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  1. In diesem Thread möchte ich den Bau meines Paludarium dokumentieren. Ich werde den Verlauf möglichst detailreich schildern, sodass es als eine Anleitung zum Nachmachen verwendet werden kann. Vorüberlegungen: Es wird ein Regenwaldpaludarium. Hinein kommt ein Aquarium, welches zur Hälfte mit Wasser voll sein wird. Der Rest der Front bekommt eine 5mm dicke Glasscheibe. Regenanlage, Ultraschallnebler, kleinen Bachlauf, CO2-Anlage und dimmbares LED-Licht möchte ich hineinintegrieren. Als erstes muss man sich natürlich entscheiden, woraus der Korpus bestehen und welche Maße das Paludarium am Ende haben soll. In meinem Fall wird das gute Stück im Wohnzimmer stehen und soll daher möglichst edel aussehen. Als freien Platz habe ich 160cm an einer tragenden Wand auf der gegenüberliegenden Seite vom Fenster zur Verfügung. Die Sonne scheint nur im Sommer beim Sonnenaufgang kurz hinein (keine Überhitzungsgefahr durch Sonne). Damit habe ich mich auf die Maße 150x150x60cm des Paludariums festgelegt. Demnach wäre es ideal, wenn das Aquarium die Maße 130x50x50cm hätte. Paludarium geplant Lange habe ich überlegt, ob ich den Korpus komplett aus Holz baue, oder ob ich den unteren Teil, auf dem das Aquarium später stehen soll, gleich als fertigen Unterschrank beziehe. Den oberen Kasten könnte man auch aus Glas oder Forex (Hartschaumplatten) bauen. Im Vergleich zum Holz haben sie den Vorteil, wasserdicht zu sein. Wobei ich Forex wegen dem geringeren Gewicht und leichten Verarbeitbarkeit vorgezogen hätte. Wegen dem knapp bemessene Budget von max. 1000€ ist die Wahl auf Holzplatten mit anschließendem Versiegeln der Wasserregion gefallen. Anschaffungen: Auf e-Bay habe ich einen stabilen, passenden Aquariumunterschrank mit den Maßen 150x60x70 (LxTxH) gefunden. Damit bleibt mir der Bau des unteren Teils erspart. 100,- € AQ-Unterschrank beim Bekleben Holzzuschnitt Baumarkt: 1500x600mm 19mm 2x Bottom/Top 1400x580mm 19mm 2x Seiten 1500x200mm 19mm 1x Blende oben 1200x120mm 19mm 2x Blenden seitlich 1400x730mm 10mm 2x Rückwand (zweigeteilt für besseren Transport) Ca. 75,- € Holzzuschnitt zusammengelegt (fehlt Boden und Seitenwand) Im Vergleich dazu hätte mich der Forexkorpus in 12mm Stärke ca. 450 € gekostet. Ich habe recht billige Spanplatten (13€/m2) mit Melaminbeschichtung gekauft (das ist das Zeug, welches so schnell absplittert, wenn man mit der Platte irgendwo anstößt), weil ich die sichtbaren Seiten mit selbstklebender Folie in dunklem Holzlook bekleben möchte. Sonstige Anschaffungen für den Korpus: Selbstklebende Folie, 4 Rollen; Umleimer, 10m; Holzleisten 20x20mm, 12m; Schleifpapier grob; Schrauben; Holzleim Ca. 80,- € Selbstklebende Folie: Das Verkleben war leichter als gedacht. Die Holzplatten habe ich vorerst gereinigt und die Folie auf das Maß + 1cm zugeschnitten. Anschließend wird die Platte mit einer schwachen Seifenlösung benetzt und beim Abziehen der Schutzschicht auch die klebende Seite der Folie befeuchtet. Jetzt kann die Folie angebracht und bei Bedarf ausgerichtet werden. Anschließend streift man das überschüssige Wasser zwischen Platte und Folie mit einem harten Gegenstand wieder weg (aufpassen, dass die Folie nicht zerkratzt wird). Das überschüssige Material an den Seiten wird entweder mit einem scharfen Messer entfernt oder umgekrempelt. Der Umleimer ließ sich auch ohne Probleme anbringen. Eine detaillierte Anleitung ist bereits auf der Verpackung. Nachdem ich die Platten an den sichtbaren Seiten mit der Folie beklebt und den Umleimer angebracht habe, konnte der Zusammenbau beginnen. Mein Plan ist es, den Korpus zuerst mit Holzleim zu kleben und anschließend an den Innenkanten mit einer 20x20mm Holzleiste zu verspaxen. Nach dem Motto doppelt hält besser hoffe ich die nötige Stabilität des Kastens zu erreichen. Da der Leim auf dem Melamin nicht besonders gut haftet, entfernte ich das Zeug an den Kanten mit sehr grobem Schleifpapier. Geschliffene Kanten mit Holzleiste Fertiger Korpus Bis jetzt sind es insgesamt 255€, die ich für den kompletten Holzschrank gebraucht habe. Weiteres Vorgehen: Der Korpus ist soweit fertig. Es fehlen nur noch die Glasführungsprofile, einige Lüftungslöcher und natürlich die Glasscheibe selber. Das Glas und die Führungsprofile kommen aber viel später. Vorerst geht es an die Versiegelung. Zuerst wollte ich alles mit einer 0,8mm PET-Folie auskleiden (Kostenpunkt ca. 50€). Im letzten Moment habe ich mich für Flächendicht entschieden (gummiartige Masse, welche auch im Bad benutzt wird). Es gibt dafür auch extra Dichtbänder für Ecken, aber die sind extrem teuer (8€/m) und ich möchte diese durch Panzertape ersetzen. Die Ecken bekommen also eine zusätzliche Schicht Panzertape. Damit hoffe ich, dass die Feuchtigkeit nicht ins Holz geht und mir der Schrank für lange Zeit erhalten bleibt. Flüssige Teichfolie, Epoxidharz oder sonstiges zwei Komponenten-Zeug schien mir nicht sicher genug. Zudem bin ich den Umgang mit solchen Sachen nicht gewohnt. Rückwandgestaltung aus Styropor, Bauschaum, Flexkleber und Kork. Dabei sollen die einzelnen Segmente herausnehmbar sein. Sie werden also nicht auf die Folie der Rückwand geklebt, sondern auf Leisten aufgehängt. --> besseres Handling und Reinigen bzw. abdichten von eventuell später auftretenden Lecks möglich. Als eine Vorsichtsmaßnahme bekommt der Kasten noch eine Alarmanlage, die mich bei einem Leck warnen wird. Es handelt sich hierbei um ein 24V Rückfahrsignal von einem LKW.
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