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  1. Christian Voss

    Waldbewohner aus dem nördlichen Australien

    Hallo zusammen, heute möchte ich mal ein paar Fotos meiner Queensland - Sonnentaue zeigen. Und bevor Wolfgang wieder fragen muss, hier mal kurz ein paar Informationen zur Kultur: Drosera adelae kultiviere ich (ehrlich gesagt, weil ich seit Jahren zu faul zum Umtopfen bin) in mehreren nebeinanderstehenden Töpfen in einem Torf, Quarzsand, Perlite - Mix mit einer "Deckschicht" aus lebendem Sphagnum. Die Töpfe stehen in dauerhaftem Anstau (tatsächlich ohne auch nur einen Tag trocken zu stehen). Da D. adelae als die "lichttolleranteste" der Three Sisters gilt, stehen die Töpfe offen unter zwei T8 Röhren á 36W im bekannten 840,865 - Mix. Drosera schizandra und Drosera prolifera haben's nicht so mit dem Licht, dafür mögen sie Feuchtigkeit um so mehr. Daher stehen diese beiden Arten in einem geschlossenen Zimmergewächshaus (diese Minigewächshäuser im Format 30x20) am äußersten Rand von drei T8 Röhren, so dass die D. prolifera gerade noch darunter steht und die D. schizandra nur ein wenig Streulicht von der Seite abbekommt. Als Substrat habe ich hier eine ca. 3cm dicke Schicht aus reinem Torf gewählt, auf der eine ebenso dicke Schicht aus lebendem Sphagnum liegt. Auch hier stehen die Pflanzen ständig mit den Füßen im Wasser. Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe, werden die D. adelae in ebenso ein Substrat umgepflanzt. Allerdings würde ich bei dieser Art die Abdeckung des Mini-Gewächshauses auf jeden Fall weglassen. Für alle drei Arten gilt, dass keine allzu hohen Töpfe/Gefäße gewählt werden müssen, da die Queenslander im Gegensatz zu z.b. südafrikanischen Drosera flach wurzeln und sich auch über diese Wurzelausläufer vermehren. Hier dann auch die angekündigten Fotos: Zunächst die D. adelae Töpfe. Hier meine ich, zwei Varianten dieser Art zu besitzen (ich habe die auch vor Jahren von unterschiedlichen Quellen bekommen). Eine bekommt kaum Farbe, hat eher cremefarbene Blüten und etwas breitere Blätter; die andere hat schmalere Blätter, die dafür aber dunkelrot werden und leuchtend rote Blüten hervorbringen. Die grüne: Die rote: Hier noch ein Bild der Wurzeln, die aus den Töpfen heraus durch's Wasser ziehen, um irgendwo Land zu finden, wo dann ziemlich schnell neue Pflanzen entstehen: So, weiter geht's mit den zwei anderen Schwestern. Hier finde ich die "Ausbreitungsfreudigkeit" immer wieder beeindruckend. Ob aus Wuzelausläufern oder einfach auf dem Substrat liegenden Blütenstielen, immer wieder sprießt irgendwo eine Jungpflanze. Drosera schizandra: Drosera prolifera: Ich hoffe, dass die Bilder gefallen und der ein- oder andere was mit den Kulturhinweisen anfangen kann. Alles in allem würde ich keine der Arten als besonders schwierig beschreiben und gerade für Setups ohne allzuviel Kunstlicht kann ich diese Arten sehr empfehlen. Schönen Abend, viele Grüße, Christian
  2. Christian Voss

    Meine Queensland-Schale 2018

    Hallo zusammen, nachdem Jürgen W. vor Kurzem ja schon einige schöne Bilder der Queenslander gezeigt hat, möchte ich mich anschließen und ein paar aktuelle Bilder von den Pflanzen aus meiner Queensland-Schale zeigen. Bei mir wachsen alle drei Arten (adelae, prolifera, schizandra) und der Hybrid 'Andromeda' kreuz und quer zusammen in einer 60x40-Schale und dürfen sich quasi unkontrolliert ausbreiten. Die Schale steht permanent in recht hohem Anstau (etwa 4-5cm) und wird von zwei T8-Röhren im bewährten 840/865-Lichtverhältnis beleuchtet. In medias res,... hier die Bilder: Beginnen wir mit Drosera adelae, der aus meiner Sicht einfachsten der drei Arten. Hier entwickeln sich im Moment unzählige Blütenstiele - einer war beim "Shooting" glücklicherweise schon weit genug, so dass ich auch ein Blütenfoto zeigen kann. Die Standard-Vermehrungsmethode dieser Art funktioniert über Wurzelausläufer, die sich kreuz und queer durch die Schale strecken. Viele der neuen Pflanzen tauchen so zwischen den Töpfen auf und quetschen sich dazwischen in Richtung Licht. Substrat scheinen sie nicht zwingend zu benötigen und wachsen seit Jahren einfach aus dem Wasser heraus. Die zweite zur Zeit blühende Art (nein, falsch, hier handelt es sich ja um einen Hybriden aus D. schizandra und D. prolifera) ist D. 'Andromeda', die Kamil Pasek von BCP (bestcarnivorousplants) vor ein paar Jahren herausgebracht hat. Große Blätter im Stile der schizandra an kurzen Stielen, die an die von D. prolifera erinnern, prägen das Erscheinungsbild dieses Hybriden. Die dritte im Bunde ist D. prolifera. Hier blüht noch nichts, daher von der leider kein Blütenfoto. Werd' ich aber nachreichen, wenn's dann so weit ist. D. prolifera vermehrt sich bei mir fast ausschließlich über Kindel, die an den äußeren Enden der Blütenstiele gebildet werden. Ähnlich wie bei D. adelae scheinen die Pflanzen zumindest lange Zeit ohne Substrat auszukommen. Manche der herunterhängenden Kindel sind über ein Jahr alt und wachsen fröhlich vor sich hin. Sobald ich sie dann auf's Substrat lege, bildet sich eine Wurzel, mit der sich die Pflanze dann verankert. Von D. schizandra hab' ich unter meinen Aufnahmen leider nur ein brauchbares Exemplar gefunden. Auch da muss ich nochmal was nachreichen. Die Art ist die jüngste in meinem Setup, entwickelt sich aber sehr gut und beginnt auch schon, sich zu vermehren. Bei dieser Art hab' ich momentan drei neue Austriebe direkt am Stamm der Mutterpflanze. Ob das die gewohnte Vermehrungsform dieser Art ist, kann ich noch nicht sagen,... wird die Zeit zeigen. Ja, das war's von meinen Queenslandern in diesem Frühjahr. Bleibt mir noch ein Hinweis auf einen älteren Thread von mir, der auch einen Haufen Bilder enthält. Leider sind darunter noch einige, die auf meinen ehemaligen externen Hoster verlinkt und daher nicht sichtbar sind. Werd' mich da aber in den nächsten Tagen drum kümmern (EDIT: Erledigt ). Viel Freude mit den Bildern, einen guten Start in die neue Woche und viele Grüße, Christian
  3. Hallo, Hier einige Bilder, die nach der ICPS-Konferenz im Juli 2014 entstanden sind - vielleicht sind diese Informationen vom Naturstandort ja einigen eine kleine Hilfe zur Kultur dieser Art. Drosera schizandra ist eine wirkliche Regenwaldart, denn diese Drosera kommt in Queensland am Mount Bartle Frare (und nur dort, die Art ist endemisch für diesen Berg, es gibt auch nur eine Handvoll Populationen in freier Wildbahn, sie gehört damit zu den gefährdeten Drosera-Arten) in gemäßigtem (und ganzjährig etwa klimatisch gleichbleibendem), immergrünen Regenwald vor. Obwohl der Norden Queenslands tropisch ist, ist es dort relativ kühl, wir hatten am Tag ca. 20°C, und früh morgens hatte es am Standort von D. schizandra lediglich 6°C! Habitat von D. schizandra am Mount Bartle Frere. Der Standort erinnert eher an ein typisches Nepenthes-Habitat im Bergwald Südostasiens, mit typischer Bergregenwald-Vegetation und Fauna (inklusive der terrestrischen Blutegel ). Drosera schizandra ist in aller Hinsicht ein „untypischer“ Sonnentau, was den Lebensraum betrifft: die Pflanzen wachsen in der Regel recht schattig, meist am Waldboden, wo sie lediglich Streulicht abbekommen. Zudem ist der Boden nicht einmal – wie für Drosera typisch- sehr nährstoffarm, die Pflanzen wachsen in rotem, lehmigem Regenwaldboden (über Granit), oftmals in der Laubstreu, meist mit recht hohem Anteil von organischem Material. Drosera schizandra wächst auch nicht besonders sumpfig, oder an sickerfeuchten Stellen, wie man das vielleicht von Drosera erwarten würde (und wie das die Schwestern D. adelae und D. prolifera tun). Der Boden ist nur leicht feucht – wenn es regnet (und das tut es dort fast täglich), erhalten die Pflanzen die nötige Feuchtigkeit. Eben vom Habitat her in aller Hinsicht eher Nepenthes denn Drosera... Suchbild: D. schizandra zwischen Regenwaldvegetation. Drosera schizandra zwischen Laubstreu Am Waldboden sind die Pflanzen grasgrün (die Ausfärbung die wir aus Kultur kennen ist meist viel besser!), dafür können einige Exemplare eine beachtliche Größe erreichen. Durch den häufigen Regen haben die meisten Pflanzen auch kaum Klebetropfen, bei den schattig wachsenden Exemplaren habe ich zudem kaum gefangene Beute beobachten können (laut Greg Burke wird die meiste Beute sowieso recht schnell von Ameisen gestohlen). Ich denke aber nicht, dass diese Art Beutefang überhaupt nötig hat, denn der Boden ist wirklich nährstoffreich genug. Wirklich dichte Bestände bildet D. schizandra vor allem an senkrechten Hängen, wo die Pflanzen auch nicht so stark vom Falllaub eingeregnet werden. Hier erinnern mich die Pflanzen auch gar nicht an eine Drosera, sie sehen eher wie eine tropische Gesneriaceae aus (oder vielleicht entfernt wie Pinguicula an einer Felswand). „Salat“ trifft es wohl auch. An einigen lichteren Stellen im Wald bekommen die Pflanzen etwas mehr Sonnenlicht ab, und sind dann auch etwas stärker ausgefärbt. Diese Exemplare standen zudem etwas geschützt im Regenschatten eines größeren Baumes, daher haben sie mehr Klebetropfen. Die Beute bei diesen etwas klebrigeren Exemplaren bestand aus recht wenigen Trauermücken und Pilzmücken, daneben habe ich auch noch einzelne größere Schnaken auf den Blättern klebend gefunden (also allesamt Nematocera, recht „schwache“ Mücken, die auch bei anderen Drosera-Arten häufig zur Beute werden und sich nicht leicht befreien können). Im Netz gibt es von dieser Exkursion auch noch Fotos mit einer größeren Langfühlerschrecken-Larve, die auf einem Blatt von D. schizandra klebt. Das war aber keine natürlich Beute, die hat jemand für ein Foto dort draufgesetzt, und ich habe später beobachten können, wie sie sich wieder vom Blatt befreien konnte. Allgemein ist D. schizandra keine wirklich effektive Karnivore mehr – aber ich denke, in diesem Habitat sind Klebefallen zum einen evolutiv höchst unpraktisch, und zum zweiten wohl auch nicht nötig. Greg Bourke hat dazu vor ein paar Jahren in der Zeitschrift „Carniflora Australis“ auch einen sehr interessanten Artikel geschrieben. Schöne Grüße, Andreas
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