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  1. Hallo zusammen, ich habe einige Freunde in den USA, die genau wie wir Interesse and fleischfressenden Pflanzen haben. Da jedoch das Hobby dort nicht sehr verbreitet ist, bzw. noch nicht so alt ist, würde ich ihnen gerne einige Pflanzen (so ca. 25-100 Stk.), die dort schwer zu kriegen sind, zukommen lassen. Jetzt ist die Frage welche Dokumente ich brauche und wo ich sie kriegen kann (CITES und Phyto?). Vielen Dank und viele Grüße aus Österreich.
  2. Hallo Zusammen, seit kurzem bin ich in die USA nach Alabama gezogen. Dort werde ich das nächste halbe Jahr verbringen. Diese Zeit würde ich gerne nutzen um ein paar Naturstandorte aufzusuchen. Kennt ihr Standorte oder auch Anbieter von Karnivoren in und um Alabama? Wisst ihr wo ich Hurricane Creek finden kann? Vielen Dank für jeden Tipp! Viele Grüße, Daniel
  3. Hallo, nachdem wir uns morgens auf der Eglin Airforce-Base umgesehen haben fuhren wir weiter in Richtung Osten. Unser Ziel an diesem Tag war ein Standort im Washington County, wo es die roten Drosera filiformis geben sollte. Auf dem Weg dorthin kamen wir aber noch an zwei, drei anderen kleinen Standorten vorbei. Den ersten Standort haben wir von der Autobahn aus gefunden. Am Wegesrand konnte man aus dem Auto heraus bereits deutlich Sarracenia sehen. Wir fuhren daher vom Highway ab und versuchten von der anderen Seite durch den Wald zu den Sarracenia zu gelangen. Al erstes ielen uns diese Optunien auf: Weiter im Wald fanden wir dann tatsächlich auch ein paar Sarracenia: Da wir noch ein ganzes Stück Weg vor uns hatten hielten wir uns hier nicht länger auf. Das Wetter war zu dem Zeitpunkt noch bestens. Leider sollte sich das gegen Abend ändern. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt kamen wir dann an der Stelle an, wo wir die roten D. filiformis finden sollten. Mittlerweile war das Wetter aber schlechter geworden, ein Gewitter zu langsam auf. Von der Stelle, wo wir unser Auto parkten mussten wir noch etwa einen halben KM durch Sand laufen, bevor wir die ersten Pflanzen fanden. Es wurde zunehmend dunkler, wodurch das Fotgrafieren zunehmend schwieriger wurde. Hier mal das, was sich noch machen lies: Daneben gab es dort noch jede Menge Utricularia cornuta: Mittlerweile stand das Gewitter kurz bevor. Da wir uns an einem See auf freier Fläche befanden mussten wir leider zu unserem Auto zurück. Wir haben es gerade noch rechtzeitig geschafft, um nicht voll in das Gewitter zu laufen. Da es in dieser Gegend nur noch sehr wenige Übernachtungsmöglichkeiten gibt fuhren wir bis nach Bristol weiter und quartierten uns dort in dem einzigen Motel des Örtchens ein. Mit ein paar kühler Bud Light (bei Aussentemperaturen von etwa 28°C und einer Luftfeuchtigkeit von konstant um die 90% sind kalte Getränke gold wert!) verbrachten wir den Abend vor unseren Motelzimmern und besprachen den Plan für den nächsten Tag. Christian P.S.: voriger Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36556-karnivoren-im-okaloosa-county-florida/ nächster Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36586-karnivoren-im-liberty-county-florida-teil-1/
  4. Hallo, nach den Standorten im Santa Rosa County sind wir Nachmittags weiter Richtung Osten gefahren und landeten schließlich an einem Standort im Okaloosa County. Die Pflanzen wuchsen hier in einer Senke nahe eines Sees. Bereits von oben konnte unser mittlerweile geschultes Auge die gelben Pflanzen deutlich erkennen. Als wir näher kamen wurde uns klar, dass es sich hier um einen enorm dichten Bestand von Sarracenia flava var. rugelii handelte: Zwischen den S. flava var. rugelii konnten wir auch eine Sarracenia leucophylla finden: Wo immer man zwei verschiedene Sarracenia findet ist auch mit Hybriden zu rechnen. In diesem Fall fanden wir die mit Abstand schönsten Sarracenia flava x leucophylla, die ich bisher gesehen habe! Die Bilder geben leider nichtmal halbwegs das her, wie es vor Ort gewirkt hat..... Daneben gab es dann noch ein paar Drosera filiformis var. tracyi und eine Pinguicula. An einer S. flava x leucophylla konnten wir dann noch beobachten wie eine der auf Sarracenia häufig vorkommenden Luchsspinnen Beute gemacht hat: Damit ging ein sehr erfolgreicher Tag zu Ende. Wo wir den Abend verbracht haben weiß ich auf Anhieb leider gar nicht mehr so genau (ein Problem, dass wir während der Reise oft hatten. Aufgrund der extrem vielen verschiedenen Eindrücke konnten wir ohne nachzuschauen teilweise nicht mehr sagen, wo wir zwei Tage zuvor waren.....) Für den nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen den Versuch zu starten, die Eglin Airforce Base zu betreten um dort nach Sarracenia zu suchen. Sicher kennt der ein oder andere diese Airforcebase (AFB) von Standortangaben seiner Pflanzen. Das Permit (da darf man ohne Genehmigung nicht drauf) dafür zu bekommen war etwas abenteuerlich, aber wir haben es schließlich geschafft. Bevor wir die Militärbasis betreten durften mussten wir uns noch ein Video anschauen, indem erklärt wurde, wie man sich richtig verhält, für den Fall, dass man dort Splittergranaten, Sidewinder-Raketen, Handgranaten u.s.w. findet. Dieses Video wird uns sicher noch etwas länger im Gedächtnis bleiben Todesmutig machten wir uns dann mit einer Karte auf der die aktuellen Speergebiete verzeichnet waren, auf den Weg. Es sollte auch gar nicht lange dauern, bis wir die ersten Karnivoren, in diesem Fall kleine S. leucophylla und D. intermedia fanden: Überall, wo es Wasser gibt, gibt auch diverse Libellen: In dem Fluss selbst fanden wir dann schließlich noch eine Utricularia: Da es an der Stelle nicht viel mehr zu sehen gab, beschlossen wir uns weiter auf die Suche zu machen. An einem kleinen Tümpel wurden wir dann auch fündig. Zuvor sollten wir aber noch auf diesen Freund treffen: Wie wir ein paar Tage später erfahren haben, hat es sich hierbei um eine sogenannte pygmy rattle snake, also einer Klapperschlange, gehandelt. Ein Biss von dieser Schlange ist wohl sehr unangenehm, wenn gleich auch nicht zwingend tödlich. Wir haben vorsichtig ein paar Bilder gemacht, bevor die Schlange dann ins Gebüsch verschwunden ist. Am Teich selbst haben wir dann wieder Karnivoren gefunden, hier waren vor allem die Utricularia cornuta erwähnenswert: Mit Drosera intermedia und capillaris gab es hier auch zwei Drosera-Arten. Tim und Thomas haben, glaube ich, im Wald auch noch Pinguicula gefunden. Gegen Mittag machten wir uns dann auf den weiteren Weg, für den späten Nachmittag wollten wir uns im Washington County einen Standort der roten D. filiformis anschauen, dazu mehr in ein paar Tagen. Gruß, Christian P.S.: voriger Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36497-karnivoren-im-santa-rosa-county-florida/ nächster Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36585-washington-county-florida-drosera-filiformis-red/
  5. Hallo, nachdem wir uns ausgiebig den S. alata-Standort im Stone County umgesehen haben führte unser Weg Richtung Süden ins Jackson County. Dort konnten wir an mehreren Standorten Karnivoren finden. Als erstes trafen wir auf eine Stelle, an der wir einige Drosera, Pinguicula primuliflora und S. alata fanden: An einem Standort etwas weiter südlich fanden wir dann wieder S. alata, auch hier wieder mit einem Frosch im Schlauch: Durch einen im Nachhinein glücklichen Zufall trafen wir im Sandhill Crane National Wildlife Refuge auf dessen Manager. Er kannte einige Stellen mit Karnivoren im Refuge, die er uns gerne zeigen wollte. Da wir so eine Chance sicher so schnell nicht wieder haben würden (das Refuge ist normalerweise nicht für Besucher zugänglich) stimmt wir zu und machten uns mit ihm auf den Weg ins Refuge. Wir hatten das große Glück ein Päärchen mit seinem Nachwuchs dieser scheuen Vögel beobachten zu können. Die Bilder sind leider nicht so gut, da die Tiere doch sehr weit weg waren und selbst meine 400mm an die Grenzen kamen: Im Refuge selbst konnten wir dann noch D. capillaris und U. purpurea sehen: Zum Abendessen wurde uns "The Shed" empfohlen. Das Blues-Restauran besteht im Prinzip nur aus einem Wellblechgebäude. Wie wir feststellen mussten war das Dach nicht ganz dicht, was einigen von uns (ich hatte die richtige Seite des Tischs gewählt) zum Verhängnis wurde. Hier mal ein Bild, das während des Regens in(!) dem Restaurant gemacht wurde: Damit ging ein ereignsireicher Tag zu Ende! Unsere nächsten Ziele waren nun die roten S. flava im Panhandle. Auf dem Weg dorthin wollten wir uns noch ein paar kleinere Standorte anzeigen. Bilder davon gibt es in ein paar Tagen. Gruß, Christian
  6. Hallo, nach dem wirklich beindruckenden Splinter Hill Bog in Alabama machten wir uns auf den Weg zum Stone County von Mississippi. Dort gibt es eine sehr beeindruckende Population von Sarracenia alata. Dort wachsen alle möglichen Formen von Sarracenia alata auf einer riesengroßen Fläche. Von grünen Pflanzen bis zu tiefroten Pflanzen (also alle von S. McPherson beschriebenen Variationen) ist dort alles vorhanden. Die Vielfalt ist wirklich unwerfend. Bei der Benennung der Variationen bin ich recht großzügig vorgegangen. Es ist nicht immer möglich, jede Pflanze zu einer der Variationen zuzuordnen. Wer denkt, ich liege irgendwo falsch kann sich ja gerne melden (Für mich sind die Farbkonzepte bei Sarracenia-Variationen seit unserer Reise etwas zweifelhaft) Zuerst einen kurzen Überblick über den Standort: Etwas näher: Einzepflanzen: Neben den S. alata kommt dort auch noch S. psittacina vor: Sowie deren Hybride mit S. alata: Ein paar Tiere kann man auf Sarracenien immer finden: Neben den Sarracenia gibt es dort noch D. capillaris, sowie eine Pinguicula-Art:
  7. Hallo, neben den Dionaea (siehe zweiter Teil des Berichts, Link am Ende) gab es an diesem Standort natürlich auch eine ganze Reihe hübscher Sarracenia: Und hier noch eines meiner Lieblingsbilder von diesem Standort: Nun sollte es auch schon weitergehen! Mark hatte sich für den Tag einen sehr sportlichen Plan ausgedacht. Es war mittlerweile bereits 17.15 Uhr und immer noch sollten zwei Standorte besucht werden. Da es zeitlich nicht mehr machbar (wir hatten vermutlich zuviel "getrödelt") und wir bereits müden waren berieten wir kurz unser weiteres Vorgehen. Mark wollte uns unbedingt noch einen Standort zeigen. Wir fragten ihn, wie weit es denn noch bis dahin sein, er sagte "nur" etwa 15 Meilen. Wir ließen uns also daruaf ein und fuhren los. Etwa 1 Stunde und 15 Minuten später waren wir da. Die 15 Meilen waren knapp 40 und der Weg war zudem noch eine Schotterpiste..... Es hat sich allerdings wirklich gelohnt, diesen Standort aufzusuchen. Wir standen plötzlich in einem riesen Feld voller Sarracenia flava. Zudem war das Licht gegen Abend herrlich! So hatten wir uns Sarracenien vorgestellt Die Pflanzen dort lagen alle zwischen den Variationen maxima und ornata. Ein paar Hybriden konnten wir auch finden: Wenn man sich etwas Zeit nimmt, kann man auch eine ganze Reihe an Tieren in und auf den Schläuchen finden: Christian P.s.: letzter Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35770-karnivoren-in-north-carolina-teil-2/ nächster Beitrag: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35987-sarracenia-oreophila-in-alabama/
  8. Guten Abend, am nächsten Standort, den sich Mark für uns ausgesucht hat, sollte es die ersten Dionaea unserer Reise geben. Dort angekommen fielen uns aber zuerst ein paar wenige S. flava und S. purpurea auf: Ziemlich schnell wurde uns klar, dass es an diesem Standort nur wenige Wochen vorher gebrannt hatte. Zum einen waren die Brandspuren noch deutlich zu sehen, zum anderen war der komplette Unterbewuchs kaum wieder neu ausgetrieben. Dies hatte zur Folge, dass sich die Pflanzen gerade erst wieder im Neuaustrieb befanden. Dies war insbesondere bei den Dionaea zu sehen. Die Pflanzen hatten gerade wieder die ersten Fallen gebildet, viele waren noch nicht geöffnet. Es war sehr interessant zu sehen, welche Auswirkungen das Feuer auf die Pflanzen hatte. Dionaea ist sehr gut auf Feuer angewiesen und gehört mit zu den ersten Pflanzen, die nach einem Brand wieder austreiben. Eine andere Pflanze, die zu diesem Typ von Ökosystem gehört, ist der Long Leaf Pine, Pinus palustris. Diese (und ähnliche Arten) Pflanze bildet an vielen Stellen den natürlichen Hauptbaumbewuchs dieser Ökosysteme. Hier konnten wir eine Pflanze, die sich noch im Grasstadium befindet, sehen. Wie man sieht, hat ihr das Feuer auch nichts ausgemacht: An einer anderen Stelle zeigte Mark uns ein paar Pinguicula lutea, leider ohne Blüte. Für mich noch sehr beeindruckend waren die wirklich sehr großen Drosera intermedia, die es dort auch zu sehen gab. Ich habe vorher solche großen Pflanzen noch nicht gesehen. Daneben gab es, wie fast immer, auch einige Drosera capillaris. Nach einiger Zeit fuhren wir dann weiter. Die Fahrt sollte etwas länger dauern, Mark versprach uns dafür aber weitere Dionaea. Er führte uns in ein abgesperrtes Gebiet im Pender County. Nach einer ausgedehnten Fahrt durch Waldwege (wenn man das überhaupt so nennen kann) parkten wir unsere Autos und liefen los. An dieser Stelle hatte es vorher nicht gebrannt und so konnten wir den deutlichen Unterschied gut sehen. Die Dionaea dort waren fast nur an den Blüten zu erkennen. Wären wir nicht zur Blütezeit dort gewesen, hätten wir wohl sehr lange suchen müssen. Das dichte Gras hat sie regelrecht versteckt. Hier und da haben wir etwas gemäht, um uns die Pflanzen anzuschauen. Schließlich konnten wir dann noch den Bestäubervon Dionaea bei der Arbeit an einer der Blüten entdecken. Fortsetzung folgt, dann wieder mit deutlich mehr Sarracenien Christian P.S.: Teil 1: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35725-karnivoren-in-north-carolina-teil-1/ Teil 3: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35872-karnivoren-in-north-carolina-teil-3/
  9. Hallo, nach unserem Besuch bei Meadowview (siehe hier) standen nun die ersten "echten" Naturstandorte auf dem Programm. Dazu hatte ich im Vorfeld Kontakt zu einem Pflanzenfreund in North-Carolina aufgenommen, der uns durch den Tag führen sollte. Um 8 Uhr morgens ging es bereits los. Da wir an diesem Tag richtig viel gesehen haben, werde ich den Bericht in mehrere Teile aufteilen müssen, damit es nicht zuviele Bilder auf einmal werden. Als erstes zeigte Mark uns einen angelegten Park in Wilmington. Leider wurden dort vor ein paar Wochen hunderte Dionaea gestohlen, so dass der Park ab sofort kameraüberwacht ist. Die Pflanzen dort waren sehr schön entwickelt, ein guter, gemütlicher Einstieg in den Tag Mark ließ sich leider nicht entlocken, welchen Plan er für den Tag hatte. Wir sollten ihm einfach folgen . wohin auch immer! Es sollte sich aber bald herausstellen, dass es sehr sportlich werden würde. Nachdem wir uns den Park eine Zeit lang angeschaut hatten, fuhren wir weiter. Der erste Naturstandort des Tages sollte bei Old Dock liegen. Der Ort ist dem ein oder anderen sicher von einer Standortangabe auf einem seiner Schildchen zu Hause bekannt. Wir fuhren mit unseren Autos in ein kleines Waldstück und blieben an einer Stelle stehen, wo wir nur schwer weiterfahren konnten. Von dort aus ging es zu Fuß weiter. Als erstes fielen mir einige schön rot ausgefärbte Sarracenia purpurea ins Auge: Wir liefen nun langsam durch das Waldstück und kamen an immer mehr Sarracenia vorbei. Neben den S. purpurea gibt es dort auch S. flava in diversen Ausprägungen: Die meisten S. flava hat einen kupferfarbenen Deckel, wodurch sie wohl am ehesten der Varietät var. cuprea zugeordnet werden können. Die Namenszuordnungen habe ich übrigens relativ großzügig vorgenommen, falls jemand hier und da einer anderen Meinung sein sollte. Als weitere Sarracenia kommt dort S. minor vor: Wo immer mehr als zwei Arten zusammenwachsen ist mit Hybriden zu rechnen. Hier fanden wir die folgenden (Bestimmung mag nicht immer ganz korrekt sein, wer weiß das denn schon.....): Drosera capillaris gibt es auch überall, daneben konnten wir noch D. intermedia (leider keine brauchbaren Fotos) und Utricularia subulata finden: Daneben fanden wir noch eine ganze Reihe an Pflanzen, von denen wir vermuteten, dass es Hybriden zwischen D. intermedia und D. capillaris sind. Mittlerweile hat sich rausgestellt, dass es sich um die sogenannten "long arm"-Form von D. capillaris handelt. Auch hier blieben wir wieder einige Zeit lang, sicher länger als Mark eingerechnet hatte. Als nächstes folgte eine kurze Fahrt und wir hielten wieder an. Nun sollten wir aber als erste keine Karnivoren zu sehen bekommen. Unter einem alten Stück Holz wohnt an dieser Stelle eine schwarze Witwe, die wir zuerst begutachteten: Da die Tiere ortstreu sind war es für Mark leicht, uns dieses Tier zu zeigen. Mit dem nötigen Respekt machten wir ein paar Bilder, bevor wir die Spinne wieder in Frieden ließen. Immerhin gab es ein paar Meter weiter wieder einige Karnivoren zu sehen. Am auffälligsten waren auch hier wieder die Sarracenia flava: In einem kleinen Teich, der leicht schlecht erreichbar ist, wenn man keine nassen Füße haben möchte wuchs Utricularia purpurea: Thomas hat sich ins Wasser getraut, er hat sicher auch ein paar gute Nahaufnahmen. Vielleicht zeigt er uns die ja noch Natürlich fehlen auch hier die Drosera nicht. Neben D. intermedia wuchs hier noch D. filiformis ssp. filiformis. Letztere freute uns besonders. Es sollte auch der einzige Standort sein, wo wir diese Unterart von D. filiformis zu sehen bekommen sollten. Gesamtansicht des Standorts: Nun war es schon 12.30 Uhr! So schnell kann es gehen. Sicherlich lagen wir hier bereits in Marks Zeitplan um einiges zurück, aber was soll's.... Soviel zum Vormittag dieses Tages. Gruß, Christian Teil 2: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35770-karnivoren-in-north-carolina-teil-2/ Teil 3: http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/35872-karnivoren-in-north-carolina-teil-3/
  10. Christian Dietz

    zu Besuch bei Meadowview in Virginia

    Guten Abend, vor mittlerweile etwas mehr als einer Woche sind wir wieder aus den USA zurückgekommen. Langsam bekomme ich einen Überblick über meine Bilder und werde nun nach und nach das ein oder andere, was wir gesehen haben zeigen. Die Reise begann für uns in Meadowview in Virginia. Phil Sheridan kannte ich bereits aus 2010, als ich zusammen mit Carsten Paul eine Woche mit ihm verbringen durfte. Da sich aufgrund unseres Fluges die Möglichkeit ergab, dort wieder vorbeizuschauen haben wir die Gelegenheit wahrgenommen. Phil hat uns für den Tag nach unserer Ankunft in seine Gärtnerei am Headquarter von Meadowview eingeladen. Dort durften wir uns alles in Ruhe anschauen, hatten ein gemeinsames Mittagessen und hielten am Nachmittag noch einen Vortrag über unsere Australien-Reise aus 2011. Wie man sehen kann werden die Pflanzen dort einfach in Beeten außen gehalten. Die wertvolleren Pflanzen stehen hinter dem Haus in einem abgeschlossenen Käfig. Es werden hauptsächlich Sarracenien gehalten, daneben aber auch ein paar winterharte Drosera, Utricularia, sowie diverse Begleitpflanzen. In seinem Gewächshaus gibt es dann noch ein paar Nepenthes zu sehen. andere Pflanzen: Aus dem Gewächshaus: Hinter dem Haus gibt es noch einen See. Dort wachsen Aldrovanda in Mengen: Phil hat in den letzten Jahren ein kleines Stück Wald, dass direkt an die Gärtnerei angegrenzt aufgekauft (Es nennt sich Duff McDuff Green, Jr. Birding & Wildlife Trail.). Dieses Gebiet hat er von fremden Bewuchs befreit, regelmäßig abgebrannt und schließlich dort ein paar S. purpurea angepflanzt. Wir wurden von Mike, einem der vielen ehrenamtlichen Helfer, durch dieses Stück Wald geführt. An den Bäumen sind die Brandspuren zum Teil noch gut zu erkennen: In diesem Frühjahr fand noch ein ganz besonderes Ereignis statt. Die 17-Jahres-Zikaden paarten sich. Leider waren wir für das Spektakel etwas zu spät und konnten nur die Reste der leblosen Körper finden: Mike hatte ein paar Tage zuvor noch ein gut erhaltenes Exemplar eingesammelt und konnte uns somit wenigstens zeigen, wie die Tiere aussehen, wenn sie noch leben: Neben den Pflanzen leben auch noch weitere Tiere in(!) und um den Sarracenia-Beeten. So z.B. diverse Frosch-Arten, einige Spinnen und diverse Libellen: Damit ging unser erster Tag recht enspannt zu Ende. Für den nächsten Tag war ein Ausflug nach Joseph Pines, einem stetig wachsendem Schutzreservat von Meadowview für Sarracenia aus Virginia geplant. Dazu demnächst mehr. Gruß, Christian
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