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Solar Heizung


Guest Beat Lichtensteiger

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Guest Beat Lichtensteiger

Guten Morgen miteinander

Ich suche eine solarbetriebene Heizung für ein kleines Terrarium. Habt Ihr so was schon mal gesehen? Wäre forh für jeden Hinweis.

Viele Grüsse

Beat

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Guest Thomas Steier

Hallo auch!

Sorry, aber das halte ich für wenig sinnvoll. Du brauchst (ich gehe jetzt mal von Photovoltaik aus, Wärmepumpe wäre dann absoluter Overkill) eine Solarzelle, die ein Mehrfaches der notwendige Heizleistung liefert. Und einen Zwischenspeicher (sprich Akku) - wenn die Sonne scheint, ist es eher zu warm im Terrarium als zu kalt.

Als Beispiel: Wenn Du eine Heizung mit 25W Leistungsaufnahme hast, brauchst Du IMHO mindestens ein 100W-Modul - die 100W liefert letzteres ja höchstens mal an einem sonnigen Mittag, und Du brauchst die Wärme ja nicht nur 30 Minuten lang. Dazu noch die üblichen Verluste (Akku usw)... :(

Ich wage mal die Behauptung, daß Du für die Anschaffungskosten einer ausreichend dimensionierten Solaranlage Dein Terrarium jahrelang mit normalem Netzstrom heizen könntest.

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Guest Beat Lichtensteiger

Hallo Thomas

Das Terri (Styroporkiste mit Fenstern) steht draussen. Ich möchte einfach nicht, dass die Temperatur in der Kiste unter unter die Nullgradgrenze sinkt. Ich hätte schon die Möglichkeit die Heizung mit Netztspannung zu betreiben, aber ich müsste ein paar Meter Kabel ziehen. Du hast recht, vermutlich wird die Lösung mit Netzspannung am Beste sein. Vielen Dank nochmals für Deine Antwort.

Gruss

Beat  

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Guest Thomas Steier

Hallo,

wenn es nur um den Frostschutz geht: schau mal, ob es in deiner Nähe eine Sanitär- oder Installateurfirma gibt. Für Wasserleitungsrohre gibt es spezielle Frostschutz-Heizkabel als Meterware, die ohne Regler auskommen und die Temperatur auf rund 5°C halten. Das klappt meit einem "normalen" Heizkabel zwar auch, dort kommt aber eben noch der ganze Aufwand mit Thermofühler, Regler usw dazu.

Noch ein Hinweis: wenn die Heizung mit 220V betrieben werden soll, ist ein FI-Schutzschalter eine sehr gesundheitsbewahrende Sache. Bei Neuinstallationen sind sie (zumindest im Bad und im Außenbereich) zwar schon längere Zeit vorgeschrieben, aber im Altbau gibt es so etwas zum größten Teil noch nicht.

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Martin Reiner

Hallo,

ich kenne mich etwas genauer mit Photovoltaik aus und möchte nur kurz erwähnen, daß bei autarken Anlagen eine kWh alleine vom Anteil, der sich aus Kaufpreis und Lebensdauer des Bleiakkus zusammensetzt schon mehr kostet als wenn man den Strom aus der Steckdose nehmen würde.

Ein mittelprächtiger 12V 100 Ah Akku überlebt ca. 500 volle Ladezyklen, was in etwa 600 kWH entspricht. Dabei kostet er rund 150 Euro, was also 25 cent / kWh entspricht. (ohne die Berücksichtigung von Selstbentladung und Wirkungsgrad)

Dazu kommen dann natürlich noch die wseentlich höheren Kosten durch Solarmodul (16,5 V / 100 Wp kosten rund 700 Euro) und einem Laderegler (ca. 50 Euro).

Dazu kommt, daß die Anlage im Sommer nicht gebraucht wird, wo sie wesentlich mehr Energie liefern würde und im Winter sind meiner Meinung nach selbst 100 Wp Anlagen völlig(!) unterdimensioniert für diesen Anwendungsfall.

Und wenn nur einmal eine lange Kälte- und Schlechtwetterperiode kommt ist der Akku leer und alles erfriert doch.

Martin

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