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  1. Jelauda

    komplexe Hybride

    Hallo ihr Lieben, ich hätte eine kleine Frage bezüglich komplexer Hybriden, also Pflanzen, deren Eltern Hybriden sind. In meiner kleinen, überschaubaren Sammlung habe ich eine n. ´bloody mary´, eine n. ´hookeriana´, eine n. ´ventrata´, eine n. ´rebecca soper´ und seit neustem eine kleine n. ´miranda´. Alles nur pflegeleichte Hybriden, von denen bisher nur meine ventrata geblüht hat. Ich habe gelesen, dass Kreuzungen zwischen Hybriden quasi eine Wundertüte sind, da man nie genau weiß was rauskommt und das finde ich ganz faszinierend. Nun habe ich auch gelesen, dass Samen von Hybriden mit zunehmender Komplexität nicht gut bis gar nicht keimen, was meinem kleinen Traum eines pflegeleichten Nepenthes Waldes verunsichert. Daher meine Frage: Hat einer von euch schon Erfahrungen mit komplexen Hybriden gemacht, vllt. sogar mit einer der oben genannten Hybriden? Habt ihr Tipps oder Links, die sich mit dem Thema befassen? Freue mich über jede Antwort, LG David
  2. Hallo, als Einführung: Der Thread ist dafür gedacht, dass hier jeder seine Erfahrungen teilen kann. Ich hatte selbst lange gesucht, um etwas zu den Themen zu finden und habe ein paar eigene Erfahrungen gemacht. Das bedeutet aber nicht, dass andere Kulturmethoden nicht genauso zielführend sein können - deswegen hoffe ich auf rege Teilnahme. Ihr könnt auch gerne Erfahrungen zu anderen Arten der Sektion Orchioides teilen oder Fragen stellen Utricularia Humboldtii Kultur: Bei mir wachsen die Pflanzen in einem wassergefüllten Behälter, dessen Wasserstand von einem Zentimeter bis meistens zur Hälfte der Pflanztöpfe reicht. Die Pflanzen stehen dann am Fensterbrett über der Heizung. Grosses aber: Das funktioniert nur gut, wenn die Blätter auch entsprechend "hart" sind und Laub als fest ist. Ansonsten muss man die Pflanze entweder vorsichtig an eine solche Kultur gewöhnen oder es lassen. Die Pflanze verbreitet sich selbst durch Stolone - sehr lage "Tentakel" die erst wie Blattansätze wirken aber dann nur Stängel sind. Sobald sie ein geeignetes Substrat finden, ankern sie sich fest und bilden Wurzeln. Stellt man einen Topf so hin, dass sich ein Stolon darin vergräbt, bekommt man meist irgendwann Blätter und kann so die Pflanze "teilen". Als Beispiel mein Set-up (ja, Chaos)...man erkennt auch die Substrate: Substrat: Da die Art ursprünglich eher aquatisch in Bromelien zu finden ist, ist eine Kultur in Bromelientrichtern oder Heliamphora-Schläuchen mögich. Ich kenne einige, deren Pflanzen so wachsen und die dann durchs Set-up wandern. Bei mir wachsen die Pflanzen am besten in lebendem Sphagnum oder in einer sehr lockeren Mischung aus Sphagnum/Perlite und sehr grobem Bims, jedoch scheint bei meiner Variation einfach nur "locker" die Voraussetzung zu sein: Wächst auch in normalem Kissenmoos, das eigentlich für Pings gedacht war und ist...siehe oben In das Wasserbecken hatte die Pflanze es auch geschafft, aber die Wasserlebewesen haben die Blasen und alles andere radikal abgefressen (ich habe immer zu viel Ökosystem). Man sollte also ein wenig vorsichtig sein. Es gibt aber wohl Klone, die auch gut mit einer Standard-Mischung für Utris (Torf-Perlite-Quarz?) auskommen. Der Botanische Garten München hat Humboldtii, die so wachsen und sich sehr fröhlich ins Wasser verbreiten. Bestäubung: Wie so viele Arten, ist sie selbstfertil und man kann sorglos Pollen zum Stigma wuchten (siehe Bild) - ich nehme dafür immer einen normalen Zahnstocher (eventuell mit schwarzem Marker anmalen, dann erkennt man den gelben Pollen besser). Da die beiden sehr gut voneinander getrennt sind, ist eine Bestäubung mit anderem Pollen (diverse Arten) so auch problemlos möglich. Wer vielleicht so grobmotorisch wie ich veranlagt ist, dem gebe ich einen Hinweis: Im Gegensatz zu Alpina ist die Blüte an ihrem Stengel nicht ganz so fest angemacht (Bild links). Deswegen habe ich persönlich den Ansatz immer mit einem flexiblem Klebeband verstärkt, damit ich beim rumstochern nicht wieder eine Blüte abreisse. Ist die Bestäubung erfolgreich, verdickt sich die kleine Kugel am Ansatz (sieht man im Bild oben) recht schnell. Dabei fiel die Blüte relativ häufig unverwelkt ab - das ist aber kein sicheres Zeichen, manchmal blieb sie bei mir auch dran. Bestäubte Blüten+Samen: Wie erwähnt verdickt sich eine Kugel und wird im Verlauf der Zeit relativ gross an und stoppt dann - um zu reifen. Der genaue Erntezeitpunkt ist schwer abzusehen, jedoch dürfte der perfekte Zeitpunkt sein, sobald die äussere Haut leichter nachgibt und einzelne Stellen anfangen einzutrocknen. Das sieht dann pergamentartig (und dunkler/brauner) aus und teilweise reisst die Haut ein. Wenn man wegfährt, kann man nur beten - mein Versuch, die Kapsel im Wasser zu versenken hat dazu geführt, dass die Samen ziemlich schlecht waren. Also vielleicht genau beobachten und ein wenig drücken und dann vielleicht früher ernten oder über Wasser platzieren. Die Samen sind mehr Embryos und können nicht lange gelagert werden, sonst sterben sie. Reife Samen erkennt man am grünen Innenleben in einer durchsichtigen Hülle. Sobald sie lange genug mit Wasser in Berührung kamen (ein paar Stunden bis Tage - es gibt immer Nachzügler) breiten sie sich aus und sehen dann eher wie ein Geflecht aus. Ich schmeisse die Samen immer erst gerne in Wasser bevor ich sie ins Substrat gebe. Hier vorher (mit nur wenigen offenen) und "nachher) - gut erkennbar auch die durchsichtigen Hüllen in Bild rechts. Die kleinen Sämlinge sind sehr Haftfreudig...bleiben also gerne hängen - auch z.B. an Wänden von Helis innen Aussaat wo man will - mit Torf habe ich keine guten ERfahrungen gemacht, in Helis kann man nur hoffen, dass die Samen schneller sind als die Krüge (und darf nicht auf Wasser vergessen) - in Wasser könnte es vielleicht ebenfalls gehen. Von lebendem Sphagnum werden sie gerne überwuchert. Ansonsten gibt es nur eine Regel: Locker. Im Verlauf kommt erst die erste Fangblase, dann kleine Blätter und Wurzeln mit Blasen - später die ersten richtigen Blätter, die zwar klein sind, aber wie adulte Blätter aussehen. Ade, Michaela
  3. ClaudiaW

    Vermehrung meiner Venusfliegenfalle

    Hallo ihr Lieben, ich bin seit Juni dieses Jahres glückliche Besitzerin einer Venusfliegenfalle. Mein Vater hat sie mir geschenkt. Mit Begeisterung kümmere ich mich um meinen geliebten Mitbewohner. Er wuchs und wuchs wie verrückt, nach kurzer Zeit pflanzten wir Sie um in einen größeren Topf aus Ton und ein paar Wochen später wuchs ein Blüten Stängel. Erst war ich unsicher, da ja geraten wird, diesen abzuschneiden. Aber es war zu faszinierend und die Pflanze litt zum Glück nicht darunter, sie bildet sogar weiter hin neue Blätter und Fallen. Nun blühen die ersten beiden Blüten an einem Stängel und wir wollen sie nun gerne vermehren. Da ich aber blutiger Anfänger bin und mein Vater sich nur mit "normalen" Pflanzen auskennt, sind wir uns unsicher, ob das mit nur einer Pflanze überhaupt möglich ist. Ich hoffe, dass mir hier jemand meine Frage beantworten kann. Ich dokumentierte ihr Wachstum täglich mit einem Foto, da sie echt unglaublich schnell wächst. Gießen tu ich sie mit Regenwasser, 1cm steht in der Schale. Liebe Grüße, Claudia
  4. Servus, ich wollte hier mal mal meine Beobachtung zum Thema Stecklinge und Einkürzen teilen und zur Diskussion stellen. Seit einem Besuch bei Marabini weiß ich, dass Nepenthes auch Wasser über die Kannen aufnehmen können und die Kannen gefüllt auch länger halten. Dies habe ich jetzt mal mit Stecklingen getestet. Ich habe weder die Kannen entfernt, noch die Blätter gekürzt. Statt dessen gieße ich bei diesem Steckling sowohl das Substrat und sorge dafür, dass immer Wasser in den Kannen ist. Dieser Steckling ist von Anfang Dezember, hat zwar noch keine Wurzeln, steht aber trotzdem gut im Saft. Ich glaube sogar, dass er heimlich weiter wächst und eine Kanne ausbildet. Haben hier andere ähnliche Erfahrungen? Gruß Christoph
  5. Nicky Westphal

    U longifolia mit "Kindel" auf Blatt

    Hallo, ich habe zwar einige Utricularia in Kultur, aber ich kenne mich da nicht sonderlich gut aus. Die Utris sind für mich mehr als Bodendecker oder schön blühende Begleitpflanzen mit dabei. Nun habe ich auf einem Blatt meiner Utricularia longifolia einen Austrieb gefunden, ähnlich einem austreibenden Steckling. Ich dachte erst, das da was drüber gewachsen ist, aber das Kindel wächst direkt aus dem Blatt heraus. Meine Frage nun, ist das normal bzw. kommt sowas öfter vor? Sorry, wegen der nicht so tollen Qualität, aber ich denke man erkennt was ich meine. Grüße Nicky
  6. Hallo zusammen, ich bin nun schon länger ein stiller Mitlesert des Forums und hier ist nun mein erster Post. Nun beginne ich gleich mal mit einer Frage: Nach erfolgreicher Zucht von Nepenthes in Terrarien, möchte ich mich nun langsam an die In Vitro Kultur heranwagen, hier im Forum habe ich schon einige interessante Artikel dazu gelesen. In einigen Artikeln wurden die verschiedenen Hormone und ihre Wirkung erleutert, da ich bis jetzt fast ausschließlich Nepenthes besitze, würde ich gerne einige durch die In Vitro Kultur vermehren. Nun stellt sich mir nur die Frage nach der richtigen Zusammensetztung der Nährlösung. Im Internet bin ich auf einige "Rezepte" gestoßen, die mir teilweise etwas eigenartig vorkamen wie z.b. 20g Banane auf 100ml Nährlösung. Hat von euch bereits jemand Nepenthes erfolgreich In Viro vermehrt? Wenn ja was für eine Nährlösug habt ihr denn verwendet? Grüße Josha
  7. Hallo zusammen, beim Abschneiden von alten Schläuchen hab ich versehentlich auch einen jungen Schlauch mit abgeschnitten und frage mich nun, ob man Sarracenia auch über Blattstecklinge (bzw. in diesem Fall Schlauchstecklinge ;-) ) vermehren kann. Im Forum und Internet hab ich wenig dazu gefunden (nur ein "eher nicht", "lieber Rhizom teilen"...). Kann jemand sagen, ob es generell nicht möglich ist oder was zu beachten wäre (aktuell ist der Schlauch in einem abgedecktem Glas mit entionisiertem Wasser und steht hell). Bin für jeden Hinweis dankbar! Danke! Anne
  8. Hallo Zusammen, ich habe am 01.10.2014 meine Nepenthes alata x ventricosa "geköpft" und Stecklinge gezogen nach bewährter Plastikbeutelmethode (sauber abschneiden, Blätter stutzen, eintopfen und ab in den Plastikbeutel) Wie im Anhang zu sehen ist, sind jetzt gute 4 Wochen später, die ersten Triebe zu sehen (einer unter dem ersten Blatt, einer direkt unter der Schnittkante) Die Kernfrage die ich sich mir aber stellt: Wie und wann gewöhnt man die neue Pflanze ein? Aktuell lüfte ich alle 3 Tage für ca. 30 min. Die Stecklinge habe ich direkt in die Zieltöpfe gepflanzt, damit sich die Wurzeln erstmal ein Jahr lang ausbreiten können. Meine Recherchen haben ergeben, dass man nach 8 Wochen ca. die Lüftungsintervalle verlängern und intensivieren sollte um somit die Pflanze langsam an ihre Zimmerkultur zu gewöhnen. Ist das richtig? Gibt es Faustregeln wie z.B. "nach 2-3 neuen Blätter: täglich 2 Wochen 30 min lüften, dann 45 min, etc..." ? Welchen Rat habt ihr für mich?
  9. Da mein erster Versuch meine Mimosa Pudica per Steckling zu vermehren kläglich gescheitert ist, wollte ich es bald noch einmal mit einem Hilfsmittel versuchen: Neudofix von Neudorff, da es viele positive Resonanzen bekommen hat. Nun habe ich mich aber gefragt ob man auch Karnivorenstecklinge damit behandeln kann, oder das schädlich ist wie z.B. Dünger ? (Ich dachte bei der Vermehrung an Vff und Nepenthes) Oder gibt es dafür sogar etwas spezielles ?
  10. Guten Abend Pflanzenliebhaber, Als ich mich eben noch einmal nach meinen Sarracenien sehen wollte um etwas runterzukommen traf mich der Schlag. Und zwar hatte ich vor längerer Zeit meine eine Sarracenie an 3 Pflanzen getrennt. Alle 3 sind super gewachsen, sogar das Rhizom ohne Wurzeln *freu*. Dabei ist mir auch ein Schlauch mit !minimalen! Resten vom Rhizom abgebrochen und ich dachte, komm versuch es doch mal. Schon nach 3 Wochen bildete sich ein ganz kleiner roter Schlauch. Jetzt vor ein paar Tagen konnte ich die erste Wurzel entdecken. Nun, als ich heute geschaut habe... Naja ich weiß gar nicht wie ichs erklären soll. Meine Schwester musste Rasen mähen, hat den Topf vom Rasen getragen. Dabei ist ihr der Schlauch runtergefallen und sie hat ihn einfach übergemäht. Zum einen weil ihr fremdes Eigentum s***** egal ist und sie sich nur für ihre verschi**enen Haare interessniert und zum anderen wusste sie vielleicht auch nicht was sie machen sollte. Naja sie hätte mich wenigstens fragen können. Es tut einfach verdammt nochmal weh, ich denke einige von euch können das nachvollziehen, andere nicht. Bin jetzt echt am Boden... Hatte mich so um den Schlauch gefreut und mich vor allem gefreut wie sonst wer. Wollte die Tage nun auch Fotos machen um zu beweisen, dass es funktioniert. Oh man
  11. Michael Welling

    Drosera ramentaceae "Vermehrung"

    Moin Moin, Ich habe mal eine Frage an die Drosera Experten. Kann man D.ramentaceae nicht über Blattstecklinge vermehren? Bisher konnte ich keine genaueren Infos zu D. ramentaceae finden. D. Regia kann man nicht über Blattstecklinge vermehren, deswegen habe ich so langsam den verdacht, das es bei D. ramentaceae auch nicht funktioniert. Weil meine Cephi Stecklinge gehen an, nur D. ramentaceae will nicht :dntknw: Und Cephalotus Stecklinge brauchen schon so ihre Zeit. Was wäre die beste Alternative? Wurzelstecklinge? Samen? Über einige hilfreiche Infos wäre ich sehr dankbar :yes: Viele grüße Michael
  12. Liebe Karnivorenfreunde, Am kommenden Sonntag, den 3. März 2013 um 20.00 Uhr findet wieder ein Themenabend im freien Karnivoren-Chat statt. Das Thema: Vermehrung von Karnivoren Zugang zum Chat: HIER oder HIER Als Voraussetzung muß im Webbrowser lediglich Javascript aktiviert werden. Eine Übersicht aller geplanten Themenabende für das Jahr 2013 kann hier heruntergeladen werden: http://www.djelkmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/01/themenabendkalender-2013-freier-karnivorenchat.pdf http://oestliche.gefil.de/html/karnivorenchat/themenabendkalender-2013-freier-karnivorenchat.pdf Im Freien Karnivoren-Chat gelten folgende Verhaltensregeln: http://www.djelkmann.de/wordpress/?page_id=648 Bitte beherzigt diese Regeln! Wer ein Chatprogramm wie mIRC, Nettalk, xChat, PC-Chat oder Pidgin u.a. verwendet, kann auch direkt zum freien Karnivoren-Chat gelangen. Ihr benötigt dazu folgende Daten: Server: euIRCnet (irc.euirc.net:6667) Channel: #carnivoren Termine und Neuigkeiten geben wir außerdem auf Twitter bekannt: http://twitter.com/karnivorenchat Wir freuen uns auf euren Besuch zum Themenabend. Der freie Karnivoren-Chat steht wie gewohnt auch an allen anderen Tagen jederzeit für euch offen. Interessierte sind herzlich willkommen. Daß sich unsere Gäste an gute Umgangsformen halten, setzen wir voraus. Mit karnivoren Grüßen Die Betreiber des freien Karnivoren-Chats Daniel Jelkmann Karsten Günther Daniel Brünger Thomas Fricke Julian Schütz Marcel Brys -- Freier Karnivoren-Chat Twitter: http://twitter.com/karnivorenchat Web-Zugang 1: http://www.djelkmann.de/ (siehe: Interaktiv –» Chat) Web-Zugang 2: http://oestliche.gefil.de/ (siehe: Karnivoren-Chat) Web-Zugang 3: http://www.carnivoren.de.vu/ (siehe: Karnivoren Chat) Server: euIRCnet (irc.euirc.net:6667) Channel: #carnivoren
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