Jump to content

Search the Community

Showing results for tags 'naturstandort'.



More search options

  • Search By Tags

    Type tags separated by commas.
  • Search By Author

Content Type


Forums

  • Recommended
    • Recommended posts
    • Frequently asked questions
  • Species
    • Aldrovanda
    • Byblis
    • Cephalotus
    • Darlingtonia
    • Dionaea
    • Drosera
    • Drosophyllum
    • Genlisea
    • Heliamphora
    • Nepenthes
    • Pinguicula
    • Sarracenia
    • Utricularia
    • Triphyophyllum & pre-carnivorous plants
  • Culture
    • Krankheiten und Schädlinge
    • Zubehör für Karnivoren
    • Kulturformen und -methoden
    • Bestandslisten der Benutzer
  • Gesellschaft für Fleischfressende Pflanzen e.V.
    • Society
    • Events
    • Competitions
  • Exchange
    • Offers
    • Wanted
    • Auctions
    • Pollen
  • Miscellaneous
    • Photos
    • News
    • Carnivorous plants in nature
    • Nature
    • Carnivorous plants talks

Find results in...

Find results that contain...


Date Created

  • Start

    End


Last Updated

  • Start

    End


Filter by number of...

Found 21 results

  1. Hallo zusammen, ich war Ende Mai mal wieder im Süden Bayerns im Urlaub und habe diesen mal gezielt nach Karnivoren gesucht und war dabei an 5 verschiedenen Mooren unterwegs. Ich bin auf jeden Fall fündig geworden, aber seht selbst. Hier ein paar Pinguicula vulgaris am ersten Standort Eine Orchidee An dieser Stelle wuchsen sehr viele Drosera rotundifolia Mahlzeit Alpenveilchen Das ist der 2. Standort. Hier wachsen neben d. rotundifolia auch d. intermedia, d. anglica und u. vulgaris (?) Schwer zu bestimmen, um welche Art es sich genau handelt, ich schätze aber es ist U. vulgaris. An diesem Wegesrand habe ich im letzten Jahr im Urlaub D. rotundifolia und P. vulgaris gefunden. Dieses Jahr habe ich leider keine D. rotundifolia am Wegesrand gesehen, dafür aber umso mehr Pingis. Das hier ist Enzian an einem etwas höher gelegenem Standort. Hier lag teilweise noch Schnee. Eine aus ihrem Winterschlaf erwachende P. alpina.
  2. Mossman

    Impressionen einer Moorwanderung

    Hallo! Ich habe gestern eine kleine Wanderung zum nahegelegenen Hochmoor (See-Eben-Moor) im steirisch-kärntnerischen Grenzgebiet unternommen. Das Feuchtgebiet der See-Eben befindet sich auf ca. 1500 m Seehöhe und hat eine Größe von 5,7 ha. Das Moor selbst ist etwa 0,7 ha groß. Das gesamte Moor ist selbstverständlich Naturschutzgebiet. Ich wünsche euch viel Freude mit den Fotos! Einige Fotos (nummeriert) zeigen Pflanzen der umliegenden Wälder, die ich auf dem Weg zum Hochmoor abgelichtet habe. Über Erläuterungen wäre ich dankbar, da ich mir bezüglich der genauen Spezies nicht immer ganz sicher bin. Danke und viel Spaß! 1. Diese Pflanze hat mir sehr gut gefallen. Wächst nahe einer Schotterstraße. Hat jemand eine Ahnung was das ist? 2. Sieht mir sehr nach Dactylorhiza maculata aus. Was meint ihr? 3. Dachte kurz an Cypripedien. Glaube nach Recherche, dass es Veratrum album (weißer Germer) ist. Sehr schöne Blätter jedenfalls. Der Randbereich des See-Eben Moors (Nord-Ostseite) weiter ins Zentrum... Das Moorauge Die Aufnahmen von D. rotundifolia sind stark vergrößert. Die Köpfe mit den Tentakeln haben in Wahrheit nur ca. 5 mm Durchmesser. Der Bestand war leider eher karg. Laut Beschreibung (HP des Naturkundemuseum Joanneum) sind hier Sphagnum fuscum und angustifolium vorherrschend, nahe des Moorauges habe ich aber auch kleine Bestände von tiefrotem Sphagnum gesehen, (möglicherweise rubellum oder magellanicum) Lg Alex
  3. Avatar | Karnivoren

    Pinguicula in Österreich

    Hallo Leute, ich war gerade für ein paar Tage in den österreichischen Alpen wandern und habe dort erfreulicherweise ein paar nette Standorte mit Pinguicula gefunden. Ob es sich um alpina oder vulgaris handelt, kann ich leider nicht sagen, da die Blüten schon verblüht waren. Natürlich habe ich ein paar Bilder gemacht und diese möchte ich nun mit euch teilen. Leider sind es nicht so viele Bilder. Hier der erste Standort: Hier der zweite Standort: Ich hoffe, dass euch die Bilder gefallen haben! Aller beste Grüße Jonathan
  4. Guten Abend! Eine kleine Empfehlung meinerseits: Wer mal zufällig in der Nähe von Bocholt/Borken ist und zwei, drei Stunden Zeit hat, dem empfehle ich sehr hier mal vorbei zu schauen! Drosera intermedia und vorallem rotundifolia wuchern hier an manchen Stellen regelrecht Das Hochmoor liegt direkt an der niederländischen Grenze. Von der niederländischen Seite aus gibt es einen schmalen Holzsteg, der mitten durch dieses wunderschöne Stück Natur führt. Die heimischen Karnivoren aber auch andere seltene Tier und Pflanzenarten werden einem hier regelrecht wie auf dem Silbertablett präsentiert. Liebe Grüße!
  5. Hallo zusammen! Endlich konnte ich auch einmal Karnivoren "in freier Wildbahn" entdecken. Am 1. Tag im Allgäu entdeckten wir in einem Hangquellmoor P. vulgaris ( bitte verbessern, falls falsch ) So sah der Fundort aus. Die Pflanzen waren durch den Regen ein bisschen matschig. Am nächsten Tag fanden wir direkt an einem Wanderweg P. alpina (Ich erkenne zwar keinen Unterschied zu P. vulgaris auf den Bildern, aber uns wurde gesagt, dass es ein P. alpina Standort sei). Hunderte von Pflanzen nur wenige Meter vom Weg entfernt ... Und schließlich D. rotundifolia in einem Hochmoor. Das Moor vom Berg aus gesehen ... ... und der Standort von unten. Überall wuchert munter D. rotundifolia. ... ... und fängt die Insekten. Ich hoffe die Bilder gefallen euch; vielleicht könnt ihr mir ja sagen, ob ich nun nur P. vulgaris oder P. vulgaris und P. alpina gefunden habe. MfG Bögger
  6. Fabian Müller

    Sarracenia Film

    Hallo Forum, bin beim surfen auf Youtube auf folgenden Film gestoßen. Über eine Stunde Sarracenien an verschiedenen Naturstandorten. Allerdings ohne Kommentare, lediglich musikalisch untermalt. Viel Spaß beim anschauen! Viele Grüße Minor
  7. Julius B.

    Wilde Orchideen in Schottland

    Liebe Pflanzenfreunde, ich will euch hier zwei Fotos von meiner letzten Schottland Reise (2015) zeigen. Ich habe in den torfigen Wiesen der Ilse of Lewis ein paar Exemplare einer kleinen wilden Orchideenart gefunden. Ziemlich sicher handelt es sich hierbei um Dactylorhiza fuchsii, Subspezies hebridensis, einer Unterart des Fuchs' Knabenkraut, die es nur im Norden Großbritanniens, hin und wieder in Nordirland aber vor allem auf den Hebriden gibt. Leider sind die Fotos nicht besonders gut geworden - das ärgert mich im Nachhinein etwas - aber immerhin besser als nichts, oder? Liebe Grüße der Schwabe
  8. Hallo Zusammen, seit kurzem bin ich in die USA nach Alabama gezogen. Dort werde ich das nächste halbe Jahr verbringen. Diese Zeit würde ich gerne nutzen um ein paar Naturstandorte aufzusuchen. Kennt ihr Standorte oder auch Anbieter von Karnivoren in und um Alabama? Wisst ihr wo ich Hurricane Creek finden kann? Vielen Dank für jeden Tipp! Viele Grüße, Daniel
  9. Hallo, ich habe mich mal beim Bund Naturschutz erkundigt, ob es wildwachsende fleischfressende Pflanzen in Bayern gibt. Es stellte sich heraus, dass sich ca. zwei Kilometer von meinem Wohnort einer der letzten Standorte für diese Pflanzen existiert. Hier ein paar Bilder :
  10. Guten Abend euch allen! Ich dachte mir bevor der Sommer in großen Schritten in den Winter übergeht mache ich doch noch einen kleinen Ausflug ins Grüne und habe bei meiner Wanderung durchs Moor nun meinen zweiten Naturstandort von Drosera rotundifolia entdeckt. Die Fläche auf der die Pflanzen wachsen ist ca 40 x 40 Meter groß, in diesem Bereich kommt D. rotundifolia aber zu Hauf vor, überall wo das Sphagnum noch nicht zu Hoch gewachsen ist. Der Weg welcher durch das Moor führt, führt direkt an dem Stück vorbei, an einigen Stellen könnte man die Droseras fast vom Weg aus anfassen, wenn man denn etwas längere Arme hätte Ein paar Schnappschüsse habe ich auch gemacht, sind nicht meine Glanzleistungen der Fotografie, aber ich will sie euch trotzdem nicht vorenthalten. Wenn man genau hin sieht erkennt man sie auf den Standortaufnahmen Hier schimmert es auch schon schön rot Und hier etwas dichter dran In diesem Sinne, euch allen ein schönes Wochenende Schöne Grüße, Andy
  11. Hallo zusammen, mich würde mal interessieren, wie es mit dem Wachstum von Sarracenia bei uns im Moorbeet (in bestmöglichster Lage, nicht im Schattenbeet etc.) verglichen mit dem Wachstum an den Naturstandorten in Nordamerika aussieht. Hier interessiert mich ein Vergleich von Wachstumsbeginn (erste geöffnete Schläuche, Bildung der ersten Blütenknospe...), Teilungsgeschwindigkeit und Wachstumsende. Diese Daten möchte ich dann mit den Pflanzen aus meinem, im Winter ungeschützten, Moorbeet vergleichen um festzustellen, wie groß die artabhängigen Unterschiede sind. Ich hoffe, dass sich einige melden die selbst schon mal an den Naturstandorten in Nordamerika waren bzw. Infos aus erster Hand liefern können um ein unnötiges gerate zu vermeiden Da man den Beginn nicht auf den Tag genau angeben kann reicht ein so gut es geht eingeschränkter Zeitraum natürlich auch. ----- Die winterharten Pinguicula und Drosera wachsen / vermehren sich vermutlich im Moorbeet genau so schnell wie am Naturstandort. (Wetter und Lage ist ja größtenteils ähnlich). Somit möchte ich diese in dem Thema nich behandeln. ---- Mir geht's hauptsächlich um alle Formen von Sarracenia (z.B. oreophila, flava, leucophylla, alata, rubra und purpurea) Hier reicht es vermutlich nur die leucophylla, purpurea, oreophila und flava zu betrachten, da man alata und rubra vermutlich auf Grund ähnlicher örtlicher Lage grob zu den flavas zählen kann. Ebenso konnte ich bei Flava, Alata, Rubra im Moorbeet einen ähnlichen Wachstumsbeginn feststellen. Da bei uns die Temperaturen/Sonnenstunden auch im Sommer unter denen am Naturstandort liegen kann ich mir gut vorstellen, dass dies ein entscheidender Faktor ist. Allerdings kann ich dem nicht bei jeder Art zustimmen. (bis jetzt noch nicht ) Hier mal eine Tabelle mit meinen Wachstumsdaten bzw. Fragen/Vermutungen: Leucophylla: Auf Grund der generell geringen Anzahl an Schläuchen vermute ich, dass das Wachstum ähnlich dem am Naturstandort ist. Also: max. 2-3 Schläuche pro Saison im Moorbeet und am Naturstandort? Die Höhe der Schläuche sollte allerdings stärker abweichen. Im Moorbeet ca. 50cm in Natur vermutlich deutlich größer? Ebenso vermute ich, dass sich leucophyllas am Naturstandort öfter teilen. Bei mir im Beet max. 1 neuer Wuchspunkt pro Jahr. Oreophila: Erste Blütenknospen sichtbar: Anfang April. Erste offene Schläuche: Anfang Mai. Sind die ersten Pflanzen (inkl. Hybride mit Oreophila) die mit dem Wachstum beginnen. Wachstum vermutlich wie am Naturstandort oder sogar besser, da auf Grund fehlender Trockenzeit bei uns die Bildung der Pyhlloiden kaum bzw. erst Ende des Sommers einsetzt? Sehr teilungsfreudig. Flava, Alata, Rubra: Ca. 2-4 Wochen hinter den Oreophila. Höhe der flava und alata ca. 60-70cm im Beet. Schlauchdurchmesser der flava aber bis zu 10cm. Vermutlich nur geringe Höhendifferenz zum Naturstandort? purpurea (versch. Formen, Standort: Kanada): Blütebeginn kurz nach Oreophila. Erste Schläuche: Ende Mai bis Anfang Juni. Ziemlich spät für die frostresistenteste Art überhaupt. Vermutlich auf Grund des am Naturstandort langen kanadischen Winters? Dafür längere Wachstumsphase bis ca. Mitte Oktober. Ich nehme an das diese Art bei uns stärker oder gleich wächst wie am Naturstandort? Ich freue mich auf interessante Infos. Die Tabelle werde ich eventuell noch genauer bearbeiten aber für's Erste sollte es reichen und meine Tastatur raucht jetzt auch Gruß toby
  12. Hallo, nach dem wirklich beindruckenden Splinter Hill Bog in Alabama machten wir uns auf den Weg zum Stone County von Mississippi. Dort gibt es eine sehr beeindruckende Population von Sarracenia alata. Dort wachsen alle möglichen Formen von Sarracenia alata auf einer riesengroßen Fläche. Von grünen Pflanzen bis zu tiefroten Pflanzen (also alle von S. McPherson beschriebenen Variationen) ist dort alles vorhanden. Die Vielfalt ist wirklich unwerfend. Bei der Benennung der Variationen bin ich recht großzügig vorgegangen. Es ist nicht immer möglich, jede Pflanze zu einer der Variationen zuzuordnen. Wer denkt, ich liege irgendwo falsch kann sich ja gerne melden (Für mich sind die Farbkonzepte bei Sarracenia-Variationen seit unserer Reise etwas zweifelhaft) Zuerst einen kurzen Überblick über den Standort: Etwas näher: Einzepflanzen: Neben den S. alata kommt dort auch noch S. psittacina vor: Sowie deren Hybride mit S. alata: Ein paar Tiere kann man auf Sarracenien immer finden: Neben den Sarracenia gibt es dort noch D. capillaris, sowie eine Pinguicula-Art:
  13. Hallo, nach unserem Besuch bei Meadowview (siehe hier) standen nun die ersten "echten" Naturstandorte auf dem Programm. Dazu hatte ich im Vorfeld Kontakt zu einem Pflanzenfreund in North-Carolina aufgenommen, der uns durch den Tag führen sollte. Um 8 Uhr morgens ging es bereits los. Da wir an diesem Tag richtig viel gesehen haben, werde ich den Bericht in mehrere Teile aufteilen müssen, damit es nicht zuviele Bilder auf einmal werden. Als erstes zeigte Mark uns einen angelegten Park in Wilmington. Leider wurden dort vor ein paar Wochen hunderte Dionaea gestohlen, so dass der Park ab sofort kameraüberwacht ist. Die Pflanzen dort waren sehr schön entwickelt, ein guter, gemütlicher Einstieg in den Tag Mark ließ sich leider nicht entlocken, welchen Plan er für den Tag hatte. Wir sollten ihm einfach folgen . wohin auch immer! Es sollte sich aber bald herausstellen, dass es sehr sportlich werden würde. Nachdem wir uns den Park eine Zeit lang angeschaut hatten, fuhren wir weiter. Der erste Naturstandort des Tages sollte bei Old Dock liegen. Der Ort ist dem ein oder anderen sicher von einer Standortangabe auf einem seiner Schildchen zu Hause bekannt. Wir fuhren mit unseren Autos in ein kleines Waldstück und blieben an einer Stelle stehen, wo wir nur schwer weiterfahren konnten. Von dort aus ging es zu Fuß weiter. Als erstes fielen mir einige schön rot ausgefärbte Sarracenia purpurea ins Auge: Wir liefen nun langsam durch das Waldstück und kamen an immer mehr Sarracenia vorbei. Neben den S. purpurea gibt es dort auch S. flava in diversen Ausprägungen: Die meisten S. flava hat einen kupferfarbenen Deckel, wodurch sie wohl am ehesten der Varietät var. cuprea zugeordnet werden können. Die Namenszuordnungen habe ich übrigens relativ großzügig vorgenommen, falls jemand hier und da einer anderen Meinung sein sollte. Als weitere Sarracenia kommt dort S. minor vor: Wo immer mehr als zwei Arten zusammenwachsen ist mit Hybriden zu rechnen. Hier fanden wir die folgenden (Bestimmung mag nicht immer ganz korrekt sein, wer weiß das denn schon.....): Drosera capillaris gibt es auch überall, daneben konnten wir noch D. intermedia (leider keine brauchbaren Fotos) und Utricularia subulata finden: Daneben fanden wir noch eine ganze Reihe an Pflanzen, von denen wir vermuteten, dass es Hybriden zwischen D. intermedia und D. capillaris sind. Mittlerweile hat sich rausgestellt, dass es sich um die sogenannten "long arm"-Form von D. capillaris handelt. Auch hier blieben wir wieder einige Zeit lang, sicher länger als Mark eingerechnet hatte. Als nächstes folgte eine kurze Fahrt und wir hielten wieder an. Nun sollten wir aber als erste keine Karnivoren zu sehen bekommen. Unter einem alten Stück Holz wohnt an dieser Stelle eine schwarze Witwe, die wir zuerst begutachteten: Da die Tiere ortstreu sind war es für Mark leicht, uns dieses Tier zu zeigen. Mit dem nötigen Respekt machten wir ein paar Bilder, bevor wir die Spinne wieder in Frieden ließen. Immerhin gab es ein paar Meter weiter wieder einige Karnivoren zu sehen. Am auffälligsten waren auch hier wieder die Sarracenia flava: In einem kleinen Teich, der leicht schlecht erreichbar ist, wenn man keine nassen Füße haben möchte wuchs Utricularia purpurea: Thomas hat sich ins Wasser getraut, er hat sicher auch ein paar gute Nahaufnahmen. Vielleicht zeigt er uns die ja noch Natürlich fehlen auch hier die Drosera nicht. Neben D. intermedia wuchs hier noch D. filiformis ssp. filiformis. Letztere freute uns besonders. Es sollte auch der einzige Standort sein, wo wir diese Unterart von D. filiformis zu sehen bekommen sollten. Gesamtansicht des Standorts: Nun war es schon 12.30 Uhr! So schnell kann es gehen. Sicherlich lagen wir hier bereits in Marks Zeitplan um einiges zurück, aber was soll's.... Soviel zum Vormittag dieses Tages. Gruß, Christian Teil 2: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35770-karnivoren-in-north-carolina-teil-2/ Teil 3: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35872-karnivoren-in-north-carolina-teil-3/
  14. Hallo alle zusammen, dieses Jahr werde ich meinen Urlaub in Namibia verbringen und ich habe im Internet gelesen, dass es Karnivoren in Namibia gibt. Leider konnte ich nicht herausfinden wo genau :dntknw: . Deswegen wollte ich fragen, ob vielleicht jemand von euch schon in Namibia war und fleischfressende Pflanzen gefunden hat oder es auch so weiß. Danke schon mal im Voraus . Boegger (Beitrag ins Geplauder verschoben, im "Karnivoren am Naturstandort"-Forum sollten nur Bilderpost sein, Christian)
  15. Christian Dietz

    Karnivoren bei Caledon

    Hallo, nach der sehr erfolgreichen Zeit in Nord-Südafrika zog es uns wieder Richtung Süden. Unseren nächsten Halt machten wir in Tulbagh, von wo aus wir uns den Matroosberg und die Gegend darum anschauen wollten. Wir hatten die - vermutlich irrsinnig Hoffnung - am Matroosberg Drosera acaulis zu finden. Die Pflanze wächst nur in den oberen Teilen dieses 2200m hohen Berges. Der Matrossberg ist übrigens als südafrikanisches Skigebiet bekannt. Dass wir dort auf Schnee treffen könnten war uns an und für sich als bewusst, dennoch wollten wir die Chance nutzten, uns dort umzusehen. Bereits bei der Abfahrt am frühen Morgen ließ uns das Wetter etwas im Stich. Es regnete allerdings nur leicht, so dass wir beschlossen trotz allem loszufahren. Wir erreichten den Eingang zum Naturreservat recht problemlos und haben es nach einigen Anläufen auch geschafft eine Genehmigung für die Wanderung zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns auf etwa 1150 Meter über Null, unser Ziel war es auf knapp 1900m zu gelangen. Der Berg lag oben in dichtem Nebel, es war nass, aber es regnete nur leicht. Nachdem wir nun also unsere Genehmigung hatten, für Notfälle unsere Kontaktdaten hinterlassen haben mussten wir mit dem Auto noch ein Stück fahren, bis wir zu der Stelle gelangten von wo aus wir loslaufen konnten. Das erwies sich mit unserem Auto als sehr problematisch, die Wege dort sind wohl tatsächlich nur auf größere Allradfahrzeuge ausgelegt. Der Aufstieg war kein Problem. Es ging relativ steil nach oben, was den Vorteil hatte, dass man schnell an Höhe gewinnt. Vermutlich hat genau dieser Umstand dazu geführt, dass wir das Wetter erst mal weitgehend ignorierten. Der Regen nahm mit jedem Meter nach oben zu, die Temperatur fiel immer weiter und der Nebel verdichtete sich. Trotzdem hatten wir schnell 1600 Höhenmeter erreicht. An Karnivoren haben wir bis zu diesem Zeitpunkt lediglich ein paar Drosera trinervia zu Beginn der Wanderung gefunden. Aber wer interessiert sich schon für diese Kraut, wenn es weiter oben Drosera acaulis und auch Drosera capensis geben soll Im Folgenden Begann es nun immer kälter zu werden, der Regen kam irgendwann direkt von vorne auf uns zu. Der Wind nahm von nun auch immer stärker zu. Gefühlt hatten wir sicher bereits die 0°C Grenze unterschritten, wir waren mittlerweile patschnass und begannen zu frieren. Zudem verlief der Weg von dort an fast nur noch eben, wir kamen kaum noch weiter nach oben. Bis auf Drosera trinervia waren keine Karnivoren zu sehen. Es fing an keinen Spaß mehr zu machen. Nachdem unsere Gesichter langsam anfingen einzufrieren und das Sprechen immer schwieriger wurde brachen wir die Aktion ab und begannen damit wieder zu unserem Auto zurückzulaufen. Wir hatten es immerhin auf 1650m geschafft . Karnivorentechnisch war dieser Tag nicht sonderlich erfolgreich. Trotz allem wird es einer der Tage werden, an dem wir uns noch lange zurückerinnern werden. Der nächste Tag sollte besser werden! Wir hatten im Vorfeld unserer Reise bereits mit Eric Green Kontakt aufgenommen und ein Treffen mit ihm vereinbart. Dies sollte am nächsten Tag stattfinden. Eric lud uns morgens zu sich nach Hause ein. Diese Einladung nahmen wir natürlich gerne an. Eric Green ist einigen sicher durch Drosera ericgreenii, die nach ihm benannt wurde, ein Begriff. Eric hat in den letzten Jahrzehnten enorm viele Erkundungen in Südafrika durchgeführt. Viele der Arten und Formen, die wir heute kultivieren gehen auf seine Sammlung zurück. Es dürfte schwer werden jemanden zu finden, der sich ähnlich gut da unten auskennt. Sein Ortsgedächtnis ist phänomenal, sein Wissen über Standorte gigantisch. Leider ist Eric gesundheitlich angeschlagen und kann daher keine größeren, anstrengenden Touren mehr machen. Nach dem Tag auf dem Matroosberg war uns aber auch nicht sonderlich danach. So entschlossen wir uns mit Eric zusammen einen Standort in der Nähe von Caledon zu besuchen. Dank Erics unfassbaren Gedächtnisses haben wir den Standort problemlos erreicht. Dieses Stück Land ist der einzig(?) bekannte Standort von Drosera coccipetala. Außerdem kommen dort noch Drosera zeyheri und Drosera cistiflora vor. Hier nun endlich ein paar Bilder:: Gruß, Christian voriger Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/34242-karnivoren-bei-nieuwoudtville nächster Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/34403-drosera-vom-bains-kloof
  16. Hallo, direkt nach unserer Ankunft in Kapstadt haben wir uns auf den Weg zu einem kleinen Nachmittgaspaziergang in Richtung Lion's Head gemacht. Bei sommerlichen Temperaturen ging es in Kapstadt los. Der Lion's Head gehört zum Tafelbergmassiv und ist aus vielen Teilen der Stadt deutlich zu erkennen. An diesem Tag waren die Berge alle wolkenfrei. Vom Lion's Head aus hat man einen wirklich schönen Ausblick auf den Tafelberg und die umliegende Gegend: Der Aufstieg auf den Lion's Head führt gegen Ende über ein, zwei Leitern und einigen etwas engeren Stellen, an denen Griffhilfen an die Wände montiert wurden: Neben jeder Menge interessanter Pflanzen gibt es auch einiges an Tieren zu sehen. Gegen Ende konnten wir dann auch die ersten Drosera unserer Reise finden. Es handelte sich dabei um Drosera trinervia, die wohl am weitest verbreitete Drosera in Südafrika: Der Abstieg gestaltete sich dann etwas komplizierter, da wir uns an einer Stelle offensichtlich verlaufen hatten. Querfeldein (also einfach senkrecht den Berg runter) haben wir uns dann bis nach Sea Point zurückgekämpft, von wo aus wir uns dann ein Taxi rufen liesen, um zurück in unsere Unterkunft zu fahren. Es sollte eigentlich nur ein gemütlicher Spaziergang werden, am Ende kam das erste kleine "Abenteur" unserer Reise raus Gruß, Christian nächster Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/34058-drosera-im-table-mountain-nature-reserve/
  17. Hallo, so langsam komme ich nun zum Ende mit meinen Bildern von Australien. Ein paar Arten möchte ich gerne noch vorstellen, unter anderem die beiden ähnlichen, kletternden Arten Drosera macrantha ssp. macrantha und Drosera pallida. Am einfachsten lassen sich die beiden Arten an der Behaarung (macrantha behaart, pallida glatt) unterscheiden. Christian
  18. Hallo, heute zur Abwechslung mal etwas für die Utricularia-Fans, Utricularia violacea und Utricularia tenella. Die Blüten beider Arten sind (verhältnismäßig) klein, was das fotografieren nicht immer ganz einfach macht. Gruß, Christian
  19. Hallo, Drosera porrecta und Drosera stolonifera sind ähnliche Arten. Beide bilden aus Basalrosetten entspringende Hochtriebe. Unterscheiden lassen sie sich am einfachsten dadurch, dass bei Drosera porrecta die Basalrosetten im Gegensatz zu Drosera stolonifera nicht am Boden aufliegen. Außerdem bildet Drosera porrecta oftmals lediglich einen Hochtrieb, währen Drosera stolonifera in der Regel mehrere ausbildet. Auf Drosera porrecta konnten wir dann auch die bekannten Raubwanzen (Gattung Setocoris, denke ich) finden. Gruß, Christian
  20. Hallo, auch wenn die drei Arten nicht viel miteinander zu tun haben, möchte ich sie dennoch in einem Beitrag zusammenfassen. Wir haben diese drei Pflanzen jeweils auf Granithügeln (in einer relativ dünnem Substratschicht) gefunden. Drosera yilgarnensis ist erst vor kurzem beschrieben worden. Die Pflanze war lange Zeit als Drosera peltata "western australia" bezeichnet wurden und als Gegenstück zu den östlichen Drosera peltata für Westaustralien gesehen worden. Wir haben diese Pflanze auf einem riesigen Granithügel in Nähe der Stadt Hyden gefunden. Drosera micropyhlla konnten wir auf unserer Tour auch nur ein einziges Mal im Cape Le Grand NP finden. Bei der folgenden Pflanze bin ich mir mit der Bestimmung noch nicht hundertprozent sicher, denke aber, dass es sich um Drosera modesta handelt. Schaut einfach selbst Gruß, Christian
  21. Hallo, zur Abwechslung zeige ich heute mal ein paar Bilder einer Zwergdrosera, die viele von uns sicher in Kultur haben. Wir haben Drosera scorpioides Pflanzen an zwei Stellen gefunden, jedes Mal an sehr sandigen Stellen. Christian
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue. Further information can be found in our Privacy Policy.