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Pinguicula gypsicola - Substrat ?


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Hallo Pinguicula-Experten.

Ich habe bei der Kultur von P. gypsicola bisher nur bescheidene Erfolge erzielt. Welche genaue Substratmischung hat sich denn für die P.gypsicola bei euch bewährt??

Gruß

Olli

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Hallo Olli,

ich verwende für meine ältere P. gypsicola derzeit einen rein anorganischen Mix aus Perlite, Vermiculite, groben Sand, Kalk, Kieselgur, Gesteinsmehl, Bentonit, etc. Der wesentliche Punkt ist, dass das Gemisch beim Austrocknen nicht zu Stein erstarren sollte. Notfalls mehr grobe Komponenten hinzufügen.

Die Gemische bestehen aus 50-75 % aus groben Bestandteilen, der Rest sind die feinen (Kalk, Gesteinsmehl etc). Genauer kann ich es auch nicht angeben, weil ich sie nicht jedes Mal identisch mixe.

Einige Komponenten sind nur deshalb enthalten, weil ich sie ohnehin schon bzw. noch habe. Gesteinsmehl ist eines davon. Meiner Erfahrung bei den Mexikanischen Pinguicula nach sind sie eigentlich recht flexibel, was das Substrat angeht.

In letzter Zeit bin ich dazu über gegangen, doch wieder etwas Torf zu dem oben genannten Mix hinzuzumischen, weil so Restfeuchtigkeit länger gehalten wird. Da ich die Pinguicula in recht flachen Schalen halte, möchte ich sie nicht im Sommer jeden Tag gießen müssen.

Seit der EEE habe ich eine P. gypsicola {Buena Vista}, die ich so einem mit Torf versetzten Mix wächst. Im Gegensatz zu dem rein anorganischen Mix kann ich aber keine mehrjährige Erfahrung mit diesem Substrat bieten.

Viele Grüße

Dieter

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Hi

Ich habe ein einfaches Torf-Sand-Gemisch. Das Verhältnis kann ich net genau angeben weil das immer so nach Gefühl mache, aber 3:1 bis 2:1 trifft die Sache ganz gut denke ich...

Ich habe schon in Winterruhe erhalten und bisher treibt sie immer noch nicht aus, aber sie bildet fleißig Winterblätter und ist grün :-) ...Und das im 20°C warmen Zimmer über der Heizung im Südfenster^^

Grüße

Stefan.

Denis Barthel
Posted

Ich hab meine in einem Reststück eines Gasbetonsteins. Ein paar kleine Senken im Stein habe ich mit ein paar Bröckchen Torf gefüllt, im Sommer liegt der Stein in einer mit Wasser gefüllten Schale (sprich im Anstau) und zieht das benötigte Wasser hoch. Das hat bisher sehr gut geklappt, sie sind jetzt das zweite Mal in Winterruhe und sind im letzten Sommer gut gewachsen.

Gruß,

Denis

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Hallo Denis,

kannst Du mal ein Foto machen? Ich würde sowas gerne mal "nachbauen"... :)

Viele Grüße,

Jan

S.purppurea
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Hallo

Dennis kann man auch andere Steine nehmen?

Hälst du auch andere Pinguicula so?

Und was machst du im Winter mit ihnen?

Edited by Guest
Denis Barthel
Posted (edited)

@Jan: Ein Foto kann ich erst in ein paar Tagen nachliefern, ich seh meine Pflanzen leider nur zweimal pro Woche ... :-(

@S.purppurea (sic!): Ich denk mal, das hängt sehr von den Steinen ab, sprich woraus sie gemacht sind. P. gypsicola hat ja in natura schon recht spezielle Ansprüche, weil sie auf reinem Gips wächst. Auf jeden Fall sollte der Stein sehr porös sein, damit er auch das Wasser aufsaugt.

Ich habe nur recht wenige Pinguicula, kann da also nicht so viel zu sagen. Ich meine aber, dass es zwar auch ein paar andere Arten gibt, die ebenfalls Gips mögen, aber so extrem mag es m.W. nur gypsicola (und diese dubiose P. gypsophila).

Im Winter lasse ich sie komplett trockenfallen, da kriegen sie gar kein Wasser mehr, es reicht hohe Luftfeuchtigkeit, bis sie wieder beginnen auszutreiben.

Grüße,

Denis

Edited by Guest
Posted
Ein Foto kann ich erst in ein paar Tagen nachliefern...

Aha, darauf bin ich mal gespannt. Wollte auch so ein Stein mal nachbauen, war mir aber nicht sicher, ob genügend Feuchtigkeit bis zur Spitze hochgesaugt wird...

Gruß

Olli

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