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  1. Hallo beisammen! Mit dem gestrigen Tag habe ich das vorläufig letzte meiner Projekte fertig gestellt. Zwei Pflanzenkübel unterschiedlicher Themen, leicht unterschiedlicher Herangehensweise und hierzulande anderer Kultur. Zum Vergleich stelle ich beide im selben Thread vor. Projekt 1, der ganzjährige Freilandkübel: Eines der in unseren Breiten üblichen meist unkomplizierten Minimoore, die man sehr gut z.B. in einer runden 90 Liter Mörtelwanne unterbringt. So geschehen vor 2 Wochen im Garten meines Bruders, der auch gerne fleischfressende Pflanzen in ganzjähriger Freilandkultur haben wollte. Also habe ich mein Beet ein bissl geplündert und ein paar Sachen bestellt, schon ging es ans Werk. Wer Matzes Videos kennt weiß eh schon, was ungefähr kommt. Gefäß auswählen, ggf. Loch ausheben so wie in unserem Fall, rein mit der Wanne, durchlöcherte Pflanztöpfe als Wasserspeicher einarbeiten so viele und so dicht es geht, Einfüllrohr platzieren und dann mit gut durchnässtem grobfasrigem Weißtorf auffüllen. Schon kann bepflanzt werden. Abflusslöcher haben wir keine gebohrt, die Wanne kann ruhig hie und da mal überflutet in Staunässe stehen. Bei einem Minibeet wie diesem sind auch Schlenken meiner Meinung nach sinnlos, das sind dann meist nur kleine algige Torflöcher, die im Sommer innerhalb kürzester Zeit trocken gehen, wenn man nicht ständig nachgießt. Genau das will man ja nicht fortlaufend tun müssen und außerdem hat man dann mehr Platz für Pflanzen. Teichfolien sind in diesem Fall auch nicht vonnöten, weder drinnen noch im Loch. Die groben Arbeitsschritte in aller Kürze in Bildern und anschließend das Ergebnis: Abschließend noch mit Pinienrinde über dem Unkrautvlies umrandet und fertig ist das winzige Moor mit dem riesen Appetit! Die Bewohner sind: Karnivoren: - Dionaea muscipula, typische Form mehrfach, rote Form, B52 - Sarracenia rubra, flava var. cuprea, alata, purpurea, leucophylla, oreophila, unbestimmer Hybrid x purpurea - Darlingtonia californica - Drosera rotundifolia, filiformis, intermedia, alles mehrfach. - Pinguicula grandiflora Portsalon Beach - Höchstwahrscheinlich Utricularia subulata weil die überall mit drin ist. Begleitpflanzen: - Kalmia angustifolia - Pogonia ophioglossoides mehrfach - Aster nemoralis mehrfach - Vaccinium oxycoccos - Calluna vulgaris - Andromeda - Erica tetralix - Anagallis tenella - Sphagnum Rot & Grün Die Pflanzen stammen überwiegend aus meinem Moorbeet, somit ursprünglich von Peter Kopf und in weitere Folge von Mathias "Matze" Maier, die Neuzugänge sind von Thomas Carow. Da ging ganz schön was rein, wir sind bislang sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wie geplant war nach erstmaligem Vollfüllen in den gesamten zweieinhalb Wochen gießen nicht notwendig, trotz Hitze. Bruderherz und Schwägerin haben eine mords Freude mit ihrem neuen kleinen Schmuckstück im Garten neben der Terrasse. Die Insekten freut es… weniger. Projekt 2, der Sommer - Freilandkübel: So, für mich hat‘s aber auch noch was sein dürfen, vielleicht ein kleiner Blickfang für die sonnige Terrasse? Im freistehenden mittelgroßen Pflanzgefäß aus Kunststoff auf Rollen während der wärmeren Frühjahreszeit über den Sommer bis in den Herbst mit nicht winterharten Karnivoren. Ich habe mich für Südafrikaner, (Südwest -) Australier und einen Brasilianer entschieden. Thematisch und von den Ansprüchen anders, trotzdem nicht unnötig kompliziert, wie ich denke. Die Arbeitsschritte ähneln denen eines jeden anderen Kübels mit feuchter Kultur stark, die Unterschiede hier sind lediglich ein niedrigerer Wasserspeicher mit Drainagelöchern, in diesem Fall auf knapp 12 – 14 cm Höhe, und einem sehr sandigen Substrat oberhalb des maximal möglichen Wasserstandes. Hier die Bilder zum Vergleich mit dem anderen Moorkübel, wie gesagt sehr ähnlich, außer dass das Wasser oberhalb der Topf – Weißtorf - Grenze gleich abfließt. Manche der Pflanzen meiner Wahl mögen ja angeblich keine Staunässe, feucht ist ausreichend. Der Rest wird mit einer Mischung aus grobfasrigem reinem Weißtorf, Perliten und körnigem kalkfreiem Quarzsand aufgefüllt. Ab ungefähr dem oberen Viertel oder Fünftel reduziere ich den Perlitanteil oder lasse ihn weg und erhöhe den Quarzsandanteil noch einmal kräftig, je höher ich zur Substratoberfläche komme. (Ich habe übrigens keine Ahnung vom Mischverhältnis. Ein locker sandiges Substrat ist dann locker und sandig, wenn es sich locker anfühlt und sandig aussieht. Oder sehr locker und sehr sandig. Um mehr kümmere ich mich nicht.) Mit der Deko bleibe ich spartanisch, eine Fingerwurzel, um das Einfüllrohr ein wenig zu kaschieren und ein kalkfreier Stein, der dem Ganzen im Bereich der Zwergdrosera, abseits der höher wachsenden Pflanzen am hinteren Rand, optisch etwas mehr Dimension verleihen soll. Nach dem Einpflanzen wird auch noch etwas reiner Quarzkies auf der Oberfläche verteilt und schon kann die subtropische karnivore Pracht in ihre erste Freiluftsaison starten! Die Überwinterung plane ich im Kellerraum unter Kunstlicht bei 10 – 15° durchzuführen. Die Übersicht und Nahaufnahmen der Pflanzen, bitteschön: Drosera regia, erholt sich gerade brav von einer Blattlausinvasion. Flankiert von Drosera capensis "hairy". Roridula gorgonias, leider ohne Pamerideae (derzeit nicht lieferbar). Trotzdem prachtvoll! Utricularia bisquamata "big purple flower" Cephalotus follicularis, dessen Wurzeln ich komplett freilegen und durchputzen musste, weil von Stylidium debile durchwuchert. Hoffe, er packt die Prozedur. Drosera scorpioides, Jungpflanzen aus Brutschuppen, mit der Pinzette übersiedelt. Ließen sich leicht freilegen, dennoch sichtlich gestresst. Drosera roseana Drosera pulchella Drosera omissa Drosera madagascariensis, bekam ich in Bonn geschenkt, als ich den GFP Stand mitbetreute. Lebt noch! Dankeschön! Drosera graomogolensis, meine kleine neue Favoritin, sogar meine Frau ist ganz angetan. Einfach der Hammer. All die hübschen Pflanzen stammen überwiegend von Thomas Carow, frisch geliefert! Die rubuste D. regia ist von Matze und der bisher unverwüstliche Cephalotus privat von Michael Wolloner (donkschee, Spezl!)! Das war's dann auch schon wieder, nun muss ich die Kultur halt noch erfolgreich durchbringen. Ich freu mich über meine kleine Minilandschaft, ich hoffe euch macht das Betrachten auch Spaß. Für Tipps und Kritik bin ich immer offen, bei dieser Zusammenstellung und Haltungsform mit einigen ganz neuen Exemplaren habe ich nämlich noch keine richtige Erfahrung. Beste Grüße und angenehmen Wochenstart! Michael
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