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  1. Gilbolad

    Nepenthes veredelt/ grafted

    Ich habe mich gefragt ob man Nepenthes veredeln kann -wie es z.B bei Obstbäumen möglich ist. Theoretisch könnte man eine Art, die ein empfindliches Wurzelwerk hat auf eine Art mit einem sehr robustem Wurzelsystem setzten. Oder man könnte empfindliche Ultra Hochland Nepenthes auf eine Tiefland/intermediate Unterlage graften, so dass die Zuckerversorgung in der Nacht gewährleistet ist und die Haltung bei höheren Nachttemperaturen möglich wird -Fensterbank Villosa here we come-. (Hypothese warum Hochlandnepenthes eine Nachtabsenkung brauchen, siehe anderer Thread von mir) Bei mir war die Beschleunigung des Wachstums von einer kleinen Pflanze, die man auf eine große Unterlage pfropft die Hauptidee. Habe mich ein bisschen eingelesen, -wenige haben es probiert -doch es gibt eine Hand voll Bilder im Internet von erfolgreich veredelten Nepenthes. Also bin ich losgezogen und habe im Baumarkt eine kräftige/robuste Nepenthes besorgt, die als Unterlage herhalten sollte. Der Plan war eine Ventrata -hatten sie aber nicht da. Eine N. sanguinea (?) ist es dann geworden. Nun musste eine Nepenthes auserwählt werden, die für das Experiment geopfert werden konnte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich eine N. muluensis x lowii (ab jetzt m x l genannt), die nach mehreren Monaten kaum ein Stück gewachsen war. -eine Kreuzung die ich sehr mag und schwer zu bekommen war. Allerdings- wenn es glücken sollte, wäre eine (schneller) wachsende m x l doch etwas feines. Kein Risiko -Kein Spaß m x l vor dem veredeln: Wie ich vorgegangen bin: Ich habe ein scharfes Messer desinfiziert und bei der N. sanguinea den Kopftrieb direkt unter dem obersten Blatt abgeschnitten. Das nun oberste Blatt abgeschnitten, damit es nicht beim Arbeiten stört. Das Messer in der Mitte der Schnittfläche angesetzt und den Stamm ca. 1,5 -2 cm tief eingeschnitten. Die m x l habe ich Keilförmig "geschnitzt" ,da der untere Teil der Pflanze schon verholzt war. Dabei habe ich versucht eine möglichst glatte, ebene Fläche hinzubekommen. Den Spalt in der N.sanguinea habe etwas geöffnet um den m x l Keil vorsichtig so tief wie möglich einzuführen. dazu diese Skizze mit der genauen Postition: Hier ist auch der Unterschied im Durchmesser der Stämme dargestellt. Anschließend habe ich den Stamm auf der ganzen Schnittlänge mit Graftigtape (dünne Plastikfolie) mit wenig Druck umwickelt. Dann einen Plastikbeutel mit zwei kleinen Luftlöchern über die m x l gestülpt, damit sie nicht vertrocknet bis sie anwächst. (bis dahin hat sie ja keine möglichkeit Flüssigkeit aufzunehmen). Die Pflanzen wurden dann in mein Zelt mit der normalen LED Beleuchtung gestellt. (Temperatur um die 25C) Die N. sanguinea hat wenig Osmocote auf/in das Substrat und in ein paar Kannen bekommen. Dann hieß es warten und hoffen. Nach ca. 1-2 Wochen fingen die Blätter der m x l an ledrig auszusehen. Die ältesten Blätter wurden ganz braun und etwas weißer Schimmel war auf den meisten Blättern zu sehen. Also Plastikbeutel ab und den Schimmel abgewischt. Plastikbeutel wieder drauf. Zu dem Zeitpunkt hatte ich die Hoffnung schon verloren und wollte das Experiment abbrechen und mich ärgern, dass ich meine mühsam ergatterte m x l für das Experiment verwendet habe. Zum Glück war ich zu faul um die Pflanze wieder zu entedeln. Nach 3 Wochen verloren die Blätter ihren ledrigen Charakter und der Neutrieb zeigte erstes Wachstum -Nice. Den Plastikbeutel habe ich bis zur Fertigstellung des ersten neuen Blatts draufgelassen. Gesamtansicht nach 4 Monaten: Die sanguinea Unterlage fing nun an fleißig Seitentriebe zu bilden. Diese habe ich alle abgebrochen um keine Kraft zu verschwenden. Interessanterweise fing die m x l auch mit dem Seitentreiben an. Jede Internodie bildet seit dem einen Seitentrieb. Diese entferne ich so bald es geht. Nur einen habe ich gelassen -Den möchte ich irgendwann entfernen und eintopfen. Seitentrieb m x l : Kannen bildet sie auch fleißig: Veredelungs-Stelle Detail: Man beachte den Durchmesserunterschied von der Unterlage zur m x l. Außerdem die Zunahme des Durchmessers. Gesamtansicht nach 5 Monaten: Von oben: Abschließed kann man sagen, dass es auf jedenfall möglich ist Nepenthes zu veredeln. Das Wachstum scheint auch sehr ordentlich zu sein. Ich kann die Größenzunahme in dem 5 Monats Zeitraum leider nicht mit einer nicht-gegrafteten normalo m x l vergleichen. Was mir noch aufgefallen ist: Die muluensis x lowii bildet keine Hochkannen obwohl die Größe (Länge) der Grundlage zumindest für Intermediate Kannen reichen sollte. Da stellt sich dann die Frage wie die Einleitung der Hochkannen vonstatten geht... ich wäre ja von der Haupttrieblänge ausgegangen- alter kann es nicht sein, da ein Kopfsteckling von einer Ranke doch wieder Tiefkannen bildet. Mag auch an der Unterlagen Art liegen... Soweit einen schönen Tag noch. Grüße, Jeremiah
  2. Martin Hingst

    Darwinien in Südwest-Australien

    Hallo, heute möchte ich euch eine Gattung vorstellen, die ich besonders interessant finde - die Darwinien. Sie sind endemisch für Australien, mit dem Verbreitungsschwerpunkt im Südwesten von Westaustralien - Florabase nennt etwa sechzig gültige Taxa für WA, wobei viele Arten noch gar nicht offiziell beschrieben sind. Darwinia gehört zur Familie der Myrthengewächse, von denen es in SW Australien so viele spektakuläre Gattungen gibt. Die bekannteste ist Eukalyptus - aber gerade bei den Klein- und Zwergsträuchern findet man echte botanische Kostbarkeiten - wie z.B. eben die Darwinien (andere vielleicht nochmal später). Die meisten Darwinien sind seltene Pflanzen - es war immer etwas besonderes, eine zu entdecken. Die erste fanden wir bei Badgingarra - D. speciosa. Ich hatte zuerst keine Ahnung, was ich da vor mir hab. Aber irgendwie war klar - das ist was besonderes. In der Nähe des Mt Lesueur NP wuchs dieses skurrile Gewächs -D. sanguinea. Die kriechenden Blütenstände sind wirklich bizarr. Bei Eneabba wuchs D. neildiana - leider in der prallen Mittagssone. Nicht einfach, ein gutes Bild zu schießen. Schließlich noch die vielleicht schönste Art, die wir gesehen haben - D. leiostyla, am Mt. Trio in der Stirling Range. Die Fotos gehen auf Veras Konto - hat sie schön gemacht. Während ich Ilva den Berg hochgetragen habe (keuch), da war ans Fotografieren nicht zu denken ;-) Hoffe euch gefällts - viele Grüße Martin
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