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  1. Beautytube

    Aldrovanda Kultur mal anders

    Hallo zusammen, nachdem ich vor kurzer Zeit wahrscheinlich eine der größten Aldrovandasammlungen der Welt besucht hatte und dort die Kultur ziemlich genial erfolgt, wollte ich Euch das nicht vorenthalten. Außerdem habe ich heute wieder mal im Forum gemosert (umanaundagstenkat, verbale Vorbereitung auf Wien ) und möchte daher als Kompensation sozusagen, wieder mal was Positives von mir geben. Die Pflanzen werden in 3 Liter Gurkengläsern gehalten. Diese sind mit Carex Stroh gefüllt (ca. 3 cm). Das Carex wird vorher 3 Tage vorgewässert, um eine Gärung in den Pflanzgefäßen zu verhindern (Tip von mir, wenn man das im Freien macht, dann bekommt man super Mückenlarven, das ist DAS Hammerfutter für Zierfische, wo nach Gabe sicher abgelaicht wird). Es wird regelmäßig dieses vorbereitete Carex nachgegeben. Manchmal, bei Vorhandensein, wird mit Tümpelfutter gefüttert. Im Winter werden die Turionen im Kühlschrank bei knapp über null in alten Filmdosen gehalten. Die tropischen Arten werden bei ca. 15°C an der Fensterbank kultiviert. "Diese benötigen dann auch nicht so viel Licht". Die Gurkengläser sind mit einer umgekehrten Petrischale abgedeckt und werden regelmäßig angehoben, befeuchtet (um druckdicht zu sein, wenn man die wieder rauf legt) und dann wird vor dem Wiederrauflegen ins Glas kräftig rein gehaucht ("CO2 Düngung"). Die Gläser stehen dann entweder im Büro, oder sind im Freien in Wasser (Temperaturstabilisierung) versenkt: Zur Schattierung dienen diverse Netze, oder auch Bretter, die man über die Bottiche legt (der Abstand bestimmt den Grad der Schattierung). Auf diese Art werden auch diverseste Utricularien kultiviert, so z.B. die typischen europäischen Arten, wie auch tropische Formen darunter der Utricularia reflexa mit seinen "Championfallen" (ich dachte zuerst, die Pflanzen sind von Schnecken befallen, so groß sind die Utrikel). Das Ergebnis kann sich sehen lassen: "Es gibt auch einen Pilz, der die Pflanzen dann zeitweise dahinrafft". Er wird an der hellen, blassen Triebspitze erkannt, die Pflanzen zerfallen dann. Abhilfe gibt es keine. Der Pilz tritt bei höheren Temperaturen bevorzugt auf. So zumindest die Aussagen des Züchters. Hier noch ein schöner U. vulgaris aus der Sammlung: Nebenbei handelt sich bei dem Halter um einen Wissenschaftler der unbedingt gefördert gehört. Wir sollten ihn von der GFP aus wirklich unterstützen. Er arbeitet in einem botanischen Institut, das mit Geldmitteln sehr sparsam ausgestattet ist. Er erhält gefühlt 50 Aldrovanda Standortformen. Weiters betreibt er Forschung auf höchstem Niveau und untersucht die Bewegungsmechanismen der Fallen von Utricularia und Aldrovanda. Was mich (als Elektrotechniker) super beeindruckt hat: Er kann den Druck in einer Utricularia Falle messen!!! Das ist Irre! Er hat mir auch zugesagt, dass wir gerne mal einen Ausflug zu ihm machen können, dann gibt er für uns eine Extraführung. Ich halte meine Aldrovanden so ähnlich (Gurkengläserkultur im Gewächshaus, oder Teichpflanzkörbe schwimmend, oder Mörtelkübel mit Stickstoffziehern drinnen). Ich gebe immer Carex Stroh zur Kultur. Werde wohl da auch mal einen Bericht darüber schreiben. Hoffentlich hat Euch der Beitrag inspiriert. Schönen Sonntag. Peter.
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