleiben Todesmutig machten wir uns dann mit einer Karte auf der die aktuellen Speergebiete verzeichnet waren, auf den Weg. Es sollte auch gar nicht lange dauern, bis wir die ersten Karnivoren, in diesem Fall kleine S. leucophylla und D. intermedia fanden: Überall, wo es Wasser gibt, gibt auch diverse Libellen: In dem Fluss selbst fanden wir dann schließlich noch eine Utricularia: Da es an der Stelle nicht viel mehr zu sehen gab, beschlossen wir uns weiter auf die Suche zu machen. An einem kleinen Tümpel wurden wir dann auch fündig. Zuvor sollten wir aber noch auf diesen Freund treffen: Wie wir ein paar Tage später erfahren haben, hat es sich hierbei um eine sogenannte pygmy rattle snake, also einer Klapperschlange, gehandelt. Ein Biss von dieser Schlange ist wohl sehr unangenehm, wenn gleich auch nicht zwingend tödlich. Wir haben vorsichtig ein paar Bilder gemacht, bevor die Schlange dann ins Gebüsch verschwunden ist. Am Teich selbst haben wir dann wieder Karnivoren gefunden, hier waren vor allem die Utricularia cornuta erwähnenswert: Mit Drosera intermedia und capillaris gab es hier auch zwei Drosera-Arten. Tim und Thomas haben, glaube ich, im Wald auch noch Pinguicula gefunden. Gegen Mittag machten wir uns dann auf den weiteren Weg, für den späten Nachmittag wollten wir uns im Washington County einen Standort der roten D. filiformis anschauen, dazu mehr in ein paar Tagen. Gruß, Christian P.S.: voriger Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36497-karnivoren-im-santa-rosa-county-florida/ nächster Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36585-washington-county-florida-drosera-filiformis-red/
  4. Guten Abend, am nächsten Standort, den sich Mark für uns ausgesucht hat, sollte es die ersten Dionaea unserer Reise geben. Dort angekommen fielen uns aber zuerst ein paar wenige S. flava und S. purpurea auf: Ziemlich schnell wurde uns klar, dass es an diesem Standort nur wenige Wochen vorher gebrannt hatte. Zum einen waren die Brandspuren noch deutlich zu sehen, zum anderen war der komplette Unterbewuchs kaum wieder neu ausgetrieben. Dies hatte zur Folge, dass sich die Pflanzen gerade erst wieder im Neuaustrieb befanden. Dies war insbesondere bei den Dionaea zu sehen. Die Pflanzen hatten gerade wieder die ersten Fallen gebildet, viele waren noch nicht geöffnet. Es war sehr interessant zu sehen, welche Auswirkungen das Feuer auf die Pflanzen hatte. Dionaea ist sehr gut auf Feuer angewiesen und gehört mit zu den ersten Pflanzen, die nach einem Brand wieder austreiben. Eine andere Pflanze, die zu diesem Typ von Ökosystem gehört, ist der Long Leaf Pine, Pinus palustris. Diese (und ähnliche Arten) Pflanze bildet an vielen Stellen den natürlichen Hauptbaumbewuchs dieser Ökosysteme. Hier konnten wir eine Pflanze, die sich noch im Grasstadium befindet, sehen. Wie man sieht, hat ihr das Feuer auch nichts ausgemacht: An einer anderen Stelle zeigte Mark uns ein paar Pinguicula lutea, leider ohne Blüte. Für mich noch sehr beeindruckend waren die wirklich sehr großen Drosera intermedia, die es dort auch zu sehen gab. Ich habe vorher solche großen Pflanzen noch nicht gesehen. Daneben gab es, wie fast immer, auch einige Drosera capillaris. Nach einiger Zeit fuhren wir dann weiter. Die Fahrt sollte etwas länger dauern, Mark versprach uns dafür aber weitere Dionaea. Er führte uns in ein abgesperrtes Gebiet im Pender County. Nach einer ausgedehnten Fahrt durch Waldwege (wenn man das überhaupt so nennen kann) parkten wir unsere Autos und liefen los. An dieser Stelle hatte es vorher nicht gebrannt und so konnten wir den deutlichen Unterschied gut sehen. Die Dionaea dort waren fast nur an den Blüten zu erkennen. Wären wir nicht zur Blütezeit dort gewesen, hätten wir wohl sehr lange suchen müssen. Das dichte Gras hat sie regelrecht versteckt. Hier und da haben wir etwas gemäht, um uns die Pflanzen anzuschauen. Schließlich konnten wir dann noch den Bestäubervon Dionaea bei der Arbeit an einer der Blüten entdecken. Fortsetzung folgt, dann wieder mit deutlich mehr Sarracenien Christian P.S.: Teil 1: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35725-karnivoren-in-north-carolina-teil-1/ Teil 3: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35872-karnivoren-in-north-carolina-teil-3/
  5. Berni Toller

    Karnivoren Ausflug

    Heute war ich mit nem Arbeitskollegen in der Nähe des Chiemsees unterwegs, um einige Karnivoren am Naturstandort zu sehen. Wegen des Hochwassers mussten wir ein paar Umleitungen fahren und nach einigen Orientierungsschwierigkeiten hatten wir den ersten geplanten Standort erreicht: Der Standort Drosera rotundifolia wuchsen direkt am Wegesrand Drosera intermedia Drosera überflutet ...beeindruckender Standort, wir verloren keine Zeit und suchten den nächsten Standort auf, der rund 15 km entfernt lag. Wir konnten die Drosera eigentlich garnicht verfehlen, sie wuchsen hier in Massen. Der Standort Drosera anglica Drosera rotundifolia Nach einer kleinen Pause machten wir uns auf den Weg zum letzten und für mich spannensten Standort. Dort angekommen entdeckten wir gleich mal Pinguicula vulgaris am Wegesrand. Nun ging es eine halbe Stunde nur bergauf... Nur noch ein paar Meter... und wir sind angekommen. Wer entdeckt sie? Pinguicula alpina am Naturstandort, mein Highlight des Tages Grüße, Berni
  6. Berni Toller

    Drosera bei Rimsting

    Heute war ich mal in Rimsting, das direkt am Chiemsee liegt unterwegs. Auf Tipp meiner Tante spazierte ich ca 10 Minuten durch den Wald, wo ich an nem kleinen See ankam. Der Weg führte eigentlich schon direkt zu den Drosera, also eher ein Standort von Karnivoren, der gemütlich zu erreichen ist. Der kleine See im Wald Sphagnumlandschaft am Ufer rotes Sphagnum mit Drosera rotundifolia D. rotundifolia D. rotundifolia D. rotundifolia D. anglica D. anglica D. anglica Angeblich gibts im Wald noch ne Stelle, die ich mir dann beim nächsten Besuch ansehn werde. Grüße Berni
  7. Hey Ich bin gerade auf alte (2010er) Bilder gestoßen, vielleicht gefällt dem Einen oder Anderen diese Drosera-Wiese ja genau so gut wie mir. :-) Die D. intermedia hat sich damals schön selber ausgesäht... Die D. anglica 'giant' ist irgendwie damals noch nicht richtig giant gewesen... aber eventuell liegt das auch an meinen etwas trockenen Kulturbedingungen (zumindest für anglica-Verhältnisse). Viele Grüße Stefan
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